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DE10107744A1 - Treibstangenverschluss - Google Patents

Treibstangenverschluss

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Publication number
DE10107744A1
DE10107744A1 DE2001107744 DE10107744A DE10107744A1 DE 10107744 A1 DE10107744 A1 DE 10107744A1 DE 2001107744 DE2001107744 DE 2001107744 DE 10107744 A DE10107744 A DE 10107744A DE 10107744 A1 DE10107744 A1 DE 10107744A1
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DE
Germany
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locking
lock
drive rod
locking part
espagnolette
Prior art date
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Granted
Application number
DE2001107744
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English (en)
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DE10107744B4 (de
Inventor
Reiner Toenges
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Fuhr GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Fuhr GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=7674586&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE10107744(A1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Carl Fuhr GmbH and Co KG filed Critical Carl Fuhr GmbH and Co KG
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Priority to EP20020002680 priority patent/EP1234938A2/de
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Treibstangenverschluss mit einem eine Falle aufweisenden Hauptschloss (3) und mit einem ein Sperrteil aufweisenden Zusatzschloss (4), welches Sperrteil (28) zusammen mit der Falle und treibstangengesteuert aus einer vorgeschlossenen Sperrstellung zurückschließbar ist und beim Schließen einer mit dem Verschluss (1) ausgestatteten Flügel (46) und Rahmen (42) umfassenden Tür, von einem Auslöser (5) gesteuert, von einem Kraftspeicher getrieben, aus einer rückgeschlossenen Fangstellung vorschließt. Damit unabhängig von der Spaltluft stets zuverlässig die Auslösung des Kraftspeichers erfolgt, schlägt die Erfindung vor, dass der Auslöser (5) ein die Treibstange (25) in einer den Kraftspeicher in seiner aufgeladenen Stellung haltender, federbelasteter, in der Stulpebene schwenkbarer Schwenkhebel (38) ist, mit einem die rahmenseitige Anschlagfläche (41) der Tür abtastenden Tastglied (40).

Description

Die Erfindung betrifft einen Treibstangenverschluss mit einem eine Falle aufweisenden Hauptschloss und mit einem ein Sperrteil aufweisenden Zusatzschloss, welches Sperrteil zusammen mit der Falle und treibstangengesteu­ ert aus einer vorgeschlossenen Sperrstellung zurück­ schließbar ist und beim Schließen einer mit dem Ver­ schluss ausgestatteten, Flügel und Rahmen umfassenden Tür, von einem Auslöser gesteuert, von einem Kraftspei­ cher getrieben aus einer rückgeschlossenen Fangstellung vorschließt.
Treibstangenverschlüsse der in Rede stehenden Art sind in verschiedenen Ausgestaltungen auf dem Markt bekannt. So kennt man die Stulpschiene überragende Taster, die beim Zuziehen der Tür eine Auslösung des Kraftspeichers bewirken, woraufhin das Sperrteil vorschließt. Abhängig von einer zuverlässigen Funktion ist dabei, dass die Spaltluft genau eingehalten werden muss. Bei zu großer Spaltluft kann es zum Beispiel geschehen, dass der Taster nicht die Auslösung bewirkt. Eine zu geringe Spaltluft kann dagegen zu einem vorzeitigen Auslösen führen, was ebenfalls nicht angestrebt ist.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrun­ de, einen gattungsgemäßen Treibstangenverschluss bei einfachem Aufbau so auszugestalten, dass unabhängig von der Spaltluft stets zuverlässig die Auslösung des Kraft­ speichers erfolgt.
Diese Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen bei einem Treibstangenverschluss mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass der Auslöser ein die Treibstange in einer den Kraftspeicher in seiner aufgeladenden Stellung haltender, feder­ belasteter, in der Stulpebene schwenkbarer Schwenkhebel ist mit einem die rahmenseitige Anschlagfläche der Tür abtastenden Tastglied.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein Treibstangen­ verschluss der in Rede stehenden Art von erhöhtem Ge­ brauchswert geschaffen. Die Spaltluft, also der Abstand zwischen der Flügelstirnfläche und dem Rahmenfalz, wird nicht mehr als Parameter zur Steuerung des Auslösers einbezogen. Abhängig ist die Steuerung des Auslösers nun von dem Schließwinkel der Tür. In seiner Schließend­ phase tastet der in der Stulpebene schwenkbare Schwenk­ hebel die rahmenseitige Anschlagfläche der Tür ab. Erst nach einem genügenden Schließen des Flügels wird dann die Auslösung herbeigeführt, woraufhin der Kraftspei­ cher wirksam wird und das Sperrteil treibstangengesteu­ ert aus der rückgeschlossenen Fangstellung vorschließt. Es wird stets eine zuverlässige Schließfunktion reali­ siert, unabhängig von der Größe der Spaltluft, so dass der Auslöser diesbezüglich toleranzunabhängig arbeitet. Wird aus der vorgeschlossenen Sperrstellung sowohl die Falle als auch das Sperrteil zurückbewegt, so wird einhergehend mit einer Treibstangenverlagerung der Kraftspeicher wieder aufgeladen und durch den Schwenkhe­ bel blockiert, welcher seinerseits die Rückverlagerung der Treibstange verhindert. Eine kostengünstige und wirksame Lösung zeichnet sich gemäß der Erfindung da­ durch aus, dass das Tasteglied ein L-förmiges Blech ist. Weiterhin ist der Sachverhalt hervorzuheben, dass der Schwenkhebel eine eine oder zwei sich gegenüberlie­ gende Sperrschultern aufweisende Tasche besitzt zum Zusammenwirken mit einem der Treibstange zugeordneten Zapfen. Beinhaltet der Schwenkhebel zwei der Tasche zugeordnete Sperrschultern, kann er sowohl für den Rechts- bzw. Linkseinsatz herangezogen werden. Beim Schließen der Tür wird das in Form des L-förmig geboge­ nen Bleches gestaltete Tastglied verlagert, welches seine Bewegung auf den Schwenkhebel überträgt. Dessen Sperrschulter entfernt sich von dem treibstangenseiti­ gen Zapfen, so dass dieser unter der Wirkung des Kraft­ speichers in die Tasche hineingleiten kann. Günstig erweist es sich, wenn der Schwenkhebel auf einem am Stulp befestigten Lagerböckchen sitzt. Der Auslöser kann also dort vorgesehen werden, wo ausreichend Platz vorhanden ist. Vorzugweise wird er zwischen dem Zusatz­ schloss und dem Hauptschloss platziert, wo erfahrungsge­ mäß der Flügel dem geringsten Verzug unterliegt. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erlaubt es, das Sperr­ teil als Schwenkriegel auszugestalten. Dessen Steuerung sieht im Detail so aus, dass das Sperrteil nach erfolg­ ter Auslösesteuerung zum Vorschließen in eine erste Vorschlussstellung freigegeben wird, welche erste Vor­ schlussstellung von einem einer zweiten Treibstange zugeordneten Anschlag begrenzt ist, wobei durch Verlage­ rung der zweiten Treibstange in eine Riegelvortritts­ stellung der Anschlag in eine ein weiteres Vorschließen des Sperrteiles in eine zweite Vorschlussstellung ermög­ lichende Stellung verlagert wird. Bezüglich der ersten Vorschlussstellung kann es sich um eine Tagschließstel­ lung handeln. Dann nehmen also nur das Sperrteil und die Falle eine Schließstellung ein. Das Sperrteil ist jedoch geringer vorgeschlossen, ist jedoch bereits in Eingriff zum rahmenseitigen Schließteil getreten. Soll die Nachtschließstellung herbeigeführt werden, so hat die schlüsselbedingte Vorschließbetätigung des Riegels zu erfolgen. Einhergehend wird die zweite Treibstange verlagert, welche ihrerseits den Anschlag verlagert und dadurch das Sperrteil in die zweite, weiter vorgeschlos­ sene Vorschlussstellung überführt. Um dieses ermöglichen zu können, ist eine der zweiten Treibstange zuge­ ordnete, in einem Freigang zum Anschlag stehende An­ triebsschulter vorgesehen zum treibstangengesteuerten Vorschluss des Sperrteiles bis in die zweite Vorschluss­ stellung. Es liegt somit eine Zwangssteuerung vor, die das Vorschließen des Sperrteile bis in die zweite Vor­ schlussstellung garantiert. Weiterhin ist hervorzuhe­ ben, dass das Sperrteil von einem druckfederbeaufschlag­ ten Treibstangenanschlussschieber Schlitz-/Zapfengesteu­ ert ist. Diese Druckfeder bildet den Kraftspeicher, welcher nach erfolgter Auslöserbetätigung den Treibstan­ genanschlussschieber des Zusatzschlosses verlagert und damit einhergehend über die Schlitz-/Zapfensteuerung das Sperrteil in die erste Vorschlussstellung über­ führt. Um auch bei verzogenen Türflügeln das Sperrteil über den Kraftspeicher in die Vorschließstellung bewe­ gen zu können, bildet der Schwenkriegelkopf eine schma­ le Schließzunge aus, die sich in Form beidseitiger Auflaufschrägen in den Riegelkörper fortsetzt und in der ersten Vorschlussstellung in die dem Sperrteil zugeordnete Eintrittsöffnung eines Schließbleches ein­ tritt. Nimmt das Sperrteil seine erste Vorschlussstel­ lung ein und ist auch die Falle des Hauptschlosses vorgetreten, so kann die erste Treibstange von einer Drückernuss oder einem Wechsel gegen die Kraft des Kraftspeichers bis in die Fangstellung verlagert wer­ den. Die Drückernussbetätigung erfolgt vornehmlich von der Türinnenseite, während die Wechselverlagerung die Schlüsselbetätigung voraussetzt. Wie schon vorerwähnt wurde, nimmt in der Riegelvortrittsstellung des Haupt­ riegels das Sperrteil seine zweite Vorschlussstellung ein. Erfolgt dann ein Versuch mittels des Türdrückers eine Öffnungsbetätigung herbeizuführen, so lässt sich keine Schwenkung der Drückernuss bewerkstelligen. Dies zeigt an, dass die vollständig gesicherte Stellung des Treibstangenverschlusses vorliegt, was beispielsweise als Nachtschließstellung bezeichnet wird. In einfacher Weise ist dies dadurch realisiert, einen einem Nussarm zugeordneten Sperrfortsatz vorzusehen, welcher mit dem Anschlussschieber des Hauptschlosses zusammenwirkt. Die erfindungsgemäße Lösung ist auch bei einem Treibstangen­ verschluss einsetzbar, bei welchem das Sperrteil von einer einzigen Treibstange gesteuert wird, welche von einem insbesondere dem Hauptschloss zugeordneten Kraft­ speicher in Schließrichtung derart beaufschlagt ist, dass das Sperrteil nach Freigabe der Treibstange durch den Auslöser in eine anschlagbegrenzte erste Vorschluss­ stellung ausfährt und nach Verlagern des in einem Frei­ gang zur Treibstange stehenden Anschlages entweder kraftspeichergesteuert oder vom Anschlag nach Durchlau­ fen des Freiganges zwangsgesteuert in die zweite Vor­ schlussstellung ausfährt. Der Aufbau des Treibstangen­ verschlusses wird dadurch wenigteiliger, ohne dass dies Nachteile auf die Schließfunktion ausübt. Erfindungsge­ mäß ist vorgesehen, dass der Anschlag an einem durch Schließ- insbesondere Schlüsselbetätigung des Haupt­ schlosses verlagerbaren Schieber sitzt. Hervorzuheben ist sodann der Sachverhalt, dass der Anschlag in einer Nische des Treibstangen-Anschlussschiebers liegt. Schließlich ist auch bei dieser Version gewährleistet, dass der Schieber die Drückernussbetätigung in der Vorschlussstellung des Hauptschlosses sperrt.
Nachstehend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfin­ dung anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäß gestalteten Treibstangen­ verschluss, betreffend die erste Ausführungs­ form,
Fig. 2 eine Ansicht des Treibstangenverschlusses, und zwar gegen den Stulp gesehen,
Fig. 3 in Einzeldarstellung das Hauptschloss bei abgenommender Schlossdecke und bei zurückge­ schlossenem Riegel,
Fig. 4 vergrößert dargestellt das Zusatzschloss mit zurückgeschlossenem Sperrteil,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch den am Stulp festge­ legten Auslöser in seiner die Treibstangenver­ lagerung blockierenden Stellung,
Fig. 6 eine Frontansicht des Auslösers,
Fig. 7 einen Querschnitt durch den Rahmen und Flügel einer Tür im Bereich des Auslösers bei ge­ schlossenem Flügel,
Fig. 8 den Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 eine Ansicht des Hauptschlosses, welches der lediglich zugezogenen Tür entspricht,
Fig. 10 eine Ansicht des Zusatzschlosses mit in die erste Vorschlussstellung getretenem Sperrteil,
Fig. 11 eine Darstellung wie Fig. 5, wobei abweichend die Treibstange zu ihrer Verlagerung freigege­ ben ist, welche dabei das Sperrteil in die erste Vorschlussstellung überführt,
Fig. 12 eine zugehörige Stirnansicht des Auslösers,
Fig. 13 das Hauptschloss in der vorgeschlossenen Rie­ gelstellung,
Fig. 14 das Zusatzschloss bei durch Vorschließbetäti­ gung des Hauptschlossriegels in die zweite Vorschlussstellung verlagertem Sperrteil,
Fig. 15 den Schnitt nach der Linie XV-XV in Fig. 10,
Fig. 16 den Schnitt nach der Linie XVI-XVI in Fig. 14,
Fig. 17 die Ansicht des Hauptschlosses bei zurückge­ schlossenem Riegel, wobei die Falle mittels Wechsel- als auch mittels Drückerbetätigung zurückverlagerbar ist, einhergehend mit einer Aufwärtsverlagerung der ersten Treibstange, welche ihrerseits das Sperrteil des Zusatz­ schlosses in die zurückgeschlossene Stellung verlagert,
Fig. 18 das Hauptschloss gemäß der zweiten Ausführungs­ form des Treibstangenverschlusses bei ledig­ lich vorgetretener Falle,
Fig. 19 das zugehörige Zusatzschloss bei zurückge­ schlossenem Sperrteil,
Fig. 20 das Hauptschloss in der Stellung, welche sich bei zugezogener Tür ergibt,
Fig. 21 das Zusatzschloss in der zugehörigen Stellung, und zwar bei in die erste Vorschlussstellung getretenem Sperrteil,
Fig. 22 das Hauptschloss in der vorgeschlossenen Rie­ gelstellung,
Fig. 23 hierzu das Zusatzschloss in der entsprechenden zweiten Vorschlussstellung,
Fig. 24 in Einzeldarstellung die Drückernuss mit den Anschlag tragendem Schieber des Hauptschlosses gemäß der vorgeschlossenen Riegelstellung,
Fig. 25 das Hauptschloss bei zurückgeschlossenem Rie­ gel und mittels Drücker- bzw. Wechselbetäti­ gung schlosseinwärts gezogener Falle,
Fig. 26 in Detaildarstellung den Treibstangenanschluss­ schieber nebst Drückernuss bei Verlagerung derselben unter Mitnahme des Treibstangen-An­ schlussschiebers und
Fig. 27 eine Auszugsdarstellung der Fig. 25, wobei durch Wechselbetätigung das drückernussseitige Wechselhebelteil verschwenkt ist und wobei einhergehend eine Aufwärtsverlagerung des Treibstangen-Anschlussschiebers erfolgt.
Der als Ganzes mit der Ziffer 1 bezeichnete Treibstan­ genverschluss gemäß der ersten Ausführungsform nach den Fig. 1-17 besitzt einen langgestreckten Stulp 2. Im mittleren Bereich desselben ist an diesem ein Haupt­ schloss 3 festgelegt. Beabstandet zum Hauptschloss 3 erstreckt sich ober- und unterhalb je ein mit dem Stulp 2 verbundenes Zusatzschloss 4 gleichen Aufbaus. Zwi­ schen dem oberen Zusatzschloss 4 und dem Hauptschloss 3 ist stulpaußenseitig ein mit der Ziffer 5 bezeichneter Auslöser festgelegt.
Im Einzelnen besitzt das Hauptschloss 3 eine im oberen Bereich geführte Falle 6, deren Fallenkopf 6' den Stulp 2 durchgreift und sich rückwärtig in einen ins Schlossgehäuse hineinreichenden Fallenschwanz 6" fort­ setzt. Unterhalb der Falle 6 ist im Hauptschloss 3 eine Drückernuss 7 gelagert. Dieselbe steht unter der Wir­ kung einer Nussfeder 8, welche die Drückernuss 7 in einer in Fig. 3 veranschaulichten Anschlagstellung hält. Aus dieser Stellung kann die Drückernuss 7 mit­ tels eines nicht dargestellten Türdrückers in Uhrzeige­ richtung verschwenkt werden unter Zurückziehen der Falle 6.
Die Drückernuss 7 lagert ihrerseits einen Fallenrück­ zugs-Übertragungshebel 9. Wird also die Drückernuss 7 in Uhrzeigerrichtung gedreht, so wird der Fallenrück­ zugs-Übertragungshebel 9 in derselben Richtung mitgenom­ men, welch letzterer mit einem Arm den Fallenschwanz 6" beaufschlagt und die Falle 6 aus ihrer Vortritts­ stellung zurückzieht. Der Fallenrückzugs-Übertragungshe­ bel 9 steht in einem einseitigen Freigang zur Drücker­ nuss. Eine Verlagerung des Fallenrückzugs-Übertragungs­ hebels 9 ist auch durch Wechselbetätigung, also mittels Schlüssel möglich.
Die Drückernuss 7 bildet einen schräg abwärts gerichte­ ten Nussarm 7' aus, welcher mit einem Sperrfortsatz 10 und mit einem Mitnehmervorsprung 11 ausgestattet ist.
Fluchtend unterhalb der Drückernuss 7 nimmt das Haupt­ schloss 3 in einer Durchstecköffnung einen Schließzylin­ der 12 auf. Letzterer durchgreift einen mit einem Radi­ alschlitz versehenen Zahnkranz 13. In den Radialschlitz des Zahnkranzes 13 ragt der Schließbart 12' des Schließ­ zylinders 12. Der Zahnkranz 13 steht seinerseits in Antriebsverbindung mit stirnseitig verzahnten Antriebs­ rädern 14 eines Untersetzungsgetriebes 15. Mittels desselben wird ein sich oberhalb des Schließzylinders 12 erstreckender Riegel 16 geschlossen, welcher seiner­ seits den Stulp 2 durchgreift. Das Letztrad 17 des Untersetzungsgetriebes 15 dient zur Verlagerung eines rückseitig des Stulpes 2 verzahnten laufenden Anschluss­ schiebers 18, welcher mit einer unmittelbar an der Rückseite des Stulpes 2 anliegenden zweiten Treibstange 19 gekuppelt ist. Ein dem Letztrad 17 vorgeordnetes Steuerrad 20 des Untersetzungsgetriebes 15 trägt einen Steuernocken 21, welcher mit einem im Schlossgehäuse um den Stehzapfen 22 schwenkbar gelagerten Wechselhebel 23 zusammenwirkt. Durch Schwenkverlagerung desselben mit­ tels des Steuernockens 21 ist ein Verschwenken des Wechselhebels 23 in Uhrzeigerrichtung möglich, wobei dieser den Fallenrückzugs-Übertragungshebel 9 beauf­ schlagt und zugleich mit einem oberhalb des Anschluss­ schiebers 18 im Schlossgehäuse geführten Treibstangen- Anschlussschieber 24 zusammenwirkt. Von Letzterem geht die erste Treibstange 25 aus.
Sowohl die erste Treibstange 25 als auch die zweite Treibstange 19 führen zu den Zusatzschlössern 4. Nach­ stehend wird jedoch ausschließlich das obere Zusatz­ schloss 4 abgehandelt. Die erste Treibstange 25 ist über eine Abwinklung 25' mit einem im Zusatzschloss 4 parallel zum Stulp 2 geführten Treibstangen-Anschluss­ schieber 26 gekuppelt. An Letzterem greift ein in Form einer Druckfeder ausgebildeter Kraftspeicher 27 an, welcher bestrebt ist, den Treibstangen-Anschlussschie­ ber 26 in Abwärtsrichtung zu verlagern. Blockiert wird dabei die Verlagerung bei offener Tür durch den sich zwischen Zusatzschloss 4 und Hauptschloss 3 erstrecken­ den Auslöser 5. Der Treibstangen-Anschlussschieber 26 steht in nicht näher bezeichnetem Zapfen-/Schlitzein­ griff zu einem als Schwenkriegel ausgestalteten Sperr­ teil 28. Dieser ist um den Lagerzapfen 29 des Zusatz­ schlosses 4 schwenkbar angeordnet. Das Sperrteil 28 setzt sich im Einzelnen aus einem Riegelkörper 28' und einer von diesem ausgehenden Schließzunge 28" zusam­ men, welche gegenüber dem Riegelkörper 28' dünner ausge­ bildet ist und über beidseitige Auflaufschrägen 28''' in den Riegelkörper übergeht. Die Schließzunge 28" und der angrenzende Bereich des Schließkörpers wirken zusam­ men mit einer zugekehrten Eintrittsöffnung 30 eines rahmenseitig festgelegten Schließbleches 31.
Die dem Stulp 2 zugekehrte Schmalkante des Treibstan­ gen-Anschlussschiebers 26 wird überragt von einem An­ schlag 32, welcher ein Langloch 33 der zweiten Treib­ stange 19 durchgreift. Bei schlosseinwärts geschwenktem Sperrteil 28 erstreckt sich oberhalb des Anschlages 32 mit Abstand eine Antriebsschulter 34. Unterhalb des Anschlages 32 ist mit einem einen Freigang belassenden Abstand eine Anschlagschulter 35 vorgesehen.
Der Auslöser 5 beinhaltet ein am Stulp 2 mittels Schrau­ ben 36 befestigtes Lagerböckchen 37. Um einen Gelenkzap­ fen 37' desselben ist ein den Auslöser 5 bildender Schwenkhebel 38 gelenkig angeordnet. Eine auf dem Ge­ lenkzapfen 37' sitzende Drehfeder 39 belastet den Schwenkhebel 38 in die in Fig. 6 veranschaulichte, anschlagbegrenzte Ausgangsstellung. Der Schwenkhebel 38 ist seinerseits Träger eines Tastgliedes 40, welches die Anschlagfläche 41 des in Fig. 7 veranschaulichten Rahmens 42 einer Tür abtastet. Das Tastglied 40 ist dabei in Form eines L-förmigen Bleches gestaltet. Der längere L-Schenkel 40' dient zur Festlegung des Bleches an dem Schwenkhebel 38, während der kürzere L-Schenkel 40" mit seiner Innenseite mit der Anschlagfläche 41 zusammenwirkt.
Rückseitig bildet der Schwenkhebel 38 eine in Richtung des Stulpes 2 weisende Tasche 43 aus, die oberseitig zwei sich gegenüberliegende Sperrschultern 44 formt. Bei geöffnetem Türflügel 46 stützt sich ein an der ersten Treibstange 25 befestigter Zapfen 45 an der einen Sperrschulter 44 ab. Diese Stellung wird durch die Drehfeder 39 aufrechterhalten. Aufgrund dieser Abstützung des Zapfens 45 kann sich der Kraftspeicher 27 nicht entladen.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
Wird ein mit dem erfindungsgemäßen Treibstangenver­ schluss 1 versehener Flügel 46 zugezogen, so beauf­ schlagt in der Schließendphase der Taster 40 die rahmen­ seitige Anschlagfläche 41. Dies führt zu einem Ver­ schwenken des Schwenkhebels 38 entgegen seiner Federbe­ lastung. Sobald der Schwenkhebel 38 so weit verlagert ist, dass seine Sperrschulter 44 den Zapfen 45 frei­ gibt, kann der Kraftspeicher 27 sich entladen, verbun­ den mit einer Abwärtsbewegung der ersten Treibstange 25 in die Stellung gemäß Fig. 8, 9 und 10. Fig. 8 zeigt, dass der Zapfen 45 in den Mittelabschnitt der Tasche 43 eingetaucht ist. Einhergehend mit einer Abwärtsbewegung der ersten Treibstange 25 wird auch der Treibstangen-An­ schlussschieber 26 des Zusatzschlosses 4 durch den Kraftspeicher 27 abwärts verlagert. Die Verlagerung ist begrenzt durch den Anschlag 32 des Treibstangen-An­ schlussschiebers 26, welcher Anschlag 32 gegen die Anschlagschulter 35 nach Durchlaufen des Freiganges tritt. Einhergehend mit der Abwärtsbewegung des Treib­ stangen-Anschlussschiebers 26 wird über die Schlitz-/Zap­ fensteuerung das Sperrteil 28 in eine erste Vorschlussstellung verschwenkt, wobei die schmale Schließzunge 28" in die Eintrittsöffnung 30 des Schließbleches 31 eintaucht. Ebenfalls trifft dieses auf einen Teilbe­ reich der Auflaufschrägen 28''' zu. Ebenfalls mit dem Zuziehen der Tür ist die Falle 6 in die nicht veran­ schaulichte Schließblechöffnung eingetreten. Es wird nun die Tür ausschließlich durch die Falle 6 und das seine erste Vorschlussstellung einnehmende Sperrteil 28 gehalten. Dies kann als Tagesverschlussstellung bezeich­ net werden. Eine Aussparungskante 47 des Treibstangen- Anschlussschiebers 24 des Hauptschlosses 3 erstreckt sich dann mit einem Freigang F vor einem Mitnehmer 9' des Fallenrückzugs-Übertragungshebels 9. Es ist also eine weitere Abwärtsverlagerung des Treibstangen-An­ schlussschiebers 24 und damit der ersten Treibstange 25 möglich. Dieses ist der Fall, wenn mittels Schlüsselbe­ tätigung über das Untersetzungsgetriebe 15 der Riegel 16 vorgeschlossen wird in die Stellung gemäß Fig. 13. Über das Untersetzungsgetriebe 15 wird über dessen Letztrad 17 auch der Anschlussschieber 18 in Abwärts­ richtung bewegt und damit die zweite Treibstange 19. Im Bereich des Auslösers 5 bildet daher die zweite Treib­ stange 19 ein vom Zapfen 45 durchsetztes Langloch 48 aus. Einhergehend mit der Abwärtsbewegung der zweiten Treibstange 19 beaufschlagt dessen Antriebsschulter 34 nach Durchlaufen eines Freiganges den Anschlag 32 und nimmt dadurch den Treibstangen-Anschlussschieber 26 des Zusatzschlosses 4 in Abwärtsrichtung mit, wobei über die Zapfen-/Schlitzsteuerung das Sperrteil 28 in die zweite Vorschlussstellung zwangsläufig gesteuert wird. Hierbei gelangt der Riegelkörper 28' des Sperrteils 28 in vollständigem Eingriff zur Eintrittsöffnung 30 des Schließbleches 31, vgl. Fig. 14 und 16.
Aufgrund des abwärts verlagerten Anschlussschiebers 18 erstreckt sich dessen dem Nussarm 7' zugekehrte Schmal­ kante 18' vor dem Sperrfortsatz 10 des Nussarmes 7', vgl. hierzu Fig. 13. Hierdurch ist eine Nussbetätigung blockiert. Es wird dem Benutzer angezeigt, dass die vollständig verriegelte Stellung des Treibstangenver­ schlusses 1 vorliegt.
Das Öffnen der Tür verlangt ein Zurückschließen des Riegels 16 durch Schlüsselbetätigung. Einhergehend wird über das Untersetzungsgetriebe 15 der Anschlussschieber 18 in Aufwärtsrichtung verlagert und damit die zweite Treibstange 19. Deren Anschlagschulter 35 tritt gegen den Anschlag 32 und verlagert den Treibstangen-An­ schlussschieber 26 in eine Position gemäß Fig. 10 unter Zurückbewegen des Sperrteils 28 in die erste Vorschluss­ stellung. Wird die Schließbetätigung fortgesetzt, so beaufschlagt der Steuernocken 21 den Wechselhebel 23, welcher seinerseits den Fallenrückzugs-Übertragungshe­ bel 9 verschwenkt und damit die Falle schlosseln­ wärts zieht. Weiterhin beaufschlagt der Wechselhebel 23 mit einem Ausleger 23' den Treibstangen-Anschlussschie­ ber 24 in Aufwärtsrichtung. Verbunden damit ist eine Verlagerung der ersten Treibstange 25 in Aufwärtsrich­ tung. Hierbei wird der Kraftspeicher 27 aufgeladen und über den Treibstangen-Anschlussschieber 26 des Zusatz­ schlosses 4 das Sperrteil 28 vollständig zurückgezogen in die Position gemäß Fig. 1. Einhergehend mit dieser Aufwärtsbewegung der ersten Treibstange 25 verlagert der Zapfen 45 sich so weit, dass durch Federbeaufschla­ gung der der Schwenkhebel 38 mit seiner Sperrschulter 44 den Zapfen 45 untergreifen kann und somit die Rück­ verlagerung der von dem Kraftspeicher 27 federbelaste­ ten ersten Treibstange 25 blockiert.
Ebenfalls wird die Ausgangsstellung des Schlosses wie­ der herbeigeführt, wenn nach Zurückschließen des Rie­ gels 16 eine Drückernussbetätigung erfolgt. Hierbei nimmt die Drückernuss 7 den Fallenrückzugs-Übertragungs­ arm 9 mit, dessen Arm die Falle 6 zurückzieht. Sodann wird von dem am Nussarm 7' sitzenden Mitnehmervorsprung 11 eine Mitnahmeschulter 49 des Treibstangen-Anschluss­ schiebers 24 beaufschlagt und verlagert und damit die erste Treibstange 25, wodurch ebenfalls der Kraftspei­ cher 27 aufgeladen und die Blockierung mittels des Auslösers 5 hergestellt wird.
Bei lediglich zugezogener Tür, vgl. Fig. 9, 10 und 11 ist das Zurückziehen der Falle 6 als auch das Zurück­ schließen des seine erste Vorschlussstellung einnehmen­ den Sperrteils 28 sowohl durch Wechselbetätigung als auch durch Drückernussverlagerung möglich, wie zuvor beschrieben.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 18 bis 27 tragen gleiche Bauteile gleiche Bezugsziffern. Abwei­ chend ist nun nur noch eine einzige Treibstange 50 vorgesehen. Diese ist Träger des Zapfens 45, der in analoger Weise mit dem Auslöser 5 zusammenwirkt. Verbun­ den ist die Treibstange 50 mit dem Treibstangen-An­ schlussschieber 24. Die Steuerung des Sperrteils 28 erfolgt ausschließlich durch die Treibstange 50, und zwar in Abhängigkeit von der Verlagerung des Treibstan­ gen-Anschlussschiebers 24 des Hauptschlosses 3. Der ebenfalls in Form einer Druckfeder ausgebildete Kraft­ speicher 27 ist vom Hauptschloss 3 aufgenommen und bela­ stet die Treibstange 50 bzw. den Treibstangen-Anschluss­ schieber 24 in Abwärtsrichtung, welche Bewegung durch den Auslöser 5 blockiert wird, und zwar bei geöffneter Tür.
Der Treibstangen-Anschlussschieber 24 besitzt nahe unterhalb des Kraftspeichers 27 eine langlochartige Nische 51. In diese ragt ein zapfenartiger Anschlag 52, welcher an dem unterhalb des Treibstangen-Anschluss­ schiebers 24 laufenden Anschlussschieber 18 sitzt, der seine Verlagerung durch das Untersetzungsgetriebe 15 erhält. Bei geöffneter Tür belässt der Anschlag 52 einen Freigang A zur Oberkante der Nische 51, vgl. Fig. 18.
Die Wirkungsweise dieses Treibstangenverschlusses ist folgende:
Wird eine mit dem Treibstangenverschluss ausgestattete Tür in die Zuziehstellung gebracht, so erfolgt in der Schließendphase eine Beaufschlagung des Tastgliedes 40, woraufhin die kraftfederbeaufschlagte Treibstange 50 zu ihrer Verlagerung in Abwärtsrichtung freigegeben wird. Dies führt einhergehend zu einem Vorschließen des Sperr­ teils 28 des Zusatzschlosses 4 in eine erste Vorschluss­ stellung nach Fig. 21. Die Abwärtsverlagerung der Treib­ stange 50 und des Treibstangen-Anschlussschiebers 24 endet, wenn nach Durchlaufen des Freiganges A die Ober­ kante der Nische 51 den Anschlag 52 beaufschlagt. Es liegt dann die Stellung gemäß Fig. 20 und 21 vor. Der Auslöser nimmt eine Stellung wie bei der ersten Ausfüh­ rungsform ein. Aus der Stellung gemäß Fig. 20 ist das Öffnen des Treibstangenverschlusses sowohl durch Drüc­ kerbetätigung als auch durch Wechselverlagerung mög­ lich. Bei Drückernussbetätigung beaufschlagt der Mitneh­ mervorsprung 11 des Nussarmes 7' die Mitnahmeschulter 49 des Treibstangen-Anschlussschiebers 24 und bringt dabei die Treibstange 50 in ihre durch den Auslöser 5 blockierte Stellung zurück. Mit der Drückernussverlager­ ung wird über den Fallenrückzugs-Übertragungshebel 9 die Falle 8 zurückgezogen.
Soll die vollständig vorgeschlossene Stellung des Treib­ stangenverschlusses 1 herbeigeführt werden, so ist die Schließdrehung vorzunehmen, wobei über das Unterset­ zungsgetriebe 15 der Riegel 16 vorgeschlossen wird. Einhergehend erfährt der Anschlussschieber 18 eine Abwärtsbewegung und damit der Anschlag 52. Nachdem dieser die Nische 51 durchlaufen hat, trifft er auf die untere Kante der Nische 51 auf und nimmt bei weiterer Abwärtsverlagerung den Treibstangen-Anschlussschieber 24 mit und damit die Treibstange 50, die ihrerseits den Treibstangen-Anschlussschieber 26 des Zusatzschlosses 4 abwärts bewegt und dabei das Sperrteil 28 in die zweite Vorschlussstellung nach Fig. 23 überführt. In Fig. 24 ist dargestellt, welche Stellung die Drückernuss 7 und der Anschlussschieber 18 zueinander einnehmen. Der Sperrfortsatz 10 des Nussarmes 7 erstreckt sich vor der zugekehrten Schmalkante 18' des Anschlussschiebers 18. Es ist daher keine Drückernussbetätigung möglich, da der Sperrfortsatz 10 gegen die betreffende Schmalkante 18' stößt. Dies zeigt dem Benutzer an, dass die vorge­ schlossene Riegelstellung vorliegt und das Öffnen der Tür nur durch Schlüsselbetätigung möglich ist. Es ist daher mittels Schlüsselbetätigung die Stellung gemäß Fig. 25 des Hauptschlosses 3 herbeizuführen. Nach Zu­ rückziehen des Riegels 16 kann eine Drückernussbe­ tätigung erfolgen. Bei der Verlagerung der Drückernuss 7 wird der Fallenrückzugs-Übertragungshebel 9 mitgenom­ men, welcher seinerseits die Falle 6 zurückzieht. Ein­ hergehend wird durch den Nussarm 7' und dem daran sit­ zenden Mitnehmervorsprung 11 die Mitnahmeschulter 49 des Treibstangen-Anschlussschiebers 24 beaufschlagt, welcher dadurch eine Aufwärtsverlagerung erhält unter Aufladen des Kraftspeichers 27 und gleichzeitiger Verla­ gerung der Treibstange 50, welche ihrerseits den Auslöser 5 in seine Blockierstellung überführt und das Sperr­ teil vollständig zurückzieht, vgl. Fig. 26.
Fig. 27 zeigt die schlüsselverursachte Wechselbetäti­ gung. über den Steuernocken 21 wird der Wechselhebel 23 verschwenkt, welcher sowohl den Fallenrückszugs-Übertra­ gungshebel 9 verschwenkt und dabei die Falle 6 zurück­ zieht als auch mittels seines Auslegers 23' eine untere Querkante des Treibstangen-Anschlussschiebers 24 beauf­ schlagt und diesen unter Aufladen des Kraftspeichers 27 aufwärts verlagert. Einhergehend wird über die Treib­ stange 50 das Sperrteil 28 schlosseinwärts zurückge­ schlossen.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswe­ sentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) voll­ inhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (16)

1. Treibstangenverschluss mit einem eine Falle (6) aufweisenden Hauptschloss (3) und mit einem ein Sperr­ teil (28) aufweisenden Zusatzschloss (4), welches Sperr­ teil (28) zusammen mit der Falle (6) und treibstangenge­ steuert aus einer vorgeschlossenen Sperrstellung zurück­ schließbar ist und beim Schließen einer mit dem Ver­ schluss (1) ausgestatteten, Flügel (46) und Rahmen (42) umfassenden Tür, von einem Auslöser (5) gesteuert, von einem Kraftspeicher (27) getrieben, aus einer rückge­ schlossenen Fangstellung vorschließt, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Auslöser (5) ein die Treibstange (25 bzw. 50) in einer den Kraftspeicher (27) in seiner aufgeladenden Stellung haltender, federbelasteter, in der Stulpebene schwenkbarer Schwenkhebel (38) ist, mit einem die rahmenseitige Anschlagfläche (41) der Tür abtastenden Tastglied (40).
2. Treibstangenverschluss nach Anspruch 1 oder insbeson­ dere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Tastglied (40) ein L-förmiges Blech ist.
3. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (38) eine eine oder zwei sich gegenüberliegende Sperrschultern (44) aufweisende Tasche (43) besitzt zum Zusammenwirken mit einem der Treibstange (25, 50) zugeordneten Zapfen (45).
4. Treibestangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (38) auf einem am Stulp (2) befestigten Lagerböckchen (37) sitzt.
5. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrteil (28) ein Schwenkriegel ist.
6. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrteil (28) nach erfolgter Auslösesteuerung zum Vorschließen in eine erste Vorschlussstellung freigegeben wird, welche erste Vorschlussstellung von einem einer zweiten Treibstange (19) zugeordneten Anschlag (32) begrenzt ist, wobei durch Verlagerung der zweiten Treibstange (19) in eine Riegelvortrittsstellung der Anschlag (32) in eine ein weiteres Vorschließen des Sperrteiles (28) in eine zweite Vorschlussstellung ermöglichende Stellung verla­ gert wird.
7. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine der zweiten Treibstange (19) zugeordnete, in einem Freigang zum Anschlag (32) stehen­ de Antriebsschulter (34) zum treibstangengesteuerten Vorschluss des Sperrteiles (28) bis in die zweite Vor­ schlussstellung.
8. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrteil (28) von einem druckfederbeaufschlagten Treibstangen-Anschluss­ schieber (26) schlitz-/zapfengesteuert ist.
9. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkriegelkopf eine schmale Schließzunge (28") ausbildet, die sich in Form beidseitiger Auflaufschrägen (28''') in den Riegelkör­ per (28') fortsetzt und in der ersten Vorschlussstel­ lung in die dem Sperrteil (28) zugeordnete Eintrittsöff­ nung (30) eines Schließbleches (31) eintaucht.
10. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Treibstange (25) von einer Drückernuss (7) oder einem Wechsel (23) gegen die Kraft des Kraftspeichers (27) bis in die Fangstel­ lung verlagerbar ist.
11. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Drückernuss (7) in der Riegelvortrittsstellung von einem der zweiten Treibstan­ ge (19) zugeordneten Anschlussschieber (18) schwenkbloc­ kiert ist.
12. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch einen einem Nussarm (7') zugeordne­ ten Sperrfortsatz (10), welcher mit dem Anschlussschie­ ber (18) zusammenwirkt.
13. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrteil (28) von einer einzigen Treibstange (50) gesteuert wird, welche von einem insbesondere dem Hauptschloss (3) zugeordne­ ten Kraftspeicher (27) in Schließrichtung derart beaufschlagt ist, dass das Sperrteil (28) nach Freigabe der Treibstange (50) durch den Auslöser (5) in eine an­ schlagbegrenzte erste Vorschlussstellung ausfährt und nach Verlagern des in einem Freigang zur Treibstange (50) stehenden Anschlages (52) entweder kraftspeicherge­ steuert oder vorm Anschlag (52) nach Durchlaufen des Freiganges zwangsgesteuert in die zweite Vorschlussstel­ lung ausfährt.
14. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (52) an einem durch Schließ- insbesondere Schlüsselbetätigung des Hauptschlosses (3) verlagerbaren Schieber (18) sitzt.
15. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (52) in einer Nische (51) des Treibstangen-Anschlussschiebers (24) liegt.
16. Treibstangenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (18) die Drückernussbetätigung in der Vorschlussstellung des Hauptschlosses (3) sperrt.
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