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Anwendungsgebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf Systeme zum Bündeln und Konzentrieren einer
elektromagnetischen Strahlung, und im Speziellen auf ein System mit
Paraboloidreflektoren, die dazu bestimmt sind, Strahlungen zu bündeln, die
von einer Strahlungsquelle ausgesandt werden, und die gebündelte Strahlung
auf eine Zielscheibe zu fokussieren.
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Hintergrund für die Erfindung
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Das
funktionelle Ziel von Systemen, die eine elektromagnetische Strahlung
in einem Standardwellenleiter, wie einer einzelnen Faser oder einem
Faserbündel,
oder in Ausgängen
zu einem Homogenisierer eines Projektors bündeln, konzentrieren und koppeln,
ist es, die Lichtstärke
(das heißt,
die Intensität
des Lichtflusses) der elektromagnetischen Strahlung im Bereich der
Zielscheibe zu optimieren. Der bisher verwendete Stand der Technik
stützt
sich auf die Verwendung von so genannten Axialreflektorsystemen
mit sphärischen,
elliptischen und parabolischen Reflektoren und seitlich versetzten
Reflektorsystemen mit sphärischen,
torusförmigen
und elliptischen Reflektoren. Überall
dort, wo die Abmessungen der Zielscheibe der Größe der Bogenstrecken der elektromagnetischen
Strahlungsquelle entsprechen, erreichen die Systeme mit seitliche
versetzten Reflektoren eine bessere Wirksamkeit und eine höhere Lichtstärke im Bereich
der Zielscheibe, als axiale Systeme, wodurch die Lichtmenge, die
durch eine Zielscheibe aus Lichtleiterkabeln gebündelt wird, optimiert wird.
Bei Zielscheiben, die viel größer sind,
als die Bogenstrecken der Strahlungsquelle sind beide Systeme, nämlich mit
axialen und seitlich versetzten Reflektoren bei der Bündelung,
der Konzentration und Koppelung einer Strahlung, die von einer Strahlungsquelle
in eine Wellenführung
kommt, wirksam.
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Ein
Nachteil der axialen Systeme liegt darin, dass sie die aus der Strahlungsquelle
kommende Strahlung inhärent
zu größeren Bildern
umleiten, die von der Richtung der ausgesandten Strahlung abhängen, wodurch
das eigentliche Ziel nicht erreicht wird, das darin liegt, die Strahlung
im kleinst möglichen
Punkt zu konzentrieren, wenn die Strahlungsquelle unkohärent ist.
So erzeugt beispielsweise ein bekanntes elliptisches axiales System
Vergrößerungen,
die je nach Ausfallswinkel der elektromagnetischen Strahlung zwischen
2 und 8 liegen. Die unterschiedlich vergrößerten Strahlungsbündel werden übereinander
gelegt, und erzeugen so eine Verzerrung und die Vergrößerung des
gebündelten
Bildes.
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Des
Weiteren erzeugt ein elliptisches Bündelungs- und Konzentrationssystem
keine parallelen (das heißt
kollimatierte) Strahlungsbündel.
Dies bringt einen Nachteil mit sich, da die kollimatierten Bündel die
Filterung der gebündelten
Strahlung bei Bedarf erleichtern können.
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Bei
den bekannten axialen paraboloiden Systemen hängt die Zerstreuung des gespiegelten Bündels ebenfalls
vom Strahlungswinkel der Strahlungsquelle ab. Weiters werden für derartige
Systeme eine oder mehrere Fokussierungslinsen benötigt, die,
unter optimalen Bedingungen, ein verformtes Bild erzeugen, und,
in Wirklichkeit, in charakteristischer Art und Weise schlecht wiedergegebene
Bilder erzeugen, die das Bild wirksam vergrößern und die Lichtstärke oder
den Lichtfluss verringern. Weiters sind die Ausgänge eines axialen Systems immer symmetrisch
rund und können
daher für
Zielscheiben, die nicht rund sind, unpassend sein.
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Das
amerikanische Patent Nr. 4 757 431 beschreibt ein verbessertes Konzentrations-
und Bündelungssystem
mit einem seitlich versetzten konkaven runden Reflektor, der die
maximale Lichtflussstärke
zur Erleuchtung einer kleinen Zielscheibe und die Dichte des Flusses,
die durch die kleine Zielscheibe gebündelt werden kann, erhöht. Dieses
System wurde im amerikanischen Patent Nr. 5.414.600, in dem der
konkave seitlich versetzte Reflektor ein Ellipsoid ist, weiter verbessert,
und im amerikanischen Patent Nr. 5.430.634, in dem der konkave seitlich
versetzte Reflektor torusförmig
ist. Obwohl das im Patent '634
beschriebene torische System den Astigmatismus korrigiert, und das
elliptische System des Patents '600
eine genauere Kopplung vorsieht als der sphärische Reflektor des Patents '431, so benötigen dennoch
alle diese Systeme eine optische Beschichtung auf einer stark gekrümmten spiegelnden
Oberfläche.
Die Aufbringung optischer Beschichtungen auf solche gekrümmten Oberflächen ist äußerst kostspielig,
und es ist darüber
hinaus besonders schwierig, eine gleichförmige Beschichtungsdicke zu
erreichen. Weiters wird das Quellenbild in solchen Systemen direkt
von der Quelle in einem relativ kleinen Raum zur Zielscheibe fokussiert,
wodurch sich die Einbindung weiterer optischer Elemente, wie Filter und
Dämpfer,
aufgrund des herrschenden Platzmangels schwierig gestaltet.
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Auf
dem Gebiet der Spektroskopie ist es notwendig, die elektromagnetische
Strahlung auf einen sehr kleinen Punkt auf ein zu prüfendes Muster
zu fokussieren, und danach die vom Muster reflektierte Strahlung
zu bündeln.
Zu diesem Zweck wurden seitlich versetzte parabolische Reflektoren
verwendet. Das amerikanische Patent Nr. 3 986 767 beschreibt ein
System, in dem ein paralleles Bündel
in einem kleinen Punkt direkt auf einem zu prüfenden Muster fokussiert wird,
bei dem ein versetztes Paraboloid verwendet wird. Das amerikanische
Patent Nr.
Re 32 912 beschreibt
die Verwendung von Paraboloiden, dank derer das Licht auf einem
zu prüfenden
Muster fokussiert wird, bei dem ein reflektierendes Paraboloid verwendet
wird, und das Licht, das aus demselben Fokus kommt, durch die Verwendung
eines zweiten reflektierenden Paraboloids gebündelt wird. Das amerikanische
Patent Nr. 4 473 295 beschreibt wieder eine andere Konfiguration
zur Verwendung von reflektierenden Paraboloiden, die dazu bestimmt sind,
die Strahlung auf und von einem zu prüfenden Muster zu fokussieren
und zu bündeln.
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Das
amerikanische Patent Nr. 5 191 393 und das entsprechende europäische Patent
Nr. 0 401 351 B1 beschreiben ein System, dank dessen das Licht von
einer Stelle außerhalb
eines Weißraumes
zu einer Stelle im Inneren des Weißraumes gesendet wird, um die
optische Messung von kleinen Merkmalen durchzuführen. Eine der beschriebenen
Konfigurationen zum Bündeln
und Übermitteln
von Licht beinhaltet eine Bogenlampe, zwei Parabolreflektoren, eine
Zielscheibe aus einer einzelnen Faser und lichtdurchlässigen dichroitischen
Filtern, die dazu bestimmt sind, durch Filterung nutzlose Wellenlängen zu
eliminieren. Ein erster Paraboloidreflektor bündelt das Licht, das von einer
Quelle auf einen Filterreflektor reflektiert wird, und erzeugt ein
kollimatiertes Bündel.
Das kollimatierte Bündel
kann einen oder mehrere zusätzliche
Filter durchlaufen, bevor es den zweiten Parabolreflektor erreicht,
der das kollimatierte Bündel
in der Zielscheibe der einzelnen Faser fokussiert. Keine dieser
Referenzen beschreibt hingegen ein System, das dazu bestimmt ist,
eine Vergrößerung der
Einheit zwischen der Quelle und dem fokussierten Bild zu erhalten,
sodass man in der Zielscheibe die maximale Lichtflussstärke mit
der kleinsten Verzerrung erhält.
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Demgemäß ist ein
Verfahren vorzusehen, das dazu bestimmt ist, eine elektromagnetische Strahlung
unter Verwendung von Parabelreflektoren zu bündeln und zu konzentrieren,
wodurch die Lichtflussstärke
des fokussierten Strahlungsbündels
im Bereich der Zielscheibe maximiert wird.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Nach
Maßgabe
der Gesichtspunkte der vorliegenden Erfindung verwendet ein verbessertes System
zum Bündeln
und Konzentrieren einer elektromagnetischen Strahlung Parabelreflektoren
und erreicht eine Vergrößerung der
Einheit, oder eine Vergrößerung nahe
der Einheit, zwischen einem Quellbild und einem auf eine Zielscheibe
fokussierten Bild, unter Erzeugung einer maximalen fokussierten
Stärke
im Bereich der Zielscheibe. Im Speziellen betrifft die vorliegende
Erfindung eine optische Vorrichtung zum Bündeln einer elektromagnetischen Strahlung
aus einer elektromagnetischen Strahlungsquelle und zum Fokussieren
der gebündelten Strahlung
auf einer mit zumindest einem Teil der von der Quelle ausgesandten
elektromagnetischen Strahlung zu beleuchtenden Zielscheibe. Die
Vorrichtung besteht aus einem Kollimationsreflektor und einem Fokalisationsreflektor.
Der Kollimationsreflektor enthält
wenigstens einen Teil eines Rotationsparaboloids und verfügt über eine
optische Achse und einen Brennpunkt auf der optischen Achse. Eine
Quelle in der Nähe
des Brennpunktes des Kollimationsreflektors erzeugt kollimatierte
Strahlungsbündel,
die vom Kollimationsreflektor in eine zur optischen Achse parallelen
Richtung reflektiert werden. Der Fokalisationsreflektor enthält wenigstens
einen Teil eines Rotationsparaboloids und verfügt über eine optische Achse und
einen Brennpunkt auf der optischen Achse. Der Fokalisationsreflektor
wird im Verhältnis
zum Kollimationsreflektor so positioniert und ausgerichtet, dass
die vom Kollimationsreflektor reflektierten kollimatierten Strahlungsbündel vom
Fokalisationsreflektor reflektiert, und auf eine Zielscheibe in
der Nähe des
Brennpunkts des Fokalisationsreflektors fokussiert werden. Der Kollimationsreflektor
und der Fokalisationsreflektor haben leicht unterschiedliche Formen
oder in etwa dieselbe Größe und dieselbe
Form, und können
optisch in etwa symmetrisch zueinander ausgerichtet werden, sodass
jedes durch einen Teil der entsprechenden Oberfläche des Kollimationsreflektors
reflektierte Strahlungsbündel
von einem Teil der entsprechenden Oberfläche des Fokalisationsreflektors
zur Zielscheibe reflektiert wird, um eine leichte Vergrößerung der
Einheit zu erzeugen.
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Ein
Rückstrahler
kann gemeinsam mit dem Kollimationsreflektor verwendet werden, um
die von der Quelle ausgesandte, und vom Kollimationsreflektor wegführende Strahlung
aufzufangen, und die aufgefangene Strahlung erneut durch die Quelle
(das heißt
durch den Brennpunkt des Kollimationsreflektors) zum Kollimationsreflektor
zu reflektieren, um so die Stärke
der kollimatierten und von diesem reflektierten Lichtfluss zu erhöhen.
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Der
Kollimationsreflektor und der Fokalisationsreflektor können einander
gegenüber
angeordnet sein, wobei ihre jeweiligen optischen Achsen in einer Linie
liegen, oder sie können
mit ihren optischen Achsen in einem bestimmten Winkel zueinander
stehen, wobei in diesem Fall ein Umleitreflektor verwendet wird,
um die vom Kollimationsreflektor zum Fokalisationsreflektor reflektierten
kollimatierten Bündel
umzuleiten.
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In
einer Variante beinhalten der Kollimationsreflektor und der Fokalisationsreflektor
ein ellipsoidisches/hyperboloidisches Paar wobei einer der Kollimations-
und Fokalisationsreflektoren eine leicht elliptische Form, und der
andere der Kollimations- und Fokalisationsreflektoren eine entsprechend
leichte hyperboloide Form aufweist, wobei jeder Reflektor des ellipsoidischen/hyperboloidischen
Paares eine entsprechende Größe und optische
Ausrichtung zueinander aufweist, sodass jedes von einem Teil der Oberfläche des
Kollimationsreflektors reflektierte Strahlungsbündel von einem Teil der Oberfläche des Fokalisationsreflektors
so zur Zielscheibe reflektiert wird, dass vorzugsweise eine Vergrößerung nahe Eins
zwischen der Quelle und einem auf der Zielscheibe fokussierten Bild
erreicht wird. Je nach Anwendung können größere oder kleinere Vergrößerungen
als Eins verwendet werden, was eine geringere Lichtstärke bewirkt,
das heißt,
Vergrößerungen zwischen
etwa 0,5 und etwa 5.
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Filter
oder andere optische Elemente können zwischen
den Kollimations- und Fokalisationsreflektoren angeordnet werden.
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Beschreibung
der Zeichnungen
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden in weiterer Folge in Bezug auf
die beigelegten Zeichnungen beschrieben, in denen identische Bauteile
und Eigenschaften in den verschiedenen Darstellungen durch identische
Nummerierungen ausgedrückt
werden.
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1 ist
eine vereinfachte Darstellung im Querschnitt eines Ausführungsbeispiels
eines optischen Systems zur Konzentration und Bündelung, das nicht Bestandteil
der vorliegenden Erfindung ist.
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2 ist
eine perspektivische Darstellung eines optischen Systems zur Konzentration
und Bündelung,
das nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist.
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3 ist
eine vereinfachte Darstellung im Querschnitt eines alternativen
Ausführungsbeispiels des
optischen Systems zur Konzentration und Bündelung, das nicht Bestandteil
der vorliegenden Erfindung ist.
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4 ist
eine vereinfachte Darstellung im Querschnitt eines weiteren alternativen
Ausführungsbeispiels
des optischen Systems zur Konzentration und Bündelung der vorliegenden Erfindung.
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5a ist
eine vereinfachte Darstellung im Querschnitt eines weiteren alternativen
Ausführungsbeispiels
des optischen Systems zur Konzentration und Bündelung der vorliegenden Erfindung.
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5b ist
eine Rückansicht
des Ausführungsbeispiels
der 5a entsprechend der Linie A-A.
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6 ist
eine Übersicht
eines weiteren alternativen Ausführungsbeispiels
des optischen Systems zur Konzentration und Bündelung der vorliegenden Erfindung.
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7a ist
eine vereinfachte Ansicht im Querschnitt des Ausführungsbeispiels
der 6, in der Richtung, die durch die Schnittlinie
A-A angegeben wird.
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7b ist
eine vereinfachte Ansicht im Querschnitt des Ausführungsbeispiels
der 6, in der Richtung, die durch die Schnittlinie
B-B angegeben wird.
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Die 8a bis 8f sind
vereinfachte Ansichten einer Vielzahl polygonaler Wellenleiterzielscheiben
jeweils im Querschnitt, die für
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung verwendet werden können.
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9 ist
eine vereinfachte Ansicht einer Wellenleiterzielscheibe im Kreisquerschnitt,
die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.
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10a ist eine vereinfachte Seitenansicht einer
konisch größer werdenden
Wellenleiterzielscheibe entsprechend eines Ausführungsbeispiels der Erfindung.
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10b ist eine vereinfachte Seitenansicht einer
konisch kleiner werdenden Wellenleiterzielscheibe entsprechend eines
weiteren Ausführungsbeispiels
der Erfindung.
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Detailbeschreibung
der Ausführungsbeispiele
der Erfindung
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Bezug
nehmend auf die Figuren werden die Ausführungsbeispiele der Erfindung
nun beschrieben. Diese Ausführungsbeispiele
geben die Prinzipien der Erfindung wider und dürfen daher nicht so interpretiert
werden, als stellten sie die Anwendungsgrenzen der Erfindung dar.
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Bezug
nehmend auf die 1, die ein repräsentatives
Ausführungsbeispiel
darstellt, das nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist,
hat die Erfindung diesem Beispiel dennoch die folgenden vier Hauptbestandteile
beigefügt:
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1. Elektromagnetische
Strahlungsquelle
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Die
elektromagnetische Strahlungsquelle 20 ist vorzugsweise
eine Lichtquelle mit einer Abdeckung 22. Die Strahlungsquelle 20 enthält weiters vorzugsweise
eine Bogenlampe, wie beispielsweise eine Xenonlampe, eine Metall-Haloid Lampe, eine HID
Lampe oder eine Merkur-Lampe. Für
bestimmte Anwendungen können
Glühlampen,
wie beispielsweise Halogenlampen verwendet werden, jedoch unter
der Bedingung, dass das System modifiziert wird, um sich den nicht
opaken Glühfäden der
Lampe anzupassen, so wie dies in weiterer Folge genauer beschrieben
wird.
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2. Kollimationsreflektor
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Der
Kollimationsreflektor 30 beinhaltet einen Teil eines Rotationsparaboloids
mit einer optischen Achse 38 und einen Brennpunkt 36.
In dem Ausführungsbeispiel,
das in 2 dargestellt ist, enthält der Kollimationsreflektor 30 einen
ersten Quadranten 32 und einen zweiten Quadranten 34 eines
Rotationsparaboloids. In einer Variante kann der Kollimationsreflektor 30 mehr
oder weniger einen einzigen Quadranten eines Rotationsparaboloids
enthalten. Der Kollimationsreflektor 30 verfügt vorzugsweise über eine
reflektierende Beschichtung (zum Beispiel aus Aluminium oder Silber)
und über
eine hoch polierte Oberfläche.
Bei bestimmten Anwendungen kann der Kollimationsreflektor 30 aus
Glas gefertigt sein, das mit einer mehrschichtigen dielektrischen
Beschichtung versehen ist, das bestimmte Wellenlängen selektiert. So kann beispielsweise
eine kalte Beschichtung, die nur sichtbare Wellenlängen stark
reflektiert für
sichtbare Lichtanwendungen verwendet werden. Durch das Anbringen
der Strahlungsquelle 20 in den Bereich des Brennpunktes 36 des
Kollimationsreflektors, wird die elektromagnetische Strahlung, die
mit dem Reflektor 30 in Kontakt tritt, wie ein zur optischen
Achse 38 des Reflektors 30 paralleles kollimatiertes
Bündel
reflektiert. Dort, wo die Strahlungsquelle 20 eine Bogenlampe
ist, ist die Bogenstrecke im Verhältnis zur Brennweite des Kollimationsreflektors
vorzugsweise gering.
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3. Fokalisationsreflektor
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Der
Fokalisationsreflektor 40 enthält einen Teil eines Rotationsparaboloids
mit einer optischen Achse 48 und einem Brennpunkt 46.
Wie in der 2 dargestellt enthält der Fokalisationsreflektor 40 einen ersten
Quadranten 42 und einen zweiten Quadranten 44 eines
Rotationsparaboloids. In einer Variante kann der Fokalisationsreflektor 40 mehr
oder weniger einen einzigen Quadranten eines Rotationsparaboloids
enthalten. Der Fokalisationsreflektor 40 kann eine leicht
unterschiedliche Form aufweisen oder er kann etwa dieselbe Größe und Form
haben, wie der Kollimationsreflektor 30. Wenn beispielsweise
der Kollimationsreflektor 30 einen einzigen Quadranten
eines Rotationsparaboloids enthält,
sollte der Fokalisationsreflektor 40 im Wesentlichen ein einziger
Quadrant desselben Rotationsparaboloids sein.
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Der
Fokalisationsreflektor 40 ist so angebracht und ausgerichtet,
dass die vom Kollimationsreflektor 30 kollimatierte elektromagnetische
Strahlung die paraboloide Oberfläche
des Fokalisationsreflektors 40 erreicht, und anschließend zum
Brennpunkt 46 des Fokalisationsreflektors 40 fokussiert wird.
Um die Vergrößerung der
Einheit zwischen dem Kollimationsreflektor 30 und dem Fokalisationsreflektor 40 (das
heißt,
ein fokussiertes Bild, das im Wesentlichen dieselbe Größe hat,
wie die Quelle) zu erreichen, ist es von Bedeutung, dass jedes von
einem Teil der Oberfläche
des Kollimationsreflektors 30 reflektierte und kollimatierte
elektromagnetische Strahlungsbündel
von einem Teil der entsprechenden Oberfläche des Fokalisationsreflektors 40 reflektiert und
fokussiert wird, um eine Fokussierung im Brennpunkt 46 zu
erreichen, der von höchst
möglicher
Helligkeit ist. Zusammenfassend und in Anlehnung an die vorliegende
Beschreibung sprechen wir von einer Ausrichtung der Reflektoren
in „optischer
Symmetrie" zueinander,
wenn der Kollimationsreflektor 30 und der Fokalisationsreflektor 40 so
zueinander ausgerichtet sind, dass jedes von einem Teil der Oberfläche des
Kollimationsreflektors 30 kollimatierte elektromagnetische
Strahlungsbündel
von einem Teil der entsprechenden Oberfläche des Fokalisationsreflektors 40 fokussiert
wird.
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4. Zielscheibe
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Die
Zielscheibe 60 ist ein kleiner Gegenstand, der eine höchst mögliche Beleuchtung
benötigt.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die Zielscheibe 60 ein Wellenleiter, wie beispielsweise
eine einkernige Glasfaser, ein gerafftes Bündel an Glasfasern, ein Faserbündel oder
ein Homogenisierer. Ein Ende der Zielscheibe, wie beispielsweise
ein nahe gelegenes Ende der Glasfaser, wird im Bereich des Brennpunktes
des Fokalisationsreflektors 40 angebracht, um dort die
fokussierten elektromagnetischen Strahlungsbündel zu empfangen, die vom
Fokalisationsreflektor 40 reflektiert werden.
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Wie
oben angegeben, kann die Zielscheibe 60 ein Wellenleiter,
mit polygonalem Querschnitt sein, wie dies in den 8a bis 8f dargestellt
ist, oder mit rundem Querschnitt, wie es in der 9 zu sehen
ist. Darüber
hinaus kann die Zielscheibe 60 ein größer werdender konischer Wellenleiter
sein, wie dies in der 10a abgebildet
ist, oder ein kleiner werdender konischer Wellenleiter, wie in der 10b.
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Obwohl
Zielscheibe und Quelle im System zur Bündelung und Konzentration der
vorliegenden Erfindung viel miteinander zu tun haben, so bezieht sich
diese Erfindung gemäß den weiter
führenden Aspekten,
auf die Verwendung von zwei Paraboloidreflektoren mit etwa derselben
Größe und derselben Form,
die so ausgerichtet sind, dass sie optisch symmetrisch zueinander
stehen.
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In
Fortsetzung der Beschreibung des Systems zur Bündelung und Konzentration in
seiner Anordnung in 1, sind der Kollimationsreflektor 30 und
der Fokalisationsreflektor 40 so gegenüber angeordnet, dass sie konkav
zueinander stehen. Eine optische Symmetrie wird durch die Anordnung
in der 1 dadurch erreicht, dass der Kollimationsreflektor 30 und
der Fokalisationsreflektor 40 so angeordnet sind, dass
ihre jeweiligen optischen Achsen 38 und 48 in
einer Ebene liegen, so dass die reflektierende Fläche des
Kollimationsreflektors 30 gegenüber der entsprechenden reflektierende
Fläche
des Fokalisationsreflektors 40 liegt, die eine Vergrößerung der
Einheit erzeugt.
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In
einem alternativen Ausführungsbeispiel
in Bezugnahme auf die 1, das nicht Bestandteil der vorliegenden
Erfindung ist, enthalten der Kollimationsreflektor 30 und
der Fokalisationsreflektor 40 ein Kollimations-/Fokalisationsreflektorpaar,
das ein ellipsoidisches/hyperboloidisches Paar ist, in dem einer
der Kollimationsreflektoren und der Folkalisationsreflektoren 30 und 40 jeweils
eine leicht elliptische Form aufweist und der andere der Kollimationsreflektoren
und der Folkalisationsreflektoren 30 und 40 jeweils
eine leicht hyperboloide Form aufweist, wobei jeder Reflektor des
ellipsoidischen/hyperboloidischen Paares eine Größe und eine optische Ausrichtung
im Verhältnis
zum anderen aufweist, sodass jedes Strahlungsbündel, das von einem Teil der Oberfläche des
Kollimationsreflektors 30 reflektiert wird, von einem entsprechenden
Teil der Oberfläche des
Fokalisationsreflektors 40 so zur Zielscheibe reflektiert
wird, dass vorzugsweise eine Vergrößerung in der Nähe von Eins
zwischen der Strahlungsquelle und einem auf die Zielscheibe fokussierten
Bild erzeugt wird. Je nach Anwendung können Vergrößerungen größer oder kleiner als Eins mit
verringerter Lichtstärke
verwendet werden, das heißt,
Vergrößerungen
zwischen etwa 0,5 und etwa 5.
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Wie
in 2 dargestellt, die nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist, ist es möglich,
dort wo der Kollimationsreflektor einen ersten Quadranten 32 und
einen zweiten Quadranten 34 eines Rotationsparaboloids
enthält,
und der Fokalisationsreflektor 40 einen ersten Quadranten 42 und
einen zweiten Quadranten 44 eines Rotationsparaboloids
enthält,
die in Größe und Form ähnlich sind,
zwei Zielscheiben, nämlich
Fasern 60a und 60b anzupassen, um zwei unabhängige Ausgänge zu erreichen.
Im dargestellten Anwendungsbeispiel empfängt der Ausgang 60a die
elektromagnetische Strahlung vom zweiten Quadranten 34 des
Kollimationsreflektors 30 und der zweite Quadrant 44 vom
Fokalisationsreflektor 40. Der Ausgang 60b empfängt die
elektromagnetische Strahlung vom ersten Quadranten 32 des
Kollimationsreflektors 30 und der erste Quadrant 42 vom
Fokalisationsreflektor 40. Um ein gleichzeitiges Anbringen
der beiden Fasern 60a und 60 zu ermöglichen, müssen der
erste Quadrant 42 und der zweite Quadrant 44 des
Fokalisationsreflektors 40 im Raum entlang der optischen
Achse des Fokalisationsreflektors 40 geringfügig zueinander
versetzt sein.
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Wie
in den 1 und 2 dargestellt, die nicht Bestandteil
der vorliegenden Erfindung sind, kann das System zum Bündeln und
Konzentrieren der vorliegenden Erfindung einen Rückstrahler 50 verwenden,
der, wie im Anwendungsbeispiel dargestellt, ein sphärischer
Rückstrahler
ist. Der Rückstrahler 50 wird
angebracht, um die elektromagnetische Strahlung aufzufangen, die
von der Strahlungsquelle 20 ausgesandt wird, die sonst
den Kollimationsreflektor 30 nicht erreichen würde. Im
Speziellen ist der sphärische
Rückstrahler 50 so
gebaut und angebracht, dass die von der Strahlungsquelle 20 ausgesandte
Strahlung, die vom Kollimationsreflektor 30 wegführt, vom Rückstrahler 50 erneut
durch den Brennpunkt 36 des Kollimationsreflektors 30,
und anschließend
zum Kollimationsreflektor 30 reflektiert wird. Diese zusätzliche
vom Kollimationsreflektor 30 reflektierte Strahlung wird
kollimatiert und jener Strahlung zugefügt, die den Kollimationsreflektor 30 direkt
von der Strahlungsquelle 20 erreicht, um so die Stärke der
kollimatierten und zum Fokalisationsreflektor 40 reflektierten
Strahlung zu erhöhen.
Daher wird die Stärke
der Strahlung im Bereich des Brennpunktes 46 des Fokalisationsreflektors 40 ebenfalls erhöht.
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Wenn
eine Glühlampe
als Strahlungsquelle 20 verwendet wird, kann der Rückstrahler
nicht so ausgerichtet werden, dass er die Strahlung erneut durch
den Brennpunkt 36 des Kollimationsreflektors 30 fokussiert,
da die rückreflektierte
Strahlung durch die undurchsichtigen Fäden im Bereich des Brennpunktes 36 blockiert
würden.
In diesem Fall muss die Position des Rückstrahlers 50 so
angepasst werden, dass die rückreflektierte
Strahlung nicht genau durch den Brennpunkt 36 verläuft.
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Als
Alternative für
einen sphärischen
Rückstrahler
kann die Rückstrahlfunktion
durch einen zweidimensionalen Winkelreflektor (nicht dargestellt) mit
Einzelteilen erfolgen, die je nach Bogenlänge der Strahlungsquelle 20 oder
kleiner dimensioniert sind. Durch die Verwendung eines zweidimensionalen Winkelreflektors
kann vermieden werden, einen Rückstrahler
genau zu positionieren und er erzeugt eine kompaktere Fokussierung
im Bereich des Bogens der Strahlungsquelle 20.
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Wie
in 1 dargestellt, die nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist, können
verschiedene optische Elemente, wie ein Filter 56, zwischen
den Reflektoren 30 und 40 eingesetzt werden, und
dies aufgrund des räumlichen
Abstands zwischen dem Kollimationsreflektor 30 und dem
Fokalisationsreflektor 40. Da die zwischen den Reflektoren 30 und 40 übertragene
elektromagnetische Strahlung kollimatiert wird, können solche
optischen Elemente in ihrer Form und dem Aufbau einfach gehalten
sein. Wie in der 1 dargestellt, ist der Filter 56 ein
ebener Filter.
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3 stellt
einen alternativen Aufbau des Systems zum Bündeln und Konzentrieren dar,
der nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist. In der Anordnung
der 3 ist die Zielscheibe 62 keine einzelne
Glasfaser mehr, sondern ein Glasfaserbündel 62 (obwohl der
dargestellte Aufbau mit allen oben beschriebenen Zielscheiben betrieben
werden könnte).
Weiters ist im Aufbau der 3 ein Fokalisationsreflektor 40' mit einer optischen
Achse 48' und
einem Brennpunkt 46' versetzt
zum Kollimationsreflektor 30 zu sehen. Das heißt, dass
die optische Achse 48' des
Fokalisationsreflektors 40' nicht
in einer Linie mit der optischen Achse 38 des Kollimationsreflektors 30 liegt,
wie dies in den Anwendungsbeispielen der 1 und 2 der
Fall ist. Die optische Symmetrie zwischen dem Kollimationsreflektor 30 und dem
Fokalisationsreflektor 40' (das
heißt,
die Vergrößerung der
Einheit) wird dadurch erreicht, dass ein Fokalisationsreflektor 40' verwendet wird,
der in Etwa dieselbe Größe und dieselbe
Form hat, wie der Kollimationsreflektor 30 und indem man
einen Umlenkungsreflektor 64 präzise in den Weg der kollimatierten
elektromagnetischen Strahlung legt, die vom Kollimationsreflektor 30 reflektiert
wird. Der Umlenkungsreflektor 64 ist ein flacher Reflektor
sodass die reflektierte Strahlung ebenfalls kollimatiert wird. Der Umlenkungsreflektor 64 und
der Fokalisationsreflektor 40' sind so genau positioniert, dass
die kollimatierte und umgelenkte Strahlung von den Teilen der entsprechenden
Oberfläche
des Kollimationsreflektors 30 und des Fokalisationsreflektors 40 reflektiert
wird.
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Die
in 3 dargestellte Anordnung, die nicht Bestandteil
der vorliegenden Erfindung ist, kann in Situationen verwendet werden,
in denen es durch räumliche
Einschränkungen oder
sonstiges unmöglich
ist, den Kollimationsreflektor 30 und den Fokalisationsreflektor 40' mit ihren jeweiligen
optischen Achsen 38, 48' in einer Linie anzuordnen. Es
kann auch festgestellt werden, dass ein oder mehrere zusätzliche
Umlenkungsreflektoren verwendet werden können, um weitere räumliche
Variationen des Fokalisationsreflektors und des Kollimationsreflektors
zu ermöglichen,
solange die optische Symmetrie eingehalten wird.
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Der
Umlenkungsreflektor 64 kann ein einfacher Reflektor sein,
oder er kann ein reflektierender Filter sein.
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Eine
weitere alternative Anordnung des Systems zum Bündeln und Konzentrieren der
vorliegenden Erfindung ist in 4 dargestellt.
In der Anordnung der 4 wird der sphärische Rückstrahler 50 durch
einen sekundären
Kollimationsreflektor 70 ersetzt, der ein Rotationsparaboloid
enthält,
der wiederum über
eine optische Achse 78 und einen Brennpunkt 76 verfügt, der
vorzugsweise mit der optischen Achse 38 und dem Brennpunkt 36,
beziehungsweise, dem Kollimationsreflektor 30 übereinstimmt.
Der sekundäre
Kollimationsreflektor 70 hat vorzugsweise dieselbe Größe und dieselbe
Form wie der Kollimationsreflektor 30. Das heißt, dass,
wenn der Kollimationsreflektor 30 einen einzigen Quadranten
eines Rotationsparaboloids enthält,
enthielte der sekundäre Kollimationsreflektor 70 ebenfalls
einen einzigen Quadranten eines selben Rotationsparaboloids.
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Ein
flacher Reflektor 72 wird in Etwa im rechten Winkel zur
optischen Achse 78 an einem Ende des Ausgangs des sekundären Kollimationsreflektors 70 angebracht.
Wie in der Figur dargestellt, wird die von der Strahlungsquelle 20 ausgesandte
Strahlung, die sich vom Kollimationsreflektor 30 entfernt,
vom sekundären
Kollimationsreflektor 70 reflektiert und kollimatiert.
Die vom Reflektor 70 kollimatierte Strahlung, die parallel
zur optischen Achse 78 verläuft, wird vom Flachreflektor 72 abgelenkt,
zurück
in den sekundären Kollimationsreflektor 70 und
wird dann erneut durch die Brennpunkte 76 und 36 zum
Kollimationsreflektor 30 reflektiert, wodurch sich die
Stärke
der kollimatierten Strahlung, die zum Fokalisationsreflektor 40 reflektiert
wird, erhöht.
Auf diese Weise arbeiten der sekundäre Kollimationsreflektor 70 und
der Flachreflektor 72 gemeinsam als Rückreflektor.
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Wenn
die Kollimationsreflektoren und die sekundären Kollimationsreflektoren
jeweils über
zwei Quadranten eines Rotationsparaboloids verfügen, so dass sie gemeinsam
ein ganzes Rotationsparaboloid beschreiben, würde jeder Quadrant des sekundären Kollimationsreflektors
die Strahlung zum Quadranten des schräg gegenüber liegenden Kollimationsreflektors
zurückstrahlen.
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Eine
weitere alternative Anordnung des Systems zum Bündeln und Konzentrieren der
vorliegenden Erfindung wird in den 5a und 5b dargestellt.
In der Anordnung der 5a beinhaltet das System eine
Cermax Lampe 80 mit einer Anode 84, einer Kathode 82,
die von den Kathodenhalteelementen 86 gehalten wird, und
einen Bogen 87 zwischen der Anode und der Kathode, die
die Quelle des Systems zum Bündeln
und Konzentrieren der 5a bilden. Die Cermax Lampe 80 enthält einen
Parabolspiegel 81, der an einem offenen Ende von einem Fenster 88 abgedeckt
wird. Eine obere Hälfte
des Parabolspiegels 81, die den ersten Quadranten 92 und den
zweiten Quadranten 94 des Rotationsparaboloids enthält, bildet
den Kollimationsreflektor 90 des Systems. Eine untere Hälfte des
Parabolspiegels 81, die den dritten Quadranten 102 und
den vierten Quadrandten 104 des Rotationsparaboloids enthält, bildet
jeweils den ersten und zweiten Quadranten eines sekundären Kollimationsreflektors 100.
Der Kollimationsreflektor 90 verfügt über einen Brennpunkt 96 und
eine optische Achse 98, und der sekundäre Kollimationsreflektor 100 verfügt über einen
Brennpunkt 106 und eine optische Achse 108, die
jeweils mit dem Brennpunkt 96 und der optischen Achse 98 des
Kollimationsreflektors 90 übereinstimmen. Ein Flachreflektor 110 ist
gegenüber
einem offenen Ende des sekundären
Kollimationsreflektors 100 angebracht und so ausgerichtet,
dass er rechtwinkelig zur optischen Achse 108 desselben
liegt.
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So
wie bei der Anordnung der 4, wird
die im Bereich des Bogens 87 direkt zum Kollimationsreflektor 90 ausgesandte
Strahlung in kollimatierten Bündeln,
die parallel zur optischen Achse 98 verlaufen, zum Fokalisationsreflektor 40 reflektiert.
Die vom Bogen 87 ausgesandte Strahlung, die sich vom Kollimationsreflektor 90 entfernt,
wird durch den sekundären
Kollimationsreflektor 100 zum Flachreflektor 110 reflektiert
und kollimatiert. Die Strahlung wird dann durch den Flachreflektor 110 erneut
in den sekundären
Kollimationsreflektor 100, und durch den Brennpunkt 96 zum
Kollimationsreflektor 90 reflektiert. Somit arbeiten der
sekundäre
Kollimationsreflektor 100 und der Flachreflektor 110 gemeinsam
als Rückreflektor.
Die rückreflektierte
Strahlung, sowie die Strahlung, die direkt in den Bereich des Kollimationsreflektors 90 ausgesandt
wird, werden vom ersten und zweiten Quadranten 92 und 94 des
Kollimationsreflektors 90 kollimatiert, und werden zu einem parallelen
Bündel,
das aus der Cermax Lampe 80 durch das Fenster 88 austritt.
Um eine Vergrößerung der
fokalisierten Bildeinheit im Bereich der Zielscheibe zu erreichen,
wird ein Fokalisationsreflektor 40 mit einer optischen
Achse 48 und einem Brennpunkt 46, der über dieselbe
Größe und dieselbe
Form verfügt, wie
der Abschnitt 90 des Kollimationsreflektors der Cermaxlampe,
in optischer Symmetrie im Verhältnis zum
Kollimationsreflektor 90 angebracht. Die kollimatierte
Strahlung, die vom Kollimationsreflektor 90 reflektiert
wird, wird durch den Fokalisationsreflektor 40 in einem
fokussierten Bild fokussiert, das über dieselbe Größe verfügt, wie
der Bogen 87.
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Die 6 und 7 stellen eine weitere alternative Anordnung
das Systems zum Bündeln
und Konzentrieren der vorliegenden Erfindung dar, in der der reflektierende
Ausgang eines ganzen Rotationsparaboloids in einem Fokalisationsreflektor 120 mit
einem einzigen Quadranten eines Rotationsparaboloids mit einer optischen
Achse 128 und einem Brennpunkt 126 gebündelt und
konzentriert wird. Im Speziellen definiert der Parabolreflektor 110 einen
Kollimationsreflektor 112 mit einer optischen Achse 118 und
einem Brennpunkt 116 und mit einem einzigen Quadranten
des Rotationsparaboloids. Der Parabolreflektor 110 definiert
darüber
hinaus einen ersten sekundären
Kollimationsreflektor 130 mit einer optischen Achse 138 und
einem Brennpunkt 136, einen zweiten sekundären Kollimationsreflektor 140 mit
einer optischen Achse 148 und einem Brennpunkt 146, und
einen dritten sekundären
Kollimationsreflektor mit einer optischen Achse 158 und
einem Brennpunkt 156. Die Brennpunkte 116, 136, 146 und 156 stimmen
vorzugsweise miteinander überein,
wie auch die optischen Achsen 118, 138, 148 und 158.
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Ein
Umlenkungsreflektor 168 wird betriebsbereit im Verhältnis zum
Kollimationsprojektor 112 so positioniert, dass der reflektierte
Ausgang, der vom Reflektor 112 zum Fokalisationsreflektor 120 kollimatiert
wird umgeleitet wird, der so angebracht und ausgerichtet ist, dass
er optisch symmetrisch im Verhältnis
zum Kollimationsreflektor 112 steht. Der Reflektor 168 kann
ein einfacher Reflektor oder ein reflektierender Filter sein.
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Ein
erster Flachreflektor 160 wird betriebsbereit gegenüber dem
ersten sekundären
Kollimationsreflektor 130 aufgestellt und so ausgerichtet,
dass er rechtwinkelig zur optischen Achse 138 steht. Der
Reflektor 160 reflektiert den kollimatierten Ausgang des ersten
sekundären
Kollimationsreflektors 130 erneut im Reflektor 130,
er funktioniert somit wie ein Rückstrahler.
Die rückreflektierte
Strahlung wird in weiterer Folge erneut durch den Brennpunkt 136 zum zweiten
sekundären
Kollimationsreflektor 140 reflektiert.
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Ein
zweiter Flachreflektor 162 und ein dritter Flachreflektor 164 werden
im rechten Winkel zueinander angebracht und betriebsbereit gegenüber jeweils
dem zweiten sekundären
Kollimationsreflektor 140 und dem dritten sekundären Kollimationsreflektor 150 positioniert.
Der Gipfel 166, der durch den rechten Winkel geformt wird,
der die zweiten und dritten Flachreflektoren 162 und 164 kreuzt
wird im rechten Winkel zu den optischen Achsen 118, 138, 148 und 158 angelegt.
Der kollimatierte Ausgang des zweiten sekundären Kollimationsreflektors 140 wird vom
zweiten Flachreflektor 162 zum dritten Flachreflektor 164 und
danach erneut zum dritten sekundären
Kollimationsreflektor 150 reflektiert. Die so rückreflektierte
Strahlung wird durch den dritten sekundären Kollimationsreflektor erneut
durch seinen Brennpunkt 156 zum Kollimationsreflektor 112,
und danach zum Fokalisationsreflektor 120 orientiert, nachdem sie
vom Umlenkungsreflektor 168 umgelenkt worden ist.
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Der
kollimatierte Ausgang des dritten sekundären Kollimationsreflektors 150 wird
vom dritten Flachreflektor 164 zum zweiten Flachreflektor 162 reflektiert
und wird danach im zweiten sekundären Kollimationsreflektor 140 rückreflektiert.
Die so rückreflektierte
Strahlung wird durch den zweiten sekundären Kollimationsreflektor 140 erneut
durch den Brennpunkt 146 zum ersten sekundären Kollimationsreflektor 130 geführt.
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Es
liegt daher nahe, festzustellen, dass das von jedem der Kollimationsquadranten 112, 130, 140 und 150 gebündelte Licht
vom Fokalisierungsreflektor 120 in der Zielscheibe 122 gebündelt und
fokussiert wird.