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DE29512064U1 - Automatisches Regelsystem für Ferkelnestheizungen - Google Patents

Automatisches Regelsystem für Ferkelnestheizungen

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Publication number
DE29512064U1
DE29512064U1 DE29512064U DE29512064U DE29512064U1 DE 29512064 U1 DE29512064 U1 DE 29512064U1 DE 29512064 U DE29512064 U DE 29512064U DE 29512064 U DE29512064 U DE 29512064U DE 29512064 U1 DE29512064 U1 DE 29512064U1
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DE
Germany
Prior art keywords
control system
automatic control
nest
temperature
piglet
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29512064U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grau Joachim De
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29512064U priority Critical patent/DE29512064U1/de
Publication of DE29512064U1 publication Critical patent/DE29512064U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0047Air-conditioning, e.g. ventilation, of animal housings
    • A01K1/0076Arrangement of heaters or heat exchangers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/02Pigsties; Dog-kennels; Rabbit-hutches or the like
    • A01K1/0218Farrowing or weaning crates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description

Beschreibung *.; :··.,: j ,·' .
Automatisches Regelsystem für Ferkelnestheizungen.
Es ist bekannt, daß Ferkelnester verschiedenster Ausführungen mit Infrarotlampen oder elektrischen Fußbodenheizungen erwärmt werden. In den meisten Fällen werden die Ferkelnester über die gesamte Säugeperiode (4-5 Wochen) mit der vollen Heizleistung betrieben. Obwohl für die Ferkel eine Temperatur im Ferkelnest nach der Geburt von etwa 35°C kontinuierlich fallend bis zur 4 Woche auf 240C ideal wäre. In den wenigsten Fällen gibt es eine Möglichkeit die Heizleistung zu mindern.
Wenn die Wärme2iifuhr reduziert wird, dann über:
- Handschaltung auf halbe Leistung
- Dimmen von Hand
- Höherhängen von Lampen
Alle diese Maßnahmen müssen dann für jedes Ferkelnest extra durchgeführt werden, was sehr umständlich ist und einen großen KontroU-Zeitaufwand erfordert und daher meist unterlassen wird.
Dies führt bisher zu Energieverschwendung durch Mehrverbrauch und unnötige Raumaufheizung außerhalb des Ferkelnestes. Weiterhin werden Umgebungstemperaturschwankungen Tag/Nacht und Sommer/Winter nicht ausgeglichen. Dadurch entstehen im Ferkelnest zu hohe oder zu niedrige Temperaturen mit der Folge, daß das Nest von den Ferkeln nicht oder nur schlecht angenommen wird. Daraus ergeben sich erhöhte Erdrückungsverluste durch die Muttersau.
-4-
Die starken Temperaturschwankuagat^nd soifütdem^idhstpm der Ferkel nicht angepaßten Temperaturen, fuhren zu* einer'schlechten Futteraufhahme (Säugeverhalten) nicht optimalen Zunahmen und einer erhöhten Krankheitsanfalligkeit (Husten, Ferkeldurchfall u.s.w.).
Die im Schutzanspruch 1-11 angegebenen Erfindung liegt das Problem zu Grunde, die aufgeführten Nachteile zu beseitigen und dadurch ein optimales Aufzuchtergebnis mit minimalen Energieaufwand zu erreichen, ohne dabei das Klima fur die Muttersau zu beeinträchtigen.
Die aufgeführten Probleme werden durch die im Schutzansprach 1-11 aufgeführten Merkmale gelöst.
Temperatursollwertvorgabe paßt sich dem Wärmebedarf an, wobei eine automatische Absenkung in Abhängigkeit des Alters der Ferkel erfolgt.
Regelung erfolgt unabhängig von den Umgebungsbedingungen auf den genauen Sollwert.
Der Meßfühler ist in einem PVC-Kunststoffrohr angebracht und mißt die tatsächliche Temperatur im Nest.
Bei Infrarotlampenheizung ist das Schutzrohr des Meßfühlers 30 cm über dem Nestboden montiert, dagegen steht das Schutzrohr bei Fußbodenheizungen auf den Nestboden auf und der Meßfühler berührt im Schutzrohr den Nestboden.
- Mit einem Regler und einem Meßfühler werden alle Ferkemester in einem Abferkelabteil geregelt.
Durch Verändern des Temperaturkurvenprogramms kann die gewünschte Temperaturkurve gewählt werden.
-5-
Durch Drücken der Starttaste erfolgt der Programmablauf automatisch Der Betreiber wird durch eine Anzeige im Regelgerät über Datum, Zeit, Laufzeit Ist- und Sollwerttemperatur, sowie den momentanen Leistungsverbrauch in Prozenten der Gesamtleistung informiert.
- Die Anpassung der Temperatur an besondere Gegebenheiten durch Hand ist möglich.
Umschaltmöglichkeit auf vollen Handbetrieb besteht. Regelgerät ist in einen feuchte- und staubgeschütztem Gehäuse montiert.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch und 4 angegeben.
Der Meßfühler ist einem Im langen PVC-Rohr (3/4 Zoll Wasserleitungsrohr) vor Wasser, Feuchtigkeit, Schmutz und mech. Beschädigung (kein Anfressen durch Ferkel möglich) geschützt untergebracht.
&Ggr;&eegr; modernen Ferkelerzeugerbetrieben ferkeln alle Sauen in einem Abferkelabteil innerhalb von 1-3 Tagen, daher ist nur ein Meßfühler in einem Ferkelnest nötig (repräsentativ für alle) um alle in einem Klimaraum (Abferkelabteil) vorhandenen Ferkelnester zu regeln.
-6-
Ausfuhrungsbeispiele der EfJSndiaiigsiridirl'dbFZeicrinung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben:
Fig I Regelgerät
5
Fig 2 Schutzrohr (1) mit Meßfühler (2) an einer Seitenwand im Nest mit zwei Halteschellen (3) montiert.
Fig 3 Schutzrohranbringung bei Infrarotlampenheizung. Das Schutzrohr (1) ist 30 cm über den Nestboden angebracht,
der Meßfühler (2) sitzt im Rohr. Die Infrarotlampe (4) hängt ca. 60 cm über dem Nestboden (5). Das Schutzrohr ist unten offen und oben geschlossen, es ist im Strahlungsbereich der Infrarotlampe anzubringen.
15
Fig 4 Schutzrohranbringung bei Fußbodenheizung.
Das Schutzrohr (1) sitzt auf dem Nestboden (5) auf, der Meßfühler (2) berührt im Schutzrohr den Nestboden.
Fig 5 Abferkelabteil mit mehreren Abferkelboxen und Ferkelnestern. In einem Ferkelnest (6) ist der Meßfühler (2) angebracht. Das Regelgerät (7) sitzt außerhalb des Abferkelabteils im Kontorollgang (8). Alle Infrarotlampen (4) sind im gleichen Abstand zum Nestboden (5) aufgehängt und über Steckdosen (9) mit dem Ausgang des Regelgerätes verbunden.
-7-
Das Regelgerät Fig 1 ist in eineai.spriiiwasW utid staubgeschütztem Gehäuse montiert. Es ist an der Außenwand des Abferkelabteils in Augenhöhe befestigt Fig 5 (7).
Die Stromversorgung wird an das Regelgerät durch die Kabelzuführung
(10) angeschlossen. Der Ausgang (11) ist mit den Infrarotlampen oder Fußbodenheizungen verbunden. Anschluß (12) ist der Ausgang für den Meßfühler.
Durch Einschalten des Hauptschalters (13 am Regelgerät wird das Regelsystem in Betrieb genommen. Datum und Uhrzeiteinstellung erfolgt über die beiden Tasten (14 und 15). Bei gedrückter Taste (14) erscheint Datum und Zeit am Display. Beginnt die Sau mit dem Abferkeln, wird Schalter (16) auf Automatik gelegt und die Starttaste (17) gedrückt. Danach erfolgt der Programmablauf automatisch. Nun erscheint im Display (18) Soll- und Istwerttemperatur im Ferkelnest und der momentane Leistungsverbrauch in Prozenten der Gesamtleistung. Zusätzlich wird die seit Programmstart bereits abgelaufene Zeit (in Tagen) angezeigt.
Das Regelgerät mißt die Temperatur im Ferkelnest (6) und regelt die Temperatur aller Ferkelnester auf den Sollwert.
Der Sollwert ist im Programm vorgegeben und in einem EPROM abgespeichert. Der Sollwert ist so programmiert, daß die Temperatur im Nest ab der Geburt der Ferkel von 35° C in der ersten Lebenswoche bis auf 24° C in der vierten Lebenswoche stetig fällt. Um bei verschiedenen Nestausfuhrungen das Temperaturgefälle vom Nestmittelpunkt zum Fühler ausgleichen zu können, ist mit dem Drehknopf (19) eine Anpassung der Temperatur (Offset) von Hand möglich.
Umschalten von Automatik auf Handbetrieb mit Schalter (16) möglich. Im Handbetrieb kann mit dem Drehknopf (20) der Sollwert auch von Hand vorgegeben werden.
-8-
Die mit der Erfindung erzielten yöj&eüe'bfcstShin msWsoncfere darin, daß die Temperatursollwertvorgabe nach dem erforderlichen Wärmebedarf der Ferkel mit einer automatischen Wärmeabsenkung in Abhängigkeit des Alters der Ferkel erfolgt und die Regelung auf den genauen SoUwert unabhängig von der Umgebungstemperatur abgestimmt ist.
Es wird die tatsächliche Temperatur im Nest mit einem Fühler erfaßt. Dies fuhrt im Vergleich zu herkömmlichen Nestbeheizungen zu Energieeinsparungen bis zu 50 Prozent, da die Regelung nur den tatsächlich benötigten Wärmebedarf liefert. Lebensdauer von Infrarotlampen werden durch Leistungsreduzierung verlängert. Die Idealetemperaturkurve führt zu einem Wohlbefinden der Ferkel, wodurch die Kjrankheitsanfälligkeit erheblich gemindert wird.
Die Futteraufnahme, (Säugeverhalten) sowie die Zunahme verbessern sich und die Erdrückungsverluste durch die Muttersau verringern sich erheblich.
Insgesamt werden tiergerechte Wachstumsbedingungen geschaffen, Tierverluste reduziert, die Aufzuchtleistung erhöht und gleichzeitig Energie eingespart. Handarbeit z.B. Höherhängen von Lampen oder Handregelung entfällt völlig und führt dadurch zu weniger Arbeitsbelastung und Kontrollaufwand.
Weitere Vorteile sind die einfache Bedienung, bei der Geburt der Ferkel muß nur eine Starttaste gedrückt werden der Programmablauf bis zum Ende der Säugeperiode erfolgt dann automatisch. Es entstehen nur geringe Installationskosten, da keine baulichen Veränderungen nötig sind. Das Regelsystem kann in die verschiedensten Ausführungen, auch in bereits bestehende Ferkelnester integriert werden. Es ist in nahezu allen Ferkelnestarten, die elektrisch beheizt werden, einsetzbar.
-9-
i i
Ein Regelgerät mit einem Meßfuiiler kann bis zu 12 Ferkeln'ester in einem Abferkelsbteil regem. Durch ein Anzeigedisplay wird der Betreiber über Datum, Zeit, Laufzeit seit der Geburt der Ferkel und über den Leistungsverbrauch in Prozent der vollen Leistung informiert. Anpassungen der Temperatur an besondere Gegebenheiten sind durch Korrektur von Hand möglich. Weiterhin besteht eine Umschaltmöglichkeit auf vollen Handbetrieb, wobei der Regler auch dabei die vorgegebene Temperatur einhält.
-10-

Claims (11)

Gebrauchsmusterschutz
1. Automatisches Regelsystem für Ferkelnestheizungen in einem Schweinestall, das nach einer programmierten Idealtemperaturkurvenvorgabe die Temperatur im Ferkelnest mißt und auf den Sollwert regelt. Insbesondere fur Infrarotlampen oder elektrischer Fußbodenheizung dadurch kennzeichnet,
daß die Temperatursollwertvorgabe sich dem erforderlichen Wärmebedarf anpaßt, wobei eine automatische Temperaturabsenkung in Abhängigkeit des Alters der Ferkel erfolgt.
2. Automatisches Regelsystem nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet
daß die Regelung unabhängig von den Umgebungsbedingungen (Raumtemperatur) auf den genauen Sollwert erfolgt.
3. Automatisches Regelsystem nach Schutzanspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet,
daß der Meßfühler in einem Im langem 3A Zoll PVC-Wasserleitungsrohr mit zwei Halteschellen an einer beliebigen Seitenwand des Ferkelnestes angebracht wird und die tatsächliche Temperatur im Nest mißt.
4. Automatisches Regelsystem nach Schutzanspruch 3 dadurch gekennzeichnet,
daß bei Infrarotlampenheizung das Schutzrohr des Meßfühlers 30 cm über dem Ferkelnestboden montiert ist dagegen bei Fußbodenheizungen auf dem Nestboden aufsteht, und der Meßfühler im Schutzrohr den Nestboden berührt.
-1-
5. Automatisches Regelsystpinjiacfe^chiitianspriicfiT-:4 dadurch gekennzeichnet,
daß mit einem Regler und einem Meßfühler alle Ferkelnester in einem Abferkelabteil (Klimaraum) regelt. 5
6. Automatisches Regelsystem nach Schutzanspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet,
daß durch eine Änderung des Programms (EPROM Wechsel) eine behebige Temperaturkurve vorgegeben werden kann. 10
7. Automatisches Regelsystem nach Schutzanspruch 1-6 dadurch gekennzeichnet,
daß durch Drücken der Starttaste der Programmablauf automatisch erfolgt.
15
8. Automatisches Regelsystem nach Schutzanspruch 1-7 dadurch gekennzeichnet,
daß eine Information des Betreibers durch eine Anzeige im Regelgerät über Datum, Zeit, Laufzeit, Ist-und Sollwerttemperatur, sowie der momentane Leistungsverbrauch in % der Gesamtleistung angezeigt wird.
9. Automatisches Regelsystem nach Schutzanspruch 1-8 dadurch gekennzeichnet,
daß die Anpassung der Temperaturkurve an besondere Gegebenheiten durch Korrektur von Hand möglich ist.
-2-
10. Automatisches Regelsystem nach Schutzanspruch 1-9 dadurch gekennzeichnet, daß eine Umschaltmöglichkeit auf vollen Handbetrieb besteht, wobei der Regler auch dabei die vorgegebene Temperatur einhält.
11. Automatisches Regelsystem nach Schutzanspruch 1, und 5 dadurch gekennzeichnet, daß das Regelgerät in einem staub- und feuchtigkeitsgeschütztem Gehäuse montiert ist.
-3-
DE29512064U 1995-07-26 1995-07-26 Automatisches Regelsystem für Ferkelnestheizungen Expired - Lifetime DE29512064U1 (de)

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DE29512064U DE29512064U1 (de) 1995-07-26 1995-07-26 Automatisches Regelsystem für Ferkelnestheizungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29512064U1 true DE29512064U1 (de) 1995-10-05

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ID=8011022

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DE29512064U Expired - Lifetime DE29512064U1 (de) 1995-07-26 1995-07-26 Automatisches Regelsystem für Ferkelnestheizungen

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001056371A1 (de) * 2000-02-04 2001-08-09 Eberhard Blaffert Heizeinrichtung für einen stall und verfahren zum betreiben der heizeinrichtung
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CN111766907A (zh) * 2020-06-24 2020-10-13 广东白云学院 仔猪保温控制方法、装置、计算机设备和存储介质

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