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DE1010568B - Impuls-Antikoinzidenzschaltung - Google Patents

Impuls-Antikoinzidenzschaltung

Info

Publication number
DE1010568B
DE1010568B DEN9243A DEN0009243A DE1010568B DE 1010568 B DE1010568 B DE 1010568B DE N9243 A DEN9243 A DE N9243A DE N0009243 A DEN0009243 A DE N0009243A DE 1010568 B DE1010568 B DE 1010568B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
input
circuit
tube
pulse
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN9243A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NCR Voyix Corp
Original Assignee
NCR Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NCR Corp filed Critical NCR Corp
Publication of DE1010568B publication Critical patent/DE1010568B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/52Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of gas-filled tubes

Landscapes

  • Elimination Of Static Electricity (AREA)
  • Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft elektrische Torkreise, d. h. elektrische Schaltkreise, die Signale je nach den vorherrschenden äußeren Zuständen oder zu vorher bestimmten Zeitpunkten durchlassen oder nicht durchlassen und je einen Ausgangskreis sowie zwei oder mehrere Eingangskreise enthalten.
Unter einer Antikoinzidenzschaltung ist eine Schaltung zu verstehen mit mehreren Eingangskreisen für Signalimpulse (Koinzidenzeingangskreise) und einem Eingangskreis für Sperrimpulse (Antikoinzidenzeingangskreis), die so angeordnet sind, daß auf die Koinzidenzeingangskreise angelegte, zeitlich zusammenfallende Impulse jeweils einen Ausgangsimpuls im Ausgangskreis erzeugen, wogegen kein Ausgangsimpuls im Ausgangskreis erzeugt wird, wenn gleichzeitig ein Sperrimpuls an den Antikoinzidenzeingangskreis gelegt wird.
Bei den bisher bekannten Antikoinzidenzschaltungen wurde zur Unterdrückung eines Ausgangsimpulses bei auf positive Impulse ansprechenden Koinzidenzeingangskreisen ein negativer Sperrimpuls im Antikoinzidenzeingangskreis benötigt, bzw. umgekehrt. Da es einfacher ist, Impulse gleicher Polarität sowohl auf die Koinzidenz- als auch auf die Antikoinzidenzeingangskreise zu geben, mußten bei einer Antikoinzidenzschaltung, deren1 Koinzidenzeingangskreise auf positive Impulse und deren Antikoinzidenzeingangskreis auf negative Impulse ansprechen, die an die Amtikoinzidenzeingangskreise gelegten positiven Impulse z. B. mittels einer Verstärkerröhre umgekehrt werden, damit Impulse gleicher Polarität an sämtliche Eingangskreise angelegt werden konnten.
Gegenstand der Erfindung ist eine Antikoinzidenzschaltung, die auf Impulse gleicher Polarität anspricht.
Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Antikoinzidenzschaltung, bestehend aus einer Anzahl elektronischer Vorrichtungen mit mehreren Signaleingangskreisen und einem Antikoinzidenzeingangskreis, in welcher bei Empfang gleichzeitig an die Signaleingangskreise angelegter Signale ein Ausgangsimpuls erzeugt wird, es sei denn, ein Sperrimpuls wird gleichzeitig an den: Antikoinzidenzeingangskreis gelegt, und sie ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei elektronische Vorrichtungen vorgesehen sind, welche zwei stabile Arbeitszustände annehmen können und einen gemeinsamen Eingangskreis sowie je einen eigenen Eingangskreis aufweisen und von denen eine einen Ausgangsimpuls erzeugt, wenn Impulse gleichzeitig an den gemeinsamen und ihren eigenen Eingangskreis gelegt werden, und daß in den eigenen Eingangskreisen einer jeden elektronischen Vorrichtung Mittel so eingeschaltet sind, daß ein zeitliches Zusammentreffen an die Eingangskreise beider elek-Impuls -Antikoinzidenzschaltung
Anmelder:
The National Cash Register Company,
Dayton, Ohio (V. St. A.)
ίο Vertreter: Dr. A. Stappert, Rechtsanwalt,
Düsseldorf, Benrather Str. 12-14
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. Juli 1953 und 9. März 1954
ironischen Vorrichtungen angelegter Eingangsimpulse die andere Vorrichtung veranlaßt, einen Zustand anzunehmen, der ein Ansprechen der ersten Vorrichtung verhindert und dadurch die Abgabe eines Ausgangsimpulses unterdrückt.
Eine in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung beschriebene, durch positive Impulse gesteuerte Antikoinzidenzschaltung enthält zwei elektronische Vorrichtungen mit zwei stabilen Arbeitszuständen und einem beiden Vorrichtungen gemeinsamen sowie je einem eigenen jeder Vorrichtung zugeordneten Eingangskreis. Die Anordnung ist derart, daß beim gleichzeitigen Anlegen positiver Impulse an alle drei Eingangskreise eine Vorrichtung einen Zustand annimmt, der ein Ansprechen der anderen Vorrichtung und- demzufolge Ausgangsimpulse von besagter anderer Vorrichtung verhindert.
Der Gegenstand der Erfindung ist insbesondere für elektronische Ziffernrechenstromkreise anwendbar. In einem in Verbindung mit diesem Anwendungsgebiet zu beschreibenden Ausführungsbeispiel enthält die Antikoinzidenzschaltung zwei Kaltkathodengasentladungsröhren mit einem gemeinsamen und je einem eigenen Eingangskreis. Jeder eigene Eingangskreis enthält Impedanzelemente, die in einem solchen Verhältnis zueinander stehen, daß beim gleichzeitigen Anlegen positiver Impulse an alle Eingangskreise eine Röhre leitend wird und dadurch ein Leiten in der anderen Röhre verhindert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun an Hand des Schaltbildes erläutert.
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Die zwei im Schaltbild gezeigten Elektronenröhren 1 und 2 sind vorzugsweise Kaltkathodengasentladungsröhren und weisen je eine Anode, eine Kathode sowie eine Zündelektrode auf. Die Anoden der Röhre 1 und 2 sind über einen gemeinsamen Anodenwiderstand 3 mit einem positiven Pol 4 einer Spannungsquelle für Anodenspannung F1 und über einen Kondensator 5 mit einer Impulsquelle A verbunden, von der positive Impulse F2 abgegeben werden. Die Kathoden der Röhren 1 und 2 sind mit einem negativen Pol 6, der vorzugsweise geerdet ist, verbunden.. Im Kathodenkreis der Röhre 1 ist ein Widerstand 7 eingeschaltet. Der einen Kondensator 8 enthaltende Ausgangskreis der Röhre 1 ist zwischen dem Widerstand 7 und der Kathode der Röhre 1 mit dem Kathodenkreis verbunden. Die Anoden-Kathoden-Spannung der Röhren 1 und 2 ist niedriger als die die Entladung der Röhren 1 und 2 bewirkende Spannung.
Die Zündelektrode der Röhre 1 ist über einen Widerstand 9 und einen Kondensator 10 mit einer positive Impulse F3 abgebenden Impulsquelle B verbunden. Die Zündelektrode der Röhre 2 ist über einen Widerstand 11 und einen Kondensator 12 mit einer positive Sperrimpulse F4 abgebenden Impulsquelle C verbunden. Die Zündelektroden der Röhren 1 und 2 sind ferner über Widerstände 13 bzw. 14 an eine positive Vorspannung V5 führende Spannungsquelle gelegt. Diese Vorspannung ist jedoch so bemessen, daß keine der beiden Röhren zünden kann.
Somit ist die Antikoinzidenzschaltung mit drei Eingangskreisen ausgestattet, von denen einer der Eingangskreis für den Sperrimpuls ist, und ist so geschaltet, daß eine Ausgangsspannung am Widerstand 7 nur dann auftritt, wenn an zwei bestimmten Eingangskreisen gleichzeitig Impulse auftreten, aber daß ein Ausgangsimpuls verhindert wird, wenn ein auf den Antikoinzidenzeingangskreis abgegebener, positiver Impuls mit auf die Eingänge der beiden Koinzidenzeingangskreise gegebenen positiven Impulse zeitlich genau zusammenfällt.
Die Arbeitsweise der Antikoinzidenzschaltung ist wie folgt: In Abhängigkeit von der Anodenspannung der Röhren und wegen des Fehlens der Zündbedingungen in diesen Röhren ist die Beaufschlagung der Anoden lediglich von Impulsen V2, die von der Impulsquelle A abgeleitet sind, ungenügend, eine der beiden Röhren zu zünden!. Die Vorspannung an den Zündelektroden ist jedoch so, daß die Anlegung von positiven Impulsen V3 auf die Zündelektrode der Röhre 1 oder von positiven Sperrimpulsen V1 auf die Zündelektrode der Röhre 2 ausreicht, um eine Hilfsentladung in der Röhre 1 bzw. in Röhre 2 in Gang zu setzen, die jedoch bei Beendigung des Impulses aufhört.
Wenn ein Impuls F2 gleichzeitig mit einem Impuls F3 auftritt, wird die Hilfsentladung in der Röhre 1 mit dem Anstieg der Anodenspannung dieser Röhre zusammenfallen, und die Röhre 1 wird zünden. Der dadurch entstehende Anstieg der Kathodenspannung wird als positiver Impuls V6 über den Kondensator 8 abgegeben.
DieWiderstände9undll in den Kreisen der Zündelektroden der Röhren 1 bzw. 2 sind so bemessen, daß der Wert des Widerstandes 11 kleiner ist als der Wert des Widerstandes 9, wodurch der Zündpunkt der Röhre 2 niedriger liegt als der der Röhre 1. Wenn gleichzeitig allen drei Eingangskreisen positive Impulse F2, F3 bzw. F4 zugeführt werden, wird die Anodenspannung beider Röhren gleichzeitig aufsteigen, und somit werden beide Röhren in der Lage sein zu zünden. Da jedoch die Zündverzögerung in der Röhre 2 geringer ist als die in der Röhre 1, wird nur die Röhre 2 zünden und damit die Anodenspannung beider Röhren um einen Betrag ermäßigt werden, der dem Anodenspannungsabfall am Widerstand 3 entspricht, d. h. unter einen Betrag, bei dem die Röhre 1 zündet. Somit verhindert die Anwesenheit eines Sperrimpulses F4 von der Impulsquelle C her ein Zünden der Röhre 1, so daß kein Impuls im Ausgangskreis der Röhre 1 entsteht.
In einem typischen Ausführungsbeispiel, in dem der Widerstandll 0,1 Megohm und der Widerstand 9 Megohm beträgt, ist die Zündverzögerung der Röhre 2 ungefähr 5 Mikrosekunden und diejenige der Röhre 1 etwa 20 Mikrosekunden.
Obwohl in der beschriebenen Antikoinzidenzschaltung elektronische Entladungsröhren, z. B. KaItkathodengasentladungsröhren, verwendet werden, können selbstverständlich auch Gastrioden, Gastetroden oder Halbleiteranordnungen, wie etwa Transistoren, Verwendung finden·. Dort, wo elektronische Röhren Verwendung finden, können diese Gitter oder andere Hilfselektrode!! enthalten.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Antikoinzidenzschaltung, bestehend aus einer Anzahl elektronischer Vorrichtungen mit mehreren Signaleingangskreisen und einem Antikoinzidenzeingangskreis, in welcher bei Empfang gleichzeitig an die Signaleingangskreise angelegter Signale ein Ausgangsimpuls erzeugt wird, es sei denn, ein Sperrimpuls wird gleichzeitig an den Antikoinzidenzeingangskreis angelegt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei elektronische Vorrichtungen (1, 2) vorgesehen sind, die je zwei stabile Arbeitszustände annehmen können und einen gemeinsamen Eingangskreis (F2) sowie je einen eigenen Eingangskreis (F3, F4) aufweisen und von denen eine (1) einen Ausgangsimpuls (F6) erzeugt, wenn Impulse gleichzeitig an den gemeinsamen (F2) und ihren eigenen (F3) Eingangskreis angelegt werden, und daß in den eigenen Eingangskreisen (F3, F4) einer jeden elektronischen Vorrichtung Mittel (9, 11) so eingeschaltet sind, daß ein zeitliches Zusammentreffen an diese Eingangskreise beider elektronischer Vorrichtungen (1, 2) angelegter Eingangsimpulse (F2, F3, F4) die andere Vorrichtung (2) veranlaßt, einen» Zustand anzunehmen, der ein Ansprechen der ersten Vorrichtung (1) verhindert und dadurch die Abgabe eines Ausgangsimpulses unterdrückt.
2. Antikoinzidenzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektronische Eingangsentladungsröhre (2) und eine elektronische Ausgangsentladungsröhre (1) mit je einer mit einer gemeinsamen Impulsquelle (F2) verbundenen und über einen gemeinsamen Widerstand gespeisten Anode, je einer Kathode und je einer mit einer eigenen Impulsquelle (F3, F4) verbundenen Zündelektrode vorgesehen sind, die Stromkreise der Zündelektroden je ein Impedanzglied (9, 11) enthalten, deren Werte so bemessen sind, daß die Zündverzögerung der Eingangsröhre (2) geringer ist als die der Ausgangsröhre (1), und daß Mittel (A, B, C) vorhanden sind, über die Impulse gleicher Polarität gleichzeitig am die Anoden und Zündelektroden beider Röhren (1, 2) angelegt werden, was bewirkt, daß die Eingangs-
röhre (2) leitend, dadurch ein Leiten der Ausgangsröhre (1) und die Erzeugung von Impulsen im Ausgangskreis verhindert wird.
3. Antikoinzidenzschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Impulse gleicher Polarität, die gleichzeitig an den Eingangskreis (V2) und auf die Zündelektrode der Röhre (1) angelegt werden, den Arbeitszustand der Röhre (1)
so ändern, daß ein Impuls im Ausgangskreis (F6) erzeugt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Waveforms«, 1949, S. 381 bis 384 (Mc. Graw
Hill Book Comp.);
»Review of Scientific Instruments«, August 1947,
S. 551 bis 556.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN9243A 1953-07-28 1954-07-23 Impuls-Antikoinzidenzschaltung Pending DE1010568B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB327101X 1953-07-28

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DEN9243A Pending DE1010568B (de) 1953-07-28 1954-07-23 Impuls-Antikoinzidenzschaltung

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US3576446A (en) * 1968-06-26 1971-04-27 Bendix Corp Pulse gate

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