DE10115595A1 - Messerwalze - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Messerwalze zum Bearbeiten, insbesondere zum Durchtrennen von Papier bei der Herstellung von Briefhüllenrohlingen für Versandbeutel, Briefumschlägen und dergleichen mit einem Walzenkörper für mindestens ein an seinem Umfang angeordnetes Messer, insbesondere für ein Folienmesser, sowie mit zur Erzeugung von Unterdruck am Umfang des Walzenkörpers dienenden Saugöffnung mit Längsbohrungen und mit Radialbohrungen, die von den Längsbohrungen zu Saugöffnungen führen, und mit mindestens einem Magnet zur Befestigung des Folienmessers. DOLLAR A Der Kern der Erfindung besteht darin, daß mindestens ein Magnet vorgesehen ist, der mindestens eine Saugöffnung für Saugluft aufweist, wobei die Sauföffnung mit mindestens einer der Radialbohrungen in luftleitender Verbindung steht.
Description
Die Erfindung betrifft eine Messerwalze zum Bearbeiten und insbeson
dere zum Durchtrennen von Papier bei die Herstellung von Briefhül
lenrohlingen für Versandbeutel, Briefumschläge und dergleichen mit
den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1.
Messerwalzen der hier interessierenden Art mit am Walzenumfang an
geordneten Messern insbesondere in Gestalt von Folienmessern, die
zum Beispiel zum Ausstanzen von Fensteröffnungen in Briefum
schlagrohlinge dienen und mittels Magnetkraft auf dem Walzenkörper
gehalten werden, sind aus der EP 0 312 422 B1 bekannt. Ferner be
schreibt die DE 198 41 834.5 eine Messerwalze mit einem Folienmes
ser zum Durchtrennen von Papier, wobei das Folienmesser mit einem
abgekanteten, vorderen Ende mit Hilfe einer Klemmleiste in einem
Walzenschlitz fixiert ist, während der restliche Teil des Folienmessers
mit Magnetkraft auf dem Umfang des Walzenkörpers gehalten ist. Eine
ähnliche Vorrichtung ist aus der deutschen Patentanmeldung DE 199 25 612.8
bekannt, wobei allerdings die Vorderkante des Folienmessers
Schlitze aufweist und in walzenseitig angeordnete Stifte eingehängt ist.
Die Handhabung des Papiers vor und nach dem Schnitt läßt bei den
bekannten Messerwalzen vor allem bei hohen Drehzahlen Wünsche
offen, weil der Papierrohling und der Abfall unabhängig voneinander
gehalten und freigegeben werden müssen. Dazu ist ein sehr enges
Lochbild für die am Walzenumfang befindlichen Saugöffnungen der die
Saugluft führenden Radialbohrungen wünschenswert. Aufgrund der
Magnete, die zum Halten des bzw. der Folienmesser dienen, ist die An
zahl der zur Verfügung stehenden Saugöffnungen begrenzt. Durch sie
war es nicht möglich, die Saugöffnungen in den Messerwalzen so eng
anzuordnen bzw. in derartiger Lage vorzusehen, wie dies aufgrund der
Messerkontur am zweckmäßigsten wäre.
Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, Maßnahmen zu
schaffen, die es in Abhängigkeit von einer beliebigen Messerkontur ge
statten, ein möglichst enges Lochbild für die Saugluft führenden
Saugöffnungen vorzusehen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit den Merkmalen von Anspruch 1
erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß mindestens ein als Haltemagnet
dienender Magnet für das bzw. die Folienmesser vorgesehen ist, der
mindestens eine Saugöffnung für Saugluft aufweist, wobei die Saugöff
nung mit mindestens einer Saugluft führenden Radialbohrung in der
Messerwalze in luftleitender Verbindung steht.
Aufgrund der Saugöffnung bzw. aufgrund von mehreren Saugöffnun
gen in dem/den Magneten ist es möglich, das Lochbild für die Saugöff
nungen beliebig und gegenüber dem Stand der Technik optimal zu ge
stalten. Dazu kann auch die Lage der Saugöffnungen in den Magneten
an die jeweilige Form und Gestalt der Folienmesser und/oder der je
weils abzutrennenden Teile angepaßt werden. Dies hat zur Folge, daß
ein Betrieb der Schneidstation mit größtmöglicher Drehzahl der Mes
serwalze und somit auch der Produktionsmaschine möglich ist. Die
Führung und Handhabung der Papierrohlinge, der Papierbahn oder des
jeweiligen Abfalles lassen sich exakt steuern, denn es gelingt erfin
dungsgemäß, die Saugluft an exakt definierten Stellen angreifen zu
lassen. Somit ist auch die Möglichkeit gegeben, extrem komplizierte
Schnitte vorzusehen, die wesentlich aufwendiger und schwieriger
durchzuführen sind als zum Beispiel die Herstellung von einfachen Fen
steröffnungen für Briefumschläge.
Weitere Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus Un
teransprüchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung
hervor.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen,
die in der Zeichnung dargestellt sind, näher beschrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipskizze einer Schneidstation mit einer Mes
serwalze und einem Gegenwerkzeug;
Fig. 2 im Schnitt wesentliche Teile der Messerwalze und ih
rer Lagerung;
Fig. 3 eine Abwicklung eines Teiles der Messerwalze mit ei
nem Folienmesser und einem skizzierten Papierroh
ling bzw. Briefumschlagrohling;
Fig. 4 eine Darstellung wie in Fig. 3 von einer abgewandel
ten Ausführungsform;
Fig. 5 eine Darstellung wie in den Fig. 3 und 4 von einem
weiteren Ausführungsbeispiel;
Fig. 6 eine Darstellung wie in den Fig. 3 bis 5 von einem
vierten Ausführungsbeispiel;
Fig. 7 einen Schnitt durch eine Messerwalze mit einer An
ordnung der Magnete und einem Lochbild entspre
chend der Darstellung in Fig. 3;
Fig. 8 einen Schnitt wie in Fig. 7 durch eine Messerwalze
mit einem Lochbild entsprechend der Darstellung in
Fig. 4;
Fig. 9 einen Schnitt wie in den Fig. 7 und 8 durch eine Mes
serwalze mit einer Anordnung der Magnete und ei
nem Lochbild entsprechend der Darstellung in Fig. 5;
Fig. 10 einen Schnitt wie in Fig. 9 durch eine Messerwalze
mit einem Lochbild entsprechend der Darstellung in
Fig. 6;
Fig. 11 drei Ansichten eines Magneten für eine Magnetanord
nung gemäß den Fig. 3 und 7;
Fig. 12 drei Ansichten eines anderen Magneten für eine Ma
gnetanordnung gemäß den Fig. 5 und 9;
Fig. 13 eine Ansicht eines Briefumschlages mit einem Fenster
in seiner Vorderseite und
Fig. 14 eine Ansicht eines Briefhüllenrohlings mit einer Fen
steröffnung in seiner Vorderklappe und mit weiteren
Öffnungen in seiner Rückenklappe.
Zur Herstellung eines Briefumschlages 1 mit einem Fenster 2 gemäß
Fig. 13 bzw. zur Herstellung eines Briefhüllenrohlings 3 mit einer Fen
steröffnung 4 und mit verschiedenen weiteren Öffnungen 5 zum Bei
spiel in seiner Rückenklappe 6 ist eine Schneidstation 7 mit einer Mes
serwalze 8 erforderlich (Fig. 1). Mit ihrer Hilfe werden Teile aus dem
Werkstoff des Briefhüllenrohlings 3 herausgeschnitten oder herausge
stanzt.
Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt die
Schneidstation 7 ein mit der Messerwalze 8 zusammenarbeitendes Ge
genwerkzeug 9, das in einem Träger 10 gelagert ist. Briefhüllenrohlin
ge 3 oder eine Briefhüllenbahn werden zwischen der Messerwalze 8
und dem Gegenwerkzeug 9 hindurchgeführt und bearbeitet.
Der Briefhüllenrohling 3 bzw. die Briefhüllenbahn werden von der Mes
serwalze 8 ergriffen und längs einer Kreisbahn unter dem Gegenwerk
zeug 9 hindurchgeführt, wobei die Fensteröffnung 4 oder beliebige an
dere Öffnungen 5 ausgeschnitten werden. Zur Übernahme und zum
Transport des Briefhüllenrohlings 3 und eines aus einer Fensteröffnung
4 ausgeschnittenen Materialstückes/Teiles 11 weist die Messerwalze 8
an ihrem Umfang 12 eine Vielzahl von in Reihen 13 (Saugloch reihen
13) angeordneten Saugöffnungen 14 auf. Der Briefhüllenrohling 3 wird
über einen Ansaug- und Transportwinkelbereich a mittels Saugluft auf
der Messerwalze 8 gehalten und sodann an eine Walze 15 übergeben.
Das Materialstück bzw. das ausgestanzte Teil 11 wird mittels Saugluft
zunächst noch in der Kontur der die Fensteröffnung 4 erzeugenden
Messerschneide bzw. in der Kontur der Fenstermesserperipherie ge
halten und nach einem Ansaug- und Transportwinkelbereich ß in einen
Absaugtrichter 16 abgegeben.
Die Messerwalze 8 umfaßt eine Trägerwelle 17, die mit Hilfe von Ku
gellagern in einem Maschinengestell gelagert und mittels eines Zahn
rades 18 antreibbar ist. Sie umfaßt ferner einen Walzenkörper 19, an
dessen Umfang 12 die in Reihen 13 angeordneten Saugöffnungen 14
liegen. Im Walzenkörper 19 befinden sich außerdem achsparallel ange
ordnete Saugkanäle 20, die mit den Saugöffnungen 14 in luftleitender
Verbindung stehen. Stirnseitig am Walzenkörper 19 ist ein Saugluft
steuerventil 21 angeordnet, das in grundsätzlich bekannter Weise (DE 198 41 834 A1)
in den Saukanälen 20 und somit an den zugehörigen
Saugöffnungen 14 über verbindende Radialbohrungen 22 entweder
Unterdruck oder Atmosphärendruck erzeugt. Es herrscht hier entweder
Unterdruck, Atomosphärendruck oder Überdruck (beim Abstoßen des
Fensterschnippels).
Die Darstellung in Fig. 2 zeigt, daß sich Saugöffnungen 14 unmittelbar
in dem Walzenkörper 19 befinden. Andere Saugöffnungen 14' sind am
Walzenumfang 12 an Stellen angeordnet, an denen sich Magnete 23
befinden. Diese Magnete 23 bilden mindestens teilweise die Oberfläche
bzw. den Umfang 12 der Messerwalze 8 und sind zum Halten des/der
Messer vorgesehen, bei denen es sich zweckmäßigerweise um Folien
messer handelt. Sofern sich die Saugöffnungen 14' in Magneten 23
befinden, weisen sie zusätzlich Durchtrittsöffnungen 24 auf, die jeweils
von einer Radialbohrung 22' der Messerwalze 8 bis zur Saugöffnung
14' führen (Fig. 11).
Ein Magnet 23 mit vier Saugöffnungen 14' und mit entsprechend vier
Durchtrittsöffnungen 24 ist in drei Ansichten in Fig. 11 dargestellt. Die
ser Magnet 23 ist stabförmig und zweckmäßigerweise ein Dauermag
net. Er weist zum Beispiel einen rechteckigen Querschnitt auf. Gemäß
Ausführungsbeispiel sind die Saugöffnungen 14 symmetrisch in dem
Magnet 23 angeordnet. Sie liegen im wesentlichen in seiner Mittelachse
23'.
Die Magnete werden in Ausnehmungen 25 mit an die Magnete ange
paßtem Querschnitt am Umfang 12 der Messerwalze 8 angeordnet.
Gemäß dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel er
strecken sich die Ausnehmungen 25, in denen ein oder mehrere Ma
gnete 23 liegen können, jeweils in Längsrichtung der Messerwalze 8.
Zwischen ihnen befinden sich Walzenstege 26, wie dies in Fig. 2 und in
der Abwicklung gemäß Fig. 3 dargestellt ist.
Die in die Ebene abgewickelte Darstellung des Umfanges 12 der Mes
serwalze 8 zeigt schematisch gemäß Fig. 3 die Kontur 30 eines Brief
hüllenrohlings 3 sowie ein Folienmesser 31 mit einer Messerschneide
32. Die Form und Gestalt der Messerschneide 32 dient zum Ausschnei
den/Ausstanzen einer Fensteröffnung 4 in dem Briefumschlagrohling
3.
Das Halten des Briefhüllenrohlings 3 am Umfang 12 der Messerwalze 8
erfolgt mit Hilfe der Saugöffnungen 14 einer in Transportrichtung er
sten Saugloch reihe 13. Gemäß dem in Fig. 3 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel befinden sich die Saugöffnungen 14 der in Trans
portrichtung ersten Sauglochreihe 13 in einem Walzensteg 26 der Mes
serwalze 8.
In den Ausnehmungen 25 zu beiden Seiten des Walzensteges 26 und
weiterer, benachbarter Walzenstege 26 befinden sich Magnete 23. Je
weils mehrere Magnete 23 passen in jede der Ausnehmungen 25.
Die Magnete 23 dienen zum Befestigen des aus einem magnetisch fix
ierbaren Werkstoff bestehenden Folienmessers 31. Die genaue Lage
des Folienmessers 31 wird mit Hilfe von walzenseitig angeordneten
Stiften 33 und messerseitig vorgesehenen Schlitzen 34 erzielt.
In dem Folienmesser 31 befinden sich ferner Öffnungen 35 für Saug
luft. Sie überdecken mindestens teilweise sowie mindestens eine
Sauglochreihe 13, so daß Saugöffnungen 14 in einem Walzensteg 26
oder Saugöffnungen 14' in Magneten 23 im Bereich der Öffnungen 35
liegen.
Die innerhalb der Kontur der Messerschneide 32 befindlichen Saug
öffnungen 14 und 14' dienen zum Halten des ausgestanzten oder ab
geschnittenen Materialstückes bzw. Teiles 11, bis dieses in den Ab
saugtrichter 16 abgegeben wird.
Jeweils nicht benötigte Sauglochreihen 13 lassen sich mit Hilfe von
Ventilen 37 absperren. Sofern einzelne Saugöffnungen 14" einer
Sauglochreihe 13 in einem Walzensteg 26 oder in einem Magnet 23
nicht mit Unterdruck beaufschlagt werden sollen, werden die nicht be
nötigten Saugöffnungen in grundsätzlich bekannter Weise abgeklebt.
Die Ausnehmungen 25 müssen sich schließlich nicht zwingend in
Längsrichtung der Messerwalze 8 erstrecken. Sie können grundsätzlich
auch wie eine Ringnut in Umfangsrichtung der Messerwalze angeordnet
sein. Verschiedene Einbauvarianten sowie unterschiedlich gestaltete
Magnete einschließlich unterschiedlicher Anordnungen der Saugöffnun
gen 14 in den Magneten und/oder in den Walzenstegen bzw. am Um
fang 12 der Messerwalze 8 sind in den Fig. 4 bis 12 dargestellt. Grund
sätzlich gleiche Teile weisen bei diesen Ausführungsbeispielen jeweils
dieselben Bezugszahlen und zusätzlich unterschiedliche Buchstabenin
dices auf.
Weder in einem Walzensteg 26 noch in einem Magnet 23 müssen die
Saugöffnungen 14 bzw. 14' symmetrisch angeordnet sein. Ihre Lage
kann auch asymmetrisch sein, wie Fig. 4 zeigt.
Die Saugöffnungen 14a liegen außermittig in den Walzenstegen 26a
der Messerwalze 8a (Fig. 4). Grundsätzlich Gleiches gilt für die
Saugöffnungen 14a' in den Magneten 23a.
Auch müssen die Saugöffnungen 14a bzw. 14a' im Querschnitt nicht
zwingend kreisförmig sein, sondern sie können auch halbkreisförmig
und/oder kreissegmentförmig sein. Dies bedeutet schließlich, daß eine
Saugöffnung 14a in einem Walzensteg 26 derart randseitig angeordnet
sein kann, daß sie zum Magnet 23a hin offen ist. Andererseits kann
auch eine Achsialbohrung/Saugkanal 20 führende Durchtrittsöffnung
randseitig derart angeordnet sein, daß sie zum Magnetrand 38a hin
offen ist. Grundsätzlich können daher auch Saugöffnungen 14a im
Walzensteg 26a und Saugöffnungen 14a' in Magneten 23a derart lie
gen, daß sie gemeinsam eine Saugöffnung ergeben (Fig. 4). Dabei ver
steht es sicher ferner, daß diese Saugöffnungen ganz oder teilweise
mit Radialbohrungen 22a in der Messerwalze 8a fluchten (Fig. 8).
Grundsätzlich müssen die Magnete 23 und 23a nicht zwingend gerade
sein und auch die zugehörigen Ausnehmungen 25 bzw. 25a müssen
sich nicht zwingend in Längsrichtung der Messerwalze 8 bzw. 8a er
strecken, sondern Magnete 23b können auch bogenförmig gestaltet
sein und die Ausnehmungen 25b und die zugehörigen, benachbarten
Stege 26b können sich auch in Umfangsrichtung der Messerwalze 8b
erstrecken (Fig. 12 sowie Fig. 5 und Fig. 9). Auch hier können die
Saugöffnungen 14b' symmetrisch in den Magneten 23b angeordnet
sein. Entsprechend liegen die Durchtrittsöffnungen 24b symmetrisch in
den bogenförmigen Magneten 23b, wie dies aus den Fig. 5 und 12 her
vorgeht.
Grundsätzlich können Saugöffnungen 14c' aber auch außermittig bzw.
asymmetrisch in den bogenförmigen Magneten 23c und/oder in den
sich in Umfangsrichtung erstreckenden Walzenstegen 26c gemäß den
Darstellungen in den Fig. 6 und 10 angeordnet sein. Hier gilt grund
sätzlich wieder dasselbe wie bei der in den Fig. 4 und 8 dargestellten
Messerwalze 8a (Fig. 4).
Es versteht sich schließlich, daß die Erfindung nicht auf die in den Fi
guren dargestellten Ausführungsbeispielen beschränkt ist, vielmehr
sind noch weitere Abwandlungen und Ausgestaltungen möglich, ohne
von dem grundsätzlichen Erfindungsgedanken abzuweichen.
Claims (14)
1. Messerwalze zum Bearbeiten, insbesondere zum Durchtrennen
von Papier bei der Herstellung von Briefhüllenrohlingen (3) für
Versandbeutel, Briefumschläge und dergleichen mit einem Wal
zenkörper (19) für mindestens ein an seinem Umfang (12) ange
ordnetes Messer, insbesondere für ein Folienmesser (31), sowie
mit zur Erzeugung von Unterdruck am Umfang des Walzenkör
pers (19) dienenden Saugöffnungen (14), mit Längsbohrungen
(20) und mit Radialbohrungen (22), die von den Längsbohrungen
(20) zu Saugöffnungen (14) führen, und mit mindestens einem
Magnet (23) zur Befestigung des Folienmesser (31), dadurch ge
kennzeichnet,
daß mindestens ein Magnet (23) vorgesehen ist, der mindestens
eine Saugöffnung (14') für Saugluft aufweist, wobei die Saug
öffnung (14') mit mindestens einer der Radialbohrungen (22) in
luftleitender Verbindung steht.
2. Messerwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Magnet (23) eine zur Saugöffnung (14') führende
Durchtrittsöffnung (24) aufweist.
3. Messerwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Magnet (23) mehrere Saugöffnungen (14') aufweist.
4. Messerwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugöffnungen (14') symmetrisch im Magnet (23) an
geordnet sind.
5. Messerwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugöffnungen (14a') mindestens teilweise asymmetri
sche in dem Magnet (23a) angeordnet sind.
6. Messerwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugöffnungen (14') im Magnet (23) längs seiner Mit
telachse (23') angeordnet sind.
7. Messerwalze nach mindestens einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Saugöffnung (14a') randseitig derart ange
ordnet ist, daß sie zum Magnetrand (38a) hin offen sind.
8. Messerwalze nach mindestens einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Saugöffnungen (14') im Magnet (23) vorgesehen sind, die
einen kreisförmigen und/oder einen halbkreisförmigen und/oder
einen kreissegmentförmigen Querschnitt aufweisen.
9. Messerwalze nach mindestens einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Magnet (23) ein Dauermagnet ist.
10. Messerwalze nach mindestens einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Magnete (23, 23a bzw. 23b, 23c) gerade und/oder bogen
förmig sind.
11. Messerwalze nach mindestens einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Magnete (23) in mindestens einer Reihe angeordnet sind.
12. Messerwalze nach mindestens einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmungen am Umfang des Walzenkörpers (19)
achsparallel und/oder ringförmig in Umfangsrichtung angeordnet
sind.
13. Messerwalze nach mindestens einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Walzensteg mit Saugöffnungen (14')neben einer
Ausnehmung für mindestens einen Saugöffnungen aufweisenden
Magnet (23) angeordnet ist.
14. Verfahren zum Bearbeiten von Papier, insbesondere bei der Her
stellung von Briefhüllenrohlingen, wobei der Briefhüllenrohling
mit Hilfe von Saugluft auf einer Messerwalze gemäß Anspruch 1
gehalten und mit Hilfe eines Messers, insbesondere eines Foli
enmessers bearbeitet wird, das mit Hilfe von Magneten auf der
Messerwalze gehalten wird, gekennzeichnet durch
die Verwendung von mindestens eine Saugöffnung aufweisenden
Magneten.
Priority Applications (2)
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