DE3000994A1 - Schieberlueftung - Google Patents
SchieberlueftungInfo
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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Description
3UUÜ994
13 68o B/bm
Gretsch-Unitas GmbH Baubeschlagfabrik
Johann-Maus-Str. 3
7257 Ditzingen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schieberlüftung rait einem Lüftungsöffnungen aufweisenden Grundkörper
und einem Abdeckstege für die Grundkörper-Lüftungsöffnungen, besitzenden Schieber. Schieberlüftungen dieser
Art sind an sich bereits bekannt, wobei die verschiedenartigsten
Antriebsmechanismen zur Anwendung kommen. Mit Hilfe des letzteren kann man den Schieber entweder direkt über
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ein beispielsweise drehbares Betätigungsorgan oder aber indirekt über ein Gestänge in die Schließ- oder Freigabestellung
bringen. Die Schieber haben ebenso wie die Grundkörper ein im wesentlichen leiterartiges Aussehen. Am gebräuchlichsten
sind rechteckförmige Lüftungsöffnungen, deren
seitlicher Abstand etwa der Breite der Lüftungsöffnüngen entspricht. Gleiches gilt auch für die Lüftungsöffnungen
und Abdeckstege des Schiebers. Letzterer ist in der Regel in Führungen des Grundkörpers verschiebbar gelagert
und mit Hilfe von streifenförmigen, im Grundkörper gehaltenen Dichtungen abgedichtet.
Insbesondere bei schallgedämmten Schieberlüftungen ist es üblich, den Schieber nicht von Hand sondern mittels eines
Elektromotors zu verstellen. Dies birgt jedoch die Gefahr in sich, daß einem spielenden Kind ein Finger in die Lüftungsöffnung
eingeklemmt wird oder daß ein im Luftzug flattender Vorhang vom Schieber erfasst wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin,
eine Schieberlüftung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche eine erhöhte Sicherheit gegen Einklemmen
von Gliedmaßen, Vorhängen u. dgl. bietet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorge-
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schlagen, daß die Schieberlüftung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. In der Lüftungsstellung
dieser Schieberlüftung steht der Lüftungsöffnung des Grundkörpers jeweils eine gelochte Fläche gegenüber, deren
zwischen den Lochungen gelegenen Stege vorteilhafterweise
in der gleichen Ebene liegen wie ihre Abdeckstege. Aufgrund der geringen Größe der Löcher der gelochten Schieberteile
ist ein Hineinfassen in die Schieberlüftung in keiner der
möglichen Stellungen oder Zwischenstellungen des Schiebers möglich. Dadurch entfällig sowohl die Verletzungsgefahr,
welcher hauptsächlich Kinder ausgesetzt sind, als auch die Gefahr eines Einklemmens oder gar Zerreißens von Vorhängen.
Andererseits kann man aber die Stege zwischen den einzelnen Löchern der Lochung od. dgl. so klein wählen,
daß der Querschnittsverlust für den Luftdurchtritt völlig vernachlässigt werden kann. Erfahrungsgemäß ist der Luftdurchtritt
durch derartige Schieberlüftungen ohnehin so groß, daß sie vielfach nur zu einem Teil geöffnet werden.
Insofern ist also die Verwendung von gelochten Schieberteilen völlig ohne Nachteil.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
sieht vor, daß die gelochten od. dgl. ausgebildeten Schieber
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teile einstückig mit dem übrigen Schieber gefertigt sind.
Weil auch bei den vorbekannten Schieberlüftungen die Lüftungsöffnungen
des Schiebers mittels eines Stanzvorgangs erstellt werden» entstehen bei gleicher Fertigungsart; des
Schiebers der erfindungsgemäßen Schieberlüftung keinerlei
Materialmehrkosten. Da man die Lochung der einzelnen gelochten Schieberteile mit einem entsprechend ausgeführten
Werkzeug ebenfalls in einem Arbeitsgang durchführen kann,
entstehen auch hinsichtlich des Arbeitsvorgangs selbst
keine zusätzlichen Kosten. Dafür erhält man aber einen
wesentlich steiferen und stabileren Schieber.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Losgröße
etwa derjenigen eines Fliegengitters entspricht. Diese Ausgestaltung bringt eine echte Einsparung mit sich, weil
man einerseits auf die Verwendung eines zusätzlichen, in
der Regel aber üblichen, Fliegengitters verzichten kann und andererseits der Arbeitsgang des Einbaus dieses Fliegengitters
entfällt. Desweiteren kann man beim Fehlen eines separaten Fliegengitters ggfs. auch eine einfacher gestaltete Dichtung
verwenden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich jedoch dadurch, daß man durch den Wegfall des losen Fliegengitters diese
Schieberlüftung einfacher reinigen kann als bisher. Die Reinigung kann nunmehr vom Rauminnern her erfolgen, während
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bei der bisherigen Anordnung die Lüftung hierfür abgenommen werden mußte.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Krfindung
kennzeichnet sich dadurch, daß zumindest der Schieber aus Kunststoff gefertigt ist. In diesem Falle Irann raan eventuell
die Lochung beim Spritzen des Schiebers unmittelbar anformen.
Selbstverständlich besteht auch bei der erfiiulungsgeiuäßeii
Schieber lüftung die Möglichkeit, den Grundköder und den
Schieber·aus Abschnitten von sogenannter 'letervare oder
Lagerlänge - meist etwa sechs Meter lange Stangen - zu
fertigen.' Außerdem bringt der Schieber aus Kunststoff aufgrund
seiner geringen Wärmeleitfähigkeit den Vorteil eines reduzierten Warneverlustes mit sich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der -Erfindung
dargestellt. Es zeigen:
Pi;:. ' 1 perspektivisch eine abgebrochene! Darstellung
der Schieberlüftung in geschlossenen Zustand und
Fig. 2 dieselbe Schieberlüftung geöffnet.
In einer oberen Führungsnut 1 und einer unteren Führungsnut 2 des Grundhörpers 3 der Schioberlüftung ist ein Schieber
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im Sinne des Doppelpfeils 5 hin und her verschiebbar gelagert, Zu diesem Zwecke ist er beispielsweise an seinem
rechten, nicht gezeigten Ende mit einem Schieberantrieb verbunden, wobei es sich um einen Hand- oder Motorantrieb
handeln kann.· In weitere Nuten 6 und 7 des Grundkörpers 3 sind Streifendichtungen 8 bzw. 9 eingesprengt, die, wie
die Zeichnung zeigt, einen etwa S-förmigen Querschnitt haben.
Der beispielsweise aus Leichtmetall oder Kunststoff hergestellte
Grundkörper 3 besitzt vorzugsweise rechteckige, im gleichen seitlichen Abstand angeordnete Grundkörper-Lüftungsöffnungen
1o. Zwischen diesen befinden sich Grundkörper-Stege 11 etwa gleicher Größe. Der aus ebenem Material
gefertigte Schieber 4 besitzt Abdeckstege 12, deren Größe etwa der Größe der GrundkÖrper-Lüftungsöffnungen Ip entspricht.
Wenn sich diese Abdeckstege 12 unmittelbar hinter den Lüftungsöffnungen 1o befinden, ist die Schieberlüftung
in bekannter Weise geschlossen.
Erfinduhgsgemäß befinden sich zwischen den Abdeckstegen
des Schiebers 4 gelochte Schieberteile 13. Auch ihre Größe
entspricht insgesamt etwa der Größe der Grundkörper-Lüftungsöffnungen
Io, wie Figur 2 der Zeichnung deutlich zeigt. Die einzelnden Löcher 14, die nicht notwendigerweise kreisrund
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sein müssen, werden ausgestanzt oder in anderer bekannter Weise erstellt. Welche Herstellungsweise man wählt, hängt
wesentlich auch vom verwendeten Werkstoff ab. Das Ausgangsmaterial für den Schieber kann beispielsweise Aluminium,
Kunststoff od. dgl. sein. Bevorzugt werden rostfreie Werkstoffe. Die Lochgröße kann man so bestimmen, daß sie etwa
derjenigen eines Fliegengitters entspricht, so daß man auf ein Fliegengitter verzichten kann und trotzdem eine
fliegensichere Schieberlüftung hat.
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Claims (4)
- A 13Ansprüchef 1. ) Schieberlüftung mit einem Lüftungsöffnungen aufweisenden Grundkörper und einem Abdeckstege für die Grundkörper-Lüftungsöffnungen besitzenden Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den Abdeckstegen (12) des Schiebers (4) gelochte, gitterartige, netzartige od. dgl. ausgebildete Schieberteile (13) befinden, deren Größe ebenfalls etwa derjenigen der Grundkörper-Lüftungsöffnungen (To) entspricht. . .
- 2. Schieberlüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gelochten od. dgl. ausgebildeten Schieberteile (13) einstückig mit dem übrigen Schieber (4) gefertigt sind.
- 3. Schieberlüftung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochgröße derjenigen eines Fliegengitters entspricht.
- 4. Schieberlüftung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Schieber (4) aus Kunststoff gefertigt ist.130032/00 16
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Also Published As
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| EP0032207A1 (de) | 1981-07-22 |
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