DE1014194B - Schaltbare wasserdichte Steckdose - Google Patents
Schaltbare wasserdichte SteckdoseInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
- H01R13/70—Structural association with built-in electrical component with built-in switch
- H01R13/703—Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part
- H01R13/7036—Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part the switch being in series with coupling part, e.g. dead coupling, explosion proof coupling
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine schaltbare wasserdichte Steckdose mit einer im Innern der Dose
angeordneten und als Schaltkontakt ausgebildeten Feder, welche beim Einführen des Steckers in die
Steckdose in ihre Schaltstellung übergeführt und die beim Zurückziehen des Steckers zwangläufig in ihre
Ausschaltstellung zurückgeführt wird, wobei die Feder als Schnappfeder ausgebildet ist und die Überführung
in die Schaltstellungen unter Zwischenschaltung einer verschiebbar angeordneten normalen Steckdosenbuchse
durch direktes mechanisches Kuppeln der Schnappfeder mit der Steckdosenbuchse erfolgt, nach der
deutschen Patentanmeldung M 17923VIIId/2lc. Die
Schnappfeder bei der bereits vorgeschlagenen Ausführungsform einer schaltbaren Steckdose ist als sögenannte
Übertotpunktf eder ausgebildet, d. h., wird beim Betätigen der Feder dieser Totpunkt überschritten, so
kehrt sie nicht von allein in ihre Ausgangslage zurück, sondern nur durch die von dem Steckerstift mitgenommenen,
mit der Schnappfeder fest verbundenen beweglichen Steckdosenbuchse. Beim Einführen des
Steckers wird die verschiebbare Steckdosenbuchse in ihre untere Lage übergeführt und schiebt dabei die
Schnappfeder in Richtung auf den Gegenkontakt. Bei einer bestimmten Zwischenstellung wird der Totpunkt
überschritten, und die Schnappfeder springt in die Einschaltstellung. Beim Herausziehen des in die verschiebbare
Steckdosenbuchse eingeführten Steckerstiftes wird eine so große Reibungskraft erzeugt, die
ermöglicht, die Schnappfeder in ihre Ausgangslage — über den, Totpunkt hinaus — zurückzuführen.
Solange die Betätigung der schaltbaren Steckdose in der geschilderten Weise ordnungsgemäß erfolgt,
arbeitet diese einwandfrei. Nun kann es aber vorkommen, sei es durch Unachtsamkeit oder durch
spielende Kinder, daß der Stecker nur ganz wenig in die Steckdose eingesteckt wird; bei der dadurch hervorgerufenen
Verschiebung der Steckdosenbuchse wird zwar der Totpunkt der Schnappfeder überschritten, so
daß diese in ihre Einschaltlage übergeführt wird; das zum Herausziehen der Steckdosenbuchse und damit
das zum Zurückführen der Feder erforderliche Festklemmen des Steckerstiftes in der Steckdosenbuchse
hat aber nicht stattgefunden. Der Erfolg ist, daß trotz herausgezogenem Stecker die Schnappfeder in ihrer
Einschaltlage verharrt und die Steckdosenbuchsen stromführend sind, was gerade vermieden werden soll.
Ferner sei erwähnt, daß bei der bereits vorgeschlagenen Steckdosenausbildung eine genaue Abstimmung
der Federkraft der Steckdosenbuchsen erforderlich ist, damit der in diese eingeführte Steckerstift die
Schnappfeder sicher in dieEin- oder Ausschaltstellung überführt.
Es sind nun schon Steckdosen bekannt, bei denen
Zusatz zur Patentanmeldung M 17923 VIIId/21 c
(Auslegesdirift 1 002 054)
(Auslegesdirift 1 002 054)
Anmelder:
Gebrüder Merten,
Gummersbach (RhId.), Kaiserstr. 150
Otto Diller, Gummersbach (RhId.)
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
die im Bereich oberhalb der Steckdosenbuchsen quer zu diesen verschiebbaren Schlitten benutzt werden, die
mit Steuerflächen versehen sind, an denen die Steckerstifte angreifen und wobei die Verschiebung entgegen
der Wirkung einer Druckfeder mit Schaltkontakt erfolgt. Bei dieser bekannten Steckdose bleibt die Feder
nur dann in der Einschaltstellung, wenn die Steckerstifte in die Steckdosenbuchsen eingeführt sind. Wird
der Stecker nicht voll eingeführt oder wieder zurückgezogen, ohne daß der Steckerstift in der Steckdosenbuchse
festgeklemmt war, bleibt auch die Schaltfeder in der Ausschaltstellung, und die Steckdosenbuchsen
sind dann gleichfalls nicht stromführend. Abgesehen davon aber, daß bei dieser vorbekannten Ausführungsform jeder Steckdosenbuchse ein besonders konstruierter
Schlitten zugeordnet werden muß, die bekannte Steckdose also kompliziert und daher auch teuer ist,
erfolgt bei ihr kein schlagartiges Schalten. Außerdem eignet sich dieser Schaltmechanismus an sich nicht für
ein Abdichten der Steckdose.
Es sind auch schlagwettergeschützte Steckvorrichtungen und Steckkupplungen für elektrische Leitungen
zur Verhütung einer Trennung unter Spannung bekanntgeworden, bei welchen beim Einstecken und
Herausziehen der Steckerstifte entweder durch einen zusätzlichen, von den Steckhülsen getrennt angeordneten
Stift am Stecker oder durch den Steckerkörper selbst ein auch getrennt angeordneter beweglicher
Stift verschoben wird, der einen federnden Kontakt ohne Schnappwirkung ein- und ausschaltet. Diese be-
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kannten zusätzlichen Schalteinrichtungen könnten wohl als Ersatz für die bewegliche Steckdosenbuchse
mit der mechanisch gekuppelten Schnappfeder bei der Steckdose nach der deutschen Patentanmeldung
M17923VIIId/21c zwecks Vermeidung der oben
geschilderten Gefahren verwendet werden. Diese so hergestellten Steckdosen hätten aber auch den Nachteil,
daß das Schalten nicht schlagartig erfolgt und daß infolge der getrennten Anordnung des verschiebbaren
Stiftes ebenfalls ein komplizierterer Aufbau und damit verbundene höhere Herstellungskosten bedingt
sind.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die bei schaltbaren Steckdosen nach der deutschen Patentanmeldung
M 17923 VIIId/21 c noch vorhandenen *5
Mangel mit einfachen und wohlfeilen Mitteln zu vermeiden. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß zur Überführung in die Schaltstellung an Stelle der beweglichen Steckdosenbuchse und des
mechanischen Kupplungsgliedes ein in einer der Steckdosenbuchsen in an sich bekannter Weise verschiebbar
angeordneter Stift verwendet ist, der beim Einführen des Steckers die Schnappfeder, die in an sich bekannter
Weise keinen Totpunkt hat, in ihre Arbeitslage überführt, aus der sie in an sich bekannter Weise
nach Herausziehen des Steckers unter Verschiebung des Stiftes selbsttätig in ihre Ruhelage zurückkehrt.
Im Gegensatz zu der vorgeschlagenen Schnappfeder nach der deutschen Patentanmeldung M 17923 VIIId/
21 c durchschreitet die Schaltfeder somit keinen Totpunkt, so daß ein direktes Kuppeln des beweglichen
Zwischengliedes mit der Feder oder überhaupt eine Rückholeinrichtung überflüssig ist, wie dies an sich
bekannt ist. Solange der Stecker in die Steckdose eingeführt ist, hält er über den beweglichen Stift die
Schnappfeder in ihrer Arbeitslage; wird er zurückgezogen, so folgt die Schnappfeder in die Ausschaltstellung.
Fehlschaltungen sind daher ausgeschlossen. Wird einmal, beispielsweise durch spielende Kinder,
der Stecker nur ein kurzes Stück in die ihm zugeordneten Steckerbuchsen eingeführt, so ist dies unschädlich,
weil ein dauerndes Schließen des Stromkreises durch Überwindung des Totpunktes der Feder ausgeschlossen
ist. In dem Augenblick, in dem der Stecker herausgezogen wird, erfolgt auch das öffnen des
Stromkreises, unabhängig davon, wie weit der Stecker in die Buchse eingeschoben war. Ferner kann der
Stift bei der Steckdose nach der Erfindung in einfacher Weise abgedichtet werden.
Weitere Einzelheiten der Steckdose nach der Erfindung
sind in der nun folgenden Beschreibung erläutert. In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 einen Längsschnitt durch eine dreipolige, schaltbare, wasserdichte Steckdose in der Einschaltlage
(bei eingeführtem Stecker),
Abb. 2 ebenfalls einen Längsschnitt durch die erfmdungsgemäße Steckdose, jedoch in ihrer Ausschaltstellung.
Das Gehäuse der Steckdose weist den bekannten Aufbau auf und ist aus einem der in der Elektroindustrie
gebräuchlichen Isolierstoff gefertigt. Zum Einführen der Anschlußleitungen sind —wie üblich—
mehrere Einführstutzen vorgesehen, die durch herausbrechbare Wandteile abgeschlossen sind. Das Gehäuse
besteht aus zwei Teilen, von denen der Einfachheit halber nur der Oberteil α bezeichnet ist, der auch den
bekannten federbelasteten Deckel trägt, der sich in Ausschaltstellung unter Abdichtung über die Steckdosenöffnung
legt.
In dem Oberteil α sind die beiden Steckdosenbuchsen h angeordnet, von denen die eine einen in
ihrer Längsrichtung bewegbaren Stift e aufnimmt, der in einer am Steckdosenbuchsenende vorgesehenen,
nicht näher bezeichneten Führung gleitet. In dem Sockel des Gehäuseoberteiles a, der die Steckdosenbuchsen
h aufnimmt, ist eine Schnappfeder b befestigt, derart, daß mit ihr an der Stelle ι der vorerwähnte
bewegliche Stift e in Wirkverbindung treten kann. Der Berührungspunkt i liegt dabei in dem besonders
bezeichneten Mittelstreifen / der Schnappfeder b. Andererseits befindet sich der erwähnte Punkt i in der
Nähe der Befestigungsstelle k der Schnappfeder b, was zur Folge hat, daß nur ein verhältnismäßig geringer
Druck erforderlich ist, um die Schnappfeder in die Schaltstellung überzuführen.
Im Boden des unteren Gehäuseteiles ist eine zweite Feder/ gelagert, die mit der schon genannten Schnappfeder
in Wirkverbindung treten kann. Der Feder f ist eine Kontaktschraube g zugeordnet, an der die Anschlußleitung
Aufnahme findet. Kommen die beiden Federn b und f in Berührung miteinander, wozu in
noch zu beschreibender Weise der Stecker herangezogen wird, so ist damit die leitende Verbindung
zwischen der Kontaktschraube g und der Steckdosenbuchse hergestellt.
Mit c ist ein Stecker an sich bekannter Ausbildung bezeichnet, dessen einer Steckerstift d mit dem vfer^
schiebbaren Stift e zusammenwirkt.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen, wasserdichten Steckdose ist folgende: Nach öffnen des
Schnappdeckels der Steckdose wird der Stecker c mit seinen Steckerstiften d in die Steckdosenbuchsen h gfir
schoben. Einer der Steckerstifte d kommt dabei mit dem Stift e in Berührung und schiebt diesen beim
weiteren Einführen nach unten. Da der Stift e seinerseits mit seinem freien Ende bei i mit der Schnappfeder
in Wirkverbindung steht, wird die Bewegung auf diese übertragen, und sie gelangt dabei in ihre Einschaltlage
(vgl. Abb. 1), in der die Kontakte der beiden Federn b und / in leitender Verbindung miteinander
stehen. Wird nun der Stecker c aus der Steckdose gezogen, so hört der auf den Stift und über diesen
auf die Schnappfeder b ausgeübte Druck auf; die Schnappfeder b kehrt in ihre in Abb. 2 dargestellte
Ruhelage zurück und schiebt dabei den leichten Stift e nach oben; der Stromkreis ist unterbrochen, die Steckdosenbuchsen
h sind stromlos.
Claims (1)
- Patentanspruch.·Schaltbare wasserdichte Steckdose mit einer im Innern der Dose angeordneten und als Schaltkontakt ausgebildeten Feder, welche beim Einführen des Steckers in die Steckdose in ihre Schaltstellung übergeführt und die beim Zurück- " ziehen des Steckers zwangläufig in ihre Ausschaltstellung zurückgeführt wird, wobei die Feder als Schnappfeder ausgebildet ist und die Überführung in die Schaltstellungen unter Zwischenschaltung einer verschiebbar angeordneten normalen Steckdosenbuchse durch direktes mechanisches Kuppeln der Schnappfeder mit der Steckdosenbuchse erfolgt, nach der deutschen Patentanmeldung M 17923 VIIId/21 c, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überführung in. die Schaltstellung an Stelle der beweglichen Steckdosenbuchse und des mechanischen Kupplungsgliedes ein in einer der Steckdosenbuchsen (Ii) in an sich bekannter Weiseverschiebbar angeordneter Stift (e) verwendet ist, der beim Einführen des Steckers (c) die Schnappfeder (P), die in an sich bekannter Weise keinen Totpunkt hat, in ihre Arbeitslage überführt, aus der sie in an sich bekannter Weise nach Herausziehen des Steckers (c) unter Verschiebung des Stiftes (e) selbsttätig in ihre Ruhelage zurückkehrt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 891 406, 589 344; deutsche Patentanmeldung B 10554 VIIId/21c.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM24760A DE1014194B (de) | 1954-10-07 | 1954-10-07 | Schaltbare wasserdichte Steckdose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM24760A DE1014194B (de) | 1954-10-07 | 1954-10-07 | Schaltbare wasserdichte Steckdose |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1014194B true DE1014194B (de) | 1957-08-22 |
Family
ID=7299380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM24760A Pending DE1014194B (de) | 1954-10-07 | 1954-10-07 | Schaltbare wasserdichte Steckdose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1014194B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075188B (de) | 1960-02-11 | Gebrüder Merten, Gummersbach | Schaltbare Steckdose | |
| DE1091649B (de) | 1958-09-03 | 1960-10-27 | Schutzapp Ges Paris Co M B H K | Steckdose mit Schutztrennung |
| DE1093452B (de) | 1957-07-05 | 1960-11-24 | Berker Geb | Sicherheitssteckdose |
| DE1129581B (de) | 1959-12-30 | 1962-05-17 | Merten Geb | Schaltbare wasserdichte Steckdose |
| DE1139173B (de) * | 1961-06-05 | 1962-11-08 | Elisabeth Mausz | Schutzkontaktsteckdose mit Schalteinrichtung |
| DE1183981B (de) * | 1962-04-05 | 1964-12-23 | Konrad Rauch | Steckdose |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE589344C (de) * | 1931-09-29 | 1933-12-06 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Schlagwettergeschuetzte Steckvorrichtung |
| DE891406C (de) * | 1951-07-24 | 1953-09-28 | Robert Berker | Steckkontakt |
-
1954
- 1954-10-07 DE DEM24760A patent/DE1014194B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE589344C (de) * | 1931-09-29 | 1933-12-06 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Schlagwettergeschuetzte Steckvorrichtung |
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