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DE10119880A1 - Datenspeicherbandkassette mit verschleißfester Bremsanordnung - Google Patents

Datenspeicherbandkassette mit verschleißfester Bremsanordnung

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Publication number
DE10119880A1
DE10119880A1 DE10119880A DE10119880A DE10119880A1 DE 10119880 A1 DE10119880 A1 DE 10119880A1 DE 10119880 A DE10119880 A DE 10119880A DE 10119880 A DE10119880 A DE 10119880A DE 10119880 A1 DE10119880 A1 DE 10119880A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake body
tape
reel
concave surface
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10119880A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael W Johnson
Wayne Hemzacek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Storage Technology Corp
GlassBridge Enterprises Inc
Original Assignee
Imation Corp
Storage Technology Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imation Corp, Storage Technology Corp filed Critical Imation Corp
Publication of DE10119880A1 publication Critical patent/DE10119880A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/041Details
    • G11B23/043Brakes for tapes or tape reels
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
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Abstract

Eine Datenspeicherbandkassette (10) zur Verwendung mit einem Hochgeschwindigkeitsbandlaufwerk ist als Teil eines Bandlaufwerksystems ausgebildet. Die Datenspeicherbandkassette (10) weist ein Gehäuse (12), wenigstens eine Bandspule (14), ein Speicherband (16), einen Bremskörper (52) und eine Feder (50) auf. Das Gehäuse (12) bildet eine Umhüllung (28) und weist eine Öffnung (34) für den Zugriff auf die Umhüllung (28) auf. Die Bandspule (14) ist drehbar in der Umhüllung (28) angeordnet und weist eine Mittelbohrung (46) auf. Die Bandspule (14) hält das Speicherband (16). Der Bremskörper (52) ist in der Mittelbohrung (46) der Bandspule (14) angeordnet und weist einen Vorsprung (60), einen Spulenangreifbereich (70) und einen Knopf auf. Der Vorsprung (60) ist gleitend verschiebbar mit dem Gehäuse (12) verbunden. Der Spulenangreifbereich ist zum selektiven Angreifen an einem Bereich der Bandspule (14) in einer Verriegelungsposition ausgebildet. Der Knopf ist gegenüber dem Vorsprung (60) angeordnet und endet in einem vorderen Ende. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das vordere Ende eine konkave Fläche auf, die zum selektiven Aufnehmen einer gerundeten Fläche eines Bandlaufwerks ausgebildet ist. Die Feder (50) spannt dem Bremskörper (52) in die Verriegelungsposition vor. Im Gebrauch greift eine gerundete Fläche, beispielsweise eine Lagerkugel, einer Welle eines Bandlaufwerks an der konkaven Fläche des Bremsknopfs selektiv an. Beim Drehen der Welle sind die ...

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Datenspeicherbandkassette zur Ver­ wendung mit einem Bandlaufwerk als Teil eines Kassetten/Bandlaufwerk- Systems. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Datenspeicherbandkas­ sette mit einem Bremskörper, der ausgezeichnete Verschleißfestigkeit beim Angreifen einer entsprechend ausgebildeten Bandantriebswelle zeigt.
Datenspeicherbandkassetten werden seit Jahrzehnten im Bereich der Com­ puter-, Audio- und Videotechnik verwendet. Die Datenspeicherbandkassette ist weiterhin eine extrem beliebte Form der Aufzeichnung großer Informa­ tionsmengen zur späteren Wiedergabe und Nutzung.
Eine Datenspeicherbandkassette besteht im allgemeinen aus einem äußeren Gehäuse, das wenigstens eine Bandspule und ein Magnetaufzeichnungsband aufweist. Das Aufzeichnungsband ist um einen Nabenbereich der Bandspule gewickelt und wird von einem Antriebssystem entlang eines vorgegebenen Bandweges bewegt. Die Bandspule ist normalerweise axial auf eine Öffnung im Gehäuse ausgerichtet, durch welche eine Bandantriebseinrichtung auf Bandspule zugreifen und diese an dieser angreifen kann. Ferner weist das Gehäuse in seinem vorderen Bereich ein Fenster auf, um einem Lese-/­ Schreibkopf den Zugriff auf das Speicherband zu ermöglichen. Dieses Zu­ sammenwirken zwischen Speicherband und Kopf kann im Gehäuse erfolgen (beispielsweise bei einem Mittenbandbelastungs-Design), oder das Speicherband kann vom Gehäuse weg in Richtung eines benachbarten Be­ reichs gerichtet sein, in dem sich der Lese-/Schreibkopf befindet (beispielsweise bei einem Helix-Antrieb oder einer Kassette mit Führungs­ block am Ende des Aufzeichnungsbandes). Wenn das Bandkassetten-/­ Antriebssystem derart ausgebildet ist, dass das Speicherband vom Gehäuse weg gerichtet wird, ist üblicherweise eine einzelne Bandspule vorgesehen. Wenn hingegen das Bandkassetten-/Antriebssystem ein Zusammenwirken von Kopf und Speicherband im oder sehr nahe am Gehäuse vorsieht, wird üblicherweise Zweifach- oder Doppel-Bandspulenkonfiguration verwendet.
Ungeachtet der Zahl der zu einer bestimmten Datenspeicherbandkassette gehörenden Bandspulen ist jede Bandspule vorzugsweise an dem Gehäuse "verriegelt", wenn sie nicht in irgendeiner Weise vom Bandantrieb ergriffen wird. Zu diesem Zweck ist für jede Bandspule eine Bremsanordnung vorge­ sehen. Die Bremsanordnung kann zahlreiche verschiedene Formen haben, beispielsweise mehrere Bremskörper, die zum selektiven Angreifen am Außenumfang der Bandspule vorgespannt sind. Eine gebräuchlichere, weni­ ger kostspielige Lösung sieht einen einzelnen Bremskörper und eine in einer mittleren Bohrung der Bandspule angeordnete Feder vor. Der Bremskörper ist normalerweise ein einstückig ausgebildetes Element, das dem starren Verbinden der Bandspule mit dem Gehäuse in einer verriegelten Position dient. In dieser Hinsicht weist der Bremskörper generell einen Gehäusean­ griffsbereich und einen Bandspulenangriffsbereich auf. Der Gehäuseangriffs­ bereich ist normalerweise gleitend mit dem Gehäuse verbindbar. Das Ge­ häuse weist beispielsweise einen sich nach innen erstreckenden Ansatz auf, während der Gehäuseangriffsbereich ein Vorsprung mit einem Schlitz ist, der zum gleitenden Aufnehmen des Ansatzes bemessen ist. Der Bandspu­ lenangriffsbereich hingegen besteht aus einer Reihe von Zähnen, die zum Eingreifen oder Kämmen mit einem entsprechenden Zahnbereich der Band­ spule in der Verriegelungsposition ausgebildet sind. Schließlich dient die Feder dem Vorspannen des Bremsenkörpers in die Verriegelungsposition.
Bei Gebrauch der Kassette muss der Bremskörper aus der Verriegelungspo­ sition bewegt werden, um das Drehen der Bandspule beim Angreifen einer drehbaren Bandantriebseinrichtung an der Bandspule zu ermöglichen. Dies erfolgt normalerweise durch Versehen der Antriebseinrichtung mit einer Welle, welche den Bremskörper berührt und über eine mittige Bohrung in der Bandspule aus der Verriegelungsposition führt. Dieser Berührungsbe­ reich wird zwischen einer vorderen Fläche (oder "Knopf") gebildet, der durch den Bremskörper und die Spitze der Welle gebildet wird. Die Vorderfläche des Knopfes ist normalerweise im wesentlichen konvex, während die Wel­ lenspitze flach ist. Es ist wichtig, dass beim Drehen der Antriebseinrichtung, und somit der Welle, der Bremskörper stationär bleibt, während die Wellen­ spitze gegen den Bremsknopf dreht. Aufgrund der flachen Wellenspitze und des konvexen Knopfes kann sich die Berührungsfläche zwischen Wellen­ spitze und Knopf aus einer gewünschten Stelle entlang der Drehachse der Welle bewegen.
Die beschriebene zweiteilige Bremsanordnung wird weithin verwendet. Je­ doch wurden in Verbindung mit Fortschritten der Bandantriebssysteme be­ stimmte Probleme festgestellt. So haben beispielsweise Fortschritte bei den Bandmedien, der Lese-/Schreibkopftechnologie, den Antriebssystemen etc. zu Bandantriebssystemen geführt, die wünschenswerterweise bei stark er­ höhter Bandgeschwindigkeit arbeiten können. Zum Beispiel haben Verbes­ serungen des Bandantriebssystems die maximale Betriebsbandgeschwindig­ keit von ungefähr 1 Meter pro Sekunde zu Geschwindigkeiten im Bereich von 4 bis 8 Metern pro Sekunde geführt. Diese erhöhte Bandgeschwindig­ keit drückt sich in Drehgeschwindigkeiten der Antriebseinrichtung in der Größenordnung von 2000 U/Min. aus. Zwar ist die gegenwärtige Ausbildung der Bremsanordnungen bei relativ niedrigen Bandgeschwindigkeiten sehr zufriedenstellend, jedoch können bei höheren Bandgeschwindigkeiten potentielle Probleme auftreten. Insbesondere die erhöhte Drehgeschwindig­ keit der Antriebswelle gegen den Bremsknopf erzeugt schnell eine erheb­ liche Reibung. Die Reibung führt nicht nur zu einer Verschlechterung des Bremsknopfes, sondern erzeugt auch Wärme, die eine weitere Verschlech­ terung des Bremskörpers, sogar ein Schmelzen, verursachen kann. Dieses höchst unerwünschte Ergebnis ist nicht allein auf das Bremskörpermaterial zurückzuführen, sondern auch auf die Bewegung der Berührungsfläche zwi­ schen Bremsknopf und Welle von einer Position entlang der Drehachse der Welle.
Datenspeicherbandkassetten sind wichtige Mittel zum Speichern großer Informationsmengen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Her­ steller von Datenspeicherbandkassetten kontinuierlich die Kassettenleistung verbessern, während sie die Gesamtkosten verringern oder beibehalten müssen. Aus diesem Grund versagen gegenwärtige Bandspulenbremsan­ ordnungen und insbesondere der Bremskörper bei den höheren Geschwin­ digkeiten der verbesserten Bandantriebe. Es besteht daher ein Bedarf an einer Datenspeicherbandkassette mit einem Bremskörper, der bei hohen Bandantriebsgeschwindigkeiten seine strukturelle Unversehrtheit wahrt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Datenspeicherbandkassette, deren Bremsvorrichtung bei hohen Bandgeschwindigkeiten verschleißfest und zu­ verlässig funktioniert, sowie ein Verfahren zum Betreiben eines Bandan­ triebs mit einer erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen der Patentan­ sprüche 1, 4, 8 bzw. 10 gelöst. Individuelle Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Datenspeicherbandkassette. Die Datenspeicherbandkassette weist ein Gehäuse, wenigstens eine Bandspule, ein Speicherband, einen Bremskörper und eine Feder auf. Das Gehäuse weist ein erstes und ein zweites Gehäuseteil auf, die zusammen eine Hülle bilden. Hierbei weist das zweite Gehäuseteil eine Öffnung auf, während das erste Gehäuseteil eine Verbindungseinrichtung, vorzugsweise einen einwärts gerichteten Ansatz, gegenüber der Öffnung aufweist. Die Bandspule weist eine mittige Bohrung auf und ist drehbar in der Hülle derart angeordnet, dass die Bohrung axial mit der Gehäuseöffnung fluchtet. Der Bremskörper ist in der mittigen Bohrung der Bandspule angeordnet und weist einen Vor­ sprung, einen Spulenangreifabschnitt und einen Knopf auf. Der Vorsprung ist derart ausgebildet, dass er gleitend verschiebbar an der Verbindungsein­ richtung des ersten Gehäuseteils anbringbar ist. Nach einem ersten bevor­ zugten Ausführungsbeispiel, bei dem die Verbindungseinrichtung ein Ansatz ist, ist der Vorsprung mit einem Schlitz versehen, der zum Aufnehmen des Ansatzes bemessen ist. Der Spulenangreifabschnitt ist derart ausgebildet, dass er in einer Verriegelungsposition selektiv an einem Bereich der Band­ spule angreift; vorzugsweise ist dieser Bereich mit radialen Zähnen ausge­ bildet. Der Knopf ist gegenüber dem Vorsprung angeordnet und endet in einem vorderen Ende mit einer konkaven Fläche, die selektiv an einem Be­ reich einer abgerundeten Fläche des Bandantriebs angreifen kann. Schließ­ lich ist eine Feder vorgesehen, um den Bremskörper in die Verriegelungs­ position vorzuspannen. Bei der genannten Ausbildung kann der Bandantrieb auf die konkave Fläche des Bremskörpers durch die Öffnung im zweiten Ge­ häuseteil und die mittige Bohrung in der Bandspule zugreifen. Vor dem Ge­ brauch spannt die Feder den Bremskörper in die Verriegelungsposition vor, wodurch der Bremskörper die Bandspule fest mit dem Gehäuse verbindet. Beim Einsetzen in einen Bandantrieb oder ein Bandlaufwerk drück ein Teil des Bandlaufwerks, beispielsweise die Antriebsspindel, den Bremskörper aus der Verriegelungsposition. Eine gerundete Fläche der Antriebswelle, bei­ spielsweise eine Lagerkugel, berührt die konkave Fläche des Bremskörpers und dreht sich in dieser. Aufgrund dieser besonderen Berührungsfläche zwi­ schen der Antriebswelle und dem Bremskörper sind die Reibungskräfte und die thermischen Kräfte selbst bei hohen Geschwindigkeiten minimiert. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Bremskörper einstückig aus einem hoch-wärmebeständigen Material gebildet.
Nach einem anderen Aspekt der Erfindung ist ein Bandlaufwerkssystem mit einem Bandlaufwerk, einer Datenspeicherbandkassette und einer An­ greifanordnung vorgesehen. Das Bandlaufwerk weist einen Motor und eine Antriebseinrichtung auf. Die Antriebseinrichtung wird vom Motor drehend angetrieben und weist eine Angreifnabe und eine Welle auf. Die Welle er­ streckt sich axial von der Angreifnabe und endet in einer Spitze. Die Daten­ speicherbandkassette weist ein Gehäuse, wenigstens eine Bandspule, ein Speicherband, einen Bremskörper und eine Feder auf. Das Gehäuse bildet eine Umhüllung. Die Umhüllung ist über eine im Gehäuse ausgebildete Öff­ nung zugängig. Die Bandspule ist drehbar in der Umhüllung angeordnet und weist eine Mittelbohrung auf, die axial mit der Öffnung fluchtet. Die Band­ spule hält das Speicherband. Der Bremskörper ist gleitend verschiebbar in der Mittelbohrung angeordnet und zum starren Verbinden der Bandspule mit dem Gehäuse in einer Verriegelungsposition ausgebildet. Ferner weist der Bremskörper einen Knopf auf, der in einem vorderen Ende endet, das eine konkave Fläche aufweist. Der Bremskörper ist derart angeordnet, dass die konkave Fläche durch die Mittelbohrung hindurch zugängig ist. Die Feder ist zum Vorspannen des Bremskörpers in die Verriegelungsposition positioniert. Schließlich ist die Angreifanordnung zwischen der Spitze der Welle und dem vorderen Ende des Bremskörpers ausgebildet. Die Angreifanordnung weist eine gerundete Fläche und eine konkave Fläche auf, die zum selektiven Auf­ nehmen der gerundeten Fläche dient. Bei einem bevorzugten Ausführungs­ beispiel ist die gerundete Fläche eine an der Welle befestigte Lagerkugel. Bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die gerundete Fläche durch eine am Bremskörper angebrachte Lagerkugel gebildet. Ungeachtet der jeweiligen Ausbildung greift die Angreifnabe bei Gebrauch der Kassette an der Bandspule an und die gerundete Fläche wird von der konkaven Fläche derart ergriffen, dass die Welle den Bremskörper aus der Verriege­ lungsposition leitet. Beim Aktivieren des Motors dreht die Antriebseinrich­ tung die Bandspule. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel dreht die gerundete Fläche der Welle in der konkaven Fläche des Bremsknopfs. Bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel dreht die konkave Fläche der Welle um die gerundete Fläche des Bremsknopfs. In beiden Fällen sind Reibungskräfte und thermische Kräfte durch die besondere Berührungs­ fläche zwischen Welle und Bremskörper minimiert, wodurch das Bandlauf­ werk ohne Versagen des Bremskörpers bei hohen Bandgeschwindigkeiten betreibbar ist.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Bandlaufwerksystems. Das Verfahren sieht das Bereitstellen eines Band­ laufwerks, einer Datenspeicherbandkassette und einer Angreifanordnung vor. Das Bandlaufwerk weist einen Rahmen und eine Antriebseinrichtung mit einer Angreifnabe und einer Welle auf, die in einer Spitz endet. Die Datenspeicherbandkassette weist ein Gehäuse, wenigstens eine Bandspule, ein Speicherband und einen Bremskörper auf. Die Bandspule ist drehbar im Gehäuse angeordnet und nimmt das Speicherband auf. Der Bremskörper ist zum selektiven Verbinden der Bandspule mit dem Gehäuse in einer Verrie­ gelungsposition ausgebildet und weist einen in einem vorderen Ende enden­ den Knopf auf. Die Angreifanordnung ist zwischen der Wellenspitze und dem vorderen Ende des Bremskörpers angeordnet und weist eine gerundete Fläche und eine konkave Fläche auf. Die konkave Fläche ist zum selektiven Aufnehmen der gerundeten Fläche ausgebildet. Die Datenspeicherbandkas­ sette wird in den Rahmen eingesetzt. Die Welle ist derart auf den Brems­ körper ausgerichtet, dass die gerundete Fläche die konkave Fläche berührt. Der Bremskörper wird sodann mit der weiteren Bewegung der Welle aus der Verriegelungsposition geleitet. Die Angreifnabe greift sodann an der Band­ spule an. Die Antriebseinrichtung wird gedreht, wodurch die Bandspule ge­ dreht wird. Der Bremskörper bleibt während der Drehung der Antriebsein­ richtung und der Bandspule stationär. Die Drehung der Antriebswelle wird danach angehalten. Schließlich wird der Antriebsarm zurückgezogen, so dass die gerundete Fläche sich von der konkaven Fläche löst.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen Bremskörper zur Verwen­ dung mit einer Datenspeicherbandkassette zum selektiven festen Verbinden einer Bandspule mit einem Kassettengehäuse in einer Verriegelungsposition. Der Bremskörper weist einen Vorsprung, einen Spulenangreifbereich und einen Knopf auf. Der Vorsprung ist derart ausgebildet, dass er gleitend ver­ schiebbar an einem Bereich des Kassettengehäuses angreift. Der Spulenan­ greifbereich ist derart ausgebildet, dass er selektiv an einem Bereich der Bandspule in der Verriegelungsposition angreift. Schließlich ist der Knopf gegenüber dem Vorsprung ausgebildet und endet in einem vorderen Ende, das eine konkave Fläche bildet. Die konkave Fläche ist zum selektiven Auf­ nehmen einer gerundeten Fläche des Bandlaufwerks, beispielsweise eine Lagerkugel an der Antriebswelle, ausgebildet.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Datenspeicherbandkassette. Die Datenspeicherbandkassette weist ein Gehäuse, wenigstens eine Band­ spule, ein Speicherband, einen Bremskörper und eine Feder auf. Das Ge­ häuse weist ein erstes und ein zweites Gehäuseteil auf, die zusammen eine Hülle bilden. Hierbei weist das zweite Gehäuseteil eine Öffnung auf, wäh­ rend das erste Gehäuseteil eine Verbindungseinrichtung, vorzugsweise einen einwärts gerichteten Ansatz, gegenüber der Öffnung aufweist. Die Bandspule weist eine mittige Bohrung auf und ist drehbar in der Hülle derart angeordnet, dass die Bohrung axial mit der Gehäuseöffnung fluchtet. Der Bremskörper ist in der mittigen Bohrung der Bandspule angeordnet und weist eine Vorsprung, einen Spulenangreifabschnitt und einen Knopf auf. Der Vorsprung ist derart ausgebildet, dass er gleitend verschiebbar an der Verbindungseinrichtung des ersten Gehäuseteils anbringbar ist. Der Spulen­ angreifabschnitt ist derart ausgebildet, dass er in einer Verriegelungsposi­ tion selektiv an einem Bereich der Bandspule angreift. Der Knopf ist gegen­ über dem Vorsprung angeordnet und endet in einem vorderen Ende mit einer konkaven Fläche, die selektiv an einem Bereich einer abgerundeten Fläche des Bandantriebs angreifen kann. Schließlich ist eine Feder vorgese­ hen, um den Bremskörper in die Verriegelungsposition vorzuspannen. Bei der genannten Ausbildung kann der Bandantrieb auf die konkave Fläche des Bremskörpers durch die Öffnung im zweiten Gehäuseteil und die mittige Bohrung in der Bandspule zugreifen. Beim Einsetzen in einen Bandantrieb oder ein Bandlaufwerk drückt ein Teil des Bandlaufwerks, beispielsweise die Antriebsspindel, den Bremskörper aus der Verriegelungsposition. Eine ge­ rundete Fläche der Antriebswelle, beispielsweise eine Lagerkugel, berührt die konkave Fläche des Bremskörpers und dreht sich in dieser. Aufgrund dieser besonders ausgebildeten Berührungsfläche zwischen der Antriebs­ welle und dem Bremskörper sind die Reibungskräfte und die thermischen Kräfte selbst bei hohen Geschwindigkeiten minimiert.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichen im einzelnen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer erfindungsge­ mäßen Datenspeicherbandkassette,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Bremskörpers der Daten­ speicherbandkassette nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung eines erfindungsgemäßen Bandlauf­ werksystems mit der Datenspeicherbandkassette von Fig. 1 und einem Bandlaufwerk vor dem Zusammengreifen, und
Fig. 4 eine Schnittdarstellung des Bandlaufwerksystems der Fig. 3 nach dem Angreifen des Bandlaufwerks an der Datenspeicherbandkas­ sette.
Fig. 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Datenspeicherbandkas­ sette 10. Generell weist die Datenspeicherbandkassette 10 ein Gehäuse 12, wenigstens eine Bandspule 14, ein Speicherband 16 und eine Bremsanord­ nung 18 auf. Die Bandspule 14 ist im Gehäuse 12 angeordnet. Das Speicherband 16 ist seinerseits um einen Bereich der Bandspule 14 ge­ wickelt und weist ein an einem Führungsblock 22 angebrachtes freies Ende 20 auf. Schließlich ist die Bremsanordnung 18 mittig in einem Bereich der Bandspule 14 angeordnet und ist mit einem (nicht dargestellten) Bereich des Gehäuses 12 verbunden.
Das Gehäuse 12 ist gemäß in der Industrie akzeptierter Bandlaufwerks­ formfaktoren bemessen. Das Gehäuse 12 kann eine Formfaktorgröße von ungefähr 125 mm × 110 mm × 21 mm aufweisen, obwohl andere Formfak­ toren oder Abmessungen gleichermaßen akzeptabel sind. Das Gehäuse 12 ist durch ein erstes Gehäuseteil 24 und ein zweites Gehäuseteil 26 gebildet. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel bildet das erste Gehäuseteil 24 eine Abdeckung, während das zweite Gehäuseteil 26 als Basis dient. Es sei darauf hingewiesen, dass die in der folgenden Beschreibung verwendete richtungsbezogene Terminologie wie "Abdeckung", "Basis", "obere", "untere", "Ober-", "Unter-", etc. lediglich zu Darstellungszwecken verwendet werden und in keiner Weise einschränkend verstanden werden sollen.
Das erste und das zweite Gehäuseteil 24, 26 sind zusammenpassend aus­ gebildet, um eine Umhüllung 28 zu bilden, die verschiedene andere Elemente der Datenspeicherbandkassette 10 aufnimmt. Das Gehäuse 12 ist vorzugsweise im wesentlichen rechteckig, mit Ausnahme einer Ecke 30, die abgewinkelt ist und ein Führungsblockfenster 32 bildet. Das Führungs­ blockfenster 32 ist zum Halten des Führungsblocks 22 ausgebildet und dient als Öffnung für den Austritt des Speicherbands 16 aus der Umhüllung 28, und zwar derart, dass das Speicherband 16 in ein (nicht dargestelltes) Bandlaufwerk eingefädelt werden kann, wenn der Führungsblock 22 aus dem Führungsblockfenster 32 entfernt ist. Wenn hingegen der Führungs­ block 22 in das Führungsblockfenster 32 eingeschnappt ist, ist das Füh­ rungsblockfenster 32 abgedeckt.
Zusätzlich zum Führungsblockfenster 32 weist das zweite Gehäuseteil 26 ferner eine Öffnung 34 auf. Die Öffnung 34 erleichtert den Zugriff auf die Bandspule 14 durch einen Antriebseinrichtungsteil eines (nicht dargestell­ ten) Bandlaufwerks. Das erste Gehäuseteil 24 weist ein (nicht dargestelltes) Verbindungsteil auf, das an einer Innenseite desselben ausgebildet ist. Wie im folgenden genauer beschrieben, ist das Verbindungsteil gegenüber der Mittelöffnung 34 angeordnet und zum Halten eines Teils der Bremsanord­ nung 18 ausgebildet. Wie dem Fachmann bekannt ist, ist bei einem bevor­ zugten Ausführungsbeispiel das Verbindungsteil als Ansatz ausgebildet, der derart bemessen ist, dass er gleitend verschiebbar einen Bereich der Bremsanordnung 18 aufnehmen kann. Alternativ kann das Verbindungsteil andere aus dem Stand der Technik bekannte Formen annehmen, beispiels­ weise eine Reihe von Zähnen.
Führungsblöcke sind auf diesem Gebiet ebenfalls bekannt. Nach einem Ausführungsbeispiel weist die Vorderseite des Führungsblocks 22 einen Schlitz 36 zum Angreifen an einem automatischen Einfädelgerät einer (nicht dargestellten) Spule-zu-Spule-Magnetbandlaufwerksvorrichtung auf und greift an einer Schrägfläche der Ecke 30 des Gehäuses 12. Eine Rückseite 38 ist zur Bildung eines Bogens gerundet, dessen Radius derart bemessen ist, dass er dem Umfang der (nicht dargestellten) Aufwickelnabe in dem Bandlaufwerk entspricht, wenn der Führungsblock 22 in einen Schlitz in der Aufwickelnabe eingesetzt ist. Alternativ können andere bekannte Ausbildun­ gen des Führungsblocks 22 verwendet werden. Je nach der gewünschten Ausbildung der Datenspeicherbandkassette 10 kann der Führungsblock 22 sogar wegfallen, wie beispielsweise bei einer Doppelbandspulenausbildung.
Die Bandspule 14 besteht im wesentlichen aus einem oberen Flansch 40, einem unteren Flansch 42 und einem Nabenring 44. Das Speicherband 16 ist um die Nabe 44 gewickelt und seitlich durch die Flansche 40, 42 be­ grenzt. Ferner weist die Bandspule eine Mittelbohrung 46 und eine gezahnte Innenfläche 48 auf. Wie im folgenden näher beschrieben ist die Mittelboh­ rung 46 zum Aufnehmen der Bremsanordnung 18 bemessen, und die ge­ zahnte Innenfläche 48 ist so ausgebildet, dass sie selektiv an einer ent­ sprechenden Fläche der Bremsanordnung 18 angreift. Bei der Endmontage wird die Mittelbohrung 46 axial zur Mittelöffnung 34 im Gehäuse 12 ausge­ richtet. Alternativ kann die Bandspule 14 andere bekannte Formen anneh­ men. Ferner können mehr als eine Bandspule 14 vorgesehen sein. Unge­ achtet dessen ist die Bandspule 14 drehbar in der durch das Gehäuse 12 gebildeten Umhüllung 28 angeordnet.
Das Speicherband 16 ist vorzugsweise ein Magnetband eines allgemein be­ kannten Typs. Das Speicherband 16 kann beispielsweise aus einem aus­ balancierten Material auf Polyethylen-Naphthalat (PEN)-Basis bestehen, das auf einer Seite mit einer Schicht aus magnetischem Material beschichtet ist, das in einem geeigneten Bindemittel dispergiert ist, während es auf der anderen Seite mit einem leitfähigen Material beschichtet ist, das in einem geeigneten Bindemittel dispergiert ist. Ein solches Magnetband ist beispiels­ weise von Imation Corp., Oakdale, Minnesota erhältlich.
Die Bremsanordnung 18 besteht vorzugsweise aus einer Feder 50 und einem Bremskörper 52. Die Feder 50 ist vorzugsweise eine Schraubenfeder mit einem ersten Ende 54 und einem zweiten Ende 56. Das erste Ende 54 liegt an einer (nicht dargestellten) Innenfläche des ersten Gehäuseteils 24 an, während das zweite Ende 56 an einem Bereich des Bremskörpers 52 anliegt.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, weist der Bremskörper einen Vor­ sprung 60, einen Ringflansch 62 und einen Knopf 64 auf. Der Vorsprung 60 und der Knopf 64 erstrecken sich axial in entgegengesetzten Richtungen vom Ringflansch 62.
Der Vorsprung 60 ist derart ausgebildet, dass er an einem (nicht darge­ stellten) Verbindungsteil des ersten Gehäuseteils 24 angreift, wie zuvor be­ schrieben. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Verbin­ dungsteil ein sich nach innen erstreckender Ansatz, wobei der Vorsprung 60 einen Schlitz 66 (am besten in Fig. 1 dargestellt) aufweist, der zum Auf­ nehmen des Ansatzes bemessen ist. Bei dieser Ausbildung kann der Vor­ sprung 60 andere bekannte Gehäuseausbildungsformen annehmen, bei­ spielsweise eine gezahnte Fläche.
Der Ringflansch 62 weist eine Mittelöffnung 68 (am besten in Fig. 1 darge­ stellt) sowie radiale Zähne 70 auf. Die Mittelöffnung 68 ist zum Halten des zweiten Endes 56 der Feder 50 ausgebildet. Die radialen Zähne 70 hingegen sind zum selektiven Angreifen an der gezahnten Innenseite 48 der Band­ spule 14 ausgebildet. Die radialen Zähne 70 bieten somit einen Spulenan­ greifabschnitt für den Bremskörper 52. Alternativ kann der Bremskörper 52 mit anderen Spulenangreifausbildungen, beispielsweise eine Reihe von be­ abstandeten Ansätzen, ausgebildet sein.
Der Knopf 64 erstreckt sich vom Ringflansch 62 (bezogen auf die Ausrich­ tung der Fig. 2) nach unten und endet in einem vorderen Ende 72. Das vor­ dere Ende 72 weist seinerseits eine konkave Fläche 74 auf. Die konkave Fläche 74 ist zum selektiven Aufnehmen einer (nicht dargestellten) gerun­ deten Fläche eines (nicht dargestellten) Bandlaufwerks, beispielsweise einer Lagerkugel, ausgebildet und weist daher einen sphärischen Radius auf, der mit dem sphärischen Radius der an einem Element des Bandlaufwerks aus­ gebildeten gerundeten Fläche übereinstimmt, vorzugsweise ein wenig größer ist. Die konkave Fläche 74 ist vorzugsweise weniger als halbkugel­ förmig, so dass die konkave Fläche 74 die gerundete Fläche nicht perma­ nent hält. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die konkave Fläche 74 einen sphärischen Radius von ungefähr 2,92 mm auf, der zu einer gerundeten Fläche des Bandlaufwerks mit einem sphärischen Radius von 2,7 mm passt, obwohl andere Abmessungen und Abmessungsverhältnisse gleichermaßen akzeptabel sind.
Der Bremskörper 52 mit dem Vorsprung 60, dem Ringflansch 62 und dem Knopf 64 ist vorzugsweise einstückig aus einem hoch-wärmebeständigen Material gebildet. Beispielsweise besteht der Bremskörper 52 aus einem Acetalmaterial, das mit ungefähr 20% Polytetrafluorethylenpulver, bei­ spielsweise Teflon®-Pulver, imprägniert ist. Alternativ können andere wär­ mebeständige Materialien wie Ultem®, imprägniert mit einem geeigneten Kunststoff, wie Teflon®, verwendet werden. Das vordere Ende 72 kann separat von den übrigen Teilen des Bremskörpers 52 gebildet und an­ schließend am Knopf 64 angebracht werden. Bei diesem Ausführungsbei­ spiel dient das vordere Ende 72 effektiv als Verschleißpad und besteht aus den vorgenannten hoch-wärmebeständigen Materialien, während der Rest des Bremskörpers 52 aus anderen weniger kostspieligen Materialien be­ stehen kann.
Die Datenspeicherbandkassette 10 ist in endgültig montierter Form in Fig. 3 dargestellt. Zur einfacheren Darstellung wurden das Speicherband 16 (Fig. 1) und der Führungsblock 22 (Fig. 1) in der Ansicht nach Fig. 3 weggelas­ sen. Wie zuvor beschrieben sind die Bandspule 14 und die Bremsanordnung 18 in der vom Gehäuse 12 gebildeten Umhüllung 26 angeordnet. Die Mittel­ bohrung 46 der Bandspule 14 ist hier im wesentlichen axial auf die Öffnung 34 des zweiten Gehäuseteils 26 ausgerichtet. Ferner ist der Bremskörper 52 in der Bohrung 46 der Bandspule 14 angeordnet. Das erste Gehäuseteil 24 weist einen einwärts gerichteten Ansatz 80 auf. Der Ansatz 80 ist gleitend verschiebbar in dem Schlitz 68 des Vorsprungs 60 des Bremskörpers 52 aufnehmbar ausgebildet. Bei dieser Ausbildung dient der Ansatz 80 als Führung für eine beständige Ausrichtung des Bremskörpers 52 auf die Bandspule 14. Die Feder 50 ist in ähnlicher Weise in der Bohrung 46 der Bandspule 14 angeordnet, wobei das erste Ende 54 an dem ersten Gehäu­ seabschnitt 24 und das zweite Ende 56 am Bremskörper 52 innerhalb der Öffnung 68 anliegt. Bei dieser Ausbildung drückt die Feder 50 den Brems­ körper in eine Verriegelungsposition in bezug auf die Bandspule 14, wie in Fig. 3 dargestellt. In dieser Verriegelungsposition greifen die radialen Zähne 70 des Bremskörpers 52 an der gezahnten Innenfläche 49 der Bandspule 14 an. Da der Bremskörper 52 über das Zusammenwirken des Vorsprungs 60 mit dem Ansatz 80 mit dem Gehäuse 12 verbunden bleibt, verbindet der Bremskörper 52 effektiv die Bandspule 14 mit dem Gehäuse 12, wodurch ein unerwartetes Drehen der Bandspule 14 relativ zum Gehäuse 12 in der Verriegelungsposition verhindert wird.
Die Datenspeicherbandkassette 10 ist in Fig. 3 als Teil eines Bandlaufwerks­ systems 90 dargestellt, das ferner ein Bandlaufwerk 92 aufweist, von dem ein Teil in Fig. 3 dargestellt ist. Das Bandlaufwerk 92 weist einen (schematisch dargestellten) Motor 94 und eine Antriebseinrichtung 96 auf. Die Antriebseinrichtung 96 ist drehend vom Motor 94 angetrieben und weist eine Angreifnabe 98 und eine Welle 100 auf. Bei einem bevorzugten Aus­ führungsbeispiel weist die Angreifnabe 98 einen Magneten 102 und Zähne 104 zum Angreifen an der Bandspule 14 auf, wie dies auf diesem Gebiet bekannt ist. Die Angreifnabe 98 ist mit der Welle 100 verbunden, wobei die Welle 100 in einer Spitze 106 endet. Nach einem bevorzugten Ausführungs­ beispiel ist eine Lagerkugel in der Spitze 106 gefangen. Die Lagerkugel be­ steht vorzugsweise aus einem gehärteten, hoch glatten Material, beispiels­ weise nicht rostender Stahl, und weist eine runde Fläche 110 auf. Wie in Fig. 3 dargestellt, ist die Beziehung zwischen der Lagerkugel 108 und der Welle 100 derart, dass ein Teil der gerundeten Fläche 110 an der Spitze 106 frei­ liegt. Beispielsweise kann die Spitze 106 ein offenes Ende aufweisen und die Lagerkugel 108 durch Reibung in der Welle 100 gehalten sein. Alternativ kann die Welle 100 derart ausgebildet sein, dass die Spitze 106 die gerun­ dete Fläche 110 bildet, wodurch die Lagerkugel 108 entfällt.
Während des Gebrauchs der Kassette muss der Bremskörper 52 aus der Verriegelungsposition geführt werden, um ein Drehen der Bandspule 14 durch das Bandlaufwerk 92 zu ermöglichen. Nach dem Einsetzen der Daten­ speicherbandkassette 10 in einen (nicht dargestellten) Rahmen des Band­ laufwerks 92, wird das Bandlaufwerkssystem 90 derart betrieben, dass die Antriebseinrichtung 98 an der Bandspule 14 und dem Bremskörper 52 an­ greift. Wie in Fig. 4 dargestellt, ist die Antriebseinrichtung (96 in bezug auf die Ausrichtung der Fig. 3 und 4) derart nach oben gerichtet, dass die An­ greifnabe 98 an der Öffnung 34 an der Bandspule 14 angreift. Beispiels­ weise zieht der Magnet 102 eine flache metallische Unterlegscheibe 112 des Bandspule 14 an. Die Bandspule 14, und insbesondere der untere Flansch 42, weist vorzugsweise Zähne 114 auf, die mit den Zähnen 104 der An­ greifnabe 98 kämmen.
Zusätzlich zum Zusammenwirken zwischen der Angreifnabe 98 und der Bandspule 14 führt die Weile 100 den Bremskörper 52 aus der Verriege­ lungsposition heraus. Die Welle 100 ist insbesondere derart ausgerichtet, dass die gerundete Fläche 110 der Lagerkugel I08 in der konkaven Fläche 74 des Bremskörpers 52 aufgenommen ist. Die weitere Bewegung der Weüe 100 (nach oben in bezug auf die Ausrichtung der Fig. 4) überwindet die Vor­ spannung der Feder 50, wodurch der Bremskörper 52 entlang dem Ansatz 80 bis zu einer Stelle gleitet, an der die radialen Zähne 70 des Bremskör­ pers 52 von der gezahnten Innenfläche 48 der Bandspule 14 gelöst sind. Die konkave Fläche 74 ist vorzugsweise mit einem sphärischen Radius ausgebil­ det, der geringfügig größer als derjenige der von der Lagerkugel 108 gebil­ deten gerundeten Fläche 110 ist, so dass die beiden Elemente zentral zu­ sammengreifen. Die Berührungs- oder Kontaktfläche bzw. -punkt zwischen der konkaven Fläche 74 und der gerundeten Fläche 110 ist selbstzentrierend und entlang der Drehachse der Welle 100 angeordnet. Alternativ kann eine im wesentlichen gleichförmige Berührungsfläche vorgesehen sein.
Sobald der Eingriff hergestellt ist, wird die Antriebseinrichtung 96 durch den Motor 94 gedreht, wodurch wiederum die Bandspule 14 gedreht wird. Ent­ sprechend neuester technischen Fortschritten kann die Bandspule 14 mit Geschwindigkeiten in der Größenordnung von 2000 U/Min. oder mehr an­ getrieben werden, um Bandgeschwindigkeiten in der Größenordnung von 10 Meter pro Sekunde zu erreichen. Der Bremskörper 52 bleibt bei der Drehung der Antriebseinrichtung 96 stationär. Zu diesem Zweck dreht die Lagerkugel 108, und insbesondere die gerundete Fläche 110, in der konka­ ven Fläche 74 des Bremskörpers 52. Eine Berührungsfläche zwischen der gerundeten Fläche 110 und der konkaven Fläche 74 ist vorzugsweise ein punktförmiger Kontakt. Durch Zentrieren der Berührungsfläche entlang der Drehachse der Welle 100 ist die Oberflächendrehgeschwindigkeit der gerun­ deten Fläche 110 an der Berührungsfläche zwischen konkaver Fläche 74 und gerundeter Fläche 110 effektiv vernachlässigbar, so dass auf den Bremskör­ per 52 einwirkende thermische Kräfte und Reibungskräfte minimiert sind. Da der sphärische Radius der konkaven Fläche 74 vorzugsweise größer als derjenige der gerundeten Fläche 110 ist, bleibt die gerundete Fläche 110 in Eingriff mit der konkaven Fläche 74 wenn die Welle 100 (und damit die ge­ rundete Fläche 110) falsch ausgerichtet und/oder die Lagerkugel 108 (und damit die gerundete Fläche 110) sich unerwartet seitwärts bewegt. Infolge­ dessen ist die konkave Fläche 74 in bezug auf die gerundete Fläche 110 ef­ fektiv selbstzentrierend. Darüber hinaus besteht die konkave Fläche 74 vor­ zugsweise aus hoch-wärmebeständigem Material, wodurch reibungsindu­ zierte Wärme weiter verringert wird.
Nach dem Gebrauch wird die Antriebseinrichtung 96 aus der Datenspeicher­ bandkassette 10 zurückgezogen. Zu diesem Zweck wird die Lagerkugel 108 (oder ein anderes Element, das in alternativen Ausführungsbeispielen die gerundete Fläche 110 bildet) vom Bremskörper 52 gelöst. Anders ausge­ drückt ist bei einem Ausführungsbeispiel die Lagerkugel 108 nicht Teil der Datenspeicherbandkassette 10, ist jedoch zur Verwendung in anderen ähn­ lich aufgebauten Kassetten verfügbar.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die konkave Fläche 74 als Teil des Bremskörpers 52, und somit als Teil der Datenspeicherbandkassette 10, vorgesehen, während die gerundete Fläche 110 (z. B. die Lagerkugel 108) als Teil des Bandlaufwerks 92 vorgesehen ist. Alternativ kann jedoch das Bandlaufwerksystem 90 derart ausgebildet sein, dass diese beiden Elemente umgekehrt vorgesehen sind. Das heißt, dass die Spitze 106 der Welle 100 als konkave Fläche und der Bremskörper 52 mit der entsprechenden gerun­ deten Fläche am vorderen Ende 72, beispielsweise mit einer Lagerkugel, ausgebildet sein kann. Bei dieser Ausbildung des Bandlaufwerksystems be­ wirkt das Zusammengreifen der Datenspeicherbandkassette 10 mit dem Bandlaufwerk 92 die Berührung zwischen der Welle 100 und dem Bremskör­ per 52. Insbesondere greift die an der Spitze 106 der Welle 100 ausgebil­ dete konkave Fläche an der gerundeten Fläche (beispielsweise einer Lager­ kugel) am vorderen Ende 72 des Bremskörpers 52 an. Erneut ist eine be­ sondere Berührungsfläche gebildet. Beim Drehen der Welle 100 dreht die konkave Fläche der Welle 100 mittig um die gerundete Fläche des Brems­ körpers 52 mit einem minimalen, wenn überhaupt vorhandenen Verschleiß der beiden Teile.
Bei beiden Ausführungsbeispielen ist zwischen dem Bremskörper 52 und der Welle 100 effektiv eine Angreifanordnung vorgesehen. Die Angreifanord­ nung weist eine gerundete Fläche (beispielsweise die durch die Lagerkugel . 108 gebildete gerundete Fläche 110) und eine konkave Fläche (beispielsweise die konkave Fläche 74 des Bremskörpers 52) auf. Die kon­ kave Fläche ist zum selektiven Aufnehmen der gerundeten Fläche ausgebil­ det und besteht vorzugsweise aus einem hoch-wärmebeständigen Material. Im Gebrauch wird die gerundete Fläche von der konkaven Fläche aufge­ nommen, während die Welle 100 den Bremskörper 52 aus der Verriege­ lungsposition bewegt. Wegen der besonderen Berührungsfläche zwischen den entsprechenden konkaven/gerundeten Flächen und der bevorzugten hohen Wärmebeständigkeit des Materials der konkaven Fläche führt die Drehung der Welle 100 relativ zum Bremskörper 52 bei hohen Geschwindig­ keiten nicht zu einem Versagen des Bremskörpers 52 oder der Welle 100.
Das Laufwerkssystem, einschließlich der Datenspeicherbandkassette, gemäß der vorliegenden Erfindung stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber bekannten Ausbildungen dar. Anders als bekannte Bremskörper-/­ Antriebswellenausbildungen eliminiert das erfindungsgemäße Bandlauf­ werkssystem praktisch jegliche Verschlechterung und jeglichen Verschleiß des Bremskörpers bei extrem hohen Bandgeschwindigkeiten. In diesem Zu­ sammenhang führt die im wesentlichen mittige Berührungsfläche zwischen Antriebswelle und Bremskörper zu minimaler Reibung und Wärme. Durch Verwenden eines hoch-wärmebeständigen Materials für den Bremskörper werden die Auswirkungen reibungsbedingter Wärme minimiert. Die Bremsanordnung bleibt schließlich sehr einfach, weist lediglich zwei Teüe auf, so dass die Gesamtkostensteigerung für eine erfindungsgemäß kon­ struierte Datenspeicherbandkassette vernachlässigbar ist.
Die vorliegende Erfindung wurde unter Bezugnahme auf bevorzugte Aus­ führungsbeispiele beschrieben, jedoch ist dem Fachmann auf diesem Gebiet klar, dass Veränderung in Form und Details möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise wurde die Datenspeicherband­ kassette unter Bezugnahme auf eine einspulige Kassette beschrieben. Die offenbarten Ausführungsbeispiele können jedoch auch bei zweispuligen Datenspeicherbandkassetten Verwendung finden.

Claims (12)

1. Datenspeicherbandkassette (10) mit:
einem Gehäuse (12), das aufweist:
ein erstes Gehäuseteil (24) mit einem Verbindungsteil,
ein zweites Gehäuseteil (26) mit einer dem Verbindungsteil gegenüberliegenden Öffnung (34), wobei die Gehäuseteile (24, 26) zusammen eine Umhüllung (28) bilden,
wenigstens einer drehbar in der Umhüllung (28) angeordneten Bandspule (14) mit einer Mittelbohrung (46),
einem von der Bandspule (14) gehaltenen Speicherband (16),
einem in der Mittelbohrung (46) der Bandspule (14) angeordneten Bremskörper (52), der aufweist:
einen zum gleitend verschiebbaren Aufnehmen des Verbin­ dungsteils ausgebildeten Vorsprung (60),
einen Spulenangreifbereich (70), der in einer Verriegelungspo­ sition selektiv an einem Bereich der Bandspule (14) angreift,
einen Knopf (64), der dem Vorsprung (60) entgegengesetzt angeordnet ist und in einem vorderen Ende (72) endet, wobei das vordere Ende (72) eine konkave Fläche (74) bildet, die zum selektiven Aufnehmen einer gerundeten Fläche (110) eines Bandlaufwerks ausgebildet ist, und
einer Feder (50), welche den Bremskörper (52) in die Verrie­ gelungsposition vorspannt,
wobei die konkave Fläche (74) des Bremskörpers (52) durch die Öffnung (34) im zweiten Gehäuseteil (26) und die Mittelboh­ rung (46) der Bandspule (14) zugängig ist.
2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die konkave Fläche (74) im wesentlichen halbkugelförmig ist und insbesondere eine geringere Flächengröße als die einer Halbkugel aufweist.
3. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbin­ dungsteil ein sich nach innen erstreckender Ansatz (80) ist und der Vorsprung (60) einen Schlitz (66) aufweist, der zur gleitend verschieb­ baren Aufnahme des Ansatzes (80) ausgebildet ist.
4. Bandlaufwerksystem (90) mit:
einem Bandlaufwerk (92), das aufweist:
einen Motor (94),
eine vom Motor (94) angetriebene Antriebseinrichtung (96), die aufweist:
eine Angreifnabe (98),
eine sich von der Angreifnabe (98) axial erstreckende Welle (100), die in einer Spitze (106) endet,
einer Datenspeicherbandkassette (10) mit:
einem Gehäuse (12), das eine Umhüllung (28) bildet, die durch eine Öffnung (34) im Gehäuse (12) zugängig ist,
wenigstens einer drehbar in der Umhüllung (28) angeordneten Bandspule (14) mit einer Mittelbohrung (46), die axial mit der Öffnung (34) fluchtet,
einem von der Bandspule (14) gehaltenen Speicherband (16),
einem gleitend verschiebbar in der Mittelbohrung (46) der Bandspule (14) angeordneten Bremskörper (52), der zum selektiven starren Verbinden der Bandspule (14) mit dem Ge­ häuse (12) in der Verriegelungsposition ausgebildet ist und einen Knopf (64) aufweist, der in einem vorderen Ende (72) endet, wobei der Bremskörper derart angeordnet ist, dass das vordere Ende (72) durch die Mittelbohrung (46) zugängig ist,
einer Feder (50), welche den Bremskörper (52) in die Verriege­ lungsposition vorspannt, und
einer zwischen der Spitze (106) und dem vorderen Ende (72) aus­ gebildeten Angreifanordnung mit:
einer gerundeten Fläche (110),
einer zum selektiven Aufnehmen der gerundeten Fläche (110) ausgebildeten konkaven Fläche (74),
wobei bei Gebrauch der Kassette die Angreifnabe (98) an der Band­ spule (14) angreift und die gerundete Fläche (110) von der konkaven Fläche (74) aufgenommen ist, um den Bremskörper (52) aus der Ver­ riegelungsposition zu führen.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die konkave Fläche (74) im wesentlichen halbkugelförmig ist und insbesondere eine geringere Flächengröße als die einer Halbkugel aufweist.
6. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Band­ laufwerkssystem (90) eine die gerundete Fläche (110) bildende Lager­ kugel (108) aufweist.
7. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die konkave Fläche (74) am vorderen Ende (72) des Bremskörpers (52) und die gerundete Fläche (110) an der Spitze (106) der Welle (100) ausgebil­ det ist, wobei die gerundete Fläche (110) eine von der Welle (100) permanent gehaltene Lagerkugel (108) ist.
8. Verfahren zum Betreiben eines Bandlaufwerksystems mit den folgen­ den Schritten:
  • - Vorsehen eines Bandlaufwerksystems (90) mit einer Datenspei­ cherbandkassette (10) und einer Angreifanordnung, wobei das Bandlaufwerk einen Rahmen und eine Antriebseinrichtung (96) mit einer Angreifnabe (98) und einer in einer Spitze (106) endenden Welle (100) aufweist, und wobei ferner die Datenspeicherbandkas­ sette (10) ein Gehäuse (12), wenigstens eine drehbar in dem Ge­ häuse (12) angeordnete Bandspule (14), ein von der Bandspule (14) gehaltenes Speicherband (16) und einen Bremskörper (52) aufweist, der zum selektiven Verbinden der Bandspule (14) mit dem Gehäuse (12) in einer Verriegelungsposition ausgebildet ist, wobei der Bremskörper (52) einen Knopf (64) aufweist, der an einem vorderen Ende (72) endet, und wobei ferner die An­ greifanordnung zwischen der Spitze (106) der Welle (100) Und dem vorderen Ende (72) des Bremskörpers (52) ausgebildet ist und eine gerundete Fläche (110) und eine konkave Fläche (74) aufweist, die zum selektiven Aufnehmen der gerundeten Fläche (110) ausgebil­ det ist,
  • - Einsetzen der Datenspeicherbandkassette (10) in den Rahmen,
  • - Führen der Welle (100) in Richtung des Bremskörpers (52), derart, dass die gerundete Fläche (110) die konkave Fläche (74) berührt,
  • - Führen des Bremskörpers (52) aus der Verriegelungsposition mit der weiteren Bewegung der Welle (100),
  • - Angreifen der Angreifnabe (98) an der Bandspule (14),
  • - Drehen der Antriebseinrichtung (96) zum Drehen der Bandspule (14), wobei die Welle (100) mit der Drehung der Antriebseinrich­ tung (96) dreht, während der Bremskörper (52) stationär bleibt,
  • - Beenden des Drehens der Antriebseinrichtung (96) und
  • - Zurückziehen der Antriebseinrichtung (96) derart, dass die gerun­ dete Fläche (110) sich von der konkaven Fläche (74) löst.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehen der Antriebseinrichtung (96) zum Drehen der Bandspule (14) das Be­ grenzen des Kontakts zwischen der Antriebsanordnung (96) und dem Bremskörper (52) auf eine Berührungsfläche zwischen der gerundeten Fläche (110) und der konkaven Fläche (74) umfasst.
10. Bremskörper (52) zur Verwendung mit einer Datenspeicherbandkas­ sette (10) zum selektiven starren Verbinden einer Bandspule (14) mit einem Kassettengehäuse (12) in einer Verriegelungsposition, wobei der Bremskörper (52) aufweist:
einen Vorsprung (60), der einen zum gleitend verschiebbaren Auf­ nehmen des Verbindungsteils ausgebildeten Schlitz (62) aufweist,
einen Spulenangreifbereich (70), der in einer Verriegelungsposition selektiv an einem Bereich der Bandspule (14) angreift, und
einen Knopf (64), der dem Vorsprung (60) entgegengesetzt ange­ ordnet ist und in einem vorderen Ende (72) endet, wobei das vor­ dere Ende (72) eine konkave Fläche (74) bildet, die zum selektiven Aufnehmen einer gerundeten Fläche (110) eines Bandlaufwerks ausgebildet ist.
11. Bremskörper (52) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenangreifbereich (70) und der Knopf (64) einstückig ausgebil­ det sind.
12. Bremskörper (52) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die konkave Fläche (74) im wesentlichen halbkugelförmig ist und insbesondere eine geringere Flächengröße als die einer Halbkugel aufweist.
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