DE10150387A1 - CAD-Datenmodell mit Entwurfsnotizen - Google Patents
CAD-Datenmodell mit EntwurfsnotizenInfo
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Abstract
Es wird ein CAD-Datenobjektmodell und eine Schnittstelle vorgestellt, die Informationen erfaßt und speichert, die auf CAD-Daten bezogen sind, mit Geometriedaten, Topologiedaten, Entwurfsnotizen und nichtgeometrischen Zeichnungsinformationen, zusammen mit deren verbundenen Beziehungen. Die Informationen und Beziehungen werden getrennt erfaßt und sind über eine öffentlich definierte Schnittstelle zugänglich. Bei einer Ausführungsform sind die erfaßten CAD-Datenobjekte in getrennten relationalen Datenbankdateien ihrem Typ entsprechend getrennt gespeichert. Da die CAD-Modellobjekte in einer werkzeugneutralen Form gespeichert sind, kann jede Anwendung auf die in den Objekten enthaltenen Informationen zugreifen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein die Informati
onsverwaltung und im Besonderen ein System und ein Verfah
ren zum Speichern von und Zugreifen auf ein rechnergestütz
tes Entwicklungsobjektmodell (CAD-Objektmodell) in einer
werkzeugneutralen bzw. werkzeugunabhängigen dauerhaften
Form.
Rechnergestützte (CAD-) Entwicklungswerkzeuge (CAD: compu
ter aided design) helfen bei der Entwicklung bzw. bei dem
Entwurf von mechanischen Teilen und Konstruktionen, indem
sie es dem Entwickler ermöglichen, zwei- und dreidimensio
nale (2D/3D) virtuelle Modelle von Teilen und Konstruktio
nen zu erstellen. Während des Entwicklungsprozesses wird
oftmals ein Entwickler es wollen, eine Entwurfsnotiz zu as
soziieren, die Informationen beschreibt, wie beispielsweise
die Begründung für eine konkrete Entwurfswahl, eine Ge
dächtnisstütze, um einen Aspekt des Modells hinzuzufügen
oder abzuändern, oder eine Notiz an einen weiteren Entwick
ler, der diese Notiz sehen wird. Es kann auch während des
Entwicklungsprozesses wünschenswert sein, gewisse Ansichten
des Modells (und in Verbindung stehende Entwicklungsnotizen
zu diesen Ansichten) und/oder alternative Entwicklungsmo
delle für einen bestimmten Teil oder eine bestimmte Kon
struktion für ein späteres Abrufen zu sichern. Solche CAD-
Werkzeuge können auf ein Kollaborationswerkzeug (Gemein
schaftsarbeitswerkzeug) abgestimmt sein, in dieses inte
griert sein oder durch ein solches zugänglich sein, das
mehreren Netzwerknutzern, die entfernt voneinander sitzen
können, erlaubt, gleichzeitig Teile und Konstruktionen an
zuschauen und zu modifizieren, die in die Kollaborations
sitzung eingebracht sind.
Nach dem gegenwärtigen Stand der Technik werden alle Infor
mationen, die mit einem bestimmten CAD-Modell eines Teils
bzw. einer Konstruktion verbunden sind, nur über das kon
krete CAD-Werkzeug eingegeben, gespeichert, bewahrt und
wieder aufgerufen, das verwendet wurde, um das Modell zu
erzeugen. Es gibt jedoch viele Gründe, weshalb es vorteil
haft sein könnte, die Möglichkeit zu haben, auf die CAD-
Modelldaten ohne Verwendung dieses CAD-Werkzeugs zuzugrei
fen. Ein Beispiel ist, daß einige der Informationen, die in
den CAD-Modelldaten gespeichert sind, möglicherweise für
andere Personen, die keine Entwicklungsingenieure sind,
nützlich sein könnten. Manager, Kunden oder andere Inge
nieure, die nicht in die Entwicklung des konkreten Produkts
einbezogen sind beispielsweise, können interessiert daran
sein, auf die Entwurfsnotizen zuzugreifen, die mit einer
bestimmten Produktentwicklung in Verbindung stehen, um die
Gründe für bestimmte Entwicklungswahlen zu verstehen. Für
diese Parteien, die ansonsten keinen Grund haben würden,
das CAD-Werkzeug zu verwenden, wäre es aufgrund kostspieli
ger CAD-Systemlizenzgebühren wünschenswert, die Möglichkeit
zu haben, den Inhalt dieser Entwicklungsnotizen abzurufen,
ohne in die CAD-Werkzeugumgebung eintreten zu müssen.
Ein weiteres Beispiel für einen Grund für einen Zugriff auf
CAD-Modelldaten, ohne Eintreten in die CAD-Werkzeug
umgebung, könnte sein, eine Liste von Materialien für einen
abgeschlossenen Produktentwurf vorzubereiten. Die CAD-
Modelldaten für einen abgeschlossenen Entwurf können auch
schon Herstellerteilnummern enthalten, die zugänglich und
quantifiziert sein könnten, um eine Materialliste zu er
stellen, um das Produkt herzustellen. Fachleute werden an
erkennen, daß es zahlreiche andere Beispiele für Gründe
gibt, einen Zugriff von außerhalb des CAD-Werkzeugs auf In
formationseinheiten zu wünschen, die in einer CAD-
Modelldatenbank gespeichert sind.
Folglich besteht ein Bedarf an einem Weg, CAD-Modelldaten
in einer werkzeugneutralen Form zu erfassen, zu speichern
und abzurufen, die jedem Werkzeug den Zugriff auf die CAD-
Modelldaten erlaubt (und wo geeignet die Änderung von die
sen), die innerhalb des CAD-Werkzeugs erzeugt wurden. Es
wäre wünschenswert, daß das CAD-Werkzeug, wenn Änderungen
an den CAD-Modelldaten durchgeführt wurden, ebenfalls in
der Lage wäre, die Änderungen zu erkennen.
Ein weiteres Problem bei der gegenwärtigen CAD-Datenmodel
lierung ist, daß gegenwärtige CAD-Werkzeuge (oder jede an
dere Art von Werkzeug) nicht in der Lage sind, den inkre
mentellen Aufbau von Informationen über der Zeit kumulativ
zu erfassen, die mit einem Projekt verbunden sind, mit den
Entwicklungswahlen und Gründen hinter diesen Wahlen, mit
den Problemen, die während der Entwicklung auftreten und
den resultierenden Lösungen zu diesen Problemen, den Ent
wicklungsalternativen, die untersucht wurden, und den Grün
den für die Wahl der Entwürfe. Mit anderen Worten, was be
nötigt wird, ist ein Weg, die funktionalen "wie entwickel
ten" Aspekte eines Produkts zu erfassen und nachzuvollzie
hen, eher als die "wie gebauten" Konfigurationen des End
produkts, die die CAD-Werkzeuge nach dem Stand der Technik
erfassen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein System und ein Ver
fahren zum Erfassen, Speichern von und Zugreifen auf CAD-
Modelldaten in einer werkzeugunabhängigen dauerhaften Form,
wobei der Zugriff auf die Daten durch jedes Werkzeug über
eine öffentlich definierte Schnittstelle erlaubt ist und es
möglich ist, den klaren inkrementellen Aufbau von Informa
tionen über den gesamten Prozeß unter Verwendung verschie
dener computerbasierter Anwendungen zu erstellen. Informa
tionen werden in einer Form dargestellt, die auf unter
schiedliche Arten präsentiert sein kann.
Die vorliegende Erfindung enthält vorzugsweise ein CAD-
Modell-Objektmodell, das verschiedene Objektmodelle erfaßt
und speichert, die Informationseinheiten und deren verbun
dene Beziehungen in einer Objektmodelldatenbank enthalten.
Jedes Objektmodell enthält Informationen und Beziehungen,
die über eine öffentlich definierte Schnittstelle zugäng
lich sind. Bei einer Ausführungsform werden, wenn ein Ob
jektmodell in der Objektmodelldatenbank gespeichert ist,
verschiedene Typen von Informationseinheiten, die in dem
Objektmodell enthalten sind, zusammen mit deren Beziehungen
zu anderen Informationseinheiten, in getrennten relationa
len Datenbankdateien gespeichert, die mit den Informations
einheiten verbunden sind. Anwendungen, die auf die Objekt
modelldatenbank zugreifen, verwenden bloß die definierte
Objektmodell-Schnittstelle, was zu der automatischen Tren
nung und Speicherung von Datentypenobjekten in einer werk
zeugneutralen dauerhaften Form führt.
Die Erfindung erleichtert den Zugriff auf Informationen
durch jede Anwendung über die definierten Objektmodell
schnittstellen, ohne Berücksichtigung dessen, welche Anwen
dung die Objekte erzeugt hat. Daher gibt es keinen "Besitz"
der Daten durch irgendeine Anwendung, auch nicht durch das
Werkzeug, das die Daten erzeugt hat.
Die Erfindung erleichtert außerdem anspruchsvolle Anfragen
an die Objektmodelle, um interessante Information von der
Gesamtheit der gespeicherten Informationen herauszuziehen.
Die Erfindung ist aus mehreren Gründen vorteilhaft, wie
bspw. die Fähigkeit, daß mehrere Personen mit unterschied
lichen Rollen auf die Informationen zugreifen und diese
entnehmen können, auf eine Art und Weise, die Bedeutung für
ihre Rolle hat. Zusätzlich können, da die Objektmodelle in
einer werkzeugneutralen Form gespeichert sind, Informatio
nen von der Objektmodelldatenbank erhalten werden, ohne dem
Nutzer aufzuerlegen, ein bestimmtes Anwendungswerkzeug zu
verwenden und teure Lizenzkosten auf sich zu nehmen, die
mit dem Werkzeug verbunden sind.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus der Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der
jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne
den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden unter Bezugnah
me auf die Zeichnung näher erläutert. Dabei wird ein besse
res Verständnis der Erfindung durch Lesen der folgenden de
taillierten Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen
möglich sein, in denen gleiche Referenznummern verwendet
werden, um gleiche Elemente zu bezeichnen.
Fig. 1 zeigt ein konzeptionelles Blockdiagramm, das die
Trennung der Informationseinheiten und deren ver
bundene Beziehungen zu anderen Informationsein
heiten veranschaulicht.
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm eines CAD-Modell-
Objektmodells, das erfindungsgemäß implementiert
ist.
Fig. 3 zeigt ein UML-Schnittstellendiagramm (UML: uni
fied method language, vereinheitlichte Verfah
renssprache), das eine bevorzugte Ausführungsform
der CAD-Modell-Objektmodell-Schnittstelle für das
CAD-Modell-Objektmodell aus Fig. 2 darstellt.
Fig. 4 zeigt ein Blockdiagramm der dauerhaften Spei
cherentitäten, die durch das CAD-Modell-
Objektmodell aus Fig. 2 erzeugt und erhalten
werden, unter Verwendung der Schnittstellen, die
in Fig. 3 definiert sind.
Fig. 5 zeigt ein veranschaulichendes Beispiel einer Da
tei aus einer relationalen Datenbank, die eine
CAD-Teildatentabelle erfindungsgemäß implemen
tiert.
Fig. 6 zeigt ein veranschaulichendes Beispiel einer Da
tei aus einer relationalen Datenbank, die erfin
dungsgemäß eine Entwicklungsnotiztabelle imple
mentiert.
Fig. 7 zeigt ein veranschaulichendes Beispiel einer Da
tei aus einer relationalen Datenbank, die erfin
dungsgemäß eine Notizpositionstabelle implemen
tiert.
Fig. 8 zeigt ein Notizerzeugungsdialogfeld in einer gra
fischen Benutzerschnittstelle, die erfindungsge
mäß implementiert ist.
Fig. 1 zeigt ein konzeptionelles Blockdiagramm, das die
Trennung der Informationseinheiten und deren verbundene Be
ziehungen zu anderen Informationseinheiten zeigt, und dabei
die Verfügbarkeit der Informationen durch verschiedene
Werkzeuge verdeutlicht. Insbesondere ist ein Auswahl von
Objektmodellen 10a, 10b, 10c und 10d, die Informationen und
Objektbeziehungen beschreiben, die durch eine Vielzahl von
unterschiedlichen Werkzeugen 20a, 20b,. . ., 20n während der
Entwicklung des Produkts erzeugt werden, in einer werkzeug
neutralen Form in einem dauerhaften Speicher 30 abgelegt.
Wichtig ist, daß die Objektmodelle 10a, 10b, 10c und 10d
nicht irgendeinem Werkzeug, darunter fallen auch die Werk
zeuge 20a, 20b,. . ., 20n, gehören, das diese erzeugt hat.
Jedes Objektmodell 10a, 10b, 10c und 10d enthält Objekte,
die äußerst abhängige Objektbeziehungen haben. Modellbezie
hungen können auch für eine Navigationsverwendung definiert
sein, wie anschließend beschrieben ist.
Die Objektmodelle 10a, 10b, 10c, und 10d haben jeweils eine
definierte öffentliche Schnittstelle, die jedem Werkzeug
20a, 20b,. . ., 20n, das die Schnittstellendefinition ver
steht, erlaubt, legale Daten zu lesen und zu schreiben, zu
dem entsprechenden Satz von Objekten. Obwohl es sein kann,
daß lediglich ein Anwendungswerkzeug ein einzelnes Attribut
versteht, d. h. ein CAD-Werkzeug, das eine 3D-Geometrie und
Topologie versteht, erlaubt die öffentliche Schnittstellen
definition virtuell jedem Werkzeug, auf Teile des Objekts,
die dieses versteht, zuzugreifen, mit deren Beziehungen zu
anderen Objekten.
Das CAD-Werkzeug 20a (bspw. SolidDesigner) zum Beispiel er
zeugt Daten, die teilweise in dem CAD-Modell-Objektmodell
10a und teilweise in dem Produktstruktur-Objektmodell 10b
gespeichert sind. Es ist wichtig festzustellen, daß das
CAD-Werkzeug 20a seine interne Datenstruktur oder Benutzer
schnittstelle nicht ändern muß. Das CAD-Werkzeug 20a
braucht vielmehr nur die Fähigkeit, lediglich die Objekte
und Strukturen zu verstehen, die es liest und schreibt.
Dies kann dadurch erreicht werden, daß eine Erweiterung
verwendet wird, die Import-/Exportfähigkeiten erlaubt, so
mit Techniken, die wohl bekannt sind. Bei diesem Beispiel
greift ein PDM-Werkzeug (PDM: product data management, Pro
duktdatenverwaltung) 20b, bspw. das Programm WorkManager
der Firma CoCreate Software, Inc., auf das Produktstruktur
modell 10b und Entwurfsalternativmodell 10c zu. Folglich
muß das PDM-Werkzeug 20b die Fähigkeit haben, Änderungen zu
bearbeiten, die an dem Produktstrukturmodell 10b durch das
CAD-Werkzeug 20a durchgeführt wurden, und ebenso muß das
CAD-Werkzeug 20a die Fähigkeit haben, Änderungen zu bear
beiten, die an dem Produktstrukturmodell 10b durch das PDM-
Werkzeug 20b durchgeführt wurden. Das gemeinsame Objektmo
dell, d. h. das Produktstrukturmodell 10b, das diese ver
stehen, verbessert dadurch die Zusammenarbeit zwischen dem
CAD-Werkzeug 20a und dem PDM-Werkzeug 20b.
Es ist ebenfalls wichtig zu bemerken, daß andere Werkzeuge
(bspw. 20n) ebenfalls zu jeder Zeit auf die Objektmodelle
10a, 10b, 10c und 10d zugreifen können und die Auswahl an
Objektmodellen 10a, 10b, 10c und 10d jederzeit erweitert
werden kann. Folglich erstreckt sich die Auswahl an Infor
mationen und Beziehungen mit anderen Objekten über den Lauf
des Produktzyklusses und entwickelt sich darüber, wobei
dieses die "wie entwickelten" Aspekte des Produkts erfaßt.
Zusätzlich erlaubt die werkzeugneutrale dauerhafte Form der
Objektmodelle beides, nämlich synchrone und asynchrone Zu
sammenarbeit (Kollaboration) der Produktentwicklung in dem
diese vielen unterschiedlichen Personen erlaubt (beispiels
weise Ingenieuren, dem Management, Verwaltungspersonal und
selbst Kunden) mit geeigneten Genehmigungen auf die in den
Objektmodellen enthaltenen Daten zuzugreifen, die den ge
genwärtigen Zustand des Produkts repräsentieren. Somit kön
nen unterschiedliche Personen auf denselben Datenbestand
zugreifen.
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm, das eine bevorzugte Aus
führungsform 100 des CAD-Modell-Objektmodells 10a aus Fig.
1 wiedergibt, das das Modell zum Speichern der dreidimen
sionalen mechanischen CAD-Daten in einer werkzeugneutralen
dauerhaften Form bereitstellt. In dieser Ausführungsform
sind nicht nur die CAD-spezifischen Geometriedaten gespei
chert, sondern auch die nichtgeometrischen Daten, bei
spielsweise Entwicklungsnotizen, die in dem CAD-Werkzeug
erzeugt wurden.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, enthalten die Hauptinformati
onseinheiten in dem CAD-Modell-Objektmodell 100 folgendes:
CAD-Teildaten 110, Geometriebedingungen bzw. -beschränk
ungen 120, 3D-Modelldaten 130, 2D-Modelldaten 140, Zeich
nung 150, Zeichnungsrahmen 160, Zeichnungstext 170, Zeich
nungsansicht 180, wiedergegebene Geometrie 190, Entwurfsno
tiz 105 und Notizposition 106.
Die CAD-Teildaten 110 umfassen Informationen über einen me
chanischen Teil, wie dessen Beschreibung, gemeinsamer Name,
Eigenschaften und Position, d. h. Transformation, zusammen
mit den Datenobjektinformationen, wie Erzeuger, Aktualisie
rungszeit (Update-Zeit), Person und Status.
Die Geometriebedingung 120 repräsentiert eine Bedingung der
Geometrie, die zwischen mehreren getrennten Teilen besteht.
Diese definiert eine Beziehung zwischen den eingeschränkten
Teilen. Das 3D-Modell 130 umfaßt die aktuelle dreidimensio
nale Geometrie und Topology des Teils. Das 2D-Modell 140
umfaßt die aktuelle zweidimensionale Geometrie und Topology
des Teils.
Die Zeichnung 150 umfaßt eine Wiedergabe der Geometrie in
irgendeiner Darstellungsform. Dies kann eine herkömmliche
technische Zeichnung oder eine VRML (VRML: virtual reality
modelling language) oder andere Formatdatei sein. Der
Zeichnungsrahmen 160 umfaßt einen Rahmen oder einen Hinter
grund, in dem Zeichnungstextobjekte 170, Zeichnungsan
sichtsobjekte 180 und wiedergegebene Geometrieobjekte 190
angeordnet sind. Der Zeichnungstext 170 umfaßt formatierten
Text, der in der Zeichnung plaziert ist. Die Zeichnungsan
sicht 180 umfaßt eine Ansicht der wiedergegebenen Geometrie
auf eine besondere Art, zum Beispiel eine isometrische An
sicht. Die wiedergegebene Geometrie 190 umfaßt die forma
tierten Daten für die Zeichnungsansicht 180.
Die Entwicklungsnotiz 105a, 105b umfaßt eine Notiz, die mit
dem CAD-Teildatenobjekt in Verbindung steht, die durch eine
bestimmte Position auf dem Anzeigebildschirm beschränkt
sein kann, wie durch ein verbundenes Notizpositionsobjekt
106 umfaßt.
Innerhalb des CAD-Modell-Objektmodells 100 existieren Be
ziehungen zwischen den Datenobjekten, wie dies durch die
Verbindungslinien zwischen den Objekten verdeutlicht ist.
Beispielsweise kann jedes CAD-Teildatenobjekt 110 mit einem
Zeichnungsobjekt 150 verbunden sein, das mit einem einzel
nen Zeichnungsrahmenobjekt 160 verbunden sein wird, mit
null oder mehr Zeichnungstextobjekten 170a, 170b und null
oder mehr Zeichnungsansichten 180a, 180b. Jede Zeichnungs
ansicht 180a, 180b ist mit einem jeweiligen wiedergegebenen
Geometrieobjekt 190a und 190b verbunden. Das CAD-Teil-
Datenobjekt 110 kann null oder mehr Geometriebedingungsob
jekte 120a, 120b mit sich verbunden haben. Jedes Geometrie
bedingungsobjekt 120a, 120b wird typischerweise ein 3D-
Modellobjekt 130a, 130b und/oder ein 2D-Modellobjekt 140a,
140b mit sich verbunden haben. Des weiteren kann jede Zahl
von Entwicklungsnotizen 105a, 105b mit dem CAD-
Teildatenobjekt 110 verbunden sein, das jeweils eine ver
bundene Notizposition 106a, 106b hat.
Aufgrund der werkzeugneutralen dauerhaften Form und der er
findungsgemäßen Trennung der Geometriedaten von den nicht
geometrischen Daten sind die nichtgeometrischen Daten des
CAD-Modell-Objektmodells für Änderungen durch Nicht-CAD-
Werkzeuge zugänglich, die die öffentliche CAD-
Modellschnittstelle verstehen.
Fig. 3 zeigt ein UML-Schnittstellendiagramm, das eine be
vorzugte Ausführungsform der CAD-Modell-Objektschnittstelle
für das CAD-Modell-Objektmodell 100 aus Fig. 2 darstellt.
Wie in Fig. 3 verdeutlicht ist, enthalten die für das CAD-
Modell-Objektmodell 200 aus Fig. 2 definierten öffentli
chen Schnittstellen: CAD-Teildaten 210 (CADPartData), eine
Geometriebedingung 220 (GeometryConstraint), ein 3D-Modell
230 (Model3D), ein 2D-Modell 240 (Model2D), eine Zeichnung
250 (Drawing), einen Zeichnungsrahmen 260 (DrawingFrame),
Zeichnungstext 270 (DrawingText), eine Zeichnungsansicht
280 (DrawingView), eine wiedergegebene Geometrie 290 (Ren
deredceometrie), eine Entwurfsnotiz 205 (DesignNote) und
eine Notizposition 206 (NotePosition). Die Attribute für
jede Schnittstelle sind wie in Fig. 3 dargestellt. In der
CAD-Modell-Schnittstellendefinition sind Informationen über
jeden Teil in einem CAD-Teildatenobjekt 110 (Fig. 2) ent
halten und werden durch Verwendung der Schnittstelle der
CAD-Teildaten 210 erfaßt. In dieser Ausführungsform sind
die CAD-Teildaten 210 eine Erweiterung der Teildaten des
Produktstrukturmoduls. Wie dargestellt ist, hat die CAD-
Teildatenschnittstelle 210 null oder mehr Zeichnungs
schnittstellen 250, die den Zugriff zu null oder mehr
Zeichnungsobjekten 150 bieten, die mit diesem konkreten
Teil verbunden sind. Jede Zeichnungsschnittstelle 250 ist
mit null oder einer Zeichnungsrahmen-Schnittstelle 260 ver
bunden (die verwendet werden kann, um auf das Zeichnungs
rahmenobjekt 160 zuzugreifen, das mit dem Zeichnungsobjekt
150 verbunden ist), null oder mehr Zeichnungstext-
Schnittstellen 270 (die verwendet werden können, um auf die
Zeichnungstextobjekte 170a, 170b zuzugreifen, die mit dem
Zeichnungsobjekt 150 verbunden sind) und null oder mehr
Zeichnungsansichtsschnittstellen 280 (die verwendet werden
können, um Zugriff auf die Zeichnungsansichtsobjekte 180a,
180b zu erhalten, die mit dem Zeichnungsobjekt 150 verbun
den sind). Jede Zeichnungsansichtsschnittstelle 280 hat
null oder eine wiedergegebene Geometrieschnittstelle 290
zum Zugriff auf das wiedergegebene Geometrieobjekt 190a,
190b, das mit dessen verbundenen Zeichnungsansichtsobjekt
180a, 180b verbunden ist.
Wie ebenfalls verdeutlicht ist, ist die CAD-
Teildatenschnittstelle 210 mit null oder mehr Geometriebe
dingungsschnittstellen 220 verbunden, die Zugriff auf null
oder mehr Geometriebedingungssobjekte 220 bieten, die mit
dem konkreten Teil verbunden sind. Jede Geometriebedin
gungsschnittstelle 220 hat null oder eine dreidimensionale
Modell-Schnittstelle 230 (Model3D interface) und null oder
eine zweidimensionale Modellschnittstelle 240 (Model2D in
terface), die jeweils Zugriff auf ein verbundenes 3D-
Modellobjekt 130 und/oder ein verbundenes 2D-Modellobjekt
140 bieten.
Die CAD-Teildatenschnittstelle 210 ist auch mit null oder
mehr Entwicklungsnotiz-Schnittstellen 205 verbunden, die
Zugriff auf null oder mehr Entwicklungsnotizobjekte 105a,
105b bieten, die mit dem konkreten Teil verbunden sind. Je
de Entwicklungsnotiz-Schnittstelle 205 hat null oder eine
Notizpositionsschnittstelle 206, die Zugriff auf die jewei
ligen Notizpositionsobjekte 106a, 106b bietet, die mit den
Entwicklungsnotizobjekten 105a, 105b verbunden sind.
Die Schnittstellen, die in dem UML-Diagramm aus Fig. 2 de
finiert sind, sind vorzugsweise in einer objektorientierten
Sprache, wie bspw. C++ oder Java2, implementiert. Die aktu
elle Klassenimplementierung kann von System zu System vari
ieren, da es oftmals sinnvoll sein wird, einige der
Schnittstellen in eine einzelne Klasse für die Effizienz
der Implementierung und/oder Leistung bzw. Performance zu
kombinieren.
Die Fig. 4 zeigt ein Blockdiagramm, das eine Ausführungs
form der dauethaften Speicherentitäten darstellt, die durch
das CAD-Modell-Objektmodell 100 aus Fig. 2 erzeugt und er
halten werden, indem dieses die in Fig. 3 definierten
Schnittstellen verwendet. In dieser Ausführungsform ist je
de der Schnittstellen mit einer dauerhaften Speicherdatei
verbunden, vorzugsweise in der Form einer relationalen Da
tenbank. Die Daten, die durch Verwendung jeder jeweiligen
Schnittstelle zusammengefaßt sind, sind in deren jeweiligen
relationalen Datenbankdateien gespeichert. Folglich gibt es
eine getrennte relationale Datenbankdatei für jede defi
nierte Schnittstelle. In der dargestellten Darstellungsform
speichert eine CAD-Teildatentabelle 310 alle Daten, die
durch Verwendung der CAD-Teildatenschnittstelle 210 erfaßt
werden. Die Geometrie-Bedingungstabelle 320 speichert alle
Daten, die durch Verwendung der Geometriebedingung 220 er
faßt werden. Die dreidimensionale Modelltabelle 330 spei
chert alle Daten, die durch Verwendung der dreidimensiona
len Modellschnittstelle 230 erfaßt werden. Die zweidimen
sionale Modelltabelle 340 speichert alle Daten, die durch
Verwendung der zweidimensionalen Modellschnittstelle 240
erfaßt werden. Die Zeichnungstabelle 350 speichert alle Da
ten, die durch Verwendung der Zeichnungsschnittstelle 250
erfaßt werden. Die Zeichnungsrahmentabelle 360 speichert
alle Daten, die durch Verwendung der Zeichnungsrahmen
schnittstelle 260 erfaßt werden. Die Zeichnungstexttabelle
370 speichert alle Daten, die durch Verwendung der Zeich
nungstextschnittstelle 270 erfaßt werden. Die Zeichnungsan
sichtstabelle 380 speichert alle Daten, die durch Verwen
dung der Zeichnungsansichtsschnittstelle 280 erfaßt werden.
Die wiedergegebene Geometrietabelle 390 speichert alle Da
ten, die durch Verwendung der wiedergegebenen Geometrie
schnittstelle 290 erfaßt werden. Die Entwurfsnotiztabelle
305 speichert alle Daten, die durch Verwendung der Ent
wurfsnotizschnittstelle 205 erfaßt werden. Die Notizpositi
onstabelle 306 speichert alle Daten, die durch Verwendung
der Notizpositionsschnittstelle 206 erfaßt werden. Die ge
strichelte Linie, die die unterschiedlichen Tabellen ver
bindet, repräsentiert einen fremden Schlüssel bzw. einen
fremden Kennbegriff (das heißt eine gemeinsame Spalte in
jeder verbundenen relationalen Datenbank), der verwendet
wird, um Beziehungen zwischen den in den Tabellen gespei
cherten Daten zu repräsentieren.
Fig. 5 ist ein verdeutlichendes Beispiel einer relationa
len Datenbankdatei 410, die eine CAD Teildatentabelle 310
implementiert. Wie gezeigt ist, ist jede Spalte 501, 502,
503, 504, 505, 506, 507, 508, 509 und 510 auf ein Attribut
abgebildet, das durch die CAD-Teildatenschnittstelle 210
zusammengefaßt ist und jede Reihe bildet auf ein unter
schiedliches CAD-Teildatenobjekt 110 ab. Bei diesem Bei
spiel ist der Primärschlüssel bzw. der Hauptschlüssel, d. h.
ein einziger Identifizierer (ID) durch die Datei, für jeden
Teil dessen Teilidentifizierer (in dieser Ausführungsform
in Spalte 501 gespeichert).
Fig. 6 zeigt ein verdeutlichendes Beispiel einer relatio
nalen Datenbankdatei 405, die eine Entwurfsnotiztabelle 305
implementiert. Wie gezeigt ist, ist jede Spalte 602, 603,
604 und 605 auf ein Attribut abgebildet, das durch die Ent
wurfsnotizschnittstelle 205 zusammengefaßt ist, und jede
Reihe ist auf ein unterschiedliches Entwurfsnotizobjekt 105
abgebildet. In diesem Beispiel ist der Primärschlüssel
(d. h. ein einziger Identifizierer durch die Datei) durch
jedes Entwurfsnotizobjekt dessen Notizidentifizierer (in
dieser Ausführungsform in Spalte 602 gespeichert). Der
Teilidentifizierer des CAD-Teildatenobjekts, mit dem das
Entwurfsnotizobjekt 105 verbunden ist, wird als der Primär
schlüssel verwendet. Folglich ist eine Spalte 601 für den
fremden Schlüssel bzw. den fremden Kennbegriff vorgesehen,
um ein Entwurfsnotizobjekt auf dessen verbundene CAD-
Teildaten abzubilden.
Fig. 7 zeigt ein verdeutlichendes Beispiel einer relatio
nalen Datenbankdatei 406, die eine Notizpositionstabelle
306 implementiert. Wie dargestellt ist, bildet 702 auf das
Transformationsattribut ab, das durch die Notizpositions
schnittstelle 206 zusammengefaßt ist, und jede Reihe bildet
auf ein unterschiedliches Notizpositionsobjekt 106 ab. Bei
diesem Beispiel ist der Hauptschlüssel (d. h. ein einziger
Identifizierer durch die Datei) für jedes Entwurfsnotizob
jekt dessen Notizidentifizierer (in dieser Ausführungsform
in Spalte 602 gespeichert). Der Notizidentifizierer des
Entwurfsnotizobjekts 105, mit dem das Notizpositionsobjekt
106 verbunden ist, wird als der fremde Schlüssel verwendet.
Folglich ist eine Spalte 701 für den fremden Schlüssel vor
gesehen, um ein Notizpositionsobjekt 106 auf dessen verbun
denes Entwurfsnotizobjekt 105 abzubilden.
Die Verfahren, mit denen bestimmte CAD-Modelldaten erfaßt
werden, variieren entsprechend dem erfaßten Datentyp. Daten
können erfaßt werden, wenn ein Nutzer manuell die Daten
über ein Nutzerschnittstellen-Dialogfeld eingibt (bspw.
wenn ein Nutzer eine Entwurfsnotiz eingibt, indem er ein
Entwurfsnotizdialogfeld in der Anwendungsnutzerschnittstel
le verwendet), oder kann automatisch durch eine Anwendung
erzeugt werden (bspw. können Attribute wie Erzeugungszeit
oder letztes Änderungsdatum automatisch durch die Anwendung
zu der Zeit erfaßt werden, wenn eine Informationseinheit
erfaßt oder modifiziert wird).
Die Fig. 8 zeigt ein beispielhaftes Entwurfsnotizdialog
feld 800 einer grafischen Benutzerschnittstelle für eine
CAD-Anwendung, das dargestellt wird, wenn der Nutzer eine
Entwurfsnotiz eingibt. Wie dargestellt ist, enthält das
Entwurfsnotizdialogfeld 800 Nutzerfähigkeiten, um bestimmte
Attribute eines Entwurfsnotizobjekts zu setzen. Insbesonde
re erlaubt das Entwurfsnotizdialogfeld 800 dem Nutzer, den
Typ der zu erzeugenden Notiz auszuwählen. Bei der verdeut
lichenden Ausführungsform ist der Notiztyp über ein Drop-
Down-Menu bzw. Pull-Down-Menu 821 auswählbar, das es dem
Nutzer erlaubt, den Notiztyp auf entweder eine generelle
bzw. allgemeine Notiz 821a, eine Aufgabe 821b, eine Ent
scheidung 821c oder ein Problem 821d zu setzen. Jeder No
tiztyp hat eine Reihe von notiztypspezifischen Attributen,
die in dem Entwurfsnotizdialogfeld 800 bei der Auswahl des
Notiztyps durch den Nutzer dargestellt werden. Die notiz
typspezifischen Merkmale enthalten eine unterschiedliche
Reihe von Attributen für jeden Notiztyp. Beispielsweise
kann die allgemeine Notiz 821a nur die standardbearbeitba
ren Autoren-Attribute 822 und das Erzeugungszeitattribut
823 darstellen. Diese Merkmale können durch den Autor der
Notiz eingegeben werden oder alternativ hierzu automatisch
eingegeben werden (mit der Möglichkeit zu überschreiben),
und zwar durch die Anwendung, die die Nutzerkonfigurati
onsinformation verwendet.
Wenn anstelle dessen zum Beispiel der Aufgabentyp 821b aus
gewählt wird, können zusätzliche bearbeitbare Merkmale dar
gestellt werden (wie bspw. ein zugeordnetes Merkmal, ein
Fälligkeitstagsmerkmal und ein Zustandsmerkmal, was hier
nicht dargestellt ist). Vorzugsweise ermöglicht das Ent
wurfsnotizdialogfeld 800 dem Nutzer, Notiztypkategorien zu
erzeugen und hinzuzufügen. Bei jedem Notiztyp wird ein In
haltsfeld 824 angezeigt. Das Inhaltsfeld 824, das die we
sentlichen Informationen der Entwurfnotiz enthält, wird
durch den Nutzer ausgefüllt.
Wie vorstehend im Detail beschrieben ist, bietet die Erfin
dung eine neue Art der Speicherung von und des Zugriffs auf
CAD-Modelldaten mit geometrischen und nichtgeometrischen
Daten in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form mit einer
bekannten öffentlichen Schnittstelle. Beim Lesen der vor
stehenden ausführlichen Beschreibung wird deutlich werden,
daß die Erfindung mehrere Vorteile gegenüber dem Stand der
Technik bietet. Zunächst ermöglicht diese jedem Werkzeug,
auf Daten zuzugreifen und diese zu modifizieren (mit geeig
neten Genehmigungen) ohne die Werkzeugumgebung betreten zu
müssen, in der diese Daten erzeugt wurden. Bspw. ermöglicht
die Erfindung technischen Managern Entwurfsnotizen zu ent
nehmen, die mit den CAD-Modell-Ansichten von Teilen verbun
den sind, um einen Bericht über Ingenieurtätigkeiten zu er
stellen, ohne die CAD-Modelle selbst öffnen oder anschauen
zu müssen. Dies steigert die Effizienz des Verständnisses
des gegenwärtigen Entwurfs und reduziert ebenso die Anzahl
der benötigten CAD-Werkzeuglizenzen, wenn das CAD-Werkzeug
verwendet wird, um die Entwurfsnotizen zu erfassen. Die
klare Aufteilung von Informationen über verschiedene Werk
zeuge erlaubt die Manipulation durch viele Anwendungswerk
zeuge und Produkte. Dies überwindet die Beschränkungen des
Standes der Technik, der aufgrund der einheitlichen Werk
zeugumgebung beschränkten Zugriff auf Informationen er
laubt.
Zusätzlich bietet die Erfindung eine Quelle an integrierten
Informationen, was ein hochentwickeltes Abfragen unter
stützt, um interessante Statistiken und Informationen zu
erhalten. Während der Entwicklung eines Produkts bspw. kann
ein unerwartetes Ergebnis während des Testens des Produkts
beginnen aufzutauchen. Die CAD-Modell-Objektmodelldatenbank
kann abgefragt werden, um alle Teiländerungen und alle Ent
wurfsnotizen zu erhalten, die mit den Teiländerungen inner
halb eines Datenbereiches verbunden sind, um schneller die
Gründe für unerwartete Ergebnisse zu erfahren. Die Erfin
dung erfaßt den Entwicklungsaufbau von Informationen, die
notwendig sind für den Aufbau eines Projekts über die Zeit,
um Informationen und Beziehungen zu sammeln, die notwendig
sind, um in einer Rechenumgebung die Informationen und Da
ten zu modellieren, die benötigt werden, um das Produkt zu
erzeugen. Insbesondere zeichnen in erster Linie die erfaß
ten Daten die funktionalen "wie entworfenen" Aspekte des
Produkts nach und nehmen diese auf, eher als die "wie ge
bauten" Konfigurationen des Endprodukts wie getan, wenn
überhaupt im Stand der Technik. Der "wie entworfene" Ver
lauf bietet daher ein Zeitspektrum von der Erkundung der
Produktideen bis zu der kompletten und produktionsreifen
Produktdefinition. Die Informationen entwickeln sich gradu
ell und bilden sich heraus und werden detaillierter, wenn
der Entwicklungsprozeß ausgeführt wird.
Obwohl die Erfindung anhand der veranschaulichenden Ausfüh
rungsbeispiel beschrieben wurde, werden den Fachleuten ver
schiedene Änderungen und Modifikationen, die an den veran
schaulichenden Ausführungsbeispielen durchgeführt werden
können, bewußt sein, ohne den gedanklichen Hintergrund und
den Bereich der Erfindung zu verlassen. Es ist beabsich
tigt, daß der Bereich der Erfindung nicht in irgendeiner
Weise auf die veranschaulichenden Ausführungsbeispiele be
schränkt ist, die gezeigt und beschrieben wurden.
Claims (19)
1. Objektmodell zum Erfassen von rechnergestützten Ent
wurfs- bzw. Entwicklungsdaten (CAD-Daten), mit:
einer CAD-Teilschnittstelle zum Erfassen von Informationen, die einen CAD-Teil in einem Teilobjekt betreffen, und
einer Zeichnungsschnittstelle zum Erfassen einer CAD- Zeichnung in einem CAD-Zeichnungsobjekt,
wobei das Teilobjekte und das Zeichnungsobjekt jeweils in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form gespeichert sind.
einer CAD-Teilschnittstelle zum Erfassen von Informationen, die einen CAD-Teil in einem Teilobjekt betreffen, und
einer Zeichnungsschnittstelle zum Erfassen einer CAD- Zeichnung in einem CAD-Zeichnungsobjekt,
wobei das Teilobjekte und das Zeichnungsobjekt jeweils in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form gespeichert sind.
2. Objektmodell nach Anspruch 1, bei dem das Teilobjekt
und das Zeichnungsobjekt jeweils in einer separaten rela
tionalen Datenbank gespeichert sind, wobei Verbindungen
zwischen dem Teilobjekt und dem Zeichnungsobjekt jeweils
durch Verwendung fremder Kennbegriffe bzw. Schlüssel erfaßt
werden.
3. Objektmodell nach Anspruch 1, mit:
einer Entwurfsnotiz-Schnittstelle zum Erfassen von Ent wurfsnotizen, die den Teil in einem Entwurfsnotizobjekt be treffen,
wobei jedes Entwurfsnotizobjekt in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form gespeichert ist.
einer Entwurfsnotiz-Schnittstelle zum Erfassen von Ent wurfsnotizen, die den Teil in einem Entwurfsnotizobjekt be treffen,
wobei jedes Entwurfsnotizobjekt in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form gespeichert ist.
4. Objektmodell nach Anspruch 1, mit:
einer Geometriebedingungsschnittstelle zum Erfassen von Geometriebedingungen, die den Teil in einem Geometriebedin gungsobjekt betreffen,
wobei jedes Geometriebedingungsobjekt in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form gespeichert ist.
einer Geometriebedingungsschnittstelle zum Erfassen von Geometriebedingungen, die den Teil in einem Geometriebedin gungsobjekt betreffen,
wobei jedes Geometriebedingungsobjekt in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form gespeichert ist.
5. Objektmodell nach Anspruch 1, bei dem die Zeichnung
einen Rahmen umfaßt, wobei das Objektmodell aufweist:
eine Zeichnungsrahmen-Schnittstelle zum Erfassen eines Rah mens, der mit der Zeichnung in einem Zeichnungsrahmenobjekt verbunden ist,
wobei jedes Zeichnungsrahmenobjekt in einer werkzeugneutra len dauerhaften Form gespeichert ist.
eine Zeichnungsrahmen-Schnittstelle zum Erfassen eines Rah mens, der mit der Zeichnung in einem Zeichnungsrahmenobjekt verbunden ist,
wobei jedes Zeichnungsrahmenobjekt in einer werkzeugneutra len dauerhaften Form gespeichert ist.
6. Objektmodell nach Anspruch 1, bei dem die Zeichnung in
Verbindung stehenden Text aufweist, wobei das Objektmodell
aufweist:
eine Zeichnungstext-Schnittstelle zum Erfassen des in Ver bindung stehenden Textes in einem Zeichnungstextobjekt,
wobei jedes Zeichnungstextobjekt in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form gespeichert ist.
eine Zeichnungstext-Schnittstelle zum Erfassen des in Ver bindung stehenden Textes in einem Zeichnungstextobjekt,
wobei jedes Zeichnungstextobjekt in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form gespeichert ist.
7. Objektmodell nach Anspruch 1, bei dem die Zeichnung
eine Ansicht aufweist, wobei das Objektmodell aufweist:
eine Ansichtsrahmen-Schnittstelle zum Erfassen einer An sicht, die mit der Zeichnung in einem Zeichnungsansichtsob jekt verbunden ist,
wobei jedes Zeichnungsansichtsobjekt in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form gespeichert ist.
eine Ansichtsrahmen-Schnittstelle zum Erfassen einer An sicht, die mit der Zeichnung in einem Zeichnungsansichtsob jekt verbunden ist,
wobei jedes Zeichnungsansichtsobjekt in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form gespeichert ist.
8. Verfahren zum Erfassen von rechnergestützen Entwurfs-
bzw. Entwicklungsdaten (CAD-Daten), mit folgenden Schrit
ten:
Erfassen von Informationen, die einen CAD-Teil in einem Teilobjekt betreffen,
Erfassen einer CAD-Zeichnung in einem CAD-Zeichnungsobjekt, und
jeweils Speichern des Teilobjekts und des Zeichnungsobjekts in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form.
Erfassen von Informationen, die einen CAD-Teil in einem Teilobjekt betreffen,
Erfassen einer CAD-Zeichnung in einem CAD-Zeichnungsobjekt, und
jeweils Speichern des Teilobjekts und des Zeichnungsobjekts in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form.
9. Verfahren nach Anspruch 8, mit folgenden Schritten:
jeweils Speichern des Teilobjekts und des Zeichnungsobjekts in einer separaten relationalen Datenbank, und
Erfassen von Verbindungen zwischen jeweils dem Teilobjekt und dem Zeichnungsobjekt unter Verwendung fremder Kennbe griffe.
jeweils Speichern des Teilobjekts und des Zeichnungsobjekts in einer separaten relationalen Datenbank, und
Erfassen von Verbindungen zwischen jeweils dem Teilobjekt und dem Zeichnungsobjekt unter Verwendung fremder Kennbe griffe.
10. Verfahren nach Anspruch 8, mit folgenden Schritten:
Erfassen der Entwurfsnotizen, die den Teil in einem Ent wurfsnotizobjekt betreffen,
Speichern jedes Entwurfsnotizobjekts in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form.
Erfassen der Entwurfsnotizen, die den Teil in einem Ent wurfsnotizobjekt betreffen,
Speichern jedes Entwurfsnotizobjekts in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form.
11. Verfahren nach Anspruch 8, mit folgenden Schritten:
Erfassen von Geometriebedingungen, die den Teil in einem Geometriebedingungsobjekt betreffen, und
Speichern jedes Geometriebedingungsobjekts in einer werk zeugneutralen dauerhaften Form.
Erfassen von Geometriebedingungen, die den Teil in einem Geometriebedingungsobjekt betreffen, und
Speichern jedes Geometriebedingungsobjekts in einer werk zeugneutralen dauerhaften Form.
12. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem die Zeichnung mit
einem Zeichnungsrahmen verbunden ist, wobei das Verfahren
folgende Schritte umfaßt:
Erfassen eines Rahmens, der mit der Zeichnung in einem Zeichnungsrahmenobjekt verbunden ist, und
Speichern jedes Zeichnungsrahmenobjekts in einer werkzeug neutralen dauerhaften Form.
Erfassen eines Rahmens, der mit der Zeichnung in einem Zeichnungsrahmenobjekt verbunden ist, und
Speichern jedes Zeichnungsrahmenobjekts in einer werkzeug neutralen dauerhaften Form.
13. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem die Zeichnung ver
bundenen Zeichnungstext aufweist, wobei das Verfahren fol
gende Schritte umfaßt:
Erfassen des verbundenen Textes in einem Zeichnungstextob jekt, und
Speichern jedes Zeichnungstextobjekts in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form.
Erfassen des verbundenen Textes in einem Zeichnungstextob jekt, und
Speichern jedes Zeichnungstextobjekts in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form.
14. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem die Zeichnung eine
verbundene Zeichnungsansicht aufweist, wobei das Verfahren
folgende Schritte umfaßt:
Erfassen einer Zeichnungsansicht, die mit der Zeichnung in einem Zeichnungansichtsobjekt verbunden ist, und
Speichern jedes Zeichnungsansichtsobjekts in einer werk zeugneutralen dauerhaften Form.
Erfassen einer Zeichnungsansicht, die mit der Zeichnung in einem Zeichnungansichtsobjekt verbunden ist, und
Speichern jedes Zeichnungsansichtsobjekts in einer werk zeugneutralen dauerhaften Form.
15. Computerlesbares Speichermedium, das faßbar Programm
befehle aufweist, die ein Verfahren zum Erfassen von CAD
bezogenen Daten implementieren, wobei das Verfahren folgen
de Schritte umfaßt:
Erfassen von Informationen, die einen CAD-Teil in einem Teilobjekt betreffen,
Erfassen einer CAD-Zeichnung in einem CAD-Zeichnungsobjekt, und
jeweils Speichern des Teilobjekts und des Zeichnungsobjekts in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form.
Erfassen von Informationen, die einen CAD-Teil in einem Teilobjekt betreffen,
Erfassen einer CAD-Zeichnung in einem CAD-Zeichnungsobjekt, und
jeweils Speichern des Teilobjekts und des Zeichnungsobjekts in einer werkzeugneutralen dauerhaften Form.
16. Computerlesbares Speichermedium nach Anspruch 15, wo
bei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Erfassen der Entwurfsnotizen, die den Teil in einem Ent wurfsnotizobjekt betreffen,
Speichern jedes Entwurfsnotizobjekts in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form.
Erfassen der Entwurfsnotizen, die den Teil in einem Ent wurfsnotizobjekt betreffen,
Speichern jedes Entwurfsnotizobjekts in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form.
17. Computerlesbares Speichermedium nach Anspruch 16, wo
bei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Erfassen eines Rahmens, der mit der Zeichnung in einem Zeichnungsrahmenobjekt verbunden ist, und
Speichern jedes Zeichnungsrahmenobjekts in einer werkzeug neutralen dauerhaften Form.
Erfassen eines Rahmens, der mit der Zeichnung in einem Zeichnungsrahmenobjekt verbunden ist, und
Speichern jedes Zeichnungsrahmenobjekts in einer werkzeug neutralen dauerhaften Form.
18. Computerlesbares Speichermedium nach Anspruch 15, wo
bei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Erfassen des verbundenen Textes in einem Zeichnungstextob jekt, und
Speichern jedes Zeichnungstextobjekts in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form.
Erfassen des verbundenen Textes in einem Zeichnungstextob jekt, und
Speichern jedes Zeichnungstextobjekts in einer werkzeugneu tralen dauerhaften Form.
19. Computerlesbares Speichermedium nach Anspruch 15, wo
bei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Erfassen von Geometriebedingungen, die den Teil in einem Geometriebedingungsobjekt betreffen, und
Speichern jedes Geometriebedingungsobjekts in einer werk zeugneutralen dauerhaften Form.
Erfassen von Geometriebedingungen, die den Teil in einem Geometriebedingungsobjekt betreffen, und
Speichern jedes Geometriebedingungsobjekts in einer werk zeugneutralen dauerhaften Form.
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