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DE1015300B - Einspannvorrichtung an Zugkoepfen von Maschinen, insbesondere von Reckmaschinen - Google Patents

Einspannvorrichtung an Zugkoepfen von Maschinen, insbesondere von Reckmaschinen

Info

Publication number
DE1015300B
DE1015300B DEH26447A DEH0026447A DE1015300B DE 1015300 B DE1015300 B DE 1015300B DE H26447 A DEH26447 A DE H26447A DE H0026447 A DEH0026447 A DE H0026447A DE 1015300 B DE1015300 B DE 1015300B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
head
jaw carrier
push rods
clamping jaw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH26447A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Petsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hydraulik GmbH
Original Assignee
Hydraulik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hydraulik GmbH filed Critical Hydraulik GmbH
Priority to DEH26447A priority Critical patent/DE1015300B/de
Publication of DE1015300B publication Critical patent/DE1015300B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D25/00Working sheet metal of limited length by stretching, e.g. for straightening
    • B21D25/04Clamping arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einspannvorrichtung an Zugköpfen von Maschinen, in denen Profile eingespannt werden, die einer axialen und einer Drehspannung unterworfen werden, insbesondere von Reckmaschinen, die zum Entdrallen der zu reckenden Werkstücke eingerichtet sind. Hierzu sind die Zugköpfe mit einem am Klemmfutter angreifenden Drehantrieb versehen. Die Klemmbacken werden bei derartigen Zugköpfen üblicherweise in geneigten Führungen über Backenhalter durch eine hydraulische Antriebsvorrichtung bewegt und betätigt. Bei einer Umstellung einer derartigen Reckmaschine auf einen anderen Werkstückquerschnitt müssen die auf den Backenhaltern befestigten Klemmbacken in Anpassung an diesen Querschnitt in mühsamer Arbeit ausgewechselt werden, was stets mit einem erheblichen Zeitausfall verbunden ist. Die Klemmbacken sind bei größeren Maschinen so schwer, daß man mit Hebezeugen arbeiten muß, um sie zu ergreifen und aus dem Klemmfutter herauszunehmen. Die Zugänglichkeit ist dabei so· erschwert. Auch können die Führungen der Backenhalter durch das häufige Auswechseln beschädigt werden.
Es ist bei Einspannvorrichtungen von Reckmaschinen bekannt, den Klemmbackenträger an das Zugkopfgehäuse anzuflanschen. Durch die als Verbindungsmittel dienenden Schrauben ist der Klemmbackenträger lösbar mit dem Zugkopfgehäuse verbunden. Diese Lösbarkeit ist aber konstruktiv bedingt, und es wäre noch umständlicher als die vorbeschriebene und bisher stets geübte Auswechselung der Klemmbacken, wollte man von dieser Lösbarkeit Gebrauch machen und zum Auswechseln eines gesamten Klemmbackenträgers die1 Flanschschrauben lösen, die wegen der Übertragung der Zugkraft sehr zahlreich sind.
Zweck der Erfindung ist es, die Einspannvorrichtung so- zu gestalten, daß bei der Umstellung auf andere Werkstückquerschnitte die Klemmbacken nicht ausgewechselt zu werden brauchen, sondern das ganze Teil, in dem die Klemmbacken geführt werden, nämlich der Klemmbackenträger, ausgewechselt werden kann. Man kann dann verschiedene Klemmbackenträger mit eingesetzten Klemmbacken bereit halten und je nach Bedarf in die Zugköpfe einsetzen. Das Lösen der Klemmbackenträger muß schnell und leicht — wie etwa bei einem Drehbankfutter — vor sich gehen können, wie andererseits aber auch eine sichere Befestigung im Hinblick auf die großen Zugkräfte gewährleistet sein muß.
Die Methode, nach der Drehbankfutter von der Werkzeugmaschine getrennt werden, ist bei in beiden Richtungen drehbaren Zugköpfen z. B. einer Reckmaschine nicht anwendbar, da sich das Einschraubgewinde in einem der beiden Drehsinne unter Last Einspannvorrichtung
an Zugköpfen von Maschinen,
insbesondere von Reckmaschinen
Anmelder:
Hydraulik G.m.b.H.,
Duisburg, Mülheimer Str. 72
Ernst Petsch, Duisburg,
ist als Erfinder genannt worden
lösen würde. Bei einer Drehbank tritt im allgemeinen das zu übertragende Drehmoment nur in einem Drehsinn auf. Darüber hinaus wäre eine einem Drehbankfutter vergleichbare Gewindeverbindung bei den großen Zugköpfen von Reckmaschinen sehr teuer.
Ausgehend von einer drehbaren Einspannvorrichtung, die mit einem den Einspannantrieb aufnehmenden, im Gehäuse des Zugkopfes gelagerten Drehantrieb versehen ist, mit dem ein ringförmiger Klemmbackenträger lösbar verbunden ist, welcher durch den Spannantrieb verschiebbare Keilbacken trägt, besteht dieErfmdung in einer bajonettartig wirkenden Schnellverriegelung zwischen Drehkopf und Klemmbackenträger sowie einer Sperrvorrichtung, welche den Klemmbackenträger wahlweise mit dem Drehkopf oder dem Zugkopfgehäuse verbindet.
Durch diese Einrichtung wird in einfacher Weise der sowieso vorhandene Drehantrieb zum Entdrallen dafür herangezogen, die Verriegelung zwischen dem Klemmbackenträger und dem Zügkopf zu betätigen.
Als kräftigste und am leichtesten zu betätigende Verriegelung, die die Zugkraft aufzunehmen hat, ist ein Bajonettverschluß ausgewählt. Die Sperrvorrichtung besteht gemäß der Erfindung aus einem im Klemmbackenträger geführten Riegelstift, der quer zur Zugrichtung beweglich ist und dem beiderseits stirnseitige Rasteinschnitte sowohl des Drehkopfes als auch des Gehäuses zugeordnet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. 1 und 3 Längsschnitte durch eine Einspannvorrichtung eines Zugkopfes mit verschiedenen Riegel- und Montagestellungen und
Abb. 2 und 4 Querschnitte nach den Linien H-II bzw. IV-IV in Abb. 1 bzw. 3.
709 660/240
3 4 "
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird nach inneren Ausnehmungen 13 α die Druckstangen frei, so
Aufbau und Wirkungsweise wie folgt beschrieben. In daß sie frei beweglich sind. ;
dem Zugkopfgehäuse 1 ist zwischen den Lagern 2, Da der Klemmbackenträger 5 zusammen mit den
welche die im Betrieb auftretenden Kräfte mit großer Klemmbacken 6, 7 abgenommen werden soll, muß eine ;;
Sicherheit aufnehmen können, der Drehkopf 3 ge- 5 leicht lösbare Verbindung zwischen den Klemm--
lagert. Er bekommt seinen Antrieb von der ölhydrau- backen und den Druckstangen 12 vorgesehen sein.
lischen Einrichtung über das Zahnrad 4 und die Ver- Diese Verbindung muß in radialer Richtung gleit-
zahnung3 6. Das eigentliche Klemmfutter, bestehend beweglich sein, um beim Anstellen der Klemmbacken
aus Klemmbackenträger 5, Backenhaltern 6 und deren radiale Bewegung zuzulassen. Gemäß der ErKlemmbacken? kann durch bajonettartige Zahnlücken io findung werden hierfür radial nach außen heraus-
des Drehkopfes eingeschoben werden. In Arbeitsstel- nehmbare Mitnehmer 18 vorgesehen, die die axial ge-
lung stehen die Bajonettzähne Sa des Klemmbacken- führten Druckstangen 12 und die Klemmbackenhal-
trägers 5 hinter den Zähnen 3 a des Drehkopfes 3 zur ter 6 gleitbeweglich verbinden.
Aufnahme der Zugkraft beim Strecken (Abb. 1). Da- Das Zugkopfgehäuse 1 ist auf der unteren Hälfte mit beim Entdrallen das Drehmoment vom Drehkopf 3 15 zu einem Stützteller 21 ausgebildet, um den entriegel- ·
auf das Klemmfutter übertragen werden kann, ist eine ten Klemmbackenträger 5 bequem vorziehen bzw. beim
Verriegelung 8 vorgesehen. Dem Riegelstift 8 ist Einsetzen abstellen zu können. !
einerseits ein stirnseitiger Rasteinschnitt 1 α im Ge- Die Wirkungsweise beim Auswechseln der Ein-
häuse 1 und andererseits eine Rast 3 c des Drehkopfes spannvorrichtung gemäß der Erfindung ist folgende, zugeordnet. 20 Die Backenhalter 6 werden aus ihrer Klemmlage
Im Innern des Drehkopfes 3 ist außerdem der (Abb. 1, untere Hälfte) durch die Schiebebüchse 11
Flanschkopf 9 montiert, dessen rohrartige Fortset- und die Druckstangen 12 zurückgesetzt, wie die obere
zung9a eine große lichte Weite zum Durchschieben Hälfte von Abb. 1 zeigt. Dann wird der Riegelstift 8,
der zu streckenden Profile aufweist. Er steht mit dem der in der dargestellten Arbeitslage der Vorrichtung Klemmbackenträger 5 mit Hilfe der Schraubenmuttern 25 nach Abb. 1 und 2 den Drehkopf 3 mit dem Klemm-
10 in lösbarer Verbindung. backenträger 5 verriegelt, in die Lage nach Abb. 3 ;:
Die Backenhalter 6 werden durch Klemmkolben (obere Hälfte) zurückgezogen. Dabei wird die Dreh- und Klemmzylinder (nicht dargestellt) ölhydraulisch verbindung des Drehkopfes 3 mit dem Klemmbackenbewegt. Durch die Art der Kraftübertragung ergibt träger 5 gelöst und gleichzeitig eine Verriegelung des sich, daß diese Zylinder im Zugkopfgehäuse 1 ortsfest 30 Klemmbackenträgers 5 mit dem feststehenden Zügeingebaut werden können. Somit können die Rohr- kopfgehäuse 1 bewirkt.
anschlüsse fest verlegt werden, und man kann trotz- Nunmehr wird der Drehkopf 3 über den Zahnrad-
dem in jeder Drehrichtung beliebig große Entdrall- antrieb 4 um ein bestimmtes Maß, welches durch die
bewegungen ausführen, auch über 360° hinaus. Die Teilung des Bajonettverschlusses 3 a, 5a gegeben ist, bei mitdrehenden Zylindern nötig gewesenen flexiblen 35 verdreht. Weil während dieser Verdrehung der Klemihi-
Anschlüsse oder Ringkammern können somit zum backenträger 5 und damit alle sonstigen inneren Teile
Fortfall kommen, wodurch eine große Betriebssicher- festgehalten werden, geben die Zähne 3 a, 5 a des
heit erreicht wird. · Bajonettverschlusses eine axiale Verschiebung des
Die Kraftübertragung von den Klemmkolben er- Klemmbackenträgers 5 frei.
folgt zunächst auf die Schiebebüchse 11 und von dort 40 Gleichzeitig wurde aber der Schaltring 13 auf dem
über Druckstangen 12 auf die Backenhalter 6. Die Flanschkopf 9 ebenfalls zwangläufig verdreht, da er
Büchse 11 hat außerdem die Aufgabe, die Parallel- durch den Mitnehmer 14 mitgenommen wird. Er kup-
führung und gleichmäßige Kräfteverteilung auf das pelt dadurch die Druckstangen 12 mit dem Flansch-
von ihr abhängige Backenhalterpaar zu bewirken. kopf 9 in axialer Richtung, indem sich die Innen-
Weil dieDruckstangenl2 sich parallel zur Maschinen- 45 wandung des Schaltringes 13 nach Abb. 4 in die Abachse, die Backenhalter 6 jedoch in einer zur Achse flachung 12a der Druckstangen 12 einlegt. Für das geneigten Bahn bewegen, findet an der Stoßseite der Ausschieben des nunmehr entriegelten Klemmbacken-Druckstangen 12 und der Backenhalter 6 eine Quer- trägers 5 wird der Antrieb der Backenhalter 6 heränbewegung statt. Diese wird in Druckrichtung durch gezogen in der Weise, daß die Schiebebüchse 11 und Rollen 17 aufgenommen. Statt eines einzigen Backen- 50 die Druckstangen 12 vorwärts bewegt werden. Durch paares mit einem Antrieb können selbstverständlich die Stellung des Schaltringes 13 nach Abb. 4 kann auch zwei um 90° versetzte Backenpaare vorgesehen sich diese Bewegung nur so auswirken, daß cter sein, wobei die jeweils zusammengehörenden Druck- Flanschkopf 9 mitgenommen wird und mit seiner Stangenpaare jeweils von konzentrischen Büchsen be- Stirnfläche gegen die rückwärtige Stirnfläche des tätigt werden. 55 Klemmbackenträgers 5 drückt und diesen aus dem Die Klemmbacken 7 des Klemmfutters sollen dem Drehkopf 3 herausfährt. Dabei bleiben die Backenzu spannenden Profil 16 so· angepaßt werden, daß die halter 6 in rückwärtiger Stellung, weil die Kraft der Stirnseiten der Greiferschuhe in eingespannter Stel- Druckstangen 12 über den Flanschkopf 9 und dessen lung ungefähr mit der Stirnfläche des Klemmbacken- Stirnfläche auf den Klemmbackenträger 5 wirkt trägers 5 übereinstimmen. Beim Strecken können sie 60 (Abb. 3, untere Hälfte).
noch ein wenig herausgezogen werden; dafür steht Aus Abb. 1, untere Hälfte, ist ersichtlich, daß der
eine Hubreserve zur Verfügung (Abb. 1, untere Flanschkopf 9 ebenfalls Kuppelzähne 9 b hat. Diese
Hälfte), Zähne nehmen an der Verriegelung des Klemmbacken-
In den Flanschkopf 9 ist ein Schaltring 13 geführt, trägers 5 nicht teil. Ihre Bedeutung wird klar, wenn
der über einen Mitnehmer 14 vom Drehkopf 3 aus be- 65 berücksichtigt wird, daß der Flanschkopf 9 den
wegt wird. Der Schaltring 13 greift mit seinem Innen- Klemmbackenträger 5 noch durch die Lücken zwischen
durchmesser in eine Abflachung 12 α der Druckstangen den Zähnen 3 α des Drehkopfes 3 hindurchdrücken
ein, wenn er aus der in Abb. 2 dargestellten Lage muß, wie es aus Abb. 3, untere Hälfte, hervorgeht,
in die Stellung nach Abb. 4 bewegt worden ist. Bei Nach dieser Verschiebebewegung ruht der Klemm-
der Stellung nach Abb. 2 gibt der Schaltring mit 7° backenträger 5 auf dem Stützteller 21 und kann von
hier abgenommen werden, nachdem die Mitnehmer 18 durch frei gewordene Fenster im ausgefahrenen Flanschkopf 9 herausgenommen worden und die Schraubenbolzen 10 gelöst sind.
Das Einbauen eines neuen Klemmfutters erfolgt sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge. Der Klemmbackenträger 5 und der Stützteller 21 sind so ausgebildet, daß das Futter beim Aufsetzen mit dem Kran von selbst die richtige Lage für den Einbau einnimmt.
Das Futter ist nunmehr betriebsbereit, und durch die eingeschobene Lage des Riegels 8 in den Drehkopf 3 drehen sich beim Einschalten des Entdrallantriebes alle dargestellten Innenteile gemeinsam im Zugkopfgehäuse 1 (Abb. 1 und 2). Unabhängig von der Drehstellung des Drehkopfes mit gekuppeltem Klemmbackenträger können die Klemmbacken beliebig hin- und hergefahren werden.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht somit darin, die Verdreheinrichtung zum Entdrallen für das Ver- und Entriegeln des lösbaren Klemmbackenträgers 5 heranzuziehen. Die Kraft für die Bewegung der Klemmbacken kann durch eine Schalteinrichtung auf einen Teil übertragen werden, der unmittelbar auf den Klemmbackenträger 5 wirkt und diesen ausfahren kann.
Die hierzu notwendigen vorrichtungsmäßigen. Anpassungen der Einspannvorrichtungen gemäß der Erfindung werden durch den Zeitgewinn aufgewogen, der durch das schnelle Auswechseln des ganzen Klemmringes mit Backen erzielt werden kann.

Claims (6)

Patentansprüche: 35
1. Umlaufende Einspannvorrichtung an Zugköpfen von Maschinen, insbesondere von Reckmaschinen, die zum Entdrallen der gereckten Werkstücke mit einem den Einspannantrieb aufnehmenden, im Gehäuse des Zugkopfes gelagerten Drehantrieb versehen sind, mit dem ein ringförmiger Klemmbacken träger lösbar verbunden ist, welcher durch den Spannantrieb verschiebbare Keilbacken trägt, gekennzeichnet durch eine bajonettartig wirkende Schnellverriegelung (3 a, 5 a) zwischen Drehkopf (3) und Klemmbackenträger (5) sowie eine Sperrvorrichtung (8), welche den Klemmbackenträger (5) wahlweise mit dem Drehkopf (3) oder dem Zugkopfgehäuse (1) verbindet.
2. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem im Klemmbackenträger (5) geführten Riegelstift (8) besteht, der quer zur Zugrichtung beweglich ist und dem beiderseits stirnseitige Rasteinschnitte (3c, la) sowohl des Drehkopfes (3) als auch des Gehäuses (1) zugeordnet sind.
3. Einspannvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, mit axialer Bewegungseinrichtung für die Klemmbacken bzw. die Klemmbackenhalter, bestehend aus axial geführten Druckstangen, gekennzeichnet durch eine beim Verdrehen des Drehkopfes (3) gegenüber dem Klemmbackenträger (5) eintretende Verbindung zwischen den Druckstangen (12) und einem diese führenden, mit dem Klemmbackenträger (5) verbundenen Flanschkopf (9), der innerhalb des Verdrehkopfes (3) verschieblich geführt ist und mit einer Stirnseite am Klemmbackenträger (5) anliegt, im Sinne einer Mitnahme des Flanschkopfes bei vorgehenden Druckstangen (12).
4. Einspannvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen vom Drehkopf (3) bewegten, im Flanschkopf (9) geführten Schaltring (13), der mit seinem Innendurchmesser in eine Abflachung (12 a) der Druckstangen von begrenzter Länge eingreift und mit einer inneren Ausnehmung (13 a) die Druckstangen freigibt, wenn der Flanschkopf (9) gegenüber dem Drehkopf (3) so weit verdreht ist, wie dies derjenigen Stellung des Klemmbackenträgers (5) entspricht, in welcher die Schnellverriegelung gelöst ist.
5. Einspannvorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, gekennzeichnet durch eine lösbare, gleitbewegliche Verbindung zwischen den axial geführten Druckstangen (12) und den auf geneigten Flächen des Klemmbackenträgers (5) geführten Klemmbackenhaltern mittels radial nach außen herausnehmbarer Mitnehmer (18).
6. Einspannvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugkopfgehäuse (1) unter dem Klemmbackenträger (5) zu einem trogförmigen Stützteller (21) vorgezogen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 361 445;
USA.-Patentschrift Nr. 2 164 343.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
s.m
DEH26447A 1956-03-03 1956-03-03 Einspannvorrichtung an Zugkoepfen von Maschinen, insbesondere von Reckmaschinen Pending DE1015300B (de)

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DEH26447A DE1015300B (de) 1956-03-03 1956-03-03 Einspannvorrichtung an Zugkoepfen von Maschinen, insbesondere von Reckmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1493988A3 (de) * 2003-06-30 2006-08-23 Alps Electric Co., Ltd. Magnetoresistiver Winkelsensor

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR361445A (fr) * 1905-05-06 1906-07-13 Schneider & Cie Dispositif pour le serrage et le desserrage instantanés de la pièce d'ouvrage dans les tours et autres machines-outils
US2164343A (en) * 1937-01-21 1939-07-04 Aluminum Co Of America Straightening mechanism

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