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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb für ein verstellbares
Schließelement
eines Fahrzeugdaches gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
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Ein
solcher Antrieb ist aus der
JP
7081427 bekannt, wobei es sich bei dem Schließelement
um einen mittels zweier seitlich angebrachter Ausstellhebel ausstellbaren
Deckel handelt. Jeder der beiden Ausstellhebel steht über eine
Kulissenanordnung mit einem von dem Zugkabel angetriebenen Gleitstückpaar in
Antriebsverbindung. Das Zugkabel verläuft einsträngig und umgibt die von dem
Deckel zu verschließende
Dachöffnung
in angenähert
rechteckiger Konfiguration. Im Bereich der beiden Gleitstückpaare ist
das Zugkabel jeweils unterbrochen. Der Kabelstrang auf der rechten
Seite des Deckels bewegt sich in entgegengesetzter Richtung wie
der Kabelstrang auf der linken Seite des Deckels, so dass das Gleitstückpaar auf
der rechten Seite in entgegengesetzter Richtung zu dem Gleitstückpaar auf
der linken Seite verstellt wird. Um dennoch eine gleichlaufende
Ausstell- bzw. Absenkbewegung an beiden Ausstellhebeln zu erzielen,
sind die Kulissenschlitze der Kulissenanordnungen auf beiden Seiten
entgegengesetzt ausgebildet. Die Antriebseinrichtung für das Zugkabel
ist als von einem Motor angetriebene Kabeltrommel ausgebildet, die
je nach Drehrichtung den einen bzw. den anderen Kabelstrang mit
einer Zugkraft beaufschlagt. Durch Umsteuern des Motors kann der Deckel
ausgestellt bzw. abgesenkt werden.
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Nachteilig
bei diesem Antriebssystem ist, dass dadurch, dass das Zugkabel in
den Führungsschienen
für die
Dachmechanik verläuft,
die Gefahr eines übermäßigen Verschleißes des
Zugkabels und damit auch eine Gefährdung der Funktionsfähigkeit besteht.
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Üblicherweise
werden Deckel von öffnungsfähigen Fahrzeugdächern von
drucksteifen Antriebskabeln angetrieben, wobei ein solcher Antrieb
beispielhaft schematisch in 14 und 15 gezeigt ist.
Dabei steht ein Antriebsritzel 3 in Eingriff mit entsprechenden
Antriebsabschnitten 1A und 2A von zwei drucksteifen
Kabeln 1 und 2, wobei die beiden Antriebskabel 1 und 2 je
nach Drehrichtung eines das Ritzel 3 antreibenden Motors
(nicht gezeigt) in die eine Richtung oder in die entgegengesetzte
Richtung bewegt werden, wodurch ein nicht gezeigter Deckel über Gleiter 4 und 5,
die auf der aktiven Kabelseite 1B bzw. 2B des
Antriebskabels 1 bzw. 2 montiert sind, verstellt
wird, um die Dachöffnung 6 zu
verschließen
oder freizulegen. Der Gleiter 5 ist dabei gemäß 15 verschiebbar
in einer Führungsschiene 8 geführt, die
einstückig
mit einem Dachrahmen 7 ausgebildet ist. Üblicherweise
sind die Antriebskabel 1 und 2 als steife und
dicke Kabel mit einem Durchmesser von beispielsweise 5 mm ausgebildet,
um den Zug- bzw. Schubbedingungen zu genügen, wobei ferner ein Kabelkanal 9A vorgesehen
ist, um die aktive Kabelseite 2B des Antriebskabels 2 zu
führen, und
ein Kabelkanal 9B vorgesehen ist, um die Leerlaufseite 1C des
Antriebskabels 1 zu führen,
wobei jeder Kabelkanal einstückig
mit der Führungsschiene auf
deren zu der Dachöffnung 6 hinweisenden
Seite vorgesehen ist. Der Gleiter 4 hat eine ähnliche
Struktur wie der Gleiter 5.
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Bei
dieser herkömmlichen
Ausbildung eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches
ist nachteilig, dass die Kabelkanäle 9A und 9B zusätzlich zu
der Führungsschiene 8 auf
dem Rahmen 7 vorgesehen sein müssen, wodurch die Dachöffnung 6 um
die Breite L der Kanäle
verringert ist und dadurch das Fahrzeugdach insgesamt einen größeren Raum
einnimmt.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Antrieb für ein Fahrzeugdach
zu schaffen, welcher eine möglichst
kompakte Ausbildung des Fahrzeugdaches erlaubt und dennoch einen
möglichst zuverlässigen Betrieb
des Fahrzeugdaches ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
einen Antrieb, wie er in Anspruch 1 definiert ist.
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Bei
dieser erfindungsgemäßen Lösung ist vorteilhaft,
dass einerseits durch die Ausbildung des Antriebskabels als Zugkabel
der Rahmen bzw. die Führungsschiene
für die
Verstellmechanik sehr kompakt ausgebildet sein kann, da kein zusätzlicher
Führungskanal
für ein
drucksteifes Antriebskabel erforderlich ist, und andererseits dadurch,
dass in der Führungsschiene
ein Führungselement
für das
Zugkabel vorgesehen ist, jegliche nachteilige Wechselwirkung des
Zugkabels mit den Wänden
der Führungsschienen
verhindert werden kann, wodurch einerseits der Verschleiß verringert
und andererseits die Zuverlässigkeit
im Betrieb gesteigert werden kann.
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Bevorzugte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen beispielhaft
näher erläutert. Dabei
zeigen:
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1 eine
perspektivische schematische Ansicht eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches mit einem
erfindungsgemäßen Antrieb;
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2 schematisch
den Antriebskabelverlauf des Antriebs aus 1;
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3 eine
perspektivische Ansicht, teilweise in auseinander gezogener Darstellung,
der Kabelantriebseinrichtung des Antriebs von 1;
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4 eine
perspektivische Ansicht, teilweise in auseinander gezogener Darstellung,
eines Abschnitts des Antriebs von 1;
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5 eine
Schnittansicht der Führungsschiene
von 4 entlang der Linie 5-5;
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6 eine
Schnittansicht durch eine Führungsschiene
mit eingesetzten Führungselementen für das Zugkabel
eines Antriebs gemäß 4,
wobei eine erste Ausführungsform
der Führungselemente dargestellt
ist;
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7 eine
perspektivische Ansicht eines Führungselements
von 6;
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8 eine
Seitenansicht von Führungselementen
gemäß 6 und 7 in
einer gekrümmten
Führungsschiene;
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9 eine
perspektivische Ansicht eines Führungselements
gemäß einer
zweiten Ausführungsform;
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10 eine
perspektivische Ansicht eines Führungselementes
gemäß einer
dritten Ausführungsform;
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11 eine
perspektivische Ansicht eines Führungselements
mit einer vierten Ausführungsform;
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12 eine
perspektivische Ansicht eines Führungselements
mit einer fünften
Ausführungsform;
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13 eine
perspektivische Ansicht eines Beispiels einer Ausstellmechanik für einen
Dachdeckel;
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14 eine
schematische Aufsicht auf einen herkömmlichen Antrieb für ein öffnungsfähiges Fahrzeugdach;
und
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15 eine
Schnittansicht des Antriebs von 14 entlang
der Linie 15-15.
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Gemäß 1 umfasst
ein öffnungsfähiges Fahrzeugdach 10 im
wesentlichen einen Deckel 12, einen Rahmen 14,
ein Zugkabel 16 (welches in 2 näher gezeigt
ist) sowie eine Kabelantriebseinrichtung (bzw. Kabelantrieb) 18.
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Der
Deckel 12 ist aus Glas oder Metall, wie beispielsweise
Aluminium, gefertigt und weist eine rechteckige Form auf, wobei
die einander gegenüberliegenden
Schmalseiten 12A, 12B gleitend verschiebbar in
einer Führungsschiene 20A, 20B geführt sind,
die in einem Seitenabschnitt 14A, 14B des Rahmens 14 ausgebildet
ist. Wenn der Deckel 12 entlang der Führungsschiene 20A, 20B in
der mit dem Pfeil A in 1 bezeichneten Richtung gleitend verschoben
wird, wird eine Dachöffnung 22 von
dem Deckel 12 verschlossen. Wenn dagegen der Deckel 12 in
Richtung des Pfeils B in 1 verschoben wird, wird der
Deckel 12 von der Dachöffnung 22 weggezogen,
wodurch die Dachöffnung 22 freigelegt
wird. Obschon bei dem in 1 gezeigten Fahrzeugdach 10 die
Führungsschiene 20A, 20B einstückig mit
den Seitenabschnitten 14A, 146 des Rahmens 14 ausgebildet
ist, kann die Führungsschiene 20A, 20B auch als
unabhängiges
Teil ausgebildet sein, welches während
der Montage an den Seitenabschnitten 14A, 14B befestigt
wird.
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Gemäß 2 ist
das Zugkabel 16 als endloses Einzelkabel mit vorbestimmter
Länge ausgebildet,
wobei ein Ende 17A mit einer Nut 26A einer Kabeltrommel 26 mittels
eines Verbindungsstücks 24A (siehe 3)
verbunden ist und das andere Ende 176 ebenfalls mit der
Nut 26A der Kabeltrommel 26 über ein Verbindungsstück 246 verbunden
ist.
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Unter
Bezugnahme auf 2 wird im folgenden das Montageverfahren
des Zugkabels 16 kurz beschrieben. Nachdem ein Ende 17A des
Kabels 16 mit der Kabeltrommel 26 verbunden wurde,
wird das andere Ende 17B in eine röhrenförmige Anordnung mit einer Manschette 28A und
einem Außengehäuse 30A eingesetzt
und durch diese hindurch geführt
und anschließend
in eine erste Öffnung 33A einer
Abschlusskappe 32A eingeführt, welche an dem Rahmen 14A befestigt
ist (siehe 1). Ein Ende 31A des
Außengehäuses 30A ist
an der ersten Öffnung 33A befestigt.
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Anschließend wird
das Zugkabel 16 entlang der Führungsschiene 20A verlegt
und mittels einer Umlenkrolle, welche an einem Basisabschnitt der Führungsschiene 20A befestigt
ist, um 180° umgelenkt.
Das Zugkabel 16 wird dann entlang der Führungsschiene 20A zurück geführt und
durch eine zweite Öffnung 33B der
Abschlusskappe 32A hindurch geführt. Dann wird das Zugkabel 16 durch
ein äußeres Gehäuse 38 hindurch
geführt,
welches den Raum zwischen den Seitenabschnitten 14A und 14B des
Rahmens 14 überbrückt. Daraufhin
wird das Zugkabel 16 durch eine erste Öffnung 33A einer an dem
Rahmen 14B befestigten Abschlusskappe 32B hindurch
geführt
und entlang der Führungsschiene 20B verlegt
und anschließend
mittels einer Umlenkrolle 34B, die an dem Basisabschnitt
der Führungsschiene 20B befestigt
ist, um 180° umgelenkt.
Das Zugkabel 16 wird dann entlang der Führungsschiene 20B zurückgeführt und
durch eine zweite Öffnung
der Abschlusskappe 32B hindurch geführt. Anschließend wird
das Zugkabel 16 durch einen weitere röhrenförmige Anordnung hindurch geführt, welche
ein Außengehäuse 30B und
eine Manschette 28B aufweist. Daraufhin wird das andere
Ende 17B des Zugkabels 16 mit der Kabeltrommel 26 verbunden.
Damit ist die Montage des Zugkabels 16 abgeschlossen. Ein
Ende 31B des Außengehäuses 30B ist
an der zweiten Öffnung 33B der
Abschlusskappe 32B befestigt.
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Bei
dem wie oben beschrieben angeordneten Zugkabel 16 ist ein
Gleiter 40A fest an einem Abschnitt des Zugkabels 16 zwischen
der Umlenkrolle 34A und der zweiten Öffnung 33B der Abschlusskappe 32A angebracht,
wobei entsprechend ein weiterer Gleiter 40B fest an einem
anderen Abschnitt des Zugkabels 16 zwischen der Umlenkrolle 34B und
der zweiten Öffnung 33B der
Abschlusskappe 326 angeordnet ist. Diese Gleiter 40A und 40B sind
an dem in 1 gezeigten Deckel 12 befestigt.
Wenn das Zugkabel 16 von der Kabelantriebseinrichtung 18 in
Richtung C in 2 gezogen wird, bewegen sich
die Gleiter 40A und 40B in eine mit B bezeichnete
Richtung, wodurch der Deckel 12 in die mit B in 1 gezeichnete
Richtung geschoben wird, um die Dachöffnung 22 freizulegen.
Wenn andererseits das Zugkabel 16 von der Kabelantriebsvorrichtung 18 in
die in 2 mit dem Bezugszeichen D bezeichnete Richtung
gezogen wird, werden die Gleiter 40A und 40B in
die mit A bezeichnete Richtung geschoben, wodurch der Deckel 12 in
die in 1 mit A bezeichnete Richtung geschoben wird, um
die Dachöffnung 22 zu
verschließen.
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Wie
in 3 gezeigt, umfasst die Kabelantriebseinrichtung 18 das
Zugkabel 16, einen Motor 42, eine Untersetzung 44 und
die Kabeltrommel 26.
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Die
nicht gezeigte Antriebswelle des Motors 42 steht in Wirkverbindung
mit einer nicht gezeigten Eingangswelle eines in der Untersetzungsgetriebebox 44 installierten
Untersetzungsgetriebes, um eine Antriebskraft zu übertragen.
Die Spitze der Ausgangswelle 43 des Untersetzungsgetriebes
steht aus der Untersetzungsgetriebebox 44 hervor und steht
in Wirkeingriff mit einer nicht gezeigten Drehwelle der Kabeltrommel 42,
um diese mit einem Drehmoment zu beaufschlagen. Wenn die Kabeltrommel 26 mittels einer
von dem Motor 42 erzeugten Antriebskraft in 3 im
Uhrzeigersinn gedreht wird, wickelt sich das eine Ende 17A des
Zugkabels 16 um die Kabeltrommel 26, und das andere
Ende 17B des Kabels 16 wird von der Kabeltrommel 26 abgewickelt,
wodurch das Zugkabel 16 in die mit C bezeichnete Richtung
in 2 bewegt wird. Als Ergebnis wird der Deckel 12 in
die in 1 mit B bezeichnete Richtung bewegt, wodurch die
Dachöffnung 22 freigelegt
wird. Wenn die Kabeltrommel 26 in 3 im Gegenuhrzeigersinn
gedreht wird, wird das eine Ende 17A des Zugkabels 16 von
der Kabeltrommel 26 abgewickelt, während das andere Ende 17B des
Zugkabels 16 auf die Kabeltrommel 26 aufgewickelt
wird, wodurch das Zugkabel 16 in die in 2 mit
D bezeichnete Richtung bewegt wird. Im Ergebnis wird der Deckel 12 in die
in 1 mit A bezeichnete Richtung bewegt, wodurch die
Dachöffnung 22 geschlossen
wird.
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In 3 bezeichnet
das Bezugszeichen 46 ein Trommelgehäuse, um die Kabeltrommel 26 darin aufzunehmen,
während
das Bezugszeichen 45 ein Gehäuse zur Aufnahme der Antriebswelle
des Motors 42 bezeichnet. Als Untersetzungsgetrie be kann beispielsweise
ein Schneckengetriebe verwendet werden. Das Bezugszeichen 48 bezeichnet
eine Feder, und ein nicht gezeigtes Verlängerungsbauteil wird in einen
Zwischenraum 49 von 2 zwischen der
Manschette 28A und dem äußeren Gehäuse 30A eingefügt, wobei
der Zwischenraum 49 erzeugt wird, indem die Manschette 28A in
Pfeilrichtung gegen die Vorspannkraft der Feder 48 gedrückt wird.
Da auf diese Weise die Gesamtweglänge des Kabels durch Einfügen des
Verlängerungsbauteils
verlängert
wird, kann dadurch das Zugkabel 16 mit einer Spannung beaufschlagt
werden.
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Gemäß 4 werden
zwei Stränge 16A und 16A' des Zugkabels 16 in
entgegengesetzte Richtungen angetrieben und sind in dem Nutabschnitt
der Führungsschiene 20A gemäß 5 angebracht, während zwei
Stränge 16B und 16B' des Zugkabels 16 gemäß 4 ebenfalls
jeweils in entgegengesetzte Richtungen angetrieben werden und in ähnlicher
Weise in dem Nutabschnitt der Führungsschiene 20B angeordnet
sind.
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Wie
oben beschrieben, verwendet das in 4 gezeigte
Fahrzeugdach ein Zugkabel, was die Verwendung eines Kabels mit kleinerem
Durchmesser erlaubt und ferner weniger Beschränkungen bezüglich der Anordnung des Kabelwegs
im Vergleich zu einem Antrieb mit drucksteifem Antriebskabel weniger
Beschränkungen
auferlegt. Ferner sind die beiden in entgegengesetzter Richtung
angetriebenen Stränge 16A und 16A' des Kabels 16 in
dem Nutabschnitt der Führungsschiene 20A angeordnet,
wobei die beiden in entgegengesetzter Richtung angetriebenen Stränge 16B und 16B' des Antriebskabels 16 in
dem Nutabschnitt der Führungsschiene 20B angeordnet
sind. Da auf diese Weise, im Gegensatz zu dem herkömmlichen
Antrieb mit drucksteifem Antriebskabel gemäß 14 und 15,
keine Kabelkanäle 9A, 9B zur
vollständigen
Führung
des Kabels zusätzlich
auf dem Rahmen 7 ausgebildet sein müssen, kann das in 1 dargestellte
Fahrzeugdach kompakt ausgebildet sein, um eine Dachöffnung 22 mit
hinreichender Breite zu erlauben.
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Das
erfindungsgemäße Fahrzeugdach
umfasst ferner ein Führungselement,
wie es beispielhaft in den 6 bis 12 gezeigt
ist, um ein Lockern der Kabelstränge 16A, 16A', die entlang
der Nut der Führungsschiene 20A verlaufen,
sowie der Kabelstränge 16B, 16B', welche entlang
der Nut der Führungsschiene 20B verlaufen,
zu verhindern.
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Ein
solches Führungselement 50,
wie es in den 6 und 7 gezeigt
ist, ist aus Harz oder Metall gefertigt und hat allgemein die Form
eines rechteckigen Parallelepipets, welches durch Einsetzen in dem
Nutabschnitt der Führungsschiene 20A bzw. 20B installiert
wird. In der nach oben weisenden Fläche des Führungselements 50 ist
eine Führungsnut 51 ausgebildet,
in welche die Kabelstränge 16A, 16A', 16B' bzw. 16B' eingeführt werden
können.
Da auf diese Weise die Kabelstränge 16A, 16A', 16B und 16B' mittels eines
entsprechenden Führungselements 50 entlang
der Führungsschiene 20A bzw. 20B parallel
zu dieser geführt
werden können,
kann ein Lockern der Kabelstränge 16A, 16A', 16B bzw. 16B' verhindert
werden. Dadurch kann ein vorzeitiger Verschleiß der Kabelstränge 16A, 16A', 16B bzw. 16B' vermieden werden,
wie er sonst durch eine Wechselwirkung mit den Führungsschienen 20A, 20B bzw.
deren Wänden
auftreten könnte.
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Obschon
das Führungselement 50 gemäß 4 nahe
der Abschlusskappe 32A bzw. 32B angeordnet ist,
ist dies keine grundsätzliche
Beschränkung,
sondern das Führungselement 50 kann
prinzipiell an jeder Stelle des Nutabschnitts der Führungsschiene 20A bzw. 20B angeordnet
sein. Beispielsweise kann das Führungselement 50 in
der Mitte zwischen der Umlenkrolle 34A und der Abschlusskappe 32 bzw.
zwischen der Umlenkrolle 34B und der Abschlusappe 32B angeordnet
sein.
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Ferner
kann eine Mehrzahl von Führungselementen 50 für jeden
Kabelstrang 16A, 16A', 16B bzw. 16B' vorgesehen
sein. Beispielsweise sind gemäß 8 mehrere
Führungselemente 50 in
dem Nutabschnitt der Führungsschiene 20A mit vorbestimmtem
Abstand zwischen einander angeordnet, um den Kabelstrang 16A zu
führen.
Auf diese Weise kann eine Wechselwirkung des Kabelstrangs 16A mit der
Führungsschiene 20A selbst
dann verhindert werden, wenn die Führungsschiene 20A gekrümmt ausgebildet
ist. Eine gekrümmte
Führungsschiene 20A erlaubt
die Ausbildung eines Fahrzeugdaches mit geringerer Bauhöhe.
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Bei
dem Führungselement 60 gemäß 9 ist
die Führungsnut 61 in
einer Seitenfläche
desselben ausgebildet. Das Führungselement 60 wird
so in den Nutabschnitt der Führungsschiene 20A bzw. 20B eingesetzt,
dass die mit der Führungsnut 61 versehene
Seitenfläche
zu dem Nutabschnitt hin weist. Auf diese Weise kann das Führungselement 60 auf einfache
Weise installiert werden, da es in den Nutabschnitt der Führungsschiene 20A bzw. 20B eingesetzt
werden kann, nachdem der Kabelstrang 16A, 16A', 16B bzw. 16B' entsprechend
verlegt wurde.
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Bei
dem Führungselement 62 gemäß 10 ist
eine Führungsnut 63 in
der nach oben weisenden Seite desselben ausgebildet, wobei ferner
eine weitere Nut 64 in einer Seitenfläche des Führungselements 62 ausgebildet
ist. Durch das Vorsehen der zusätzlichen
Nut 64 kann das Führungselement 62 mit geringerem
Gewicht ausgebildet werden und ferner kann mittels der durch den
von der Nut 64 erzeugten dünnwandigen Abschnitt 64A vermittelten
Elastizität eine
bessere Einpassung des Führungselements 62 in
den Nutabschnitt der Führungsschienen 20A bzw. 20B erzielt
werden.
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Das
Führungselement 66 gemäß 11 weist
ein Paar von Stützabschnitten 67 auf,
die einstückig
mit dem Führungselement 66 ausgebildet sind,
um einen nicht dargestellten Stift zu lagern, wobei eine Führungsnut 68 zwischen
den beiden Stützabschnitten 67 vorgesehen
ist.
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Das
Führungselement 70 gemäß 12 weist
ein Paar von Vorsprüngen 72 auf,
die in einer Führungsnut 71 ausgebildet
sind, um ein Herausrutschen des Zugkabels 16 zu verhindern.
Durch Anlage des in der Führungsnut 71 aufgenommenen Kabelstrangs 16A, 16A', 16B bzw. 16B' kann selbst
bei Auftreten von äußeren Kräften auf
den Kabelstrang, die in der aus der Nut 71 herausweisenden
Richtung wirken, ein Herausrutschen des Kabelstrangs aus der Führungsnut 71 verhindert
werden.
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Eine
weitere Ausführungsform
von Führungselementen
ist in 13 gezeigt, welche eine perspektivische
Ansicht der Ausstellmechanik für
einen nicht gezeigten Deckel eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches zeigt.
Ein Ausstellhebel 54 ist mittels zweier Stützbauteile 58 über einen
Stift 56 schwenkbar gelagert, wobei ein Kulissenstift 52 eines
Gleiters 40A in einen in dem Ausstellhebel 54 ausgebildeten
Kulissenschlitz 55 eingreift. Wenn sich der Gleiter 40A zusammen
mit dem Kabelstrang 16A bewegt, bewegt sich der Kulissenstift 52 in
gleicher Richtung entlang des Kulissenschlitzes 55, wodurch der
Ausstellhebel 54 verschwenkt wird. Auf diese Weise kann
ein (nicht gezeigter) mit dem Ausstellhebel 54 verbundener
Dachdeckel in der Dachöffnung mit
seiner Hinterkante ausgestellt oder zurückgeschwenkt werden.
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Der
Kabelstrang 16A und der Gleiter 40A sind über ein
Verbindungsstück 49A miteinander
verbunden, welches fest mit dem Kabelstrang 16A verbunden
ist und in eine entsprechende Ausnehmung 41A im unteren
Teil des Gleiters 40A eingesetzt ist, wobei der Kabelstrang 16A durch
das Verbindungsstück 49A hindurchgeführt ist.
In ähnlicher
Weise ist der Kabelstrang 16A' über ein entsprechendes nicht dargestelltes
Verbindungsstück
mit einem Gleiter 40A' verbunden.
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Die
Stützelemente 58 zur
Aufnahme des Stifts 56 sind in dem Nutabschnitt der Führungsschiene 20A vorgesehen.
Eine Führungsnut 59 ist
in der nach oben weisenden Seite des Stützbauteils 58 vorgesehen,
um den Kabelstrang 16A bzw. 16A' zu führen. Auf diese Weise kann
die Anzahl der erforderlichen Bauteile verringert werden, da die
Stützelemente 58 einerseits
einen Teil der Verstellmechanik bilden und andererseits als Führungselemente
für den Kabelstrang 16A bzw. 16A' wirken.
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- 10
- Fahrzeugdach
- 12
- Deckel
- 14
- Rahmen
- 14A,
B
- Seitenabschnitte
von 14
- 16
- Zugkabel
- 16A,
16A', 16B, 16B'
- Stränge von 16
- 17A,
B
- Enden
von 16
- 18
- Kabelantriebseinrichtung
- 20A,
B
- Führungsschiene
- 22
- Dachöffnung
- 24A,
B
- Verbindungsstück
- 26
- Kabeltrommel
- 28A,
B
- Manschette
- 30A,
B
- Außengehäuse
- 32A,
B
- Abschlusskappe
- 33A,
B
- erste
bzw. zweite Öffnung
- 34A,
B
- Umlenkrolle
- 38
- Äußeres Gehäuse
- 40A,
B
- Gleiter
- 42
- Motor
- 43
- Ausgangswelle
- 44
- Untersetzungsgetriebebox
- 45
- Antriebswellengehäuse
- 46
- Kabeltrommelgehäuse
- 48
- Feder
- 49A
- Verbindungsstück
- 50
- Führungselement
- 51
- Führungsnut
- 52
- Kulissenstift
- 54
- Ausstellhebel
- 55
- Kulissenschlitz
- 56
- Stift
- 58
- Stützelemente
- 59
- Führungsnut
- 60
- Führungselement
- 61
- Führungsnut
- 62
- Führungselement
- 63
- Führungsnut
- 64
- Nut
- 66
- Führungselement
- 67
- Stützabschnitte
- 68
- Führungsnut
- 70
- Führungselement
- 71
- Führungsnut
- 72
- Vorsprünge