DE10124129A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Messen der Elementtemperatur eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors und Vorrichtung und Verfahren zum Steuern der Heizvorrichung eines Luft-/Kraftstoffverhälntissensors - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Messen der Elementtemperatur eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors und Vorrichtung und Verfahren zum Steuern der Heizvorrichung eines Luft-/KraftstoffverhälntissensorsInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung, die versehen ist mit einer Schaltung zum Anlegen einer Spannung, um zur Messung der Elementtemperatur eines Sensorelements eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors, mit dem das Auspuffsystem einer Brennkraftmaschine ausgestattet ist, zeitweise eine vorgegebene Spannung an das Sensorelement anzulegen, einer ersten Schaltung zum Abtasten des Sensorausgangs unmittelbar bevor diesem die Spannung aufgeprägt wird, und einer zweiten Schaltung zum Abtasten des Sensorausgangs, nachdem diesem die Spannung aufgeprägt wurde, wobei die Elementtemperatur des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors anhand der Sensorausgangsgröße unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung und der Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen der Spannung geschätzt wird. Ferner wird während der Messung des Innenwiderstands des Sensorelements des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors, mit dem das Auspuffsystem einer Brennkraftmaschine ausgestattet ist, die an die Heizvorrichtung zum Aufheizen des Sensorelements angelegte Spannung konstant gehalten.
Description
Die Erfindung betrifft das Gebiet der Messung des Luft-/Kraft
stoffverhältnisses bei Brennkraftmaschinen und
insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zum
Messen der Elementtemperatur eines Luft-/Kraftstoff
verhältnissensors (einschließlich eines Sauerstoffsen
sors), mit dem das Auspuffsystem einer Brennkraftmaschine
ausgestattet ist und der zum Steuern des Luft-/Kraft
stoffverhältnisses des Motors verwendet wird, sowie
eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Steuern einer
Heizvorrichtung zum Aufheizen eines Sensorelements, mit
dem der Luft-/Kraftstoffverhältnissensor ausgestattet
ist, anhand der gemessenen Elementtemperatur.
Es ist bereits eine Luft-/Kraftstoffverhältnis-Steuervor
richtung für Brennkraftmaschinen bekannt, die mit Hilfe
eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors, beispielsweise
anhand der Sauerstoffkonzentration im Abgas, das Ist-
Luft-/Kraftstoffverhältnis erfaßt, und die dem Motor
zugeführte Kraftstoffmenge durch Rückkopplung steuert,
derart, daß das Ist-Luft-/Kraftstoffverhältnis das Soll-
Luft-/Kraftstoffverhältnis erreicht.
Um die obenerwähnte Rückkopplungssteuerung ausführen zu
können, muß der Luft-/Kraftstoffverhältnissensor bereits
aktiviert worden sein. Da ein Luft-/Kraftstoffverhältnis
sensor dann aktiviert wird, wenn die Elementtemperatur
eine vorgegebene Aktivierungstemperatur erreicht, ist der
Luft-/Kraftstoffverhältnissensor mit einer Heizvorrich
tung versehen, die das Sensorelement aufheizt, um die
Elementtemperatur durch Steuern der Stromzufuhr zur
Heizvorrichtung auf die Solltemperatur zu steuern.
Genauer wird der Innenwiderstand des Sensorelements
gemessen und wird anhand des gemessenen Widerstands die
Elementtemperatur geschätzt, wobei die Stromzufuhr zur
Heizvorrichtung durch Rückkopplung in der Weise gesteuert
wird, daß das Element die Solltemperatur erreicht (siehe
JP 8-278279-A, JP 61-122556-A, JP 11-344466-A usw.).
Jedoch wird bei der Messung der Elementtemperatur des
Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (oder des damit zusam
menhängenden Innenwiderstands des Sensorelements) in dem
Fall, in dem zur Messung der Elementtemperatur (oder zur
Messung des Innenwiderstands) dem Sensorelement eine
vorgegebene Spannung aufgeprägt wird, um anhand der
Sensorausgangsgröße zu diesem Zeitpunkt den Innenwider
stand zu messen, von dem Luft-/Kraftstoffverhältnissensor
auch während der Innwiderstandsmessung (während des
Anlegens der Meßspannung) kontinuierlich eine Spannung
zur Messung des Luft-/Kraftstoffverhältnisses ausgegeben.
Somit wird in dem Fall, in dem die Sensorausgangsgröße
zur Messung des Innenwiderstands verwendet wird, der
Schätzfehler der Elementtemperatur zu groß.
Zudem ist das Sensorelement in den letzten Jahren minia
turisiert worden, während die Leistung der Heizvorrich
tung erhöht wurde, um das Sensorelement schnell zu akti
vieren und den aktivierten Zustand sicher aufrechtzuer
halten, wodurch die Geschwindigkeit, mit der das Sensor
element die Temperatur dem der Heizvorrichtung zugeführ
ten Strom nachführt, erhöht wurde (relative Verringerung
der Wärmekapazität des Sensorelements). Speziell in einer
Luft-/Kraftstoffverhältnis-Steuervorrichtung, bei der die
Stromzufuhr zur Heizvorrichtung durch Zweipunktregelung
geregelt wird, schwankt deshalb aufgrund dieses Ein-/Aus
schaltens der Stromzufuhr zur Heizvorrichtung die
Temperatur des Sensorelements zeitweise und somit auch
der Innenwiderstand des Elements. Dies ruft bei der Mes
sung des Innenwiderstands einen Fehler hervor, der zu
einer Herabsetzung der Schätzgenauigkeit der Elementtem
peratur führt.
Diese Herabsetzung der Schätzgenauigkeit der Elementtem
peratur führt beim Steuern der Stromzufuhr zur Heizvor
richtung, um das Sensorelement aufzuheizen, nicht nur zu
einer verringerten Möglichkeit, das Element auf die
Solltemperatur zu steuern, sondern auch zu einer erhöhten
Leistungsaufnahme der Heizvorrichtung. Dies beeinflußt
die Rückkopplungssteuerung des Luft-/Kraftstoffverhält
nisses negativ.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung und ein Verfahren zum Messen der Elementtem
peratur zu schaffen, die nicht zu dem obenerwähnten
Nachteil der herkömmlichen Vorrichtung und des herkömmli
chen Verfahrens führen, die anhand der genau gemessenen
Elementtemperatur eine genaue Beurteilung des Aktivie
rungszustands des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors
ermöglichen, mit denen das Sensorelement durch Steuerung
der Heizvorrichtung zum Aufheizen des Sensorelements
anhand der genau gemessenen Elementtemperatur auf die
gewünschte Elementtemperatur gebracht werden kann und mit
denen die Genauigkeit der Luft-/Kraftstoffverhältnis-
Rückkopplungssteuerung auf der Grundlage der obengenann
ten Heizvorrichtungssteuerung erhöht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 9, 10, 11 und 16
bzw. durch ein Verfahren nach einem der Ansprüche 17, 25
und 26. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhän
gigen Ansprüchen angegeben.
Zur Lösung der obengenannten Aufgabe geht die Erfindung
wie folgt vor.
Wenn zur Messung der Elementtemperatur eine vorgegebene
Spannung an das Sensorelement des Luft-/Kraftstoff
verhältnissensors angelegt wird, wird der Sensorausgang
sowohl unmittelbar, bevor diesem die vorgegebene Spannung
aufgeprägt wird, als auch, nachdem diesem die vorgegebene
Spannung aufgeprägt wurde, abgetastet.
Anhand der Sensorausgangsgröße unmittelbar vor dem Anle
gen der vorgegebenen Spannung und der Sensorausgangsgröße
nach dem Anlegen der vorgegebenen Spannung wird die
Temperatur des Sensorelements geschätzt.
Durch dieses Vorgehen erhöht sich aufgrund der Tatsache,
daß der Einfluß der Sensorausgangsgröße unmittelbar vor
dem Anlegen der vorgegebenen Spannung auf die Spannungs
ausgangsgröße des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors für
die Luft-/Kraftstoffverhältnismessung berücksichtigt
wird, die Schätzgenauigkeit der Temperatur des Sensor
elements, wodurch unter anderem eine genaue Beurteilung
der Aktivierung des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors
ermöglicht wird.
Die Elementtemperatur kann durch Verwendung der Sensor
ausgangsgröße unmittelbar vor dem Anlegen der vorgegebe
nen Spannung als Basis und der Sensorausgangsgröße nach
dem Anlegen der vorgegebenen Spannung als Korrekturpara
meter geschätzt werden, jedoch kann die Elementtemperatur
auch durch Berechnung des Innenwiderstands des Sensorele
ments anhand der Sensorausgangsgröße geschätzt werden.
Außerdem wird bei der Messung des Innenwiderstands des
Sensorelements des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors die
an die Heizvorrichtung zum Aufheizen des Sensorelements
angelegte Spannung konstant gehalten.
Dadurch kann die Temperaturschwankung des Sensorelements
(mit anderen Worten, die Schwankung des Innenwiderstands
des Sensorelements) vermieden werden, die durch die der
Steuerung der Heizvorrichtung zum Aufheizen des Sensor
elements innewohnende Schwankung der an die Heizvorrich
tung angelegten Spannung verursacht wird, so daß der
Innenwiderstand des Sensorelements genau gemessen werden
kann und die Elementtemperatur anhand des gemessenen
Innenwiderstands genau berechnet werden kann.
Ferner kann die Heizvorrichtung zum Aufheizen des Sensor
element anhand der genau erfaßten Elementtemperatur durch
Rückkopplung gesteuert werden, derart, daß die Element
temperatur die Solltemperatur erreicht und der Sensor auf
die gewünschte Temperatur gesteuert werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deut
lich beim Lesen der folgenden Beschreibung einer bevor
zugten Ausführungsform, die auf die Zeichnung Bezug
nimmt; es zeigen:
Fig. 1 das Schema einer Luft-/Kraftstoffverhältnis-
Rückkopplungssteuervorrichtung für Motoren gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 die Struktur des Sensorelements des Luft-/Kraft
stoffverhältnissensors;
Fig. 3 Kennliniendiagramme des Sensorelements des Luft-/Kraft
stoffverhältnissensors;
Fig. 4 einen ersten Stromlaufplan für die Heizvorrich
tung und das Sensorelement des Luft-/Kraft
stoffverhältnissensors;
Fig. 5 einen Ablaufplan der Elementtemperaturmessungs
routine gemäß einer erste Ausführungsform;
Fig. 6 einen Zeitablaufplan der Elementtemperaturmessung;
Fig. 7 einen Ablaufplan der Heizvorrichtungssteuerungs
routine;
Fig. 8 einen Ablaufplan der Elementtemperaturmessungs
routine gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 9 einen Ablaufplan der Elementtemperaturmessungs
routine gemäß einer dritten Ausführungsform;
Fig. 10 einen zweiten Stromlaufplan für die Heizvorrich
tung und das Sensorelement des Luft-/Kraft
stoffverhältnissensors;
Fig. 11 einen Ablaufplan der Elementtemperaturmessungs
routine gemäß einer vierten Ausführungsform;
Fig. 12 die Zweipunktregelung der Stromzufuhr während der
Impedanzmessung;
Fig. 13 einen weiteren Stromlaufplan für die Heizvorrich
tung des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors; und
Fig. 14 einen Ablaufplan der Elementtemperaturmessungs
routine gemäß einer fünften Ausführungsform.
Fig. 1 ist ein Schema, das eine Luft-/Kraftstoff
verhältnis-Rückkopplungssteuervorrichtung für Brennkraft
maschinen zeigt.
Die Brennkraftmaschine 1 (im folgenden als Motor bezeich
net) ist für jeden Zylinder mit einem Einspritzventil 3
versehen, das entweder einem Einlaß 2 bzw. einer Brenn
kammer gegenüberliegt. Eine Steuereinheit 4 steuert die
Kraftstoffeinspitzung aller Kraftstoffeinspritzventile 3.
Die Steuereinheit 4 berechnet die der stöchiometrischen
Luftmenge (λ = 1) äquivalente Basis-Kraftstoffeinspritz
menge Tp = K × Qa/Ne (wobei K konstant ist) beispiels
weise aus der anhand eines von einem Luftstrommeßgerät 5
ausgegebenen Signals erfaßten Ansaugluftmenge Qa und der
anhand eines von einem Kurbelwinkelsensor 6 ausgegebenen
Signals erfaßten Drehzahl Ne. Die berechnete Basis-Kraft
stoffeinspritzmenge wird anschließend über das Soll-Luft-/Kraft
stoffverhältnis tλ und den Luft-/Kraftstoff
verhältnis-Rückkopplungskoeffizienten (anhand
eines von einem in einem Abgaskanal 7 angeordneten Luft-/Kraft
stoffverhältnissensor 8 ausgegebenen Signals)
korrigiert, wodurch eine endgültige Kraftstoffeinspritz
menge Ti = Tp × (1/tλ) × α berechnet wird. Die Kraft
stoffeinspritzimpulsbreite mit einer Impulsbreite, die
der berechneten Kraftstoffeinspritzmenge Ti entspricht,
wird synchron mit der Motordrehung an jedes Kraft
stoffeinspritzventil 3 ausgegeben.
Hier ist der Luft-/Kraftstoffverhältnissensor 8 im Abgas
kanal 7 angeordnet, um Signale auszugeben, die der Sauer
stoffkonzentration im Abgas entsprechen. Anhand der vom
Luft-/Kraftstoffverhältnissensor 8 ausgegebenen Signale
erfaßt die Steuereinheit 4 das Luft-/Kraftstoffverhältnis
des dem Motor 1 zugeführten Luft-/Kraftstoffgemischs und
legt, beispielsweise mit Hilfe eines Proportional-Inte
gral-Reglers, durch Inkrementieren/Dekrementieren den
Luft-/Kraftstoffverhältnis-Rückkopplungskorrekturkoeffi
zienten α fest, um das Luft-/Kraftstoffverhältnis λ des
Luft-/Kraftstoffgemischs durch Rückkopplung so zu steu
ern, daß dieses das Soll-Luft-/Kraftstoffverhältnis tλ
erreicht.
Außerdem ist der Luft-/Kraftstoffverhältnissensor 8 ein
sogenannter Weitbereich-Luft-/Kraftstoffverhältnissensor,
der durch ständiges Variieren seiner Ausgangsspannung
entsprechend dem Luft-/Kraftstoffverhältnis dieses linear
messen kann und mit einer Heizvorrichtung zum Aufheizen
des Sensorelements versehen ist.
Die Struktur des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors 8 ist
in Fig. 2 gezeigt.
In Fig. 2 ist der Sensorelementkörper 20 aus porösen
Schichten eines elektrolytischen Materials wie etwa
Zirkonoxid, das Sauerstoffionen leiten kann, gebildet. Im
Sensorelementkörper 20 sind eine Heizvorrichtung 21, eine
Umgebungsluftkammer 22 und eine Gasdiffusionskammer 23,
in der Figur von unten nach oben, vorgesehen.
Wenn der Heizvorrichtung 21 Strom zugeführt wird, heizt
diese das Sensorelement auf.
Die Umgebungsluftkammer 22 ist so ausgebildet, daß sie
mit der Umgebungsluft als Referenzgas außerhalb des
Abgaskanals in Verbindung steht.
Die Gasdiffusionskammer 23 ist so ausgebildet, daß sie
über eine in der in der Figur oben liegenden Oberfläche
des Körpers 20 ausgebildeten Abgaseinleitungsbohrung 24
und über eine beispielsweise aus γ-Aluminiumoxid gebilde
ten Schutzschicht 25 mit dem Abgas in Kontakt steht.
Durch eine an der oberen Wand der Umgebungsluftkammer 22
ausgebildete Elektrode 26A und einer an der unteren Wand
der Gasdiffusionskammer 23 ausgebildete Elektrode 26B ist
ein Nernstzellenabschnitt 26 gebildet.
Außerdem ist durch eine an der oberen Wand der Gasdiffu
sionskammer 23 ausgebildete Elektrode 27A und eine an der
oberen Wand des Körpers 20 ausgebildete Elektrode 27B ein
Pumpenzellenabschnitt 27 gebildet, der mit der Schutz
schicht 28 bedeckt ist.
Der Nernstzellenabschnitt 26 erzeugt zwischen seinen
Elektroden 26A und 26B eine Spannung, die dem durch die
Sauerstoffionenkonzentration (Sauerstoffpartialdruck) in
der Gasdiffusionskammer 23 beeinflußten Sauerstoffparti
aldruck entspricht. Somit kann durch Messung dieser
Spannung ermittelt werden, ob das Luft-/Kraft
stoffverhältnis in bezug auf die stöchiometrische
Luftmenge (λ = 1) fett oder mager ist.
Wenn an den Pumpenzellenabschnitt 27 eine vorgegebenen
Spannung angelegt wird, bewegen sich die Sauerstoffionen
in der Gasdiffusionskammer 23, so daß zwischen den Elek
troden 27A und 27B des Pumpenzellenabschnitts Strom
fließt. Da der Wert (Grenzwert) ip des Stroms, der zwi
schen den Elektroden 27A und 27B des Pumpenzellenab
schnitts fließt, wenn an diesen eine vorgegebene Spannung
angelegt wird, durch die Sauerstoffionenkonzentration in
der Gasdiffusionskammer 23 beeinflußt wird, kann durch
das Messen dieses Werts das Luft-/Kraftstoffverhältnis
des Abgases erfaßt werden.
Mit anderen Worten, wie in Fig. 3 gezeigt ist, kann
dadurch, daß sich die Spannungs-/Stromkennlinie des
Pumpenzellenabschnitts 27 mit dem Luft-/Kraft
stoffverhältnis λ ändert, nach Anlegen einer vorge
gebenen Spannung Vp an den Pumpenzellenabschnitt aus dem
Stromwert ip das Luft-/Kraftstoffverhältnis des Abgases
erfaßt werden.
Außerdem wird auf der Grundlage des Mager/Fett-Ausgangs
signals des Nernstzellenabschnitts 26 die Polung der an
den Pumpenzellenabschnitt angelegten Spannung bestimmt,
so daß, wie in Fig. 3B gezeigt ist, sowohl im Bereich des
fetten Luft-/Kraftstoffverhältnisses als auch im Bereich
des mageren Luft-/Kraftstoffverhältnisses anhand des
Werts ip des durch den Pumpenzellenabschnitt fließenden
Stroms eine Weitbereich-Messung des Luft-/Kraftstoff
verhältnisses λ ausgeführt werden kann.
Fig. 4 zeigt einen ersten Stromlaufplan zur Steuerung des
Sensorelements 20 und der Heizvorrichtung 21 zum Aufhei
zen des Sensorelements im Luft-/Kraftstoffverhältnis
sensor 8.
Die Ausgangsspannung Vs des Sensorelements 20 im Luft-/Kraft
stoffverhältnissensor 8 wird entsprechend dem Luft-/Kraft
stoffverhältnis kontinuierlich verändert, wobei
dieses Ausgangssignal in die Steuereinheit 4 eingegeben
wird.
Ferner wird zur Messung der Elementtemperatur (zur Mes
sung des Innenwiderstands) des Sensorelements 20 über ein
Schaltelement 13 und einen Referenzwiderstand R0 eine
vorgegebene Spannung Vcc (beispielsweise von 5 V) an
dieses Sensorelement angelegt.
Deshalb wird dann, wenn das Schaltelement während der
Elementtemperaturmessung auf EIN wechselt, am Ausgang Vs
des Sensorelements 11 die Spannung zur Messung der Ele
menttemperatur überlagert.
An die Heizvorrichtung 21 wird eine Batteriespannung VB
angelegt, wobei in der Stromversorgungsschaltung ein
Schaltelement 14 angeordnet ist.
Eine CPU 15 in der Steuereinheit 4 liest zu einem vorge
gebenen Zeitpunkt das Ausgangssignal des Sensorelements
20 über ein Filter (Glättungsschaltung) 16 und einen A/D-
Umsetzer 17, wobei das Schaltelement 13 zum Anlegen der
zur Messung der Elementtemperatur verwendeten Spannung
zweipunktgeregelt wird.
Außerdem führt die CPU 15 eine Zweipunktregelung des
Schaltelements 14 zur Steuerung der Heizvorrichtung über
einen A/D-Umsetzer 18 aus, um dadurch die Stromzufuhr
menge für die Heizvorrichtung 21 zu regeln.
Als nächstes werden unter Bezug auf ein Ablaufdiagramm
die Steuerungsschritte der CPU 15 erläutert.
Fig. 5 ist ein Ablaufdiagramm, das die in einem vorgege
benen Kurbelwinkelzyklus auszuführende Routine für die
Messung der Elementtemperatur gemäß einer ersten Ausfüh
rungsform zeigt.
Im Schritt 1 (in der Zeichnung wie auch im folgenden mit
"S1" abgekürzt) wird die Sensorausgangsgröße Vs eingele
sen und als Vaf = Vs festgelegt, anhand dessen das Luft-/Kraft
stoffverhältnis λ erfaßt wird.
Im Schritt 2 wird das Schaltelement 13 auf EIN geschaltet
und das Anlegen der Spannung Vcc zur Messung der Element
temperatur des Sensorelements 20 angestoßen. Mit anderen
Worten, das Anlegen der Spannung Vcc zur Messung der
Elementtemperatur des Sensorelements 20 wird unmittelbar
nach dem Abtasten des Sensorausgangs zur Messung des
Luft-/Kraftstoffverhältnisses angestoßen.
Im Schritt 3 wird nach dem Verstreichen einer vorgegebe
nen Zeit T1 seit dem Anstoßen der Spannungsanlegung zur
Messung der Elementtemperatur die Sensorausgangsgröße Vs
eingelesen und für die Messung des Innenwiderstand des
Sensorelements 20 als Vr = Vs festgelegt.
Im Schritt 4 wird die Sensorausgangsgröße Vr nach der
Spannungsanlegung durch die Sensorausgangsgröße Vaf
unmittelbar vor der Spannungsanlegung korrigiert. Ge
nauer, die Sensorausgangsgröße Vaf unmittelbar vor der
Spannungsanlegung wird von der Sensorausgangsgröße Vr
nach der Spannungsanlegung subtrahiert, um somit eine
korrigierte Sensorausgangsgröße Vr = Vr - Vaf zu erhal
ten.
Im Schritt S wird der Innenwiderstand Rs des Sensorele
ments 20 anhand der korrigierten Sensorausgangsgröße Vr
berechnet.
Genauer, wenn der Strom, der durch das Sensorelement 20
fließt, gleich i ist und
Vs = Vr,
Vr = i × Rs,
Vcc - Vr = 1 × R0,
kann der Innenwiderstand Rs durch die Gleichung
Vs = Vr,
Vr = i × Rs,
Vcc - Vr = 1 × R0,
kann der Innenwiderstand Rs durch die Gleichung
Rs = Vr/[(Vcc - Vr)/R0]
berechnet werden.
Im Schritt 6 wird anhand des Innenwiderstands Rs des
Sensorelements 20, beispielsweise durch Bezugnahme auf
eine Tabelle, die Elementtemperatur Ts berechnet. Wenn
die Elementtemperatur Ts zunimmt, nimmt der Innenwider
stand Rs ab. Somit kann die Elementtemperatur Ts aus dem
Innenwiderstand Rs berechnet werden.
Im Schritt 7 wird das Schaltelement 13 nach dem Verstrei
chen einer zweiten vorgegebenen Zeit T2 seit dem Anstoßen
der Spannungsanlegung zur Messung der Elementtemperatur
auf AUS geschaltet, um dadurch das Anlegen der Spannung
Vcc an das Sensorelement 11 zur Messung der Elementtempe
ratur zu beenden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 6 werden die Auswirkungen der
obenerwähnten Elementtemperaturmessung erklärt.
In dem Fall, in dem dem Sensorelement des Luft-/Kraft
stoffverhältnissensors zur Elementtemperaturmessung
eine Spannung aufgedrückt wird, ändert sich dadurch, daß
die Sensorausgangsgröße mit einem der Sauerstoffbatterie
des Sensorelements entsprechenden Ausgangssignal überla
gert wird, zumeist die Sensorausgangsgröße nach der
Spannungsanlegung, obwohl die Elementtemperatur konstant
ist, wodurch ein Fehler bei der Schätzung der Elementtem
peratur hervorgerufen wird.
Deshalb wird durch Korrektur der Sensorausgangsgröße Vr
nach der Spannungsanlegung durch die Sensorausgangsgröße
Vaf unmittelbar vor der Spannungsanlegung oder genauer
durch Festlegung der korrigierten Sensorausgangsgröße Vr
auf Vr = Vr - Vaf der Einfluß der Sauerstoffbatterie
beseitigt, so daß der Innenwiderstand Rs anhand der
korrigierten Sensorausgangsgröße Vr korrekt berechnet
wird und der Schätzfehler der Elementtemperatur Ts ver
mieden wird.
Außerdem wird bei der Messung des Luft-/Kraft
stoffverhältnisses durch Abtasten des Sensoraus
gangs in einem vorgegebenen Kurbelwinkelzyklus dem Sen
sorelement die Spannung zur Messung der Elementtemperatur
unmittelbar nach dem Abtasten des Sensorausgangs aufge
drückt. Dadurch wird die Häufigkeit der Fälle, in denen
das Luft-/Kraftstoffverhältnis nicht erfaßt werden kann,
weil die Spannung unter anderem zu Zeitpunkten angelegt
wird, in denen eine hohe Drehzahl herrscht, minimiert und
ferner der Einfluß auf die Steuerung des Luft-/Kraft
stoffverhältnisses minimiert. Außerdem kann der
Sensorausgang zur Messung des Luft-/Kraft
stoffverhältnisses abgetastet werden, anstatt den
Sensorausgang unmittelbar vor der Spannungsanlegung
abzutasten.
Fig. 7 ist ein Ablaufplan der Heizvorrichtungssteuerungs
routine, die zu vorgegebenen Zeitpunkten auszuführen ist.
Im Schritt 101 wird die durch die Routine von Fig. 5
zuletzt berechnete Elementtemperatur Ts eingelesen.
Im Schritt 102 wird entsprechend der Abweichung der Ist-
Elementtemperatur Ts von der Solltemperatur mit Hilfe
eines herkömmlichen PID-Reglers die Einschaltdauer HDUTY
(in %) der Heizvorrichtung berechnet, um über diese die
Elementtemperatur Ts der Solltemperatur anzunähern.
Genauer, wenn die Ist-Elementtemperatur Ts niedriger als
die Solltemperatur ist, wird die Einschaltdauer HDUTY der
Heizvorrichtung erhöht, so daß sich die der Heizvorrich
tung 21 zugeführte Strommenge (das Stromzufuhrzeitver
hältnis) erhöht. Umgekehrt wird die Einschaltdauer HDUTY
der Heizvorrichtung verringert, so daß sich die der
Heizvorrichtung 21 zugeführte Strommenge (das Stromzu
fuhrzeitverhältnis) verringert, wenn die Ist-Elementtem
peratur Ts höher als die Solltemperatur ist.
Im Schritt 103 wird die berechnete Einschaltdauer HDUTY
der Heizvorrichtung ausgegeben, wodurch das Schaltelement
14 zur Steuerung der der Heizvorrichtung 21 zugeführten
Strommenge in der Weise auf EIN oder auf AUS geschaltet
wird, daß die Elementtemperatur Ts zur Solltemperatur
konvergiert.
In der obigen Ausführungsform wird auf der gleichen
Grundlage, wie die Elementtemperatur Ts berechnet wird,
der Innenwiderstand Rs des Sensorelements 20 ermittelt,
wobei die Elementtemperatur Ts während der Heizvorrich
tungssteuerung zur Erreichung der Solltemperatur durch
Rückkopplung gesteuert wird. Da die Elementtemperatur Ts
jedoch anhand des Innenwiderstands Rs bestimmt wird, kann
diese Rückkopplungssteuerung ohne Berechnung der Element
temperatur Ts vorgenommen werden.
In diesem Fall ist die Elementtemperatur niedrig, wenn
der Ist-Innenwiderstand Rs größer als der Soll-Innen
widerstand ist, weshalb die Einschaltdauer HDUTY der
Heizvorrichtung 21 und somit die dieser zugeführte Strom
menge erhöht wird. Umgekehrt ist die Elementtemperatur
hoch, wenn der Ist-Innenwiderstand Rs kleiner als der
Soll-Innenwiderstand ist, weshalb die Einschaltdauer
HDUTY der Heizvorrichtung 21 und somit die dieser zuge
führte Strommenge verringert wird.
Als nächstes werden weitere Ausführungsformen der Erfin
dung erklärt.
Fig. 8 ist ein anstelle des Ablaufplans von Fig. 5 auszu
führender Ablaufplan der Elementtemperaturmessungsroutine
gemäß einer zweiten Ausführungsform.
Die Schritte 51 bis 53 entsprechen den Schritten 1 bis 3
im Ablaufplan von Fig. 5.
Im Schritt 54 wird der Innenwiderstand Rs des Sensor
elements 11 anhand der nicht korrigierten Sensorausgangs
größe Vr nach der Spannungsanlegung berechnet.
Im Schritt 55 wird aus der Sensorausgangsgröße Vaf unmit
telbar vor Spannungsanlegung der Korrekturwert für den
Innenwiderstand Rs (Rs-Korrekturwert) berechnet.
Im Schritt 56 wird der im Schritt 54 berechnete Innenwi
derstand Rs durch den im Schritt 55 berechneten Rs-Kor
rekturwert korrigiert.
Die Korrektur wird hierbei in der Weise ausgeführt, daß
dann, wenn die Sensorausgangsgröße Vaf unmittelbar vor
Spannungsanlegung größer ist, der Innenwiderstand Rs auf
einen kleineren Wert korrigiert wird, da in diesem Fall
der berechnete Innenwiderstand Rs größer als der Istwert
ist.
Danach wird im Schritt 57 die Elementtemperatur Ts anhand
des (korrigierten) Innenwiderstands Rs des Sensorelements
11, beispielsweise durch Bezugnahme auf eine Tabelle,
berechnet. Der Schritt 58 entspricht dem Schritt 7 im
Ablaufplan von Fig. 5.
Fig. 9 ist ein anstelle des Ablaufplans von Fig. 5 auszu
führender Ablaufplan der Elementtemperaturmessungsroutine
gemäß einer dritten Ausführungsform.
Die Schritte 61 bis 63 entsprechen den Schritten 1 bis 3
im Ablaufplan von Fig. 5.
Im Schritt 64 wird der Innenwiderstand Rs des Sensorele
ments 11 anhand der nicht korrigierten Sensorausgangs
größe Vr nach der Spannungsanlegung berechnet. Im Schritt
65 wird die Elementtemperatur Ts, beispielsweise durch
Bezugnahme auf eine Tabelle, anhand des Innenwiderstands
Rs des Sensorelements 20 berechnet.
Im Schritt 66 wird aus der Sensorausgangsgröße Vaf unmit
telbar vor Spannungsanlegung der Korrekturwert für die
Elementtemperatur Ts (Ts-Korrekturwert) berechnet.
Im Schritt 67 wird die im Schritt 64 berechnete Element
temperatur Ts durch den im Schritt 66 berechneten Ts-
Korrekturwert korrigiert.
Die Korrektur wird hierbei in der Weise ausgeführt, daß
dann, wenn die Sensorausgangsgröße Vaf unmittelbar vor
Spannungsanlegung größer ist, der Innenwiderstand Rs auf
einen kleineren Wert korrigiert wird, da in diesem Fall
der berechnete Innenwiderstand Rs größer als der Istwert
ist und die Elementtemperatur Ts somit einen Wert ergibt,
der kleiner als die Ist-Temperatur ist. Dementsprechend
wird die korrigierte Elementtemperatur Ts zur Steuerung
der Heizvorrichtung oder dergleichen hergenommen. Der
Schritt 68 entspricht dem Schritt 7 im Ablaufplan von
Fig. 5.
Als nächstes wird erläutert, in welcher Weise die Impe
danz des Sensorelements des Luft-/Kraftstoffverhältnis
sensors 8 gemessen wird und anhand der gemessenen
Impedanz die Elementtemperatur ermittelt wird.
Fig. 10 zeigt eine zweite Steuerschaltung für den Sensor
elementabschnitt 20 des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors
(den Nernstzellenabschnitt 26, den Pumpenzellenabschnitt
27) und die Heizvorrichtung 21 zum Aufheizen des Sensor
elements.
In der vorliegenden Steuerschaltung wird zur Impedanzmes
sung, von einem Mikrocomputer 30 gesteuert, eine Wechsel
spannung aus einer Wechselspannungsquelle 31 an den
Nernstzellenabschnitt 26 angelegt, wobei der durch den
Nernstzellenabschnitt 26 fließende Strom spannungsumge
setzt ist und durch einen Strommeßwiderstand 32 und einen
Meßverstärker 33 erfaßt wird.
Das Signal des Meßverstärkers 33 wird beispielsweise in
eine Impedanz-Meßschaltung 34 mit einem Hochpaßfilter und
einem Integrator eingegeben, um dadurch bei der Erfassung
der Impedanz R1 lediglich die Amplitude der Wechselstrom
komponente zu berücksichtigen. Auf diese Weise kann die
Impedanz R1 des Nernstzellenabschnitts 26 gemessen wer
den.
Außerdem wird das Signal des Meßverstärkers 33 durch ein
Tiefpaßfilter 35 geschickt, so daß lediglich die Gleich
stromkomponente genommen wird, um die vom Nernstzellenab
schnitt 26 erzeugte Spannung, die der Sauerstoffkonzen
tration entspricht, zu erfassen. Auf diese Weise kann die
Verarmung/Anreicherung der Sauerstoffkonzentration erfaßt
werden.
Unter der Steuerung des Mikrocomputers 30 wird an den
Pumpenzellenabschnitt 27 eine vorgegebene Spannung Vp aus
einer Gleichspannungsquelle 36 angelegt, jedoch ist die
Polung entsprechend der von dem Nernstzellenabschnitt 26
erfaßten Verarmung/Anreicherung der Sauerstoffkonzentra
tion ausgerichtet, so daß der durch den Pumpenzellenab
schnitt 27 fließende Strom spannungsumgesetzt ist und
durch einen Strommeßwiderstand 37 und einen Meßverstärker
38 erfaßt wird. Auf diese Weise wird das Luft-/Kraft
stoffverhältnis λ erfaßt.
Zum Anlegen einer Batteriespannung VB an die Heizvorrich
tung 21 wird eine Batterie verwendet. Da ähnlich wie in
der ersten Steuerschaltung (Fig. 4) in der Stromversor
gungsschaltung ein Schaltelement 39 angeordnet ist, führt
normalerweise der Mikrocomputer 30 die Zweipunktregelung
des Schaltelements 39 aus, wodurch die der Heizvorrich
tung 21 zugeführte Strommenge geregelt werden kann.
Fig. 11 ist ein durch den Mikrocomputer 30 zu vorgegebe
nen Zeitpunkten auszuführender Ablaufplan der Elementtem
peraturmessungsroutine gemäß einer vierten Ausführungs
form.
Im Schritt 71 werden verschiedene Betriebsbedingungen
eingelesen.
Im Schritt 72 wird festgestellt, ob die Bedingung, die
eine Messung der Impedanz R1 zuläßt, erfüllt ist. Hierbei
wird diese Bedingung erfüllt, wenn der Einfluß des durch
die Änderung der Abgasdurchflußmenge hervorgerufenen
Wärmeentzugs gering ist, also beispielsweise dann, wenn
die Betriebsbedingung des Motors einer vorgegebenen
Drehzahl Ne und einer vorgegebenen Kraftstoffeinspritz
menge Tp entspricht.
Wenn die Bedingung, die eine Messung der Impedanz R1
zuläßt, nicht erfüllt ist, kehrt die Prozedur zum Schritt
71 zurück.
Wenn die Bedingung, die eine Messung der Impedanz R1
zuläßt, erfüllt ist, setzt die Prozedur mit dem Schritt
73 fort, in dem die Einschaltdauer (HDUTY) der Heizvor
richtung auf 0 (%) eingestellt wird, worauf die Prozedur
mit dem Schritt 74 fortsetzt.
Im Schritt 74 wird die Impedanz des Sensorelements
(Nernstzellenabschnitts 26) gemessen. Genauer, an den
Nernstzellenabschnitt 26 wird eine vorgegebene Wechsel
spannung aus der Wechselspannungsquelle 31 angelegt und
zu diesem Zeitpunkt die am Stromerfassungswiderstand 32
abgegriffene Spannung eingelesen, aus der dann die Impe
danz R1 des Nernstzellenabschnitts 26 ermittelt wird.
Das heißt, daß, wie in Fig. 12A gezeigt ist, während der
Messung der Impedanz R1 die Stromversorgung der Heizvor
richtung zum Aufheizen des Sensorelements auf AUS ge
schaltet wird (angelegte Spannung; 0 V) und dieser Zu
stand beibehalten wird.
Die Prozedur setzt mit dem Schritt 75 fort, in dem die
Elementtemperatur anhand der im Schritt 74 gemessenen
Impedanz R1, beispielsweise durch Durchsuchen einer im
voraus angelegten Tabelle für die Elementtemperatur und
einen theoretischen Wert der Impedanz R1, ermittelt wird.
Nach Beendigung dieser Impedanzmessung wird die normale
Zweipunktregelung der Stromversorgung der Heizvorrichtung
21 wiederaufgenommen.
Durch die obige Routine wird die Stromzufuhr zur Heizvor
richtung zum Aufheizen des Sensorelements während der
Messung der Impedanz des Sensorelements unterbrochen
(wobei die angelegte Spannung konstant auf 0 V gehalten
wird), so daß die Impedanz bei einer Elementtemperatur
gemessen werden kann, die annähernd gleich der Abgastem
peratur zu diesem Zeitpunkt ist, wodurch die zeitweise
Schwankung der Sensorelementtemperatur vermieden wird.
Dadurch wird die Genauigkeit der Messung der Sensorele
mentimpedanz und somit die Genauigkeit der Messung der
Sensorelementtemperatur erhöht.
Außerdem kann im Schritt 73 des Ablaufplans von Fig. 11
die Einschaltdauer HDUTY der Heizvorrichtung während der
Messung der Impedanz des Sensorelements auf 100 (%)
eingestellt werden, um die Stromversorgung der Heizvor
richtung auf EIN zu schalten, und dieser Zustand beibe
halten werden, wie in Fig. 12B gezeigt ist. Dadurch kann
die angelegte Spannung auf einem maximalen Einstellwert
konstant gehalten werden, wodurch die zeitweise Schwan
kung der Sensorelementtemperatur vermieden wird und eine
Impedanzmessung in einem stabilen Zustand ermöglicht
wird.
Die Spannung während der Impedanzmessung kann im voraus,
beispielsweise durch Widerstandseinstellung, ohne die
obenerwähnte Zweipunktregelung auszuführen, festgelegt
werden. Ein Steuerschaltung zum Steuern der Heizvorrich
tung des Sensorelements für einen solchen Fall ist in
Fig. 13 gezeigt.
Wie in Fig. 13 gezeigt ist, ist die vorliegende Steuer
schaltung so beschaffen, daß die Stromzufuhr zur Heizvor
richtung 21 ähnlich wie in der obenerwähnten Ausführungs
form im Normalzustand durch eine vom Mikrocomputer 30
ausgeführte Zweipunktregelung des Schaltelements 39
gesteuert wird, hingegen während der Impedanzmessung ein
im voraus durch Einstellung des Widerstands des Schalters
40 ein Wert für die an die Heizvorrichtung 21 anzulegende
Spannung gewählt wird.
Wie in Fig. 13B gezeigt ist, legt der Schalter 40 eine an
die Heizvorrichtung 21 anzulegende Spannung beispiels
weise durch willkürliche Wahl mehrerer Widerstände fest.
Fig. 14 ist ein Ablaufplan der Elementtemperaturmessungs
routine gemäß einer fünften Ausführungsform.
Die Schritte 81 und 82 entsprechen den Schritten 71 und
72 des Ablaufplans von Fig. 11, so daß deren Erläuterung
entfällt.
Wenn im Schritt 82 die Bedingung, die eine Messung der
Impedanz R1 zuläßt, erfüllt ist, setzt die Prozedur mit
dem Schritt 83 fort.
Im Schritt 83 wird die Soll-Heizspannung während der
Impedanzmessung, beispielsweise durch Durchsuchen eines
im voraus angelegten Kennfelds, anhand der abgefragten
Drehzahl Ne und der Kraftstoffeinspritzmenge Tp bestimmt.
Auf diese Weise kann die angelegte Spannung so einge
stellt werden, daß sie einer Abgastemperatur entspricht,
die annähernd gleich der Elementtemperatur ist, so daß
die Schwankung der Elementtemperatur vermieden wird.
Als nächstes wird im Schritt 84 der Widerstand des Schal
ters 40 eingestellt, um die Heizspannung auf die im
Schritt 83 bestimmte Soll-Heizspannung einzustellen.
Danach setzt die Prozedur mit dem Schritt 85 fort, in dem
die Impedanz R1 gemessen wird.
Danach setzt die Prozedur mit dem Schritt 86 fort, in dem
beispielsweise die im voraus angelegte Tabelle für die
Elementtemperatur und den theoretischen Wert der Impedanz
R1 durchsucht werden, um anhand der im Schritt 85 gemes
senen Impedanz die Elementtemperatur zu ermitteln.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß während der Impe
danzmessung die anhand der Motordrehzahl Ne und der
Kraftstoffeinspritzmenge Tp festgelegte Spannung an die
Heizvorrichtung angelegt wird, wodurch die Schwankung der
Elementtemperatur vermieden wird und außerdem die Tempe
raturänderung vor und nach der Impedanzmessung minimiert
wird und eine noch genauere Impedanzmessung ermöglicht
wird.
Obwohl die Erfindung mit Bezug auf ihre bevorzugten
Ausführungsformen erläutert wurde, können selbstverständ
lich viele weitere möglich Modifikationen und Abänderun
gen vorgenommen werden, ohne vom Erfindungsgedanken und
vom Umfang der Erfindung gemäß den beigefügten Ansprüchen
abzuweichen.
Beispielsweise ist die Erfindung nicht auf die obigen
Ausführungsformen beschränkt, in denen die Heizvorrich
tungssteuerung (im Normalzustand) durch eine Zweipunktre
gelung ausgeführt wird. Die gleichen vorteilhaften Wir
kungen können ebenso in dem Fall erzielt werden, in dem
die Heizvorrichtungssteuerung durch ein Verfahren, das
sich von dem Verfahren, bei dem die Heizvorrichtung durch
Anlegen einer Spannung gesteuert wird, unterscheidet,
ausgeführt wird.
Die gesamten Inhalte von JP-2000-144427-A, eingereicht am
17. Mai 2000, und von JP-2000-197020-A, eingereicht am
29. Juni 2000, sind hiermit durch Literaturhinweis einge
fügt.
Claims (30)
1. Vorrichtung zum Messen der Elementtemperatur
eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8), mit dem das
Auspuffsystem einer Brennkraftmaschine (1) ausgestattet
ist,
gekennzeichnet durch
eine Spannungsanlegungsschaltung zum zeitweisen Anlegen einer vorgegebenen Spannung an ein Sensorelement (20) des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8), um die Elementtemperatur zu messen; und
eine Rechenschaltung, die den Sensorausgang (Vs) abtastet, unmittelbar bevor diesem die vorgegebene Span nung aufgeprägt wird und nachdem diesem die vorgegebene Spannung aufgeprägt wurde, und anhand der Sensorausgangs größe unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung und der Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen der Spannung die Elementtemperatur des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8) schätzt.
eine Spannungsanlegungsschaltung zum zeitweisen Anlegen einer vorgegebenen Spannung an ein Sensorelement (20) des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8), um die Elementtemperatur zu messen; und
eine Rechenschaltung, die den Sensorausgang (Vs) abtastet, unmittelbar bevor diesem die vorgegebene Span nung aufgeprägt wird und nachdem diesem die vorgegebene Spannung aufgeprägt wurde, und anhand der Sensorausgangs größe unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung und der Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen der Spannung die Elementtemperatur des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8) schätzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rechenschaltung die Elementtemperatur anhand
der Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen der Spannung
schätzt und die Sensorausgangsgröße unmittelbar vor dem
Anlegen der Spannung als Korrekturparameter verwendet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rechenschaltung die Sensorausgangsgröße nach
dem Anlegen der Spannung anhand der Sensorausgangsgröße
unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung korrigiert und
die Elementtemperatur anhand der korrigierten Sensoraus
gangsgröße schätzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rechenschaltung anhand der Sensorausgangs
größe unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung die Sen
sorausgangsgröße nach dem Anlegen der Spannung korri
giert, anhand der korrigierten Sensorausgangsgröße den
Innenwiderstand des Sensorelements (20) berechnet und
anhand des berechneten Innenwiderstands die Elementtem
peratur berechnet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Rechenschaltung zum Berechnen der korrekten
Sensorausgangsgröße die Sensorausgangsgröße unmittelbar
vor dem Anlegen der Spannung von der Sensorausgangsgröße
nach dem Anlegen der Spannung subtrahiert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rechenschaltung anhand der Sensorausgangs
größe nach dem Anlegen der Spannung den Innenwiderstand
des Sensorelements (20) berechnet, anhand der Sensoraus
gangsgröße unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung den
berechneten Innenwiderstand korrigiert und anhand des
korrigierten Innenwiderstands die Elementtemperatur
berechnet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rechenschaltung anhand der Sensorausgangs
größe nach dem Anlegen der Spannung den Innenwiderstand
des Sensorelements (20) berechnet, anhand des berechneten
Innenwiderstands die Elementtemperatur berechnet und die
berechnete Elementtemperatur anhand der Sensorausgangs
größe unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung korri
giert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rechenschaltung die Sensorausgangsgröße in
einem vorgegebenen Zyklus einliest, um das Luft-/Kraft
stoffverhältnis zu erfassen, und die Spannungsanle
gungsschaltung unmittelbar nach dem Einlesen der Sensor
ausgangsgröße eine vorgegebene Spannung an das Sensorele
ment (20) anlegt, um die Elementtemperatur zu messen.
9. Vorrichtung zum Messen der Elementtemperatur
eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8),
gekennzeichnet durch
eine Spannungsanlegungsschaltung, die zur Elementtemperaturmessung zeitweise eine vorgegebene Spannung an das Sensorelement (20) eines Luft-/Kraft stoffverhältnissensors (20), mit dem das Auspuffsy stem einer Brennkraftmaschine (1) ausgestattet ist, anlegt;
eine erste Sensorausgang-Abtastschaltung, die den Sensorausgang (Vs) unmittelbar, bevor diesem eine Span nung aufgeprägt wird, abtastet;
eine zweite Sensorausgang-Abtastschaltung, die den Sensorausgang (Vs), nachdem diesem eine Spannung aufgeprägt wurde, abtastet;
eine Elementtemperatur-Schätzeinrichtung, die die Elementtemperatur des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8) anhand der Sensorausgangsgröße unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung und der Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen der Spannung zu schätzen.
eine Spannungsanlegungsschaltung, die zur Elementtemperaturmessung zeitweise eine vorgegebene Spannung an das Sensorelement (20) eines Luft-/Kraft stoffverhältnissensors (20), mit dem das Auspuffsy stem einer Brennkraftmaschine (1) ausgestattet ist, anlegt;
eine erste Sensorausgang-Abtastschaltung, die den Sensorausgang (Vs) unmittelbar, bevor diesem eine Span nung aufgeprägt wird, abtastet;
eine zweite Sensorausgang-Abtastschaltung, die den Sensorausgang (Vs), nachdem diesem eine Spannung aufgeprägt wurde, abtastet;
eine Elementtemperatur-Schätzeinrichtung, die die Elementtemperatur des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8) anhand der Sensorausgangsgröße unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung und der Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen der Spannung zu schätzen.
10. Vorrichtung zum Steuern einer Heizvorrichtung
(21) eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8), die
eine Einrichtung zum Messen der Elementtemperatur eines
Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8) nach Anspruch 1
umfaßt, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Steuern
der Stromzufuhr zur Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen
des Sensorelements (20), mit dem der Luft-/Kraft
stoffverhältnissensor (8) ausgestattet ist, um die
Stromzufuhr durch Rückkopplung so zu steuern, daß die
Elementtemperatur eine Solltemperatur erreicht.
11. Vorrichtung zum Messen der Elementtemperatur
eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8),
gekennzeichnet durch
eine Heizvorrichtung zum Aufheizen des Sensor elements (20) eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8), mit dem das Auspuffsystem einer Brennkraftmaschine (1) ausgestattet ist;
eine Innenwiderstandsmeßschaltung, um den Innenwiderstand des Sensorelements (20) zu messen;
eine Rechenschaltung, die anhand des gemessenen Innenwiderstands die Elementtemperatur berechnet und anhand der berechneten Elementtemperatur die der Heizvor richtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) zuzuführende Strommenge berechnet;
eine Heizvorrichtungssteuerschaltung, um die Heizvorrichtung (21) anhand der berechneten Stromzufuhr menge zu steuern; und
eine Steuerschaltung für die an die Heizvorrich tung (21) angelegte Spannung zum Aufheizen des Sensorele ments (20), um diese während der Innenwiderstandsmessung des Sensorelements (20) konstant zu halten.
eine Heizvorrichtung zum Aufheizen des Sensor elements (20) eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8), mit dem das Auspuffsystem einer Brennkraftmaschine (1) ausgestattet ist;
eine Innenwiderstandsmeßschaltung, um den Innenwiderstand des Sensorelements (20) zu messen;
eine Rechenschaltung, die anhand des gemessenen Innenwiderstands die Elementtemperatur berechnet und anhand der berechneten Elementtemperatur die der Heizvor richtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) zuzuführende Strommenge berechnet;
eine Heizvorrichtungssteuerschaltung, um die Heizvorrichtung (21) anhand der berechneten Stromzufuhr menge zu steuern; und
eine Steuerschaltung für die an die Heizvorrich tung (21) angelegte Spannung zum Aufheizen des Sensorele ments (20), um diese während der Innenwiderstandsmessung des Sensorelements (20) konstant zu halten.
12. Vorrichtung zum Messen der Elementtemperatur
eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8) nach Anspruch
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Luft-/Kraft
stoffverhältnissensor (8) versehen ist mit einem
Nernstzellenabschnitt (26), um entsprechend der Verar
mung/Anreicherung des Luft-/Kraftstoffverhältnisses eine
Spannung zu erzeugen, und einem Pumpenzellenabschnitt
(27), an den eine vorgegebene Spannung angelegt wird,
deren Polung entsprechend der vom Nernstzellenabschnitt
(26) erfaßten Verarmung/Anreicherung des Luft-/Kraft
stoffverhältnisses ausgerichtet ist, um den Wert
des Stroms des Pumpenzellenabschnitts (27) entsprechend
dem Luft-/Kraftstoffverhältnis kontinuierlich zu verän
dern, wobei die Innenwiderstandsmeßschaltung den Innenwi
derstand des Nernstzellenabschnitts (26) anhand des Werts
des durch den Nernstzellenabschnitts (26) fließenden
Stroms, wenn an diesen eine Wechselspannung angelegt
wird, ermittelt wird.
13. Vorrichtung zum Messen der Elementtemperatur
eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8) nach Anspruch
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtungssteu
erschaltung die der Heizvorrichtung (21) zugeführte
Strommenge durch Zweipunktregelung steuert und die Steu
erschaltung für die an die Heizvorrichtung (21) angelegte
Spannung die Stromversorgung der Heizvorrichtung während
der Messung des Innenwiderstands des Sensorelements (20)
im AUS-Zustand hält.
14. Vorrichtung zum Messen der Elementtemperatur
eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (21) nach An
spruch 11 dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrich
tungssteuerschaltung die der Heizvorrichtung (21) zuge
führte Strommenge durch Zweipunktregelung steuert und die
Steuerschaltung für die an die Heizvorrichtung (21)
angelegte Spannung die Stromversorgung der Heizvorrich
tung während der Messung des Innenwiderstands des Sensor
elements (20) im EIN-Zustand hält.
15. Vorrichtung zum Messen der Elementtemperatur
eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (21) nach An
spruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschal
tung für die an die Heizvorrichtung (21) angelegte Span
nung diese Spannung auf einem Wert hält, der anhand der
Motordrehzahl (Ne) und der Kraftstoffeinspritzmenge (Tp)
bestimmt ist.
16. Vorrichtung zum Messen der Elementtemperatur
eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8),
gekennzeichnet durch
eine Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) eines Luft-/Kraftstoffverhältnis sensors (8), mit dem das Auspuffsystem einer Brennkraft maschine (1) ausgestattet ist;
eine Innenwiderstandsmeßschaltung, um den Innenwiderstand des Sensorelements (20) zu messen;
eine Einrichtung zum Berechnen der der Heizvor richtung (21) zuzuführenden Strommenge, um anhand des gemessenen Innenwiderstands die Elementtemperatur zu ermitteln und anhand der ermittelten Elementtemperatur die der Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorele ments (20) zuzuführende Strommenge zu berechnen;
eine Einrichtung zum Steuern der Heizvorrichtung (21), um diese anhand der berechneten Stromzufuhrmenge zu steuern; und
eine Einrichtung zum Steuern der an die Heizvor richtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) angelegten Spannung, um diese während der Innenwider standsmessung des Sensorelements (20) konstant zu halten.
eine Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) eines Luft-/Kraftstoffverhältnis sensors (8), mit dem das Auspuffsystem einer Brennkraft maschine (1) ausgestattet ist;
eine Innenwiderstandsmeßschaltung, um den Innenwiderstand des Sensorelements (20) zu messen;
eine Einrichtung zum Berechnen der der Heizvor richtung (21) zuzuführenden Strommenge, um anhand des gemessenen Innenwiderstands die Elementtemperatur zu ermitteln und anhand der ermittelten Elementtemperatur die der Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorele ments (20) zuzuführende Strommenge zu berechnen;
eine Einrichtung zum Steuern der Heizvorrichtung (21), um diese anhand der berechneten Stromzufuhrmenge zu steuern; und
eine Einrichtung zum Steuern der an die Heizvor richtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) angelegten Spannung, um diese während der Innenwider standsmessung des Sensorelements (20) konstant zu halten.
17. Verfahren zum Messen der Elementtemperatur eines
Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (20)
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
zeitweises Anlegen einer vorgegebenen Spannung an das Sensorelement (20) des Luft-/Kraftstoffverhältnis sensors (8), mit dem das Auspuffsystem einer Brennkraft maschine (1) ausgestattet ist, um die Elementtemperatur zu messen; und
Abtasten des Sensorausgangs (Vs) unmittelbar bevor diesem die Spannung aufgeprägt wird, und Schätzen der Elementtemperatur des Luft-/Kraftstoffverhältnis sensors (8) anhand der Sensorausgangsgröße unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung Spannungsanlegung und der Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen der Spannung.
zeitweises Anlegen einer vorgegebenen Spannung an das Sensorelement (20) des Luft-/Kraftstoffverhältnis sensors (8), mit dem das Auspuffsystem einer Brennkraft maschine (1) ausgestattet ist, um die Elementtemperatur zu messen; und
Abtasten des Sensorausgangs (Vs) unmittelbar bevor diesem die Spannung aufgeprägt wird, und Schätzen der Elementtemperatur des Luft-/Kraftstoffverhältnis sensors (8) anhand der Sensorausgangsgröße unmittelbar vor dem Anlegen der Spannung Spannungsanlegung und der Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen der Spannung.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß die Elementtemperatur des Luft-/Kraftstoff
verhältnissensors (8) anhand der Sensorausgangsgröße nach
dem Anlegen der Spannung geschätzt wird und die
Sensorausgangsgröße unmittelbar vor dem Anlegen der
Spannung als Korrekturparameter verwendet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß die Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen der
Spannung anhand der Sensorausgangsgröße unmittelbar vor
dem Anlegen der Spannung korrigiert wird und die Element
temperatur anhand der korrigierten Sensorausgangsgröße
geschätzt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß anhand der Sensorausgangsgröße unmittelbar vor
dem Anlegen der Spannung die Sensorausgangsgröße nach dem
Anlegen der Spannung korrigiert wird, anhand der korri
gierten Sensorausgangsgröße der Innenwiderstand des
Sensorelements (20) berechnet wird und anhand des berech
neten Innenwiderstands die Elementtemperatur berechnet
wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß die Sensorausgangsgröße unmittelbar vor dem
Anlegen der Spannung von der Sensorausgangsgröße nach dem
Anlegen der Spannung subtrahiert wird.
22. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß anhand der Sensorausgangsgröße nach dem Anlegen
der Spannung der Innenwiderstand des Sensorelements (20)
berechnet wird, anhand der Sensorausgangsgröße unmittel
bar vor dem Anlegen der Spannung der berechnete Innenwi
derstand korrigiert wird und anhand des korrigierten
Innenwiderstands die Elementtemperatur berechnet wird.
23. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß anhand der Sensorausgangsgröße zum Zeitpunkt des
Anlegens der Spannung der Innenwiderstand des Sensorele
ments (20) berechnet wird, anhand des berechneten Innen
widerstands die Elementtemperatur berechnet wird und die
berechnete Elementtemperatur anhand der Sensorausgangs
größe unmittelbar vor Anlegen der Spannung korrigiert
wird.
24. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß unmittelbar nach dem Einlesen der Sensoraus
gangsgröße vor dem Anlegen der Spannung durch einen Luft-/Kraft
stoffverhältnissensor (8) zur Erfassung der Sensor
ausgangsgröße in einem vorgegebenen Zyklus eine vorgege
bene Spannung zur Messung der Elementtemperatur an das
Sensorelement (20) angelegt wird.
25. Verfahren zum Messen der Elementtemperatur eines
Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8),
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Messen der Elementtemperatur durch ein Verfahren zum Messen der Elementtemperatur eines Luft-/Kraftstoff verhältnissensors (8) nach Anspruch 17; und
Steuern der Stromzufuhr zur Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20), mit dem der Luft-/Kraftstoffverhältnissensor (8) ausgestattet ist, durch Rückkopplung, derart, daß die Elementtemperatur eine Solltemperatur erreicht.
Messen der Elementtemperatur durch ein Verfahren zum Messen der Elementtemperatur eines Luft-/Kraftstoff verhältnissensors (8) nach Anspruch 17; und
Steuern der Stromzufuhr zur Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20), mit dem der Luft-/Kraftstoffverhältnissensor (8) ausgestattet ist, durch Rückkopplung, derart, daß die Elementtemperatur eine Solltemperatur erreicht.
26. Verfahren zum Messen der Elementtemperatur eines
Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8)
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Messen des Innenwiderstands des Sensorelements (20) des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8), mit dem das Auspuffsystem ausgestattet ist, Berechnen der Ele menttemperatur anhand des gemessenen Innenwiderstands und Berechnen der der Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) zugeführten Strommenge anhand der be rechneten Elementtemperatur; und
Halten der an die Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) angelegten Spannung während der Messung des Innenwiderstands des Sensorele ments (20) auf einem konstanten Wert.
Messen des Innenwiderstands des Sensorelements (20) des Luft-/Kraftstoffverhältnissensors (8), mit dem das Auspuffsystem ausgestattet ist, Berechnen der Ele menttemperatur anhand des gemessenen Innenwiderstands und Berechnen der der Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) zugeführten Strommenge anhand der be rechneten Elementtemperatur; und
Halten der an die Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des Sensorelements (20) angelegten Spannung während der Messung des Innenwiderstands des Sensorele ments (20) auf einem konstanten Wert.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß der Luft-/Kraftstoffverhältnissensor (8) verse
hen ist mit einem Nernstzellenabschnitt (26), um entspre
chend der Verarmung/Anreicherung des Luft-/Kraftstoff
verhältnisses eine Spannung zu erzeugen, und mit einem
Pumpenzellenabschnitt (27), an den eine vorgegebene
Spannung angelegt wird, deren Polung entsprechend der vom
Nernstzellenabschnitt (26) erfaßten Verarmung/An
reicherung des Luft-/Kraftstoffverhältnisses ausgerichtet
ist, um den Wert des Stroms des Pumpenzellenabschnitts
(27) entsprechend dem Luft-/Kraftstoffverhältnis kontinu
ierlich zu verändern;
wobei der Innenwiderstand des Nernstzellenab schnitts (26) anhand des Werts des durch den Nernstzel lenabschnitts (26) fließenden Stroms, wenn an diesen eine Wechselspannung angelegt wird, ermittelt wird.
wobei der Innenwiderstand des Nernstzellenab schnitts (26) anhand des Werts des durch den Nernstzel lenabschnitts (26) fließenden Stroms, wenn an diesen eine Wechselspannung angelegt wird, ermittelt wird.
28. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß die der Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des
Sensorelements (20) zugeführte Strommenge durch Zwei
punktregelung gesteuert wird und die Stromversorgung der
Heizvorrichtung (21) während der Messung des Innenwider
stands des Sensorelements (20) im AUS-Zustand gehalten
wird.
29. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß die der Heizvorrichtung (21) zum Aufheizen des
Sensorelements (20) zugeführte Strommenge durch Zwei
punktregelung gesteuert wird und die Stromversorgung der
Heizvorrichtung (21) während der Messung des Innenwider
stands des Sensorelements (20) im EIN-Zustand gehalten
wird.
30. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß die an die Heizvorrichtung (21) angelegte Span
nung auf einem Wert gehalten wird, der anhand der Motor
drehzahl (Ne) und der Kraftstoffeinspritzmenge (Tp)
festgelegt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2000144427A JP3764841B2 (ja) | 2000-05-17 | 2000-05-17 | 空燃比センサの素子温度計測装置及びヒータ制御装置 |
| JP2000197020A JP3734685B2 (ja) | 2000-06-29 | 2000-06-29 | 空燃比センサのセンサ素子温度検出装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10124129A1 true DE10124129A1 (de) | 2001-11-29 |
Family
ID=26592014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10124129A Ceased DE10124129A1 (de) | 2000-05-17 | 2001-05-17 | Vorrichtung und Verfahren zum Messen der Elementtemperatur eines Luft-/Kraftstoffverhältnissensors und Vorrichtung und Verfahren zum Steuern der Heizvorrichung eines Luft-/Kraftstoffverhälntissensors |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US6712054B2 (de) |
| DE (1) | DE10124129A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010031315A1 (de) * | 2010-07-14 | 2012-01-19 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtung zur rechnergestützten Bestimmung der Temperatur von Lamdasonden |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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