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Motorfahrzeuge
weisen eine große
Anzahl von Energieübertragungsleitungen
auf, für
die Stromübertragung
selbst und verschiedene Signale, wie beispielsweise eine Sammelschiene
in elektronischen Verbindungskästen
(Anschlußkasten,
Relaiskasten, Sicherungskasten, usw.) und Anschlüssen für die Stecker von elektrischen
Verbindungen.
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In
DE 299 12 535 U1 ist
eine elektrische Sicherung offenbart, welche wenigstens zwei elektrische
Kontaktelemente und wenigstens ein im elektrischen Leitungsweg zwischen
den Kontaktelementen angeordnetes Sicherungselement aufweist, wobei die
Kontaktelemente und das Sicherungselement voneinander separat gefertigte
Bauteile sind, welche miteinander elektrisch leitend verbunden sind.
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In
DE 38 85 492 T2 ist
eine Flachsicherung offenbart, welche als Stromunterbrecher verwendet wird,
der einen isolierenden Trägerkörper aufweist,
in dem ein Leiterelement angebracht ist, das von zwei einsteckbaren
Verbindungslaschen gebildet ist, die durch einen schmelzfähigen Teil
vereinigt sind.
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Bei
einem normalen Personenfahrzeug beträgt der Spannungswert der Stromübertragung
entlang der Energieübertragungsleitung
z.B. 14 V und 28 V (14 × 2)
für große Fahrzeuge,
wie beispielsweise einen Bus oder einen Lastwagen (jeweils bezogen auf
die Effektivspannung). Für
die Personenfahrzeuge wurde vorgeschlagen ein Energiesystem für die Zufuhr
von elektrischem Strom mit einem höheren Spannungswert als zuvor
anzuwenden, insbesondere im Hinblick auf die gestiegenen Anforderungen
an die Ansteuerungseffektivität
der Lasten und eine Ansteuerung mit einer optimalen Effektivität für jede Last.
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Die
oben genannte Energieübertragungsleitung
weist Sicherungskästen
auf, aus denen eine große
Anzahl von Sicherungen herausgenommen werden können, um die elektrischen Schaltkreise
für die
unterschiedlichen elektrischen Anwendungen zu schützen (da
der Sicherungskasten ein Relais oder eine Sammelschiene aufweisen
kann, wird er als Relaiskasten oder Anschlußkasten oder insgesamt als ein „elektrischer
Anschlußkasten" bezeichnet). Bei dieser
Beschreibung werden die oben genannten Sicherungskästen, Relaiskästen, Anschlußkästen im allgemeinen
als „elektrische
Anschlußkästen" bezeichnet.
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Die
in dem elektrischen Anschlußkasten
herkömmlich
verwendete Sicherung ist eine wie in 6 dargestellte
Sicherung 51. Die Sicherung 51 weist ein Paar
parallel zueinander angeordnete Anschlüsse 52, ein Gehäuse 54,
welches einen Endabschnitt 53 der Anschlüsse 52 aufnimmt,
und ein Sicherungselement 55 auf, das mit den Anschlüssen 52 einstückig ausgebildet
ist und diese miteinander verbindet.
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Wenn
die Sicherung 51 in dem elektrischen Anschlußkasten
angebracht ist, sind die Anschlüsse 52 elektrisch
mit den Buchsenanschlüssen
des Kasten verbunden. Einer der Buchsenanschlüsse wird mit elektrischem Strom
versorgt, während
der andere mit diversen Lasten elektrisch verbunden ist.
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Folglich
wird einer der Anschlüsse 52 über den
Buchsenanschluß mit
elektrischem Strom versorgt, wobei der andere Anschluß 52 mit
den unterschiedlichen Lasten verbunden ist. Die Anschlüsse 52 sind
in dem Gehäuse 54 derart
angebracht, daß ihre
Innenflächen 61 einander
gegenüberliegend
angeordnet sind.
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Das
Gehäuse 54 ist
aus einem isolierenden Kunstharz hergestellt. Das Gehäuse 54 ist
kastenförmig
ausgebildet. Der Innenraum des Gehäuses 54 weist eine
Gehäusekammer
auf, in dem einer der Endabschnitte der oben beschriebenen Anschlüsse 52 aufgenommen
ist.
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Wie
aus den 6 und 7 ersichtlich, verbindet
das Sicherungselement 55 die Endabschnitte der Anschlüsse 52 miteinander.
Das Sicherungselement 55 ist mit seinen beiden Endabschnitten
mit den Innenflächen 61 verbunden,
welche an dem einen Endabschnitt 53 der Anschlüsse 52 angeordnet
sind. Das Sicherungselement 55 weist einen Sicherungsabschnitt 62 auf,
der schmilzt, wenn der Stromwert des von einem der Anschlüsse 52 zugeführten elektrischen
Stromes einen vorbestimmten Stromwert überschreitet. Der Sicherungsabschnitt 62 ist
derart ausgebildet, daß er
einen kleineren Querschnitt als das Sicherungselement 55 aufweist.
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Der
Sicherungsabschnitt 62 des Sicherungselements 55 schmilzt,
um die Stromversorgung zu der Last zu unterbrechen, wenn der Stromwert
des von einem der Anschlüsse 52 über eines
der Buchsenanschlüsse
zugeführten
Stromes einen vorbestimmten Stromwert überschreitet, wenn die so konfigurierte
Sicherung 51 in dem elektrischen Anschlußkasten
angebracht ist.
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Bei
der in 6 dargestellten
Sicherung 51 ist ein relativ kleiner Zwischenraum 60 (6 und 8), in dem der Sicherungsabschnitt 62 des
Sicherungselements 55 zwischen den Innenseiten 61 der
Gehäusekammer
zerstört
werden kann, da das Sicherungselement 55 mit den einander
gegenüberliegenden
Innenseiten der Anschlüsse 52 verbunden
ist. Ferner ist allgemein bekannt, daß der Sicherungsabschnitt 62 des
Sicherungselements mit einer stärkeren Wucht
zerstört
wird, je mehr der Stromwert in der Sicherung erhöht wird.
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Bei
der oben beschriebenen herkömmlichen Sicherung 51 wird
der Sicherungsabschnitt 62 mit einer stärkeren Wucht zerstört, wenn
der Sicherungsabschnitt 62 des Sicherungselements 55 bei
einem höheren
Stromwert als zuvor schmilzt. Das geschmolzene Sicherungselement 55 kann
die Anschlüsse
in dem Zwischenraum 60 miteinander kurzschließen.
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Das
bedeutet, daß die
Trennung der Anschlüsse 52 nicht
sicher gestellt werden kann. In diesem Falle kann der Strom zu der
Last, der unterbrochen werden sollte, weiter zugeführt werden
und folglich kann Strom mit einem überhöhten Stromwert der Last zugeführt werden.
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Es
ist daher ein Ziel der Erfindung eine Sicherung bereitzustellen,
bei der die Stromzufuhr zu einer Last sicher unterbrochen wird,
wenn ein Strom zugeführt
wird, der einen Stromwert zum Schmelzen eines Sicherungselementes überschreitet.
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Das
Ziel wird erfindungsgemäß durch
eine Sicherung erreicht, deren Merkmale in Anspruch 1 dargelegt
sind.
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Weiterbildungen
der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen
offenbart.
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Bei
der erfindungsgemäßen Konfiguration, da
das Sicherungselement mit den jeweiligen Stirnflächen der Endabschnitte der
Anschlüsse
verbunden ist, kann das Sicherungselement verlängert werden und der Abstand
zwischen den Verbindungspositionen an den Anschlüssen kann erhöht werden.
Es ist daher für
das geschmolzene Sicherungselement schwierig in Kontakt mit den
Anschlüssen
zu verbleiben. Folglich verhindert die Sicherung zuverlässig, daß die Anschlüsse miteinander
verbunden bleiben, wenn das Sicherungselement geschmolzen ist. Wenn
der Strom mit einem Stromwert, der den Sicherungsstromwert des Sicherungselements überschreitet,
zugeführt
wird, kann die Stromzufuhr zu der Last sicher unterbrochen werden.
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Bei
der erfindungsgemäßen Konfiguration, da
die oben beschriebenen Stirnflächen
im Abstand von der Innenwandung angeordnet sind, kann der Zwischenraum
vergrößert werden,
in dem das Sicherungselement zerstört werden kann. Eine Anlagerung
des geschmolzenen Sicherungselements auf den Oberflächen der
Anschlüsse
kann daher unterdrückt
werden, so daß es
für das
Sicherungselement schwierig wird, an den Anschlüssen zu verbleiben. Dementsprechend
kann der gleiche Effekt wie oben beschrieben erreicht werden, nachdem
das Sicherungselement geschmolzen ist.
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Bei
der erfindungsgemäßen Konfiguration, da
die erste Trennwand und die zweiten Trennwände zwischen den Anschlüssen angeordnet
sind, ist es für
das Sicherungselement schwieriger an den Anschlüssen zu verbleiben. Dementsprechend
kann der gleiche Effekt wie oben beschrieben erreicht werden nachdem
das Sicherungselement geschmolzen ist.
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Bei
der erfindungsgemäßen Konfiguration, da
das gebogene Sicherungselement die ersten bis dritten Segmentabschnitte
und das Verbindungssegment aufweist, kann das Sicherungselement
verlängert
werden. Es ist daher für
das Sicherungselement schwieriger an den Anschlüssen zu verbleiben. Dementsprechend
kann der gleiche Effekt wie oben beschrieben erreicht werden nachdem
das Sicherungselement geschmolzen ist.
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Bei
der erfindungsgemäßen Konfiguration
ist es daher für
das Sicherungselement schwieriger, an den Anschlüssen zu verbleiben, da das
geschmolzene Sicherungselement auf der ersten Trennwand und den
zweiten Trennwänden
und der ersten Innenwandung angelagert wird. Dementsprechend kann
der gleiche Effekt wie oben beschrieben erreicht werden, nachdem
das Sicherungselement geschmolzen ist.
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Die
Erfindung wird durch die nachfolgende Beschreibung mit Hilfe der
Zeichnung näher
erläutert.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer Sicherung gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung:
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2 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie II-II in 1;
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3A ist
eine Querschnittsansicht, in der die Anschlüsse und das Sicherungselement
der Sicherung gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung dargestellt sind;
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3B ist
eine Querschnittsansicht, in der der Anschluß und das Sicherungselement
entlang der durch den Pfeil IIIB dargestellten Richtung in 3A dargestellt
sind;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht der Gehäusekammer bei der Sicherung
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung;
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5 ist
eine Querschnittsansicht der Struktur einer herkömmlichen Sicherung;
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6 ist
eine Querschnittsansicht der Anschlüsse und des Sicherungselements
der in 6 dargestellten Sicherung; und
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7 ist
eine perspektivische Ansicht des Zwischenraums der in 6 dargestellten
Sicherung.
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Bezugnehmend
auf die 1 bis 4 wird die
Sicherung gemäß einer
ersten Ausführungsform der
Erfindung erläutert.
Wie aus den 1 und 2 ersichtlich,
weist eine Sicherung 1 ein Paar parallel zueinander angeordneter
Anschlüsse 2,
ein Gehäuse 4,
welches die einen Endabschnitte 3a der Anschlüsse 2 aufnimmt,
und ein Sicherungselement 5 auf, das die beiden Anschlüsse 2 miteinander
verbindet.
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Der
Anschluß 2 ist
aus einem leitenden Material hergestellt. Der Anschluß 2 ist
plattenförmig ausgebildet.
Der Anschluß 2 wird
derart bereitgestellt, daß ein
Endabschnitt 3a innerhalb des Gehäuses 4 angebracht
ist und der andere Endabschnitt 3b außerhalb des Gehäuses 4 freigelegt
ist. Der Anschluß 2 weist
eine Aussparung 6 und eine Befestigungsöffnung 7 auf.
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Wie
aus den 2 und 3A ersichtlich, ist
die Aussparung 6 an dem einen Endabschnitt 3a des
Anschlusses 2 ausgebildet. Die Aussparung 6 ist in
der Austiefung der Stirnfläche 27 (später beschrieben)
eines an der Innenseite des Anschlusses 2 ausgebildeten
Vorsprungs 26 zu der Außenseite des Anschlusses 2 hin
ausgebildet. Die Aussparungen 6 sind derart ausgebildet,
daß sich
der Abstand zwischen den beiden Anschlüssen 2 stufenweise
von dem Abstand zwischen den Innenseiten 9 erstreckt. Die
Aussparung 6 weist einen flachen Abschnitt 10 und
einen Stufenabschnitt 11 auf. Der flache Abschnitt 10 erstreckt
sich von einer an einem Endabschnitt 3a des Anschlusses 2 angeordneten Stirnfläche 8 zu
dem zentralen Abschnitt des Anschlusses 2 in dessen Längsrichtung
hin. Der Stufenabschnitt 11 verbindet den flachen Abschnitt 10 mit den
Innenseiten 9.
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Die
flachen Abschnitte 10 sind derart ausgebildet, daß der Abstand
zwischen diesen flachen Abschnitten größer als der Abstand zwischen
den Innenseiten 9 ist, an denen die anderen Endabschnitte 3b der
Anschlüsse 2 angeordnet
sind. Die Stufenabschnitte 11 sind in einer Richtung ausgebildet,
die der Anordnung der parallel zueinander ausgebildeten Anschlüsse 2 entspricht.
Wenn die Anschlüsse 2 an dem
Gehäuse 4 angebracht
sind, ist die Aussparung 6 innerhalb des Gehäuses 4 angeordnet.
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Die
Befestigungsöffnungen 7 sind
derart ausgebildet, daß sie
sich durch die Anschlüsse 2 hindurch
erstrecken. Die Befestigungsöffnung 7 ist
an dem Endabschnitt 3a des Anschlusses 2 ausgebildet.
Die Befestigungsöffnung 7 ist
näher als
die Aussparung 6 an dem zentralen Abschnitt des Anschlusses 2 ausgebildet.
Die Befestigungsöffnung 7 ist
in ihrem Querschnitt rechteckig ausgebildet.
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Der
vorspringende Ansatz 26 ist an dem Endabschnitt 3a des
Anschlusses 2 ausgebildet. Der Vorsprung 26 ist
näher als
die Aussparung 6 an dem zentralen Abschnitt des Anschlusses 2 ausgebildet. Die
Vorsprünge 26 werden
bereitgestellt, um von der Innenseite hervorzustehen, daß heißt, in einer
Richtung, in der sich das Paar Anschlüsse näherliegt. Der Vorsprung 26 weist
einander gegenüberliegende Stirnflächen auf.
Diese Stirnflächen 27 sind
in der Längsrichtung
der Anschlüsse 2 flach
ausgebildet. Wenn die einen Endabschnitte der Anschlüsse 2 in dem
Gehäuse 4 angebracht
sind, sind diese Vorsprünge 26 in
dem Gehäuse 4 angebracht.
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Die
Anschlüsse 2 sind
elektrisch mit Buchsenanschlüssen
des Kastens verbunden, wenn die Sicherung 1 in dem elektrischen
Anschlußkasten
angebracht ist. Einer der Buchsenanschlüsse 2 wird mit einem
Strom versorgt, während
der andere Anschluß mit
diversen Lasten elektrisch verbunden ist. Folglich wird der eine
Anschluß 2 über den
Buchsenanschluß mit
Strom versorgt, während
der andere Anschluß mit den
Lasten verbunden ist.
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Das
Gehäuse 4 ist
aus einem isolierenden Kunstharz hergestellt. Das Gehäuse 4 ist
kastenförmig
ausgebildet. Der Innenraum des Gehäuses 4 weist eine
Gehäusekammer
auf, in der der eine Endabschnitt der oben genannten Anschlüsse 2 untergebracht
ist. Wie aus 2 ersichtlich, weist das Gehäuse 4 ein
Paar Abschlußwände 12a, 12b,
ein Paar Seitenwände 13a, 13b und
ein Paar Rahmenwände 14 auf.
Das Paar Abschlußwände 12a, 12b ist
einander in einer die Ausrichtung der Anschlüsse 2 kreuzenden Richtung
gegenüberliegend
angeordnet. Das Paar Abschlußwände 12a, 12b ist
parallel zu der Stirnfläche 8 angeordnet,
wenn die Anschlüsse 2 in dem
Gehäuse 4 angebracht
sind. Die eine Wand 12a des Paar Abschlußwände 12a, 12b ist
getrennt im Abstand von der Stirnfläche 8 jedes Anschlusses 2 und
dieser gegenüberliegend
angeordnet.
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Das
Paar Abschlußwände 12a, 12b ist
einander in einer Richtung senkrecht zu der Ausrichtung der parallel
angeordneten Anschlüsse 2 entgegengesetzt
angeordnet. Das Paar Seitenwände 13a, 13b ist einander
in der Richtung senkrecht zu der Ausrichtung der parallel angeordneten
Anschlüsse 2 gegenüberliegend
angeordnet. Das Paar Seitenwände 13a, 13b ist
parallel zu der Längsrichtung
der Anschlüsse 2 angeordnet.
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Das
Paar Rahmenwände 14 ist
einander in einer die Ausrichtung der Anschlüsse 3 kreuzenden Richtung
gegenüberliegend
angeordnet. Das Paar Rahmenwände 14 ist
jeweils mit den Abschlußwänden 12a, 12b und
den Seitenwänden 13a, 13b verbunden.
In 2 wird jedoch nur die Innenseite der Rahmenwand 14 dargestellt.
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Ein
Zwischenraum 20 (in 2 und 4 dargestellt),
der von den jeweiligen Innenflächen 15a, 15b der
Abschlußwände 12a, 12b,
den jeweiligen Innenflächen 16a, 16b der
Seitenwände 13a, 13b und
den jeweiligen Innenflächen 17 der
Rahmenwände 14 umgeben
ist, bildet eine Gehäusekammer
zum Aufnehmen der Endabschnitte 3a der Anschlüsse 2 aus.
Von den jeweiligen Innenseiten des Paars Abschlußwände 12a, 12b werden
die in den Ansprüchen
angegebene erste bzw. zweite Innenwandungung ausgebildet.
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Die
Abschlußwand 12b,
die an dem zentralen Abschnitt der Anschlüsse 2 angeordnet ist,
weist ein Paar Öffnungen 18 auf,
durch die die Anschlüsse 2 hindurchgeführt sind.
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Das
Gehäuse 4 weist
einen Anschlußpositionierungsstift 23,
eine erste Trennwand 21 und ein Paar zweite Trennwände 22 auf.
Die Anschlußpositionierungsstifte 23 sind
in einer Position nahe benachbart der Seitenwand 13a und
nahe der Abschlußwand 12b und
in einer anderen Position nahe benachbart der Seitenwand 13b und
nahe der Abschlußwand 12b angeordnet.
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Die
Anschlußpositionierungsstifte 23 stehen von
der Innenseite 17 mindestens einer der Rahmenwände 14 her
in einer Richtung, in der sich die Rahmenwände 14 einander näherliegen,
hervor. Die Anschlußpositionierungsstifte 23 sind
den Befestigungsöffnungen 7 des
Anschlusses 2 angepaßt,
um in diese einzurasten.
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Bei
der oben beschriebenen Konfiguration sind die Endabschnitte 3a der
Anschlüsse 2 in
der Gehäusekammer 20 angebracht,
wenn die Anschlußpositionierungsstifte 23 des
Gehäuses 4 in
die Befestigungsöffnungen 7 eingerastet
und innerhalb der Seitenwände 13a, 13b angeordnet
sind.
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Die
erste Trennwand 21 erstreckt sich von der Innenseite 15a der
Abschlußwand 12a,
die von der Stirnfläche 8 getrennt
und dieser gegenüberliegend
angeordnet ist, zu der Innenseite 15b der anderen Abschlußwand 12b hin.
Die erste Trennwand 21 erstreckt sich in Längsrichtung
der Seitenwände 13a, 13b und
der Anschlüssen 2.
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Die
erste Trennwand 21 ist in einer zentralen Position zwischen
den parallel angeordneten Anschlüssen 2 angeordnet.
Die erste Trennwand 21 erstreckt sich von einer zentralen
Position zwischen dem Paar Abschlußwände 12a, 12b.
Auf diese Weise erstreckt sich die erste Trennwand 21 in
ihrer Querausdehnung von der einen der Innenseiten 15a, 15b zu
der anderen hin.
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Die
erste Trennwand 21 unterteilt die in dem Gehäuse 4 ausgebildete
Gehäusekammer 20 in
eine erste Kammer 24, in der der Endabschnitt 3a des
einen Anschlusses 2 angebracht ist, und eine zweite Kammer 25,
in der der Endabschnitt 3a des anderen Anschlusses 2 angebracht
ist. Wie aus 2 ersichtlich, ist die erste
Kammer 24 links und die zweite Kammer 25 rechts
angeordnet.
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Die
zweiten Trennwände 22 erstrecken
sich von der Innenseite 15b der Abschlußwand 12b in Richtung
zu der Innenseite 15a der Abschlußwand 12a hin. Die
zweiten Trennwände 22 sind
an den Randbereichen der Öffnungen 18 ausgebildet.
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Die
zweiten Trennwände 22 sind
parallel zueinander in der Richtung parallel zu den parallel angeordneten
Anschlüssen 2 angeordnet.
Die zweiten Trennwände 22 sind
zwischen den Innenseiten 16a, 16b der Seitenwände 13a, 13b und
der ersten Trennwand 21 in Richtung parallel zu den Anschlüssen 2 angeordnet.
Die zweiten Trennwände 22 verlaufen abgewinkelt,
so daß sich
der Abstand dazwischen von der Innenseite 15a der Abschlußwand 12a zu
der Innenseite 15b der Abschlußwand 12b stufenweise vergrößert.
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Die
zweiten Trennwände 22 weisen
jeweils ein erstes Wandsegment 33, ein zweites Wandsegment 34 und
ein drittes Wandsegment 35 auf. Das erste Wandsegment 33 erstreckt
sich von dem Randbereich der Öffnung 18 der
Abschlußwand 12b in Richtung
zu der Innenseite 15a der Abschlußwand 12a entlang
der Längsrichtung
der Anschlüsse 2. Das
erste Wandsegment 33 erstreckt sich entlang der Stirnfläche 27 des
Vorsprungs 26 des Anschlusses 2 und zwischen dieser
und der jeweiligen Innenseite 16a, 16b. Das erste
Wandsegment 33 bedeckt die Stirnfläche 27 des Ansatzes 26 des
Anschlusses 2, wenn der eine Endabschnitt 3a des
Anschlusses 2 in die Gehäusekammer 20 eingebracht
ist.
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Das
zweite Wandsegment 34 erstreckt sich von dem von der Innenseite 15a abgewandten
Ende des ersten Wandsegments 33 in Richtung zu der Außenseite
der Anschlüsse 2 hin.
Das zweite Wandsegment 34 erstreckt sich entlang des Stufenabschnitts 11 und
zwischen diesem und der jeweiligen Innenseite 15a, 15b.
Das zweite Wandsegment 34 bedeckt den Stufenabschnitt 11 des
vorspringenden Ansatzes 26 des Anschlusses 2,
wenn der eine Endabschnitt 3a des jeweiligen Anschlusses 2 in
die Gehäusekammer 20 eingebracht
ist.
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Das
dritte Wandsegment 35 erstreckt sich von dem einen Ende
des zweiten Wandsegments 33 in Richtung zu der Innenseite 15b der
Abschlußwand 12b in
Längsrichtung
des Anschlusses 2 hin, wobei der Abstand zwischen den dritten
Wandsegmenten 35 größer als
der Abstand zwischen den ersten Wandsegmenten 33 ist. Das
dritte Wandsegment 35 erstreckt sich entlang des kurzen
Abschnitts 10 der Aussparung 6 des Anschlusses 2 und
den Innenseiten 16a, 16b. Das dritte Wandsegment 35 bedeckt den
kurzen Abschnitt 10 des Anschlusses 2, wenn einer
der Endabschnitte 3a des Anschlusses 2 in die Gehäusekammer
eingebracht ist.
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Das
dritte Wandsegment 35 ist in der Mitte zwischen der jeweiligen
Innenseite 16a, 16b der Seitenwände 13a, 13b und
der ersten Trennwand 21 in der Richtung parallel zu den
Anschlüssen 2 angeordnet.
Das dritte Wandsegment 35 erstreckt sich in Richtung zu
dem Paar Abschlußwände 12a und 12b und
folglich zu deren Innenseiten 15a und 15b hin.
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Ein
Sicherungselement 5 verbindet die Anschlüsse 2 miteinander.
Das Sicherungselement 5 ist im Querschnitt quadratförmig ausgebildet.
Das Sicherungselement 5 ist in einer solchen Größe (Breite W,
Dicke T und Länge
L sind in den 3A und 3B dargestellt)
ausgebildet, daß es
schmilzt, wenn der zugeführte
Strom einen vorbestimmten Wert überschreitet.
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Das
Sicherungselement 5 verbindet die Stirnflächen 8 der
Anschlüsse 2 miteinander.
Das Sicherungselement 5 und das Paar Anschlüsse 2 können durch
Walzen, Schneiden und Stanzen eines bestimmten Materials erhalten
werden. Das Sicherungselement 5 und das Paar Anschlüsse 2 sind
einstöckig
ausgebildet. Wie aus den 2 und 3 ersichtlich,
weist das Sicherungselement 5 ein erstes Paar Segmentabschnitte 41,
ein zweites Paar Segmentabschnitte 42, ein drittes Paar
Segmentabschnitte 43 und ein Verbindungssegment 44 auf.
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Die
ersten Segmentabschnitte 41 erstrecken sich jeweils von
den jeweiligen Stirnflächen 8 in
Richtung zu der Innenseite 15b der Abschlußwand 12b zu der
Außenseite
der Anschlüsse 2 hin.
Die ersten Segmentabschnitte 41 sind jeweils in der Mitte
zwischen den Innenseiten 16a, 16b der Seitenwände 13a, 13b und
dem dritten Wandsegment 35 angeordnet. Die ersten Segmentabschnitte 41 erstrecken sich
jeweils parallel zu der Seitenwand 13a, 13b, dem
ersten und dem dritten Wandsegment 33, 35 und
der ersten Trennwand 21.
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Die
zweiten Segmentabschnitte 42 verlaufen jeweils von dem
Ende des jeweiligen ersten Segmentabschnitts 41 im Abstand
von der Stirnfläche 8 aufeinander
zu. Die zweiten Segmentabschnitte 42 sind jeweils zwischen
dem Ende des dritten Wandsegments 35 und der Innenseite 15b der
Abschlußwand 12b angeordnet.
Die zweiten Segmentabschnitte 42 erstrecken sich jeweils
parallel zu der Innenseite 15b der Abschlußwand 12b und
dem zweiten Wandsegment 34.
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Die
dritten Segmentabschnitte 43 erstrecken sich von den jeweiligen
einander zugewandten und näher
liegenden Enden der zweiten Segmentabschnitte 42 parallel
zu der Längsrichtung
des Anschlusses 2. Die dritten Segmentabschnitte 43 sind jeweils
in der Mitte zwischen dem dritten Wandsegment 35 und der
ersten Trennwand 21 in Richtung parallel zu den Anschlüssen 2 angeordnet.
Die dritten Segmentabschnitte 43 erstrecken sich jeweils
parallel zu dem ersten und dem zweiten Wandsegment 33, 35 und
den Innenseiten 16a und 16b der Seitenwände 13a und 13b.
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Das
Verbindungssegment 44 verbindet die einander und zu den
Anschlüssen 2 näher liegenden Enden
der dritten Segmentabschnitte 43 miteinander. Das Verbindungssegment 44 ist
zwischen dem Ende der Trennwand 21 und dem zweiten Wandsegment 43 angeordnet.
Das Verbindungssegment 44 erstreckt sich parallel zu der
Innenseiten 15a, 15b der Abschlußwände 12a, 12b und
dem zweiten Wandsegment 34.
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Auf
diese Weise weist das Sicherungselement 5 die ersten bis
dritten Segmentabschnitte 41, 42 und 43 und
das Verbindungssegment 44 auf, wodurch es von der Verbindungsposition
mit dem einen der Anschlüsse 2 bis
in die Verbindungsposition mit dem anderen Anschluß 2 abgewinkelt
verläuft.
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Während der
Betätigung
schmilzt das Sicherungselement 5, um die Stromzufuhr zu der Last
zu unterbrechen, wenn die Sicherung 1 mit der oben beschriebenen
Konfiguration in dem elektrischen Anschlußkasten angebracht ist und
wenn der Stromwert des einem der Anschlüsse 2 über den
Buchsenanschluß zugeführten Stroms
den vorbestimmten Stromwert überschreitet.
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Bei
der Sicherung 1 gemäß dieser
Ausführungsform
kann die Länge
L des Sicherungselements 5 verlängert sein, da das Sicherungselement 5 mit
der Stirnfläche 8 des
jeweiligen Endabschnitts 3 der Anschlüsse 2 verbunden ist.
Der wirksame Abstand D (in 3 dargestellt)
zwischen den beiden Positionen, an denen das Sicherungselement 5 und die
Anschlüsse 2 miteinander
verbunden sind, kann vergrößert sein.
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Ferner,
da die Stirnflächen 8 des
einen Endabschnitts 3 der Anschlüsse 2 von der Innenseite 15b der
Abschlußwand 12b getrennt
im Abstand angeordnet ist, kann das Volumen der Gehäusekammer 20 innerhalb
des Gehäuses 4 vergrößert werden.
Dies sichert einen breiten Zwischenraum, in dem das Sicherungselement 5 schmelzen
und ausschlagen kann.
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Das
geschmolzene Sicherungselement 5 kann daher nicht zwischen
den Anschlüsse 2 erhalten
bleiben. Die Sicherung 1 kann außerdem verhindern, daß die beiden
Anschlüsse 2 miteinander
verbunden bleiben, nachdem das Sicherungselement 5 geschmolzen
ist. Folglich kann die Stromzufuhr zu der Last sicher unterbrochen
werden, wenn der dem Sicherungselement 5 zugeführte Strom
den Sicherungsstromwert überschreitet.
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Da
die erste Trennwand 21 und die zweiten Trennwände 22 zwischen
den Anschlüssen 2 angeordnet
sind, kann eine Anlagerung des geschmolzenen Sicherungselements 5 auf
der Oberfläche
der Anschlüsse 2 verhindert
werden. Das geschmolzene Sicherungselement 5 kann daher
nicht zwischen den Anschlüssen 2 erhalten
bleiben.
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Die
Sicherung 1 kann folglich verhindern, daß die beiden
Anschlüsse 2 miteinander
verbunden bleiben, nachdem das Sicherungselement 5 geschmolzen
ist. Wenn der Stromwert des dem Sicherungselement 5 zugeführten Strom
den Sicherungsstromwert überschreitet,
wird die Stromzufuhr zu der Last sicher unterbrochen.
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Ferner,
da das die ersten bis dritten Segmentabschnitte 41, 42,
und 43 und das Verbindungssegment 44 aufweisende
Sicherungselement 5 mehrfach abgewinkelt verläuft, kann
seine Länge
L zuverlässig
verlängert
werden. Das Sicherungselement 5 verläuft gebogen und die erste Trennwand 21 und
die zweiten Trennwände 22 erstrecken
sich zu einer zentralen Position zwischen den Abschlußwänden 12a, 12b in
einer solchen Richtung hin, daß sie
einander gegenüberliegen.
Ferner sind die ersten Segmentabschnitte 41 und die dritten
Segmentabschnitte 43 parallel zu der ersten Trennwand 21 ausgebildet,
während
die zweiten Segmentabschnitte 42 und das Verbindungssegment 44 parallel
zu der Innenseite 15a der Abschlußwand 12a ausgebildet
sind.
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Aus
diesem Grund lagert sich das geschmolzene Sicherungselement 5 einfach
auf den Oberflächen
der ersten Trennwand 21 und den zweiten Trennwänden 22 und
der Innenseite 15a ab.
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Folglich
kann das geschmolzene Sicherungselement 5 nicht zwischen
den beiden Anschlüssen 2 verbleiben.
Die Sicherung 1 kann verhindern, daß die Anschlüsse 2 miteinander
verbunden sind, nachdem das Sicherungselement 5 geschmolzen
ist. Folglich kann die Stromzufuhr zu der Last zuverlässig unterbrochen
werden, wenn der dem Sicherungselement 5 zugeführte Strom
den Sicherungsstromwert überschreitet.
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Wie
aus 5 ersichtlich, kann das Gehäuse 4 der Sicherung 1 gemäß der oben
beschriebenen Ausführungsform
eine Lasche 45 aufweisen. Diese Lasche 45 ist
derart ausgebildet, um von dem Randbereich des Gehäuses 4 nach
außen
hin hervorzustehen. Beim Herausnehmen der Lasche 45 kann
die Sicherung 1 aus dem Anschlußkasten, dem Relaiskasten oder
dem Sicherungskasten herausgenommen werden.