DE10114002A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Ladungssicherung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur LadungssicherungInfo
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Abstract
Im Laderaum von Lastfahrzeugen muss die Ladung dann gesichert werden, wenn der Laderaum - der beginnend von der vorderen Stirnfläche ausgefüllt wird - nur teilweise bestückt ist, um ein Umkippen der Ladung nach hinten zu verhindern. Hierzu sind senkrechte Stützstreben hinter der letzten Ladung bekannt, die jedoch nur eine linienförmige Abstützung bieten und bei kleinteiliger Ladung (Stückgut) ein Umfallen nach hinten nicht zuverlässig verhindern. DOLLAR A Erfindungsgemäß werden zum Abstützen flächige Stützfelder hinter dem jeweils letzten Ladegut angeordnet, die in Querrichtung einander überlappen und gemeinsam mittels Fixierelementen, beispielsweise Zurrgurten, nach schräg vorne abgespannt werden.
Description
Die Erfindung betrifft die heckseitige Ladungssicherung bei Lastfahrzeugen.
Bei Lastfahrzeugen, seien es Straßen- oder Schienenfahrzeuge, mit eigenem An
trieb oder nur als Anhänger oder Auflieger, muß die Ladung aufgrund der in der
Bewegung dynamisch einwirkenden Kräfte gegen ein Umfallen nicht nur zur Seite,
sondern auch nach vorne oder hinten gesichert werden, was für den deutschen
Rechtsraum u. a. durch die VDI-Richtlinie 2700 ff. gefordert wird.
Da Fahrzeuge in der Regel so beladen werden, daß die zuerst eingebrachte La
dung an der Frontwand des Aufbaus steht, wird die Abstützung der Ladung nach
vorne i. d. R. durch die Frontwand des Aufbaus realisiert. Die Abstützung zur
Seite wird bei raumausfüllender Ladung durch die seitlichen Bordwände bzw. die
heute bei Straßenfahrzeugen üblichen seitlichen Planen und deren zum Zwecke
der Ladungssicherung aufweisenden Verstärkungen erfüllt.
Ein Problem ist jedoch die Abstützung nach hinten. Bei vollständiger Beladung
kann diese noch durch die i. d. R. in sich stabile Heckwand oder die Hecktüren
geboten werden, jedoch bei nicht vollständiger Beladung muß eine separate Ab
stützung der Ladung gegen ein Umfallen nach hinten vorgesehen werden.
Dabei werden Stückgüter, z. B. Getränkekästen, heute vorzugsweise in Form von
Ladungstürmen nebeneinander gestellt, vorzugsweise von in Längsrichtung
durchgehenden Reihen nebeneinander gestellt, da sehr häufig die Ladungstürme
jeweils identische Grundflächen besitzen.
Ein solcher Ladungsturm kann aus einem einstückigen Ladegut oder mehreren
nur übereinander angeordneten Ladegütern oder mehreren sowohl hinsichtlich
der Grundfläche nebeneinander stehenden und/oder auch in mehreren Ebenen
übereinanderstehenden Ladegütern bestehen. Ein typischer Fall eines solchen
mehrteiligen Ladungsturmes ist eine mit Getränkekästen mehrlagig übereinander
vollgestellte Palette. Für die heckseitige Ladungssicherung existieren im Stand
der Technik mehrere Lösungen:
Bei festen Dächern können Lochschienen im Dach und im Boden vorhanden sein. Zwischen diesen Lochschienen werden senkrechte Sperrbalken unmittelbar hinter dem heckseitigen Ende der Ladung formschlüssig arretiert, so daß diese einen nach hinten gerichteten Ladungsdruck aufnehmen können. Dabei können die senkrechten Sperrbalken auch an einem Decken-Laufwagen befestigt sein, der sich über z. B. ein Lochraster arretieren läßt. Der senkrechte Sperrbalken wird bei Nichtbedarf vollständig entfernt oder auch unter das Dach hochgeklappt.
Bei festen Dächern können Lochschienen im Dach und im Boden vorhanden sein. Zwischen diesen Lochschienen werden senkrechte Sperrbalken unmittelbar hinter dem heckseitigen Ende der Ladung formschlüssig arretiert, so daß diese einen nach hinten gerichteten Ladungsdruck aufnehmen können. Dabei können die senkrechten Sperrbalken auch an einem Decken-Laufwagen befestigt sein, der sich über z. B. ein Lochraster arretieren läßt. Der senkrechte Sperrbalken wird bei Nichtbedarf vollständig entfernt oder auch unter das Dach hochgeklappt.
Bei Aufbauten mit festen, starren Seitenwänden sind unterschiedlichste Zur- und
Arretierungsschienen für - i. d. R. horizontal verlaufende - Sperrbalken oder
Spannnetze bekannt.
Im Gegensatz dazu gibt es sog. Klappwand-Aufbauten, bei denen der untere Teil
der seitlichen Klappwand wie eine Ladebordwand nach unten geklappt werden
kann, während der obere Teil der Klappwand in einer meist bogenförmigen Bahn
unter das Dach hinein verlagert werden kann.
Für diese Klappwand-Aufbauten können i. d. R. zum einen keine Lochschienen in
der Decke verwendet werden, da diese bei nach oben geklapptem Wandteil ver
deckt sind.
Stattdessen werden bei rückwärtiger Ladungssicherung unter der Decke in einem
gewissen Abstand hinter dem Ende der Ladung Zurrgurte diagonal gespannt, so
daß noch genügend Abstand zur Decke für das Einschieben des oberen Klapp
wand-Teiles bleibt. Nach Teil-Entladungen werden die zwei diagonalen Zurrgurte
unter der Decke am unteren Einhake-Punkt gelöst und über die hinteren, letzten
Paletten beziehungsweise Ladungstürme zum Ladeboden über Zurrwinkel abge
spannt. Dabei besteht das Problem darin, daß beim Entnehmen der Ladung häu
fig ein Verhaken mit den z. T. losen Zurrgurten erfolgt, was die Entladung behin
dert bzw. Ladung beschädigen kann.
Hinzu kommt, daß bei allen linienförmigen Abstützungen wie Sperrbalken oder
einzelnen Zurrgurten das Problem, daß für eine zuverlässige Ladungssicherung
Jedes der einzeln von hinten sichtbaren Ladungselemente von einem solchen lini
enförmigen Sicherungselement abgestützt werden müßte, was sehr aufwendig
wird, weshalb häufig auf die gegenseitige Fixierung der einzelnen Ladungsgüter
zueinander vertraut wird.
Aus diesem Grunde ist es ebenfalls bereits bekannt, die Ladung heckseitig mittels
zwei einzelnen Stützfeldern, meist rahmenförmigen oder gitterförmigen, in sich
stabilen Stützfeldern, zu sichern. Diese Stützfelder werden unmittelbar hinter dem
heckseitigen Ende der Ladung vertikal angeordnet und gegenüber dem Aufbau
fixiert zur Aufnahme von in Längsrichtung nach hinten wirkenden Kräften und
bieten den Vorteil, daß sie nicht nur linienförmig, sondern flächig an der Rückseite
der Ladung anliegen.
Da Stückgut - insbesondere bei Verwendung von Normpaletten - i. d. R. in mehre
ren, meist zwei, nebeneinander stehenden Reihen, im Aufbau des Lastfahrzeuges
angeordnet wird, sind grundsätzlich zwei unterschiedliche Beladungsfälle bei nicht
vollständig gefülltem Laderaum zu unterschieden:
Im einen Fall enden die beiden Reihen auf der gleichen Längsposition, also bei Stückgütern mit gleicher Grundfläche enthält jede Reihe eine gleiche Anzahl von Ladungstürmen. Im anderen Fall umfaßt eine Reihe einen Ladungsturm mehr als die andere Reihe, die Ladung besteht also aus einer ungeraden Anzahl von La dungstürmen.
Im einen Fall enden die beiden Reihen auf der gleichen Längsposition, also bei Stückgütern mit gleicher Grundfläche enthält jede Reihe eine gleiche Anzahl von Ladungstürmen. Im anderen Fall umfaßt eine Reihe einen Ladungsturm mehr als die andere Reihe, die Ladung besteht also aus einer ungeraden Anzahl von La dungstürmen.
Um beide Fälle lösen zu können, waren bisher die Stützfelder schmaler ausgebil
det als die rückwärtige Breite eines Ladungsturmes. Bei auf der selben Höhe en
denden Reihen von Ladungstürmen wurde auf die Rückseite des jeweils letzten
Ladungsturmes jeweils ein Stützfeld aufgesetzt, mindestens jedoch auf die Rück
seite des jeweils äußersten letzten Ladungsturmes, und die Stützfelder wurden
mit Hilfe von Spanngurten, die sich entlang der Stützfelder zur Außenkante des
Laderaumes und dort entlang der Außenseiten des beladenen Volumens nach
vorn erstreckten, gegen Längskräfte abgespannt, entweder gegenüber der Au
ßenkante des Ladebodens oder sogar gegenüber der Frontwand. Bei ungleich
endenden Reihen von Ladungstürmen wurde auf diese Art und Weise vor allem
das auf dem am weitesten nach hinten ragenden Ladungsturm aufgesetzte
Stützfeld abgespannt, von dem aus die Gurte zu den weiter vorne endenden be
nachbarten Reihen von Stütztürmen diagonal nach vorn verliefen. Die übrigen
Stützfelder wurden zur sicheren Verwahrung in diesem diagonalen Verlauf der
Spanngurte untergebracht bzw. zwischengespannt, und der gegenüber den ande
ren Reihen weiter nach hinten ragende Ladungsturm konnte dabei entweder - in
Querrichtung - in der Position seiner Reihe verbleiben oder seitlich versetzt wer
den, um die Längsfuge zwischen zwei benachbarten Reihen zu überdecken, und
damit diese beiden Reihen indirekt gegen Umfallen nach hinten zu sichern.
Diese Lösung ist jedoch in mehrfacher Hinsicht unbefriedigend:
Zum einen ist - bei Verbleiben des einzeln überstehenden hintersten Ladungstur mes in seiner Reihe - der jeweils letzte Ladungsturm der übrigen, kürzeren Rei hen, nur bedingt gegen Umfallen nach hinten gesichert. Somit ist ein seitliches Versetzen des letzten Ladungsturmes erforderlich, was zusätzliche Ladetätigkeit und Zeitaufwand bedingt.
Zum einen ist - bei Verbleiben des einzeln überstehenden hintersten Ladungstur mes in seiner Reihe - der jeweils letzte Ladungsturm der übrigen, kürzeren Rei hen, nur bedingt gegen Umfallen nach hinten gesichert. Somit ist ein seitliches Versetzen des letzten Ladungsturmes erforderlich, was zusätzliche Ladetätigkeit und Zeitaufwand bedingt.
Selbst dieses seitliche Versetzen sichert die letzten Ladungstürme der kürzeren
Reihen keineswegs zuverlässig, wenn es sich dabei nicht um einteilige, sondern
mehrteilige Ladungstürme handelt, da der heckseitig vom letzten Ladungsturm
nicht überlappte Bereich nicht gesichert ist und mittels eines aufzusetzenden
Stützfeldes auch nicht gesichert werden kann wegen der in diesem Bereich in der
Aufsicht betrachtet diagonal verlaufenden Spanngurte.
Für den Fall der auf gleicher Axialposition endenden Reihen von Ladungstürmen
ist diese Methode ebenfalls nicht befriedigend, da vor allem im mittleren Bereich,
und insbesondere bei mehr als zwei Reihen bei den mittleren Reihen die Aufnah
me von in Längsrichtung nach hinten wirkenden Kräften der Ladung auf die Stütz
vorrichtung sehr begrenzt ist aufgrund des gerade von der linken Außenkante zur
rechten Außenkante heckseitig durchgehenden Spanngurtes und damit einer un
günstigen Hebelwirkung bei sich in Längsrichtung nach hinten bewegenden La
dungsteilen.
Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, ein Verfahren sowie eine Vorrich
tung zur heckseitigen Ladungssicherung von Stückgütern, insbesondere quader
förmigen Stückgütern, insbesondere in Form von gleichmäßigen Ladungstürmen,
zu schaffen, die einfach und kostengünstig in der Herstellung ist und unabhängig
vom Beladungsfall (gleich oder unterschiedlich lange Reihen von Ladungstürmen)
eine zuverlässige Sicherung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und
13 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprü
chen.
Im Unterschied zu bisherigen Lösungen sind bei der erfindungsgemäßen La
dungssicherung die Stützfelder in Querrichtung einander - direkt oder indirekt -
überlappend angeordnet, was für die beiden Ladungssituationen mit gleich langen
oder unterschiedlich langen Reihen von Ladungstürmen jeweils Vorteile bringt,
und die Möglichkeit eröffnet, dass von den beiden in Querrichtung überlappenden
Stützfeldern im Überlappungsbereich nur das in Längs-Richtung weiter hinten lie
gende Stützfeld direkt gegenüber dem Aufbau in Längs-Richtung gesichert wird,
also die hierfür benutzten Fixierungselemente im Überlappungsbereich nur an
diesem hinteren Stützfeld direkt angreifen:
Zum einen ist es durch die ohnehin gewünschte Überlappung ohne Probleme möglich, die Stützfelder, oder wenigstens eines davon, breiter als den Ladung sturm zu gestalten, den es abstützen soll. Durch Fortsätze, die von der Vorder seite des Stützfeldes aus an den Seitenkanten nach vorne ragen, und dadurch bei Anlage des Stützfeldes an die Rückseite eines Ladungsturmes seitlich des La dungsturms nach vorn ragen, wird der Ladungsturm in Querrichtung durch die Querposition des Stützfeldes und dessen Fortsätze fixiert, vor allem wenn sich diese Haltenasen durchgehend über die insbesondere gesamte Höhe des Stütz feldes erstrecken.
Zum einen ist es durch die ohnehin gewünschte Überlappung ohne Probleme möglich, die Stützfelder, oder wenigstens eines davon, breiter als den Ladung sturm zu gestalten, den es abstützen soll. Durch Fortsätze, die von der Vorder seite des Stützfeldes aus an den Seitenkanten nach vorne ragen, und dadurch bei Anlage des Stützfeldes an die Rückseite eines Ladungsturmes seitlich des La dungsturms nach vorn ragen, wird der Ladungsturm in Querrichtung durch die Querposition des Stützfeldes und dessen Fortsätze fixiert, vor allem wenn sich diese Haltenasen durchgehend über die insbesondere gesamte Höhe des Stütz feldes erstrecken.
Damit kann bei unterschiedlich langen Reihen von Ladungstürmen der letzte La
dungsturm der längsten Reihe in seiner Reihe verbleiben und muß nicht zur
Überlappung der Längsfuge seitlich versetzt werden, um eventuelle Spanngurte
gleichmäßig in Querrichtung angreifen zu lassen.
Bei auf gleicher Längsposition endenden Reihen von Ladungstürmen bewirkt die
Überlappung, daß im Überlappungsbereich aufgrund der dort vorhandenen dop
pelten Dicke der Stützfelder ein vom Frontbereich der einen Außenseite des Lade
raumes kommender und sich über das hintere Ende der Beladung erstreckende
und wieder nach vorn laufender Spanngurt im Heckbereich der Ladung nicht in
einer geraden Linie quer verläuft, sondern dachförmig geknickt, indem er über die
verdoppelte Dicke der Stützfelder im Überlappungsbereich gespannt wird. Dies
ergibt im Überlappungsbereich - und damit bei nur zwei Reihen im mittleren Be
reich und bei mehr als zwei Reihen für alle mittleren Reihen - eine stark verbes
serte Kraftaufnahme durch diesen Spanngurt gegenüber dynamischen, in Längs
richtung nach hinten wirkenden, Kräften.
Weiterhin ist durch den letzten Ladungsturm der längeren Reihe das an der kürze
ren Reihe heckseitig anliegende Stützfeld gegen diese Reihe gedrückt und indi
rekt über die Verspannung des anderen Stützfeldes vorgespannt, so daß auch
eine zuverlässige Abstützung der kürzeren Reihe gegeben ist.
Zusätzlich kann das weiter vorn stehende Stützfeld nahe seiner innenliegenden
Seitenkante einen nach hinten über die Rückseite vorstehenden Queranschlag
aufweisen, der - bei Abstützung gleich langer Reihen - entweder als Anschlag für
das andere, heckseitig aufgesetzte, Stützfeld dient oder - bei ungleich langen
Reihen - als Anschlag für den heckseitig anschließenden letzten Ladungsturm der
längeren Reihe.
Insbesondere kann auf diese Art und Weise auch problemlos ein Sichern ungleich
langer Reihen von Ladungstürmen erfolgen, deren Länge sich nicht nur durch ei
nen, sondern durch mehrere Ladungstürme voneinander unterscheidet, so daß
ein zeitaufwendiges Umladen vermieden wird.
Das die kürzere Reihe abstützende Stützfeld ragt auf seiner Längsposition immer
in die entsprechende Querfuge zwischen den Ladungstürmen der daneben be
findlichen, längeren Reihe von Ladungstürmen hinein. Ein Herausrutschen wird
verhindert, indem entweder zwischen der Außenkante der Beladung und der inne
ren Seitenfläche des Aufbaus hierfür zu wenig Raum zur Verfügung steht und vor
allem durch die wenigstens im oberen Bereich als Fixierelemente von den Stütz
feldern nach vorne laufenden Spanngurte, die über die äußeren Seitenkanten der
äußersten Stützfelder geführt sind, die zu diesem Zweck vorzugsweise abge
schrägt oder gerundet sind.
Dabei sind die Spanngurte auf der Rückseite des am weitesten hinten stehenden
Stützfeldes befestigt, und verlaufen über dessen Seitenkanten und die außen lie
genden Seitenkanten der weiter vorn und außen liegenden Stützfelder entlang der
Außenkanten der Ladung nach vorne und sind dort am Aufbau befestigt, also
entweder im Bereich der Außenkante am Ladeboden des Aufbaus oder sogar im
Bereich der Außenkante an der Frontwand des Aufbaus.
Dabei ist mit dem "oberen Bereich" des Stützfeldes nicht nur die obere Hälfte ge
meint, sondern jede von der Unterkante beabstandete Position.
Als Fixierelement für die Stützfelder in Längsrichtung können anstelle dieser
Spanngurte jedoch auch ergänzende, zusätzliche Fixierelemente oder die Spann
gurte ersetzende, andere Fixierelemente benutzt werden:
So kann in dem Ladeboden eine Aufnahme zum formschlüssigen Aufnehmen des untersten Bereiches der Stützfelder vorhanden sein, beispielsweise in Längsrich tung verlaufende Lochreihen, in die entsprechende Unter-Zapfen, die von der Unterkante der Stützfelder aus nach unten ragen, eingreifen.
So kann in dem Ladeboden eine Aufnahme zum formschlüssigen Aufnehmen des untersten Bereiches der Stützfelder vorhanden sein, beispielsweise in Längsrich tung verlaufende Lochreihen, in die entsprechende Unter-Zapfen, die von der Unterkante der Stützfelder aus nach unten ragen, eingreifen.
Hierdurch werden die Stützfelder im unteren Bereich in Längsrichtung fixiert, so
daß eine Fixierung nur noch im oberen Bereich notwendig ist.
Diese Fixierung im oberen Bereich kann durch die beschriebenen Spanngurte
erfolgen, was den Vorteil hat, daß der Bereich oberhalb der Ladung vollständig
frei bleibt, also z. B. zum Einfahren von Klapp-Ladebordwänden in dem Höhenbe
reich zwischen der Oberkante des Ladegutes und dem Dach. Deshalb sind die
Stützfelder in aller Regel auch etwas niedriger als die Ladetürme. Sofern es sich
jedoch um einen Festaufbau oder um einen reine Schiebeplanen-Aufbau handelt
in dem der Dachbereich auch der Unterseite zur Verfügung steht, können auch in
der Unterseite des Daches in Längsrichtung verlaufende Lochreihen vorhanden
sein, in die wiederum Zapfen, die aus der Oberkante der Stützfelder nach oben
vorstehen, eingreifen, vorzugsweise jedoch aus einer solchen aktivierten Position
rückziehbar in eine nicht aktivierte Position sind.
Dabei weisen vor allem die formschlüssigen Verbindungen der Stützfelder gegen
über dem Ladeboden vorzugsweise eine Sicherung gegen vertikales Heraushe
ben auf, beispielsweise indem die Zapfen zumindest des einen, für die Abstützung
bei ungleich langen Reihen der längsten Reihe verwendeten Stützfeldes jeweils
nach hinten gekröpft sind, so daß das Stützfeld in die entsprechenden Bohrungen
der Lochreihe eingesetzt wird, indem es nicht vertikal, sondern schräg überhän
gend nach hinten geneigt gehalten wird und nach Einrasten der Zapfen in die
Lochreihen nach vorne an die Rückseite des Ladeturmes gekippt wird.
Die Lochreihen sind dabei so angeordnet, daß jeweils eine Lochreihe randseitig,
vom Außenrand des Ladebodens etwas nach Innen zurückversetzt, angeordnet
ist und ansonsten die Lochreihen vorzugsweise im Bereich der Längsfugen zwi
schen den Reihen von Ladetürmen vorgesehen werden, also im Überlappungsbe
reich der Stützfelder, betrachtet in Querrichtung. Dadurch kann das hinterste
Stützfeld - bei ungleich langen Reihen von Ladegut - in das Loch ein und dersel
ben Lochreihe eingesetzt werden, unabhängig davon, ob sich die lange Reihe mit
Ladegut links oder rechts vor der Lochreihe befindet.
Das Stützfeld, welches die kürzere Reihe abstützt und sich zwischen die Lade
türme der längeren Reihe in Querrichtung hineinerstreckt, weist im Überlappungsbereich
vorzugsweise keinen Zapfen auf, sondern nur randseitig außen für die
äußere Lochreihe, denn es wird im Überlappungsbereich in Längsrichtung durch
das hinten aufliegende Ladungsgut des letzten Ladungsturmes fixiert.
Vorzugsweise sind die Stützfelder alle gleich breit, und jeweils breiter als die
Breite der jeweils gleich breiten Ladetürme der einzelnen Reihen von Ladegut.
Um bei direkter Überlappung und gegenseitiger Anlage der Stützfelder ein Ver
schieben in Querrichtung zu vermeiden, weisen die Stützfelder, die vorzugsweise
die nach vorn ragenden Haltenasen vorzugsweise an beiden Seitenkanten besit
zen, auf ihrer Rückseite eine entsprechend dimensionierte und positionierte Hal
tenut auf, so daß die Haltenase des hinten aufliegenden Stützfeldes in die Hal
tenut des überlappten, davon positionierten Stützfeldes eingreift und damit - we
gen der gemeinsamen Verspannung der beiden Stützfelder nach vorne gegen die
Rückseite des Ladegutes - in Querrichtung formschlüssig gegeneinander fixiert
sind. Wegen der zusätzlichen formschlüssigen Fixierung zwischen der Außenflä
che des Ladegutes und den äußeren Haltenasen der äußeren Stützfelder wird
somit in Querrichtung ein fester Zusammenhang der jeweils hintersten Ladungs
türme der Reihen von Ladungsgut und den Stützfeldern über die Fixierelemente
erreicht. Dieses ist von besonderem Vorteil, wenn die Seitenfläche des Aufbaus
von einer nachgiebigen Seitenplane gebildet wird.
Auch bei mehr als zwei Reihen von Ladegut ist eine derartige Ladungssicherung
möglich. Vom bisher beschriebenen unterscheidet sich hiervon nur die Variante,
daß mehr als zwei Reihen von Ladungstürmen auf der gleichen Längsposition
enden. Die einander dann direkt überlappenden Stützfelder können jeweils paral
lel zueinander angeordnet sein, also so daß jedes der Stützfelder auf der einen
Seitenkante selbst überlappt wird und auf der anderen Seitenkante ein benach
bartes anderes Stützfeld überlappt.
Die andere Möglichkeit besteht darin, daß bei z. B. drei auf gleicher Längsposition
endenden Reihen die entsprechenden drei Stützfelder an den äußeren Reihen
direkt auf das Ladegut gesetzt werden, bei der mittleren Reihe dagegen das
Stützfeld auf beiden Seiten die beiden äußeren Stützfelder überlappt und damit im
mittleren Bereich nicht direkt am Ladegut anliegt. Dieser Abstand kann je nach der
Art des Ladegutes über Ausgleichselemente gefüllt werden, jedoch bietet diese
Version den Vorteil einer symmetrisch dachförmigen Spannung der Spanngurte,
in der Aufsicht betrachtet hinter dem Ende der gleich langen Reihen von Ladegut.
Sofern für die Fixierung der Stützfelder im unteren Bereich im Ladeboden keine
Lochreihen oder anderen formschlüssigen Aufnahmen für die Stützfelder zur
Verfügung stehen, was vor allem beim Nachrüsten von Lastfahrzeugen mit der
beschriebenen Ladungssicherung der Fall ist, können zusätzlich zu dem im obe
ren Bereich angeordneten ein oder mehreren Spanngurten untere Spanngurte
verwendet werden, die auf der Rückseite der Stützfelder an oder knapp über de
ren Unterkante verlaufen.
Diese zusätzlichen Spanngurte können in die Spanngurte für den oberen Bereich
einmünden über sog. Gurtverzweiger, so daß auf jeder Seite des Aufbaus nur ei
ne Einhängeöffnung im vorderen Bereich notwendig ist, oder sie können selbst
und unabhängig von den oberen Spanngurten am Aufbau befestigt werden.
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden anhand der Figuren
beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1a, b: Perspektivische Darstellungen des beladenen Fahrzeuges mit La
dungssicherung,
Fig. 2a, b: Darstellungen ähnlich den Fig. 1 mit einer anderen Variante der
Ladungssicherung,
Fig. 3a, b: Aufsichten auf die Situation der Fig. 1a, b,
Fig. 4a, b: Detailvergrößerungen aus Fig. 3a sowie einer dem gegenüber ab
gewandelten Bauform,
Fig. 5: einen Vertikalschnitt durch Fig. 3a,
Fig. 6a, b: Seitenansichten einer Bauform mit Stützstrebe 8 mit Detaildarstel
lung.
In den Fig. 1 und 2 ist in perspektivischer Prinzipdarstellung dargestellt, wie auf
der Ladefläche 3 eines Lastfahrzeuges, beispielsweise eines LKW-
Sattelaufliegers, in zwei Reihen A, B hintereinander, beginnend an der Frontwand
13 des Aufbaus, welcher abgesehen von der Ladefläche nur angedeutet ist, im
Laderaum 19 die Ladung in Form von Ladetürmen 20a, b, c. ., die als jeweils gleich
große Quader dargestellt sind, angeordnet ist. In Wirklichkeit kann jeder der La
detürme 20a, b, c aus einer Vielzahl von einzelnen Ladegütern, beispielsweise Ge
tränkekisten, bestehen.
Der Laderaum 19 ist dabei nur teilweise gefüllt, so daß das hintere Ende der La
dung gegen ein Verrutschen bzw. Umkippen vor allem nach hinten, also in Längs
richtung 10, verhindert werden muß.
Während in den Fig. 1a, b jede der beiden Reihen A, B gleich viele Ladungstürme
20a, b. . bzw. 20c. . umfaßt und damit die beiden Reihen A, B heckseitig an der
gleichen Position in Längsrichtung 10 enden, ist in den Fig. 1b und 2b die eine
Reihe B um einen Ladungsturm 20c umfangreicher und endet damit um die Länge
dieses Ladungsturmes 20c weiter hinten.
Die Ladung wird am hinteren Ende dadurch gesichert, daß Stützfelder 2a, b in
Form von Rahmen auf die Rückseite jeder der Reihen A, B des Ladegutes ange
legt und in dieser Position fixiert werden.
Abhängig davon, ob die einzelnen Ladungstürme 20a, b aus einigen wenigen oder
einer Vielzahl kleineren Einzelstücken bestehen, müssen die in den Fig. 1a, b
lediglich als hohle Rahmen gezeichneten Stützfelder 2a, b in ihrem Inneren zu
sätzlich verstrebt oder auch plattenförmig ausgebildet werden.
Wie besser in der Aufsicht der Fig. 3a, b, die die Aufsicht auf die Fig. 1a, b
zeigen, zu erkennen, sind die Stützfelder 2a, b in Querrichtung 11 geringfügig
breiter als die Rückseite der Reihen A, B und damit des jeweils letzten Ladung
sturmes 20a, 20b bzw. 20c.
Die Stützfelder 2a, b weisen dabei an ihren Seitenkanten 21a, b, die in der Regel
vertikal verlaufen, eine über die Vorderkante 15 der Stützfelder 2a, b nach vorn
vorstehende Haltenase 14 am äußersten äußeren Rand auf, die sich vorzugswei
se über die gesamte Höhe des Sützfeldes 2a, b, also entlang der gesamten Sei
tenkante 21a, b erstreckt. Auf der Außenseite des Ladegutes greift diese Haltena
se 14 um die hintere, vertikale äußere Kante des jeweiligen Ladungsturmes 20a, b
herum und erstreckt sich außerhalb und seitlich dieses Ladungsturmes 20a, b ge
ringfügig, in der Regel nur ca. 1 cm, nach vorne und stellt damit eine formschlüs
sige Sicherung dieses Ladegutes gegen eine Bewegung nach außen dar.
Die innenliegenden Seitenkanten der Stützfelder 2a, b weisen ebenfalls eine sol
che Haltenase 14 auf.
Bei auf gleicher Längsposition endenden Reihen von Ladegut, wie in den Fig. 3a
sowie 1a und 2a, überlappen sich wegen der Breite der Stützfelder. Die beiden
Stützfelder 2a, b im mittleren Bereich, also im Bereich der Längsfuge 5, die zumin
dest zwischen den beiden letzten Ladungstürmen 2a, b vorhanden ist.
In Fig. 3a liegt das linke Stützfeld 2a unmittelbar an der Rückseite des linken
letzten Ladungsturmes 20a an und mit seinem rechten Rand auch noch geringfü
gig an der Rückseite des rechten Ladungsturmes 20b.
Das rechte Stützfeld 2b liegt - wie das linke Stützfeld - mit seiner außenliegenden
Haltenase 14 an der Außenfläche des abzustützenden Ladungsturmes 20b an
und liegt mit seinem linken Randbereich auf der Rückseite 16 des linken Stützfel
des 2a an. Dort ist eine vertikale Haltenut 17 eingearbeitet entsprechend der Grö
ße und Position der linksseitigen Haltenase 14 des anderen Stützfeldes 2b, die in
diese Haltenut 17 eingreift.
Da der Randbereich der hinten liegenden, in diesem Fall des linken, Stützfeldes
2b (eine umgekehrte Anordnung ist analog ebenso möglich) in Längsrichtung 10
nach vorne mit Hilfe von Spanngurten 9a, b gespannt wird, bleibt die Haltenase 14
zuverlässig in der Haltenut 17, so daß bei angelegten Spanngurten 9a, b die bei
den Stützfelder 2a, b zusammen mit den Haltegurten und den in den Stützfeldern
aufgenommenen letzten Ladungstürmen 20a, b eine in Querrichtung 11 form
schlüssig fest miteinander verbundene Einheit bilden.
Die Haltegurte 9a, b sind beide vorzugsweise auf der Rückseite 16 des überlap
penden, also weiter hinten liegenden, Stützfeldes 2b angeordnet. Der rechte
Spanngurt 9b ist vorzugsweise nahe der linken Seitenkante 21a des rechten
Stützfeldes 2b an diesem eingehakt, verläuft annähernd horizontal nach rechts
und durch Umlenkung über die rechte Seitenkante 21b seitlich außerhalb des
rechten Ladungsturmes 20b und der gesamten rechten Reihe B der Ladung nach
vorne und ist dort - wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, in einer Einhängevor
richtung 29b an der Außenkante des Ladebodens 3 eingehängt. Dabei verläuft
der Spanngurt 9b nicht horizontal, sondern spätestens ab der äußeren Seiten
kante 21b, in der auch eine höhenmäßige Fixierung des Spanngurtes 9b vorhan
den sein kann, schräg nach unten, um von der Höhe des Einhängepunktes am
Stützfeld 2b, die in der oberen Hälfte des Stützfeldes 2b liegt und damit in der
Praxis auf einer Höhe von mehr als einem Meter, insbesondere von mehr als 1,50 m,
bis auf Höhe des Ladebodens herab zu gelangen.
In analoger Weise ist der linke Spanngurt 9a nahe des rechten Randes am rech
ten Stützfeld 2b, also dem gleichen Stützfeld, eingehängt, verläuft von dort aus
nach links, über die linke Seitenkante 21a des weiter hinten liegenden, überlap
penden Stützfeldes 2b, von dort leicht nach schräg vorne zur linken, äußeren
Seitenkante 21a des anderen, linken Stützfeldes 2a, ohne Anlage an einem Bau
teil und von dort wiederum seitlich außerhalb der Ladung nach vorne zu einer
analogen Einhängevorrichtung 29a.
Fig. 3b zeigt die Situation der Fig. 1b, bei der der Ladungsturm 20c zusätzlich
vorhanden ist, also die rechte Reihe B weiter hinten endet, also um einen La
dungsturm 20c länger ist.
Dieser Fall unterscheidet sich hinsichtlich der heckseitigen Ladungssicherung da
durch, daß nunmehr das rechte Stützfeld 2b direkt an der Rückseite des letzten
Ladungsturmes 20c der rechten Reihe B anliegt und - da es breiter ist als der La
dungsturm 20c - diesen beidseits geringfügig überlappt, wodurch auch die rand
seitigen Haltenasen 14 nicht unmittelbar an den Seitenwänden des Ladungstur
mes 20c anliegen.
Das linke Stützfeld 2a liegt bezüglich der auf gleicher Längsposition liegenden
Ladungstürme 20a, b wie im Fall der Fig. 3a im wesentlichen an der Rückseite des
linken Ladungsturmes 20a an und reicht geringfügig auf die Rückseite des rech
ten Ladungsturmes 20b, der jedoch nicht der letzte in dieser Reihe ist.
Zu diesem Zweck ist der letzte Ladungsturm 20c dieser rechten Reihe, in die sich
das linke Stützfeld 2a hineinerstreckt, zumindest nahe der linken Kante etwas von
dem davor liegenden Ladungsturm 20b auf Abstand genommen worden, so daß
eine Querfuge 6 entsteht, in die der rechte Randbereich des linken Stützfeldes 2a
hineingreifen kann. Um ein Verschieben dieses letzten hinteren Ladungsturmes
20c aus der rechten Reihe B heraus in die andere Reihe A zu vermeiden, ragt von
der Rückseite 16 des überlappten Stützfeldes 2a ein Queranschlag 18 ab, der so
weit von der rechten, überlappten Seitenkante 21b des linken Stützfeldes 2a zurückversetzt
ist, daß er als Anschlag für die linke vordere Vertikalkante des La
dungsturmes 20c dient.
Die Spanngurte 9a, b sind wie im Fall der Fig. 3a beschrieben, wiederum an der
Rückseite 16 des hinteren, überlappenden Stützfeldes 2b angeordnet, wobei le
diglich der linke Ladegurt 9a nunmehr in stärkerer Schrägstellung von der linken
Seitenkante 21a des hinteren Stützfeldes 2b zur linken Seitenkante 21a des lin
ken, vorderen Stützfeldes 2a verläuft.
In beiden Situationen, also in Fig. 3a ebenso wie in Fig. 3b, sind im Verlauf der
Spanngurte 9a, b noch auf der Rückseite des Stützfeldes 2b, in dem sie einge
hängt sind, Federelemente 30 und/oder Spannschlösser angeordnet, die auf Zug
die Länge der Spanngurte 9a, b vorspannen und damit ein Losewerden der
Spanngurte vermeiden, falls bei einer Bremsung etc. die Reihen A, B vom Lade
gut nach vorne geschoben und damit die Vorspannung von den Spanngurten teil
weise aufgehoben würde.
Neben dieser Fixierung im oberen Bereich sind die Stützfelder 2a, b in den Fig.
1a, b im unteren Bereich gegenüber den in Längsrichtung 10 im Ladeboden 3
verlaufenden Lochreihen 26a bis c formschlüssig fixiert:
Hierfür ragen von der Unterkante 22 jedes Stützfeldes 2a, b Unterzapfen 24 nach unten, wie am besten in Fig. 5 erkennbar. Die zum Einstecken dieser Unterzapfen 24 vorgesehenen unteren Lochreihen 26 verlaufen dabei jeweils einmal entlang der Seitenkante des Ladebodens 3 und von diesem zurückversetzt zur Mitte, so wie eine Lochreihe entlang jeder Längsfuge 5 zwischen den Reihen A, B und da mit im Überlappungsbereich 4 der Stützfelder 2a, b.
Hierfür ragen von der Unterkante 22 jedes Stützfeldes 2a, b Unterzapfen 24 nach unten, wie am besten in Fig. 5 erkennbar. Die zum Einstecken dieser Unterzapfen 24 vorgesehenen unteren Lochreihen 26 verlaufen dabei jeweils einmal entlang der Seitenkante des Ladebodens 3 und von diesem zurückversetzt zur Mitte, so wie eine Lochreihe entlang jeder Längsfuge 5 zwischen den Reihen A, B und da mit im Überlappungsbereich 4 der Stützfelder 2a, b.
Dasjenige Stützfeld 2b, welches zum Überlappen und damit als hinterstes Stütz
feld 2b vorgesehen ist, weist an seiner Unterseite zwei solcher Unterzapfen 24,
24' auf, und zwar in solchem Abstand, also nahe der Seitenkanten, daß diese in
die zwei benachbarten Lochreihen 26b, 26c oder 26a, 26b passen. Vorzugsweise
ist dabei die äußerste Lochreihe 26a, c nur soweit vom Außenrand entfernt, daß
die Unterzapfen 24, 24' von den Seitenkanten der Stützfelder gleich weit nach in
nen zurückversetzt sind, um so nach Möglichkeit eine weitgehend oder vollständi
ge Identität der Gestaltungen der Stützfelder 2a, b zu gewährleisten.
Das überlappte und für die in Längsrichtung vordere Abstützung vorgesehene
Stützfeld 2a weist dagegen vorzugsweise nur einen Unterzapfen 24' auf, nämlich
zum Einsetzen in die äußere Lochreihe 26a, oder auch zwei solcher Unterzapfen
24, 24', von denen dann vorzugsweise einer, oder auch beide, in das Stützfeld 2a
hinein zurückgezogen werden können und nur bei Bedarf in der ausgefahrenen
Stellung belassen werden.
Falls die Unterzapfen 24, 24' entfernbar sind, kann dieses mit nur einem Unter
zapfen ausgestattete und für die vordere Position vorgesehene Stützfeld 2a durch
Umsetzen des Unterzapfens von der randseitigen in die innenliegende Position
zum Einsatz für beide Seiten vorgesehen werden.
Um ein unbeabsichtigtes Herausbewegen der Stützfelder 2a, b aus den Löchern
der Lochreihe 26a, b, c nach oben zu verhindern, sind - wie in der Seitenansicht
der Fig. 5 dargstellt - die Unterzapfen 24, 24' in der Seitenansicht nach hinten ge
kröpft ausgebildet, so daß zum Einsetzen der Zapfen in die Lochreihen das ent
sprechende Stützfeld nach hinten überhängend geneigt angesetzt und erst nach
Einrasten der Unterzapfen 24, 24' in die Löcher der Lochreihen vertikal gestellt
werden kann. In dieser Position ist - da die Löcher der Lochreihen nur geringfügig
größer sind als der Durchmesser der Unterzapfen 24, 24' - ein vertikales Abhe
ben nach oben unmöglich, während - im verspannten Zustand - ein Abklappen der
Stützfelder nach hinten durch die von den Spanngurten 9a, b aufgebrachte Vor
spannung verhindert ist.
In Fig. 2a, b ist dagegen eine Fixierung der Stützfelder 2a, b im unteren Bereich
ohne Unterzapfen 24 und damit auch ohne Lochreihen 26a-c dargestellt, die ins
besondere bei der Nachrüstung eines Fahrzeuges mit dieser Ladungssicherung in
Frage kommt. Dabei wird der untere Bereich der Stützfelder wiederum durch
Spanngurte 9a', 9b' wie zuvor zum oberen Bereich der Stützfelder beschrieben,
gesichert, wobei die unteren Spanngurte 9a', 9b° gemäß Fig. 2a, 2b noch vor Er
reichen der Einhängevorrichtungen 29a, b der oberen Spanngurte in diese über
gehen, z. B. in Form eines Ringes 31, der als Spanngurt-Verzweiger dient.
Anstelle der oberen Spanngurte können die Stützfelder 2a, b im oberen Bereich in
Längsrichtung auch formschlüssig fixiert werden mit Hilfe von Oberzapfen 25, die
über die Oberkante 23 des jeweiligen Stützfeldes 2a, b hinausragen können und in
entsprechende obere Lochreihen 27 einrasten können, die in der Unterseite des
Daches 7 in entsprechenden Positionen in Längsrichtung verlaufend angeordnet
sind.
Die Oberzapfen 25 sind dabei zwischen einer aktivierten, in die Lochreihe 27
formschlüssig eingreifenden Position, in der sie auch gesichert werden können
und einer dem gegenüber zurückgezogenen deaktivierten Position verlagerbar,
um ein Einrasten im Dach auch im vollständig vertikalen Zustand zu ermöglichen.
Die formschlüssige Verbindung gegenüber dem Dach ist nur möglich, wenn die
Unterseite des Daches 7 nicht durch den oberen Teil von Klapp-Bordwänden im
geöffneten Zustand des Laderaumes 19 abgedeckt ist.
Eine weitere Möglichkeit der Längsfixierung der Stützfelder 2a, b in deren oberem
Bereich zeigen die Fig. 4b sowie 6a, b:
Gemäß Fig. 6a werden die Stützfelder 2a, b dabei schräg nach hinten unten über
Stützstreben 8 abgestützt, die einerseits im oberen Bereich mit der Rückseite 16
der Stützfelder 2a, b vorzugsweise gelenkig verbunden sind, und mit ihrem unteren
freien Ende wiederum in die Lochreihen 26a, b, c im Ladeboden 3 eingesteckt wer
den können.
Zu diesem Zweck sind die Stützstreben 8 teleskopierbar und mittels einer Druck
feder 28 in die verlängernde Richtung vorgespannt.
Die gelenkige Verbindung der Stützstrebe 8 gegenüber dem Stützfeld ist in Fig.
6b in einer vergrößerten Detaildarstellung dargestellt: Zu diesem Zweck weist das
Profil 32, aus dem wenigstens die vertikalen äußeren Streben des rahmenförmi
gen Stützfeldes 2a, b bestehen, und welches als in sich geschlossenes Hohlprofil
ausgebildet ist, eine zur Rückseite hin offene C-Nut 33 auf, die wie das gesamte
Profil 32 vertikal verläuft und in deren hinterschnittenen inneren Freiraum ein
Gleitstück 34 vertikal verschiebbar ist. An dem Gleitstück ist ein Fortsatz 35 fest
angeordnet, insbesondere verschweißt, der durch die Öffnung der C-Nut 33 nach
außen ragt und der einen horizontal quer verlaufenden Achsbolzen 36 trägt, um
den herum verschwenkbar hinsichtlich der Schrägstellung die Stützstrebe 8 ange
ordnet ist.
Das gleiche Gleitstück 34 ist etwas oberhalb des Fortsatzes 35 von einem Arre
tierbolzen 37 durchdrungen, der mittels Federkraft in die einrastende Richtung
vorgespannt ist, so daß das freie, hinten aus dem Gleitstück vorstehende Ende
des Arretierbolzenz 37 in eine entsprechende Rastbohrung 38 des Bodenschen
kels des C-Profiles einrasten kann. Durch Ziehen am anderen Ende 37a des Arre
tierbolzens 37 gegen die Kraft der Feder kann dieser ausgerastet und das Gleit
stück 34 verschoben werden, etwa um die Stützstrebe 8 mit ihrem freien Ende
aus der entsprechenden Bohrung der unteren Lochreihe 26 zu bewegen und um
die Stützstrebe 8 aus ihrer Schrägstellung in eine deaktivierte parallele Anlage an
das Stützfeld 2a, b heranzuklappen, in der das Stützfeld bei Nichtgebrauch besser
verwahrt werden kann.
Gleichzeitig dient die offene Seite des C-Profiles 33 als Haltenut 17, und ist zu
diesem Zweck entsprechend der Größe und Soll-Position der Haltenase 14 eines
überlappenden Stützfeldes 2b positioniert und dimensioniert. Wie aus der Detaild
arstellung der direkten Überlappung der Fig. 4b ersichtlich, ist in diesem Fall - im
Überlappungsbereich 4 - nur an der C-Nut 33 des hinteren, aufliegenden Stützfeldes
2b eine Stützstrebe 8 angeordnet, und natürlich auch auf der Außenseite
angeordnet.
An den außenseitigen Profilen und damit C-Nuten 33, die in der Gesamtdarstel
lung der Fig. 4b nicht dargestellt sind, ist bei jedem der Stützfelder 2a, b eine
Stützstrebe 8 angeordnet und gegenüber der entsprechenden Lochreihe 26 ver
rastet, es sei denn, daß auch dieser Randbereich des entsprechenden Stützfeldes
von einem anderen Stützfeld überlappt ist, was bei mehr als zwei Reihen A, B von
Ladungstürmen 20a, b. . der Fall sein könnte.
1
Lastfahrzeug
2a, b Stützfeld
2a, b Stützfeld
3
Ladeboden
4
Überlappungsbereich
5
Längsfuge
6
Querfuge
7
Dach
8
Stützstrebe
9a, b Spanngurte
9a, b Spanngurte
10
Längsrichtung
11
Querrichtung
12
Vertikale
13
Frontwand
14
Haltenase
15
Vorderseite
16
Rückseite
17
Haltenut
18
Queranschlag
19
Laderaum
20
Ladung
20a, b, c Ladungstürme
21a, b Seitenkante
20a, b, c Ladungstürme
21a, b Seitenkante
22
Unterkante
23
Oberkante
24
Unterzapfen
25
Oberzapfen
26
Untere Ladereihe
27
Obere Ladereihe
28
Feder (
8
)
29
Einhängevorrichtung
30
Federelement
31
Ring
32
Profil
33
C-Nut
34
Gleitstück
35
Fortsatz
36
Achsbolzen
37
Arretierbolzen
37
a Ende
38
Rastbohrung
A, B, C Reihen
A, B, C Reihen
Claims (33)
1. Verfahren zum heckseitigen Sichern der Ladung bei Lastfahrzeugen (1), bei
denen die Ladung (20) in Form von wenigstens zwei nebeneinander stehenden
Ladungstürmen (20a, b) nebeneinander angeordnet ist,
wobei die hintersten Ladungstürme (20a, b) durch vertikal stehende, eigenstabile
Stützfelder (2a, b) gesichert sind, indem die Stützfelder (2a, b) mittels Befestigung
gegenüber dem Aufbau, insbesondere Ladeboden (3), gegen die Rückseite der
hintersten Ladungstürme (20a, b) gehalten werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) so angeordnet werden, daß sie in Querrichtung (11) einan
der überlappen und im Überlappungsbereich (4) nur das in Längsrichtung (10)
weiter hinten liegende Stützfeld (2b) direkt mittels Fixierelementen gegenüber
dem Aufbau, insbesondere dem Ladeboden, in Längsrichtung befestigt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) so angeordnet werden, daß sie in Querrichtung (11) an der
Längsfuge (5a. .) zwischen den heckseitigen Ladungstürmen (20a, b. .) einander
überlappen.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei heckseitig auf gleicher Längsposition endenden Reihen (A, B. .) von Ladungs
türmen (20a, b. .) im Überlappungsbereich (4) das weiter hinten liegende Stützfeld
(2b) auf der Rückseite (16) des weiter vorne stehenden Stützfeldes (2a) positio
niert, insbesondere direkt positioniert, wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei heckseitig auf unterschiedlichen Längspositionen endenden Reihen (A, B) von Ladungstürmen (20a, b) das eine Stützfeld (2b) auf die Rückseite (16) der heckseitig weiter nach hinten ragenden Reihe (B) von Ladungstürmen (20a, b) positioniert wird und das in Längsrichtung weiter vorne befindliche Stützfeld (2a) auf die Rückseite (16) der abzustützenden, heckseitig weiter vorne endenden, Reihe (A) von Ladungstürmen (20a, b) positioniert und
mit seiner Seitenkante (21b) in die Querfuge (6) der daneben befindlichen, weiter nach hinten ragenden, Reihe (B) zwischen zwei dort in Längsrichtung aneinander anschließende Ladungstürme (20b, c) hineingeschoben wird.
bei heckseitig auf unterschiedlichen Längspositionen endenden Reihen (A, B) von Ladungstürmen (20a, b) das eine Stützfeld (2b) auf die Rückseite (16) der heckseitig weiter nach hinten ragenden Reihe (B) von Ladungstürmen (20a, b) positioniert wird und das in Längsrichtung weiter vorne befindliche Stützfeld (2a) auf die Rückseite (16) der abzustützenden, heckseitig weiter vorne endenden, Reihe (A) von Ladungstürmen (20a, b) positioniert und
mit seiner Seitenkante (21b) in die Querfuge (6) der daneben befindlichen, weiter nach hinten ragenden, Reihe (B) zwischen zwei dort in Längsrichtung aneinander anschließende Ladungstürme (20b, c) hineingeschoben wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) wenigstens im oberen Bereich über Spanngurte (9a, b), die
sich von dem hinteren Stützfeld (2b) aus an den Außenkanten der Ladung (20)
nach vorne und schräg nach unten erstrecken, gegenüber dem Aufbau, insbe
sondere dem Ladeboden (3), verspannt sind und insbesondere die Spanngurte
(9a, b) nur am hinteren Stützfeld (2b) befestigt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) mit ihrem unteren Ende längsfest formschlüssig, gegenüber
dem Ladeboden (3) befestigt werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, .
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) auch im unteren Bereich mittels Spanngurten (9a', b'), die
sich entlang der Außenkanten der Ladung (20) nach vorne und schräg nach unten
erstrecken, gegenüber dem Ladeboden (3) in Längsrichtung (10) verspannt wer
den.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) im oberen Bereich längsfest, formschlüssig gegenüber dem
Dach (7) des Laderaumes (19) fixiert werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) an ihrer Rückseite mittels Stützstreben (8) gegenüber dem
Ladeboden (3) diagonal abgestützt werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) in vertikaler Stellung und bei formschlüssiger Fixierung in
Längsposition gegenüber dem Ladeboden (3) gegen Abheben vom Ladeboden
(3) vertikal nach oben formschlüssig gesichert werden.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützfeld (2a, b) so angeordnet wird, daß es die zu sichernde Reihe (A, B) der
Ladung (20) auf der Außenseite in Querrichtung überragt und sich das Stützfeld
(20a, b) geringfügig auf der Außenseite der Reihe (A, B) nach vorne erstreckt und
dadurch die Reihe (A, B) heckseitig formschlüssig in Querrichtung (11) gesichert
wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei im Überlappungsbereich (4) direkt aufeinanderliegenden Stützfeldern (2a, b)
diese in Querrichtung (11) formschlüssig relativ zueinander gesichert werden, ins
besondere durch direktes Ineinandergreifen der Stützfelder (2a, b).
13. Bausatz für die heckseitige Ladungssicherung bei Lastfahrzeugen (1), bei
denen die Ladung (20) heckseitig in wenigstens zwei nebeneinander stehenden
Ladungstürmen (20a, b) endet, wobei
der Bausatz umfaßt:
Stützfelder (2a, b) entsprechend der Anzahl der heckseitig nebeneinander stehenden Ladungstürme (20a, b),
in Längsrichtung wirkende Fixierungselemente zum Fixieren der vertikal ste henden Stützfelder (2a, b) gegenüber dem Aufbau des Lastfahrzeuges (1),
Befestigungsvorrichtungen am Aufbau, insbesondere am Ladeboden (3) des Aufbaus, zum Befestigen der Fixierelemente,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens ein Stützfeld (2a, b) in Querrichtung (11) betrachtet breiter ist als die Breite des von ihm heckseitig abgestützten Ladungsturmes (20a, b).
Stützfelder (2a, b) entsprechend der Anzahl der heckseitig nebeneinander stehenden Ladungstürme (20a, b),
in Längsrichtung wirkende Fixierungselemente zum Fixieren der vertikal ste henden Stützfelder (2a, b) gegenüber dem Aufbau des Lastfahrzeuges (1),
Befestigungsvorrichtungen am Aufbau, insbesondere am Ladeboden (3) des Aufbaus, zum Befestigen der Fixierelemente,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens ein Stützfeld (2a, b) in Querrichtung (11) betrachtet breiter ist als die Breite des von ihm heckseitig abgestützten Ladungsturmes (20a, b).
14. Bausatz nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) rahmenförmig, insbesondere gitterförmig, ausgebildet sind.
15. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
als in Längsrichtung wirkende Fixierelemente am Stützfeld (2a, b) befestigte, auf
der Außenseite der Ladung (20) nach vorne verlaufende und am Aufbau des
Lastfahrzeugs (1) befestigte Spanngurte (9a, b) vorhanden sind.
16. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
als in Längsrichtung wirkende Fixierelemente von der Rückseite (16) der Stützfel
der (2a, b) schräg nach unten hinten verlaufende Stützstreben (8) vorhanden sind.
17. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) die gleiche Breite aufweisen.
18. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) eine Höhe besitzen, die geringfügig kleiner ist als die lichte
Höhe des Laderaumes (19), insbesondere geringer ist als die Höhe der zu si
chernden Ladungstürme (20a, b)
19. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) wenigstens an einer vertikalen Seitenkante (21a, b), insbe
sondere der außenliegenden Seitenkante, eine quer zur Hauptebene des Stütz
feldes vorstehende Haltenase (14), insbesondere eine über die Seitenkante
(21a, b) durchgehende Haltenase (14), insbesondere an beiden einander gegen
überliegenden Seitenkanten (21a, b) identische Haltenasen (14) aufweisen, die
über die Vorderseite (15) des Stützfeldes (2a, b) vorsteht.
20. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) an ihrer Rückseite (16) nahe der wenigstens einen Seiten
kante (21a, b) wenigstens eine Haltevertiefung, insbesondere wenigstens eine in
vertikaler Richtung durchgehende Haltenut (17) aufweisen, die zur Aufnahme der
Haltenase (14) eines anderen Stützfeldes (2b, a) gestaltet ist.
21. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eines der Stützfelder (2a, b) einen über die Rückseite (16) vorstehen
den, insbesondere über die vertikale Erstreckung durchgehenden, Queranschlag
(18) Queranschlag (18) aufweist.
22. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eines der Stützfelder (2b), wenigstens in deren oberem Bereich, Ein
hängevorrichtungen (29) zum Fixieren von Spanngurten (9a, b) aufweist.
23. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützfelder (2a, b) wenigstens an der Unterkante (22), insbesondere auch an der Oberkante (23), wenigstens einen über diese Kante vorstehenden Fortsatz, insbesodere Unterzapfen (24) bzw. Oberzapfen (25), aufweist
und der Aufbau des Lastfahrzeuges im Ladeboden (3) bzw. im Dach (7) ent sprechende Aufnahmen zur längsfesten formschlüssigen Fixierung des bzw. der Fortsätze, insbesondere untere Lochreihen (26) bzw. obere Lochreihen (27) aufweist.
die Stützfelder (2a, b) wenigstens an der Unterkante (22), insbesondere auch an der Oberkante (23), wenigstens einen über diese Kante vorstehenden Fortsatz, insbesodere Unterzapfen (24) bzw. Oberzapfen (25), aufweist
und der Aufbau des Lastfahrzeuges im Ladeboden (3) bzw. im Dach (7) ent sprechende Aufnahmen zur längsfesten formschlüssigen Fixierung des bzw. der Fortsätze, insbesondere untere Lochreihen (26) bzw. obere Lochreihen (27) aufweist.
24. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die unteren Lochreihen (26a, b, c) im Ladeboden (3) so positioniert sind, daß die
beiden äußersten unteren Lochreihen (26a, c) von der Außenkante des Ladebo
dens (3) nach innen versetzt angeordnet sind und die wenigstens eine mittlere
untere Lochreihe (26b) entlang der Längsfuge (5) zwischen den Reihen (A, B. .)
von Ladungstürmen (20a, b) angeordnet ist.
25. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens die Oberzapfen (25) von einer über diese Kante vorstehenden akti
vierten Positionen in eine demgegenüber weniger weit vorstehende deaktivierte
Position verschoben und in wenigstens der aktivierten Position sicherbar sind.
26. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eines der Stützfelder (2a, b) eine Abhebesicherung gegen ein Heraus
heben der Fortsätze, insbesondere Unterzapfen (24), aus den längsfesten Auf
nahmen, inbesondere Löchern der Lochreihen (26a, b, c), aufweist. .
27. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abhebesicherung in einer aus der Hauptebene des Stützfeldes (2a, b), in je
weils gleiche Richtung herausgekröpften Form der Fortsätze, insbesondere Un
terzapfen (25) besteht.
28. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
nur ein Stützfeld (2b) gegen Abheben sichernde gekröpfte Unterzapfen (24) auf
weist.
29. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
nur ein Stützfeld (2b) zwei in Querrichtung beabstandete, jeweils nahe den Au
ßenkanten angeordnete, Unterzapfen (24a, b) aufweist, während die übrigen
Stützfelder (2a) nur jeweils einen Unterzapfen (24), insbesondere zur Aufnahme in
der randseitig äußeren Lochreihe (26a, c) des Ladebodens (3), aufweist.
30. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützstreben (8) unverlierbar, insbesondere in der Vertikalen entlang der
Stützfelder (2a, b) verschiebbar, an diesen angeordnet sind.
31. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützstreben (8) teleskopierbar und ihrer Längsrichtung mittels einer Feder
(28) vorgespannt sind.
32. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das bodenseitige Ende der Stützstreben (8) passend zur Aufnahme in die Befesti
gungsvorrichtungen des Ladebodens (3), insbesondere in die unteren Lochreihen
(26a, b, c), ausgebildet sind.
33. Bausatz nach einem der vorhergehenden Vorrichtungs-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Stützfeld (2b) auf der Rückseite (16) Stützstreben (8) aufweist, und insbeson
dere die übrigen Stützfelder (2a) nur jeweils eine Stützstrebe (8) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001114002 DE10114002A1 (de) | 2001-03-22 | 2001-03-22 | Verfahren und Vorrichtung zur Ladungssicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001114002 DE10114002A1 (de) | 2001-03-22 | 2001-03-22 | Verfahren und Vorrichtung zur Ladungssicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10114002A1 true DE10114002A1 (de) | 2002-10-02 |
Family
ID=7678542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001114002 Withdrawn DE10114002A1 (de) | 2001-03-22 | 2001-03-22 | Verfahren und Vorrichtung zur Ladungssicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10114002A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008048070A1 (de) * | 2008-09-19 | 2010-06-10 | Christoph Schweiberger | Ladungssicherungshilfe für Europaletten und Euro-Gitterboxen |
-
2001
- 2001-03-22 DE DE2001114002 patent/DE10114002A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008048070A1 (de) * | 2008-09-19 | 2010-06-10 | Christoph Schweiberger | Ladungssicherungshilfe für Europaletten und Euro-Gitterboxen |
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