DE10134575A1 - Beleuchtungsvorrichtung und diese verwendende Projektionsanzeigevorrichtung - Google Patents
Beleuchtungsvorrichtung und diese verwendende ProjektionsanzeigevorrichtungInfo
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Abstract
Eine Beleuchtungsvorrichtung umfasst eine Mehrzahl von Lichtquellenabschnitten (11A, 11B), einen Integratorabschnitt (14) und ein Spiegelelement (12). Jeder Lichtquellenabschnitt (11A, 11B) umfasst einen Leuchtkörper (2A, 2B) und einen Reflektor (1A, 1B) mit einer ellipsenförmigen Oberfläche, deren einer Brennpunkt sich nahe dem Schwerpunkt des Leuchtkörpers befindet. Der Integratorabschnitt umfasst zumindest zwei Integratorplatten (7, 8), die in der optischen Achsrichtung angeordnet sind, um die von den Lichtquellenabschnitten (11A, 11B) abgegebene Lichtmenge zu homogenisieren. Das Spiegelelement (12) besitzt eine Reflexionsfläche (12A, 12B) nahe dem anderen Brennpunkt (f¶A¶, f¶B¶) der ellipsenförmigen Oberfläche des zumindest einen Reflektors (1A, 1B) und reflektiert den Lichtstrom von der Lichtquellengruppe zum Integratorabschnitt (14). Die optische Achse (X) der gesamten Beleuchtungsvorrichtung und die optische Achse (S¶A¶, S¶B¶) des zumindest einen Reflektors (1A, 1B) bilden zwischen sich einen vorbestimmten Winkel (alpha, beta).
Description
Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung sowie eine Projektions
anzeigevorrichtung, die das von der Beleuchtungsvorrichtung abgegebene
Licht gemäß vorbestimmter Bildinformation mittels eines Lichtventils modu
liert und das so modulierte Licht auf einen Schirm projiziert; und insbeson
dere eine Konfiguration einer Beleuchtungsvorrichtung, die eine Mehrzahl
von Lichtquellenabschnitten aufweist.
Herkömmlich sind Verfahren, die ein Linsenfeld oder eine Linsenrasterplatte
verwenden, als integrierte Beleuchtungsvorrichtung bekannt, die in Projek
tionsanzeigevorrichtungen verwendet wird. Auch wenn eine Lichtquelle mit
ungleichmäßigen Lichtverteilungseigenschaften, wie etwa eine Metallhalo
genidlampe, eine Xenonlampe oder eine Halogenlampe verwendet wird,
können diese Verfahren eine Beleuchtungsvorrichtung ergeben, die die
ungleichmäßige Beleuchtung an dem Lichtventil aufgrund der Lichtver
teilungseigenschaften der Lichtquelle aufheben kann.
Eine solche Beleuchtungsvorrichtung umfasst eine erste lntegratorplatte
(allgemein als zweites Fliegenauge oder dgl. bekannt) sowie eine zweite
Integratorplatte (allgemein als erstes Fliegenauge oder dgl. bekannt), die
nacheinander in dieser Reihenfolge stromab eines einen Reflektor verwen
denden Lichtquellenabschnitts angeordnet sind. Die erste Integratorplatte
ist durch eine Mehrzahl zweidimensional angeordneter Linsenelemente
gebildet, von denen jedes eine der Flüssigkristallanzeigeplatine ähnliche
Form hat. Ein vom Lichtquellenabschnitt emittierter Lichtstrom mit stark
ungleichmäßiger Helligkeit wird durch die erste lntegratorplatte in Teillicht
ströme unterteilt, deren Anzahl mit der Anzahl der Linsenelemente der
ersten Integratorplatte identisch ist. Die Ungleichmäßigkeit in der Helligkeit
der Teillichtströme ist kleiner als die des ungeteilten Lichtstroms. Die Teil
lichtströme bilden jeweils sekundäre Lichtquellen an der Oberfläche der
zweiten Integratorplatte (die mit der Pupillenfläche einer Projektionslinse
konjugiert wird), die zum Beleuchtungsbereich über die zweite Integrator
platte und eine Feldlinse emittiert werden, so dass sie einander überlagert
werden, wodurch sich eine Beleuchtung mit einer weniger ungleichmäßigen
Helligkeit realisieren lässt.
Es ist eine Projektionsanzeigevorrichtung, die zwei der oben erwähnten
Integratorplatten verwendet, bekannt, die eine Mehrzahl von Lichtquellen
aufweist, die um die optische Achse herum symmetrisch angeordnet sind,
um die Beleuchtungslichtmenge etc. sicherzustellen (japanische Patent
offenlegungsschrift Nr. 6-265887).
Im Falle einer Beleuchtungsvorrichtung mit einer einzigen Lichtquelle kann
die ungleichmäßige Beleuchtung durch die Lichtverteilungscharakteristiken
der Lichtquelle durch die oben erwähnte Integratorbauart wirkungsvoll
beseitigt werden. In einer Beleuchtungsvorrichtung, in der eine Mehrzahl
von Lichtquellen symmetrisch um die optische Achse herum angeordnet
ist, tritt jedoch, wegen der Lichtverteilungscharakteristiken der Lichtquel
len, eine neue Intensitätsverteilung auf. Weil nämlich einzelne Lichtquellen,
die jeweils voneinander unterschiedliche Intensitätsverteilungen besitzen,
um die optische Achse herum symmetrisch angeordnet sind, tritt ein Teil
mit hoher Intensität an einer Stelle, die der optischen Achse nicht nahe
sondern von der optischen Achse um einen bestimmten Abstand getrennt
ist, an der Pupillenoberfläche der Projektionslinse auf, die mit der Ober
fläche der zweiten Integratorplatte konjugiert wird. Jedoch ist die Abbil
dungsleistung der Projektionslinse in der Nähe der optischen Achse höher
und wird mit zunehmendem Abstand davon geringer. Wenn ein Teil mit
höherer Intensität, d. h. ein die Abbildungsleistung bestimmender Teil, wie
oben erwähnt, an einer Stelle vorhanden ist, die von der optischen Achse
der Pupillenfläche von einem vorbestimmten Abstand getrennt ist, wird es
schwieriger, die der Projektionslinse eigene Abbildungsleistung vollständig
auszunutzen.
Ein herkömmliches Beispiel, das mit diesem durch eine Mehrzahl von Licht
quellen verursachten Problem zurecht kommen kann, ist die Beleuchtungs
vorrichtung und die diese verwendende Projektionsanzeigevorrichtung, die
in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 2000-3612 offenbart ist.
Diese Beleuchtungsvorrichtung umfasst eine Mehrzahl von Lichtquellen
abschnitten, die jeweils einen ellipsenförmigen Spiegel besitzen, die einen
ersten Brennpunkt nahe dem Schwerpunkt eines Leuchtkörpers aufweist,
während der Lichtstrom von jedem Lichtquellenabschnitt zum Integrator
durch ein Reflexionsprisma reflektiert wird, das eine Reflexionsfläche nahe
einem zweiten Brennpunkt jedes ellipsenförmigen Spiegels aufweist. Daher
ist die sekundäre Lichtquelle des Leuchtkörpers, die an der Reflexionsquelle
des reflektierenden Prismas entsteht, näher an der optischen Achse der
Beleuchtungsvorrichtung angeordnet als der Leuchtkörper selbst, wodurch
die Position der sekundären Lichtquelle als Lichtquellenposition in deren
stromabwärtigen optischen Systemen benutzt werden kann. Während diese
Vorrichtung eine helle Beleuchtungsvorrichtung mit einer Mehrzahl von
Lichtquellen ist, wird somit ein Lichtfleck durch den Lichtstrom an jedem
Lichtquellenabschnitt an einer Stelle nahe der optischen Achse an der
Pupillenfläche der Projektionslinse gebildet, was die Abbildungsleistung der
Projektionslinse begünstigt.
Jedoch hat die oben erwähnte Vorrichtung zum Ziel, die Beleuchtungs
gleichmäßigkeit und Farbe des Beleuchtungslichts zu verbessern. Daher
wird es als wichtig angesehen, dass an der Projektionslinsenpupillenfläche
gebildete Leuchtkörperbilder symmetrisch um die optische Achse angeord
net werden, auch dann, wenn eine Mehrzahl von Lampen verwendet wird.
Es sind nämlich die Leuchtkörperbilder symmetrisch um die optische Achse
herum angeordnet, wodurch der durch den Lichtstrom von jedem Licht
quellenabschnitt gebildete Lichtfleck infolgedessen nahe der optischen
Achse positioniert wird. Dies führt nicht notwendigerweise dazu, dass die
oben erwähnte Projektionslinse ihre Abbildungsleistung vollständig aus
nutzt.
Wie oben erwähnt, ist die Abbildungsleistung der Projektionslinse in der
Nähe der optischen Achse höher und wird mit zunehmendem Abstand
davon geringer. Um daher die Abbildungsleistung der Projektionslinse
möglichst effektiv zu nutzen, besteht der Wunsch, dass der Teil mit der
höheren Lichtstromintensität durch die Pupillenfläche der Projektionslinse
an einer Stelle hindurchgeht, die der optischen Achse möglichst nahe ist.
Obwohl in diesem herkömmlichen Beispiel der Lichtfleck, der durch den
Lichtstrom von jedem Lichtquellenabschnitt gebildet wird, in gewissem
Ausmaß an einer Stelle in der Nähe der optischen Achse erzeugt werden
kann, besteht hierfür eine Grenze. Wenn sich nämlich der Lichtfleck der
optischen Achse annähert, nähert sich die Stelle, an der der Lichtstrom
vom Lichtquellenabschnitt auf jeder Reflexionsfläche des Reflexionsprismas
reflektiert wird, unvermeidlich einem Scheitel des Reflexionsprismas an, der
durch die Reflexionsflächen des Reflexionsprismas gebildet ist. Jedoch ist
auch in der Nähe der Fokusposition des Lichtstroms eine gewisse Flächen
ausdehnung erforderlich, um einen Lichtstrom zu reflektieren, wobei von
einem Scheitel des Reflexionsprismas kein Lichtstrom reflektiert werden
kann.
Daher ist eine Bauartveränderung notwendig, damit der Teil mit einer
höheren Intensität des Lichtstroms von einem Lichtquellenabschnitt durch
die Pupillenoberfläche der Projektionslinse an einer Stelle hindurchtritt, die
der optischen Achse näher ist, und um ferner die Abbildungsleistung der
Projektionslinse noch effektiver auszunutzen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Beleuchtungsvorrichtung anzuge
ben, die problemlos kleiner gemacht werden kann und bewirken kann, dass
die Projektionslinse die ihr eigene Abbildungsleistung vollständig ausnutzt,
indem der Teil mit einer höheren Lichtintensität entsprechend jeder Licht
quelle so nahe wie möglich an der optischen Achse der Beleuchtungsvor
richtung angeordnet wird, wenn eine Mehrzahl von Lichtquellen symmet
risch um die optische Achse herum angeordnet ist, während das Beleuch
tungslicht durch die Integratorbauart homogenisiert wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Projektionsanzeigevor
richtung anzugeben, die die oben erwähnte Beleuchtungsvorrichtung auf
weist.
Zur Lösung der Aufgabe wird eine Beleuchtungsvorrichtung vorgeschlagen,
umfassend: eine Lichtquellengruppe, in der eine Mehrzahl von Lichtquellen
abschnitten angeordnet ist, die jeweils aus einem Leuchtkörper und einem
Reflektor mit einer ellipsenförmigen Oberfläche aufgebaut sind, deren einer
Brennpunkt sich nahe einem Schwerpunkt des Leuchtkörpers befindet;
einen lntegratorabschnitt, der aus zumindest zwei Integratorplatten aufge
baut ist, um die von der Lichtquellengruppe abgegebene Lichtmenge zu
homogenisieren, wobei der lntegratorabschnitt in einer optischen Achs
richtung des Lichts angeordnet ist; und zumindest ein Spiegelelement mit
einer Reflexionsfläche nahe dem anderen Brennpunkt der ellipsenförmigen
Oberfläche des zumindest einen Reflektors, um einen Lichtstrom von der
Lichtquellegruppe zum lntegratorabschnitt hin zu reflektieren; wobei die
Beleuchtungsvorrichtung insgesamt eine optische Achse aufweist, die
einen vorbestimmten Winkel zu einer optischen Achse des zumindest einen
Reflektors bildet.
Bevorzugt ist zumindest eine Linse zum Abgeben des Lichtstroms vom
Spiegelelement zum Integratorabschnitt als im Wesentlichen paralleler
Lichtstrom an der Spiegelelementenseite des Integratorabschnitts angeord
net.
Bevorzugt ist die Linse mit der Integratorplatte an der Spiegelelementen
seite im Integratorabschnitt an der zum Spiegelelement weisenden Seite
der Integratorplatte einstückig ausgebildet.
Die Linse kann mit der Integratorplatte aus Kunststoffmaterial einstückig
ausgebildet sein.
Die Lichtquellengruppe kann zumindest zwei Lichtquellenabschnitte auf
weisen, die derart angeordnet sind, dass die jeweiligen Lichtströme davon
auf die Linse mit einem Winkel fallen, mit dem eine Mittelachse jedes der
Lichtströme die optische Achse der Linse im Wesentlichen schneidet.
Die Lichtquellengruppe kann ferner zumindest zwei Lichtquellenabschnitte
aufweisen, während das Spiegelelement eine Reflexionsfläche nahe dem
anderen Brennpunkt der ellipsenförmigen Oberfläche jedes der Reflektoren
der zwei Lichtquellenabschnitte aufweist, um den Lichtstrom von der
Lichtquellengruppe zum Integratorabschnitt hin zu reflektieren.
Ferner wird erfindungsgemäß eine Projektionsanzeigevorrichtung vorge
schlagen, die die oben erwähnte Beleuchtungsvorrichtung aufweist, ein
Lichtventil zum Modulieren des vom lntegratorabschnitt ausgegebenen
Lichts gemäß vorbestimmter Bildinformation, sowie eine Projektionslinse
zur Projektion eines optischen Bilds, das durch das vom Lichtventil modu
lierte Licht erzeugt ist, auf einen Schirm.
Hier bedeutet "die Beleuchtungsvorrichtung besitzt insgesamt eine optische
Achse, die einen vorbestimmten Winkel zur optischen Achse des zumindest
einen Reflektors bildet" einen Zustand, in dem angenommen wird, dass der
Lichtstrom vom Reflektor einmal fokussiert wird und dann auf den Integra
torabschnitt fällt, während er sich ohne das Spiegelelement weiter linear
fortpflanzt, wobei die optische Achse der gesamten Beleuchtungsvorrich
tung und die optische Achse des Reflektors zwischen sich einen derartigen
Winkel bilden, dass der Abstand von der optischen Achse der gesamten
Beleuchtungsvorrichtung zum Schwerpunkt des Leuchtkörpers größer ist
als der Abstand von der optischen Achse der gesamten Beleuchtungsvor
richtung zum Brennpunkt. In diesem angenommenen Zustand schneidet
nämlich die optische Achse des Reflektors die optische Achse der gesam
ten Beleuchtungsvorrichtung an seiner zum Brennpunkt weisenden Ver
längerung.
Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der
beigefügten Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch den Hauptteil der Beleuchtungsvorrichtung
gemäß einer Ausführung;
Fig. 2 zeigt schematisch die Projektionsanzeigevorrichtung gemäß
einer Ausführung;
Fig. 3 zeigt schematisch eine integrierte Linse, die in der Beleuch
tungsvorrichtung von Fig. 1 verwendbar ist; und
Fig. 4 zeigt schematisch den Hauptteil einer herkömmlichen Beleuch
tungsvorrichtung.
Fig. 2 zeigt die Konfiguration der Projektionsanzeigevorrichtung, die die
erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung aufweist. Diese Projektions
anzeigevorrichtung umfasst eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrich
tung 10 sowie einen Projektorabschnitt 20, der bewirkt, dass von der
Beleuchtungsvorrichtung 10 ein Lichtstrom emittiert wird und in gleichför
miges Licht umgewandelt wird, um Bildinformation mitzunehmen und sie
auf einen Schirm zu projizieren. Fig. 1 ist eine vergrößerte Ansicht eines
Teils der in Fig. 2 gezeigten Beleuchtungsvorrichtung 10. Die Beleuch
tungsvorrichtung 10 wird nun anhand der Fig. 1 und 2 erläutert. In der
Beleuchtungsvorrichtung 10 wird ein von seiner Lichtquellengruppe abge
gebener Lichtstrom in einen im Wesentlichen parallelen Lichtstrom umge
wandelt, dessen Anteil mit höherer Lichtintensität nahe der optischen
Achse des lntegratorabschnitts 14 angeordnet ist, d. h. der optischen
Achse X der gesamten Beleuchtungsvorrichtung, bevor er auf den Integra
torabschnitt 14 fällt und dann an dem Integratorabschnitt gemischt wird,
um die Lichtmengenverteilung zu homogenisieren.
Hier umfasst die Lichtquellengruppe eine Mehrzahl von (in dieser Ausfüh
rung zwei) Lichtquellenabschnitten 11A, 11B, die Leuchtkörper 2A, 2B
aufweisen, die jeweils aus einer Entladungsröhre, wie etwa einer Xenon
lampe oder einer Metallhalogenidlampe, gebildet sind, sowie Reflektoren
1A, 1B, die jeweils aus ellipsenförmigen Spiegeln gebildet sind, die um die
optische Achse X der Beleuchtungsvorrichtung 10 herum symmetrisch
angeordnet sind. Die Lichtemissionsquelle des Leuchtkörpers 2A, 2B ist an
einem Brennpunkt des aus einem ellipsenförmigen Spiegel gebildeten
Reflektors 1A, 1B angeordnet. Infolgedessen wird der Lichtstrom, der vom
Leuchtkörper 2A, 2B zur Rückseite und zur Außenseite der optischen
Achse des Reflektors 1A, 1B abgegeben wird, d. h. der optischen Achse SA,
SB des Lichtquellenabschnitts 11A, 11B, reflektiert, so dass er auf den
anderen Brennpunkt fA, fB des Reflektors 1A, 1B gebündelt wird, um ein
sekundäres Lichtquellenbild zu erzeugen.
Ein Spiegelelement 12 besitzt Reflexionsflächen 12A, 12B, die nahe den
anderen Brennpunkten fA, fB der Reflektoren 1A, 1B angeordnet sind, und
reflektiert den Lichtstrom von jedem Lichtquellenabschnitt 11A, 11B zum
Integratorabschnitt 14. Die jeweiligen divergierenden Lichtströme von den
Brennpunkten fA, fB der Reflexionsflächen 12A, 12B treten durch eine Linse
13 hindurch, so dass sie als im Wesentlichen parallele Lichtströme auf den
lntegratorabschnitt 14 fallen. In dieser Ausführung ist die Linse 13 als
einzelne asphärische Linse mit einem positiven Brechwert ausgeführt. Die
Form der asphärischen Oberfläche ist durch die folgende Gleichung defi
niert:
wobei
Z die Länge der Orthogonalen zu einer Tangential-Ebene (zur optischen Achse orthogonalen Ebene) eines Scheitels der asphärischen Ober fläche von einem Punkt auf der asphärischen Oberfläche mit einer Höhe Y von der optischen Achse ist;
R der paraxiale Krümmungsradius der asphärischen Oberfläche ist;
Y die Höhe von der optischen Achse ist;
K die Exzentrizität ist; und
A, B, C und D die asphärischen Oberflächenkoeffizienten vierter, sechster, achter und zehnter Ordnung sind.
Z die Länge der Orthogonalen zu einer Tangential-Ebene (zur optischen Achse orthogonalen Ebene) eines Scheitels der asphärischen Ober fläche von einem Punkt auf der asphärischen Oberfläche mit einer Höhe Y von der optischen Achse ist;
R der paraxiale Krümmungsradius der asphärischen Oberfläche ist;
Y die Höhe von der optischen Achse ist;
K die Exzentrizität ist; und
A, B, C und D die asphärischen Oberflächenkoeffizienten vierter, sechster, achter und zehnter Ordnung sind.
In Fig. 1 besitzt die Linse 13 eine asphärische Oberfläche, die zum Integ
ratorabschnitt 14 hinweist. Wenn die Linse 13 eine asphärische Oberfläche
hat, kann die Aberration günstig korrigiert werden und die Beleuchtungs
effizienz kann verbessert werden.
Der obere Teil von Tabelle 1 zeigt den Krümmungsradius R (mm) jeder
Linsenoberfläche, die Mitteldicke D (mm) der Linse sowie den Brechungs
index Ne der Linse an der e-Linie, betreffend die Linse, die als Beispiel der
asphärischen Linse verwendbar ist. In dieser Tabelle werden die sich auf
die Symbole beziehenden Zahlen von der Lichtquellenabschnittsseite her
zunehmend größer. Der untere Teil von Tabelle 1 zeigt die jeweiligen Werte
der Konstanten K, A, B, C und D der asphärischen Oberfläche, die durch
die obige Gleichung der asphärischen Oberflächenform angegeben ist.
Der Integratorabschnitt 14 umfasst zwei Integratorplatten (erstes und
zweites Fliegenauge 8, 7) sowie eine Feldlinse 26, die in Richtung der
optischen Achse X angeordnet ist. Der im Wesentlichen parallele Licht
strom von der Linse 13 wird durch das zweite Fliegenauge 7 in Teillicht
ströme unterteilt, deren Anzahl mit der Anzahl der Linsenelemente im
zweiten Fliegenauge 7 identisch ist, wodurch tertiäre Lichtquellenbilder der
Leuchtkörper 2A, 2B auf den einzelnen Linsenelementen gebildet werden,
die das erste Fliegenauge 8 darstellen. Diese Teillichtströme werden durch
das erste Fliegenauge 8 und die Feldlinse 26 auf eine später erläuterte
Flüssigkristallplatine 23 überlagert, wodurch die Lichtmenge innerhalb eines
zur optischen Achse X orthogonalen Querschnitts der Beleuchtungsvor
richtung homogenisiert wird.
Wie dargestellt, ist diese Ausführung derart konfiguriert, dass die optische
Achse X der gesamten Beleuchtungsvorrichtung vorbestimmte Winkel mit
den optischen Achsen SA, SB der jeweiligen Reflektoren 1A, 1B bilden. Zum
Beispiel im Falle des Lichtquellenabschitts 11B ist der vorbestimmte Winkel
mit dem Winkel (β) bezeichnet, der zwischen der optischen Achse X der
gesamten Beleuchtungsvorrichtung und der optischen Achse SB des Reflek
tors 1B in einem Zustand gebildet ist, im, ohne das Spiegelelement 12, der
Lichtstrom vom Reflektor 1B angenommenerweise den Brennpunkt fB bildet
und dann über die Linse 13 auf den Integratorabschnitt 14 fällt, während er
sich weiter linear fortpflanzt. Fig. 1 zeigt die Position des Lichtquellen
abschnitts 11B und, durch unterbrochene Linien, Lichtstromlinien davon
als Lichtquellenabschnitt 11B'. In diesem angenommenen Zustand ist, wie
in Fig. 1 gezeigt, der Winkel β auf einen solchen Winkel gesetzt, dass der
Abstand von der optischen Achse X der gesamten Beleuchtungsvorrichtung
zum Schwerpunkt des Leuchtkörpers 2B länger ist als der Abstand von der
optischen Achse X der gesamten Beleuchtungsvorrichtung zum Brennpunkt
fB. Wie ebenfalls dargestellt, schneidet die optische Achse SB des Reflek
tors 1B die optische Achse X der gesamten Beleuchtungsvorrichtung auf
ihrer zum Brennpunkt fB weisenden Verlängerung.
Im Zustand, in dem die optische Achse X angenommenerweise durch das
Spiegelelement 12 abgelenkt wird, wie dargestellt, kann der Winkel β auch
als Winkel bezeichnet werden, der zwischen einer strichpunktierten Linie
XB', auf die die abgelenkte optische Achse X abgelenkt ist, und der opti
schen Achse SB des Reflektors 1B gebildet ist.
Wie oben erwähnt, ist der Winkel β ein derartiger Winkel, dass der Ab
stand von der optischen Achse X der gesamten Beleuchtungsvorrichtung
zum Schwerpunkt des Leuchtkörpers 2B länger ist als der Abstand von der
optischen Achse X der gesamten Beleuchtungsvorrichtung zum Brennpunkt
fB. Demzufolge ist die Position der sekundären Lichtquellen des Leucht
körpers 2B, der an der Reflexionsfläche 12B des Spiegelelements 12 gebil
det ist, der optischen Achse X der Beleuchtungsvorrichtung näher als die
Position des Leuchtkörpers 2B selbst. Daher kann die Position der sekundä
ren Lichtquellen als Lichtquellenposition in den stromab davon befindlichen
optischen Systemen verwendet werden. Da die optische Achse X der
gesamten Beleuchtungsvorrichtung und die optische Achse SA des Reflek
tors 1A zwischen sich einen Winkel α bilden, kann der Lichtstrom vom
Lichtquellenabschnitt 11A sich auch der optischen Achse X annähern, wie
in Fig. 1 gezeigt. Da das Spiegelelement 12 angeordnet ist, können die
sekundären Lichtquellen, die der optischen Achse X näher angeordnet sind,
als solche leichter erhalten werden. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist es räum
lich schwierig, den Lichtquellenabschnitt 11A an einer Stelle anzuordnen,
die zum Lichtquellenabschnitt 11B' um die optische Achse X herum sym
metrisch ist.
In dieser Ausführung können die sekundären Lichtquellen an Stellen an
geordnet werden, die der optischen Achse X näher sind als die Leucht
körper 2A, 2B, wie im oben erwähnten herkömmlichen Beispiel. Da ferner
die optische Achse X der gesamten Beleuchtungsvorrichtung vorbestimmte
Winkel α, β mit den jeweiligen optischen Achsen SA, SB der Reflektoren 1A,
1B bildet, können die Lichtströme von den Reflektoren 1A, 1B sich der
optischen Achse X so weit annähern, dass deren optische Achsen SA, SB
die optische Achse X im Wesentlichen dann schneiden, wenn sie in die
Linse 13 eintreten, wie in Fig. 1 gezeigt. Dies bedeutet auch, dass die
Lichtflecken der Lichtströme von den Reflektoren 1A, 1B, die auf die Linse
13 fallen, an der Eintrittsfläche der Linse 13 einander im Wesentlichen
überlagern, wie dargestellt.
Die Lichtströme, die in diesem Zustand in die Linse 13 eintreten und dann
als im Wesentlichen parallele Lichtströme zum zweiten Fliegenauge 7 hin
abgegeben werden, sind jene, in denen sich ein Teil mit höherer Intensität
nahe der optischen Achse X der Beleuchtungsvorrichtung ansammelt. In
der Beleuchtungsvorrichtung dieser Ausführung kann der Teil des Licht
stroms mit der höheren Intensität auch durch die Oberfläche des ersten
Fliegenauges 8 hindurchtreten, die mit der Pupillenfläche einer Projektions
linse 25 an einer der optischen Achse benachbarten Stelle konjugiert wird.
Wenn sich der Teil mit der höheren Intensität in der Nähe der optischen
Achse auf der Pupillenfläche der Projektionslinse 25 als solcher ansammelt,
kann die Abbildungsleistung der Projektionslinse 25, die in der Nähe der
optischen Achse höher ist und mit zunehmendem Abstand davon geringer
wird, vollständig ausgenutzt werden.
Im Hinblick auf die Konfiguration stromab des lntegratorabschnitts 14 ist es
erwünscht, dass die Lichtströme von den Lichtquellenabschnitten 11A,
11B im Wesentlichen parallele Lichtströme dann sind, wenn sie in das
Fliegenauge 7 eintreten. Daher müssen diese Lichtströme Winkel α, β
aufweisen, die dann, wenn sie in die Linse 13 eintreten, nicht zu groß
werden. Wenn die Reflektoren 1A, 1B derart angeordnet werden sollen,
dass die optischen Achsen SA, SB in Bezug auf die optische Achse X ein
fach geneigt sind und Lichtflecken auf die Eintrittsfläche der Linse 13
überlagern, reicht es aus, wenn die Winkel α, β größer gemacht werden,
ohne dass das Spiegelelement 12 angeordnet werden braucht. Um die
Winkel α, β so klein wie möglich zu machen, während die Lichtflecken an
der optischen Achse X zentriert überlagert werden, ist eine Konfiguration
wirkungsvoll, welche die in Bezug auf die optische Achse X geneigten
Lichtquellenabschnitte 11A, 11B sowie den Spiegel aufweist, wie in dieser
Ausführung.
Eine Projektionsanzeigevorrichtung mit einer solchen Beleuchtungsvor
richtung 10 wird nun anhand von Fig. 2 erläutert. Wie oben erwähnt, fallen
die Lichtströme, in denen die Lichtmenge homogenisiert wird und der Teil
mit höherer Intensität sich in der Nähe der optischen Achse der Beleuch
tungsvorrichtung 10 ansammelt, auf den Projektorabschnitt 20. Der Projek
torabschnitt 20 umfasst einen B/GR trennenden dichroitischen Spiegel 21
zum Auftrennen des durch den Integratorabschnitt 14 homogenisierten
Lichtstroms in eine B-(blaue)-Komponente LB und GR-(grün/rot)-Komponen
ten LG, LR; einen G/R trennenden dichroitischen Spiegel 22 zum Trennen
der GR-Komponenten LG, LR, die vom B/GR trennenden dichroitischen
Spiegel 21 abgegeben werden, in eine G-(grün)-Komponente LG und eine
R-(rot)-Komponente LR; eine Flüssigkristallplatine 23B zum Anzeigen eines
Bilds für die B-Komponente; eine Flüssigkristallplatine 23 G zum Anzeigen
eines Bilds für die G-Komponente; eine Flüssigkristallplatine 23R zum
Anzeigen eines Bilds für die R-Komponente; ein Dreifarben-Kombinations
prisma 24 zum Kombinieren der Lichtstromkomponenten LB, LG, LR, wel
che Bildinformation tragen, nachdem sie durch die jeweiligen Flüssigkristall
platinen 23B, 23B, 23R hindurchgetreten sind; sowie eine Projektionslinse
25, um ein Bild der Lichtströme, die durch das Dreifarben-Kombinations
prisma 24 zusammengesetzt sind, auf einen Schirm zu werfen.
Der Projektorabschnitt 20 umfasst ferner einen Totalreflexionsspiegel 27,
durch den die B-Komponente LB, die vom B/GR trennenden dichroitischen
Spiegel 21 abgegeben wird, zu der Flüssigkristallplatine 2% hin reflektiert
wird; eine Feldlinse 28B, durch die die B-Komponente LB, die vom total
reflektierenden Spiegel 27 reflektiert wird, in paralleles Licht umgewandelt
wird; eine Feldlinse 28G, durch die die G-Komponente LG, die vom G/R
trennenden dichroitischen Spiegel 22 abgegeben wird, in paralleles Licht
umgewandelt wird; total reflektierende Spiegel 29, 30, durch die die R-
Komponente LR, die vom G/R trennenden dichroitischen Spiegel 22 abge
geben wird, zu der Flüssigkristallplatine 23R hin reflektiert wird; sowie eine
Feldlinse 28R, durch die die R-Komponente LR, die vom G/R trennenden
dichroitischen Spiegel 22 abgegeben wird, in paralleles Licht umgewandelt
wird.
Obwohl nur die R-Komponente LR eine andere optische Weglänge zum
Dreifarben-Kombinationsprisma 24 im Projektorabschnitt 20 hat, ist eine
Feldlinse 31 zwischen dem G/R trennenden dichroitischen Spiegel 22 und
dem total reflektierenden Spiegel 29 angeordnet, und eine Übertragungs
linse 32 ist zwischen den total reflektierenden Spiegeln 29 und 30 angeord
net, so dass die Feldlinse 31 und die Übertragungslinse 32 das Bild der R-
Komponente LR korrigieren, so dass es scheinbar identisch ist mit jenem
der B-Komponente LB und der G-Komponente LG. Das Dreifarben-Kom
binationsprisma 24 ist ein Kreuzprisma mit einer dichroitischen Oberfläche
24B zum Reflektieren der B-Komponente LB und einer dichroitischen Ober
fläche 24R zum Reflektieren der R-Komponente LR.
Wie oben erwähnt, ist die Beleuchtungsvorrichtung 10 in der Projektions
anzeigevorrichtung derart konfiguriert, dass eine Mehrzahl von Lichtquellen
abschnitten 11A, 11B symmetrisch um die optische Achse herum angeord
net ist, während ein Teil mit höherer Intensität sich an einer Stelle ansam
melt, die der optischen Achse X des im Wesentlichen parallelen Licht
stroms, der auf das zweite Fliegenauge 7 fällt, näher ist. Daher sammelt
sich an der Pupillenoberfläche der Projektionslinse 25 in der Projektions
anzeigevorrichtung, die mit der Oberfläche des ersten Fliegenauges 8
konjugiert wird, jener Teil mit höherer Intensität an, wodurch sich eine helle
Projektionsanzeigevorrichtung erhalten lässt, in der die Projektionslinse 25
eine günstige Abbildungsleistung hat.
Zum Vergleich mit dieser Ausführung zeigt Fig. 4 die Konfiguration ent
sprechender Teile einer Beleuchtungsvorrichtung nach dem oben erwähn
ten herkömmlichen Beispiel, in der jene Elemente, deren Namen und Funk
tionen die gleichen sind wie der Elemente des oben beschriebenen Aus
führungsbeispiels der Beleuchtungsvorrichtung, mit um 100 erhöhten
Bezugszahlen versehen sind, ohne dass sie näher erläutert werden. Wäh
rend, wie in Fig. 4 gezeigt, ein Spiegelelement 112 wie in der oben er
wähnten Ausführung so angeordnet ist, dass Sekundärlichtquellenbilder
von Leuchtkörpern 102A, 102B näher an der optischen Achse X der Be
leuchtungsvorrichtung des herkömmlichen Beispiels angeordnet sind, sind
die Lichtquellenabschnitte 111A, 111B derart angeordnet, dass die opti
schen Achsen SA, SB der Reflektoren 101A, 101B und die optische Achse
X der Beleuchtungsvorrichtung parallel zueinander sind, worin sie sich von
der oben erwähnten Ausführung unterscheidet.
Während erfindungsgemäß die Lichtflecken der Lichtströme, die von den
Lichtquellenabschnitten 11A, 11B auf die Linse 13 fallen, einander über
lagert werden können, so dass sie an der Eintrittsfläche im Wesentlichen
zusammenfallen, werden in der herkömmlichen Ausführung die Lichtflecken
der Lichtströme, die von den Lichtquellenabschnitten 111A, 111B auf die
Linse 113 fallen, an der Eintrittsfläche nur teilweise einander überlagert.
Um daher die gleiche Lichtmenge durch die Eintrittsfläche hindurchzulas
sen, muss das herkömmliche Beispiel Lichtströme verwenden, die weiter
von der optischen Achse X entfernt sind. Wenn man nämlich gleich große
Linsen 13, 113 verwendet, wie in den Fig. 1 und 4 gezeigt, kann der
Mittelteil der Linsen in der erfindungsgemäßen Ausführung effizienter
genutzt werden (was ähnlich auch bei den stromab angeordneten Linsen
anwendbar ist). Auch können die Fliegenaugen 7, 8 des Integratorab
schnitts und die Linsen 12, 26 stromauf und stromab des Integratorab
schnitts in der eingangs erwähnten Ausführung kleiner gemacht werden als
im herkömmlichen Beispiel.
Ohne Einschränkung kann die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung
und die diese verwendende Projektionsanzeigevorrichtung in verschiedener
Weise modifiziert werden. Beispielsweise können die Konfigurationen und
Linsenformen nach Bedarf modifiziert werden. Auch kann die Form der
asphärischen Oberfläche und die Frage, welche Oberfläche asphärisch
auszubilden ist, nach Bedarf festgelegt werden.
Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht der Linse 13 und des Fliegenauges 7 bei
integraler Ausbildung in der in Fig. 1 gezeigten Beleuchtungsvorrichtung. In
der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung kann die Linse 13 und
das zweite Fliegenauge 7 stromab davon als integrierte Linse 9 ausgebildet
sein, in der die Linse 13 mit dem zweiten Fliegenauge 7 an seiner zum
Lichtquellenabschnitt 11 weisenden Fläche integriert ist, wie dargestellt.
Wenn eine solche integrierte Linse 9 zum Beispiel durch monolithisches
Formen aus Kunststoffmaterial gebildet wird, können die Herstellungs
kosten gesenkt werden. Ferner entfällt der Luftspalt zwischen der Linse 13
und dem zweiten Fliegenauge 7, wodurch die Beleuchtungswirkung besser
wird.
Die Anzahl der Lichtquellenabschnitte in der erfindungsgemäßen Beleuch
tungsvorrichtung ist nicht auf 2 beschränkt, wobei jede Anzahl von 2 oder
größer gewählt werden kann. Beispielsweise können vier oder neun Licht
quellenabschnitte vorgesehen sein. Wenn der Lichtfleck, der durch den
Lichtstrom von einem der Mehrzahl von Lichtquellenabschnitten gebildet
ist, auf der optischen Achse X liegt, ist es nicht notwendig, diesen Licht
fleck relativ zur optischen Achse X zu bewegen, wodurch dieser Licht
quellenabschnitt ohne Mittel zur Bewegung des Lichtstroms auskommt. Da
die Linse 13 vor dem zweiten Fliegenauge 7 angeordnet ist, können meh
rere Linsen entsprechend verschiedenen Lichtquellen gemäß der Anzahl von
Lichtquellenabschnitten vorgesehen sein.
Die Form des Spiegelelements 12, das in der erfindungsgemäßen Vorrich
tung verwendet wird, ist nicht auf die oben erwähnte Form beschränkt.
Obwohl es erwünscht ist, dass das Spiegelelement 12 Reflexionsflächen
aufweist, die der Anzahl der Lichtquellenabschnitte entsprechen, werden
die Lichtströme von allen dieser Lichtquellenabschnitte nicht notwendiger
weise durch das Spiegelelement 12 so reflektiert, dass ihre optischen
Wege abgelenkt werden.
Obwohl sich die oben erwähnte Ausführung auf den Fall bezieht, dass in
der Projektionsanzeigevorrichtung nach der Farbtrennung und der Farbkom
bination Bilder projiziert werden, ist die Erfindung auch bei einer Bildprojek
tionsvorrichtung anwendbar, die weder eine Farbauftrennung noch eine
Farbkombination durchführt.
Wie im Vorstehenden erläutert, ist die erfindungsgemäße Beleuchtungsvor
richtung eine solche Beleuchtungsvorrichtung, in der eine Mehrzahl von
Sekundärlichtquellenbildern, die durch jeweils aus einer ellipsenförmigen
Oberfläche gebildete Reflektoren erzeugt werden, durch ein Spiegelelement
zu einem Integratorabschnitt reflektiert werden, während die optische
Achse der gesamten Beleuchtungsvorrichtung und die optische Achse
jedes Reflektors einen vorbestimmten Winkel dazwischen bilden. Demzu
folge wird jeder auf den Integratorabschnitt fallende Lichtstrom zu einem im
Wesentlichen parallelen Lichtstrom, im ein Teil mit höherer optischer Inten
sität entsprechend der jeweiligen Lichtquelle so überlagert wird, dass er mit
der optischen Achse der Beleuchtungsvorrichtung im Wesentlichen zu
sammenfällt, wodurch sich eine Beleuchtungsvorrichtung erhalten lässt,
welche die der Projektionslinse eigene Abbildungsleistung vollständig
ausnutzen kann und kleiner ausgeführt werden kann.
Da die Projektionsanzeigevorrichtung die oben erwähnte Beleuchtungsvor
richtung aufweist, fällt jener Teil mit größerer Lichtmenge im vom Integra
torabschnitt abgegebenen Lichtstrom auf die Projektionslinse in der Nähe
von deren optischer Achse. Daher erhält man eine Projektionsanzeigevor
richtung, die die Abbildungsleistung der Projektionslinse vollständig aus
nutzen kann.
Eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung umfasst eine Mehrzahl
von Lichtquellenabschnitten 11A, 11B, einen Integratorabschnitt 14 und
ein Spiegelelement 12. Jeder Lichtquellenabschnitt 11A, 11B umfasst
einen Leuchtkörper 2A, 2B und einen Reflektor 1A, 1B mit einer ellipsenför
migen Oberfläche, deren einer Brennpunkt sich nahe dem Schwerpunkt des
Leuchtkörpers befindet. Der Integratorabschnitt umfasst zumindest zwei
Integratorplatten 7, 8, die in der optischen Achsrichtung angeordnet sind,
um die von den Lichtquellenabschnitten 11A, 11B abgegebene Lichtmenge
zu homogenisieren. Das Spiegelelement 12 besitzt eine Reflexionsfläche
12A, 12B nahe dem anderen Brennpunkt fA, fB der ellipsenförmigen Ober
fläche des zumindest einen Reflektors 1A, 1B und reflektiert den Lichtstrom
von der Lichtquellengruppe zum Integratorabschnitt 14. Die optische Achse
X der gesamten Beleuchtungsvorrichtung und die optische Achse SA, SB
des zumindest einen Reflektors 1A, 1B bilden zwischen sich einen vor
bestimmten Winkel α, β.
Claims (8)
1. Beleuchtungsvorrichtung, umfassend:
eine Lichtquellengruppe, in der eine Mehrzahl von Lichtquel lenabschnitten (11A, 11B) angeordnet ist, die jeweils aus einem Leuchtkörper (2A, 2B) und einem Reflektor (1A, 1B) mit einer el lipsenförmigen Oberfläche aufgebaut sind, deren einer Brennpunkt sich nahe einem Schwerpunkt des Leuchtkörpers (2A, 2B) befindet;
einen Integratorabschnitt (14), der aus zumindest zwei Integ ratorplatten (7, 8) aufgebaut ist, um die von der Lichtquellengruppe abgegebene Lichtmenge zu homogenisieren, wobei der Integrator abschnitt (14) in einer optischen Achsrichtung des Lichts angeordnet ist; und
zumindest ein Spiegelelement (12) mit einer Reflexionsfläche (12A, 12B) nahe dem anderen Brennpunkt (fA, fB) der ellipsenförmi gen Oberfläche des zumindest einen Reflektors (1A, 1B), um einen Lichtstrom von der Lichtquellegruppe zum lntegratorabschnitt (14) hin zu reflektieren;
wobei die Beleuchtungsvorrichtung insgesamt eine optische Achse (X) aufweist, die einen vorbestimmten Winkel (α, β) zu einer optischen Achse (SA, SB) des zumindest einen Reflektors (1A, 1B) bildet.
eine Lichtquellengruppe, in der eine Mehrzahl von Lichtquel lenabschnitten (11A, 11B) angeordnet ist, die jeweils aus einem Leuchtkörper (2A, 2B) und einem Reflektor (1A, 1B) mit einer el lipsenförmigen Oberfläche aufgebaut sind, deren einer Brennpunkt sich nahe einem Schwerpunkt des Leuchtkörpers (2A, 2B) befindet;
einen Integratorabschnitt (14), der aus zumindest zwei Integ ratorplatten (7, 8) aufgebaut ist, um die von der Lichtquellengruppe abgegebene Lichtmenge zu homogenisieren, wobei der Integrator abschnitt (14) in einer optischen Achsrichtung des Lichts angeordnet ist; und
zumindest ein Spiegelelement (12) mit einer Reflexionsfläche (12A, 12B) nahe dem anderen Brennpunkt (fA, fB) der ellipsenförmi gen Oberfläche des zumindest einen Reflektors (1A, 1B), um einen Lichtstrom von der Lichtquellegruppe zum lntegratorabschnitt (14) hin zu reflektieren;
wobei die Beleuchtungsvorrichtung insgesamt eine optische Achse (X) aufweist, die einen vorbestimmten Winkel (α, β) zu einer optischen Achse (SA, SB) des zumindest einen Reflektors (1A, 1B) bildet.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine Linse (9, 13) zum Abgeben des Lichtstroms
vom Spiegelelement (12) zum lntegratorabschnitt (14) als im We
sentlichen paralleler Lichtstrom an der Spiegelelementenseite des
Integratorabschnitts (14) angeordnet ist.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Linse (9) mit der Integratorplatte (7) an der Spiegelelemen
tenseite im Integratorabschnitt (14) an der zum Spiegelelement (12)
weisenden Seite der Integratorplatte (7) einstückig ausgebildet ist.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Linse (9) mit der Integratorplatte aus Kunststoffmaterial
einstückig ausgebildet ist.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Linse (9, 13) eine asphärische Oberfläche aufweist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Lichtquellengruppe zumindest zwei Lichtquellenabschnitte
(11A, 11B) aufweist, die derart angeordnet sind, dass die jeweiligen
Lichtströme davon auf die Linse (9, 13) mit einem Winkel (α, β)
fallen, mit dem eine Mittelachse (SA, SB) jedes der Lichtströme die
optische Achse (X) der Linse (9, 13) im Wesentlichen schneidet.
7. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Lichtquellengruppe zumindest zwei Lichtquellenabschnitte
(11A, 11B) aufweist, während das Spiegelelement (12) eine Refle
xionsfläche (12A, 12B) nahe dem anderen Brennpunkt (fA, fB) der
ellipsenförmigen Oberfläche jedes der Reflektoren (1A, 1B) der zwei
Lichtquellenabschnitte (11A, 11B) aufweist, um den Lichtstrom von
der Lichtquellengruppe zum lntegratorabschnitt hin zu reflektieren.
8. Projektionsanzeigevorrichtung, gekennzeichnet durch die Beleuch
tungsvorrichtung nach Anspruch 1, ein Lichtventil (23B, 23G, 23R)
zum Modulieren des vom Integratorabschnitt (14) ausgegebenen
Lichts gemäß vorbestimmter Bildinformation, sowie eine Projektions
linse (25) zur Projektion eines optischen Bilds, das durch das vom
Lichtventil modulierte Licht gebildet ist, auf einen Schirm.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10134575A DE10134575A1 (de) | 2000-07-19 | 2001-07-17 | Beleuchtungsvorrichtung und diese verwendende Projektionsanzeigevorrichtung |
| DE10152800A DE10152800A1 (de) | 2000-07-19 | 2001-10-25 | Beleuchtungsvorrichtung und diese verwendende Projektionsanzeigevorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2000218924A JP2002031850A (ja) | 2000-07-19 | 2000-07-19 | 照明装置およびこれを用いた投射型表示装置 |
| DE10134575A DE10134575A1 (de) | 2000-07-19 | 2001-07-17 | Beleuchtungsvorrichtung und diese verwendende Projektionsanzeigevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10134575A1 true DE10134575A1 (de) | 2002-02-07 |
Family
ID=26009711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10134575A Withdrawn DE10134575A1 (de) | 2000-07-19 | 2001-07-17 | Beleuchtungsvorrichtung und diese verwendende Projektionsanzeigevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10134575A1 (de) |
-
2001
- 2001-07-17 DE DE10134575A patent/DE10134575A1/de not_active Withdrawn
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