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DE29517859U1 - Reinigungsvorrichtung - Google Patents

Reinigungsvorrichtung

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Publication number
DE29517859U1
DE29517859U1 DE29517859U DE29517859U DE29517859U1 DE 29517859 U1 DE29517859 U1 DE 29517859U1 DE 29517859 U DE29517859 U DE 29517859U DE 29517859 U DE29517859 U DE 29517859U DE 29517859 U1 DE29517859 U1 DE 29517859U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
conveyor belt
suction
belt
suction chamber
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29517859U
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Banning
Wolfgang Schneider
Hans-Peter Dr Sollinger
Karlheinz Straub
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
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Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
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Priority claimed from DE19507938A external-priority patent/DE19507938C2/de
Priority to DE19539015A priority patent/DE19539015C2/de
Priority to DE19548893A priority patent/DE19548893A1/de
Publication of DE29517859U1 publication Critical patent/DE29517859U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0063Devices for threading a web tail through a paper-making machine
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/32Washing wire-cloths or felts
    • D21F1/325Washing wire-cloths or felts with reciprocating devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/04Paper-break control devices

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  • Surgical Instruments (AREA)
  • Cleaning Or Drying Semiconductors (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

Gleiss & Große
Patentanwaltskanzlei
Stuttgart Berlin Hamburg
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen eines Transportbandes bei einer Papierherstellungsmaschine, zum Beispiel eines endlosen umlaufenden Trocken- oder Naßsiebes oder eines Filzes, mit wenigstens einer gegen das Transportband richtbaren, insbesondere in Richtung quer zum Transportband verfahrbaren Düse zum Beaufschlagen des Transportbandes mit Luft oder Flüssigkeit.
In Papiermaschinen werden zahlreiche Transportbänder, insbesondere Gewebebänder, eingesetzt. Im Zuge des Betriebs der Papiermaschine werden diese Transportbänder verunreinigt; Maschen oder Poren dieser Bänder werden zum Beispiel von Papierfasern, Klebstoffen oder sonstigen Zuschlagstoffen zugesetzt. Um ein einwandfreies Funktionieren des Transportbandes, insbesondere in der Trockenpartie der Papiermaschine, zu gewährleisten, bedarf es der Reinigung des Transportbandes.
12 815GL-ho
8. November 1995
-2-
Eine hierfür verwendbare Reinigungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art ist aus der G 92 08 909.7 Ul bekannt. In dieser Druckschrift wurde bereits der Gedanke geäußert, quer.zur Laufrichtung des Transportbandes verfahrbare Spritzdüsen zusätzlich rotierbar anzuordnen, so daß der Düsenstrahl nicht nur eine lineare Bahn aufgrund der Verfahrbarkeit quer zur Laufrichtung des Transportbandes beschreibt, sondern daß dieser Linearbewegung zusätzlich eine kreisförmige Bewegung überlagert wird. Der Vorteil einer derart ausgebildeten Reinigungsvorrichtung liegt darin, daß auf das zu reinigende Transportband aufgespritzte Flüssigkeit gleichmäßiger und auf einen größeren Flächenbereich des Transportbandes aufgebracht werden kann. Mit anderen Worten: Die rotierbare Düse beaufschlagt anstelle eines linienförmigen einen relativ breiten streifenförmigen Bereich des Transportbandes. Es ist also besser möglich, eine gleichmäßige Reinigung der gesamten Fläche des umlaufenden Transportbandes zu gewährleisten.
Bei der bekannten Reinigungsvorrichtung wird das Transportband nach Umlenkung um 180° von oben und von der der Transportseite gegenüberliegenden Seite her mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt. Die rotierbaren Düsen sind also innerhalb einer Schlaufenführung des endlosen Transportbandes angeordnet. Unterhalb des Transportbandes sind Auffangrinnen zur Aufnahme und zum Abführen von Reinigungsflüssigkeit und abgelösten Verunreinigungen vorgesehen. Bei dieser Vorrichtung kommt es jedoch zu Spritz-
wasser- beziehungsweise Schmutzwasserbildung infolge des mit hohem Druck aus der rotierenden Spritzdüse austretenden und auf das Transportband auftreffenden Flüssigkeitsstrahls. Es erweist sich weiter als nachteilig, daß im Gewebe des Transportbandes Wasser verbleibt, welches zur Rückbefeuchtung der wenig später mit dem umlaufenden Transportband in Kontakt kommenden Papierbahn führt. Dies kann besonders bei Papierbahnen mit Flächengewichten von weniger als 50 g/m zu Störungen des Produktionsablaufs führen.
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, einer Reinigungsvorrichtung mit Flüssigkeitsdüsen eine Ausblasvorrichtung nachzuordnen, bei der die im Gewebeband befindliche Flüssigkeit mittels Druckluft ausgeblasen wird. Dieser Lösung haftet jedoch der Nachteil an, daß es zu Spritzwasser- oder Wassernebelbildung kommt, was wiederum zur Befeuchtung der Papierbahn oder der Papiermaschine führt. Auch eine bekannte Dampfblasvorrichtung mit einer auf der gleichen Seite des Gewebebandes nachgeschalteten Saugvorrichtung bringt keine befriedigenden Ergebnisse (DE 43 22 565 Al)
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art so zu verbessern, daß die genannten Nachteile nicht auftreten, daß die Vorrichtung kompakt und insbesondere auf wirtschaftliche Art und Weise herstellbar und dabei funktionssicher einsetzbar ist.
-A-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein die Düse unmittelbar umgebender Saugraum vorgesehen ist, so daß durch den Düsenstrahl vom Transportband abgelöster Schmutz und/oder Wassernebel oder Restwasser auf dem kürzest möglichen Weg in den Saugraum eingesogen und abgeführt werden kann.
Bei einer bevorzugten Reinigungsvorrichtung ist der Saugraum von einer die Düse mantelförmig umgebenden Saugglocke gebildet. Auf diese Weise wird eine kompakte und integrale Bauform einer kombinierten Düsen- und Absaugvorrichtung erreicht. Die Saugglocke kann dabei vorzugsweise von einer im wesentlichen zylinderförmigen Ummantelung der Düse gebildet sein, die -wie an sich bekannt- quer über das Transportband traversiert. Anstelle einer im Querschnitt kreisförmigen Ummantelung kann auch eine elliptische oder ovale Form vorgesehen werden. Dabei kann man die Düse oder den Düsenkopf entgegen der Bandlaufrichtung exzentrisch zur Ummantelung anordnen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Saugglocke an ihrem dem Transportband zugewandten Endbereich sich insbesondere glocken- oder kegelförmig erweiternd ausgebildet. Dadurch wird der Flächenbereich des Transportbandes, der von der Saugglocke beziehungsweise von dem Saugraum erfaßt wird, vergrößert.
Als ganz besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Düse gegenüber der Flächennormalen
-5-
des Transportbandes geneigt ist. Beispielsweise kann man mehrere in unterschiedliche Richtungen geneigte Düsen vorsehen; diese können nicht rotierend in der traversierenden Saugglocke angeordnet sein. Vorzugsweise wird jedoch wenigstens eine rotierende und geneigte Düse vorgesehen, da hierdurch der Düsenstrahl den auf dem Transportband anhaftenden Schmutz besser ablösen kann. Denn durch die Düsenrotation steht ein aus verschiedenen Richtungen auf das Transportband auftreffender Reinigungsimpuls zur Verfügung. Es hat sich gezeigt, daß die Reinigungswirkung in dem Rotationsbereich am effektivsten ist, in dem die Düse beziehungsweise der Düsenstrahl eine der Laufrichtung des Transportbandes entgegengesetzte Geschwindigkeitskomponente aufweist. Es wird daher vorgeschlagen, in dem anderen Abschnitt, indem der rotierbare Düsenstrahl eine in Laufrichtung der Transportband gerichtete Geschwindigkeitskomponente aufweist, die Düse strömungstechnisch zu deaktivieren. Hierfür kann eine Blende vorgesehen werden, die ein Auftreffen des Düsenstrahls verhindert. Es können aber auch, im Hinblick auf einen ökonomischen Wasserverbrauch in vorteilhafter Weise sektionsweise beaufschlagbare Düsenzuleitungen vorgesehen sein. An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, daß anstelle einer rotierbaren Düse auch ein rotierbarer Düsenkopf mit mehreren Düsen vorgesehen werden kann, von denen eine oder mehrere Düsen als Treibdüsen zum Rotationsantrieb des Düsenkopfes ausgebildet sein können. Möglich ist es auch, wenigstens eine Zusatzdüse vorzusehen, deren Ausströmrichtung vom Transport-
band weg verläuft, die also allein dem Rotationsantrieb dient.
Zur Erzeugung eines Unterdrucks in dem Saugraum wird in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, einen mit dem Saugraum strömungstechnisch verbindbaren Druckluftinjektor vorzusehen.
Im Hinblick auf eine möglichst effektive Saugwirkung hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die dem Transportband zugewandte öffnung der Saugglocke dem Oberflächenverlauf des Transportbandes oder der Zylinderform einer Walze, über welche das Transportband geführt ist, angepaßt ausgebildet ist.
Die besten Resultate wurden mit einer Reinigungsvorrichtung erzeugt, die Wasserdrücke von 100 bar 1000 bar zu erzeugen vermag. Um den Flüssigkeitsverbrauch möglichst gering zu halten, wurden Flüssigkeitsdüsen mit einem Düsendurchmesser von weniger als 0,3 mm verwandt. Als Düsenwerkstoff wurde Diamant, Rubin oder keramische Werkstoffe verwandt.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der beigefügten Zeichnung sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von verschiedenen vorteilhaften Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Ausführungsform der erf indungsg'emäßen Reinigungsvorrichtung;
Figur 2 einen Schnitt durch einen bei der Vorrichtung nach Figur 1 verwendbaren Düsenkopf;
Figur 3 eine Ansicht des Düsenkopfes nach Figur 2 von unten.
Figur 4 einen Teilschnitt' der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel;
Figur 5 eine Draufsicht der Reinigungsvorrichtung gemäß Figur 4;
Figur 6 einen Schnitt durch eine Reinigungsvorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, und
Figur 7 eine schematische Darstellung einer Trokkenpartie mit den erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtungen .
Figur 1 zeigt eine Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung 2, die zur Reinigung eines Trockensiebbandes 4 im Bereich einer Walze 6 einer nicht dargestellten Papiermaschine angeordnet ist. Die Reinigungsvorrichtung 2 umfaßt eine Rotordüse 8 mit einem rotierbaren Düsenkopf 10, der eine nicht dargestellte Düsenanordnung aufweist. Diese Düsenanordnung kann eine oder mehrere tangential ausströmende Treibdüsen zur Erzeugung einer Rotationsbewegung im Bereich von 2000 - 3000 Umdrehungen pro Minute umfassen sowie eine oder mehrere Reinigungs-
düsen, die zur Beaufschlagung der Trockensiebbahn 4 dienen.
Des weiteren ist eine zylinderförmige Saugglocke 14 vorgesehen, die die Düse 8 und den Düsenkopf 10 umgibt. Das Innere der Saugglocke 14 ist strömungsmäßig mit einer Absaugleitung 16 verbunden, und bildet einen der Düse zugeordneten Saugraum 18.
Die Reinigungsvorrichtung 2 umfaßt eine Energiekette für die Medienversorgung, von der lediglich ein mit einer Hochdruckpumpe verbindbarer Hochdruckschlauch 20 zur Versorgung der Düse mit Flüssigkeit in einem Druckbereich von vorzugsweise 150 bar - 3 00 bar sowie die Absaugleitung 16 zum Abführen von Spritzwasser oder Wassernebel mit darin gebundenen Schmutzpartikeln aus dem Saugraum 18 dargestellt ist.
Die bislang beschriebenen Vorrichtungsbestandteile der Reinigungsvorrichtung 2 sind an einem Traversierwagen 11 in einer Richtung quer zur Laufrichtung des Trockensiebs 4 verlagerbar angeordnet. Der Traversierwagen 11 sitzt dabei auf Querträgern 12 und ist von einem nicht dargestellten Traversiermotor mit einer vorgebbaren Geschwindigkeit antreibbar, wobei die Traversiergeschwindigkeit üblicherweise im Bereich von 3 m/min liegt.
Wie aus der Figur 1 zu entnehmen ist, ist ein dem Trockensieb 4 zugewandter Endbereich 2 2 der Saugglocke 4 der kreiszylindrischen Umfangsform der Walze 6 angepaßt, so daß zwischen der Saugglocke 14
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und dem Trockensieb 4 ein bestimmter einstellbarer Abstand oder Spalt gewährleistet ist, der entlang dem Rand 24 des Endbereichs 22 im wesentlichen konstant ist.
Beim Betrieb der Reinigungsvorrichtung ist die Rotordüse 8 beziehungsweise die Düsenanordnung im Düsenkopf 10 mit Reinigungsflüssigkeit, insbesondere mit unter Hochdruck stehendem Wasser, über den Hochdruckschlauch 20 beaufschlagt. Der Düsenkopf 10 mit der Düsenanordnung wird dabei durch die Rückstoßwirkung von Treibdüsen in Rotationsbewegung versetzt. Hierdurch beschreibt der Flüssigkeitsstrahl der in einem bestimmten Winkel zur Düsenlängsachse 2 6 geneigten Reinigungsdüse eine kegelförmige Bahn 27 und trifft somit unter einem Winkel auf das Trockensieb 4 auf und löst so die Verunreinigungen von dessen Oberfläche ab. Durch die überlagerung der Traversierbewegung und der Rotationsbewegung der Reinigungsdüse werden die Schmutzpartikel unter verschiedenen Richtungen vom Flüssigkeitsstrahl der Reinigungsdüse getroffen und können dadurch leichter abgelöst werden als bei Verwendung einer parallel zur Achslängsrichtung 26 verlaufenden Düse. Durch die Neigung der Reinigungsdüse beziehungsweise des Flüssigkeitsstrahls wird ferner bewirkt, daß der auftreffende Flüssigkeitsstrahl in den Saugraum 18 reflektiert wird und den dabei entstehenden Wassernebel mit darin gebundenen Schmutzpartikeln sowie Restwasser über die Absaugleitung 16 abgeführt werden können. Es ergibt sich ei-ne durch die Pfeile dargestellte Sogwirkung beziehungsweise Strömung. Um die Saugglocke 14 herum
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tritt daher kein Spritzwasser auf, ein Schmutz- oder Wasseraustritt kann also weitestgehend vermieden werden. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der Unterdruck in dem Saugraum 18 und der Absaugleitung 1-6 mittels eines Druckluftinjektors erzeugt wird. Weiter hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Unterdruck in dem Saugraum 18 veränderbar ist und somit an unterschiedliche Betriebsbedingungen angepaßt werden kann.
In den Figuren 2 und 3 ist ein dem rotierbaren Düsenkopf 10 entsprechender Düsenkopf 10' in verschiedenen Ansichten dargestellt. Der Düsenkopf 10' ist mittels eines Lagers 28 umdrehbar an einem Flansch 30 gehalten. Im Inneren des Flansches 3 0 ist eine ortsfeste Düsenzuleitung 32 vorgesehen, die in einen Druckraum 34 mündet, dessen Wände 3 6 gegen die Innenseite eines zylinderförmigen Bauteils 38 dichtend jedoch verschieblich anliegen. Das zylinderförmige Bauteil 38 weist vier im Winkel von 90° zueinander angeordnete öffnungen auf. Daran sind Düsenzuleitungen 40 angeschlossen, die sich radial nach außen erstrecken und in ihrem Endabschnitt um vorzugsweise 90° gebogen sind, wie in Figur 5 deutlich zu erkennen ist. Die Düsenzuleitungen 40 enden schließlich in geneigten Reinigungsdüsenendbereichen 42. Die ebenfalls vorgesehenen Treibdüsen sind nicht dargestellt. Wie sich den Figuren 2 und 3 ebenfalls entnehmen läßt, ist stets nur eine der Düsenzuleitungen 40 mit Druck beaufschlagt, während die übrigen Düsenzuleitungen 40 drucklos sind. Der Druckraum 34 wird nun so orientiert, daß der Flüssigkeitsstrahl eine der Lauf-
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richtung des Trockensiebs 4 entgegengesetzte Geschwindigkeitskomponente aufweist, so daß die Reinigungswirkung besonders hoch ist. Somit sind aber die Düsen, deren Flüssigkeitsstrahl eine Geschwindigkeitskomponente in Laufrichtung der Trockensiebbahn 4 aufweisen würde, im Hinblick auf einen geringen Wasserverbrauch drucklos und damit deaktiviert .
Die Reinigungsdüsen sind für einen Druckbereich von 150 bar - 300 bar ausgebildet und weisen einen Düsendurchmesser von 0,3 mm auf. Als Düsenwerkstoff wird bevorzugt Saphir oder keramische Materialien verwendet.
In den Figuren 4 und 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer Reinigungsvorrichtung schematisch dargestellt. Diese entspricht im wesentlichen der mit Bezug auf die Figuren 1 bis 3 beschriebenen Reinigungsvorrichtung, weshalb auf eine nochmalige Erläuterung der übereinstimmenden Teile verzichtet wird. Ein Unterschied ist die ovale Querschnittsform der Saugglocke 14, worin der Düsenkopf 10 entgegen der Bandlaufrichtung (Pfeil P) exzentrisch angeordnet ist. Dadurch wird eine verbesserte Absaugwirkung auf den (mit Schmutz beladenen) Wassernebel ausgeübt.
Ein weiterer Unterschied dieser Reinigungsvorrichtung gegenüber der in Figur 2 gezeigten besteht darin, daß kein Druckraum 34 vorgesehen ist. Die Wasserzuleitung 32 ist mit allen, in Figur 5 dargestellten vier Düsenzuleitungen 40 verbunden. Somit
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werden also alle vier Düsenzuleitungen 40 druckbeaufschlagt.
Zwischen Düsenkopf 10 und Trockensiebband 4 ist eine Blende 61 vorgesehen, deren äußerster Rand 63 abgewinkelt ist. Dieser Rand 63 dient als Befestigungsrand für Stege 65, die ihrerseits mit der Innenwand der Saugglocke 14 verbunden sind. Zwischen den einzelnen Stegen 65, der Saugglockenwand 14 und dem Blendenrand 63 werden Öffnungen beziehungsweise Spalte 67 gebildet, über die eine Verbindung vom Saugraum 18 nach außen entsteht.
Die Blende 61 weist einen Durchbruch 69 auf, der sich im Wirkungsbereich der rotierenden Reinigungsdüsen 71 befindet. Die Dimensionierung und Position dieses Durchbruchs 69, insbesondere in Umfangsrichtung der Blende 61, ist so gewählt, daß immer zumindest eine Reinigungsdüse 71 diesen Bereich durchläuft, wobei hier die Dusenstrahlrichtung der Bandlaufrichtung (Pfeil P) entgegengesetzt ist.
Somit wird, entsprechend der zuvor beschriebenen Funktion der Druckkammer 34, jedenfalls erreicht, daß nur eine Reinigungsdüse 71 das Trockensiebband 4 beaufschlagt. Die in Figur 5 gezeigten drei weiteren Reinigungsdüsen arbeiten zwar auch, allerdings trifft der Flüssigkeitsstrahl nicht auf das Trockensiebband 4 sondern auf die Blende 61. Diese Flüssigkeit wird in den Saugraum 18 gesaugt, wie dies durch in Figur 4 gezeigte Pfeile angedeutet ist, wobei dem Rand 63 der Blende 61 zusätzlich eine Umlenkfunktion zukommt.
-13-
Der vom Trockensiebband 4 reflektierte Flüssigkeitsnebel wird entweder durch die Blende 69 oder durch den zuvor erwähnten Spalt 67 in den Saugraum 18 eingesaugt.
Der Antrieb des Rotorkopfes 10 erfolgt, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, über Düsen 73. Aus der Figur 4 ist ersichtlich, daß diese Düsen 73 so ausgerichtet sind, daß das austretende Medium eine axiale Stroraungskomponente aufweist, die der axialen Komponente des Flüssigkeitsstrahls entgegengerichtet ist- Damit läßt sich ein Ausgleich der axialen Rückstoßkräfte bewirken, was zu einer Entlastung des Lagers 28 führt.
Der Reinigungsvorgang selbst entspricht jedoch dem in Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 3 beschriebenen. Deshalb soll darauf an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden.
Figur 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung, bei der jedoch keine rotierenden Reinigungsdüsen vorgesehen sind. Vielmehr sind die Reinigungsdüsen 81 fest mit der Saugglocke 14 verbunden. Die Reinigungsdüsen 81 sind dabei zur Mitte . der Saugglocke 14 hin so ausgerichtet, daß sich die Flüssigkeitsstrahlen 83 vorzugsweise in einem Punkt treffen, der dem Öffnungsbereich der Saugglocke 14 gegenüber liegt. Liegt dieser Punkt direkt auf dem Transportband, wird eine punktförmige Beaufschlagung e_rreicht. Wird der Abstand der Düsen zum Transportband verändert, verschiebt sich auch der Schnitt-
-14-
punkt der Flüssigkeitsstrahlen. Aus der punktförmigen wird dann eine flächenförmige Beaufschlagung.
Der vom Trockensiebband 4 abprallende Flüssigkeitsnebel wird -wie in den vorhergehenden Fällen- in den Saugraum 18 eingesaugt. Die Saugwirkung wird verstärkt durch die unterhalb der Düsen 81 weiterlaufende Saugglocke, die erst sehr dicht am Transportband endet. Durch den zwischen der Saugglocke 14 und dem Transportband 4 gebildeten Spalt 8 5 strömt dabei Luft, die den Flüssigkeitsnebel mit sich reißt.
Wie in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen erläutert, werden die Reinigungsdüsen 81 so ausgerichtet, daß die in Bewegungsrichtung des Trockensiebbandes 4 gerichtete Komponente möglichst gering ist.
Obgleich in Figur 6 nur drei Reinigungsdüsen 81 gezeigt sind, können auch mehr als drei solcher Reinigungsdüsen vorgesehen werden.
In Figur 7 ist schematisch ein Ausschnitt einer Trockenpartie gezeigt, wobei zwei einreihige Trokkengruppen 91 und 93 angedeutet sind. Jede dieser beiden Trockengruppen 91 und 93 setzt sich in bekannter Weise aus mehreren Trockenzylindern 95 und Umlenkwalzen 97 zusammen. Trockenzylinder 95 und Umlenkwalzen 97 sind so angeordnet, daß die Papierbahn abwechselnd Trockenzylinder und Umlenkwalzen passiert und die Trockengruppe mäanderförmig durchläuft.
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Jeder Trockengruppe 91 und 9 3 ist ein Trockensiebband 4 zugeordnet, das zu Beginn jeder Trockengruppe auf die Papierbahn aufläuft und am Ende der Trockengruppe wieder abgenommen und zurückgeführt wird.
Aus Figur 7 ist ersichtlich, daß jeweils eine Reinigungsvorrichtung 2 mit einem Trockensiebband 4 zusammenwirkt. Die beiden Reinigungsvorrichtungen 2 sind jeweils an einer Trockensiebleitwalze 6 im Anfangsbereich des Rücklaufs des Trockensiebbandes 4 angeordnet. Somit läßt sich erreichen, daß die an dem Trockensiebband 4 hängenbleibende Reinigungsflüssigkeit verdunsten kann, bevor das Trockensiebband wieder mit der Papierbahn in Kontakt kommt. Auch die auf die Walze 6 folgenden Leitwalzen des Rücklaufes tragen zum Entfernen von Flüssigkeit aus dem Trockensiebband 4 bei, einmal durch den in jeden "Auflaufzwickel" entstehenden Überdruck und zum anderen durch die beim Lauf um die Walze auf die Flüssigkeitsteilchen ausgeübte Fliehkraft.

Claims (14)

.«·♦■ Gleiss& Große Patentanwaltskanzlei Stuttgart Berlin Hamburg Ansprüche
1. Vorrichtung zum Reinigen eines Transportbandes bei einer Papierherstellungsmaschine, zum Beispiel eines Trocken- oder Naßsiebbandes oder eines Filzbandes, mit wenigstens einer gegen das Transportband richtbaren Düse zum Beaufschlagen dieses Transportbandes mit Luft oder Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Düse (8) zusammenwirkender Saugraum (18) vorgesehen ist, welcher der Düse (8) derart zugeordnet ist, daß durch den Düsenstrahl (12) von dem Transportband (4) abgelöster Schmutz- und/oder Wassernebel oder Restwasser in den Saugraum (18) eingesogen und abgeführt werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugraum (18) von einer die Düse (8) mantelförmig umgebenden Saugglocke (14) gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugglocke (14) eine Gummiummantelung beziehungsweise Bürsten aufweist.
8, November 1995
-2-
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die transportbandseitige Öffnung der Saugglocke (14) bildende Endbereich (22) der Saugglocke (14) dem Oberflächenverlauf des Transportbandes (4) oder der Zylinderform einer Walze (6) angepaßt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der transportbandseitige Endbereich (22) der Saugglocke (14) sich in Richtung auf das Transportband (4) erweiternd ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der transportbandseitige Endbereich (22) der Saugglocke (14) die Düse (8) in Richtung auf das Transportband (4) überragt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse um eine Achse rotierbar ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierbare Düse (8) gegen die Rotationsachse (26) geneigt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Abschnitt, in dem der Düsenstrahl der Düse (8) eine in Laufrichtung des Transportbandes (4) weisende Geschwindigkeitskomponente aufweist, die Düse (8) strömungstechnisch inaktiv ist.
-3-
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abschirmung der Düse (8) in dem Abschnitt mit in Laufrichtung des Transportbandes (4) gerichteter Geschwindigkeitskomponente des Düsenstrahls eine Blende vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch sektionsweise beaufschlagbare Düsenzuleitungen (40) .
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen mehrere Düsen aufweisenden rotierbaren Düsenkopf (10).
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ovalen oder elliptischen Querschnitt des Saugraumes (18).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Saugraum-Querschnitt in Bandlaufrichtung (Pfeil P) erstreckt, und daß die Düse beziehungsweise der Düsenkopf (10) entgegen der Bandlaufrichtung exzentrisch im Saugraum (18) angeordnet ist.
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