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DE10107542C1 - Vorrichtung zum Trennen von Streifen von textilen Belägen in Faser- und Nichtfaseranteile - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen von Streifen von textilen Belägen in Faser- und Nichtfaseranteile

Info

Publication number
DE10107542C1
DE10107542C1 DE2001107542 DE10107542A DE10107542C1 DE 10107542 C1 DE10107542 C1 DE 10107542C1 DE 2001107542 DE2001107542 DE 2001107542 DE 10107542 A DE10107542 A DE 10107542A DE 10107542 C1 DE10107542 C1 DE 10107542C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge strips
rollers
pair
strips
assembly
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE2001107542
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Momber
Marcus Weis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WOMA Apparatebau GmbH
Original Assignee
WOMA Apparatebau GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by WOMA Apparatebau GmbH filed Critical WOMA Apparatebau GmbH
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Application granted granted Critical
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F3/00Severing by means other than cutting; Apparatus therefor
    • B26F3/004Severing by means other than cutting; Apparatus therefor by means of a fluid jet

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trennen von Streifen von textilen Belägen in Faser- und Nichtfaseranteile mit einer Fördereinrichtung für Randstreifen zu deren Fördern entlang einer Trennstrecke mit einer Düsenanordnung einer Hochdruckwasserstrahlanordnung (8) zur Abgabe von auf die Randstreifen gerichteten Hochdruckwasserstrahlen, wobei die Fördereinrichtung vor der Trennstrecke ein Paar von leicht bombierten Eingangswalzen (3, 4) mit einer mittig eintrittsseitig davor endenden, sich in Förderrichtung der Randstreifen erstreckenden Führung (2, 6) umfaßt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trennen von Streifen von textilen Belägen in Faser- und Nichtfaseranteile nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Teppichböden bestehen allgemein aus einer textilen Oberschicht und einer Unterschicht, der Rückenbeschichtung. Hauptsächlich handelt es sich bei den Teppichböden um Nadelvlies- oder Tuftingteppiche. Erstere bestehen aus einem Wirrfaservlies aus Einzelfasern einer mittleren Länge von beispielsweise 80 mm. Tuftingteppiche bestehen dagegen aus Endlosfäden, die in eine Trägerschicht eingetuftet sind. Die Trägerschicht besteht entweder aus einer Gewebeschicht aus Endlosfäden oder aus einem Nadelvlies, d. h., einem Wirrfaservlies aus Einzelfäden. Werden die Schlaufen von Tuftingteppichen aufgeschnitten, erhält man einen Tufting-Veloursteppich mit Einzelfäden unter 20 mm Länge. Die Rückenbe­ schichtung kann aus Binder- und Schaumrückenschichten auf Latexbasis bestehen.
Die Breite von industriell hergestellten Teppichböden mit einer Binder- und einer Rückenschicht aus Latex schwankt. Außerdem ist an den Rändern die Rückschicht ungleichmäßig aufgetragen. Dementsprechend werden die ungleichmäßigen Randbereiche im Anschluß an die Teppichherstellung abgeschnitten. Dabei entstehen praktisch endlose Randstreifen einer Breite zwischen etwa 30 und 100 mm, die etwa 2 bis 5% der Produktionsmenge ausmachen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die es ermöglicht, den Faseranteil von Streifen von textilen Belägen von Nichtfaseranteilen wirksam durch Hochdruckwasserstrahlen zu trennen.
Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Auf diese Weise ist es möglich, Randstreifen von Teppichböden oder andere Streifen von textilen Belägen kontinuierlich zu fördern und dabei derart zu halten, daß auftreffende Hochdruckwasserstrahlen aufgrund ihrer sehr hohen Strahldruckkraft nicht zu einem Wegfliegen der Streifen führen, sondern nur bewirken, daß lediglich die Nichtfaseranteile wegfliegen bzw. mit dem ablaufenden Wasser ausgetragen werden können, wohingegen die Faseranteile in einer Form zurückbleiben, die es ermöglicht, sie getrennt von den Nichtfaseranteilen abzuführen.
Bei Randstreifen von Tuftingteppichen, deren Breite schwankt und die oft nur aus einem Trägervlies ohne Stabilität bestehen, wird der Randstreifen an der gerade abgeschnittenen Seite abgestützt, da er aufgrund der vorhandenen Rückenschicht hier die höchste Steifigkeit aufweist. Dies geschieht durch ballige Eingangswalzen, die den Randstreifen an ein Führungsblech drücken und dadurch seine Lage fixieren.
Bei Randstreifen von Tuftingteppichen ist das Garn, das die Nutzschicht bildet, nur lose in die Trägerschicht getuftet. Ist keine Binderschicht vorhanden, lösen sich die Fäden bereits bei geringem Zug aus dem Trägervlies heraus. Bei Tufting-Veloursteppichen kann das dazu führen, daß die Kurzfasern zusammen mit der Rückenschicht aus der Trägerschicht gerissen werden. Wird ein Endlosfaden aus einem Tufting-Schlingenteppich herausgezogen, so ist dieser Faden viel länger als die Trägerschicht. Ein Randstreifen eines Nadelvliesteppichs hat hingegen nach Abtrennung des Rückens durch den Zusammenhalt der Wirrfasern untereinander noch eine gewisse Formstabilität.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Vorrichtung zum Trennen von Streifen aus Textilmaterial, insbesondere Randstreifen von Teppichböden, in Faser- und Nichtfaseranteile.
Fig. 2 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung zum Trennen von Streifen aus Textilmaterial, insbesondere Randstreifen von Teppichböden, in Faser- und Nichtfaseranteile.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung umfaßt ein Gehäuse 1, in das im oberen Bereich eine Führungsfläche 2 führt, die mittig eintrittsseitig und benachbart zu einem Paar von Walzen 3, 4 endet, die in dem Gehäuse 1 gelagert sind, wobei die Eingangswalze 3 von einem Antrieb 5 angetrieben ist, während die Eingangswalze 4 gegen die Eingangswalze 3 federvorgespannt ist. Die Eingangswalzen 3, 4 sind leicht ballig ausgeformt. Hierdurch wird auf den Randstreifen eine Querkraft ausgeübt. Dadurch werden ein oder zwei Randstreifen von Teppichböden, die über die Führungsfläche 2 geführt in den Eingangswalzenspalt zwischen den Eingangswalzen 3, 4 eingezogen werden, gegen ein über der Führungsfläche 2 befindliches Führungsblech 6 gedrückt, während die Federvorspannung der Eingangswalze 4 Dickenunterschiede der Randstreifen ausgleicht. Die Eingangswalzen 3, 4 besitzen zweckmäßigerweise einen elastischen Belag.
An das Paar von Eingangswalzen 3, 4 schließt sich eine Trennstrecke mit einer vertikalen Unterlage 7 an, die zur Abstützung des oder der Randstreifen dient. Während die Randstreifen an der Unterlage 7 herunter laufen, werden sie von Hochdruckwasserstrahlen erfaßt, die von Düsen einer Hochdruckwasser­ strahlanordnung 8 unter einem Druck von beispielsweise etwa 200 bar ausgehen. Letztere besitzt einen rotierenden Düsenkopf 9 mit einer Düsenanordnung, deren Düsenbohrungen axial zum Düsenkopf 9 oder in einem leicht hierzu nach außen geneigten Winkel von bis zu etwa 20° Wasserstrahlen abgeben. Der Düsenkopf 9 ist in einem Winkel von etwa 30 bis 60° zur Unterlage 7 angeordnet, so daß die Wasserstrahlen schräg auf die sich entlang der Unterlage 7 nach unten bewegenden Randstreifen treffen und diese infolge der Rotation des Düsenkopfes 9 überstreichen.
Der oder die Randstreifen werden von den Wasserstrahlen erfaßt und durch die Winkelanstellung der Wasserstrahlen hierzu von den Eingangswalzen 3, 4 weggezogen. Die Wasserstrahlen zerkleinern Binder und Rückenschicht der Randstreifen. Infolge der Winkelanstellung wird außerdem bei Randstreifen von Tufting-Schlingenteppichen ein geordnetes Ausziehen der Endlosfäden aus der Trägerschicht gewährleistet. Durch die Fixierung der Randstreifen über die beiden Eingangswalzen 3, 4 können die Fäden nur ein kurzes Stück herausgezogen werden. Die Rotation der Wasserstrahlen bewirkt, daß ein Faden, der ausgerissen wurde, auf jeden Fall wenigstens einmal getroffen wird.
Die Unterlage 7 kann mit Öffnungen versehen sein, um ein Abfließen von Wasser und gelösten Partikeln von Binder und Rückenschicht zu ermöglichen. So kann ein Lochblech od. dgl. als Unterlage 7 Verwendung finden.
Wasser und Partikel, die durch die Unterlage 7 gelangt sind, fließen bzw. fallen ebenso wie seitlich wegspritzende Tropfen bzw. Partikel nach unten und gelangen zu einem bodenseitigen Abfluß 10 des Gehäuses 1.
Die Faseranteile werden durch den Druck der Wasserstrahlen an der Unterlage 7 entlang, gegebenenfalls von seitlich an der Unterlage 7 angeordneten Stützblechen 11, die auch wegspritzende Tropfen und Partikel nach unten leiten, nach unten geschoben. Am unteren Ende der Unterlage 7 ist ein Absaugrohr 12 angebracht, das die Faseranteile mit Luft ansaugt und aus den Gehäuse 1 abführt.
Die Unterlage 7 ist zwar vertikal angeordnet dargestellt, jedoch kann sie auch in jeder anderen Lage, z. B. schräg oder horizontal angeordnet sein. Der Düsenkopf 9 ist dann entsprechend auszurichten. So ist z. B. auch eine Trennung über Kopf möglich, wobei der Randstreifen durch die Wasserstrahlen und die Absaugung ausreichend gut geführt ist.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform eignet sich sowohl für Randstreifen von Tufting- als auch von Nadelvliesteppichen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform, die sich für Randstreifen von Nadelvliesteppichen eignet, ist neben dem nicht angetriebenen Paar von Eingangswalzen 3, 4 ein Paar von Ausgangswalzen 13, 14 vorgesehen, von denen eine angetrieben ist. Die Ausgangswalzen 13, 14 sind zweckmäßigerweise mit einem elastischen Belag versehen, wobei die Ausgangswalze 13 gegen die Ausgangswalze 14 federvorgespannt ist. Zwischen den beiden Walzenpaaren befindet sich ein Strahlfänger 15 mit einem Ablauf 16. Die Randstreifen laufen über den Strahlfänger 15 und werden von Hochdruckwasserstrahlen des darüber angeordneten Düsenkopfs 9 der Hochdruckwasserstrahlanordnung 8 beaufschlagt. Während Wasser und Partikel an der Unterseite des Gehäuse 1, das zugleich als Spritzschutz dient, abgeführt werden, gelangt Fasermaterial nach Verlassen der Ausgangswalzen 13, 14 über eine abgabeseitige Führung 17 zur Weiterverarbeitung. Die Ausgangswalzen 13, 14 sind zweckmäßigerweise ebenfalls leicht bombiert und neben der Führung 17 befinden sich seitliche Führungsbleche 18 (die auch eintrittsseitig vorgesehen sein können), so daß auch hier, wie eingangsseitig die Randstreifen, das Fasermaterial abgestützt und geführt wird.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Trennen von Streifen von textilen Belägen, insbesondere Randstreifen von Teppichböden, in Faser- und Nichtfaseranteile mit einer Fördereinrichtung für Randstreifen zu deren Fördern entlang einer Trennstrecke mit einer Düsenanordnung einer Hochdruckwasserstrahlanordnung (8) zur Abgabe von auf die Randstreifen gerichteten Hochdruckwasserstrahlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung vor der Trennstrecke ein Paar von leicht bombierten Eingangswalzen (3, 4) mit einer mittig eintrittsseitig davor endenden, sich in Förderrichtung der Randstreifen erstreckenden Führung (2, 6) umfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Paar von Eingangswalzen (3, 4) federnd gegeneinander vorgespannt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangswalzen (3, 4) einen elastischen Belag aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung nach der Trennstrecke ein antreibbares Ausgangswalzenpaar (13, 14) aufweist, wobei das Eingangswalzenpaar (3, 4) gebremst ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangswalzenpaar (13, 14) federnd gegeneinander vorgespannt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangswalzenpaar (13, 14) einen elastischen Belag aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich mittig an das Ausgangswalzenpaar (13, 14) eine sich in Förderrichtung der Randstreifen erstreckende Führung anschließt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingangswalzenpaar (3, 4) antreibbar ist, die Trennstrecke eine gegebenenfalls gelochte Unterlage (7) für die Randstreifen umfaßt, an die sich eine Absaugeinrichtung (12) für Fasern anschließt, wobei die Düsenanordnung in Förderrichtung der Randstreifen zur Unterlage in einem Winkel angestellt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenanordnung einen drehbaren Düsenkopf (9) mit einer Vielzahl von Düsenbohrungen umfaßt.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19636847A1 (de) * 1996-09-11 1998-04-16 Matthias Dipl Ing Knirsch Verfahren zum Wiedergewinnen von Wertstoffen aus Teppichproduktionsabfällen und Altteppichen mittels Zerkleinerung durch Hochdruckflüssigkeitsstrahlen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19636847A1 (de) * 1996-09-11 1998-04-16 Matthias Dipl Ing Knirsch Verfahren zum Wiedergewinnen von Wertstoffen aus Teppichproduktionsabfällen und Altteppichen mittels Zerkleinerung durch Hochdruckflüssigkeitsstrahlen

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