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DE10123422A1 - Antrieb für ein verstellbares Schließelement eines Fahrzeugdaches - Google Patents

Antrieb für ein verstellbares Schließelement eines Fahrzeugdaches

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DE10123422A1
DE10123422A1 DE2001123422 DE10123422A DE10123422A1 DE 10123422 A1 DE10123422 A1 DE 10123422A1 DE 2001123422 DE2001123422 DE 2001123422 DE 10123422 A DE10123422 A DE 10123422A DE 10123422 A1 DE10123422 A1 DE 10123422A1
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cable
drive
drive according
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foldable
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DE2001123422
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Shigeru Ueki
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Webasto SE
Original Assignee
Webasto Vehicle Systems International GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/057Driving or actuating arrangements e.g. manually operated levers or knobs
    • B60J7/0573Driving or actuating arrangements e.g. manually operated levers or knobs power driven arrangements, e.g. electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Antrieb für ein verstellbares Schließelement (12) eines Fahrzeugdaches (10), welches eine Dachöffnung (22) wahlweise verschließt oder mindestens teilweise freigibt, der mit einem karosseriefest anzubringenden Rahmen (14, 14A, 14B), einem in Form einer Endlosschleife geführten Zugkabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B'), welches an beiden Seiten des Schließelements an einer Verstellmechanik (40A, 40B) für das Schließelement angreift, und einer Antriebseinrichtung (18) zum wahlweisen Antreiben des Zugkabels in zwei entgegengesetzten Richtungen, um das Schließelement zu öffnen bzw. zu schließen, versehen ist. Das Zugkabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B') ist mindestens über einen Teil seiner Länge in einer Kabelhülle (28A, 28B, 30A, 30B, 38) geführt, wobei der Kabelhülle ein Verlängerungselement (50, 64, 86, 112, 124) zugeordnet ist, um die Länge des Kabelwegs und damit die Zugkabelspannung einzustellen. Ferner betrifft die Erfindung ein entsprechendes Montageverfahren.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Antrieb für ein verstellbares Schließele­ ment eines Fahrzeugdaches gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie ein Montageverfahren für einen solchen Antrieb.
Ein solcher Antrieb ist aus der JP 7081427 bekannt, wobei es sich bei dem Schließelement um einen mittels zweier seitlich angebrachter Ausstellhebel aus­ stellbaren Deckel handelt. Jeder der beiden Ausstellhebel steht über eine Kulis­ senanordnung mit einem von dem Zugkabel angetriebenen Gleitstückpaar in An­ triebsverbindung. Das Zugkabel verläuft einsträngig und umgibt die von dem Deckel zu verschließende Dachöffnung in angenähert rechteckiger Konfiguration. Im Bereich der beiden Gleitstückpaare ist das Zugkabel jeweils unterbrochen. Der Kabelstrang auf der rechten Seite des Deckels bewegt sich in entgegengesetzter Richtung wie der Kabelstrang auf der linken Seite des Deckels, so dass das Gleitstückpaar auf der rechten Seite in entgegengesetzter Richtung zu dem Gleit­ stückpaar auf der linken Seite verstellt wird. Um dennoch eine gleichlaufende Ausstell- bzw. Absenkbewegung an beiden Ausstellhebeln zu erzielen, sind die Kulissenschlitze der Kulissenanordnungen auf beiden Seiten entgegengesetzt ausgebildet. Die Antriebseinrichtung für das Zugkabel ist als von einem Motor angetriebene Kabeltrommel ausgebildet, die je nach Drehrichtung den einen bzw. den anderen Kabelstrang mit einer Zugkraft beaufschlagt. Durch Umsteuern des Motors kann der Deckel ausgestellt bzw. abgesenkt werden.
Grundsätzlich sollte bei solchen Zugkabelantrieben das Kabel mit einer vorbe­ stimmten Spannung während der Montage des Antriebs in dem Fahrzeugdach beaufschlagt sein. Demgemäß wird herkömmlicherweise der Antrieb mit unter Spannung stehendem Kabel montiert, was insofern nachteilig ist, als die Montage dadurch aufwendig und zeitraubend wird.
Bei bekannten Antrieben mit drucksteifen Antriebskabeln ist nachteilig, dass die­ se das Vorsehen von Kabelkanälen erfordern, was eine kompakte Ausbildung des Fahrzeugdaches erschwert.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Antrieb für ein Fahrzeugdach und ein entsprechendes Montageverfahren zu schaffen, welcher bzw. welches eine einfache Montage des Fahrzeugdaches bei kompakter Ausbildung des Fahrzeugdaches erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Antrieb gemäß An­ spruch 1 sowie durch ein Verfahren gemäß Anspruch 21. Bei dieser erfindungs­ gemäßen Lösung ist vorteilhaft, dass das Zugkabel während der Montage des Antriebs am Fahrzeug nicht mit einer Spannung beaufschlagt sein muss, so dass sich die Montage einfach gestaltet. Die zum Betrieb erforderliche Spannung des Kabels wird nach der Montage mittels des Verlängerungsabschnitts der Kabelhül­ se hergestellt.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprü­ chen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen beispiel­ haft näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeugdaches mit einem erfindungsgemäßen Antrieb;
Fig. 2 schematisch den Verlauf des Antriebskabels des Antriebs von Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht, teils in Explosionsdarstellung, einer Antriebseinrichtung für das Antriebskabel aus Fig. 1 und 2 sowie ei­ nes Verlängerungsabschnitts in einer ersten Ausführungsform;
Fig. 4 eine Seitenansicht des Antriebskabels im Bereich der Antriebsein­ richtung, wobei der Verlängerungsabschnitt von Fig. 3 im montierten Zustand gezeigt ist;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Verlängerungsabschnitts gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 6 den Verlängerungsabschnitt von Fig. 5 im an dem Kabel montierten Zustand;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform eines Verlängerungsabschnitts;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsform des Verlängerungsabschnitts; und
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer fünften Ausführungsform des Verlängerungsabschnitts.
Gemäß Fig. 1 umfasst ein öffnungsfähiges Fahrzeugdach 10 im wesentlichen einen Deckel 12, einen Rahmen 14, ein Zugkabel 16 (welches in Fig. 2 näher gezeigt ist) sowie eine Kabelantriebseinrichtung (bzw. Kabelantrieb) 18.
Der Deckel 12 ist aus Glas oder Metall, wie beispielsweise Aluminium, gefertigt und weist eine rechteckige Form auf, wobei die einander gegenüberliegenden Schmalseiten 12A, 12B gleitend verschiebbar in einer Führungsschiene 20A, 20B geführt sind, die in einem Seitenabschnitt 14A, 14B des Rahmens 14 ausge­ bildet ist. Wenn der Deckel 12 entlang der Führungsschiene 20A, 20B in der mit dem Pfeil A in Fig. 1 bezeichneten Richtung gleitend verschoben wird, wird eine Dachöffnung 22 von dem Deckel 12 verschlossen. Wenn dagegen der Deckel 12 in Richtung des Pfeils B in Fig. 1 verschoben wird, wird der Deckel 12 von der Dachöffnung 22 weggezogen, wodurch die Dachöffnung 22 freigelegt wird. Ob­ schon bei dem in Fig. 1 gezeigten Fahrzeugdach 10 die Führungsschiene 20A, 20B einstückig mit den Seitenabschnitten 14A, 14B des Rahmens 14 ausgebildet ist, kann die Führungsschiene 20A, 20B auch als unabhängiges Teil ausgebildet sein, welches während der Montage an den Seitenabschnitten 14A, 14B befestigt wird.
Gemäß Fig. 2 ist das Zugkabel 16 als endloses Einzelkabel mit vorbestimmter Länge ausgebildet, wobei ein Ende 17A mit einer Nut 26A einer Kabeltrommel 26 mittels eines Verbindungsstücks 24A (siehe Fig. 3) verbunden ist und das andere Ende 17B ebenfalls mit der Nut 26A der Kabeltrommel 26 über ein Verbindungs­ stück 24B verbunden ist.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird im folgenden das Montageverfahren des Zug­ kabels 16 kurz beschrieben. Nachdem ein Ende 17A des Kabels 16 mit der Ka­ beltrommel 26 verbunden wurde, wird das andere Ende 17B in eine röhrenförmi­ ge Anordnung mit einer Manschette 28A und einem Außengehäuse 30A einge­ setzt und durch diese hindurch geführt und anschließend in eine erste Öffnung 33A einer Abschlusskappe 32A eingeführt, welche an dem Rahmen 14A befestigt ist (siehe Fig. 1). Ein Ende 31A des Außengehäuses 30A ist an der ersten Öff­ nung 33A befestigt.
Anschließend wird das Zugkabel 16 entlang der Führungsschiene 20A verlegt und mittels einer Umlenkrolle, welche an einem Basisabschnitt der Führungs­ schiene 20A befestigt ist, um 180° umgelenkt. Das Zugkabel 16 wird dann ent­ lang der Führungsschiene 20A zurück geführt und durch eine zweite Öffnung 33B der Abschlusskappe 32A hindurch geführt. Dann wird das Zugkabel 16 durch ein äußeres Gehäuse 38 hindurch geführt, welches den Raum zwischen den Seiten­ abschnitten 14A und 14B des Rahmens 14 überbrückt. Daraufhin wird das Zug­ kabel 16 durch eine erste Öffnung 33A einer an dem Rahmen 14B befestigten Abschlusskappe 32B hindurch geführt und entlang der Führungsschiene 20B verlegt und anschließend mittels einer Umlenkrolle 348, die an dem Basisab­ schnitt der Führungsschiene 20B befestigt ist, um 180° umgelenkt. Das Zugkabel 16 wird dann entlang der Führungsschiene 20B zurückgeführt und durch eine zweite Öffnung der Abschlusskappe 32B hindurch geführt. Anschließend wird das Zugkabel 16 durch einen weitere röhrenförmige Anordnung hindurch geführt, welche ein Außengehäuse 30B und eine Manschette 28B aufweist. Daraufhin wird das andere Ende 17B des Zugkabels 16 mit der Kabeltrommel 26 verbun­ den. Damit ist die Montage des Zugkabels 16 abgeschlossen. Ein Ende 31B des Außengehäuses 30B ist an der zweiten Öffnung 33B der Abschlusskappe 32B befestigt.
Bei dem wie oben beschrieben angeordneten Zugkabel 16 ist ein Gleiter 40A fest an einem Abschnitt des Zugkabels 16 zwischen der Umlenkrolle 34A und der zweiten Öffnung 33B der Abschlusskappe 32A angebracht, wobei entsprechend ein weiterer Gleiter 40B fest an einem anderen Abschnitt des Zugkabels 16 zwi­ schen der Umlenkrolle 34B und der zweiten Öffnung 33B der Abschlusskappe 32B angeordnet ist. Diese Gleiter 40A und 40B sind an dem in Fig. 1 gezeigten Deckel 12 befestigt. Wenn das Zugkabel 16 von der Kabelantriebseinrichtung 18 in Richtung C in Fig. 2 gezogen wird, bewegen sich die Gleiter 40A und 40B in eine mit B bezeichnete Richtung, wodurch der Deckel 12 in die mit B in Fig. 1 ge­ zeichnete Richtung geschoben wird, um die Dachöffnung 22 freizulegen. Wenn andererseits das Zugkabel 16 von der Kabelantriebsvorrichtung 18 in die in Fig. 2 mit dem Bezugszeichen D bezeichnete Richtung gezogen wird, werden die Glei­ ter 40A und 40B in die mit A bezeichnete Richtung geschoben, wodurch der Dec­ kel 12 in die in Fig. 1 mit A bezeichnete Richtung geschoben wird, um die Dachöffnung 22 zu verschließen.
Wie in Fig. 3 gezeigt, umfasst die Kabelantriebseinrichtung 18 das Zugkabel 16, einen Motor 42, eine Untersetzung 44 und die Kabeltrommel 26.
Die nicht gezeigte Antriebswelle des Motors 42 steht in Wirkverbindung mit einer nicht gezeigten Eingangswelle eines in der Untersetzungsgetriebebox 44 instal­ lierten Untersetzungsgetriebes, um eine Antriebskraft zu übertragen. Die Spitze der Ausgangswelle 43 des Untersetzungsgetriebes steht aus der Untersetzungs­ getriebebox 44 hervor und steht in Wirkeingriff mit einer nicht gezeigten Dreh­ welle der Kabeltrommel 42, um diese mit einem Drehmoment zu beaufschlagen. Wenn die Kabeltrommel 26 mittels einer von dem Motor 42 erzeugten Antriebs­ kraft in Fig. 3 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wickelt sich das eine Ende 17A des Zugkabels 16 um die Kabeltrommel 26, und das andere Ende 17B des Kabels 16 wird von der Kabeltrommel 26 abgewickelt, wodurch das Zugkabel 16 in die mit C bezeichnete Richtung in Fig. 2 bewegt wird. Als Ergebnis wird der Deckel 12 in die in Fig. 1 mit B bezeichnete Richtung bewegt, wodurch die Dachöffnung 22 freigelegt wird. Wenn die Kabeltrommel 26 in Fig. 3 im Gegenuhrzeigersinn ge­ dreht wird, wird das eine Ende 17A des Zugkabels 16 von der Kabeltrommel 26 abgewickelt, während das andere Ende 17B des Zugkabels 16 auf die Kabel­ trommel 26 aufgewickelt wird, wodurch das Zugkabel 16 in die in Fig. 2 mit D be­ zeichnete Richtung bewegt wird. Im Ergebnis wird der Deckel 12 in die in Fig. 1 mit A bezeichnete Richtung bewegt, wodurch die Dachöffnung 22 geschlossen wird.
In Fig. 3 bezeichnet das Bezugszeichen 46 ein Trommelgehäuse, um die Kabel­ trommel 26 darin aufzunehmen, während das Bezugszeichen 45 ein Gehäuse zur Aufnahme der Antriebswelle des Motors 42 bezeichnet.
Ferner ist der Antrieb des Fahrzeugdaches so ausgebildet, dass das Zugkabel 16 mittels eines Verlängerungsbauteils, wie es in den Fig. 3 bis 9 beispielhaft gezeigt ist, mit einer Spannung beaufschlagt wird, nachdem der Antrieb 18 an dem Fahrzeugdach 10 montiert wurde.
Das Verlängerungsbauteil gemäß Fig. 3 umfasst ein Paar von geteilten Halb­ bauteilen bzw. Hälften 52A, 52B, die jeweils näherungsweise als Halbzylinder ausgebildet sind, welche über ein Scharnier 54 miteinander verbunden sind. Die Verlängerungsbauteile 51 sind beispielsweise aus Harz oder Kunststoff gefertigt. Im inneren Gegenstück der geteilten Halbbauteile 52A und 52B ist jeweils eine Nut 56 ausgebildet, welche als Kabelführung dient. An der Außenseite der jewei­ ligen Nut 56 ist ein Paar halbzylindrischer Abschnitte 57A ausgebildet, um ein Ende der Manschette 28A aufzunehmen. Ein weiteres Paar halbzylindrischer Ab­ schnitte 57B ist vorgesehen, um ein Ende des äußeren Gehäuses 30A aufzu­ nehmen. Das Verlängerungsbauteil 50 wird auf diese Weise in einem Zwischen­ raum 60 zwischen der Manschette 28A und dem äußeren Gehäuse 30A instal­ liert.
Nachfolgend wird die Installationsprozedur des Verlängerungsbauteils 50 be­ schrieben. Zunächst wird, bevor das Verlängerungsbauteil 50 in dem Zwischen­ raum 60 installiert wird, die Kabelantriebseinrichtung 18 fest an dem Fahrzeug­ dach 10 montiert. Da zu diesem Zeitpunkt das Kabel 16 spannungsfrei ist, kann die Kabelantriebseinrichtung 18 leicht an dem Fahrzeugdach 10 montiert werden.
Als nächstes wird die Manschette 28 gegen die Vorspannkraft einer Feder 58, welche zwischen dem Kabeltrommelgehäuse 46 und einem Flansch 29A der Manschette 28A angeordnet ist, in Richtung des Kabeltrommelgehäuses 46 ge­ drückt, um den Zwischenraum 60 zu vergrößern. Dann werden beispielsweise die Nuten 56 des Halbbauteils 52A mit dem in dem Zwischenraum 60 freiliegenden Kabel 60 in Eingriff gebracht, und das Halbbauteil 52B wird mittels des Scharniers 54 auf das andere Halbbauteil 52A gefaltet, so dass schließlich das Verlänge­ rungsbauteil 50 in dem Zwischenraum 60 installiert ist.
Da die Gesamtweglänge des Kabels 16 um die Länge L, welche der Länge des in Fig. 4 gezeigten Verlängerungsbauteils 50 entspricht, wenn es in dem Zwischen­ raum 16 wie oben beschrieben installiert wurde, verlängert wurde, wird das Kabel 16 gedehnt und mit einer Spannung beaufschlagt. Da auf diese Weise das Kabel 16 erst nach der Montage des Kabelantriebs 18 an dem Fahrzeugdach mit einer Spannung beaufschlagt wird, kann der Kabelantrieb 18 auf einfache Weise an dem Fahrzeugdach 10 montiert werden. Da ferner das in dem Zwischenraum 60 installierte Verlängerungsbauteil 50 zwischen der Manschette 28A und dem äu­ ßeren Gehäuse 30A mittels der von der Feder 58 aufgebrachten Vorspannkraft gehalten wird, wird verhindert, dass sich das Verlängerungsbauteil 50 von dem Kabel 16 löst. Da ferner ein Verbindungsband 62 angebracht ist, um eine Tren­ nung der Halbbauteile 52A und 52B des Verlängerungsbauteils 50 zu verhindern, wird verhindert, dass sich das Verlängerungsbauteil 50 aus dem Zwischenraum 60 löst.
Das Verlängerungsbauteil 64 gemäß Fig. 5 umfasst ein Gleitbauteil 66 und ein Fixierungsbauteil 68. Das Gleitbauteil 66 weist einen Basisabschnitt 70 und einen Schwenkabschnitt 74 auf, welcher über ein Scharnier 72 mit dem Basisabschnitt 70 so verbunden ist, dass er entlang des in Fig. 5 gezeigten Pfeils schwenkbar ist, wobei eine Öffnung 76 des Basisabschnitts 70 das Ende der Manschette 28A wie in Fig. 6 gezeigt fest aufnimmt. Eine Nut 78 ist in dem Fixierungsbauteil 68 ausgebildet, um den Basisabschnitt 70 gleitend zu führen. Ferner ist in dem Fixie­ rungsbauteil 68 eine Öffnung 80 ausgebildet, um das Ende des äußeren Gehäu­ ses 30A fest aufzunehmen. Das Bezugszeichen 82 bezeichnet einen in dem Ba­ sisabschnitt 70 zum Durchführen des Kabels 16 gebildeten Pfad, während das Bezugszeichen 84 einen in dem Fixierungsbauteil 68 ausgebildeten Durchfüh­ rungspfad für das Kabel 16 bezeichnet.
Im folgenden wird das Verfahren zum Beaufschlagen des Kabels 16 mit einer Spannung mittels des Verlängerungsbauteils 64 beschrieben. Zunächst wird die Manschette 28A fest an dem Gleitbauteil 66 angebracht und das äußere Gehäu­ se 30A wird ebenfalls fest an dem Fixierungsbauteil 68 angebracht. Der Basisab­ schnitt 70 des Gleitbauteils 66 wird so angelegt, dass er von der Nut 78 des Fixie­ rungsbauteils 68 abgestützt wird, wobei der Schwenkabschnitt 74 des Gleitbau­ teils 66 wie in Fig. 5 gezeigt nach oben geschwenkt ist. In diesem Zustand wird der Kabelantrieb 18 an dem Fahrzeugdach 10 montiert, wobei zu diesem Zeit­ punkt das Verlängerungsbauteil 64 das Kabel 16 nicht mit einer Spannung beauf­ schlagt, so dass der Kabelantrieb 18 auf einfache Weise an dem Fahrzeugdach 10 montiert werden kann.
Wenn das Kabel 16 dann mit einer Spannung beaufschlagt werden soll, wird der Schwenkabschnitt 74 des Gleitbauteils 66 in die in Fig. 5 mit A bezeichnete Richtung nach unten geschwenkt, so dass die Stirnseite 74A des Schwenkab­ schnitts 74 in Kontakt mit einer innenliegenden Stirnwand 68A des Fixierungs­ bauteils 68 gebracht werden kann, wie dies in Fig. 6 gezeigt wird. Da auf diese Weise der Gesamtweg des Kabels 16 um L verlängert wird, was der effektiven Länge des Verlängerungsbauteils 64 entspricht, wird das Kabel 16 gedehnt und mit einer Spannung beaufschlagt.
Das Verlängerungsbauteil 86 gemäß Fig. 7 umfasst ein Gleitbauteil 88 und ein Fixierungsbauteil 90. Das Gleitbauteil 88 umfasst Basisabschnitte 92 und 94, die jeweils an einem der beiden Enden ausgebildet sind, und Faltabschnitte 100 und 102, die über ein Scharnier 96 bzw. 98 mit dem Basisabschnitt 92 bzw. 94 so verbunden sind, dass sie bezüglich der Basisabschnitte 92 bzw. 94 gefaltet wer­ den können, wobei die Faltabschnitte 100 und 102 über ein Scharnier 104 so miteinander verbunden sind, dass sie relativ zueinander faltbar sind. Eine Öff­ nung 106 des Basisabschnitts 92 nimmt das eine Ende der Manschette 28A (sie­ he Fig. 6) fest auf, während eine Öffnung 108 des Basisabschnitts 94 gemäß Fig. 7 das Ende des äußeren Gehäuses 30A (siehe Fig. 6) fest aufnimmt. Eine Füh­ rungsnut 110 ist in dem Fixierungsbauteil 90 ausgebildet, um die Basisabschnitte 92 und 94 gleitend zu führen.
Im folgenden wird das Verfahren zum Beaufschlagen des Kabels 16 mit einer Spannung mittels des Verlängerungsbauteils 86 beschrieben. Zunächst werden die Manschette 28 und das äußere Gehäuse 30A fest an den jeweiligen Basisab­ schnitten 92 bzw. 94 des Gleitbauteils 88 angebracht. Anschließend werden die Basisabschnitte 92 und 94 so angeordnet, dass sie in der Nut 110 des Fixie­ rungsbauteils 90 abgestützt werden, wobei die Faltabschnitte 100 und 102 wie in Fig. 7 gezeigt gefaltet sind. In diesem Zustand wird der Kabelantrieb 18 an dem Fahrzeugdach 10 montiert, wobei das Verlängerungsbauteil 86 das Kabel 16 nicht mit einer Spannung beaufschlagt, so dass der Kabelantrieb 18 auf einfache Weise an dem Fahrzeugdach 10 montiert werden kann.
Wenn anschließend das Kabel 16 mit einer Spannung beaufschlagt werden soll, werden die Faltabschnitte 100 und 102 des Gleitbauteils 88 nach unten in eine mittels eines Pfeils in Fig. 7 gezeigte Richtung gedrückt, so dass sich das Gleit­ bauteil 88 unter Umwandlung in einen geraden Stab verlängert. Da dadurch die Gesamtweglänge des Kabels 16 um die effektive Verlängerungslänge des Gleit­ bauteils 88 verlängert wird, kann somit das Kabel 16 mit einer Spannung beauf­ schlagt werden.
Das in Fig. 8 gezeigte Verlängerungsbauteil 112 umfasst ein mit einem Gewinde versehenes Rohr 114 und einen mit einem Gewinde versehenen Bolzen 116. Die Innenfläche des Rohrs 114 ist mit einem Innengewinde 115 versehen, welches für den Eingriff mit einem auf der Außenfläche des Gewindebolzens 116 ausge­ bildeten Außengewinde ausgebildet ist. Der Gewindebolzen 116 ist im Inneren mit einem hohlen Abschnitt 118 versehen, durch welchen das Kabel 16 geführt ist. Das rechte Ende des mit einem Gewinde versehenen Rohrs 114 nimmt das Ende der Manschette 28A fest auf, und ein Sechskantkopfabschnitt 120 des Ge­ windebolzens 116 hält das Ende des äußeren Gehäuses 30A fest.
Im folgenden wird ein Verfahren zum Beaufschlagen des Kabels 16 mit einer Spannung mittels des Verlängerungsbauteils 112 beschrieben. Zunächst wird der Gewindebolzen 116 in das Gewinderohr 114 so weit eingeschraubt, dass der Gewindebolzen 116 fast vollständig von dem Gewinderohr 116 aufgenommen wird. Dadurch wird die Länge des Verlängerungsbauteils 112 verkürzt. In diesem Zustand wird der Kabelantrieb 18 an dem Fahrzeugdach 10 montiert, wobei das Verlängerungsbauteil 112 des Kabels 16 nicht mit einer Spannung beaufschlagt, so dass der Kabelantrieb 18 in einfacher Weise an dem Fahrzeugdach 10 mon­ tiert werden kann.
Wenn anschließend das Kabel 16 mit einer Spannung beaufschlagt werden soll, wird der Gewindebolzen 116 in zu der vorherigen Richtung entgegengesetzten Richtung gedreht, um aus dem Gewinderohr 114 weiter herauszuragen. Dadurch kann das Kabel 16 mit einer Spannung beaufschlagt werden, da die Gesamt­ weglänge des Kabels 16 durch den herausragenden Abschnitt des Gewindebol­ zens 116 verlängert wird. Nachdem eine vorbestimmte Spannung für das Kabel 16 eingestellt wurde, wird der Gewindebolzen 116 mittels einer Mutter 122, wel­ che in Eingriff mit dem Außengewinde 117 steht, bezüglich des Gewinderohrs 114 fixiert, wodurch ein Lockern des Gewindebolzens 116 verhindert wird.
Das in Fig. 9 gezeigte Verlängerungsbauteil 124 umfasst ein Außenrohr 126 und ein Innenrohr 138. Ein Paar von Nuten 130 ist in der Innenfläche des Außenrohrs 126 in Axialrichtung desselben ausgebildet, wobei ein Paar von Stiften 132, wel­ che von der Außenfläche des Innenrohrs 138 hervorstehen, gleitend in das Nu­ tenpaar 130 eingeführt ist. Von den Mittelabschnitten der Nuten 130 aus sind zwei Zweignuten 134 (von denen nur eine gezeigt ist) in Umfangsrichtung des Außenrohrs 126 verlängert, wobei Eingriffsnuten 136 jeweils an den Enden der Zweignuten 134 ausgebildet sind, welche das Außenrohr 126 durchdringen. Das Kabel 16 ist durch das Außenrohr 126 und das Innenrohr 138 axial hindurch ge­ führt. Das rechte Ende des Außenrohrs 126 hält das Ende der Manschette 28A fest, und ein Kopfabschnitt 128 des Innenrohrs 138 hält das Ende des Außenge­ häuses 30A fest.
Im folgenden wird ein Verfahren zum Beaufschlagen des Kabels 16 mit einer Spannung mittels des Verlängerungsbauteils 124 beschrieben. Dabei werden zunächst die Stifte 132 des Innenrohrs 138 in die Nuten 130 des Außenrohrs 126 eingeführt, so dass das Innenrohr 138 fast vollständig von dem Außenrohr 126 aufgenommen wird, wodurch die Länge des Verlängerungsbauteils 124 verkürzt wird. In diesem Zustand wird der Kabelantrieb 18 an dem Fahrzeugdach 10 mon­ tiert, wobei das Verlängerungsbauteil 124 das Kabel 16 nicht mit einer Spannung beaufschlagt, so dass der Kabelantrieb 18 auf einfache Weise an dem Fahrzeug­ dach 10 montiert werden kann.
Wenn dann das Kabel 16 mit einer Spannung beaufschlagt werden soll, wird das Innenrohr 138 ein Stück weit aus dem Außenrohr 126 herausgezogen, wodurch das Kabel 16 mit einer Spannung beaufschlagt wird, da die Gesamtweglänge des Kabels 16 durch den herausragenden Abschnitt des Innenrohrs 138 verlängert wird. Dann wird der Stift 132 des Innenrohrs 138 mit der Zweignut 134 in Eingriff gebracht und in dieser verschoben (d. h. das Innenrohr 138 wird bezüglich des Außenrohrs 126 gedreht), bis der Stift 132 in Eingriff mit der Eingriffsnut 136 tritt. Dadurch wird die Axialposition des Innenrohrs 138 bezüglich des Außenrohrs 126 fixiert und die Spannung des Kabels 16 konstant gehalten.
Es versteht sich, dass, obschon in den beschriebenen Beispielen die Verlänge­ rungsbauteile 50, 64, 86, 112 und 124 zwischen der Manschette 28A und dem Außengehäuse 30A installiert waren, der gleiche Effekt auch dadurch erzielt wer­ den kann, indem ein solches Verlängerungsbauteil zwischen der Manschette 28B und dem Außengehäuse 30B installiert wird.
Obschon in den oben beschriebenen Ausführungsformen die Verlängerungs­ bauteile 50, 64, 86, 112 und 124 im Zusammenhang mit einem Schiebedach be­ schrieben wurden, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf diesen Dachtyp beschränkt ist, sondern beispielsweise auch für Spoiler- bzw. Ausstelldächer, Schiebehebedächer oder Lamellendächer verwendet werden kann.
Bezugszeichenliste
10
Fahrzeugdach
12
Deckel
14
Rahmen
14
A, B Seitenabschnitte von
14
16
Zugkabel
16
A,
16
A',
16
B,
16
B' Stränge von
16
17
A, B Enden von
16
18
Kabelantriebseinrichtung
20
A, B Führungsschiene
22
Dachöffnung
24
A, B Verbindungsstück
26
Kabeltrommel
28
A, B Manschette
30
A, B Außengehäuse
32
A, B Abschlusskappe
33
A, B erste bzw. zweite Öffnung
34
A, B Umlenkrolle
38
Äußeres Gehäuse
40
A, B Gleiter
42
Motor
43
Ausgangswelle
44
Untersetzungsgetriebebox
45
Antriebswellengehäuse
46
Kabeltrommelgehäuse
50
Verlängerungsbauteil
52
A,
52
B Hälften von
50
54
Scharnier
56
Nut
57
A,
57
B Halbzylindrischer Abschnitt
58
Feder
60
Zwischenraum
62
Verbindungsband
64
Verlängerungsbauteil
66
Gleitbauteil
68
Fixierungsbauteil
68
A innenliegende Stirnwand
70
Basisabschnitt von
66
72
Scharnier
74
Schwenkabschnitt
74
A Stirnfläche
76
Öffnung
78
Nut
80
Öffnung
82
Kabelpfad in
66
84
Kabelpfad in
68
86
Verlängerungsbauteil
88
Gleitbauteil
90
Fixierungsbauteil
92
,
94
Basisabschnitt
96
,
98
Scharnier
100
,
102
Faltabschnitte
104
Scharnier
106
Öffnung
108
Öffnung
110
Führungsnut
112
Verlängerungsbauteil
114
Gewinderohr
115
Innengewinde
116
Gewindebolzen
117
Außengewinde
118
Hohlabschnitt
120
Sechskantkopfabschnitt
122
Mutter
124
Verlängerungsbauteil
126
Außenrohr
128
Kopfabschnitt von
138
130
Nut in
126
132
Stift
134
Zweignut
136
Eingriffsnut
138
Innenrohr

Claims (21)

1. Antrieb für ein verstellbares Schließelement (12) eines Fahrzeugdaches (10), welches eine Dachöffnung (22) wahlweise verschließt oder mindestens teilweise freigibt, mit einem karosseriefest anzubringenden Rahmen (14, 14A, 14B), einem in Form einer Endlosschleife geführten Zugkabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B'), welches an beiden Seiten des Schließelements an einer Verstellmechanik (40A, 40B) für das Schließelement angreift, und einer An­ triebseinrichtung (18) zum wahlweisen Antreiben des Zugkabels in zwei ent­ gegengesetzten Richtungen, um das Schließelement zu öffnen bzw. zu schließen, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugkabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B') mindestens über einen Teil seiner Länge in einer Kabelhülle (28A, 28B, 30A, 30B, 38) geführt ist, wobei der Kabelhülle ein Verlänge­ rungselement (50, 64, 86, 112, 124) zugeordnet ist, um die Länge des Ka­ belwegs und damit die Zugkabelspannung einzustellen.
2. Antrieb gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlänge­ rungselement (50, 64, 86, 112, 124) das Zugkabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B') im eingesetzten Zustand hülsenartig umgibt.
3. Antrieb gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlängerungselement (50) in Querrichtung aufklappbar ist, um seitlich über das Kabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B') in den Kabelweg eingesetzt zu werden und dadurch eine Längenvergrößerung desselben zu bewirken.
4. Antrieb gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlängerungselement (64, 86) ein in Längsrichtung klappbares Element (74, 100, 102) aufweist, das im herunter geklappten Zustand eine Längen­ vergrößerung bewirkt.
5. Antrieb gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlänge­ rungselement (64) ein Fixierungsbauteil (68) mit einer Längsnut (78) und ein Faltbauteil (66) umfasst, welches ein Basisteil (70) und das klappbare Ele­ ment (74) aufweist, das gegenüber dem Basisteil klappbar ist, wobei das Basisteil und das klappbare Element in die Längsnut einsetzbar sind und wobei bei herunter geklapptem klappbaren Element das klappbare Element mit seiner Stirnseite (74A) an einer Längsbegrenzung der Längsnut anliegt und das Basisteil mit einer Stirnseite an einer Stirnseite des Fixierungsbau­ teils anliegt.
6. Antrieb gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlänge­ rungselement (86) ein Fixierungsbauteil (90) mit einer Längsnut (110) und ein Faltbauteil (88) umfasst, welches zwei Basisteile (92, 94) und zwei klappbare Elemente (100, 102) aufweist, die gegenüber dem Basisteil klappbar sind und miteinander über ein Scharnier (104) verbunden sind, wobei die Basisteile und die klappbaren Element in die Längsnut einsetzbar sind und wobei bei herunter geklappten klappbaren Elementen die klappba­ ren Elemente mit einer Stirnseite jeweils aneinander anliegen und mit der anderen Stirnseite an einer Stirnseite des entsprechenden Basisteils anlie­ gen und die andere Stirnseite der Basisteile jeweils an einer Längsbegren­ zung der Längsnut anliegen.
7. Antrieb gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlängerungselement (124) ein Außenrohr (126) und ein Innenrohr (138) umfasst, durch welches das Kabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B') in Längsrich­ tung hindurch geführt ist und welches in das Außenrohr einsetzbar und in axialer Richtung verstellbar ist, wobei das Innenrohr an seiner Außenseite mit Stiften (132) versehen ist, die in entsprechenden in axialer Richtung an der Innenseite des Außenrohrs verlaufenden Längsnuten (130) geführt sind, und wobei die Längsnuten jeweils mit einer im wesentlichen in Umfangs­ richtung verlaufenden Nut (134, 136) verbunden sind, in welcher der ent­ sprechende Stift durch Drehung des Innenrohrs relativ zu dem Außenrohr arretierbar ist.
8. Antrieb gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungselement (112) so ausgebildet ist, dass eine stufenlose Län­ genverstellung möglich ist.
9. Antrieb gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlänge­ rungselement (112) zur Längenverstellung mittels Drehbewegung betätigbar ist.
10. Antrieb gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlänge­ rungselement (112) ein Gewinderohr (114) und einen in das Gewinderohr einschraubbaren Gewindebolzen (116) umfasst, durch welchen das Kabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B') in Längsrichtung hindurchgeführt ist, wobei der Gewindebolzen mittels einer Mutter (122) bezüglich des Gewinderohrs in Axialrichtung fixierbar ist.
11. Antrieb gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass im Kabelweg ein kompressibles elastisches Element (58) vorgesehen, um das Einsetzen des Verlängerungselements (50, 64, 86, 112, 124) in den Kabelweg zu ermöglichen.
12. Antrieb gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Kabelhülle (28A, 28B, 30A, 30B, 38) in dem Bereich, in welchem die Antriebseinrichtung (18) an dem Kabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B') angreift, unterbrochen ist und das Verlängerungselement (50, 64, 86, 112, 124) zwischen der Antriebseinrichtung und einem zu der Antriebsein­ richtung hinweisenden Ende (30A, 30B) der Kabelhülle vorgesehen ist.
13. Antrieb gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs­ einrichtung als von einem Motor (42) angetriebene, in ihrer Drehrichtung umsteuerbare Kabeltrommel (26) ausgebildet ist, die einen einlaufenden Zugkabelstrang (16) aufwickelt und einen auslaufenden Zugkabelstrang (16) abwickelt, wodurch der einlaufende Zugkabelstrang angetrieben wird.
14. Antrieb gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs­ einrichtung ein Gehäuse (46) für die Kabeltrommel (26) mit zwei Kabelein­ läufen aufweist, wobei eine Manschette (28A, 28B) zwischen dem Kabel­ einlauf und dem Verlängerungselement (50, 64, 86, 112, 124) vorgesehen ist.
15. Antrieb gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Man­ schette mittels einer Feder (58) von dem Kabeleinlauf weg vorgespannt ist.
16. Antrieb gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Zugkabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B') so geführt ist, dass auf jeder Seite des Schließelements (12) zwei Stränge (16A, 16A', 16B, 168') des Zugkabels verlaufen, die sich bei Betätigung des Antriebseinrich­ tung (26, 42, 43, 44, 45, 46) in entgegengesetzten Richtungen bewegen.
17. Antrieb gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugkabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B') so geführt ist, dass es in der Aufsicht in doppel­ strängiger Form und im wesentlichen U-förmig mit einer Basis und zwei Schenkeln ausgebildet ist, wobei die beiden Schenkel jeweils an einer Seite des Schließelements (12) liegen.
18. Antrieb gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zugka­ belstrang (16A, 16A', 16B, 16B') im Bereich der Basis und dem gekrümmten Übergangsbereich zu den Schenkeln in einer Kabelhülle (30A, 30B, 38) ge­ führt ist, wobei an den im Bereich der Schenkel liegenden Enden der Kabel­ hüllen jeweils eine rahmenfest fixierte Abschlusskappe (32A, 32B) vorgese­ hen ist, durch welchen der Kabelstrang jeweils austritt.
19. Antrieb gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs­ einrichtung (18) an einem der beiden Stränge (16) der Basis angreift.
20. Antrieb gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass es sich bei dem Schließelement (12) um einen Deckel eines Schiebedaches, Schiebehebedaches oder Spoilerdaches handelt.
21. Verfahren zur Montage eines Antriebs für ein verstellbares Schließelement (12) eines Fahrzeugdaches (10), welches eine Dachöffnung (22) wahlweise verschließt oder mindestens teilweise freigibt, mit einem karosseriefest an­ zubringenden Rahmen (14, 14A, 14B), einem in Form einer Endlosschleife geführten Zugkabel (16, 16A, 16A', 16B, 16B'), welches an beiden Seiten des Schließelements an einer Verstellmechanik (40A, 40B) für das Schließ­ element angreift, und einer Antriebseinrichtung (18) zum wahlweisen An­ treiben des Zugkabels in zwei entgegengesetzten Richtungen, um das Schließelement zu öffnen bzw. zu schließen, wobei im Zuge des Verfah­ rens:
das Zugkabel durch eine Kabelhülle (28A, 28B, 30A, 30B, 38) hindurchge­ führt wird und in spannungslosem Zustand mit der Antriebseinrichtung ver­ bunden wird;
die Antriebseinrichtung mit in spannungslosem Zustand befindlichem Zug­ kabel fahrzeugfest montiert wird; und
das Zugkabel mittels eines Verlängerungselements (50, 64, 86, 112, 124), welches der Kabelhülle zugeordnet ist, mit der für den Betrieb erforderlichen Kabelspannung beaufschlagt wird.
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