DE10128297A1 - Schneckenabwehrvorrichtung - Google Patents
SchneckenabwehrvorrichtungInfo
- Publication number
- DE10128297A1 DE10128297A1 DE10128297A DE10128297A DE10128297A1 DE 10128297 A1 DE10128297 A1 DE 10128297A1 DE 10128297 A DE10128297 A DE 10128297A DE 10128297 A DE10128297 A DE 10128297A DE 10128297 A1 DE10128297 A1 DE 10128297A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- profiles
- profile
- wall
- channel
- type
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 241000237858 Gastropoda Species 0.000 title claims abstract description 24
- 239000000463 material Substances 0.000 title abstract description 6
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims description 34
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 7
- 230000007123 defense Effects 0.000 claims description 6
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
- 241001298365 Arion ater Species 0.000 abstract 1
- 239000008188 pellet Substances 0.000 abstract 1
- 230000002940 repellent Effects 0.000 description 6
- 239000005871 repellent Substances 0.000 description 6
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 4
- 239000011265 semifinished product Substances 0.000 description 4
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 3
- 230000009193 crawling Effects 0.000 description 2
- 235000007866 Chamaemelum nobile Nutrition 0.000 description 1
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 244000178870 Lavandula angustifolia Species 0.000 description 1
- 235000010663 Lavandula angustifolia Nutrition 0.000 description 1
- 244000042664 Matricaria chamomilla Species 0.000 description 1
- 235000007232 Matricaria chamomilla Nutrition 0.000 description 1
- 235000007303 Thymus vulgaris Nutrition 0.000 description 1
- 240000002657 Thymus vulgaris Species 0.000 description 1
- 239000002390 adhesive tape Substances 0.000 description 1
- 239000010628 chamomile oil Substances 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 238000009749 continuous casting Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000003205 fragrance Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 1
- 238000009940 knitting Methods 0.000 description 1
- 239000000171 lavandula angustifolia l. flower oil Substances 0.000 description 1
- 235000018219 lavender Nutrition 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 1
- 239000002574 poison Substances 0.000 description 1
- 231100000614 poison Toxicity 0.000 description 1
- 239000000047 product Substances 0.000 description 1
- 239000010670 sage oil Substances 0.000 description 1
- 239000000344 soap Substances 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 238000009331 sowing Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 239000010678 thyme oil Substances 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M25/00—Devices for dispensing poison for animals
- A01M25/008—Devices specially adapted for snails, e.g. bait stations therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G13/00—Protection of plants
- A01G13/10—Devices for affording protection against animals, birds or other pests
- A01G13/105—Protective devices against slugs, snails, crawling insects or other climbing animals
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Toxicology (AREA)
- Birds (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
- Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
Abstract
Es wird eine Schneckenabwehrvorrichtung mit einem Satz von Profilen, die entlang einer gewünschten Strecke am Boden positionierbar und jeweils an ihren Enden zu einer durchgehenden Barriere zusammensetzbar sind, beschrieben. Die Barriere weist eine Wand, eine zumindest auf einer Seite der Wand entlang verlaufende Rinne und einen in einem Abstand oberhalb der Rinne angeordneten, die Rinne überdeckenden Dachabschnitt auf. Die Vorrichtung weist dabei zumindest Profile eines ersten Typs und Profile eines weiteren Typs auf, wobei die Profile des weiteren Typs zur Bildung einer überlappenden Verbindung mit den Profilen des ersten Typs zumindest in ihren Endbereichen in oder über die Profile des ersten Typs passen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schneckenabwehrvorrichtung mit einem Satz von
Profilen, die entlang einer gewünschten Strecke am Boden positionierbar und
jeweils an ihren Enden zu einer durchgehenden Barriere zusammensetzbar sind,
wobei die Barriere eine zumindest auf einer Seite der Wand verlaufende Rinne
und einen in einem Abstand oberhalb der Rinne angeordneten, die Rinne
überdeckenden Dachabschnitt aufweist.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 30 23 309 A1 bekannt. Die Profile
dienen hier dazu, um ein bestimmtes, vor Schnecken zu schützendes Gebiet,
beispielsweise eine Garten- oder Beetfläche, gegenüber der Umgebung
abzugrenzen. Um ein Überkriechen dieser Barriere durch Schnecken zu verhin
dern, wird in der Rinne ein Abwehrstoff, beispielsweise ein schneckenschädliches
Material bzw. Gift wie Schneckenkorn, oder ein schneckenvertreibendes Mittel
ausgelegt. Bei einem Versuch, die Barriere zu überkriechen, müssen die
Schnecken zwangsläufig die Rinne durchqueren und gefangen so mit dem
Abwehrstoff in Berührung. Auf diese Weise werden sie sicher von dem zu
schützenden Gebiet ferngehalten. Durch die Unterbringung des Abwehrstoffs in
einer Rinne wird außerdem dafür gesorgt, dass der Abwehrstoff nicht in den
Boden gelangen kann. Der im Abstand oberhalb der Rinne angeordnete
Dachabschnitt verhindert ein Eindringen von Regenwasser. Die abwehrenden
Mittel können so ohne wesentliche Witterungsbeeinflussungen ausgelegt werden.
Zudem sorgt der Dachabschnitt für eine zusätzliche Schwierigkeit beim
Überkriechen der Barriere. Um größere Gartenflächen abzuschirmen, wird in
dieser Schrift vorgeschlagen, die einzelnen Profilabschnitte bzw. Profile an den
Kopfseiten mittels geeigneter einsteckbarer Verbindungselemente, z. B.
Steckverbindungsstiften oder Ähnlichem, zusammenzustecken oder die Profile
zusammenzukleben.
Ein Nachteil besteht hierbei darin, dass derartige Profile bzw. Profilabschnitte
üblicherweise nur in Standardlängen hergestellt und verkauft werden. Der
Benutzer ist beim Aufbau einer Umrandung für eine Gartenfläche daher an das
durch die Standardlängen vorgegebene Rastermaß gebunden. Um eine möglichst
gute Anpassung der Barriere an die Umrandung des zu schützenden Gebiets zu
erreichen, müssen folglich vom Hersteller möglichst Profile in den
verschiedensten Standardlängen angeboten werden. Dies erfordert eine
umfangreiche Lagerhaltung in den Vertriebsstätten, beispielsweise in Baumärkten
oder Gartencentern.
Darüber hinaus ist eine exakte Anpassung an die Gebietsgrenzen nur in den
seltensten Fällen möglich, da sich der Benutzer zumindest an das Rastermaß der
kleinsten erhältlichen Standardlänge halten muss. Eine genauere Anpassung ist
daher nur erreichbar, wenn der Benutzer selbst in der Lage ist, die von ihm
erworbenen Profile nach seinen Wünschen abzulängen. Dies ist aber zum einen
für den Benutzer mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Zum anderen setzt eine
solche Anpassung der Profile voraus, dass der Benutzer überhaupt die Möglich
keit hat, die Profile zu zerteilen, beispielsweise zu zersägen. Sofern es sich um
Profile aus Kunststoff handelt, ist dies in den meisten Fällen noch ohne weiteres
möglich. Bei Profilen aus Metallblechen bestehen dagegen für die meisten
Benutzer mangels geeigneten Werkzeugs Schwierigkeiten beim Ablängen.
Außerdem hat ein Ablängen den Nachteil, dass die Profile anschließend genau
auf das zu schützende Gebiet zugeschnitten sind und bei einer Veränderung des
Gebiets zumindest zum Teil neue Profile gekauft werden müssen, die dann wieder
für das Gebiet passend abgelängt werden müssen.
Darüber hinaus hat eine Verbindung zweier benachbarter Profile auf Stoß den
Nachteil, dass sich Spalte zwischen den einzelnen. Profilen ausbilden können,
wenn beispielsweise durch Erdbewegungen, durch Wurzelwerk o. Ä. die Profile
gegeneinander in ihrer Position verschoben werden. Solche Spalte zwischen den
Profilen bilden eine Sicherheitslücke in der Barriere.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Alternative zu diesem Stand der
Technik zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch eine Schneckenabwehrvorrichtung gemäß
Patentspruch 1 gelöst. Die abhängigen Ansprüche enthalten besonders
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Schneckenabwehrvorrichtung.
Durch die Verwendung von zwei Profiltypen, die jeweils so ausgebildet sind, dass
sie in den Endbereichen formschlüssig ineinander bzw. übereinander passen, so
dass eine überlappende Verbindung hergestellt wird, wird sicher verhindert, dass
sich an den Verbindungsstellen Spalte zwischen den einzelnen Profilen der
Barriere ausbilden können.
Vorzugsweise sind die Profile der jeweiligen Typen so ausgebildet, dass sie in den
überlappenden Bereichen teleskopähnlich aneinander oder ineinander verschieb
bar sind. Durch dieses teleskopische Aneinander- bzw. Ineinandergleiten ist eine
nahezu beliebige Längeneinstellung möglich. Das heißt, es kann durch die
Einstellung des überlappenden Bereichs zwischen zwei benachbarten Profilen die
Gesamtlänge der aus den Profilen zusammengesetzten Barriere in einem weiten
Bereich millimetergenau eingestellt werden, ohne dass ein Ablängen der Profile
notwendig ist. Der Benutzer ist daher nicht an ein festes Rastermaß, welches
durch die Standardlängen der einzelnen Profile vorgegeben ist, gebunden. Die
Händler brauchen dagegen nur noch die einzelnen Profiltypen in jeweils einer
Standardlänge oder gegebenenfalls zwei oder drei verschiedene Standardlängen
für kleine, mittlere und große Beete bereit zu halten. Die Händler können so die
vorhandene Lagerkapazität besser nutzen und beispielsweise statt Profile vieler
verschiedener Längen verschiedenfarbige Profile (z. B. grüne und braune Profile)
lagern, damit der Benutzer die Barriere nach Wunsch farblich an die Umgebung
anpassen kann.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Dachabschnitt an seinem
freien Ende zur Bildung einer Abtropfkante nach unten hin abgewinkelt. Diese
Abtropfkante verhindert zum einen, dass Regenwasser an der Unterseite des
Dachabschnitts entlang in die Rinne gelangt. Zum anderen ist sie ein zusätzliches
Hindernis für Schnecken, die die Rinne überwunden haben. Zum dritten sorgt eine
solche Abtropfkante für einen zusätzlichen Halt im Dachbereich zur
teleskopähnlichen Führung zweier überlappender Profile der verschiedenen
Typen.
Bei einer besonders bevorzugten Version sind zumindest die Profile eines Typs
mehrteilig, beispielsweise zweiteilig, ausgestaltet. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform dieser Version sind die Profile des ersten Typs als einstückige
Basisprofile mit einer Wand, einer Rinne und einem Dachabschnitt ausgebildet.
Dieser erste Typ kann beispielsweise einteilig gefertigt sein, z. B. in einem Stück
als Stranggussprofil aus Kunststoff gefertigt sein. Es kann sich aber auch um
mehrere fest miteinander verbundene, beispielsweise vernietete oder
verschweißte Teile handeln. Sofern das Profil eine Tropfkante aufweist, so ist
diese ebenfalls bereits an dem Dachabschnitt ausgebildet.
Die Profile des weiteren Typs sind bei dieser Ausführungsform als
Verbindungsprofile zur Verbindung zweier derartiger Basisprofile mehrteilig
ausgestaltet. Dabei ist ein erstes Profilteil dieses Verbindungsprofils so
ausgebildet, dass es im montierten Zustand die Dachabschnitte und/oder die
Wände zweier zu verbindender Basisprofile überbrückt. Ein zweites Profilteil
dieses Verbindungsprofils ist so ausgebildet, dass es im montierten Zustand die
Rinne zweier zu verbindender Basisprofile überbrückt. Diese Ausführungsform hat
den Vorteil, dass die Profile nicht zur Verbindung ineinander geschoben werden
müssen und dann als langgestreckte Barriere am Boden montiert, beispielsweise
in den Boden eingesteckt werden müssen, was bei längeren Barrieren recht
umständlich sein kann. Stattdessen werden zunächst die Basisprofile einfach in
einem gewünschten Abstand zueinander am Boden positioniert. Anschließend
werden die Verbindungsprofile von oben ein- bzw. aufgelegt. Diese Montage ist
auch für eine einzelne Person einfach durchzuführen.
Bei einem besonders einfachen und kostengünstig herstellbaren Verbindungs
profil weist das erste Profilteil des Verbindungsprofils einen im Wesentlichen
L-förmigen Querschnitt auf, wobei ein L-Schenkel die Wand bzw. einen
Wandabschnitt und der andere L-Schenkel den Dachabschnitt bildet.
Gegebenenfalls kann am Dachabschnitt das freie Ende zur Ausbildung einer
Tropfkante unter Bildung eines U-ähnlichen Profilteils, beispielsweise eines U-
Profils mit unterschiedlich langen U-Schenkeln, abgekantet sein. Hierbei sind die
Innenmaße des ersten Profilteils des Verbindungsprofils, d. h. die Innenmaße der
Wand bzw. des Wandabschnitts und des Dachabschnitts - gegebenenfalls mit
der Abtropfkante - an die Außenmaße der Wand und des Dachabschnitts des
Basisprofils angepasst.
Ebenso kann der zweite Profilteil des Verbindungsprofils einen im Wesentlichen
L-förmigen oder einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, um eine Rinne
auszubilden. Bei einem U-förmigen Querschnitt bildet der U-Steg den Boden der
Rinne und die U-Schenkel bilden die Seitenwände. Bei einem L-förmigen
Querschnitt bildet ein L-Schenkel den Grund der Rinne und der andere L-
Schenkel eine Seitenwand der Rinne. Die zweite Seitenwand wird nicht unbedingt
benötigt, da die Rinne ja im montierten Zustand an einer Seite an der Wand des
ersten Profilteils des Verbindungsprofils anliegt. Die Außenmaße des die Rinne
bildenden zweiten Profilteils sind dabei an die Innenmaße der Rinne der
Basisprofile angepasst.
Die Basisprofile sind vorzugsweise gerade langgestreckte Profile. Die Profile des
weiteren Typs, beispielsweise die zuvor beschriebenen Verbindungsprofile,
können zum einen als reine Verlängerungsprofile zur geraden Verbindung zweier
Basisprofile gerade langgestreckt ausgebildet sein. Ebenso können die Profile des
weiteren Typs zur Verbindung zweier langgestreckter Profile, z. B. zweier
Basisprofile über Eck, als Eckprofile ausgebildet sein, die quer zu einer
Profillängsrichtung zumindest an einer Stelle abgewinkelt oder gebogen sind.
Um die Profile zur Positionierung einfach in den Boden einzustecken, weisen sie
vorzugsweise eine möglichst schmale, relativ scharfe, messerförmige Unterkante
auf.
Die Profile können aus einem beliebigen Material hergestellt werden.
Vorzugsweise wird ein witterungsbeständiges Material, beispielsweise Kunststoff,
oder ein nicht rostendes bzw. entsprechend beschichtetes Metall verwendet. Eine
besonders einfache Herstellung ist aus Metallblech möglich.
Bei Verwendung der Vorrichtung zum Schutz eines bestimmten Gebiets vor
Schnecken kann das gesamte Gebiet mittels einer vollständig umlaufenden
Barriere eingefriedet werden, wobei die Rinne und der Dachabschnitt an einer
Außenseite der Wand bezüglich des eingefriedeten Gebiets angeordnet sind.
Sinnvollerweise werden zuvor bereits vorhandene Schnecken aus dem zu
schützenden Gebiet entfernt. Um eine möglichst große Sicherheit zu erreichen,
kann dabei auch die Erde im zu schützenden Gebiet bis auf eine bestimmte Tiefe
(ca. 10 bis 15 cm) ausgetauscht werden, um alle abgelegten Schneckeneier zu
entfernen. Bei einem Einfrieden des Gebiets mittels der erfindungsgemäßen
Schneckenabwehrvorrichtung ist dafür zu sorgen, dass keine Pflanzen über die
Barriere hinweg ragen, die den Schnecken als Brücken zum Überqueren der
Barriere dienen könnten.
Bei einem besonders bevorzugten Verfahren werden zunächst aus einzelnen
Profilen bestehende und/oder aus mehreren Profilen zusammengesetzte
Barrieren innerhalb des zu schützenden Gebiets in einer beliebigen Anordnung
positioniert, um Schnecken aus dem Gebiet abzusammeln. Dies kann
beispielsweise vor dem Einsäen im Frühsommer geschehen. Nachdem die
Schnecken in dem betreffenden Gebiet abgesammelt wurden, werden die
einzelnen Profile der Barrieren dann dazu verwendet, um die vollständig um das
Gebiet umlaufende Barriere aufzubauen.
Insbesondere bei einer Positionierung von Barrieren innerhalb des Gebiets zum
Absammeln der Schnecken werden die Barrieren so am Boden positioniert, dass
die Rinne in Bodenhöhe, d. h. in einem sehr kurzen Abstand über dem Boden oder
unmittelbar auf dem Boden aufliegend oder sogar etwas versenkt im Boden,
angeordnet ist, um auch kleine Erdschnecken abzusammeln.
Sofern der Benutzer eine genügende Anzahl an Profilen besitzt, bietet es sich
auch an, einige Barrieren innerhalb des bereits mit anderen Profilen
eingefriedeten, geschützten Gebiets eine Zeitlang stehen zu lassen, um eventuell
innerhalb des Gebiets noch befindliche Schnecken einzufangen und
gegebenenfalls erst nach einer gewissen Zeit nach dem Einfrieden des Gebiets
auch die restlichen Barrieren innerhalb des Gebiets zu entfernen.
Bei dem Schneckenabwehrstoff zum Einfüllen in die Rinne kann es sich um einen
beliebigen geeigneten Stoff handeln. Insbesondere können auch ökologische
Mittel, beispielsweise Sägemehl, welches mit einem Duftöl, z. B. Kamillen-,
Lavendel-, Thymian- oder Salbeiöl beträufelt wurde, verwendet werden. Eine
weitere Erhöhung der Schutzwirkung der Barriere wird erreicht, wenn die Barriere
auf der Außenseite - beispielsweise die Wand unterhalb der Rinne, die Rinne an
der Außenseite, die Wand zwischen Rinne und Dach und die Dachunterseite mit
einem gleitenden Stoff, z. B. Schmierseife, beschichtet wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auch für Laien sehr einfach zu montieren
und bietet - sofern gewährleistet ist, dass sich keine Schnecken mehr innerhalb
des umfriedeten Gebiets befinden - einen sicheren Schutz vor Schnecken auch
über einen längeren Zeitraum, ohne dass tägliche Kontrollgänge oder ein
tägliches Entleeren von Fallen o. Ä. notwendig ist.
Die Erfindung wird im Folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen
anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer aus mehreren Profilen zusammenge
setzten, geraden Barriere,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine umlaufende Barriere, welche ein rechteckiges
Gebiet umfriedet,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines Basisprofils,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines ersten Profilteils eines geraden Ver
längerungsprofils,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Profilteils eines geraden
Verlängerungsprofils,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines ersten Profilteils eines Eckprofils,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Profilteils eines Eckprofils,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht zweier Basisprofile gemäß Fig. 3, die über
Eck mittels eines Eckprofils gemäß der Fig. 6 und 7 zusammengesetzt sind,
Fig. 9 eine Draufsicht auf ein Halbzeug zur Herstellung des ersten Profilteils
eines Eckprofils gemäß Fig. 6,
Fig. 10 eine Draufsicht auf ein Halbzeug zur Herstellung des zweiten Profilteils
eines Eckprofils gemäß Fig. 7.
Die in den Figuren dargestellte Schneckenabwehrvorrichtung weist im
Wesentlichen drei verschiedene Profiltypen auf.
Der erste Profiltyp ist ein sogenanntes Basisprofil 10, wie es in Fig. 3 dargestellt
ist. Hierbei handelt es sich um ein gerades, langgestrecktes Profil 10, welches im
Querschnitt im Wesentlichen insgesamt F-förmig ist. Es weist eine im montierten
Zustand senkrecht stehende Wand 2 und eine an der Vorderseite der Wand 2
angeordnete Rinne 3 auf. In einem Abstand oberhalb der Rinne 3 befindet sich
ein Dachabschnitt 4, welcher über die Rinne 3 von der Wand 2 aus hinweg ragt.
An der vorderen freien Kante ist der Dachabschnitt 4 unter Bildung einer
Tropfkante 5 umgebogen.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Basisprofil 10 aus
Metallblech hergestellt. Hierzu wurden zunächst zwei im Querschnitt U-förmige
Profilteile 11, 12 erzeugt, welche jeweils einen langen und einen kurzen U-
Schenkel aufweisen. Das eine U-Profilteil 11 ist hierbei kleiner als das andere U-
Profilteil 12. Das größere U-Profilteil 12 bildet die Wand 2 und den Dachabschnitt
4 mit der Tropfkante 5, wobei der kürzere U-Schenkel 5 die Tropfkante bildet, der
U-Steg 4 den Dachabschnitt und der längere U-Schenkel die Wand 2. Die freie
Unterkante 6 des die Rückwand 2 bildenden U-Schenkels bildet eine relativ
scharfe Einsteckkante zum Einstecken des Basisprofils 10 in den Boden. Das
kleinere U-Profilteil 11 bildet im Wesentlichen die Rinne 3, wobei der U-Steg den
Grund der Rinne 3 bildet und der kürzere U-Schenkel die Vorderwand der Rinne
3. Der längere U-Schenkel des U-Profilteils 11 liegt auf dem die Wand 2 des
Basisprofils 10 bildenden längeren U-Schenkel des größeren U-Profilteils 12 an,
und zwar so, dass die freie Oberkante des langen U-Schenkels des kleineren U-
Profilteils 11 direkt in der Eckkante zwischen dem U-Steg und dem längeren U-
Schenkel des größeren U-Profilteils 12 anliegt. Die beiden U-Schenkel sind über
Schweißpunkte 13, Nieten o. ä. miteinander fest verbunden. Ein solches
Basisprofil 10 ist auf äußerst einfache und kostengünstige Weise herstellbar.
Zur geraden Verbindung zweier solcher Basisprofile 10 weist die Schnecken
abwehrvorrichtung ein gerades, langgestrecktes Verlängerungsprofil 20 auf. Ein
solches Verlängerungsprofil 20 besteht bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus zwei einzelnen, nicht miteinander verbundenen Profilteilen 21, 22. Diese
Profilteile 21, 22 sind in den Fig. 4 und 5 dargestellt.
Das erste Profilteil 21 des Verlängerungsprofils 20 gemäß Fig. 4 weist im
Wesentlichen die gleiche Form auf wie das größere Profilteil 12 des Basisprofils
10 und bildet wiederum die Wand 2 mit dem Dachabschnitt 4 und der
Abtropfkante 5. Es ist jedoch von der Bemessung her so ausgebildet, dass das
Innenmaß b' quer zur Längsrichtung entlang des Dachabschnitts 4 zwischen der
Tropfkante 5 und der Wand 2 an die äußere Breite b des Dachabschnitts 4 des
Basisprofils 10 angepasst ist. Vorzugsweise entspricht auch die auf der
Innenseite, d. h. unter dem Dachabschnitt 4, gemessene Höhe c' der Wand 2 vom
Dachabschnitt 4 bis zur Unterkante 6 des ersten Profilteils 21 der außen
gemessenen Höhe c der Wand 2 des Basisprofils 10. Bezüglich dieses Maßes
sind jedoch größere Toleranzen möglich.
Das erste Profilteil 21 des Verlängerungsprofils 20 ist daher insgesamt so
bemessen bzw. geformt, dass es einfach auf das Basisprofil 10 von oben
aufgelegt werden kann. Vorzugsweise sind die Abtropfkanten 5 jeweils vorne
leicht nach innen eingebogen, so dass das erste Profilteil 21 des
Verlängerungsprofils 20 nach Art einer Rastverbindung auf das Basisprofil 10
aufgeschnappt werden kann und im Bereich des Dachabschnitts 4
teleskopähnlich entlang des Basisprofils 10 verschiebbar gehalten wird.
Das zweite Profilteil 22 des geraden Verlängerungsprofils 20 besteht aus einem
einfachen, eine Rinne 3 bildenden U-Profil. Die Gesamtbreite d' von einer
Außenseite der Rinne 3 zur anderen Außenseite ist an die innere Breite d der
Rinne 3 des Basisprofils 10 angepasst, so dass das U-Profilteil 22 des Ver
längerungsprofils 20 passgenau in die Rinne 3 des Basisprofils 10 eingelegt und
dort ebenfalls teleskopartig hin- und hergeschoben werden kann. Die Höhen der
Seitenwände der Rinnen sind ebenfalls aneinander angepasst.
Eine Verbindung zweier Basisprofile 10 mittels eines solchen Verlängerungsprofils
20 erfolgt wie in Fig. 1 dargestellt. Hierzu werden zwei Basisprofile 10 flüchtend
zueinander mit einem bestimmten Abstand zwischen den Kopfenden in den
Boden eingesteckt. Der Abstand zwischen den Kopfenden der beiden Basisprofile
10 muss hierbei kürzer sein als die Länge a' des Verlängerungsprofils 20. Dann
wird das erste Profilteil 21 des Verlängerungsprofils 20 jeweils endseitig über die
Endbereiche der Dachabschnitte 4 der beiden Basisprofile 10 geklemmt und das
Profilteil 21 dabei ebenfalls mit der Unterkante 6 in den Boden eingesteckt.
Anschließend wird die Rinne 22 jeweils endseitig in die Endbereiche der beiden
Rinnen 3 der beiden Basisprofile 10 eingelegt. Die Überlappbereiche 23, in denen
sich die Dachabschnitte 4 bzw. Wände 2 und die Rinnen 3 überdecken, können
beliebig lang gewählt werden, so dass insgesamt in einem weiten Bereich die
Gesamtlänge der aus zwei Basisprofilen 10 und einem Verlängerungsprofil 20
bestehenden Barriere 1 variiert werden kann.
Eine Verbindung von zwei Basisprofilen 10 über Eck ist in den Fig. 6 bis 8
dargestellt. Es handelt sich hierbei um eine Außenecke.
Das hierzu benötigte Eckprofil 30 ist genau wie das Verlängerungsprofil 20
zweiteilig. Es besteht aus einem ersten im Querschnitt U-förmigen Profilteil 31,
welches den Dachabschnitt 4 umfasst. Dieses Profilteil 31 ist in Fig. 6
dargestellt. Auch hierbei handelt es sich um ein Profilteil 31 aus einem einfachen,
nichtrostenden bzw. beschichteten Blech.
Zur Herstellung eines solchen Profilteils 31 wird zunächst ein Halbzeug gemäß
Fig. 9 ausgeschnitten oder ausgestanzt, welches eine im Wesentlichen
rechtwinklige Grundfläche 34 mit jeweils an den Innenkanten und Außenkanten
der Winkelschenkel angeformten Abschnitten 35, 36 aufweist. Diese Abschnitte
35, 36 werden jeweils unter Bildung eines in etwa U-förmigen Querschnitts
umgebogen. Die Abschnitte 36 entlang der Außenkante bilden die Tropfkante 5 im
Eckbereich, und die Abschnitte 35 bilden kurze Wandabschnitte auf der Eck-
Innenseite. Diese Abschnitte 35 können im Prinzip auch länger ausgeformt sein.
Es reicht jedoch eine kurze Kante, wie in Fig. 6 dargestellt, aus, um das Profilteil
31 über die Dachabschnitte 4 zweier im Eck zueinander stehender Basisprofile
aufzuklemmen, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist. Die Wandabschnitte 35 des
Dachprofilteils 31 können beispielsweise auch durch Anfügen eines einfachen
Winkelprofils (nicht dargestellt), welches sich von der oberen Ecke zum Boden hin
erstreckt, verlängert werden, so dass auch an dieser Nahtstelle ein vollflächiger
Überlapp des Eckprofilteils 30 mit den Basisprofilen 10 im Wandbereich
gewährleistet ist und sich kein Spalt an der Ecke zwischen den
aneinandergrenzenden Basisprofilen 10 ausbilden kann.
Fig. 7 zeigt ein im Querschnitt L-förmiges zweites Profilteil 32 des Eckprofils 30,
welches zur Überbrückung der Rinne 3 über Eck dient. Ein entsprechendes
Halbzeug zur Erzeugung eines solchen Rinnen-Eckprofilteils 32 ist in Fig. 10
dargestellt. Es handelt sich hierbei um einen Blechabschnitt mit einer in Draufsicht
rechtwinkligen Grundfläche, welcher jeweils an den Außenkanten der
Winkelschenkel weitere Abschnitte 38 aufweist, die zur Bildung der Rinne 3
hochgebogen werden. Dieses Rinnen-Eckprofilteil 32 wird bei der Montage
einfach, wie in Fig. 8 dargestellt, in die Rinnen 3 der aneinandergrenzenden
Basisprofile 10 eingelegt.
Es ist klar, dass das Außenmaß d' des Rinnen-Eckprofilteils 32 entsprechend dem
Innenmaß d der Rinnen 3 gewählt sein muss und ebenso das Innenmaß b' des
Dachabschnitt-Profilteils 31 entsprechend den Außenmaßen b der Dachab
schnitte 4 der Basisprofile 10 gewählt werden muss.
Um die Verlängerungsprofile 20 bzw. die Eckprofile 30 mit den Basisprofilen 10
sicher zu verbinden, kann zusätzlich, sofern gewünscht, doppelseitiges Klebeband
in den überlappenden Bereichen 32 und 33 zur Unterstützung der Fixierung
verwendet werden.
Fig. 2 zeigt ein vor Schnecken zu schützendes, rechteckiges Gebiet G, welches
vollständig mittels der erfindungsgemäßen Profile 10, 20, 30 gemäß den Fig. 3
bis 7 eingefriedet wurde. Zur Einfriedung des Gebiets wurden auf jeder langen
Seite jeweils zwei Basisprofile 10 und ein diese beiden Basisprofile 10 verbin
dendes, gerades Verlängerungsprofil 20 verwendet. Die kurzen Seiten bestehen
jeweils aus einem einzigen Verlängerungsprofil 10. Die Verbindung über Eck
erfolgt mittels der Eckprofile 30 gemäß den Fig. 6 und 7.
Die Überlappbereiche 23, 33 sind jeweils durch die gestrichelten Linien
gekennzeichnet. Es ist hier deutlich zu sehen, dass die Länge der langen Seite
der umlaufenden Barriere 1 in einem weiten Bereich beliebig variiert werden kann,
indem einfach der Überlappbereich 23 zwischen den Basisprofilen 10 und den
Verlängerungsprofilen 20 verändert wird.
In den Figuren ist lediglich ein gerades Verlängerungsprofil, ein gerades
Basisprofil und ein Eckprofil als Außenecke dargestellt. Ebenso ist es aber im
Rahmen der Erfindung auch möglich, andere Profile, beispielsweise in einem
Radius gebogene Profile, sowohl als Basisprofile als auch als
Verlängerungsprofile zu erzeugen, um so z. B. Beete mit abgerundeten Kanten
passgenau abzugrenzen. Ein nicht dargestelltes Ausführungsbeispiel hierfür ist
eine Innenecke, welche ähnlich wie ein Basisprofil 10 aufgebaut ist und welche
beispielsweise an den Endbereichen mittels Verlängerungsprofilen 20 an andere
Basisprofile 10 angeschlossen werden kann.
Die Montage der verschiedenen Profile zu einer passgenauen Einfriedung für ein
zu schützendes Gebiet ist durch das Stecksystem auch von technischen Laien
einfach durchzuführen, wobei durch den Überlapp absolut dichte Verbindungen
gewährleistet sind. Das Profil bietet die Möglichkeit einer optimalen Auslegung von
Schneckenabwehrstoffen. Unabhängig von den Witterungsbedingungen ist dabei
dafür gesorgt, dass keinerlei Abwehrmittel ins Erdreich und somit in die auf dem
zu schützenden Gebiet angebauten Gartenbauprodukte gelangt.
Claims (20)
1. Schneckenabwehrvorrichtung mit einem Satz von Profilen (10, 20, 30), die
entlang einer gewünschten Strecke am Boden positionierbar und jeweils an
ihren Enden zu einer durchgehenden Barriere (1) zusammensetzbar sind,
wobei die Barriere (1) eine Wand (2), eine zumindest auf einer Seite der
Wand (2) entlang verlaufende Rinne (3) und einen in einem Abstand
oberhalb der Rinne (3) angeordneten, die Rinne (3) überdeckenden
Dachabschnitt (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung zumindest Profile (10) eines ersten Typs und Profile (20)
eines weiteren Typs aufweist, wobei die Profile (20, 30) des weiteren Typs
zur Bildung einer überlappenden Verbindung mit den Profilen (10) des
ersten Typs zumindest in ihren Endbereichen in oder über die Profile (10)
des ersten Typs passen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile
(10) des ersten Typs und die Profile (20, 30) des weiteren Typs in den
überlappenden Bereichen (23, 33) teleskopähnlich aneinander oder
ineinander verschiebbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Dachabschnitt (4) an seinem freien Ende zur Bildung einer Abtropfkante (5)
nach unten hin abgewinkelt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest die Profile (20, 30) eines Typs mehrteilig sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile
(10) des ersten Typs als einstückige Basisprofile (10) mit einer Wand (2),
einer Rinne (3) und einem Dachabschnitt (4) ausgebildet sind, und die
Profile (20, 30) des weiteren Typs als Verbindungsprofil (20, 30) zur
Verbindung zweier Basisprofile (10) mehrteilig sind, wobei ein erster
Profilteil (21, 31) des Verbindungsprofils (20, 30) so ausgestaltet ist, dass
er im montierten Zustand die Dachabschnitte (4) und/oder die Wände (2)
zweier zu verbindender Basisprofile (10) überbrückt und ein zweiter
Profilteil (22, 32) des Verbindungsprofils (20, 30) so ausgestaltet ist, dass
er im montierten Zustand die Rinne (3) zweier zu verbindender Basisprofile
(10) überbrückt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Profilteil (21, 31) des Verbindungsprofils (20, 30) einen im Wesentlichen
L-förmigen Querschnitt aufweist, wobei ein L-Schenkel die Wand (2) oder
einen Wandabschnitt (35) und der andere L-Schenkel den Dachabschnitt
(4) bildet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der den
Dachabschnitt (4) bildende L-Schenkel zur Ausbildung einer Tropfkante (5)
unter Bildung eines U-ähnlichen Profilteils (21, 31) abgekantet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Profilteil (32) einen im Wesentlichen L-förmigen Quer
schnitt aufweist, wobei ein L-Schenkel den Grund einer Rinne (3) und der
andere L-Schenkel eine Seitenwand der Rinne (3) bildet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Profilteil (22) zur Bildung einer Rinne (3) mit zwei
Seitenwänden einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenmaße (b', c') des ersten Profilteils (21, 31) des
Verbindungsprofils (20, 30), welcher die Wand (2) oder den Wandabschnitt
(35) und den Dachabschnitt (4) aufweist, an die Außenmaße (b, c) der
Wand (2) und des Dachabschnitts (3) der Basisprofile (10) angepasst sind,
und wobei die Außenmaße (d') des die Rinne (2) bildenden zweiten
Profilteils (22, 32) an die Innenmaße (d) der Rinne (2) der Basisprofile (10)
angepasst sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die Basisprofile (10) gerade langgestreckte Profile sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Profile (20) des weiteren Typs als Verlängerungsprofile (20)
gerade langgestreckt ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Profile (30) des weiteren Typs als Eckprofile (30) quer zu einer
Profillängsrichtung (L) zumindest an einer Stelle abgewinkelt oder gebogen
sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest die Profile (10, 20) eines Typs derart ausgebildet sind,
dass sie in den Boden einsteckbar sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die Profile (10, 20, 30) aus Metallblech sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die Profile aus Kunststoff sind.
17. Verfahren zur Abwehr von Schnecken in einem bestimmten Gebiet,
dadurch gekennzeichnet, dass aus einzelnen Profilen (10) bestehende
und/oder aus mehreren Profilen (10, 20) zusammengesetzte Barrieren (1),
welche eine Wand (2), eine zumindest auf einer Seite der Wand (2) entlang
verlaufende Rinne (3) und einen in einem Abstand oberhalb der Rinne (3)
angeordneten, die Rinne (3) überdeckenden Dachabschnitt (4) aufweisen,
innerhalb des zu schützendes Gebiets in einer beliebigen Anordnung
positioniert werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer
bestimmten Zeit die in dem zu schützendes Gebiet (G) positionierten
Barrieren (1) entfernt werden und das zu schützende Gebiet (G) mittels
einer vollständig umlaufenden Barriere (1) eingefriedet wird, so dass die
Rinne (3) und der Dachabschnitt (4) an einer Außenseite der Wand (4)
bezüglich des eingefriedeten Gebiets (G) angeordnet sind.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die
Barrieren so am Boden positioniert werden, dass die Rinne in Bodenhöhe
angeordnet ist.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass die Profile auf einer Außenseite zumindest bereichsweise mit einem
gleitenden Stoff beschichtet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10128297A DE10128297B4 (de) | 2000-08-09 | 2001-06-12 | Schneckenabwehrvorrichtung und Verfahren zur Abwehr von Schnecken |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20013703U DE20013703U1 (de) | 2000-08-09 | 2000-08-09 | Schneckensafe |
| DE20013703.4 | 2000-08-09 | ||
| DE10128297A DE10128297B4 (de) | 2000-08-09 | 2001-06-12 | Schneckenabwehrvorrichtung und Verfahren zur Abwehr von Schnecken |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10128297A1 true DE10128297A1 (de) | 2002-03-14 |
| DE10128297B4 DE10128297B4 (de) | 2005-07-14 |
Family
ID=7944955
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20013703U Expired - Lifetime DE20013703U1 (de) | 2000-08-09 | 2000-08-09 | Schneckensafe |
| DE10128297A Expired - Fee Related DE10128297B4 (de) | 2000-08-09 | 2001-06-12 | Schneckenabwehrvorrichtung und Verfahren zur Abwehr von Schnecken |
| DE20109683U Expired - Lifetime DE20109683U1 (de) | 2000-08-09 | 2001-06-12 | Schneckenabwehrvorrichtung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20013703U Expired - Lifetime DE20013703U1 (de) | 2000-08-09 | 2000-08-09 | Schneckensafe |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20109683U Expired - Lifetime DE20109683U1 (de) | 2000-08-09 | 2001-06-12 | Schneckenabwehrvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE20013703U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1459622A1 (de) * | 2003-03-21 | 2004-09-22 | Ueli Egger | Gartenbeetzaun |
| US8082691B2 (en) * | 2007-11-28 | 2011-12-27 | Bernd Walther | System for repelling small mammals |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2432504B (en) * | 2003-01-09 | 2007-09-12 | Victor John Sampson | Pest control |
| DE102004059248B4 (de) * | 2004-12-08 | 2014-01-02 | MAIBACH Verkehrssicherheits- und Lärmschutzeinrichtungen GmbH | Leiteinrichtung für Kleintiere |
| GB2452487A (en) * | 2007-09-04 | 2009-03-11 | Keith Williams | Slug barrier |
| GB2480656A (en) * | 2010-05-27 | 2011-11-30 | Netfloat Ltd | Pest control device |
| DE202012007808U1 (de) | 2012-08-14 | 2012-10-31 | Sebastian Reich | Schneckenfalle |
| CN104756964B (zh) * | 2015-04-09 | 2018-03-02 | 中国水产科学研究院珠江水产研究所 | 一种腹足类软体动物收集装置 |
| EP4491019A1 (de) * | 2023-06-29 | 2025-01-15 | Matthias Preußner | Vorrichtung zur ungezieferabwehr |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3023309A1 (de) * | 1980-06-21 | 1982-01-07 | Franz Georg 7250 Leonberg fr.Höfingen eingem. Miller | Profil zur abgrenzung einer garten-oder beetflaeche |
| DE8327921U1 (de) * | 1983-09-29 | 1984-01-26 | Eberlein, Herbert, Dipl.-Ing., 8871 Bubesheim | Schneckenfalle |
| DE3533909A1 (de) * | 1985-09-23 | 1987-04-02 | Prskawetz Karl Rainer | Vorrichtung zum fernhalten von schnecken von anbauflaechen |
| DE8900837U1 (de) * | 1989-01-26 | 1989-04-13 | Göbel, Achim, 7798 Pfullendorf | Schneckensperre für gartenwirtschaftlich genutzte Bodenfläche |
| DE9002882U1 (de) * | 1990-03-14 | 1990-05-17 | Ing. Gerhard Beckmann KG, 7988 Wangen | Schneckenabwehrzaun |
| DE9413762U1 (de) * | 1994-08-26 | 1995-02-09 | Schwarz, Fridolin, 86989 Steingaden | Schneckenabweiser |
-
2000
- 2000-08-09 DE DE20013703U patent/DE20013703U1/de not_active Expired - Lifetime
-
2001
- 2001-06-12 DE DE10128297A patent/DE10128297B4/de not_active Expired - Fee Related
- 2001-06-12 DE DE20109683U patent/DE20109683U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1459622A1 (de) * | 2003-03-21 | 2004-09-22 | Ueli Egger | Gartenbeetzaun |
| US8082691B2 (en) * | 2007-11-28 | 2011-12-27 | Bernd Walther | System for repelling small mammals |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE20013703U1 (de) | 2000-11-30 |
| DE10128297B4 (de) | 2005-07-14 |
| DE20109683U1 (de) | 2001-09-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3303889C2 (de) | Vorrichtung zum Einfangen von Borkenkäfern | |
| DE10128297B4 (de) | Schneckenabwehrvorrichtung und Verfahren zur Abwehr von Schnecken | |
| DE3416279A1 (de) | Vorrichtung zur verhinderung oder reduzierung des ausstroemens von geruechen aus feuchtigkeit absorbierendem material | |
| DE2139067A1 (de) | Tierkafig | |
| CH707641B1 (de) | Pflanzenschutzhülle. | |
| EP3786362B1 (de) | Begrünbares wandelement, bausatz zur montage eines begrünbaren wandelements sowie verfahren zur montage eines begrünbaren wandelements | |
| DE4134678A1 (de) | Vorrichtung zur aufnahme von giftigen koedern fuer schaedliche nagetiere | |
| EP0154289A2 (de) | Vorrichtung zum Züchten von Pflanzen mit abnormalem Wachstum in einem Behälter | |
| DE3000994A1 (de) | Schieberlueftung | |
| EP2301329A1 (de) | Tränktrog | |
| DE1506410A1 (de) | Tragplatte aus Pappe,Karton od.dgl. | |
| DE3524923A1 (de) | Umzaeunung | |
| DE3804119A1 (de) | Vorrichtung zur abwehr von schnecken im gartenbau | |
| DE3533909A1 (de) | Vorrichtung zum fernhalten von schnecken von anbauflaechen | |
| DE19516094C1 (de) | Verwendung eines Einfaßprofils als Randabschluß eines Lochblechs oder Drahtgeflechts | |
| DE202007012444U1 (de) | Regalelement | |
| DE9110413U1 (de) | Behälter, insbesondere Komposter | |
| EP3827663B1 (de) | Bausatz zur montage eines bepflanzbaren wandgartens | |
| CH681763A5 (de) | ||
| DE29619673U1 (de) | Schneckenabwehr-Vorrichtung | |
| AT9798U1 (de) | Profilschiene | |
| DE8810685U1 (de) | Schutzvorrichtung für Samen und Jungpflanzen | |
| DE1784413C3 (de) | Trennwand | |
| DE10045330A1 (de) | Schnecken-Barriere | |
| DE8913120U1 (de) | Gartenbeetbegrenzungselement |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |