DE10107368A1 - Vorrichtung zum Führen flächiger Exemplare in Falzapparaten - Google Patents
Vorrichtung zum Führen flächiger Exemplare in FalzapparatenInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Führen einer einen Schneidspalt (7) eines Schneidzylinderpaares (1) verlassenen Materialbahn, dem eine Exemplarführung (31, 32, 35, 36) nachgeordnet ist. Diese ist in einem Auslaufzwickel (53) des Schneidzylinderpaares (1) angeordnet und einem Einlaufbereich (55) von Transportbändern (54) vorgeschaltet. Die Exemplarführung (31, 32, 35, 36) umfaßt Flächen, die sowohl hinsichtlich des Öffnungsquerschnittes (59) als auch hinsichtlich der Breite (12, 13) der Materialbahn (16) verstellbar sind. Die Exemplarführung (31, 32, 35, 36) umfaßt angetriebene, umlaufende Transportelemente (37), die abhängig von der zu verarbeitenden Breite (12, 13, 14) der Materialbahn (16) in eine erfassende Position (41, 43) und in eine diese nicht erfassende Position (42, 44) bringbar sind.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Führen flächiger Exemplare in
Falzapparaten, insbesondere solcher Falzexemplare, die von einer kontinuierlichen Mate
rialbahn abgetrennt werden.
In bahnverarbeitenden Rotationsdruckmaschinen nachgeordneten Falzapparaten werden
stationär aufgenommene Exemplarführungen eingesetzt, die dem Schneidspalt eines
Schneidzylinderpaares nachgeordnet sind. Solche stationär aufgenommenen Exemplarfüh
rungen werden in der Regel so ausgelegt, daß sie hinsichtlich ihrer Breite der Breite des
maximal verarbeitbaren Bahnformates entsprechen und hinsichtlich der Weite ihres Füh
rungsspaltes so ausgelegt sind, daß der Abstand der den Führungsspalt begrenzenden seitli
chen Flächen der Dicke eines maximal verarbeitbaren Materialbahnstranges entspricht. Mit
stationären, einen Schneidspalt eines Schneidzylinderpaares nachgeordneten Exemplarfüh
rungen, ist eine Führung eines vorlaufenden Endes einer Materialbahn durch den Auslauf
zwickel des Schneidzylinderpaares in den Einlaufbereich mit einander zusammenarbeiten
der Transportbänder möglich, so daß die im Schneidspalt von der Materialbahn abgetrenn
ten Exemplare während der Passage aus dem Auslaufzwickel des Schneidzylinderpaares in
den Einlaufzwickel des nachgeordneten Transportbänderpaares nicht sich selbst überlassen
bleiben.
Stationär angeordnete Exemplarführungen, die einem Schneidzylinderpaar nachgeordnet
sind, stoßen hinsichtlich der damit erzielbaren Exemplarführungsqualität bei schmalen
Bahnbreiten an Grenzen. Besonders bei die Breite stationär angeordneter Exemplarführun
gen übersteigender Breite der zu verarbeitenden Materialbahn, stellen stationär angeordnete
Exemplarführungen im Auslaufzwickel eines Schneidzylinderpaares keine befriedigende
Lösung dar. Ferner ist mit stationär angeordneten Exemplarführungen keine individuelle
Anpassung der Führungsflächen an die Materialbahnstrangdicke möglich; weiterhin lassen
sich stationäre Exemplarführungen nicht ohne weiteres aus ihrem Montagebereich stromabwärts
des Schneidzylinderpaares entfernen. Die angesprochenen stationären Exemplar
führungen sind zum Beispiel FR 2 751 630 oder auch US 5,839,365 entnehmbar.
Eine andere aus der EP 0 400 596 A1 bekannte Lösungsmöglichkeit zur Verbesserung der
Exemplarführung zwischen einem Schneidspalt eines Schneidzylinderpaares und nachge
ordneten Transportbändern besteht darin, zwischen den Transportbandleitungen beidseits
der ankommenden Bahn in den Spalt zwischen Bahn und Schneidzylinder gerichtete Blas
düsen vorzusehen und an der Umfangsfläche eines der Schneidzylinder des Schneidzylin
derpaares Ringnuten zum Durchtritt der Blasluft anzuordnen. Die aus den Blasdüsen aus
tretende Blasluft wird durch dem Einlaufbereich der Transportbänder zugeordnete Saugdü
sen weitestgehend wieder entfernt.
Angesichts der aus dem Stande der Technik bekannten skizzierten Lösungen liegt der Er
findung die Aufgabe zugrunde, eine Exemplarführung für flächige Exemplare bereitzu
stellen, die automatisch an das jeweils zu verarbeitende Materialbahnformat und die Stärke
der Materialbahn angepaßt sowie aus dem Auslaufzwickel des Schneidzylinderpaares zu
rückstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung sind vor allem darin zu erblicken, daß die den
Auslaufzwickel des Schneidzylinderpaares passierenden Exemplare nunmehr beidseitig
von mitbewegten Förderflächen entlang eines Erfassungsbereiches geführt werden, so daß
ein Aufflattern oder ein Lösen einzelner Lagen eines mehrlagigen flächigen Exemplares
während der Passage des dem Schneidspalt nachgeordneten Auslaufzwickels des
Schneidzylinderpaares wirksam unterbunden wird. Durch die angetriebenen z. B. bandför
mig ausgebildeten Transportelemente der Exemplarführungseinrichtung läßt sich eine
Führung der flächigen Exemplare durch den Auslaufzwickel in einen Einlaufbereich von
Transportbändern realisieren, ohne dass eine störende Relativgeschwindigkeit auftritt. Fer
ner lassen sich die erfindungsgemäß in bezug auf das zu verarbeitende Materialbahnformat
verstellbaren Exemplarführungen auch vollständig aus dem Auslaufzwickel eines
Schneidzylinderpaares zurückstellen, oder herausfahren, so dass dieser für Wartungsarbei
ten, beispielsweise für das Auswechseln von Nutenbalken, bzw. von Schneidmessern, frei
zugänglich ist.
In bevorzugter Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens ist jeweils
eine Exemplarführung dem Seitenbereich der Materialbahn zugeordnet. Dadurch läßt sich
erreichen, daß insbesondere bei mehrlagigen Materialbahnen im Bereich des am Falztrichter
ausgebildeten ersten Längsfalzes eingeschlossene Luft aus den Lagen gepreßt werden
kann. Ferner ist durch die dem offenen Ende einer mehrlagigen Materialbahn zugeordnete
Exemplarführungseinrichtung deren Aufflattern am offenen Ende unterbunden. Durch die
Anstellung der dem Falzrücken des flächigen Exemplares zugeordneten Exemplarfüh
rungseinrichtung an den Falz wird der erste Längsfalz bereits während der Passage des
flächigen Exemplares zu dem die eigentlichen Querfalzvorgänge vornehmenden Zylinder
qualitativ besser ausgebildet.
Zur Erhöhung der Flexibilität hinsichtlich der verarbeitbaren Bahnformate lassen sich die
beidseits der jeweils zu verarbeitbaren Materialbahn angeordneten Exemplarführungen
vorzugsweise sowohl symmetrisch in bezug auf die Maschinenmitte verfahren, als auch
unabhängig voneinander in bezug auf die Maschinenmitte verfahren. Dadurch wird dem
Umstand Rechnung getragen, daß bei vereinzelten Aufträgen die Materialbahnen, von de
nen im Schneidspalt eines Schneidzylinderpaares die einzelnen Exemplare abgetrennt wer
den, nicht immer mittig auf das Schneidzylinderpaar auflaufen. Mit der erfindungsgemäß
beschaffenen Lösung lassen sich auch solche außermittig geführten Materialbahnen, von
denen Exemplare abgetrennt werden, an beiden Seitenbereichen während der Passage des
Auslaufzwickels des Schneidzylinderpaares erfassen.
In vorteilhafter Weise kann jeder Exemplarführung ein erster Stellantrieb zugeordnet wer
den, mit welchem diese innerhalb eines Verfahrweges an die jeweils bahnformatabhängig
positionierten Seitenbereiche der zu verarbeitenden Materialbahn mit hoher Genauigkeit
positioniert werden können. Die so erzielte vorzugsweise stufenlose Verfahrbarkeit der
Exemplarführungsvorrichtungen kann beispielsweise über Gewindespindeln herbeigeführt
werden, an denen die Exemplarführungseinrichtungen verfahrbar aufgenommen sind. Fer
ner umfaßt eine jede an einer Seitenwand des Falzapparates angeordnete Exemplarführung
vorzugsweise einen Stellzylinder, mit welchem ein Rotationskörper umfassende Aufnahme
der Exemplarführung in eine das Exemplar erfassende Position sowie in eine das Exemplar
nicht erfassende Position stellbar ist. Zur Erzielung extrem kurzer Stellzeiten zwischen der
aktiven und der inaktiven Position der jeweiligen Exemplarführung ist der Stellzylinder
bevorzugt als Pneumatikzylinder ausgebildet. Mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Positionierung der Exemplarführungen an beiden Seiten einer zu verarbeitenden Material
bahn läßt sich demnach zunächst eine Vorpositionierung der Exemplarführungen entspre
chend der zu verarbeitenden Materialbahnbreite vornehmen und in einem zweiten Schritt
eine Anstellung bzw. eine Abstellung der die Exemplare oder das vorlaufende Ende einer
Materialbahn führenden Transportelemente aus den jeweiligen Seitenbereichen am offenen
Ende bzw. am Falzrücken des flächigen Exemplares durchführen. Hierdurch ergibt sich
ebenfalls die Möglichkeit, dass die Exemplarführungseinrichtung, die vorzugsweise durch
zwei Rotationskörper gebildet werden, die von einem endlosen Transportband oder Rie
men umschlungen werden, im Falle eines Papierstaus in sehr kurzer Zeit durch die Aktivie
rung des Stellzylinders aus dem Bereich des Auslaufzwickels herausgefahren werden kön
nen, um Beschädigungen zu vermeiden.
Jede Exemplarführung umfaßt in bevorzugter Ausgestaltung zwei Paare von Rotationskör
pern, die jeweils einen angetriebenen Rotationskörper sowie einen treibenden Rotations
körper einschließen, um die herum vorzugsweise bandförmige Transportelemente umlau
fen. Zur Erzielung einer relativgeschwindigkeitsfreien Führung des flächigen Exemplares
werden die an den Exemplarführungseinrichtungen vorzugsweise beidseits der Material
bahn aufgenommenen Rotationskörper mit Hilfe von in die Exemplarführung integrierten
Antrieben angetrieben. Diese Antriebe sind vorzugsweise als kleinbauende Elektromotoren
ausgebildet und treiben die Transportelemente in Förderrichtung der flächigen Exemplare
entlang des Erfassungsbereiches an.
Die Transportelemente sind vorzugsweise bänderförmig konfiguriert und in axialer Rich
tung beabstandet an den sie antreibenden Rotationskörpern der Exemplarführungen aufge
nommen. Die Transportelemente können zur möglichst schonenden Behandlung der den
Auslaufzwickel passierenden flächigen Exemplare mit reibungsvermindernden Beschich
tungen versehen sein. Vorzugsweise sind die Transportelemente, die um die Rotationskör
per der Exemplarführungen umlaufen, so beschaffen, daß sie die flächigen Exemplare
beidseits entlang eines in vertikale Richtung orientierten Erfassungsbereiches ergreifen.
In vorteilhafter Ausführung der Exemplarführungen ist zwischen den Paaren von Rotati
onskörpern an den Exemplarführungen ein in seiner Öffnungsweite variabler Spalt ausge
bildet. Der Spalt wird durch die angetriebenen, vorzugsweise bandförmig konfigurierten
Transportelementen begrenzt und läßt sich durch Verschwenken der angetriebenen Rotati
onskörper in bezug auf die treibenden Rotationskörper enger oder weiter stellen. Dies kann
erforderlich sein, um die erfindungsgemäß ausgebildeten verfahrbaren Exemplarführungen
an beiden Seiten der Materialbahn in optimaler Weise an die Dicke, d. h. die Lagenzahl der
zu verarbeitenden Materialbahnen, anzupassen. Zur Variation der Spaltweite im Bereich
der Exemplarführungen werden die angetriebenen Rotationskörper, um welche die vor
zugsweise bandförmig konfigurierten Transportelemente umlaufen, in verschwenkbaren
Trägern aufgenommen.
In einer weiteren Ausführungsvariante des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens
können in einem einem Schneidspalt eines Schneidzylinderpaares nachgeordneten Aus
laufzwickel ebenfalls umlaufende Transportelemente angeordnet werden, die vorzugsweise
ebenfalls bandförmig ausgebildet sind, welche sich unmittelbar über die Umlenkrollen der
Transportelemente antreiben lassen, so daß die den Schneidspalt verlassenden flächigen
Exemplare bzw. das vorlaufende Ende der Materialbahn durch bandförmige Transportele
mente beidseits umschlossen wird und in den Einlaufbereich der Transportbänder ohne
Aufflattern oder andere Abweichungen vom vertikalen Transportpfad eingeführt werden
können.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung einer positionierbaren, relativgeschwindig
keitsfrei in bezug auf die flächigen Exemplare arbeitenden Exemplarführung läßt sich be
vorzugt an Falzapparaten von bahnverarbeitenden Rotationsdruckmaschinen einsetzen. Bei
den Rollenrotationsdruckmaschinen nachgeordneten Falzapparaten kann es sich sowohl um
Kombinationsfalzapparate als auch um konventionell arbeitende Falzapparate, wie auch
um punkturlos arbeitende Falzapparate handeln, mit welchen 48-, 64-, und 96- Seiten-
Exemplare hergestellt werden können.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend im Detail erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die Draufsicht auf ein Schneidzylinderpaar eines Falzapparates sowie eine
Vielzahl von mit diesem verarbeitbarer Bahnbreiten,
Fig. 2 eine bahnbreitenabhängig an einer Seitenwand des Falzapparates positionierba
re Exemplarführung, die Seitenbereiche zu verarbeitender Materialbahnen er
faßt,
Fig. 3 einen ersten Stellantrieb zur bahnbreitenabhängigen Positionierung der Exem
plarführung,
Fig. 4.1, 4.2 eine an die Seitenkante einer minimal verarbeitbaren Bahnbreite angestellte
Exemplarführung in aktiver und inaktiver Position,
Fig. 4.3, 4.4 eine an die Seitenkante eines maximal verarbeitbaren Bahnformates angestellte
Exemplarführung sowohl in aktiver wie auch in inaktiver Position,
Fig. 5.1 bis 5.3 verschiedene Öffnungsspaltgeometrien zwischen den die Exemplare ergreifen
den umlaufenden Transportelementen,
Fig. 6 die Seitenansicht eines Schneidzylinderpaares mit dessen Auslaufzwickel
nachgeordneten Transportbändern,
Fig. 7 die im Auslaufzwickel des Schneidzylinderpaares positionierte Exemplarfüh
rung in Seitenansicht mit angetriebenen, umlaufenden Transportelementen und
Fig. 8 eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Exemplarführung mit über
Transportbänder direkt angetriebenen, umlaufenden Transportelementen.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 geht die Draufsicht auf ein Schneidzylinderpaar eines
Falzapparates sowie eine Vielzahl an diesem Schneidzylinderpaar verarbeitbarer Material
bahnbreiten hervor.
Ein Schneidzylinderpaar umfaßt einen einen Schneidspalt 7 begrenzenden Nutenzylinder 2
sowie einen Messerzylinder 4. An der Umfangsfläche des Nutenzylinders 2 ist ein Nuten
balken 3 eingelassen, der vorzugsweise aus einem elastischen Material besteht. An der
Umfangsfläche des Messerzylinders 4 ist in eine Messerlagerung 6 ein Schneidmesser 5
integriert, welches von einem vorlaufenden Ende einer den Schneidspalt 7 passierenden
Materialbahn einzelne, flächige Exemplare abtrennt. Der Nutenzylinder 2 sowie der Mes
serzylinder 4 sind an ihren Zapfen in Wälzlagern in Seitenwänden 8 bzw. 10 des Falzappa
rates drehbar aufgenommen. An der antriebseitigen Seitenwand 8 des Falzapparates ist -
hier durch Zahnräder angedeutet - ein Antrieb vorgesehen, über welchen die Zylinder 2, 3
des Schneidzylinderpaares 1 in Rotation versetzt werden.
An den Umfangsflächen des Nutenzylinders 2 und des Messerzylinders 4 sind gemäß der
Darstellung in Fig. 1 Ringsegmente 15 angeordnet, welche den im Schneidspalt 7 vom
vorlaufenden Ende der Materialbahn abgetrennten flächigen Exemplaren eine wellenförmi
ge Versteifung aufprägen. Das maximal im Schneidspalt 7 gemäß der Darstellung in Fig.
1 verarbeitbare Materialbahnformat ist durch Bezugszeichen 13 gekennzeichnet; das mini
male Materialbahnformat ist mit Bezugszeichen 12 gekennzeichnet. Zwischen der minimal
verarbeitbaren Bahnbreite 12 sowie der maximal verarbeitbaren Bahnbreite 13 existieren
eine Vielzahl von weiteren Bahnbreiten 14, die sowohl symmetrisch zur Maschinenmitte
11 den Schneidspalt 7 passieren können als auch asymmetrisch zu dieser den Schneidspalt
7 des Schneidzylinderpaares 1 passieren können.
Fig. 2 zeigt eine bahnbreitenabhängig positionierbare Exemplarführung an einer Seiten
wand des Falzapparates, mit welcher Seitenbereiche zu verarbeitender Materialbahnen er
faßbar sind. An der antriebseitigen Seitenwand 8 eines Falzapparates ist ein Stellantrieb
angeflanscht, der beispielsweise über einen Kegelradgetriebe 21 ein Kettenrad 23 antreibt.
Eine um das Kettenrad 23 umlaufende Kette 22 fungiert als Übertragungselement und leitet
die Rotationsbewegung des Kettenrades 23 an ein Antriebsrad 26 weiter, welches seiner
seits drehfest auf einer Gewindespindel 25 aufgenommen ist. Die Gewindespindel 25 ist
drehbar an einem Spindellager 27 in eine Lagerhülse 24 eingebettet. Über die Rotation der
Gewindespindel 25 läßt sich eine diese umgebende Stellzylinderführung 28 in das Innere
der Lagerhülse 24 ein- bzw. aus dem Inneren der Lagerhülse 24 ausfahren. An der Stellzy
linderführung 28 befindet sich ein Stellzylinder 29, der vorzugsweise als ein pneumatischer
Zylinder ausgebildet ist. An diesem wiederum befindet sich eine Aufnahme 30, welche die
Exemplarführung aufnimmt. In der Aufnahme 30 sind sowohl Antriebe 33 für angetriebene
Rotationskörper 35, ausgestaltet als Rollen, eingelassen als auch ein erster Träger 31 und
ein zweiter Träger 32. An jedem der Träger 31 bzw. 32 ist ein treibender Rotationskörper
35, angetrieben über den Antrieb 33 sowie ein angetriebener Rotationskörper 36 in kleine
rem Durchmesser aufgenommen. Um die Umfangsfläche des treibenden Rotationskörpers
35 und des angetriebenen Rotationskörpers 36 laufen Transportelemente 37 um, die gemäß
der Darstellung in Fig. 2 als voneinander beabstandete bandförmige Transportriemen
ausgestaltet sind. Die die Seitenbereiche 46 einer Materialbahn 16 ergreifenden bandförmi
gen Transportelemente 37 können mit einer reibungsvermindernden Beschichtung verse
hen sein, so daß ein schonendes Ergreifen der Seitenbereiche 46 einer Materialbahn 36
während des Einwirkens der bandförmig konfigurierten Transportelemente 37 gewährlei
stet ist.
Mit Bezugszeichen 46 ist die Seitenkante einer Materialbahn 16 bezeichnet, die eine mini
male Bahnbreite - vergleiche Bezugszeichen 12, Fig. 1 - aufweist. In der mit Bezugszei
chen 41 bezeichneten Position befinden sich die Rotationskörper 35 bzw. 36 sowie die dar
um umlaufenden Transportbänder 37 in einer aktiven, d. h. den Seitenbereich 46 der Mate
rialbahn 16 erfassenden Position. Durch Zurückfahren um den Verfahrweg 40 nimmt die
erfindungsgemäß beschaffene, mit umlaufenden Transportelementen 37 versehene Exem
plarführung eine inaktive Position 42 ein, d. h. ist an einer Erfassung des Seitenbereiches 46
der Materialbahn 16 mit minimaler Breite 12 gehindert. Zur Überbrückung des mit Be
zugszeichen 40 bezeichneten Verfahrweges von Position 41 in Position 42 dient der
Stellzylinder 29, der seinerseits an der Stellzylinderführung 28 aufgenommen ist. Die Zu
stellung der Exemplarführung an eine Materialbahn 16 minimaler Breite 12 bzw. einer ma
ximalen Breite 13, deren Seitenkante 47 gemäß Fig. 2 ebenfalls dargestellt ist, erfolgt
durch die Rotationsbewegung der Spindeln 25, die von Lagerhülsen 24 umschlossen sind.
Die hier beispielsweise durch einen Kettentrieb 22, 23, 26 eingeleitete Rotationsbewegung
bewirkt ein Verfahren der Rotationskörper 35 bzw. 36 der daran umlaufenden Transport
elemente 37 um den Verfahrweg 45, welcher so bemessen ist, daß alle gängigen Bahnbrei
ten durch die erfindungsgemäß beschaffene, seitlich positionierbare, mit umlaufenden
Transportelementen 37 beschaffene Exemplarführung erfaßt werden können.
Mit Bezugszeichen 43 bzw. 44 sind die aktive bzw. die inaktive Position der Exemplarfüh
rung bezeichnet, welche diese bei der Verarbeitung einer Materialbahn 16 mit maximaler
Bahnbreite 13 einnimmt. Diese ist durch ihre Seitenkante 47 in der Darstellung gemäß
Fig. 2 angedeutet. Auch bei maximal verarbeitbarem Bahnformat ist über die Stellzylinder
29 ein Verfahrweg 40 der Rotationskörper 35 bzw. 36, die an der Exemplarführung jeweils
in Paaren aufgenommen sind, erzielbar. Die Zustellbewegung in den Bereich der Bahn
kante 47 erfolgt analog zur Verarbeitung einer Materialbahn 16 mit minimaler Bahnbreite
12 über den Kettentrieb 22, 23, 26. Das Kettenrad 26 treibt die von der Lagerhülse 24 um
schlossene Gewindespindel an, auf der die Stellzylinderführung 28 verfahrbar angeordnet
ist und mit der die Spindel 25 zusammenwirkt.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 3 geht ein erster Stellantrieb zur bahnbreitenabhängigen
Positionierung der Exemplarführung näher hervor. Der schematischen Wiedergabe gemäß
Fig. 3 ist ein Stellantrieb 20 entnehmbar, der über ein Kegelradgetriebe auf eine Welle
einwirkt, an der ein Kettenrad 23 ausgebildet ist. Über die als Antriebsübertragungselement
22 fungierende Kette wird ein Kettenrad 26 angetrieben, welches seinerseits auf der Spin
del 25 aufgenommen ist, die ihrerseits von der Lagerhülse 24 umschlossen ist, die an der
antriebseitigen Seitenwand 8 des Falzapparates befestigt ist.
Anstelle eines Getriebes bzw. eines Kegelradgetriebes können die Spindeln 25, die von
Lagerhülsen 24 umschlossen sind, auch direkt über Antriebsmotoren angetrieben werden.
Daneben ist es auch möglich, anstelle des in Fig. 3 schematisch wiedergegebenen Ket
tentriebes die Gewindespindeln 25 über Zahnradantriebe oder Riementriebe oder derglei
chen in eine rotatorische Bewegung zu versetzen. Die an die Spindel 25 jeweils übertrage
ne rotatorische Bewegung bewirkt das Aus- bzw. Einfahren der die Stellzylinder 29 auf
nehmenden Stellzylinderführungen 28 aus dem Inneren bzw. in das Innere der Lagerhülsen
24.
Aus den Darstellungen gemäß der Fig. 4.1 bzw. 4.2 geht eine an die Seitenkante einer
minimal verarbeitbaren Bahnbreite angestellte Exemplarführung sowohl in aktiver als auch
in inaktiver Position schematisch hervor. In Fig. 4.1 ist die erfindungsgemäß beschaffene
Exemplarführung in eine aktive Position 41 gestellt, d. h. sie erfaßt eine Bahnkante 46 einer
Materialbahn 16 mit minimaler Bahnbreite 12. Durch die Gewindespindel 25 ist die
Stellzylinderführung 28 relativ zur Lagerhülse 24 verstellbar. Die in Fig. 4.1 lediglich die
Kinematik wiedergebende Darstellung zeigt außerdem, daß die Aufnahme 30 in bezug auf
die Stellzylinderführung 28 mittels des Stellzylinders 29 - hier in ausgefahrener, d. h. akti
ver Position wiedergegeben - verfahren wird, um beispielsweise die Rotationskörper 35, 36
im Falle eines Papierstaus zur Vermeidung von Beschädigungen in sehr kurzer Zeit, inner
halb von weniger als einer Sekunde zurückzufahren. An der Aufnahme 30 gemäß Fig. 4.1
ist hier lediglich der erste Träger 31 wiedergegeben, welcher in bezug auf die Aufnahme 30
relativ bewegbar ist. Ferner ist an der Aufnahme 30 ein Elektromotor 33 aufgenommen,
welcher unter Zwischenschaltung einer Kupplung 34 den Rotationskörper 35 antreibt. Über
diesen an der Umfangsfläche umschließende Transportelemente 37, vorzugsweise band
förmige Transportriemen, wird der Rotationskörper 36 mitbewegt. An den Umfangsflächen
der Rotationskörper 35 bzw. 36 werden beispielsweise drei voneinander axial beabstandete
Transportelemente 37 aufgenommen. Demgegenüber ist gemäß der Darstellung in Fig.
4.2 der Stellzylinder 29 in eine zurückgefahrene Position gestellt. Dadurch ist die Aufnah
me 30 an der Stellzylinderführung 28 in Richtung auf die Seitenwand 8 des Falzapparates
zurückgefahren. Die am ersten Träger 31 aufgenommenen Rotationskörper 35 bzw. 36
samt der an deren Umfangsfläche umlaufenden Transportelemente 37 sind somit von der
Bahnkante 46 abgestellt, d. h. erfassen diese nicht, was einer inaktiven Position 42 ent
spricht. Im Vergleich zur Darstellung gemäß Fig. 4.1 hat sich die Position der Stellzylin
derführung 28 in bezug auf die Lagerhülse 24 bzw. diese durchsetzende Gewindespindel
25 nicht verändert. Die Umschaltung entsprechend des in Fig. 2 gezeigten Verfahrweges
40 von der aktiven Position 41 in die inaktive Position 42 erfolgt somit ausschließlich über
den Stellzylinder 29, der mit der Stellzylinderführung 28, die über die Gewindespindel 25
bewegt wird, fest verbunden ist.
Aus den Darstellungen gemäß den Fig. 4.3 und 4.4 gehen eine an die Seitenkante einer
maximal verarbeitbaren Bahnbreite aufweisenden Materialbahn angestellte Exemplarfüh
rung sowohl in aktiver wie auch in inaktiver Position näher hervor.
Im Unterschied zu den bereits beschriebenen Fig. 4.1 bzw. 4.2 ist die Stellzylinderfüh
rung 28 in bezug auf die Lagerhülse 24 näher an die antriebseitige Seitenwand 8 des
Falzapparates zurückgefahren. Dadurch wird eine Positionierung der Exemplarführung 31,
35, 36 in bezug auf eine Bahnkante 47 einer Materialbahn 16 mit maximaler Bahnbreite 13
möglich. In aktiver Position 43 erfassen die bandförmig konfigurierten Transportelemente
37, welche die Rotationskörper 35, 36 umlaufen, den Seitenbereich einer solchermaßen
beschaffenen Materialbahn 16. Analog zur Darstellung gemäß Fig. 4.1 bzw. 4.2 ist der
angetriebene Rotationskörper 35 über ein Kupplungselement 34 mit einem Antriebsmotor
33 verbunden. Aus Darstellungsgründen ist in den Fig. 4.1, 4.2, 4.3 und in Fig. 4.4
lediglich der erste Träger 31 wiedergegeben, an welchem ein Rotationskörper 35 mit grö
ßerem Durchmesser und ein angetriebener Rotationskörper 36 mit geringerem Durchmes
ser drehbar aufgenommen ist. An der Aufnahme 30 (vgl. Darstellung gemäß Fig. 2) ist
darüber hinaus ein hier nicht dargestellter zweiter Träger 32 aufgenommen, an welchem
ebenfalls ein Rotationskörper 35 mit größerem Durchmesser sowie ein angetriebener Rota
tionskörper 36 mit geringerem Durchmesser aufgenommen ist, um welche die bandförmi
gen Transportelemente 37 umlaufen.
Die Darstellung gemäß Fig. 4.4 zeigt die erfindungsgemäß ausgebildete Exemplarfüh
rungseinrichtung in einer inaktiven Position 44, d. h. von der Bahnkante 47 der Material
bahn 16 mit maximaler Bahnbreite 13 zurückgestellt. Auch in der zurückgestellten, d. h.
inaktiven Position 44 ist die Position der Stellzylinderführung 28 in bezug auf die Lager
hülse 24 und die von dieser umschlossenen Spindel 25 identisch zu den Positionen dieser
Komponenten gemäß der Darstellung in Fig. 4.3. Lediglich der Stellzylinder 29 hat die
Aufnahme 30 an der Stellzylinderführung 28 in Richtung auf die antriebseitige Seitenwand
8 des Falzapparates zurückgefahren, wodurch die Rotationskörper 35 bzw. 36 samt der um
diese umlaufenden Transportelemente 37 von der Bahnkante 47 der Materialbahn 16 mit
maximaler Bahnbreite 13 zurückgestellt sind.
Den Fig. 5.1, 5.2 sowie 5.3 sind verschiedene Öffnungsspaltgeometrien entnehmbar,
die zwischen den die Exemplare ergreifenden umlaufenden Transportelementen der erfin
dungsgemäß konfigurierten Exemplarführung eingestellt werden können.
Fig. 5.1 zeigt die angetriebenen Rotationskörper 35, deren Antriebsmotor 33 hier nicht
dargestellt ist. Um die Umfangsfläche der angetriebenen Rotationskörper 35 laufen die
bandförmig konfigurierten Transportelemente 37 - vorzugsweise 3 an der Zahl - um. Die
mittels des Antriebsmotors 33 in Rotation versetzten Rotationselemente 35 treiben über die
umlaufenden Transportelemente 37 die oberhalb von diesen am ersten Träger 31 bzw.
zweiten Träger 32 jeweils aufgenommenen Rotationselemente 36 kleineren Durchmessers
an. Die vorzugsweise bandförmig konfigurierten Transportelemente 37 laufen entgegen des
Uhrzeigersinns um und prägen den in einen Öffnungsspalt 50 zwischen ihren Flächen ein
tretenden flächigen Exemplaren bzw. dem vorlaufenden Ende der Materialbahn eine För
derbewegung in Richtung der Exemplarbewegungsrichtung, d. h. in den Darstellungen ge
mäß der Fig. 5.1 bis Fig. 5.3 nach unten, auf. Im in Fig. 5.1 dargestellten Zustand stehen
die Rotationskörper 36 in einem oberen Abstand 51 zueinander, der vorzugsweise geringer
bemessen ist als ein unterer Abstand 52 zwischen den unteren Rotationskörpern 35 von
Fig. 5.1.. Dies rührt daher, daß die Rotationskörper 36 vorzugsweise an schwenkbar gela
gerten ersten und zweiten Trägern 31 bzw. 32 in der Aufnahme 30 gelagert sind, deren
Schwenkachse mit der Rotationsachse der Rotationskörper 35 zusammenfällt.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 5.2 geht hervor, daß neben einem in Fig. 5.1 darge
stellten oberen Abstand 51 auch ein größerer Abstand 51 zwischen den Rotationskörpern
36 durch entsprechendes Verschwenken des ersten bzw. zweiten Trägers 31, 32 um deren
Schwenkachse erfolgen kann, so daß sich insgesamt ein trichterförmig öffnender Spalt 50
ergibt, der günstig zur Erfassung von mehrlagigen Materialbahnen ist. Der untere Abstand
52 zwischen den angetriebenen Rotationskörpern 36 ist im wesentlichen identisch zum in
Fig. 5.1 bezeichneten Abstand 52.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 5.3 geht hervor, daß sich durch Verschwenken des ersten
bzw. zweiten Trägers 31, 32 um die mit der Rotationsachse der Rotationskörper 35 zu
sammenfallende Schwenkachse auch eine Öffnungsspaltgeometrie 50 einstellen läßt, die
durch einen gleichen oberen Abstand 51 und einen damit identischen unteren Abstand 52
gekennzeichnet ist.
Die Darstellung gemäß Fig. 6 zeigt die Seitenansicht eines Schneidzylinderpaares mit
dessen Auslaufzwickeln nachgeordneten Transportbändern.
Dem Schneidspalt 7 des Schneidzylinderpaares gemäß Fig. 6 ist ein Auslaufzwickel 53
nachgeordnet, in welchen das vorlaufende Ende der Materialbahn 16 eintritt. Das vorlau
fende Ende der Materialbahn 16 läuft in einen Einlaufbereich 55 ein, der durch Transport
bänder 54 begrenzt ist. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Exemplarführung 31, 32, 35,
36 unterstützt den störungsfreien, d. h. geführten Eintritt des vorlaufenden Endes der Mate
rialbahn 16 in den Einlaufbereich 55 zwischen den Transportbändern 54, bevor durch einen
im Schneidspalt erfolgenden Querschnitt ein flächiges Exemplar von der Materialbahn 16
abgetrennt wird. In der Darstellung gemäß Fig. 6 sind die Antriebsmotoren der Rotati
onskörper 35 mit größerem Durchmesser mit Bezugszeichen 33 gekennzeichnet.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 7 geht die im Auslaufzwickel des Schneidzylinderpaares
positionierte Exemplarführung mit angetriebenen, umlaufenden Transportelementen her
vor.
Aus dieser Darstellung wird deutlich, daß dank der Konfiguration der Rotationskörper 35
mit größerem Durchmesser und der Auslegung der Rotationskörper 36 mit kleinerem
Durchmesser die erfindungsgemäß vorgeschlagene Exemplarführung in sehr geringem
Abstand vom Schneidspalt 7 des Schneidzylinderpaares 1 im Auslaufzwickel 53 positio
niert werden kann. Dies bedeutet, daß das vorlaufende Ende einer Materialbahn 16 mit der
erfindungsgemäß beschaffenen Vorrichtung frühzeitig ergriffen werden kann. Durch die
um die Rotationskörper 35 bzw. 36 umlaufenden Transportelemente - vorzugsweise als
bandförmige Riemen beschaffen - wird sichergestellt, daß das vorlaufende Ende der Mate
rialbahn 16, welche das Schneidzylinderpaar passiert, unmittelbar nach dem Passieren des
Schneidspaltes 7 über einen Erfassungsbereich 63 geführt wird, der sich vorzugsweise in
vertikale Richtung nach unten erstreckt, jedoch ebenfalls horizontal verlaufen kann.
Da die Transportelemente 37, welche um die Rotationskörper 35 bzw. 36 umlaufen, vor
zugsweise mit Maschinengeschwindigkeit angetrieben sind, läßt sich eine weitgehend rela
tivgeschwindigkeitsfreie Förderung des vorlaufenden Endes 16 der Materialbahn, bzw.
nach Vollendung des Querschnitts im Schneidspalts 7 eines flächigen Exemplares 60, er
zielen.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 8 geht eine Ausführungsvariante einer weiteren erfin
dungsgemäßen Exemplarführung mit über Transportbänder angetriebenen umlaufenden
Transportelementen hervor.
Gemäß dieser Lösungsvariante sind einem Auslaufzwickel 53 eines Schneidzylinderpaares
1 umlaufende, vorzugsweise bänderförmig ausgebildete Transportelemente 37 zugeordnet.
Im Unterschied zu der bisher skizzierten Lösungsmöglichkeit werden diese Transportele
mente 37 jedoch direkt über Umlenkrollen 56 angetrieben, die gleichfalls dem Antrieb der
sich an den Auslaufzwickel 53 anschließenden Transportbänder 54 dienen. Die Um
lenkrollen 56 sind in der Darstellung gemäß Fig. 8 in versetzter Anordnung 62 zueinander
ausgebildet. Durch Anordnung von Umlenkrollen 61 kleinen Durchmessers lassen sich
auch gemäß dieser Ausführungsvariante des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens
die Exemplare 60 bzw. das vorlaufende Ende der Materialbahn 16 erfassenden Transpor
telemente 37 möglichst dicht am Schneidspalt 7 im Auslaufzwickel 53 des Schneidzylin
derpaares 1, einen Nutenzylinder 2 und einen Messerzylinder 4 umfassend, anordnen. Die
Förderrichtung der umlaufenden, vorzugsweise bänderförmig ausgebildeten Transportele
mente 37 ist identisch zur Förderrichtung des vorlaufenden Endes der Materialbahn 16
bzw. des flächigen Exemplares 60. Mit dieser Ausführungsvariante des der Erfindung zu
grundeliegenden Gedankens läßt sich ebenfalls ein beidseitiges Umschließen des vorlau
fenden Endes der Materialbahn 16 bzw. des flächigen Exemplares 60 erzielen. Die umlau
fenden Transportelemente 37, die vorzugsweise mit einer der Fördergeschwindigkeit der
Materialbahn 16 bzw. der flächigen Exemplare im Wesentlichen entsprechenden Ge
schwindigkeit angetrieben werden, bewirken ein relativgeschwindigkeitsfreies Erfassen der
Außenseiten des flächigen Exemplares 60 bzw. des vorlaufenden Endes der Materialbahn
16, so daß keine Beschädigungen an den abgetrennten Exemplaren 60 auftreten.
1
Schneidzylinderpaar
2
Nutenzylinder
3
Nutenbalken
4
Messerzylinder
5
Schneidmesser
6
Messerlagerung
7
Schneidspalt
8
Seitenwand Antriebsseite
9
Antrieb
10
Seitenwand Bedienseite
11
Maschinenmitte
12
minimale Bahnbreite
13
maximale Bahnbreite
14
weitere Bahnbreiten
15
Ringsegmente
16
Materialbahn
20
Stellantrieb
21
Kegelradgetriebe
22
Übertragungselement
23
Rad
24
Lagerhülse
25
Spindel
26
Antriebsrad
27
Spindellager
28
Stellzylinderführung
29
Stellzylinder
30
Aufnahme
31
erster Träger
32
zweiter Träger
33
Antriebsmotor
34
Kupplung
35
treibende Rollen
36
angetriebene Rollen
37
Transportelemente
40
Verfahrweg
41
aktive Position minimale Bahnbreite
42
inaktive Position minimale Bahnbreite
43
aktive Position maximale Bahnbreite
44
inaktive Position maximale Bahnbreite
45
Verfahrweg Aufnahme
30
46
Bahnkante minimale Bahnbreite
47
Bahnkante maximale Bahnbreite
50
Öffnungsspalt
51
oberer Abstand
52
unterer Abstand
53
Auslaufzwickel
54
Transportbänder
55
Einlaufbereich
56
Umlenkrollen
60
Exemplar
61
Umlaufrollen
62
versetzte Anordnung
63
Erfassungsbereich
Claims (16)
1. Vorrichtung zum Führen von flächigen Exemplaren (60), die von einer Material
bahn (16) in einem Schneidspalt (7) eines Schneidzylinderpaares (1) abgetrennt wer
den, mit einer im Auslaufzwickel (53) des Schneidzylinderpaares (1) angeordneten
Exemplarführung (31, 32, 35, 36), welche die vorlaufenden Enden der flächigen Ex
emplare (60) zur Führung derselben erfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Exem
plarführung (31, 32, 35, 36) umlaufende Transportelemente (37) umfasst, die über
Stellantriebe (20, 22, 26, 29) zur Anpassung an unterschiedliche Positionen und
Breiten (12, 13, 14) von Materialbahnen (16) in lateraler Richtung verfahrbar sind.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Exemplar
führung (31, 32, 35, 36) den Seitenbereichen (46, 47) der Materialbahn (16) zugeord
net ist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beidseits der zu
verarbeitenden Materialbahn (16) angeordneten Exemplarführungen (31, 32, 35, 36)
symmetrisch in bezug auf die Maschinenmitte (11) verfahrbar sind
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beidseits der zu
verarbeitenden Materialbahn (16) angeordneten Exemplarführungen (31, 32, 35, 36)
unabhängig voneinander in bezug auf die Maschinenmitte (11) verfahrbar sind.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Exemplarfüh
rung (31, 32, 35, 36) ein erster Stellantrieb (20, 22, 26) zugeordnet ist, welcher diese
innerhalb eines Verfahrweges (45) im Bereich der Seitenkanten (46, 47) der Mate
rialbahn (16) entsprechend der Breite (12, 13, 14) positioniert.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Exemplarführung
(31, 32, 35, 36) paarweise angetriebene Rotationskörper (36) sowie treibende Rotati
onskörper (35) enthält, um welche die Transportelemente (37) umlaufen.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die treibenden Rotati
onskörper (35) mittels in die Exemplarführungen (31, 32, 35, 36) integrierte Antriebe
(33) angetrieben sind.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Exemplar
führung (31, 32, 35, 36) einen Stellzylinder (29) umfaßt, mit welchem eine die Rota
tionskörper (35, 36) umfassende Aufnahme (30) in eine die Materialbahn (16) erfas
sende Position (41, 43) sowie in eine die Materialbahn (16) nicht erfassende Position
(42, 44) verfahrbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwi
schen den Paaren von Rotationskörpern (35, 36) ein in seiner Öffnungsweite (51) va
riabler Spalt (50) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (50) durch
die angetriebenen Transportelemente (37) begrenzt ist.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die angetrie
benen Rotationskörper (36) bezogen auf die diese jeweils antreibenden Rotationskör
per (36) in verschwenkbaren Trägern (31, 32) aufgenommen sind.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbaren
Träger (31, 32) zur Variation der Öffnungsweite (51) des Spaltes (50) in bezug auf
die treibenden Rotationskörper (35) verschwenkbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportelemente (37) als voneinander in axiale Richtung beabstandete
Transportbänder ausgeführt sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportelemente (37) die den Schneidspalt 7 verlassende Materialbahn (16)
beidseits relativgeschwindigkeitsfrei entlang eines Erfassungsbereiches (63) führen.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die angetriebenen Transportelemente sowohl auf einander gegenüberliegenden
Seiten der Materialbahn (16) als auch beiderseits der Materialbahn (16) angeordnet
sind.
16. Falzapparat mit einer Vorrichtung zum Führen einer Materialbahn (16) gemäß einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
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| Date | Code | Title | Description |
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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Inventor name: CHAGNON, FRANCK, SAINT LEU D ESSERENT, FR Inventor name: PHILIPPE, ROBIN, CIRES LES MELLO, FR Inventor name: BLANCHARD, ALAIN, GOUVIEUX, FR |
|
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Owner name: GOSS INTERNATIONAL MONTATAIRE S.A., MONTATAIRE, FR |
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