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DE819567C - Elektrische Stromkreisanordnung mit Schwingungs-Generatoren - Google Patents

Elektrische Stromkreisanordnung mit Schwingungs-Generatoren

Info

Publication number
DE819567C
DE819567C DE1949P0035338 DEP0035338D DE819567C DE 819567 C DE819567 C DE 819567C DE 1949P0035338 DE1949P0035338 DE 1949P0035338 DE P0035338 D DEP0035338 D DE P0035338D DE 819567 C DE819567 C DE 819567C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
tubes
cathode
period
electrical circuit
Prior art date
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Expired
Application number
DE1949P0035338
Other languages
English (en)
Inventor
Alan Dower Blumlein
Eric Lawrence Casling White
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMI Ltd
Original Assignee
EMI Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMI Ltd filed Critical EMI Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE819567C publication Critical patent/DE819567C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/04Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback
    • H03K3/05Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/06Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/10Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator monostable
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
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    • H03K3/06Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Stromkreisanordnung mit Schwingungs-Generatoren.
In neueren bekannten Ausführungsformen enthalten elektrische Schwingungs-Generatoren oder Vielfach-Unterbrecher eine erste und eine zweite Elektronenentladungsröhre, von denen jede eine Kathode, ein Steuergitter und eine Anode hat, wobei die Röhren so miteinander gekoppelt sind, daß sie im Betrieb wechselweise leiten und Kippschwingungen erzeugen,
ίο bei denen jede Periode zwei Teile hat. Die Kopplung wird durch ein erstes KopplungsgJied zwischen der Anode der ersten Röhre und dem Steuergitter der zweiten Röhre, und durch ein zweites Kopplungsglied zwischen den Kathoden der genannten Röhren bewirkt, wobei die Länge der Periodenteile durch die Zeitkonstanten der zu den Röhren gehörigen Kreise bestimmt wird. Bei einer solchen Ausführung werden die Röhren wechselweise leitend und nichtleitend, und wenn auch die erste Röhre durch Zuführung geeigneter Steuerimpulse gesteuert sein mag, wird sie auch bei Nichtauf treten eines Steuerimpulses von einem Zustand in den anderen wechseln. Die hier beschriebenen Kreise besitzen schon viele Vorteile gegenüber älteren Ausführungsformen von Schwingungs-Generatoren. Für gewisse Zwecke mag es jedoch erwünscht sein, einen Schwingungs-Generator zu verwenden, bei dem der Wechsel von einem Zustand zu dem anderen nur beim Anlegen eines Steuerimpulses bewirbt wird. Es ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, eine Schaltungsanordnung vorzusehen, bei der das vorgenannte Ziel erreicht wird.
Nach der vorliegenden Erfindung wird eine elektrische Stromkreisanordnung dieser Art vorgesehen, bei der die Länge des einen der genannten Perioden-
teile durch die Zeitkonstante eines eine Kapazität enthaltenden Kreises im ersten Kopplungsglied bestimmt wird und die Länge des anderen Periodenteils unabhängig von der genannten Zeitkonstante so geregelt wird, daß einer der genannten Peiiodenteile stabil bleibt, und wobei ferner das zweite Kopplungsglied in den Kathodenkreisen der genannten Röhren eine Impedanz oder Impedanzen in solcher Anordnung und von solcher Größe enthält, daß bei Betrieb kein Strom
ίο zwischen Kathode und Steuergitter jeder Röhre fließen kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung enthält das genannte zweite Kopplungsglied in den Kathodenkreisen der genannten Röhren Widerstandsimpedanzen in solcher Anordnung und von solcher Größe, daß bei Betrieb im wesentlichen kein Strom zwischen Kathode und Steuergitter jeder Röhre fließen kann, wobei die Länge des einen der genannten Periodenteile durch die Zeitkonstante eines Kreises bestimmt wird, welcher die Widerstandsimpedanz im Kathodenkreis einer der Röhren und die Kapazität zwischen den Kathoden enthält, während die Dauer des anderen Periodenteils unabhängig von der Zeitkonstante der genannten Kapazität und der
as Widerstandsimpedanz im Kathodenkreis der anderen Röhre so bestimmt wird, daß der letztgenannte Periodenteil stabil wird.
Gemäß dieser Erfindung hat der Generator anstatt zweier unstabiler Zustände einen stabilen und einen unstabilen Zustand, so daß, wenn der Generator vom stabilen zum unstabilen Zustand gebracht worden ist und zum stabilen Zustand zurückkehrt, eine Änderung vom stabilen zum unstabilen Zustand nur dann eintreten kann, wenn ein Steuerimpuls zugeführt wird.
Die Erfindung wird nun als Beispiel an Hand der Zeichnungen beschrieben.
Fig. ι stellt eine erfindungsgemäße Ausführungsart der elektrischen Stromkreisanordnung dar;
Fig. 2 zeigt Spannungskurven für verschiedene Elektroden der in Fig. 1 enthaltenen Röhren;
Fig. 3 stellt eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsart der elektrischen Stromkreisanordnung dar; j Fig. 4 zeigt Spannungskurven für verschiedene Elektroden der in Fig. 3 enthaltenen Röhren; '
♦5 Fig· 5 zeigt eine Abart der in Fig. 3 dargestellten elektrischen Stromkreisanordnung ;
Fig. 6 zeigt Spannungskurven für verschiedene Elektroden der in Fig. 5 enthaltenen Röhren.
In dem Stromkreis der Fig. 1 ist zwischen den Kathoden der Röhren 1 und 2 eine einseitig leitende Vorrichtung in Form einer Diode 3 geschaltet und die Anode der Diode 3 mit der Kathode der Röhre 1 verbunden, während die Kathode der Diode an der Kathode der Röhre 2 liegt. Hierbei sind die Vorspannungen so gewählt, daß die Diode 3 leitend wird, wenn die Röhre 1 leitet. Wenn die Röhre 1 durch Anlegung eines negativen Auslöseimpulses nichtleitend gemacht wird, wird auch die Diode 3 nichtleitend, während die Röhre 2 leitend bleibt, wie aus den Kurven der Fig. 2 der Zeichnungen ersichtlich, bis die Röhre 1 wieder leitend wird. In diesem Stadium beginnt das Kathodenpotential der Röhre 2 zu fallen und fällt so lange, bis die Röhre 2 leitend wird. Bei der vorliegenden Erfindung wird jedoch durch die Anwesenheit der Diode 3 die Senkung des Kathodenpotentials der Röhre 2 aufgehalten, wenn dieses Potential so weit gefallen ist, daß die Diode 3 leitet, wodurch verhindert wird, daß die Röhre 2 leitend wird. So bleibt die Röhre 1 leitend und der Kreis im stabilen Zustand, bis die Röhre 1 wieder durch Anlegung eines Auslöseimpulses nichtleitend gemacht wird. Die Dauer derjenigen Betriebsperioden, während deren die Röhre 1 leitend ist, wird deshalb nicht durch die Zeitkonstante von Rt und C bestimmt. Wenn gewünscht, können die Röhren 1 und/oder 2 und die Diode 3 in einem gemeinsamen Kolben angeordnet werden.
Fig. 3 der Zeichnungen zeigt eine elektrische Stromkreisanordnung gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform. In diesem Falle sind die an die Steuergitter der Röhren 1 und 2 gelegten Vorspannungen so gewählt, daß die Röhre 2 normalerweise nichtleitend und die Röhre 1 leitend ist, wobei die letztere Röhre leitend bleibt bis zum Beginn der Periode nach Anlegen eines Auslöseimpulses, der das Steuergitter der Röhre 1 ausreichend negativ macht, um die Röhre 1 nichtleitend zu machen. Wenn gewünscht, kann der Gitterableitungswiderstand R1 der Röhre 1, an die die Auslöseimpulse angelegt werden, durch eine in Fig. 3 als Diode 4 gezeigte einseitige leitende Vorrichtung überbrückt werden, womit erreicht wird, daß die Röhre 1 beim Anlegen eines Auslöseimpulses positiver Polarität nichtleitend gemacht wird. Fig. 4 stellt den Spannungsverlauf der Steuergitter der Röhren 1 und 2 für den Fall dar, daß die Diode 4 in der gezeigten Weise geschaltet ist und positive Auslöseimpulse von der in der Figur gezeigten Form durch den gezeigten Eingangskondensator dem Steuergitter der Röhre 1 zugeführt werden.
Wenn die Diode 4 weggelassen wird, müssen die Auslöseimpulse statt der in Fig. 4 gezeigten positiven Polarität negative Polarität haben.
Die in Fig. 3 gezeigte Anordnung kann auch als Frequenzteiler für ziemlich niedrige Teilungsverhältnisse, wie z. B. 2 : 1, verwendet werden.
Wenn gewünscht, kann der Widerstand R5 durch eine Röhre ersetzt werden, die im Ruhezustand leitend ist, wobei dann der Stromkreis so gesteuert wird, daß die Röhre 1 dadurch nichtleitend wird, daß man einen negativen Auslöseimpuls an das Steuergitter der den Widerstand R5 ersetzenden Röhre anlegt, wodurch in ihr der Strom für einen Augenblick unterbrochen wird.
Fig. 5 der Zeichnung stellt einen Stromkreis dar, bei dem die Stabilität des unstabilen Teils der Betriebsperiode durch Anlegen einer Vorspannung an das Steuergitter der Röhre 2 über eine als Diode 5 dargestellte einseitig leitende Vorrichtung verbessert wird. Das untere Ende der Gitterableitung R2 liegt an einem Punkt niedrigeren Potentials als die Anode der Diodes. Bei dieser Anordnung läßt es sich erreichen, daß die Diode 5 leitet, nachdem die Röhre 2 in den nichtleitenden Zustand gekommen ist, um den Kondensator C1 so schnell wie möglich zu entladen, damit der Stromkreis wieder schneller für Auslöseimpulse empfänglich wird, als es sonst der Fall wäre. Fig. 6 zeigt den Gitter-Spannungsverlauf der Röhren 1 und 2 der Fig. 5, wor-
aus man sieht, daß durcli das Einwirken der Diode 5 die Dauer des negativen Gitterspannungsstoßes der Röhre 2, wenn diese Röhre nichtleitend gemacht wird, kleiner ist, als die Dauer des in Fig. 4 gezeigten Stoßes, so daß die Röhre 2 durch den nächsten Auslöseimpuls gewünschtenfalls schon ganz kurz nach der Rückkehr zum stabilen Zustand leitend gemacht werden kann.
In den in Fig. 1, 3 und 5 gezeigten Stromkreisen können die Ausgangsimpulse entweder von der Anode der Röhre 1 oder von der Anode der Röhre 2 abgenommen werden. In dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel, bei dem die Anode der Röhre 1 mit dem Gitter der Röhre 2 gekoppelt ist, kann die Anode der Röhre 2 mit irgendeiner Impedanz in Reihe geschaltet sein, insbesondere, wenn die Röhre eine Tetrode oder Pentode ist. In Fig. 5 der Zeichnungen sind die Röhren ι und 2 als Pentoden dargestellt. Wenn es in diesem Falle erwünscht ist, Impulse zu erzeugen, die von kürzerer Dauer als die unstabile Periode der Generatoren sind, kann in den Anodenkreis der Röhre 2 ein kurzgeschlossenes Verzögerungsglied, wie bei 6 in Fig. 5 angedeutet, eingebaut werden, wodurch sich dann das Anodenpotential der Röhre 2 so ändert, wie es in Fig. 6 dargestellt ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ■1. Elektrische Stromkreisanordnung mit Schwin gungs-Generatoren, die eine erste und eine zweite Elektronenentladungsröhre enthält, von denen jede eine Kathode, ein Steuergitter und eine Anode hat, und wobei die genannten Röhren so miteinander gekoppelt sind, daß sie im Betrieb wechselweise leiten und Kippschwingungen erzeugen, bei denen jede Periode aus zwei Teilen besteht, und wobei ferner die Kopplung durch ein erstes Kopplungsglied zwischen der Anode der ersten Röhre und dem Steuergitter der zweiten Röhre, und durch ein zweites Kopplungsglied zwischen den Kathoden der genannten Röhren bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer des einen der genannten Periodenteile durch die Zeitkonstante eines Kreises mit Kapazität im genannten ersten Kopplungsglied bestimmt wird und die Dauer des anderen Periodenteils unabhängig von der genannten Zeitkonstante so geregelt wird, daß einer der genannten Periodenteile stabil ist, und wobei ferner das genannte zweite Kopplungsglied eine Impedanz c der Impedanzen in solcher Anordnung und von solcher Größe in den Kathodenkreisen der genannten Röhren enthält, daß bei Betrieb kein Strom zwischen Kathode und Steuergitter jeder Röhre fließen kann (Fig. ι und 2).
  2. 2. Elektrische Stromkreisanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte zweite Kopplungsglied Widerstandsimpedanzen (R3, Rt) in solcher Anordnung und von solcher Größe in den Kathodenkreisen der genannten Röhren enthält, daß bei Betrieb im wesentliehen kein Strom zwischen Kathode und Steuergitter jeder Röhre fließen kann, und wobei ferner die Dauer des einen der genannten Periodenteile durch die Zeitkonstante eines Kreises mit der Widerstandsimpedanz (R3, Rt) im Kathodenkreis einer der genannten Röhren und mit Kapazität (C) zwischen den genannten Kathoden bestimmt wird und die Dauer des anderen Periodenteils unabhängig von der Zeitkonstante der genannten Kapazität und der Widerstandsimpedanz im Kathodenkreis der anderen Röhre so bestimmt wird, daß der letztgenannte Periodenteil stabil wird (Fig. 1 und 2).
  3. 3. Elektrische Stromkreisanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Röhren eine gemeinsame Kathodenimpedanz (R5) haben und der Unterschied in den an die genannten Röhren gelegten Vorspannungen so groß ist, daß der genannte Periodenteil stabil gemacht wird (Fig. 3 bis 6).
  4. 4. Elektrische Stromkreisanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Kapazität (C) parallel geschaltet ist zu einer einseitig leitenden Vorrichtung (3), die so eingerichtet ist, daß sie zu einer geeigneten Zeit leitet, um den genannten Periodenteil stabil zu machen (Fig. i).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    2073 10.
DE1949P0035338 1939-10-03 1949-03-01 Elektrische Stromkreisanordnung mit Schwingungs-Generatoren Expired DE819567C (de)

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GB928923X 1939-10-03

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