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DE10148401A1 - Einrichtung zum Reinigen von Oberflächen mittels Ultraschall - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen von Oberflächen mittels Ultraschall

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DE10148401A1
DE10148401A1 DE2001148401 DE10148401A DE10148401A1 DE 10148401 A1 DE10148401 A1 DE 10148401A1 DE 2001148401 DE2001148401 DE 2001148401 DE 10148401 A DE10148401 A DE 10148401A DE 10148401 A1 DE10148401 A1 DE 10148401A1
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cleaned
sound emission
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cleaning
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DE2001148401
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Karl Beis
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    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
    • B08B3/12Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration by sonic or ultrasonic vibrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2235/00Cleaning
    • B41P2235/10Cleaning characterised by the methods or devices
    • B41P2235/14Cleaning characterised by the methods or devices using ultrasonic energy

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Reinigen einer Oberfläche (1.3) mittels Ultraschall, mit wenigstens einer Sonotrode (2), die mit ihrer Schallemissionsfläche (2.1) in geringem Abstand zu der zu reinigenden Oberfläche (1.3) relativ bewegbar geführt ist und die einen in den Spaltbereich (5) zwischen der zu reinigenden Oberfläche (1.1) und der Schallemissionsfläche (2.1) ausmündenden Zufuhrkanal (6) für eine Reinigungsflüssigkeit aufweist und der eine, die Schallemissionsfläche (2.1) seitlich umschließende Abdeckung (4) zugeordnet ist, die einen an die Schallemissionsfläche angrenzenden Bereich der zu reinigenden Oberfläche (1.1) überdeckt, wobei der von der Abdeckung (4) überdeckte Spaltbereich mit einer Absaugung in Verbindung steht.

Description

  • Es besteht vielfach die Notwendigkeit, Oberflächen, insbesondere metallische Oberflächen durch das Aufbringen einer Beschichtung zu vergüten. Eine besonders intensive Reinigung ist erforderlich, wenn Oberflächen mit dünnen Überzügen versehen werden sollen, deren Materialien eine niedrige Oberflächenenergie aufweisen. Derartige Überzugsmaterialien sind beispielsweise aus DE-195 44 763 A und EP 0 587 667 B bekannt.
  • Technische Oberflächen weisen, selbst wenn sie zuvor poliert worden sind, eine Restrauhigkeit auf, so daß bei einer nachfolgende Oberflächenbeschichtung störende und somit als Verschmutzung zu bezeichnende Rückstände wie Fette, Öle oder dergl. auf der Oberfläche anhaften und durch mechanische Wischvorgänge oder Waschvorgänge nicht zu beseitigen sind.
  • Es ist bereits bekannt, Gegenstände in Bäder einzulegen und mittels Ultraschall, beispielsweise durch eingelegte Tauchschwinger zu reinigen. Die Ultraschallenergie wird in die Flüssigkeit eingestrahlt, in der an der zu reinigenden Oberfläche infolge der eingeleiteten hohen Energie Kavitationserscheinungen durch die Bildung von Gasbläschen auftreten, da die auf der Oberfläche implodieren. Dabei wird eine hohe Energie freigesetzt und eine starke Mikroströmung gebildet, die auf die verschmutzte Oberfläche wirkt und Rückstände von rauhen Oberflächen auch aus Hinterschneidungen und aus Mikrostrukturen abschwemmt.
  • Da es in Tauchbecken schwierig ist, die Energieumsetzung gezielt auf eine zu reinigende Oberfläche wirken zu lassen, wurde für Drahtmaterial in DE-196 02 917 A1 eine Sonotrode vorgeschlagen, deren Kopf mit einer Durchlaufbohrung für den zu reinigenden Draht aufweist. Der Kopf weist ferner eine quer zur Durchlaufbohrung ausgerichtete Waschbohrung auf, über die eine Waschflüssigkeit zugeführt werden kann. Die in den Querkanal zulaufende Waschflüssigkeit wird über die Sonotrode in senkrecht zu der durchlaufenden Drahtoberfläche ausgerichtete Ultraschallschwingungen versetzt, so daß durch die Konzentration der eingestrahlten Ultraschalleistung auf das kleine Volumen in der Querbohrung und in der Durchlaufbohrung ein sehr intensives Kavitationsfeld gebildet wird, das zu einer intensiven Reinigung der durchlaufenden Drahtoberfläche von allen Verschmutzungen führt. Die abgelösten Verunreinigungen werden mit der Reinigungsflüssigkeit aus der Durchlaufbohrung abgeführt.
  • Eine derartige Einrichtung ist für Werkstücke mit größeren Oberflächen, wie beispielsweise Maschinenteile, wie Druckzylinder und Umlenkwalzen an Druckmaschinen oder dergl. nicht einsetzbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Reinigen von Oberflächen mittels Ultraschall zu schaffen, die auch die Behandlung von großflächigen Bauteilen erlaubt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Anspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst. Die Sonotrode bringt die in den Spaltbereich zwischen der Schallemissionsfläche und der Oberfläche eingeleitete Waschflüssigkeit zum Schwingen, so daß sich Kavitationsblasen bilden, die auf der zu reinigenden Oberfläche wieder kollabieren. Hierbei entstehen örtlich Drücke von über 1000 Bar und Temperaturen bis zu 5000°K. Durch diese hochenergetische mechanische Einwirkung auf die zu reinigende Oberfläche werden anhaftende filmartige Verschmutzungen und/oder Schmutzpartikel auch aus Mikrostrukturen mit rauher Oberflächen abgelöst. Über die Schallemissionsfläche der Sonotrode umgebende, mit einer Absaugung versehene Abdeckung wird gewährleistet, daß die am Rand der Schallemissionsfläche austretende "verbrauchte" Waschflüssigkeit unmittelbar von der Oberfläche des zu reinigenden Werkstücks abgenommen wird. Da die Flüssigkeit unter der Wirkung des Schallfeldes zerstäubt, werden so einerseits sehr wirkungsvoll abgetragene Schmutzpartikel von dem gereinigten Teil der Oberfläche entfernt und die umherspritzenden Flüssigkeitstropfen auf gefangen.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abdeckung mit einer Druckkammer versehen ist, die in einen die Schallemissionsfläche begrenzenden Durchtrittsspalt für ein strömungsfähiges Medium ausmündet. Wird über diesen Durchtrittsspalt ein strömungsfähiges Medium, insbesondere ein gasförmiges Medium mit maximal dem gleichen Förderdruck wie die Reinigungsflüssigkeit zugeführt, ergibt sich eine Art "Verdämmung". Hierdurch wird die Zerstäubung der Reinigungsflüssigkeit vermindert und durch die so verbesserte hydraulische Ankopplung die Reinigungswirkung erhöht.
  • Die Absaugung der verbrauchten Waschflüssigkeit hat ferner den Vorteil, daß eine Einrichtung der erfindungsgemäßen Art auch an Werkstücken verwendet werden kann, die Bestandteil bereits montierter Maschinen sind, so daß das Bauteil mit der zur reinigenden Oberfläche nicht demontiert werden muß.
  • Eine derartige aus Sonotrode, Abdeckung, Flüssigkeitszufuhr und Absaugung gebildete Baueinheit kann beispielsweise auch zur vorbereitenden Reinigung von zu beschichtenden Flächen, beispielsweise Druckzylindern und Umlenkwalzen an Druckmaschinen verwendet werden. Hierzu ist die Schallemissionsfläche sowie die anschließende Abdeckung ebenfalls als Zylinderfläche ausgebildet, deren Krümmung so bemessen ist, daß ein Arbeitsspalt von weniger als 1 mm, vorzugsweise zwischen 0,5 mm und 0,25 mm vorhanden ist. Die Anordnung insgesamt ist insbesondere für den mobilen Einsatz an einem gesonderten Traggestell höheneinstellbar angeordnet, das seinerseits an der Maschine, beispielsweise der Druckmaschine im Bereich des jeweils zu reinigenden Zylinders befestigbar ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen und der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand schematischer Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
  • Fig. 1 stark vergrößert eine Schnittdarstellung der Oberflächenrauhigkeit einer zu reinigenden Oberfläche,
  • Fig. 2 eine Ultraschall-Reinigungseinrichtung, teilweise im Schnitt,
  • Fig. 3 die Reinigungseinrichtung gem. Fig. 3 in einer Seitenansicht.
  • In Fig. 1 ist schematisch in starker Vergrößerung und in einem Schnitt eine zu reinigende Oberfläche 1.1 eines Bauteils 1 dargestellt, der die nicht zu vermeidende Restrauhigkeit technischer Oberflächen erkennen läßt. Die Rauhtiefe liegt je nach Anwendungsfall bei sehr hochwertigen Oberflächen im Bereich von 2 µm bis 10 µm und in anderen Fällen, auch funktionsbedingt und damit beabsichtigt, in einem Bereich von beispielsweise 50 µm bis 100 µm. Beispielsweise eine Papierleitwalze in einer Rollen-Offset-Druckmaschine weist eine Rauhtiefe von 50 bis 100 µm auf. Eine derartige Papierleitwalze kommt je nach ihrer Position in der Druckmaschine auch mit einer bereits bedruckten Seite in Kontakt. Hierbei läßt es sich nicht vermeiden, daß aufgrund der Restreuhigkeit Druckfarbe von der Papierbahn abgenommen und auf der Zylinderoberfläche als Verschmutzung in zunehmendem Maß haften bleibt, so daß die Walzenoberfläche von Zeit zu Zeit gereinigt werden muß.
  • Die Erfahrung hat gezeigt, daß neu installierte Druckmaschinen in den ersten fünf bis sechs Wochen deutlich weniger Reinigungsaufwand erfordern, als in der Folgezeit. Die in Fig. 1 dargestellten Mikrostrukturen sind in der Anfangszeit offensichtlich noch nicht ausreichend mit Verschmutzungen besetzt. Im Laufe der Betriebszeit drückt die Papierbahn aufgrund der Bahnspannung die noch frische Druckfarbe in die Feinstruktur hinein. Erst wenn die Vertiefungen, die zum Teil Hinterschnitte bilden, durch die sich festsetzenden Verschmutzungen ausreichend besetzt sind, entstehen auf der Zylinderoberfläche Zonen, an denen weitere Verschmutzungen sich verankern können, und dementsprechend über die gesamte Zylinderoberfläche ausbreiten und den Betrieb spürbar stören.
  • Durch eine Beschichtung im nanoskaligen Schichtdickenbereich mit einem Material mit geringer Oberflächenenergie ist es möglich, eine Oberfläche schmutzabweisend auszurüsten, gleichwohl eine noch gewünschte Oberflächenrauhigkeit zu erhalten. Um nun eine derartige Beschichtung auf die Walzenoberfläche zuverlässig aufbringen zu können, ist es erforderlich, diese vorher möglichst praktisch zu reinigen, und zwar so, daß eine Reinigungswirkung auch bis in die Tiefe der in Fig. 1 dargestellten Mikrostrukturen erfolgt. Nur wenn eine derartige Reinigung vorgenommen ist, läßt sich eine einwandfreie und dauerhafte Verbindung einer Schicht im nanoskalischen Schichtdickenbereich mit der Walzenoberfläche erzielen.
  • Dies geschieht beispielsweise mit einer in Fig. 2 schematisch dargestellten Reinigungseinrichtung.
  • Die Reinigungseinrichtung gem. Fig. 2 besteht im wesentlichen auch einer Sonotrode 2, die an einem Tragwerk 3 höheneinstellbar und, wie Fig. 3 zeigt, längsverfahrbar, in Verikalrichtung schwingungsentkoppelt angeordnet ist. Die Schallemissionsfläche 2.1 steht in nur geringem Abstand von beispielsweise 0,5 mm über der Walzenoberfläche 1.1.
  • Der an den von der Schallemissionsfläche 2.1 überdeckten Spaltbereich 2.2 angrenzende Spaltbereich 2.3 ist von einer Abdeckung 4 überdeckt. Die Abdeckung 4 weist im oberen Bereich eine Druckkammer 4.1 und im unteren Bereich einen Abdeckrand 4.2 auf, der die zu reinigende Oberfläche etwa im gleichen Spaltabstand überdeckt wie die Schallemissionsfläche 2.1. Der Spalt zwischen dem Abdeckrand 4.2 und der zu reinigenden Oberfläche liegt in der Größe von 1 mm oder weniger, vorzugsweise 0,5 bis 0,25 mm. Die Abdeckung 4 ist über Tragelemente 5 mit dem Tragwerk 3 verbunden und gegenüber der Sonotrode 2 schwingungsentkoppelt angeordnet, so daß die Schwingungen der Sonotrode, die senkrecht zu der zu reinigenden Oberfläche verlaufen, nicht auf die Abdeckung 4 übertragen werden.
  • Die Sonotrode 2 weist ferner einen Zufuhrkanal 6 für eine Waschflüssigkeit auf, der im Axialbereich der Sonotrode verläuft und durch die Schallemissionsfläche in Richtung auf die zu reinigende Oberfläche 1.1 ausmündet. Der Zufuhrkanal 6 ist an eine Waschflüssigkeitsversorgung 6.1 über eine Zuleitung 6.2 angeschlossen, wobei diese Zuleitung im Bereich eines Schwingungsknotens der Sonotrode 2 in den Zufuhrkanal 6 einmündet. Über eine Pumpe 6.3 wird die Reinigungsflüssigkeit mit geringem Druck, beispielsweise einem Druck von 20 mm WS dem Bereich der Schallemissionsfläche zugeführt.
  • Der die Sonotrode 2 umschließende obere Bereich der Abdeckung 4 umschließt eine Druckkammer 4.1, die in einen die Schallemissionsfläche 2.1 begrenzenden Durchtrittsspalt 4.11 ausmündet. Die Druckkammer 4.1 wird mit einem strömungsfähigen Medium, vorzugsweise einem gasförmigen Medium über eine Pumpe 4.12 versorgt. Der Förderdruck der Pumpe 4.12 entspricht maximal dem Förderdruck der Pumpe 6.3 für die Reinigungsflüssigkeit. Der Abdeckrand 4.2 ist mit einem Ringkanal 8.1 und 8.2 versehen, der jeweils über entsprechende Öffnungen 9.1 bzw. 9.2 mit dem Spaltbereich 4.3 in Verbindung steht. Die beiden Ringkanäle 8.1 und 8.2 stehen über einen Flüssigkeitsabscheider 10 mit einem Unterdruckerzeuger 11, beispielsweise einer Saugpumpe in Verbindung.
  • Die Waschflüssigkeit wird über den Zufuhrkanal 6 so zugeführt, daß über die an seinem Austritt in der Schallemissionsfläche 2.1 austretende Waschflüssigkeit eine optimale Einkopplung der Schallenergie gewährleistet ist. Die Waschflüssigkeit wird hierbei zerstäubt und aufgrund des an der Abdeckung 4 anliegenden Unterdrucks über die Ringkanäle 8.1 und 8.2 abgesaugt. Der Unterdruck wird zweckmäßigerweise so eingestellt, daß durch den Spalt zwischen dem Abdeckrand 4.2 und der Oberfläche 1.1 von außen zusätzlich noch Luft angesaugt wird, so daß die verschmutzte Waschflüssigkeit nicht nur nicht nach außen dringen kann, sondern auch zuverlässig von dem bereits gereinigten Teil der Oberfläche abgenommen wird.
  • Die Zerstäubung der Waschflüssigkeit wird durch das über den Durchtrittsspalt 4.11 zugeführte gasförmige Medium verringert und so die hydraulische Ankopplung der Sonotrode 2 an die zu reinigende Oberfläche 1.1 verbessert.
  • Die Absaugung über Unterdruck hat den weiteren Vorteil, daß bei entsprechender Bemessung des Spaltes über den an der Abdeckung 4 anstehenden Unterdruck auch die Zufuhr der Waschflüssigkeit aus der Flüssigkeitsversorgung 6.1 unterstützt wird.
  • Wie in Fig. 2 schematisch dargestellt ist, kann die Abdeckung 4 mit dem Tragwerk 3 verbunden sein. Die Abdeckung 4 ist aber gegenüber der Sonotrode 2 schwingungsentkoppelt gehalten, so daß die Sonotrode 2 mit ihren schwingenden Bereichen frei gegenüber der Abdeckung 4 schwingen kann. Aber auch die Flüssigkeitsversorgung mit ihrer Pumpe einerseits und die Absaugung mit ihren Pumpen und Abscheider andererseits, sowie die Druckversorgung der Druckkammer 4.1 können ebenfalls mit dem Tragwerk verbunden sein, so daß eine geschlossene Baueinheit gegeben ist. Der zwischen Sonotrode 2 und Druckkammer 4.1 der Abdeckung 4 bestehende Schlitz 13 ist, wie angedeutet, mit einer Dichtung 14 abgeschlossen, die die freie Schwingung der Sonotrode 2 zuläßt.
  • Wie Fig. 3 zeigt, erfolgt bei der Reinigung die Relativbewegung zwischen der zu reinigenden Oberfläche 1.1 und der Sonotrode 2 nicht nur durch Drehung der Walze sondern auch durch Verfahren des Tragwerks 3 auf einer Fahrschiene 3.1 in Achsrichtung der zu reinigenden Walze in Richtung des Pfeils 9, so daß durch die Drehung einerseits und die Längsbewegung des Tragwerks 3 an der Fahrschiene andererseits die gesamte Oberfläche je nach Verschmutzung schon in einem Durchlauf gereinigt werden kann. Wie Fig. 3 ferner erkennen läßt, umschließt die Abdeckung 4 die Schallemissionsfläche der Sonotrode 2 allseitig.
  • Wie aus Fig. 3 ersichtlich, kann die Einrichtung mit Hilfe des Tragwerks beispielsweise am Maschinenrahmen einer Druckmaschine festgelegt werden, so daß die Einrichtung jeweils in Freiräume im Bereich der zu reinigenden Walzen hineinragen kann und so die Walzen einer Druckmaschine ohne Demontage gereinigt werden können. Durch die Zufuhr der Waschflüssigkeit unter Druck und die Anordnung einer Absaugung ist gewährleistet, daß die Einrichtung lageunabhängig eingesetzt werden kann und keine Reinigungsflüssigkeit in die Druckmaschine gelangen kann.

Claims (7)

1. Einrichtung zum Reinigen einer Oberfläche (1.3) mittels Ultraschall, mit wenigstens einer Sonotrode (2), die mit ihrer Schallemissionsfläche (2.1) in geringem Abstand zu der zu reinigenden Oberfläche (1.3) relativ bewegbargeführt ist und die einen in den Spaltbereich (5) zwischen der zu reinigenden Oberfläche (1.1) und der Schallemissionsfläche (2.1) ausmündenden Zufuhrkanal (6) für eine Reinigungsflüssigkeit aufweist und der eine, die Schallemissionsfläche (2.1) seitlich umschließende Abdeckung (4) zugeordnet ist, die einen an die Schallemissionsfläche angrenzenden Bereich der zu reinigenden Oberfläche (1.1) überdeckt, wobei der von der Abdeckung (4) überdeckte Spaltbereich mit einer Absaugung in Verbindung steht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (4) mit einer Druckkammer (4.1) versehen ist, die in einen die Schallemissionsfläche begrenzenden Durchtrittsspalt für ein strömungsfähiges Medium ausmündet.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Reinigung gekrümmter Oberflächen, insbesondere für die Reinigung von Zylinderflächen, zumindest die Abdeckung (4) dem Verlauf der Oberfläche angepaßt ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonotrode (2) mit der Abdeckung (4) und Absaugung (8) an einem Tragwerk (3) höheneinstellbar angeordnet ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Spaltbereich (5) bildende Abstand zwischen Schallemissionsfläche und zu reinigender Oberfläche (1.1) einstellbar ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spaltbereich einen Abstand von weniger als 1 mm, vorzugsweise von 0,5 mm bis 0,25 mm aufweist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbereich der Abdeckung (4) mit einer Unterdruckquelle (11) in Verbindung steht.
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