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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherungseinsatzeinheit, die direkt ohne Kabel an eine Fahrzeugbatterie angeschlossen ist.
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2. BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK
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Ein herkömmlicher Sicherungseinsatz ist in der japanischen Patentoffenlegungs-Veröffentlichung Nr.
2004-186006 beschrieben.
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1 zeigt eine Sammelschiene des herkömmlichen Sicherungseinsatzes, der in dem voranstehend geschilderten Dokument beschrieben ist.
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Dieser Sicherungseinsatz weist eine flache, plattenartige Sammelschiene 11 auf, die elektrisch leitfähig ist, und ein Paar von Isoliergehäusen (nicht gezeigt). Die Sammelschiene 11 weist Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 13A und 13B auf (die eine Starkstrom-Sicherungsschaltung bilden), und vereinigt miteinander an entgegengesetzten Seiten eines Bandplattenabschnitts (Biegeabschnitts) 12 vorgesehen sind, der im Wesentlichen im zentralen Abschnitt der Sammelschiene 10 angeordnet ist. Die Gehäuse werden jeweils einstückig auf dem Paar der Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 13A, 13B durch Einsetzformen eines Kunstharzes ausgebildet. Der Bandplattenabschnitt 12 wird so gebogen, dass das Paar der Gehäuse parallel und einander entgegengesetzt angeordnet ist, wodurch der Sicherungseinsatz gebildet wird.
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Zwei Paare von Nuten 12a sind im Wesentlichen im Zentrumsabschnitt des Basisplattenabschnitts 12 durch Pressen ausgebildet, und erstrecken sich in Richtung von oben nach unten, wobei die beiden Paare der Nuten 12a um eine vorbestimmte Entfernung voneinander beabstandet sind. Der Basisplattenabschnitt 12 kann einfach nach innen entlang dem Paar der Nuten 12a gebogen werden. Ein Generatorklemmenabschnitt 19 wird durch Biegen ausgebildet, und befindet sich im Wesentlichen im Zentrumsabschnitt des Basisplattenabschnitts 12.
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Das Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteil 13A weist den länglichen und schmalen Verbindungsplattenabschnitt 14 mit Rechteckform auf, der sich von einem Seitenrand des Bandplattenabschnitts 12 an einem oberen Endabschnitt von diesem erstreckt, mehrere Schraubenfestigungs-Klemmenabschnitte 16, die mit diesem Verbindungsplattenabschnitt 14 kettenartig verbunden sind, durch jeweilige Sicherungselemente (Schmelzsicherungsabschnitte) 15, und sich in Seitenrichtung erstrecken, einen Batterieklemmenabschnitt 17, welcher direkt (also nicht über den Schmelzsicherungsabschnitt) an ein Ende des Verbindungsplattenabschnitts 14 entfernt von dem Bandplattenabschnitt 12 angeschlossen ist, und sich in Seitenrichtung erstreckt, und einen Schmelzsicherungsabschnitt 18 (für eine Generatorschaltung), der an dem anderen Endabschnitt des Verbindungsplattenabschnitts 14 vorgesehen ist, und sich in Längsrichtung erstreckt.
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Das andere Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteil 13B weist den länglichen und schmalen Verbindungsplattenabschnitt 14 mit Rechteckform auf, der sich von dem anderen Seitenrand des Bandplattenabschnitts 12 an dessen oberem Endabschnitt erstreckt, und mehrere Schraubenbefestigungs-Klemmenabschnitte 16, die kettenartig in diesen Verbindungsplattenabschnitt 14 über jeweilige Sicherungselemente 15 angeschlossen sind. Diese Sicherungselemente 15, 18 brennen durch, wenn durch sie ein elektrischer Strom oberhalb eines vorbestimmten Werts fließt.
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Die Gehäuse, die einstückig auf dem Paar der Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 13A, 13B durch Einsetzformen eines Kunstharzes ausgebildet werden, decken das gesamte Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteil 13A, 13B ab, mit Ausnahme des Bandplattenabschnitts 12, der Sicherungselemente 15, 18, und des Umfangs der Schraubenbefestigungslöcher 16a, 17a, 17b der Klemmenabschnitte 16, 17. Bei der voranstehend geschilderten Sicherungseinsatzeinheit werden die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 13A, 13B von beiden Seitenenden aus in dieselbe Richtung gebogen, so dass die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 13A, 13B parallel zueinander mit einer vorbestimmten Entfernung dazwischen angeordnet sind. Wenn die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 13A, 13B gebogen werden, nimmt jedoch der Bandplattenabschnitt selbst eine unerwartete Wölbung nach außen ein. Daher ist die Entfernung zwischen den Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteilen 13A, 13B nicht konstant, und wird dann die Qualität der Sicherungseinsatzeinheit beeinträchtigt.
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Bei der Sicherungseinsatzeinheit, die in dem genannten Dokument beschrieben wird, wird die Nut 12a durch Drücken auf eine vorbestimmte Linie ausgebildet, entlang derer die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 13A, 13B vorhanden sind. Allerdings nimmt der Querschnitt des mit Druck beaufschlagten Bereichs der Nut ab, und ist diese Abnahme nachteilig in Bezug auf die Stromleitungskapazität.
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Die
JP 2000 - 182 506 A offenbart eine Sicherungseinsatzeinheit, welche aus einer Vielzahl einzeln zusammenzusetzender Teile hergestellt wird. Die
DE 103 56 754 A1 beschreibt einen Schmelzsicherungseinsatz, der viele sicherungsstromkreisbildende Bauelemente umfasst, die jeweils mehrere Anschlussabschnitte, die kettenförmig angeordnet sind, umfassen, und die jeweils über Schmelzsicherungsabschnitte mit einem Zusammenschalabschnitt verbunden sind. Die
DE 199 38 068 C2 beschreibt ein Leistungsverteilungszentrum (PDC), wie es etwa im elektrischen System eines Kraftfahrzeugs verwendet wird. Dieses umfasst Einrichtungen zum schwenkenden Verbinden eines Leistungszuführanschlusses mit dem PDC, so dass die Schwenkbewegung des Anschlusses relativ zu einem Gehäuse des PDCs den Anschluss in eine in dem Gehäuse ausgebildete Öffnung und in Kontakt mit einer im Gehäuse gehaltenen Sammelschiene einsteckt. Die
US 7 071 808 B2 offenbart eine Sicherungsverbindungseinheit mit Schraubbefestigungsabschnitten. Die
EP 1 406 282 A2 beschreibt eine Sicherungsverbindungseinheit mit mehreren Buchsenabschnitten.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Unter Berücksichtigung der voranstehend geschilderten Umstände besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung einer Sicherungseinsatzeinheit, die eine Sammelschiene aufweist, die ordnungsgemäß an jedem erforderlichen Ort gebogen werden kann, ohne eine Nut entlang einer Biegelinie auf den beiden Seiten eines Bandplattenabschnitts auszubilden, und die daher dazu beitragen kann, die Qualität zu verbessern.
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Die Erfindung wird durch Anspruch 1 definiert.
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Die voranstehende Ausbildung ermöglicht es, die Biegesteifigkeit des Bandplattenabschnitts zu erhöhen, da die beiden Endränder des Bandplattenabschnitts jeweils mit einem der Flansche versehen sind, die ebenso lang sind wie die gesamte Breite des Bandplattenabschnitts. Dies ermöglicht es, zu verhindern, dass der Bandplattenabschnitt unnötig nach außen ausgelenkt wird, wenn die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile entlang den beiden Seitenrändern des Bandplattenabschnitts gebogen werden. Dadurch dass verhindert wird, dass der Bandplattenabschnitt unnötig verformt wird, wird ermöglicht, die beiden Körper, die jeweils aus einem der Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile und einem der Gehäuse bestehen, Seite an Seite mit einem ausreichenden Zwischenraum dazwischen anzuordnen, und auf diese Art und Weise die Qualität zu verbessern. Da die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile an dem geeigneten Ort ohne Schwierigkeiten gebogen werden können, wird hierdurch unnötig, Maßnahmen vorzusehen, beispielsweise die Ausbildung von Nuten in den beiden Seitenrändern des Bandplattenabschnitts, zu dem Zweck, dass dort das Biegen der Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile einfacher wird. Dies ermöglicht es, einen Nachteil (eine Verringerung der Stromleitungskapazität) zu vermeiden, der andernfalls infolge verringerter Querschnitte elektrisch leitender Kanäle auftreten würde, wenn dort Nuten vorgesehen würden.
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Zusätzlich zu der voranstehend geschilderten Ausbildung kann jedes der beiden Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile aufweisen: einen Verbindungsplattenabschnitt; erste Sicherungselemente, die an den Verbindungsplattenabschnitt angeschlossen sind; und Verbraucheranschluss-Klemmenabschnitte, die mit den beiden Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteilen jeweils über eines der ersten Sicherungselemente verbunden sind. Eines der beiden Sicherungsschaltungs-Ausbildungselemente kann weiterhin ein zweites Sicherungselement aufweisen; und einen Batterieklemmen-Anschlussabschnitt, der mit dem Verbindungsplattenabschnitt mit dem zweiten Sicherungselement verbunden ist, und direkt an die Batterie angeschlossen ist.
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Weiterhin kann die Sicherungseinsatzeinheit Abdeckungen aufweisen, mit welchen freiliegende Abschnitte der Sammelschiene abgedeckt sind.
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Die freien Enden der beiden Körper können erste und zweite Eingriffsabschnitte aufweisen, die miteinander im Eingriff stehen.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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- 1 ist eine Perspektivansicht, die eine Sammelschiene einer Sicherungseinsatzeinheit herkömmlicher Art zeigt.
- 2 ist eine Aufsicht, welche eine Ausbildung einer Sammelschiene zeigt, die ein Bauteil einer Sicherungseinsatzeinheit gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, bei dem Vorgang des Ausformens.
- 3 ist eine Ansicht der Sammelschiene entlang der Linie III-III, die durch einen Pfeil in 2 angedeutet ist.
- 4 ist eine Ansicht der Sammelschiene entlang der Linie IV-IV, die durch den anderen Pfeil in 2 angedeutet ist.
- 5 ist eine Perspektivansicht, die zeigt, wie aus Harz hergestellte Gehäuse an der in 2 gezeigten Sammelschiene durch Einsetzformen angebracht werden.
- 6 zeigt die Sammelschiene und das Gehäuse von 5 in Ansicht von oben.
- 7 ist eine Perspektivansicht in Explosionsdarstellung der Sicherungseinsatzeinheit gemäß der vorliegenden Erfindung, die durch Biegen von in 5 gezeigten Teilen ausgebildet wird.
- 8 ist eine Perspektivansicht, die zeigt, wie die Sicherungseinsatzeinheit gemäß der vorliegenden Ausführungsform eingesetzt wird.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM
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Nachstehend erfolgt eine Beschreibung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
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Eine Sicherungseinsatzeinheit 70, die in den 2 bis 7 gezeigt ist, weist auf: eine Sammelschiene 30; aus Harz hergestellte Gehäuse 42A und 42B, die jeweils durch Einsetzformen an vorbestimmten Abschnitten in der Sammelschiene 30 befestigt sind; und aus Harz hergestellte Abdeckungen 61 bis 64, die dazu vorgesehen sind, freiliegende Abschnitte der Sammelschiene 30 abzudecken.
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Wie in den 2 bis 4 gezeigt, wird die Sammelschiene 30 durch Pressformen einer elektrisch leitfähigen Platte ausgebildet. Ein Bandplattenabschnitt 31 und zwei Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 32A und 32B werden einstückig auf der Sammelschiene 30 dadurch ausgebildet, dass der Bandplattenabschnitt 31 im Zentrum angeordnet wird, und die beiden Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 32A und 32B kontinuierlich durchgehend zu zwei Seiten des Bandplattenabschnitts 31 ausgebildet werden, und die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 32A und 32B entlang den beiden Seitenenden 31a des Bandplattenabschnitts 31 in derselben Richtung gebogen werden, während sie Seite an Seite angeordnet sind, mit einem Zwischenraum dazwischen gleich der Breite des Bandplattenabschnitts 31.
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Ein Batterieklemmen-Anschlussabschnitt 35 und ein Generatorklemmen-Anschlussabschnitt 37 sind an dem oberen Ende eines Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteil 32A vorgesehen, welches eines der beiden Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile darstellt. Der Batterieklemmen-Anschlussabschnitt 35 und der Generatorklemmen-Anschlussabschnitt 37 werden so hergestellt, dass die jeweiligen rechteckigen, sich erstreckenden Teile in rechtem Winkel zum Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteil 32A abgebogen werden, jedoch in entgegengesetzten Richtungen. Der Batterieklemmen-Anschlussabschnitt 35 ist direkt an eine Batterie angeschlossen. Der Generatorklemmen-Anschlussabschnitt 37 ist an einen Generator angeschlossen. Ein Loch 35a zum Durchführen eines Bolzens ist an dem Batterieklemmen-Anschlussabschnitt 35 vorgesehen, wogegen eine Ausnehmung 37a zum Durchführen eines Bolzens bei dem Generatorklemmen-Anschlussabschnitt 37 vorgesehen ist.
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Ein Verbindungsplattenabschnitt 33 und eine Stromversorgungsplatte 34 sind in diesem Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteil 32A festgelegt und vorgesehen, und der Verbindungsplattenabschnitt 33 und die Stromversorgungsplatte 34 sind miteinander über ein Sicherungselement 36 verbunden. Der Verbindungsplattenabschnitt 33 weist den Generatorklemmen-Anschlussabschnitt 37 in seinem oberen Abschnitt auf. Dieser Verbindungsplattenabschnitt 33 wird kontinuierlich ausgehend von einem entsprechenden der beiden Seitenenden 31a des Bandplattenabschnitts 31 hergestellt. Die Stromversorgungsplatte 34 weist den Batterieklemmen-Anschlussabschnitt 35 in ihrem oberen Abschnitt auf. Diese Stromversorgungsplatte 34 ist von dem Bandplattenabschnitt 31 getrennt. Weiterhin sind die Stromversorgungsplatte 34 und der Verbindungsplattenabschnitt 33 miteinander nur durch das Sicherungselement 36 verbunden, und sind die anderen Teile der Stromversorgungsplatte 34 getrennt von den anderen Teilen des Verbindungsplattenabschnitts 33 ausgebildet. Weiterhin sind Verbraucheranschluss-Klemmenabschnitte 39 kettenartig in dem unteren Endrand des Verbindungsplattenabschnitts 33 vorgesehen, wobei die Verbraucheranschluss-Klemmenabschnitte 39 mit dem Verbindungsplattenabschnitt 33 über ihr jeweiliges Sicherungselement 38 verbunden sind.
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Weiterhin ist das andere Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteil 32B mit Verbraucheranschluss-Klemmenabschnitten und Klemmenabschnitten 39a kettenartig in dem unteren Endrand des anderen Verbindungsplattenabschnitts 33 versehen, der durchgehend ausgehend von dem anderen Seitenrand 31a des Bandplattenabschnitts 31 ausgebildet ist. Die Verbraucheranschluss-Klemmenabschnitte 39 sind mit dem unteren Endrand des Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteils 32B mit ihrem jeweiligen Sicherungselement 38 verbunden, während der Klemmenabschnitt 39a damit ohne ein Sicherungselement verbunden ist.
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Weiterhin ist der Bandplattenabschnitt 31 als Rechteck mit vorbestimmter Breite ausgebildet. Flansche 40 sind am oberen und unteren Endrand 31b des Bandplattenabschnitts 31 vorgesehen, abgebogen in Richtung der Dicke der Platte des Bandplattenabschnitts 31. Diese Flansche 40 sind so lang wie die gesamte Breite des Bandplattenabschnitts 31. Obwohl die Breite jedes der Teile der jeweiligen Flansche 40, die gegenüber dem oberen und unteren Endrand vorstehen, gering ist, spielt jedes der Teile eine Rolle einer Rippe zur Erhöhung der Biegesteifigkeit des Bandplattenabschnitts 31.
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Wie in den 5 und 6 gezeigt, werden Gehäuse 42A und 42B, die jeweils aus einem elektrisch isolierenden Harz bestehen, an dem Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteil 32A und 32B durch Einsetzformen befestigt, während erforderliche Teile jedes der Gehäuse 42A und 42B nach außen hin freiliegen. Daher bestehen zwei Körper 50A und 50B, welche den Sicherungseinsatz bilden, jeweils aus einem der Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 32A und 32B sowie aus einem der Gehäuse 42A und 42B. Freie Enden dieser Körper 50A und 50B sind jeweils mit zweiten bzw. ersten Eingriffsabschnitten 52 bzw. 51 versehen, die in Eingriff miteinander gelangen, so dass durch den Eingriff die freien Enden aneinander befestigt werden.
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Es wird darauf hingewiesen, dass jeweils Gehäuseabschnitte zur Ausbildung eines Verbinders in den unteren Endabschnitten der Gehäuse 42A und 42B vorgesehen sind. Die Gehäuseabschnitte dienen als Verbinder 49, die lösbar in Eingriff mit den Gegenstückverbindern der Verbinder 49 gelangen können, durch Anordnen der Klemmenabschnitte 39 und 39a in den Gehäuseabschnitten.
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Wenn diese Sicherungseinsatzeinheit 70 hergestellt werden soll, wird zuerst der Bandplattenabschnitt 31 im Wesentlichen im Zentrumsabschnitt eines aus Metall bestehenden Plattenmaterials in Form einer flachen Platte angeordnet. Dann wird die Sammelschiene 30 dadurch hergestellt, dass sie ausgestanzt wird, und zwar so, dass die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 32A und 32B, welche die Sicherungsschaltungen bilden, an den beiden Seiten des Bandplattenabschnitts 31 angeordnet sind. Daraufhin werden die Gehäuse 42A und 42B jeweils einstückig auf den Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteilen 32A und 32B durch Einsetzformen eines Kunstharzes ausgeformt. Hierdurch werden Körper 50A und 50B ausgebildet.
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Dann werden, wie in den 5 und 6 gezeigt, die beiden Körper 50A und 50B jeweils entlang den beiden Endrändern 31a des Bandplattenabschnitts 31 so gebogen, dass sich in Aufsicht auf den Bandplattenabschnitt 31 und die beiden Körper 50A und 50B eine quadratische Stütze ergibt, wobei die beiden Körper 50A und 50B parallel zueinander angeordnet sind. Es wird darauf hingewiesen, dass die Richtung, in welche die beiden Körper 50A und 50B gebogen werden, durch einen Pfeil Y angedeutet ist. Danach werden, wie in 7 gezeigt, die ersten und zweiten Eingriffsabschnitte 51 bzw. 52, die an den freien Enden der Körper 50A und 50B vorgesehen sind, miteinander verriegelt, und werden freiliegende Abschnitte der Sammelschiene 30 durch die Abdeckungen 61 bis 64 abgedeckt. Damit ist die Sicherungseinsatzeinheit 70 fertig gestellt.
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Wie in 8 gezeigt werden, wenn diese Sicherungseinsatzeinheit 70 an der Batterie angebracht werden soll, zuerst eine Anlasserkabelklemme (nicht dargestellt) und eine Batterieanschlussklemme 102 an dem Batterieklemmenanschlussabschnitt 35 unter Verwendung eines Bolzens 82 und einer Mutter 83 befestigt. Dann wird die Batterieanschlussklemme 102 an einen Elektrodenpfeiler 101 der Batterie 100 angeschlossen. Hierdurch ist die Sicherungseinsatzeinheit 70 direkt an die Batterie 100 angeschlossen. Dann wird eine Generatorklemme 110 an dem Generatorklemmen-Anschlussabschnitt 37 unter Verwendung eines Bolzens 81 und einer Mutter befestigt. Dann werden die Verbinder 49 jeweils an ihre Gegenstückverbinder angeschlossen (nicht dargestellt). Hiermit ist die Verdrahtung fertig gestellt.
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Diese Verbindungen verteilen und liefern die Energie, die sowohl von der Batterie 100 als auch vom Generator geliefert wird, an die Verbraucher über die Sicherungsschaltungen, die durch die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 32A und 32B gebildet werden. Wenn die von der Batterie 100 gelieferte Energie unzureichend wird, wird die Batterie 100 dadurch aufgeladen, dass der Generator zum Zuführen von Energie zur Batterie 100 veranlasst wird. Wenn ein elektrischer Strom zu einem der Sicherungselemente 36 und 38 mit größerer Stärke als einer vorbestimmten Stärke fließt, infolge eines Kurzschlusses und dergleichen in den Verbrauchern, wird eines der Sicherungselemente 36 und 38, durch welches der höhere elektrische Strom fließt, erwärmt und durchgeschmolzen. Dies verhindert einen Fehler infolge des zu hohen Stroms.
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Wie voranstehend geschildert, kann diese Sicherungseinsatzeinheit 70 durch den einfachen Vorgang nur des Biegens der zwei Körper 50A und 50B entlang den beiden Endrändern 31a des Bandplattenabschnitts 31 der Sammelschiene 30 hergestellt werden. Hierdurch wird ermöglicht, Sicherungseinsatzeinheiten 70 mit kleinen Abmessungen in großen Mengen bei niedrigem Kostenaufwand herzustellen.
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Eine einzige Sammelschiene 30 ermöglicht es, die gleiche Anzahl an Sicherungsschaltungen vollständig zu befestigen, die vorher zwei Sammelschienen 30 benötigten. Hierdurch wird ermöglicht, dass die Sammelschiene 30 auf verkleinerte und raumsparende Weise verlegt werden kann, in Reaktion auf eine erhöhte Anzahl integrierter Schaltungen.
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Da die beiden Endränder 31b des Bandplattenabschnitts 31 jeweils mit einem der Flansche 40 versehen sind, die jeweils so lang sind, wie die gesamte Breite des Bandplattenabschnitts 31 beträgt, wird die Biegesteifigkeit des Bandplattenabschnitts 31 erhöht. Wenn die Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 32A und 32B entlang den beiden Endrändern 31a des Bandplattenabschnitts 31 gebogen werden, ermöglichen aus diesem Grund die Flansche, zu verhindern, dass der Bandplattenabschnitt 31 unnötig nach außen ausgelenkt wird.
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Dadurch, dass eine unnötige Verformung des Bandplattenabschnitts 31 verhindert wird, wird ermöglicht, die Körper 50A und 50B, die jeweils aus einem der Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 32A und 32B und einem der Gehäuse 42A und 42B bestehen, Seite an Seite mit ausreichendem Zwischenraum dazwischen anzuordnen. Hierdurch wird ermöglicht, die Qualität zu verbessern. Da die Sammelschiene 30 entlang den geeigneten Orten ohne Schwierigkeit gebogen werden kann, ist es bei der Sicherungseinsatzeinheit 70 nicht erforderlich, eine Nut in den beiden Seitenrändern des Bandplattenabschnitts 31 zum Zwecke der Erleichterung des Biegens vorzusehen, anders als bei der Sicherungseinsatzeinheit des herkömmlichen Typs. Hierdurch wird ermöglicht, einen Nachteil (eine Verringerung der Stromleitungskapazität) zu vermeiden, der andernfalls infolge des verringerten Querschnitts der elektrisch leitfähigen Kanäle auftreten würde, wenn die Nuten vorgesehen würden.
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Wenn die elektrisch leitfähige Sammelschiene 30 nach außen hin freigelegt wäre, würde darüber hinaus die Sammelschiene 30 unerwünscht kurzgeschlossen. Die freiliegenden Abschnitte der Sammelschiene 30 sind jedoch durch die Abdeckungen 61 bis 64 abgedeckt. Diese Abdeckung ermöglicht es, sicher zu verhindern, dass die Sammelschiene 30 versehentlich kurzgeschlossen wird, und so die Sicherheit zu erhöhen.
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Da die freien Enden der Körper 50A und 50B sicher aneinander durch gegenseitige Verriegelung des ersten Eingriffsabschnitts 51 und des zweiten Eingriffsabschnitts 52 befestigt werden können, kann darüber hinaus die Steifigkeit der Sicherungseinsatzeinheit 70 erhöht werden.
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Die voranstehende Ausführungsform wurde anhand jenes Falles geschildert, bei welchem die beiden Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteile 32A und 32B an den einzelnen Bandplattenabschnitten 31 angeschlossen sind, so dass die beiden Körper 50A und 50B parallel angeordnet sind. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass drei oder mehr Körper parallel angeordnet werden können, durch zusätzliches Vorsehen von Sicherungsschaltungs-Ausbildungsteilen unter Verwendung von Bandplattenabschnitten derselben Art.
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Auch in diesem Fall ermöglicht die Bereitstellung der Flansche an den oberen und unteren Endrändern jedes der zusätzlich vorgesehenen Bandplattenabschnitte, eine unnötige Verformung der Bandplattenabschnitte zu verhindern, und daher die Qualität zu verbessern.