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DE1013195B - Bootsrumpf - Google Patents

Bootsrumpf

Info

Publication number
DE1013195B
DE1013195B DEH23704A DEH0023704A DE1013195B DE 1013195 B DE1013195 B DE 1013195B DE H23704 A DEH23704 A DE H23704A DE H0023704 A DEH0023704 A DE H0023704A DE 1013195 B DE1013195 B DE 1013195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keel
boat
flanges
synthetic resin
boat hull
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH23704A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred George William Hall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1013195B publication Critical patent/DE1013195B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B3/00Hulls characterised by their structure or component parts
    • B63B3/14Hull parts
    • B63B3/38Keels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B5/00Hulls characterised by their construction of non-metallic material
    • B63B5/24Hulls characterised by their construction of non-metallic material made predominantly of plastics
    • B63B2005/242Hulls characterised by their construction of non-metallic material made predominantly of plastics made of a composite of plastics and other structural materials, e.g. wood or metal

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Bootsrumpf Die Erfindung betrifft die Ausbildung von Bootsrümpfen aus mittels Kunstharz gebundenen Mineralfasern, insbesondere Glasfasern, und bezweckt, die Herstellung derartiger Bootsrümpfe zu vereinfachen.
  • Es ist bereits bekannt, den Rumpf solcher Boote in einer einzigen Form zu formen. Diese Herstellungsweise besteht darin, daß auf die Form (mit oder ohne vorhergehende Verkleidung der Form mit einer Trennschicht) eine oder mehrere Schichten aus Kunstharz aufgebracht werden, z. B. aus einem Polyesterharz oder einem Phenolharz, und zwar in flüssiger Form, d. h. in noch nicht verfestigtem, also ungetrocknetem Zustand oder in teilweise verfestigtem, also teilweise getrocknetem Zustand, wobei die jeweils frei liegende Schicht langsam verfestigt oder getrocknet wird und genügend Zeit vorgesehen ist, um alsdann eine Schicht aus Mineralfasern, insbesondere Glasfasern, auf das synthetische Harz aufzubringen, bevor dasselbe geliert, worauf die Schicht einer Druckbehandlung, z. B. mittels einer Walze, unterworfen wird, um die Glasfasern mit dem Kunstharz zu durchtränken. Alsdann wird ein weiterer langsam abbindender oder trocknender Überzug aus synthetischem Harz sowie eine weitere Glasfaserschicht aufgebracht und dieselbe durch eine Walzenbehandlung verfestigt, ein Vorgang, der wiederholt wird, bis die erforderliche Dicke erreicht ist. Die Verfestigung oder das Trocknen des synthetischen Harzes kann auch dadurch begünstigt werden, daß man dem Harz einen geeigneten Katalysator mit oder ohne Zugabe anderer, den Vorgang beschleunigender oder regulierender Stoffe einverleibt, so daß die Verfestigung nach einer vorbestimmten Zeit mit oder ohne Anwendung von Hitze und Druck stattfindet.
  • Man hat auch bei der Herstellung von Bootsrümpfen aus Kunststoffen bereits die Spanten und Längsträger des Bootsrumpfes mitgeformt.
  • Dagegen ist es schwierig, bei einem solchen in einem zusammenhängenden Stück geformten Rumpf gewisse Vorsprünge, insbesondere einen nach innen gerichteten Dollbord, anzubringen, da es in diesem Falle schwierig ist, den endgültig geformten Rumpf von der Form zu trennen. Man wäre deshalb gezwungen, den Dollbord nach dem Formvorgang nachträglich anzubringen. Die Erfindung bezweckt unter anderem, derartige Schwierigkeiten zu vermeiden.
  • Die Erfindung geht von einem Bootsrumpf aus, der in bekannter Weise aus zwei vorgeformten Außenhautteilen besteht, welche sich über die ganze Länge des Bootes erstrecken und auf gegenüberliegenden Seiten des Kiels mit Flanschen befestigt sind.
  • Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, einen solchen Bootsrumpf in der Weise auszubilden, daß die Außenhautteile, aus bekannten kunstharzgebundenen Glasfasern bestehend, je aus einem Stück mit dem Dollbord gefertigt sind und mit ihren Flanschen einen an sich bekannten, an den Enden in einem Stück zum Vor- und Achtersteven hochgezogenen, metallenen, z. B. aus einer hochfesten Aluminiumlegierung bestehenden Kiel einschließen.
  • Die Befestigung kann z. B. in der Weise erfolgen, daß entlang der Außenseite der Flansche Metallstreifen zur Verstärkung angeordnet sind, die durch Niete mit den Flanschen und dem Kiel verbunden sind. Auch können an sich bekannte Abdichtungsstreifen zwischen dem Kiel und den Flanschen vorgesehen sein. Es kann ferner der Kiel in an sich bekannter Weise im Innern des Bootes mit einem Kielschwein versehen sein, an welchem die Querträger angeordnet sind, welche außen am Rumpf aufruhen und die Bodenbretter tragen. Ferner können an der Innenseite der Bootshaut aus kunstharzgebundenen Glasfasern bestehende U-förmige Konsolen, welche die Duchten tragen, nachträglich nietlos mittels einer Kunstharzverbindung eingefügt sein.
  • Bei einer solchen Anordnung können die einwärts gerichteten Dollborde in einem Stück mit der oberen Kante jeder Rumpfhälfte ausgebildet werden, da beim Formen des Rumpfes in zwei getrennten Hälften der halbe Rumpf leichter gehandhabt und von einem einheitlichen Formstück abgehoben werden kann, wobei - wenn erforderlich - der Teil der Form, in welchem der Dollbord geformt wird, abnehmbar vom Hauptteil der Form ausgebildet sein kann. Die Dollborde können z. B. kanalförmigen Querschnitt besitzen.
  • Der Erfindungsgegenstand soll an Hand der Zeichnungen beschrieben werden, welche die Erfindung beispielsweise veranschaulichen.
  • Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Boot, der die eine Hälfte des Bootsrumpfes veranschaulicht; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf das fertige Boot; Fig.4 zeigt das Heck eines halben Bootsrumpfes mit dem Lager für die Welle einer Antriebsschraube. Wie am deutlichsten aus Fig. 2 hervorgeht, besteht jede Rumpfhälfte aus einer Schale oder einem vorgeformten Außenhautteil 10, das aus kunstharzgebundener Glasfaser in der oben erläuterten Weise geformt ist. Dieses Außenhautteil ist längs seiner oberen Kante mit einem kanalförmigen, nach innen. gebogenen Dollbord 11 versehen und besitzt einen längs seiner unteren Kante verlaufenden, nach abwärts gerichteten Flansch 12. Die abwärts gerichteten Flansche der beiden Rumpfhälften sind zu beiden Seiten eines metallenen Wulstkiels 13 angeordnet, der sich sowohl nach oben als nach unten über diese Flansche hinaus erstreckt. Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Enden des Kiels bei 14 derart aufwärts gekrümmt, daß sie um ein kurzes Stück über die obere Fläche des Dollbords hinausragen. jede Rumpfhälfte ist symmetrisch in bezug auf die Mittellängsebene und den Kiel angeordnet. Zwischen den Flanschen und dem Kiel sind auf der ganzen Länge des letzteren Abdichtungsstreifen 15 aus Kunststoff angeordnet, während auf der Außenseite der Flansche 12 aus Metall bestehende Verstärkungsstreifen: 16 aufgelegt sind, die z. B. aus einer Leichtmetallegierung bestehen können:. Zum Verbinden der Metallstreifen, Flansche, Abdichtungsstreifen und des Kiels dienen aus Leichtmetall bestehende Niete 17 von etwa 10 mm Durchmesser, die durch die genannten Teile hindurchgeführt werden und diese auf der ganzen Länge des Kiels fest miteinander verbinden.. Ein Kielschwein 18, das auf der Unterseite mit einem geschlitzten Flansch versehen ist, wird durch Niete 19 mit dem oberen Teil des Wulstkiels verbunden und trägt die Querträger 20; die auf ihrer Unterseite nahe ihren Enden mit Aussparungen versehen sind, um Längsträger 21 aufzunehmen, die lose auf der Innenfläche des Außenhautteiles aufliegen. Über die Querträger sind Bodenbretter 22 verlegt.
  • An Stelle der vorstehend erläuterten losen Bodenausbildung können aus kunstharzgebundener Glasfaser gefertigte Querträger mit der Innenfläche des Rumpfes verbunden werden, die zur Aufnahme von Bodenbrettern dienen. Diese Querträger können so gestaltet werden, daß sie Schlitze aufweisen, durch welche der nach oben ragende Wulstkielsteg hindurchläuft.
  • An den Enden des Wulstkieles sind in bekannter Weise je zwei winkelförmige Metalleisten 23 angeordnet, mit Hilfe von Nieten 24 befestigt und mit Löchern 25 versehen. Durch je ein Paar dieser Löcher kann ein Bolzen 27 hindurchgehen, dessen oberes Ende mit einem Haken 26 ausgestattet ist.
  • An der Innenfläche des Außenhautteiles 10 sind in der Nähe des Dollbordes, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, U-förmige Konsolen 28 befestigt. Diese Konsolen sind als Formstücke hergestellt und können aus kunstharzgebundener Glasfaser bestehen. Die Konsolen dienen dazu, die aus Holz bestehenden Duchten 29 zu tragen, die sich von einer Rumpfhälfte zur andern erstrecken und ihrerseits die Seitenlängsbänke 30 aufnehmen. Unterhalb der Seitenlängsbänke und hinter den Wänden 32 können bekannte Lufttanks 31 angeordnet sein, die sich von den Bänken abwärts bis zu den Bodenbrettern erstrecken. Entlang jeder Seite des Rumpfes kann wie üblich eine aus Holz gefertigte Reibleiste 33 befestigt sein, die sich quer über die Konsolen 28 erstreckt, an denen sie z. B. mittels geeigneter Bolzen oder Niete befestigt sein kann. An dieser Reibleiste sind Ringe 34 für Halteseile befestigt.
  • Von den Seitenwänden 32 können zusätzliche Duchten 35 durch Holzklötze 36 getragen werden. Eine Platte 37 kann derart angeordnet sein, daß sie sich über die Oberseiten der Dollborde erstreckt, wo letztere an jedem Ende des Boots aufeinandertreffen. Diese Platte ist mit einem abwärts gerichteten. Flansch versehen, der sich zwischen den Dollborden erstreckt. Diese Platte ist geschlitzt ausgebildet, so daß die Kielplatte durch sie hindurchgehen kann.
  • An einem der gekrümmten Teile 14 des Kiels sind Lager 38 befestigt, um einen Scharnierzapfen 39 für ein Steuerruder 40 aufzunehmen: Im Falle, daß das Boot mit einer motorisch angetriebenen Schraubenwelle versehen ist, kann der eine gekrümmte Teil 14 am Ende des Kiels in zwei Teilen ausgebildet sein, die oberhalb und unterhalb eines als Lagerung für eine Schraubenwelle dienenden Rohrs 41 verschweißt sind, so daß die Maschine zentral angeordnet werden kann.
  • Falls das Rohr 41 einen die Dicke der Kielplatte übersteigenden Durchmesser besitzt, wird der Flansch 12 an jedem Außenhautteil 10 wälhrend des Formprozesses zwecks Unterbringung des Rohrs mit entsprechenden Ausnehmungen versehen.
  • Falls die beiden Rumpfhälften miteinander übereinstimmen, wird jede mit zwei Aussparungen an entgegengesetzten Enden versehen. Die einander entsprechenden Aussparungen an dem Ende des Rumpfes, das weiter von der Maschine entfernt liegt; werden durch einen geeigneten Pflock verschlossen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist das Lagerrohr 41 oberhalb der Hebeleisten 33 angeordnet. Da die beiden Rumpfhälften miteinander übereinstimmen,, ist nur eine einzige Form erforderlich. Die kunstharzgebundenen Glasfasern werden dann in der vorstehend erläuterten Weise auf die Form aufgebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bootsrumpf, bestehend aus zwei vorgeformten Außenhautteilen,welche sich über die ganze Länge des Bootes erstrecken und auf gegenüberliegenden Seiten des Kiels mit Flanschen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhautteile (10) aus bekannten kunstharzgebundenen Glasfasern bestehen, je aus einem Stück mit dem Dollbord (11) gefertigt sind und mit ihren Flanschen (12# einen an sich bekannten, an den Enden in: einem Stück zum Vor- und Achtersteven hochgezogenen metallenen Kiel (13) einschließen. z. Bootsrumpf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß entlang der Außenseite der Flansche (12) Metallstreifen (16) zur Verstärkung angeordnet sind und durch Niete (17) verbunden sind. 3. Bootsrumpf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bekannte Abdichtungsstreifen (15) zwischen dem Kiel (13) und den Flanschen (12) vorgesehen sind. 4. Bootsrumpf nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kiel (13) in an sich bekannter Weise im Innern des Bootes mit einem Kielschwein (18) versehen ist, an welchem die Querträger (20) angeordnet sind, welche außen auf dem Rumpf aufruhen und die Bodenbretter (22) tragen. 5. Bootsrumpf nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Bootshaut aus kunstharzgebundenen Glasfasern bestehende U-förmige Konsolen (28), welche die Duchten (29, 30) tragen, nachträglich nietlos mittels einer Kunstharzverbindung angefügt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 825 506; französische Patentschrift Nr. 913 774; britische Patentschriften Nr. 197 175, 349176, 698967.
DEH23704A 1954-04-22 1955-04-22 Bootsrumpf Pending DE1013195B (de)

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GB1013195X 1954-04-22

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ID=10867962

Family Applications (1)

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DEH23704A Pending DE1013195B (de) 1954-04-22 1955-04-22 Bootsrumpf

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DE (1) DE1013195B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179824B (de) * 1956-02-22 1964-10-15 Watercraft Ltd Verfahren zum Herstellen von Teilen von Boots-ruempfen und/oder Formteilen zum Herstellen derselben
DE1193384B (de) * 1959-04-29 1965-05-20 Fr Fassmer Boot aus glasfaserverstaerktem Polyester und Verfahren zu seiner Herstellung

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