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DE1014370B - Brutapparat - Google Patents

Brutapparat

Info

Publication number
DE1014370B
DE1014370B DEE6928A DEE0006928A DE1014370B DE 1014370 B DE1014370 B DE 1014370B DE E6928 A DEE6928 A DE E6928A DE E0006928 A DEE0006928 A DE E0006928A DE 1014370 B DE1014370 B DE 1014370B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
thermometer
vessel
humidity
evaporation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE6928A
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Max Oehlert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEE6928A priority Critical patent/DE1014370B/de
Publication of DE1014370B publication Critical patent/DE1014370B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K41/00Incubators for poultry
    • A01K41/04Controlling humidity in incubators

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

DEUTSCHES
BEKANNTMACHUNG
DERANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 22. A U G U S T 1 9 5 7
Die Erfindung betrifft einen Brutapparat, der zum Regeln der Luftfeuchtigkeit eine Einrichtung hat, die mittels eines Wassergefäßes arbeitet, dessen Heizung durch ein Kontakthygrometer geschaltet wird.
Beim künstlichen Ausbrüten von Geflügeleiern muß im Brutraum bekanntlich außer der benötigten Brutwärme und der den erforderlichen Sauerstoff zuführenden Lufterneuerung auch noch die richtige relative Luftfeuchtigkeit herrschen. Es ist schon versucht worden, im Brutraum diese Luftfeuchtigkeit durch in Wasser getauchte Tücher zu schaffen. Ferner ist es bekannt, zum besagten Zweck im Brutraum in einem Gefäß Wasser mittels eines Tauchsieders zusätzlich zu verdampfen. In beiden Fällen dient zur Überwachung des vorhandenen Feuchtigkeitsgehaltes ein Hygrometer. Die Änderung der Feuchtigkeit muß dabei jedoch durch von Hand auszuführende Maßnahmen vorgenommen werden. Dies ist umständlich Außerdem sind dabei auch keine genauen Werte gesichert. Ferner muß in diesen Fällen ständig eine Person zur Verfügung sein, die den Feuchtigkeitswert regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls wieder richtigstellt, was nicht vergessen werden darf, weil sonst die ganze Brut gefährdet werden kann.
Es ist auch schon bekannt, dem Brutraum die Feuchtigkeit mit der Frischluft von außen zuzuführen, indem diese Frischluft entsprechend mit Wasserdampf gesättigt wird. Dabei findet zwar eine automatische Arbeitsweise bereits statt, und zwar derart, daß der Feuchtigkeitsgehalt der zugeführten Luft selbsttätig durch ein in den Brüter eingebautes einstellbares Kontakthygrometer reguliert wird. Nachteilig ist hierbei aber, daß durch den von außen beigegebenen Wasserdampf ein Überhitzen der in den Brutraum zugeführten Frischluft eintreten kann, was für die Eier eine unzulässig hohe Temperatur ergeben kann und besonders schädlich ist, weil sich dieser Vorgang stoßweise auftretend wiederholt. Abgesehen hiervon ist diese Regelung des Feuchtigkeitsgehaltes mit Hilfe von außerhalb des Brutraumes erzeugtem Wasserdampf aber auch noch wärmewirtschaftlich unökonomisch; denn das Verdunstungswasser kühlt sich zwischenzeitlich immer wieder auf die Außentemperatur ab und muß dann stets erneut bis zum Verdampfen hochgeheizt werden.
Demgegenüber ist unter Vermeidung von Mängeln der aufgezeigten Art die Anordnung gemäß der Erfindung so getroffen, daß das Wassergefäß, dessen zur Erzeugung einer Feuchtigkeitserhöhung im Brutraum dienende zusätzliche Heizung selbsttätig durch ein Kontakthygrometer geschaltet wird, sich innerhalb des Wärmeraumes befindlich über die ganze Querschnittsfläche des Schlupf- und/oder Brutraumes oder mindestens über einen Teil derselben erstreckt und die Brutapparat
Anmelder:
Ewald Max Oehlert,
Emmendingen, Albrecht-Dürer-Str. 14
Ewald Max Oehlert, Emmendingen,
ist als Erfinder genannt worden
gesamte Oberfläche dieses Gefäßes als VerdunstungS: fläche wirksam gemacht ist. Das Wasser dieses Ge-
2S fäßes hat dementsprechend immer schon Brut- oder Schlupfraumtemperatur und bedarf in dem schon angenähert den erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt aufweisenden Raum zur Erhöhung der relativen Feuchtigkeit dieses Raumes jedesmal nur noch eine verL hältnismäßig geringe zusätzliche Erwärmung. Dies ist aber nicht nur wärmewirtschaftlich ein Vorteil, sondern vermeidet auch nachteilige Wärmestöße und ge1 währleistet eine sehr genau und empfindlich durch*· führbare Feuchtigkeitsregelung.
Zur Steuerung der Verdunstung des Wassers TrA Wassergefäß dient im Sinne der Erfindung zwe'tkL mäßig ein als Feuchtthermometer ausgebildetes _Koh;r taktthermometer. Dabei wird dieses Feuchttherniömeter zweckmäßig zusammen mit einem im oberen Bereich des Brutraumes aufgestellten Wasserbehälter zur Anwendung gebracht. Von besonderem Vorteil ist es dabei außerdem noch, wenn als Wasserbehälter für das Feuchtthermometer ein vorzugsweise mit destilliertem oder sonst enthärtetem Wasser gefülltes eigenes Kleingefäß dient. Hierdurch'bleibt die Genauigkeit und Empfindlichkeit der Feuchtigkeitsregelung auf die Dauer gesichert, weil eine Beeinträchtigung des Feuchtthermometers durch Ablagerung von Kalk od. dgl. nicht eintreten kann.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand einer Zeichnung in einem Ausführungsbeispie'i noch näher erläutert und beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 z. B. einen motorisch ventilierten Brutschrank, der mit einer automatischen Feuchtigkeits4-
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regelung entsprechend der Erfindung ausgestattet ist, wobei dieser Schrank in einem vertikalen Querschnitt dargestellt ist, der das Prinzip seines Aufbaues schematisch, erkennen läßt;
Fig. 2 ist die schaubildliche Ansicht eines Kontaktthermometers, wie es für den vorliegenden Zweck vorzugsweise Verwendung finden kann;
Fig. 3 zeigt eine Teilansicht.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Brutschrank
und damit die zusätzliche Verdunstung wieder ausschaltet. In der beschriebenen Weise läßt sich also eine sehr genaue automatische Feuchtigkeitsregulierung sichern. Durch bequeme Einstellung des Kontaktthermometers 14 kann mit wenigen Handgriffen ein gewünschter Feuchtigkeitswert für beliebig lange Zeit eingestellt werden. Durch das Zusammenwirken der Temperaturregelung, wie sie oben beschrieben wurde, mit der eben erläuterten Regelung der Feuchtigkeit
sind 1, 2 und 3 die mit den auszubrütenden Eiern 4, io ergeben sich also ideale Verhältnisse für die Regelung
von denen jeweils nur zwei Stück eingezeichnet wur- der genannten Größen, wobei sprunghafte Änderungen den, zu belegenden Horden. Diese Horden befinden ~
sich innerhalb des durch die Wandungen 5 gebildeten Brutraums. Dieser wird geheizt durch einen elektri-
und Energiebedarf bei wirtschaftlichem Betrieb vermieden bleiben.
Nach Fig. 1 ist das Feuchtthermometer kombiniert sehen Heizkörper 6, welcher oberhalb der Horden ein- 15 mit dem untersten Wasserverdunstungsgefäß 1 zur gebaut ist und mit seiner Wärme flächemäßig nach Anwendung gebracht. Dieses Thermometer kann mit
seinem Feuchtdocht aber auch jedem anderen Wassergefäß des Brutraums zugeordnet sein. Besonders vorteilhaft ist es, wenn man dazu ein besonderes kleines
unten strahlt. Es können natürlich auch zwischen den
Horden I1 2 und 3 oder an der Seitenwandung 5
ebenfalls elektrische Heizkörper angebracht sein.
Diese Heizkörper lassen sich von außen durch einen 20 Wassergefäß vorsieht, welches vorzugsweise im oberen Schalter unter Strom geben, wie er durch die Taste 7 Bereich des Brutraums aufgestellt wird. Diese Anschematisch veranschaulicht ist. Außerdem befindet Ordnung entspricht der in Fig. 3 dargestellten Teilsich in diesem Stromkreis ein Temperaturregler 8, ansicht. Hierbei ist das Kontaktthermometer 14 mit welcher den Heizstrom automatisch unterbricht, wenn seinem ins Wasser ragenden Feuchttuch 15 mit einem die Bruttemperatur überschritten wird, und die Hei- 25 Wassergefäß kombiniert, das im wesentlichen nur zur zung selbsttätig wieder einschaltet, wenn die Tem- Zusammenarbeit mit dem Feuchtthermometer beperatur des Brutraums unterschritten ist. Als Tem- stimmt ist, wobei dieses Thermometer in der dargeperaturregler hierfür kann z. B. ein an sich bekanntes, stellten Weise zum bequemen Ablesen und Bedienen sehr empfindliches Kontaktthermometer verwendet aus dem Brutraum herausgeführt verwendet ist. werden, wie es, in Fig. 2 vergrößert dargestellt, bei- 30 Wichtig ist in jedem Fall, daß das Feuchtthermospielsweise veranschaulicht ist. Diese Kontaktregelung meter möglichst an einer Stelle des Brutraums wirksichert also automatisch die genaue Einhaltung der sam gemacht ist, an welcher sich die Ventilation richtigen Bruttemperatur. Durch Verstellen des Kon- dieses Raums genügend auswirkt, um das Thermotaktthermometers läßt sich diese Temperatur wünsch- meter wunschgemäß richtig genau arbeiten zu lassen; gemäß, wie ebenfalls bekannt, sehr bequem verändern. 35 denn es spricht auf die Verdunstungskälte an, die bei Um im Brutraum aber auch noch die richtige herrschendem Luftzug eintritt, solange die relative relative Feuchtigkeit zu sichern, befinden sich unter- Luftfeuchtigkeit im Brutraum nicht 100% beträgt, halb der mit den Eiern belegten Horden mit Wasser Das vom Feuchtigkeitsthermometer beanspruchte gefüllte flache Verdunstungsgefäße 9, 10 und 11. In Wassergefäß wird zweckmäßigerweise mit destillierihnen hat das Wasser schon beinahe die Temperatur 40 tem oder sonst geeignet enthärtetem Wasser gefüllt, •des Brutraums und sichert demgemäß schon ständig um eine Verkrustung des für die Funktion dieser Einrichtung erforderlichen Dochtes 15 durch die Mineralien auszuschließen. In der Praxis kann man das Wassergefäß für das Feuchtthermometer verhältnis-Genügt diese Feuchtigkeit jedoch nicht, so ist not- 45 mäßig klein halten. Es braucht nur so viel Wasser zu wendig für eine künstliche Erhöhung der Feuchtig- fassen, wie während der drei letzten Bruttage erforderlich werden kann, um die automatische Feuchtigkeitsregulierung zu sichern.
ungefähr den. richtigen Feuchtigkeitswert im Brutraum, weil das Wasser ja insoweit verdunstet, wie es ■dem natürlichen Gleichgewichtszustand entspricht.
keit Sorge zu tragen. Dies geschieht dadurch, daß in einem Verdunstungsgefäß, z. B. dem untersten Gefäß, ein Tauchsieder 12 vorgesehen ist, der ebenfalls durch einen Schalter 13 von außen elektrisch eingeschaltet werden kann. Im Stromkreis dieses Tauchsieders befindet sich gleichfalls ein Kontaktthermometer 14, das jetzt aber als Feuchtthermometer wirksam gemacht ist. Dieses Kontaktthermometer hält normalerweise den Stromkreis des Tauchsieders 12 geöffnet. Er ist aber so eingestellt, daß er anspricht, wenn die Luftfeuchtigkeit im Brutraum den gewünschten Wert unterschreitet, weil dann eine erhöhte Verdunstung an dem um den Quecksilberfuß des Thermometers gelegten Feuchttuch 15 stattfindet, welches mit dem .einen Ende ins Wasser z. B. auch des Verdunstungsgefäßes 11 ragt. Die am genannten Feuchttuch entstehende Verdunstungskälte läßt das Thermometer ansprechen, wodurch der Tauchsieder Strom bekommt und dadurch die Verdunstung des Wassers in seinem -Gefäß etwas erhöht. In der Regel genügt schon eine verhältnismäßig kurze Einschaltzeit von wenigen Minuten, um die Feuchtigkeitsverhältnisse im Brutraum so zu beeinflussen, daß das Feuchtthermometer den Stromkreis des Tauchsieders wieder unterbricht

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Brutapparat mit einer Einrichtung zum Regeln der Luftfeuchtigkeit mittels eines Wassergefäßes, dessen Heizung durch ein Kontakthygrometer geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Wassergefäß sich über die ganze Querschnittsfläche des Schlupf- und/oder Brutraumes oder mindestens über einen Teil derselben erstreckt und die gesamte Oberfläche des Gefäßes als Verdunstungsfläche wirksam ist.
2. Brutapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Verdunstung des Wassers im Wassergefäß ein als Feuchtthermometer ausgebildetes Kontaktthermometer verwendet ist.
3. Brutapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Feuchtthermometer zusammen mit einem im oberen Bereich des Brut-
rauHis aufgestellten Wasserbehälter zur Anwendung, gebracht ist.
4. Brutapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Wasserbehälter für das Feuchtthermometer ein vorzugsweise mit destilliertem oder sonst enthärtetem Wasser gefülltes eigenes Kleingefäß dient.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 817 133.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE6928A 1953-03-18 1953-03-18 Brutapparat Pending DE1014370B (de)

Priority Applications (1)

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DEE6928A DE1014370B (de) 1953-03-18 1953-03-18 Brutapparat

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DEE6928A DE1014370B (de) 1953-03-18 1953-03-18 Brutapparat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1014370B true DE1014370B (de) 1957-08-22

Family

ID=7067027

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE6928A Pending DE1014370B (de) 1953-03-18 1953-03-18 Brutapparat

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DE (1) DE1014370B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE817133C (de) * 1949-08-20 1951-10-15 Erich Pfeifer Zahnbuerste

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE817133C (de) * 1949-08-20 1951-10-15 Erich Pfeifer Zahnbuerste

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