DE102004059248B4 - Leiteinrichtung für Kleintiere - Google Patents
Leiteinrichtung für Kleintiere Download PDFInfo
- Publication number
- DE102004059248B4 DE102004059248B4 DE102004059248.9A DE102004059248A DE102004059248B4 DE 102004059248 B4 DE102004059248 B4 DE 102004059248B4 DE 102004059248 A DE102004059248 A DE 102004059248A DE 102004059248 B4 DE102004059248 B4 DE 102004059248B4
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- small animal
- guide according
- guide
- cover
- guide elements
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 title claims abstract description 38
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims abstract description 44
- 239000000463 material Substances 0.000 claims abstract description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 2
- 239000000758 substrate Substances 0.000 claims description 2
- 241000269350 Anura Species 0.000 description 3
- 241000269420 Bufonidae Species 0.000 description 3
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 3
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000009193 crawling Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
Images
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M29/00—Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus
- A01M29/30—Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus preventing or obstructing access or passage, e.g. by means of barriers, spikes, cords, obstacles or sprinkled water
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K3/00—Pasturing equipment, e.g. tethering devices; Grids for preventing cattle from straying; Electrified wire fencing
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G13/00—Protection of plants
- A01G13/10—Devices for affording protection against animals, birds or other pests
- A01G13/105—Protective devices against slugs, snails, crawling insects or other climbing animals
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K3/00—Pasturing equipment, e.g. tethering devices; Grids for preventing cattle from straying; Electrified wire fencing
- A01K2003/007—Fencing and guiding systems for amphibia
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Birds (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Toxicology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Abstract
Leiteinrichtung für Kleintiere mit mehreren aneinandergereihten langgestreckten Leitelementen (12) aus flachem Material, die jeweils eine Barrierenwand (14) und eine quer zur Barrierenwand (14) verlaufende Bodenplatte (16) zum Aufstellen auf einen Untergrund aufweisen, wobei die Bodenplatte (16) eine Lauffläche für die Kleintiere bildet, gekennzeichnet durch mindestens eine Bodenscheibe (38) zum Aufstellen auf den Untergrund und als Unterlage für die Bodenplatten (16) zweier benachbarter Leitelemente (12), wobei die Oberseite der Bodenscheibe (38) eine Überbrückungsfläche zur Überbrückung einer Lücke zwischen den Laufflächen der Bodenplatten (16) bildet.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Leiteinrichtung für Kleintiere gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Es sind Leiteinrichtungen für Kleintiere bekannt, die aus mehreren aneinandergereihten Leitelementen bestehen. Die Leitelemente werden so auf den Boden aufgestellt, dass sie eine Barrierenwand bilden, die von den meisten Kleintieren nicht überklettert oder übersprungen werden kann. Die Leiteinrichtung wird in der Regel entlang einer Straße aufgestellt, die beispielsweise von Kröten und Fröschen während der Laichzeit überquert wird. Er hindert die Tiere an der Überquerung der Straße und leitet sie zu einer Sammelstelle oder zu einem Tunnel. Die Leitelemente werden mittels Pfosten, die in den Untergrund gerammt werden, am Boden befestigt. Die Pfosten dienen gleichzeitig dazu, zwei benachbarte Leitelemente mittels einer Steckverbindung zu verbinden. Es besteht jedoch oftmals das Problem, dass die Leiteinrichtung nicht schnurgerade verläuft. Wenn die Leiteinrichtung um ein Eck verlaufend ausgebildet sein muß, müssen die Leitelemente in ihrer Form entsprechend angepasst sein. Dies ist aufwendig, zumal oft erst vor Ort entschieden werden kann, welchen Verlauf die Leiteinrichtung nimmt. Insbesondere wenn die Leiteinrichtung eine entlang der Barrierenwand verlaufende Lauffläche für die Kleintiere aufweist, weist diese an Eckpunkten oft Lücken auf, so dass die Leitfunktion eingeschränkt ist.
- Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Leiteinrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass sie besser an die landschaftlichen Gegebenheiten an ihrem Aufstellungsort angepasst werden kann.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Leiteinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
- Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, dass die Bodenscheibe bei einer Eckverbindung zweier Leitelemente die im Bereich dieser Eckverbindung unterbrochene Lauffläche überbrückt. Indem die Bodenscheibe als Unterlage für die Bodenplatten dient, ist eine variable Anpassung an verschiedene Abwinkelungen der Leiteinrichtung im Eckbereich möglich, ohne dass die Lauffläche eine Lücke aufweist und ohne dass die Bauteile individuell angepasst oder zugeschnitten werden müssen.
- Die Bodenscheiben weisen zweckmäßig einen kreisförmigen oder einen kreissektorförmigen Umriß auf, wobei ein halbkreisförmiger oder ein dreiviertelkreisförmiger Umriß bevorzugt wird. Zweckmäßig weisen die Bodenscheiben an ihren Rändern jeweils einen nach unten abstehenden Streifen zum Eindrücken in den Untergrund auf. Dieser verhindert, dass Kleintiere im Bereich der Bodenscheiben unter der Leiteinrichtung durchkriechen, wenn die Bodenscheibe über einer Bodenwelle aufgestellt wird.
- Vorzugsweise weist die Bodenplatte mindestens eines Leitelements einen trapezförmigen Grundriß auf, wobei die Längsseiten zueinander parallel verlaufen und die an die Barrierenwand angrenzende Längsseite die gleiche Länge aufweist wie die Barrierenwand und länger ist als die gegenüberliegende Längsseite. Bevorzugt weist die Bodenscheibe einen Radius auf, der der Länge der auf ihr aufliegenden Schmalseiten der Bodenplatten entspricht. Die Bodenscheibe bildet dann eine vollständige Überbrückung der Lücke in der Lauffläche zwischen zwei benachbarten Bodenplatten in voller Breite. Der Eckwinkel, in dem zwei benachbarte Barrierenwände zueinander angeordnet sind, ist in einem großen Bereich variierbar, ohne dass die benachbarten Bodenplatten aneinanderstoßen. Die Bodenplatten weisen vorzugsweise jeweils an ihrer der Barrierenwand abgewandten Längsseite einen abgekanteten Streifen zum Eindrücken in den Untergrund auf. Dadurch sind die Leitelemente besser an Bodenunebenheiten anpassbar. Ebenso wie der von der Bodenplatte nach unten abstehende Streifen verhindert der abgekantete Streifen, dass Kleintiere im Bereich von Bodenwellen unter der Leiteinrichtung durchkriechen können.
- Der vorteilhaften Weiterbildung nach Anspruch 7 liegt der Gedanke zugrunde, dass der Steckstift eine Scharnierachse bildet, um die zwei benachbarte Leitelemente gegeneinander verschwenkt werden können. Das Scharnier bildet dann ein Eck im Verlauf des Amphibienzauns, wobei die benachbarten Barrierenwände auf Stoß aneinander anliegen. Die Leitelemente können dadurch in einem flexibel veränderbaren Winkel zueinander angeordnet sein, ohne dass die Dichtigkeit des Zauns vermindert ist.
- Das mindestens eine Führungselement ist zweckmäßig eine Hülse. Die Hülsen zweier benachbarter Leitelemente ergänzen sich vorteilhaft zu einer sich im wesentlichen über die gesamte Höhe der Barrierenwände erstreckenden Röhre. Die Röhre bildet das Bindeglied zwischen den benachbarten Barrierenwänden, so dass die Leiteinrichtung auch im Eckbereich keine Lücke aufweist. Dabei weist die Bodenscheibe zweckmäßig ein Loch zur Aufnahme der Röhre auf. Dadurch wird die Dichtigkeit der Leiteinrichtung im Bereich des Scharniers weiter verbessert.
- Vorteilhafterweise weisen die Leitelemente jeweils am oberen Rand der Barrierenwände einen quer zu ihr verlaufenden Abdeckstreifen zum Abweisen der Kleintiere auf. Der Abdeckstreifen erstreckt sich von der Barrierenwand auf die Seite, an der auch die Bodenplatte angeordnet ist. Zweckmäßig weisen die Abdeckstreifen jeweils einen nach unten abgekanteten Abweisstreifen auf. Der Abdeckstreifen hindert die Kleintiere daran, die Barrierenwand zu überklettern. Die Barrierenwand muß dann nicht so hoch ausgeführt werden, wodurch Material gespart wird.
- Vorzugsweise enden die Abdeckstreifen der Leitelemente im Abstand zu den Schmalseiten der Barrierenwände. An den Abdeckstreifen zweier benachbarter Leitelemente liegt eine die Lücke zwischen den Abdeckstreifen überbrückende Abdeckplatte an. Dadurch wird vermieden, dass Tiere im Eckbereich zwischen zwei benachbarten Abdeckstreifen die Leiteinrichtung leichter überklettern oder überspringen können.
- Die Abdeckplatte weist zweckmäßig einen kreisförmigen oder kreissektorförmigen, insbesondere halbkreisförmigen oder dreiviertelkreisförmigen Umriß auf. Vorzugsweise ist die Abdeckplatte an einem Steckstift befestigt. Um einerseits eine lückenlose Verbindung zwischen zwei benachbarten Abdeckstreifen herzustellen und andererseits den Eckwinkel zwischen zwei benachbarten Barrierenwänden variabel gestalten zu können, ist es zweckmäßig, dass die an den Abdeckplatten anliegenden Ränder der Abdeckstreifen eine zur kreisförmigen Außenkontur der Abdeckplatten komplementäre kreisbogenförmige Kontur aufweisen. Zum besseren Abweisen von kletternden oder springenden Tieren weisen die Abdeckplatten vorzugsweise jeweils einen ringsumlaufenden, nach unten weisenden Ring auf. Zweckmäßig weisen die Barrierenwände nach oben randoffene Schlitze zum Einstecken der Ringe auf, die es ermöglichen, dass der Winkel der Eckverbindung variabel ist, ohne dass die Ringe hierbei störend wirken.
- Es wird bevorzugt, dass die Leitelemente aus Metallblech oder aus Kunststoff gefertigt sind. Insbesondere bei der Fertigung aus Metallblech ist es möglich, die Leitelemente einstückig durch Abkanten der Bodenplatte und des Abdeckstreifens auszubilden.
- Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
-
1 einen Abschnitt eines Amphibienzauns mit zwei in einem Eckbereich miteinander verbundenen Leitelementen; -
2 ein verkürzt dargestelltes Leitelement; -
3 einen Steckstift und -
4 eine Bodenscheibe. - Eine als Amphibienzaun
10 ausgebildete Leiteinrichtung für Kleintiere gemäß1 ist aus mehreren Leitelementen12 zusammengesetzt. Die Leitelemente12 (2 ) sind aus Metallblech gefertigt und weisen eine langgestreckte aufrechtstehende Barrierenwand14 auf, die für Amphibien wie Frösche oder Kröten eine schwer überwindbare Barriere darstellt. Quer zur Barrierenwand14 weist das Leitelement12 eine Bodenplatte16 auf, die auf den Untergrund aufgestellt wird und deren obere Seite gleichzeitig als Lauffläche für die Amphibien dient, auf der sich sie entlang der Barrierenwand fortgewegen können. Die Bodenplatte16 weist einen trapezförmigen Grundriß mit zwei zueinander parallelen Längsseiten18 ,20 und diese verbindenden Schmalseiten22 ,24 auf. Die Länge der an die Barrierenwand14 anschließenden Längsseite18 entspricht der Länge der Barrierenwand14 , die zweite Längsseite20 ist kürzer als die erste. - An der zweiten Längsseite
20 ist ein Blechstreifen26 nach unten abgekantet, der beim Aufstellen des Amphibienzauns10 in den Untergrund gedrückt wird. Der abgekantete Streifen26 verhindert, dass Amphibien im Bereich von Bodenwellen unter dem Amphibienzaun10 durchkriechen können. Am oberen Rand der Barrierenwand14 weist das Leitelement12 einen Abdeckstreifen28 auf, der sich quer zur Barrierenwand14 auf dieselbe Seite hin erstreckt wie die Bodenplatte16 . Am Abdeckstreifen28 ist nach unten ein Abweisstreifen30 abgekantet. Der Abdeckstreifen28 verhindert zusammen mit dem Abweisstreifen30 , dass Frösche oder Kröten an der Barrierenwand14 emporklettern und diese überwinden. - An ihren Schmalseiten tragen die Barrierenwände Hülsen
32 ,34 , deren Länge so bemessen ist, dass sich die Hülsen32 ,34 zweier benachbarter Leitelemente12 zu einer Röhre ergänzen, die sich im wesentlichen über die gesamte Höhe der Barrierenwände14 erstreckt. Eine Verbindung zweier benachbarter Leitelemente12 wird dadurch erzielt, dass durch die zu einer Röhre zusammengefügten Hülsen32 ,34 ein Steckstift36 durchgesteckt wird, wodurch ein Scharnier entsteht, das ein Verschwenken der beiden Leitelemente12 gegeneinander ermöglicht. Der Steckstift36 (3 ) wird zudem in den Untergrund getrieben, um den Amphibienzaun10 zu verankern. Zu diesem Zweck kann in den Untergrund eine Führungshülse eingebettet sein, in die der Steckstift36 mit seinem unteren Ende eingreift. Die Führungshülse mit eingefügtem Steckstift36 kann zur Stabilisierung mit Beton eingegossen werden. - Die Schmalseiten
22 ,24 der Bodenplatten16 liegen auf halbkreisförmigen Bodenscheiben38 (4 ) auf. Jede Bodenscheibe38 weist einen an ihrem Rand angebrachten, nach unten abstehenden Streifen40 auf, der in den Untergrund gedrückt wird. Desweiteren weist sie ein Loch42 auf, in das die Röhre32 ,34 eingefügt wird. Der Radius der Bodenscheibe38 entspricht der Länge der auf ihr aufliegenden Schmalseite22 der Bodenplatte16 . Im Eckbereich des Amphibienzauns, in dem die durch die Bodenplatten16 gebildete Lauffläche unterbrochen ist, bildet die Bodenscheibe38 mit ihrer Oberfläche eine Überbrückung der Lücke in der Lauffläche. Der nach unten abstehende Streifen40 verhindert, dass Amphibien im Bereich der Bodenscheibe unter dieser durchkriechen können. Der trapezförmige Grundriß der Bodenplatten16 ermöglicht eine individuelle Anpassung des Eckwinkels des Amphibienzauns10 in einem breiten Winkelbereich, ohne dass zwei benachbarte Bodenplatten16 einander überlappen. Wenn der Amphibienzaun10 aufgestellt ist, werden die Bodenplatten16 mit den Bodenscheiben38 durch Nieten oder Schrauben verbunden oder mit ihr verklebt. - Die Steckstifte
36 (3 ) tragen an ihrem oberen Ende jeweils eine Abdeckplatte44 . Von der Abdeckplatte44 erstreckt sich ein ringsumlaufender Ring46 nach unten. Durch die Abdeckplatte44 wird eine gute Anpassbarkeit des Amphibienzauns10 im Eckbereich an verschiedene Eckwinkel erreicht. Hierzu enden die Abdeckstreifen28 im Abstand zu den Schmalseiten der Barrierenwände, so dass sich die Abdeckstreifen28 zweier benachbarter Leitelemente beim Verschwenken der Leitelemente12 um den Steckstift36 als Scharnierachse nicht behindern. Die Lücke zwischen den Abdeckstreifen28 zweier benachbarter Leitelemente wird durch die Abdeckplatte44 und den Ring46 geschlossen, so dass auch im Eckbereich Amphibien am Überklettern der Barrierenwand14 gehindert werden. Der Ring46 ist dabei in einem nach oben randoffenen Schlitz48 in der Barrierenwand14 geführt. Die der Abdeckplatte44 zugewandten Ränder50 der Abdeckstreifen liegen an der Abdeckplatte44 an und sind kreisbogenförmig ausgeführt mit demselben Krümmungsradius wie die Abdeckplatte44 . - Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten:
Die Erfindung betrifft eine Leiteinrichtung für Kleintiere mit mehreren aneinandergereihten langgestreckten Leitelementen12 aus flachem Material, die jeweils eine Barrierenwand14 und eine quer zur Barrierenwand14 verlaufende Bodenplatte16 zum Aufstellen auf einen Untergrund aufweisen, wobei die Bodenplatte16 eine Lauffläche für die Kleintiere bildet. Erfindungsgemäß ist mindestens eine Bodenscheibe38 zum Aufstellen auf den Untergrund und als Unterlage für die Bodenplatten16 zweier benachbarter Leitelemente12 vorgesehen, wobei die Oberseite der Bodenscheibe38 eine Überbrückungsfläche zur Überbrückung einer Lücke zwischen den Laufflächen der Bodenplatten16 bildet.
Claims (19)
- Leiteinrichtung für Kleintiere mit mehreren aneinandergereihten langgestreckten Leitelementen (
12 ) aus flachem Material, die jeweils eine Barrierenwand (14 ) und eine quer zur Barrierenwand (14 ) verlaufende Bodenplatte (16 ) zum Aufstellen auf einen Untergrund aufweisen, wobei die Bodenplatte (16 ) eine Lauffläche für die Kleintiere bildet, gekennzeichnet durch mindestens eine Bodenscheibe (38 ) zum Aufstellen auf den Untergrund und als Unterlage für die Bodenplatten (16 ) zweier benachbarter Leitelemente (12 ), wobei die Oberseite der Bodenscheibe (38 ) eine Überbrückungsfläche zur Überbrückung einer Lücke zwischen den Laufflächen der Bodenplatten (16 ) bildet. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenscheibe (
38 ) einen kreis- oder kreissektorförmigen, insbesondere halbkreisförmigen oder dreiviertelkreisförmigen Umriß hat - Leiteinrichtung für Kleintiere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenscheibe (
38 ) an ihrem Rand jeweils einen nach unten abstehenden Streifen (40 ) zum Eindrücken in den Un- tergrund aufweist. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (
16 ) mindestens eines Leitelements (12 ) einen trapezförmigen Grundriss aufweist, wobei die Längsseiten (18 ,20 ) zueinander parallel verlaufen und die an die Barrierenwand (14 ) angrenzende Längsseite (18 ) die gleiche Länge aufweist wie die Barrierenwand (14 ) und länger ist als die gegenüberliegende Längsseite (20 ). - Leiteinrichtung für Kleintiere nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenscheibe (
38 ) einen Radius aufweist, der der Länge von auf ihr aufliegenden Schmalseiten (22 ) der Bodenplatten (16 ) entspricht. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatten (
16 ) jeweils an ihrer der Barrierenwand (14 ) abgewandten Längsseite (20 ) einen abgekanteten Streifen (26 ) zum Eindrücken in den Untergrund aufweisen. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Befestigungselemente zum Befestigen der Leitelemente (
12 ) auf dem Untergrund, welche jeweils einen Steckstift (36 ) zum Einstecken in den Untergrund aufweisen, wobei die Leitelemente (12 ) an den Schmalseiten ihrer Barrierenwände (14 ) jeweils mindestens ein Führungselement (32 ,34 ) zum Durchstecken der Steckstifte (36 ) unter Bildung eines zwei benachbarte Leitelemente (12 ) verbindenden Scharniers aufweisen. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Führungselement (
32 ,34 ) eine Hülse ist. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Hülsen (
32 ,34 ) zweier benachbarter Leitelemente (12 ) zu einer sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe der Barrierenwände (14 ) erstreckenden Röhre ergänzen. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenscheibe (
38 ) ein Loch (42 ) zur Aufnahme der Röhre aufweist. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente (
12 ) jeweils am oberen Rand der Barrierenwand (14 ). einen quer zu ihr verlaufenden Abdeckstreifen (28 ) zum Abweisen der Kleintiere aufweisen. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckstreifen (
28 ) jeweils einen nach unten abgekanteten Abweisstreifen (30 ) aufweisen. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckstreifen (
28 ) im Abstand zu den Schmalseiten der Barrierenwände (14 ) enden und dass an den Abdeckstreifen (28 ) zweier benachbarter Leitelemente (12 ) eine die Lücke zwischen den Abdeckstreifen (28 ) überbrückende Abdeckplatte (44 ) anliegt. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (
44 ) einen kreisförmigen oder kreissektorförmigen, insbesondere halbkreisförmigen oder dreiviertelkreisförmigen Umriss aufweist. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (
44 ) an einem Steckstift (36 ) befestigt ist. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Abdeckplatten (
44 ) anliegenden Ränder (50 ) der Abdeckstreifen (28 ) eine zur Außenkontur der Abdeckplatten (44 ) komplementäre Kontur aufweisen. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatten (
44 ) jeweils einen rings umlaufenden, nach unten weisenden Ring (46 ) aufweisen. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Barrierenwände (
14 ) nach oben randoffene Schlitze (48 ) zum Einstecken der Ringe (46 ) aufweisen. - Leiteinrichtung für Kleintiere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente (
12 ) vorzugsweise einstückig aus Metallblech oder aus Kunststoff gefertigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102004059248.9A DE102004059248B4 (de) | 2004-12-08 | 2004-12-08 | Leiteinrichtung für Kleintiere |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102004059248.9A DE102004059248B4 (de) | 2004-12-08 | 2004-12-08 | Leiteinrichtung für Kleintiere |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102004059248A1 DE102004059248A1 (de) | 2006-06-14 |
| DE102004059248B4 true DE102004059248B4 (de) | 2014-01-02 |
Family
ID=36500152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102004059248.9A Expired - Fee Related DE102004059248B4 (de) | 2004-12-08 | 2004-12-08 | Leiteinrichtung für Kleintiere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102004059248B4 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009041764A1 (de) * | 2009-09-16 | 2011-04-21 | Ralf Jordan | Vorrichtung zur Wachstumssperre mit Tiermarkierungsschutz |
| CN105638639A (zh) * | 2016-03-22 | 2016-06-08 | 国网山东省电力公司高唐县供电公司 | 具有自动复位功能的挡鼠板 |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8202845U1 (de) * | 1982-02-04 | 1982-09-09 | Formzeug, Formen-und Werkzeuggesellschaft mbH & Co KG, 5144 Wegberg | Einrichtung zur raseneingrenzung |
| DE8811002U1 (de) * | 1988-08-31 | 1988-11-10 | Gloistein, Klaus, 7530 Pforzheim | Begrenzungsstein |
| DE9002882U1 (de) * | 1990-03-14 | 1990-05-17 | Ing. Gerhard Beckmann KG, 7988 Wangen | Schneckenabwehrzaun |
| DE3838876A1 (de) * | 1988-11-17 | 1990-05-23 | Erik Dipl Ing Zimmer | Schneckensperre |
| DE20109683U1 (de) * | 2000-08-09 | 2001-09-06 | Schmaus, Georg, 86551 Aichach | Schneckenabwehrvorrichtung |
| DE20208524U1 (de) * | 2002-05-30 | 2002-09-19 | Lutz, Rolf, 72631 Aichtal | Bausatz für eine Begrenzungsmauer |
| EP1252815A2 (de) * | 2001-04-26 | 2002-10-30 | Hermann Dr. Keck | Vorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schneckenfrass |
-
2004
- 2004-12-08 DE DE102004059248.9A patent/DE102004059248B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8202845U1 (de) * | 1982-02-04 | 1982-09-09 | Formzeug, Formen-und Werkzeuggesellschaft mbH & Co KG, 5144 Wegberg | Einrichtung zur raseneingrenzung |
| DE8811002U1 (de) * | 1988-08-31 | 1988-11-10 | Gloistein, Klaus, 7530 Pforzheim | Begrenzungsstein |
| DE3838876A1 (de) * | 1988-11-17 | 1990-05-23 | Erik Dipl Ing Zimmer | Schneckensperre |
| DE9002882U1 (de) * | 1990-03-14 | 1990-05-17 | Ing. Gerhard Beckmann KG, 7988 Wangen | Schneckenabwehrzaun |
| DE20109683U1 (de) * | 2000-08-09 | 2001-09-06 | Schmaus, Georg, 86551 Aichach | Schneckenabwehrvorrichtung |
| EP1252815A2 (de) * | 2001-04-26 | 2002-10-30 | Hermann Dr. Keck | Vorrichtung zum Schutz von Pflanzen vor Schneckenfrass |
| DE20208524U1 (de) * | 2002-05-30 | 2002-09-19 | Lutz, Rolf, 72631 Aichtal | Bausatz für eine Begrenzungsmauer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102004059248A1 (de) | 2006-06-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3622253C2 (de) | ||
| DE1534278B2 (de) | Metallbohle insbesondere fuer behelfsmaessige fahrbahnen | |
| DE2808809A1 (de) | In einer strassenoberflaeche anbringbarer rahmen und verfahren zu seiner anbringung | |
| DE2725742C2 (de) | Aus plattenförmigen Deckenelementen aufgebaute Decke | |
| EP0745168B1 (de) | Ausfachsystem für wände und verkleidungen im bauwesen | |
| EP1001101B2 (de) | Entwässerungsrinne | |
| EP1118730A1 (de) | Armierungs-Distanzhalter zum Verlegen einer Lage von Armierungseisen gegenüber einer Schalung für die Herstellung einer Betonkonstruktion | |
| DE102004059248B4 (de) | Leiteinrichtung für Kleintiere | |
| AT518349B1 (de) | Schalungselement zum ausbilden von dehnungs- oder pressfugen in betonbauteilen | |
| EP3075908B1 (de) | Schlitzrinne | |
| DE29614953U1 (de) | Pflasterstein | |
| DE202024104862U1 (de) | Entwässerungsrinne zum Ableiten von Oberflächenwasser | |
| CH708410B1 (de) | Halterungsprofil zur Montage und Fixierung eines Abschlusselements für Beläge im Aussenbereich. | |
| DE2701196C2 (de) | ||
| DE3037423C2 (de) | Plattform zum Abstellen eines Fahrzeuges | |
| DE9412740U1 (de) | Schwimmbecken | |
| DE10148977B4 (de) | Balkenschuh | |
| DE29720926U1 (de) | Abschalelement | |
| DE102004041967B4 (de) | Träger für einen Bodenbelag für Freilandräume | |
| DE2157284A1 (de) | Bauelement, z.B. zum Eindecken von Dächern | |
| EP2692950B1 (de) | Bauelement für die Errichtung mobiler Schutzbarrieren an Fahrbahnen | |
| DE20304109U1 (de) | Fugenbandabschalanordnung | |
| WO2014037551A1 (de) | Schlitzrinne | |
| DE29503328U1 (de) | Bahnsteig | |
| DE10354799B4 (de) | Anordnung für eine Deichabdichtung und eine Deicherhöhung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| R012 | Request for examination validly filed |
Effective date: 20110923 |
|
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20141003 |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |