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DE102008042268A1 - Verfahren zum Betreiben einer beheizbaren Abgassonde - Google Patents

Verfahren zum Betreiben einer beheizbaren Abgassonde Download PDF

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DE102008042268A1
DE102008042268A1 DE102008042268A DE102008042268A DE102008042268A1 DE 102008042268 A1 DE102008042268 A1 DE 102008042268A1 DE 102008042268 A DE102008042268 A DE 102008042268A DE 102008042268 A DE102008042268 A DE 102008042268A DE 102008042268 A1 DE102008042268 A1 DE 102008042268A1
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DE
Germany
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probe
exhaust gas
pulse
internal resistance
measuring
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Pending
Application number
DE102008042268A
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English (en)
Inventor
Claudius Bevot
Eberhard Schnaibel
Jens Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Priority to US12/564,228 priority patent/US8286470B2/en
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Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Es wird ein Verfahren zum Betreiben einer Abgassonde (10), insbesondere einer Lambdasonde, im Abgas einer Brennkraftmaschine bereitgestellt. Wenigstens ein Heizelement (18) ist zum Erreichen der Betriebstemperatur in der Abgassonde (10) vorgesehen. Eine Bestimmung der Temperatur der Abgassonde (10) wird durch Messung des Innenwiderstandes Ri vorgenommen. Hierbei erfolgt die Messung des Innenwiderstandes Ri durch Aufprägen von diskreten bipolaren Messimpulsen, die Puls und Gegenpuls umfassen, und durch Erfassung der Nernstspannung UN.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Abgassonde, bei dem die Temperatur der Abgassonde durch Messung des Innenwiderstandes Ri der Abgassonde bestimmt wird.
  • Stand der Technik
  • Zur Reinigung der Abgase von Verbrennungsmaschinen werden heute in der Regel Katalysatoren eingesetzt. Für eine optimale Funktion der Katalysatoren sind bestimmte Verhältnisse der Komponenten im Abgas erforderlich. Um diese Verhältnisse entsprechend einstellen zu können, werden Abgassonden eingesetzt, die zur Messung der Konzentration einer bestimmten Komponente im Abgas vorgesehen sind. Insbesondere werden hierfür Sauerstoffsonden, sogenannte Lambdasonden, eingesetzt.
  • Im Prinzip weisen Sauerstoffsonden einen zwischen zwei Elektroden liegenden ionenleitenden Festelektrolyten auf. Die beiden Elektroden sind mit einer Messspannung beaufschlagbar. Je nach Sauerstoffgehalt und dem zu messenden Gas stellt sich ein Grenzstrom bzw. eine Nernstspannung ein, die von dem Unterschied der Sauerstoffkonzentration an den Elektroden abhängig ist.
  • Um die notwendige Ionenleitfähigkeit des Festelektrolyten zu erreichen, ist eine bestimmte Betriebstemperatur der Abgassonde erforderlich. Zudem hängt die Messgenauigkeit von der Temperatur der Sonde ab. Daher ist es im Allgemeinen erforderlich, die Sonde zu beheizen und die Temperatur zu kontrollieren und gegebenenfalls zu regeln. Zur Messung der Temperatur wird in der Regel auf ein separates Thermoelement verzichtet. Stattdessen kann auf den stark temperaturabhängigen Innenwiderstand Ri der Abgassonde zurückgegriffen werden, um ein Messsignal für die Sensortemperatur zu erhalten.
  • Bei einer reinen Zweipunktsonde wird herkömmlicherweise eine gepulste Ri-Messung eingesetzt. Hierfür wird zu Diagnosezwecken in einem niederfrequenten Bereich, zum Beispiel kleiner als 1 Hz, ein Stromimpuls von 0,5 mA bis 1 mA für die Dauer von 1–10 ms als Belastung auf die Sonde aufgeschaltet. Cirka 1 ms nach Einschalten des Stroms wird die Spannungserhöhung gemessen. Der so gemessene Innenwiderstandswert ist ausreichend stabil und genau, um eine Aussage über die Temperatur der Sonde zu erlauben. Allerdings hat dieses Verfahren den Nachteil, dass durch jede Beaufschlagung der Sonde mit einem Stromimpuls zu Diagnosezwecken eine Polarisation der Sonde hervorgerufen wird. Diese Polarisation muss sich erst abbauen, bevor die Sonde wieder für eine Messung der Nernstspannung als Abgasmessung zur Verfügung steht. Insbesondere bei gealterten und ausgekühlten Sonden sind daher relativ lange Erholphasen erforderlich, bevor die Sonde für die Abgasmessung wieder zur Verfügung steht. Insbesondere kann diese Erholphase 20–30 ms erfordern.
  • Bei stetigen Lambdasonden, insbesondere bei Breitband-Lambdasonden, wird die Nernstspannung konstant eingeregelt. Die Regelgröße dieser Regelung, der Pumpstrom, ist das Ausgangssignal der Abgassonde und wird als kontinuierlicher Messwert für die Luftzahl Lambda herangezogen. Auch die Temperatur der Sonde wird meist auf einen Sollwert eingeregelt, da die Sonde in einem engen Temperaturbereich betrieben werden muss, um die Funktionsweise und Charakteristik der Sonde zu gewährleisten. Zur Einregelung der Temperatur ist eine Temperaturmessung erforderlich. Wie eingangs beschrieben, wird hierfür in der Regel der stark temperaturabhängige Innenwiderstand Ri der Sonde herangezogen. Da bei einer stetigen Lambdasonde die Temperatur sehr schnell und genau um den Sollwert einzuregeln ist, muss eine Temperaturmessung mit hoher Frequenz, insbesondere mit einer Wiederholrate von mindestens 10 Hz, durchgeführt werden. Der Einsatz eines gepulsten Messverfahrens schränkt die kontinuierliche Messung der Lambdasonde erheblich ein, da während der mit den Messpulsen einhergehenden Polarisation der Sonde eine Regelung der Nernstspannung nicht möglich ist und daher kein Messwert für O2 erfasst werden kann.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird herkömmlicherweise die Innenwiderstandsmessung der Sonde durch eine Beaufschlagung der Nernstzelle mit einem Wechselstrom vorgenommen, indem die sich hierbei einstellende Spannung entsprechend ausgewertet wird. Die erforderliche Gleichstromfreiheit wird beispielsweise durch eine kapazitive Entkopplung gewährleistet, indem der Wechselstrom über einen Kondensator auf die Nernstzelle aufgeprägt wird. Bei Sonden mit gepumpter Referenz wird zusätzlich die Nernstzelle mit einem Gleichstrom beaufschlagt, der über eine eigenständige Stromquelle erzeugt wird. Der Wechselstrom weist eine eigene Frequenz auf, zum Beispiel 3 KHz, die außerhalb des Frequenzbandes liegt, in dem die Nernstspannung geregelt wird. Daher kann man dieses Wechselstromsignal aus der Regelgröße, die zur Messung von O2 bzw. zur Ermittlung der Luftzahl Lambda ausgewertet wird, herausfiltern. Die Herausfilterung der durch den angelegten Wechselstrom induzierten Störung, insbesondere diese hochfrequente Störung, ist jedoch nur eingeschränkt möglich und erfordert einen verhältnismäßig hohen technischen Aufwand. Die deutsche Offenlegungsschrift DE 100 29 795 A1 beschreibt beispielsweise eine Vorrichtung zum Messen des Innenwiderstandes einer linearen Lambdasonde, die einen Spannungsverstärker und einen Synchrondemodulator aufweist. Die Spannungsverstärkung ist mit der Frequenz der am Innenwiderstand abfallenden Wechselspannung zwischen zwei vorgegebenen Werten umschaltbar und das Ausgangssignal wird mittels eines Filters geglättet.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich demgegenüber die Aufgabe, ein Verfahren bereitzustellen, mit dem die Temperatur einer Abgassonde durch Messung des Innenwiderstandes Ri der Abgassonde beim Betreiben der Abgassonde bestimmt werden kann. Mit dem Verfahren sollen aufwendige Lösungen zur Temperaturmessung vermieden und gleichzeitig möglichst wenig Störimpulse im System erzeugt werden, um eine nahezu kontinuierliche Messung von O2 zu ermöglichen. Es soll also ohne besonderen technischen Aufwand die Einregelung der Temperatur durch eine ausreichend hohe Frequenz der Innenwiderstandsmessung ermöglicht werden, wobei die Störung des Ausgangssignals der Abgassonde minimal gehalten werden soll.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Vorteile der Erfindung
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen dieses Verfahrens ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben einer Abgassonde, insbesondere einer Lambdasonde, weist die Abgassonde wenigstens ein Heizelement zum Erreichen der Betriebstemperatur der Abgassonde auf. Die Bestimmung der Temperatur der Sonde wird durch Messung des Innenwiderstandes Ri vorgenommen. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Messung des Innenwiderstandes Ri durch Anlegen bzw. Aufprägen von diskreten bipolaren Messimpulsen erfolgt. Die bipolaren Messimpulse umfassen insbesondere Puls und Gegenpuls. Als Reaktion auf die Messimpulse ändert sich in Abhängigkeit von dem temperaturabhängigen Innenwiderstand Ri die Nernstspannung UN und kann als Maß für die Sondentemperatur ausgewertet werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren vermeidet nahezu vollständig die Nachteile von herkömmlichen Verfahren zur gepulsten Innenwiderstandsmessung. Das aus dem Stand der Technik bekannte Anlegen von Stromimpulsen zur Erfassung von temperaturabhängigen Spannungsänderungen, das heißt also zur Innenwiderstandsmessung, bewirkt eine Polarisation der Sonde, die zunächst abgebaut werden muss, bevor die Verwendung der Nernstspannung als Eingangssignal für die Regelung des Pumpstroms zur Erfassung von O2-Messwerten fortgesetzt werden kann. Erfindungsgemäß ist es demgegenüber vorgesehen, dass jeder Messimpuls bipolar angelegt wird, das heißt, dass jedem Puls ein Gegenpuls mit entgegengesetztem Vorzeichen folgt. Beispielsweise folgt einem ersten positiven Puls ein negativer Puls. Hierdurch wird eine Polarisation der Sondenelektroden durch den angelegten bipolaren Messimpuls weitgehend vermieden. Die im Stand der Technik durch den angelegten Diagnosestrom induzierte Polarisation, die die O2-Messung, das heißt die Einregelung des Pumpstroms, stört, ist sehr gering. Der verbleibende Messfehler der Nernstspannung ist vernachlässigbar. Das erfindungsgemäße gepulste Messverfahren zur Innenwiderstandsmessung ist im Vergleich mit Wechselströmen zu Diagnosezwecken mit sehr geringem Aufwand realisierbar, so dass es mit großem Vorteil einsetzbar ist.
  • Die bipolaren Messimpulse im erfindungsgemäßen Verfahren können aus wenigstens einem positiven Puls gefolgt von wenigstens einem negativen Gegenpuls bestehen. In anderen Ausführungsformen kann zunächst wenigstens ein negativer Puls gefolgt von wenigstens einem positiven Gegenpuls angelegt werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform sind die bipolaren Messimpulse sehr kurz, beispielsweise 0,1 ms bis 5 ms. Besonders bevorzugt sind bipolare Messimpulse, die für eine Zeitdauer von cirka 0,5 ms bis 1 ms pro Puls bzw. Gegenpuls angelegt werden. Durch die Kürze der Messimpulse zu Diagnosezwecken wird der Einfluss auf die Nernstspannung und damit auf die Einregelung des Pumpstroms zur Messung von O2 vernachlässigbar gering. Die kurzen Messimpulse sind dennoch ausreichend, um die Spannungsänderung als Maß für den Innenwiderstand Ri der Sonde zu erfassen. Im Gegensatz zu im Stand der Technik angelegten Wechselströmen zur Messung des Innenwiderstandes haben die diskreten bipolaren Messimpulse der vorliegenden Erfindung den Vorteil, dass ein Herausfiltern von bestimmten Frequenzen nicht erforderlich ist.
  • Bei einer diskreten Abtastung der Nernstspannung können die Pulsdauern der bipolaren Messimpulse mit Vorteil in entsprechender Größenordnung wie die Auswertezeiten der Nernstspannung angelegt werden. Beispielsweise kann bei einer Auswertezeit der Nernstspannung, insbesondere einer Analog-Digital-Wandlung (ADC), von 1 ms der erste Puls des bipolaren Messimpulses für eine Zeitdauer von ebenfalls cirka 1 ms und der Gegenpuls für 1 ms oder weniger angelegt werden. Hierdurch wird die der Nernstspannung aufgeprägte Störung so klein bzw. vernachlässigbar, dass eine Ausblendung der Nernstspannung für zum Beispiel 1 ms bis 2 ms die Regelung der Nernstspannung auf beispielsweise 450 mV nicht beeinträchtigt
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Heizelement der Abgassonde getaktet angesteuert, beispielsweise durch eine übliche Pulsweitenmodulation (PWM) der Endstufe des Sondenheizers, und die bipolaren Messimpulse werden mit der Taktfrequenz der Ansteuerung des Heizelements im Wesentlichen synchronisiert. Bei einer Pulsweitenmodulation (PWM) wird zwischen zwei Werten einer technischen Größe gewechselt und das Tastverhältnis bei konstanter Frequenz moduliert. Hierdurch kann die Heizspannung so gesteuert werden, dass starke Schwankun gen der Temperatur vermieden und die Temperatur präzise eingestellt wird. Die erforderliche Heizleistung bzw. Heizspannung wird vorzugsweise in einem Steuergerät berechnet und über eine entsprechende Pulsweitenmodulations-Endstufe an den Heizer ausgegeben. Vorzugsweise fließt in die Steuerung des Heizelements die erfindungsgemäß bestimmte Temperatur bzw. entsprechende Werte, die die Temperatur charakterisieren, ein. Diese Werte können beispielsweise über einen digitalen Regelalgorithmus einfließen.
  • Mit Vorteil werden die bipolaren Messimpulse während der Einschalt- und/oder Ausschaltphase des Heizelements, insbesondere während der Einschalt- und/oder Ausschaltphase der Endstufe des Heizers, angelegt. Vorzugsweise liegen die Messimpulse komplett in der Einschalt- und/oder Ausschaltphase des Heizelements. Durch eine Synchronisation der Wiederholfrequenz der Messimpulse mit der PWM-Taktfrequenz des Heizelements kann vermieden werden, dass die Messimpulse während des Wechsels zwischen Ein- und Ausschalten des Heizelements, also während der Heizerflanke angelegt werden. Während der Heizerflanke kann es zu einem Übersprechen der verschiedenen Stromimpulse kommen, die die Innenwiderstandsmessung stören würden. Insbesondere in dieser Ausführungsform stört daher eine Kopplung der Heizung mit den Stromimpulsen, die zur Messung des Innenwiderstands angelegt werden, die Innenwiderstandsmessung nicht.
  • Die Synchronisation mit der Taktfrequenz des Heizelements wird beispielsweise dadurch realisiert, dass bei Überschreiten einer vorgebbaren Länge der Einschaltdauer des Heizelements bzw. der Heizerendstufe der bipolare Messimpuls zur Messung des Innenwiderstands mit dem Einschalten des Heizers gestartet wird. Bei einer PWM-Taktfrequenz von beispielsweise 100 Hz kann die vorgebbare Länge der Einschaltdauer beispielsweise 2 ms betragen. Sobald die Einschaltdauer eine gewisse vorgebbare Länge, beispielsweise 3 ms, unterschreitet, wird der bipolare Messimpuls mit dem Ausschalten der Heizerendstufe des Heizers gestartet. Sobald die Einschaltdauer eine weitere gewisse vorgebbare Länge, beispielsweise 7 ms, überschreitet, wird der bipolare Messimpuls wieder mit dem Einschalten des Heizers gestartet. Vorzugsweise erfolgt jeweils nur ein Messimpuls pro Einschalt- bzw. Ausschaltphase. In besonders vorteilhafter Weise werden beide Schwellen möglichst weit entfernt voneinander gelegt, so dass die Lage des Messimpulses verhältnismäßig selten geändert werden muss. In einer anderen Ausführungsform kann die Synchronisation dadurch erfolgen, dass der bipolare Messimpuls bzw. die Messimpulsfolge bei Unterschreiten einer vorgebbaren Länge der Einschaltdauer oder der Ausschaltdauer, beispielsweise 7 ms, um diese entsprechende Länge verzögert wird. Dieses Vorgehen ist mit weniger Aufwand umsetzbar, wobei eine Synchronisation in vergleichbarer Weise erreicht wird.
  • Ein weiterer Vorteil der Synchronisation der Frequenz der diskreten bipolaren Messimpulse mit der Heizertaktfrequenz ist, dass die Temperaturmessung an die thermische Trägheit der Sonde angepasst wird. In der Regel ist eine Frequenz der Messimpulse von cirka 100 Hz ausreichend, um eine Regelung der Heizung in ausreichender Dynamik zu ermöglichen. In Abhängigkeit von den thermischen Eigenschaften der Abgassonde können höhere oder niedrigere Frequenzen für die bipolaren Messimpulse eingesetzt werden.
  • Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass die Nernstspannung sowohl zur Ermittlung des Innenwiderstandes Ri als Maß für die Temperatur als auch als Eingangssignal für die Pumpstromregelung der Lambdasonde erfasst wird. Mit besonderem Vorteil wird hierbei die Nernstspannung über wenigstens eine Sample/Hold-Schaltung erfasst, vorzugsweise über nur eine Sample/Hold-Schaltung. Mit besonderem Vorteil ist es vorgesehen, dass die Pumpstromregelung der Lambdasonde und/oder die Regelung des Heizelements über einen digitalen Regelalgorithmus erfolgen, wobei die beispielsweise über eine Sample/Hold-Schaltung erfasste Nernstspannung als Eingangsgröße in den digitalen Regelalgorithmus einfließt.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verwendung der Nernstspannung als Eingangssignal für die Pumpstromregelung der Abgassonde während der Messung des Innenwiderstandes Ri bzw. während des Anlegens der diskreten bipolaren Messimpulse ausgesetzt. Da die bipolaren Messimpulse nur für verhältnismäßig kurze Zeitdauern angelegt werden, ist der Einfluss der aufgeprägten Störung auf die Nernstspannung verhältnismäßig gering. Durch ein Aussetzen bzw. eine Ausblendung der Nernstspannung für diesen Zeitraum wird die Regelung des Pumpstroms nicht wesentlich beeinträchtigt. Dieses Aussetzen und ein Halten bzw. „Einfrieren” der Werte ist sehr einfach und ohne Aufwand zu realisieren. Der Verlust an Regelzeit liegt hierbei im Bereich von beispielsweise 5% bis 10% und beeinflusst die Genauigkeit und Zuver lässigkeit der Erfassung der Nernstspannung bzw. der Regelung des Pumpstroms zur Erfassung von Werten für O2 nicht wesentlich.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es vorgesehen, dass während der Messung des Innenwiderstandes Ri bzw. während des Zeitraums, in dem die bipolaren Messimpulse angelegt werden, für die Erfassung der Nernstspannung theoretische Messwerte ergänzt werden, indem beispielsweise für die Regelung des Pumpstroms entsprechende theoretische Werte eingespeist werden, die den Effekt der Messimpulse auf die Nernstspannung kompensieren, so dass es nicht zu einer Aussetzung der Regelung des Pumpstroms und damit zu keiner Aussetzung der Erfassung von Messwerten für O2 während des Anlegens der bipolaren Messimpulse und der Reaktion des Systems kommt. Mit besonderem Vorteil kann der Einfluss der bipolaren Messimpulse auf die Nernstspannung bzw. auf die Regelung des Pumpstroms rechnerisch kompensiert werden. Eine rechnerische Kompensation im Hinblick auf die durch die aufgeprägten Messimpulse beeinflusste Nernstspannung ist insbesondere dadurch möglich, dass aufgrund der thermischen Trägheit der Sondenkeramik sich der Innenwiderstandswert nur sehr langsam ändert und daher davon ausgegangen werden kann, dass sich der Innenwiderstandswert gegenüber einem Wert aus einer vorangegangenen Messung nur unwesentlich ändert. Als Näherung kann daher der Messwert aus der vorangegangenen Messung des Innenwiderstands für die rechnerische Kompensation des Effekts der Messimpulse bei der Regelung des Pumpstroms herangezogen werden. Bei sich stetig ändernden Werten für den Innenwiderstand kann dies entsprechend bei der rechnerischen Kompensation berücksichtigt werden, indem Verläufe des Innenwiderstandes der rechnerischen Kompensation zugrunde gelegt werden. Eine rechnerische Kompensation ist insbesondere bei einer digitalen Verarbeitung der Messwerte zu realisieren. Der besondere Vorteil hierbei besteht darin, dass der durch die bipolaren Messimpulse verursachte Verlust an Regelzeit für die Nernstspannung ausgeblendet werden kann. Die durch die theoretischen Werte bzw. die rechnerische Kompensation bedingten Ungenauigkeiten sind vernachlässigbar, da die jeweiligen Verlustzeiten nur sehr kurz sind.
  • In besonders bevorzugter Weise erfolgt die Auswertung der Innenwiderstandsmessung, also der geänderten Nernstspannung in Folge der aufgeprägten bipolaren Messimpulse, nach Sample/Hold des Signals der Nernstspannung. Die Steuerung der Pumpstromquelle kann dabei entweder kontinuierlich auf der Basis des Signals für die Nernstspannung erfolgen, auch vor Sample/Hold, oder digital nach Wandlung des Signals für die Nernstspannung, also nach Sample/Hold. Erfolgt die Steuerung der Pumpstromquelle auf Basis eines diskret gewandelten Signals, so wird vorteilhafterweise dafür die gleiche Sample/Hold-Schaltung wie für die Erfassung der Temperatur verwendet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es, allein durch Erfassung der Nernstspannung und insbesondere durch Digitalisierung der entsprechenden Werte und deren digitale Bearbeitung, sowohl Messwerte für O2 als auch Messwerte zum Innenwiderstand und damit für eine Temperaturmessung bereitzustellen. In besonders bevorzugter Weise wird eine Abtastung der entsprechenden Messwerte mit wenigstens zwei Zeitkonstanten bzw. entsprechenden Filtern vorgenommen. Eine erste Zeitkonstante wird für eine schnelle Abtastung der Nernstspannung zur Erfassung der Innenwiderstandswerte als Reaktion des Systems auf die angelegten diskreten bipolaren Messimpulse eingesetzt. Eine weitere Zeitkonstante ist für eine langsamere Abtastung für die Messwerterzeugung bei der Pumpstromregelung zur Messung von O2 vorgesehen. Da hier die gleiche physikalische Größe über unterschiedliche Messkanäle ausgewertet wird, ist dies auch für Diagnosezwecke vorteilhaft.
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Anlegen der bipolaren Messimpulse dafür genutzt, durch entsprechende Auslegung von Puls und Gegenpuls einen vorgebbaren effektiven Sondengleichstrom in die Sonde, insbesondere in die Nernstzelle, anzulegen, bzw. einen aus Puls und Gegenpuls resultierenden Sondengleichstrom in der Nernstzelle definiert zu steuern. Bei einer symmetrischen Ausprägung von Puls und Gegenpuls heben sich Puls und Gegenpuls gegenseitig auf, so dass im Ergebnis kein Gleichstrom fließt. Beispielsweise eine Verkürzung des Gegenpulses bewirkt im Ergebnis einen positiven bzw. effektiven Strom. Dieser Strom kann beispielsweise als Referenzpumpstrom in definierter Form gesteuert werden und beispielsweise bei Abgassonden mit gepumpter Referenz mit Vorteil genutzt werden. Durch entsprechende Auslegung von Puls und Gegenpuls kann beispielsweise ein Strom im Bereich von zwischen 0 μA bis cirka 100 μA, insbesondere cirka 0 μA bis cirka 50 μA, eingestellt werden. Dies lässt sich beispielsweise bei einer Frequenz der bipolaren Messimpulse von 100 Hz bei einer Pulsdauer von 0,5 ms bis 1 ms und bei einer Pulshöhe von 0,5 mA bis 1 mA durch die Länge des Gegenpulses realisieren.
  • Die Erfindung umfasst weiterhin eine Vorrichtung, die derart hergerichtet ist, dass sie für die Durchführung eines Verfahrens in der oben beschriebenen Weise geeignet ist. Insbesondere umfasst diese Vorrichtung eine über wenigstens ein Heizelement beheizbare Lambdasonde. Darüber hinaus ist die Vorrichtung mit einer Schaltungsanordnung versehen, die ein Aufprägen von diskreten bipolaren Messimpulsen aus Puls und Gegenpuls und eine Erfassung der Nernstspannung UN zur Messung des Innenwiderstandes Ri als Maß für die Temperatur der Sonde ermöglicht. Bezüglich weiterer Merkmale dieser Vorrichtung wird auf die obige Beschreibung verwiesen.
  • Die Erfindung umfasst ferner ein Computerprogramm, das alle Schritte des beschriebenen Verfahrens ausführt, wenn es auf einem Rechengerät, insbesondere einem Steuergerät einer Brennkraftmaschine abläuft. Schließlich umfasst die Erfindung ein Computerprogrammprodukt mit Programmcode, der auf maschinenlesbaren Träger gespeichert ist, zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, wenn das Programm auf einem Computer oder einem Steuergerät ausgeführt wird. Dieses Computerprogramm bzw. das Computerprogrammprodukt ist in besonders vorteilhafter Weise dazu geeignet, eine Temperaturmessung einer Abgassonde über Messung des Innenwiderstandes Ri zu ermöglichen, ohne wesentlich die Verwendung der Nernstspannung für die Regelung des Pumpstroms als Maß für die Zusammensetzung des Abgases zu beeinflussen.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Figuren im Zusammenhang mit den Unteransprüchen und der Beschreibung von Ausführungsbeispielen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den Zeichnungen zeigt:
  • 1 eine aus dem Stand der Technik bekannte Breitband-Lambdasonde mit einer Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 2 eine Breitband-Lambdasonde mit einer weiteren Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
  • 3 schematische Darstellung des Ablaufs des erfindungsgemäßen Verfahrens durch den zeitlichen Verlauf der Heizerspannung, der Messimpulse und der Nernstspannung.
  • Beschreibung von Ausführungsbeispielen
  • In der 1 ist eine aus dem Stand der Technik bekannte Breitband-Lambdasonde 10 dargestellt. Die Lambdasonde ist zur Messung des Restsauerstoffgehalts im Abgas vorgesehen, um das Luft-Kraftstoff-Gemisch für die Verbrennung im Verbrennungsmotor auf den Wert Lambda = 1, das heißt für ein stöchiometrisches Verhältnis von Luft und Kraftstoff, einregeln zu können. Das für die Sonde 10 verwendete Keramikmaterial hat bei höheren Temperaturen eine elektrische Leitfähigkeit, so dass sich an den Anschlüssen der Sonde eine für den Sauerstoffgehalt charakteristische galvanische Spannung einstellt. Die für einen weiten Magerbereich einsetzbare Breitband-Lambdasonde 10 besteht im Wesentlichen aus einer Kombination von einer als galvanische Zelle wirkenden Konzentrationszelle bzw. Nernstzelle 11 und einer Grenzstrom- bzw. Sauerstoffpumpzelle 12. Die Nernstzelle 11 steht mit dem Messgas in einem Hohlraum 14, der beispielsweise ringförmig ausgebildet ist und über einen Diffusionskanal 20 und eine Diffusionsbarriere 21 mit dem Abgas in Verbindung steht, und mit einem Referenzgas in einem Referenzluftkanal 15 in Kontakt. Das Messgas im Hohlraum 14 wird neben dem Abgas auch durch einen Pumpstrom beeinflusst, der in der Sauerstoffpumpzelle 12 induziert wird und den Sauerstoff in oder aus dem Hohlraum 14 pumpt. Hierfür wird an die Pumpzelle 12 von außen über die Außenpumpelektrode 13 eine Spannung angelegt. Der sich einstellende sogenannte Pumpstrom hängt vom Unterschied der Sauerstoffkonzentration auf beiden Seiten der Sonde und der eingestellten Spannung ab. Mit dem Pumpstrom werden Sauerstoffmoleküle transportiert. Der Pumpstrom wird durch einen Komparator bzw. eine Regelschal tung 16 so eingestellt, dass der Sauerstoffstrom durch den elektrischen Strom der Pumpzelle 12 den Sauerstoffstrom durch den Diffusionskanal 20 genau ausgleicht, so dass im Messgasraum 14 der Zustand Lambda = 1 herrscht. Der jeweilige Pumpstrom IP bildet das Ausgangssignal der Lambdasonde 10 und ist als Pump- oder Sondenspannung US über einem Widerstand 17 abgreifbar.
  • Die Lambdasonde 10 umfasst weiterhin einen Heizer bzw. wenigstens ein Heizelement 18 zur Beheizung der Sonde. Der Heizer 18 wird über eine Heizerendstufe 19 angesteuert und mit der Heizspannung UH beaufschlagt. Die Ansteuerung der Heizerendstufe 19 erfolgt vorzugsweise in geregelter Weise über eine Pulsweitenmodulation (PWM) 22.
  • Die Bestimmung der Temperatur wird durch eine Messung des Innenwiderstandes Ri der Abgassonde vorgenommen. Hierfür werden erfindungsgemäß diskrete bipolare Messimpulse IRi aus Puls und Gegenpuls der Nernstzelle 11 durch eine Puls/Gegenpuls-Erzeugung 23 bzw. einen Impulsgenerator aufgeprägt und die Spannungsänderung im System, insbesondere die geänderte Nernstspannung UN, als Reaktion hierauf erfasst. Da der Innenwiderstand Ri sehr stark temperaturabhängig ist, kann aus der gemessenen Spannungsänderung auf die Temperatur der Abgassonde 10 geschlossen werden. Vorzugsweise erfolgt die Erfassung der durch die angelegten Messimpulse induzierten Spannungsänderungen durch ein Abgreifen der Änderung der Nernstspannung an einer Sample/Hold-Schaltung (S/H) 24. Der über die Innenwiderstandsmessung erfasste Wert für die Temperatur der Abgassonde geht vorzugsweise als Eingangssignal in die Steuerung des Heizelements 18 über die Pulsweitenmodulation 22 ein.
  • Erfindungsgemäß werden die Messimpulse als Puls und Gegenpuls in entgegengerichteter Polarität angelegt. Hierdurch wird erreicht, dass eine Polarisation der Abgassonde durch den angelegten Messimpuls weitgehend vermieden wird. Die bei herkömmlichen gepulsten Innenwiderstandsmessverfahren eintretende Polarisation der Sonde hat den Nachteil, dass insbesondere gealterte und ausgekühlte Sonden nach jeder Beaufschlagung mit Messimpulsen eine relativ lange Erholphase zum Abbau der induzierten Polarisation benötigen, bevor die Nernstspannung wieder störungsfrei erfasst werden kann. Dieser Nachteil wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren behoben, da eine Polarisation der Sonde durch die Messimpulse weitgehend vermieden wird.
  • Mit besonderem Vorteil wird der Zeitpunkt der Generierung der Messimpulse über den Impulsgenerator 23, also von Puls und Gegenpuls, sowie die Auswertung der Innenwiderstandsmessung über die Sample/Hold-Schaltung (S/H) 24 aus dem PWM-Signal zur Heizerregelung generiert bzw. mit der PWM-Steuerung synchronisiert.
  • 2 zeigt eine Breitband-Lambdasonde 30 mit einer weiteren Schaltungsanordnung zur Durchführung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens. Verschiedene Elemente der Breitband-Lambdasonde in dieser Ausführungsform entsprechen den Elementen der in 1 gezeigten Lambdasonde 10 und sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Im Unterschied zu der in 1 gezeigten Ausführungsform wird bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens die Nernstspannung, die über die Sample/Hold-Schaltung 24 erfasst wird, sowohl zur Ermittlung des Innenwiderstandes Ri als Maß für die Temperatur als auch als Eingangssignal für die Pumpstromregelung benutzt. Hierfür wird die mittels der Sample/Hold-Schaltung 24 erfasste Nernstspannung UN als Eingangssignal in einen digitalen Regelalgorithmus 25 eingespeist. In dem digitalen Regelalgorithmus 25 wird der notwendige Pumpstrom ermittelt und durch eine regelbare Strom- bzw. Spannungsquelle 26 so eingestellt, dass der Sauerstoffstrom durch die Pumpzelle 12 den Sauerstoffstrom durch den Diffusionskanal 20 genau ausgleicht, so dass im Messgasraum 14 der Zustand Lambda = 1 herrscht. Vorzugsweise wird auch die Pulsweitenmodulation 22 mit Signalen aus dem digitalen Regelalgorithmus 25 angesteuert.
  • In anderen Ausführungsformen kann der über die Sample/Hold-Schaltung 24 ermittelte Wert für die Nernstspannung als Maß für die Temperatur unmittelbar als Eingangssignal für die Pulsweitenmodulation verwendet werden.
  • Die in 3 gezeigten zeitlichen Verläufe der Heizspannung UH, der Nernstspannung UN und der Messimpulse IRi illustrieren die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer Synchronisation der bipolaren Messimpulse mit der Taktfrequenz der Ansteuerung des Heizelements einer Breitbandsonde. UH gibt die an das Heizelement angelegte Spannung wieder, die als Pulsweitenmodulation (PWM) an die Heizerendstufe ausgegeben wird. Die Heizleistung wird über die Einschaltdauer tH eingestellt. Die erfor derliche Einschaltdauer wird aus einem digitalen Regelalgorithmus über den Stellfaktor prh bestimmt: tH = prh
  • Die Pulsweite wird hierbei mit einer Frequenz von 100 Hz durchgeführt. Die Nernstspannung UN als Maß für O2 bzw. für die Luftzahl Lambda wird mit einer Frequenz von 1 ms ausgewertet. Die Kreise geben diese Auswertezeiten im Abstand von TA = 1 ms wieder. Zu jeder Auswertung werden die analogen Messwerte in digitale Werte umgewandelt (ADC) und weiterverarbeitet. Die Nernstspannung UN ist das Eingangssignal für einen digital realisierten Regelalgorithmus des Pumpstroms einer Breitbandsonde. Die diskreten bipolaren Messimpulse aus Puls 101 und Gegenpuls 102 werden komplett während der Einschaltphase des Heizelements durchgeführt und der Nernstzelle aufgeprägt.
  • Der Takt für die Heizfrequenz TH beträgt ein Vielfaches, insbesondere das Zehnfache, des Taktes für die Auswertung der Nernstspannung: TH = 10 TA.
  • Bei einer längeren Einschaltdauer des Heizers, insbesondere bei einem Überschreiten einer Schwelle von 7 ms wird ein bipolarer Messimpulse IRi zur Messung des Innenwiderstands Ri beim Einschalten des Heizers gestartet. Unterschreitet die Einschaltdauer 3 ms wird ein bipolarer Messimpuls beim Ausschalten des Heizers gestartet.
  • Da die Abtastung der Nernstspannung und die Ansteuerung des Heizers nicht synchronisiert sind, kann sich die Lage des bipolaren Messpulses um tV = pTA < 1 ms verschieben. Da die dem bipolaren Messimpuls folgende Heizerflanke frühestens nach 3 ms erfolgt, liegt der bipolare Messimpuls nach der ersten ADC-Wandlung der Nernstspannung zuverlässig außerhalb der Heizerflanke. So wird vermieden, dass eine Heizerflanke während der Messimpulse auftritt und die Ri-Messung stört.
  • Der erste Puls 101 des bipolaren Messimpulses wird als positive Flanke für eine Zeitdauer von 1 ms, die dem Auswertetakt TA entspricht, angelegt:
    Figure 00150001
  • Die Zeitdauer der negativen Flanke als Gegenpuls 102 des bipolaren Messimpulses ist um einen konstanten Faktor k verkürzt:
    Figure 00150002
  • Die erfasste Nernstspannung UN spiegelt die temperaturabhängige Spannungsänderung als Reaktion des Systems auf den angelegten Messimpuls IRi leicht zeitversetzt wider und kann als Messgröße für die Temperaturmessung herangezogen werden.
  • Durch die Verkürzung des Gegenpulses ergibt sich im Ergebnis ein effektiver Sondengleichstrom in der Nernstzelle. Über den Faktor k lässt sich dieser Sondengleichstrom beispielsweise als Referenzpumpstrom steuern. Bei der beispielhaft gewählten Auslegung der Frequenz der Messimpulse von 100 Hz und einer Pulsdauer 0,5 ms bis 1 ms bei einer Pulshöhe von 0,5 mA bis 1 mA ist der resultierende Sondengleichstrom in einem Bereich von etwa 0 μA bis etwa 50 μA einstellbar.
  • Die Synchronisation mit der angelegten Heizspannung UH erfolgt bevorzugt über den Logik-Pegel, der die Heizerendstufe ansteuert. Eine Synchronisation über das Spannungsniveau am Heizerelement ist ebenso möglich.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10029795 A1 [0007]

Claims (12)

  1. Verfahren zum Betreiben einer Abgassonde (10; 30), insbesondere einer Lambdasonde, im Abgas einer Brennkraftmaschine, wobei die Abgassonde wenigstens ein Heizelement (18) zum Erreichen der Betriebstemperatur der Abgassonde (10; 30) aufweist und eine Bestimmung der Temperatur durch Messung des Innenwiderstandes Ri der Abgassonde erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung des Innenwiderstandes Ri durch Aufprägen von diskreten bipolaren Messimpulsen aus Puls (101) und Gegenpuls (102) und Erfassung der Nernstspannung UN erfolgt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bipolaren Messimpulse sehr kurz, vorzugsweise cirka 0,1 ms bis circa 5 ms, insbesondere cirka 0,5 ms bis circa 1 ms, sind.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (18) getaktet angesteuert wird und die bipolaren Messimpulse mit der Taktfrequenz der Ansteuerung des Heizelements im Wesentlichen synchronisiert sind.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bipolaren Messimpulse während der Einschalt- und/oder Ausschaltphase des Heizelements (18) angelegt werden.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassung der Nernstspannung UN als Eingangssignal für eine Pumpstromregelung der Abgassonde (30) und die Erfassung der Nernstspannung UN zur Messung des Innenwiderstandes Ri über eine Sample/Hold-Schaltung (24) erfolgt.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpstromregelung und/oder eine Regelung des Heizelements (18) über einen digitalen Regelalgorithmus (25) erfolgt.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass während der Messung des Innenwiderstandes Ri die Erfassung der Nernstspannung UN als Eingangssignal für eine Pumpstromregelung der Abgassonde ausgesetzt wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für den Zeitraum der Aussetzung der Verwendung der Nernstspannung UN als Eingangssignal für die Pumpstromregelung eine rechnerische Kompensation vorgenommen wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein effektiver Sondengleichstrom durch unsymmetrischer Ausprägung von Puls (101) und Gegenpuls (102) angelegt wird, wobei vorzugsweise der effektive Sondengleichstrom im Bereich zwischen 0 und cirka 100 μA, insbesondere zwischen 0 und cirka 50 μA, liegt.
  10. Vorrichtung, die derart hergerichtet ist, dass sie für die Durchführung eines Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 geeignet ist.
  11. Computerprogramm, das alle Schritte eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausführt, wenn es auf einem Rechengerät, insbesondere einem Steuergerät einer Brennkraftmaschine, abläuft.
  12. Computerprogrammprodukt mit Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger gespeichert ist, zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wenn das Programm auf einem Computer oder einem Steuergerät ausgeführt wird.
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