-
Maschine zum Abtrennen der Tetraeder aus einem zusammenhängenden Band
von tetraederförmigen Verpackungen Es ist vorgeschlagen worden, Verpackungen in
Form von Tetraedern dadurch herzustellen (und ge gebenenfalls gleichzeitig anzufüllen),
daB eine Materialtbahn aus imprägniertem Papier oder ähnlichem Verpackungsmaterial
zu einer Hülse verarbeitet und hierauf die Hülse abwechselnd in zwei aufeinander
winkel rechten Richtungen zusammengedrückt und längs dieser Verp res sungss teilen
- bei untereinander gleichem Abstand derselben - verklebt wird. Durch dieses Verfahren
werden die tetraederförmigen Verpackungen in Form eines zusammenhängenden Bandes
mit abwechselnd aufeinander winkelreciht stehenden Pressungsfugen erhalten.
-
Die vo¢liegerde Erfindunjg bezieht sich nun auf eine Maschine zum
Abtrennen der einzelnen Tetraeder von einem solchen Band. Die Maschine nach der
Erfindung wird seitlich von der Maschine zur Herstellung der Tetraeder angeordnet
und ist so ausgebildet, daß die einzelnen auseinandergeschnittenen Tetraeder sie
in gleichmäßigen Abständen über eine Transportvorrichtung verlassen, um auf Lager
genommen zu werden oder in eine Verpackungsmaschine zu gelangen.
-
Erfindungsgeinäß ist die Maschine so ausgebildet, daß die Tetraeder
über eine Fördervorrichtung auf ein Umlenkrad geführt werden auf dem sie in gleichlaufenden
Nähten aufliegen und durch welches die Tetraeder einer Abschervorrichtung zugeführt
werden, die in synchroner Abhängigkeit von der Stellung des Umlenkrades arbeitet
und die Klebenähte der Tetraeder durchschneidet. Die Abschervorrichtung ist erfindungsgemäß
fest im Maschinenrahmen angeordnet, während das Umlenkrad während des Schervorganges
selbsttätig derart angehoben bzw. bewegt wird, daß die von ihm herabhängenden Tetraeder
gegenüber der Schervorrichtung in Ruhelage sind. Zu diesem Zweck ist das Umlenkrad
an einem in vertikaler Richtung bewegs eichen Wipparm angeordnet, dessen Bewegungen
mittels einer Nocken- oder Kurvenscheibe gesteuert werden, die mit der Tetraederfördervorrichtung
synchron angetrieben wird.
-
Die Abscher vorrichtungen bestehen erfindungsgemäß aus zwei als Scheren
zusammenwirkenden Mcsserpaaren. Je ein Messerpaar dient zum Durchschneiden der abwechselnd
in verschiedenen Höhen stehenbleibenden Klebenähte. Beide Mes serpaare werden von
einer gemeinsamen Kurven- oder Nutenscheibe aus gesteuert, deren Bewegung mit der
Bewegung der Kurvenscheibe synchron ist, die die Hub- und Senkbewegung des Umlenkrades
steuert. Die beiden Kurvenscheiben sitzen auf derselben Achse und laufen mit derselben
Geschwindigkeit um wie die Treibachse für den Tetraederförderer.
-
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
dem nachstehend an
Hand der Zeichnung näher erläuterten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
-
Fig. 1 ist eine Zusammenstellung einer erfindungsgemäßen Abscheranordnung
in Kombination mit einer Hülsen- und Tetraederformmaschine in Seitenansicht; Fig.
2 ist ein Schnitt durch das obere Umlenkrad mit seinen Steuerorganen in einer Lage,
in der die untere Scheranordnung das Durchschneiden einer Tetraedernaht beginnen
soll; Fig. 3 und 4 sind Querschnitt bzw. Draufsicht auf die Abscheranordnung milt
ihren Betätigungs- und Steuerorganen in der der Fig. 2 entsprechenden Lage; Fig.
5 ist eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht in dem Zeitpunkt, in dem das untere
Messerpaar eine Scherbewegung ausgeführt hat und im Begriff ist, wieder geöffnet
zu werden; Fig. 6, 7 and 8 sind Ansichten betreffend die Scherbewegung des oberen
Messerpaares entsprechend den Fig. 2, 3 mid 4; Fig. 9, 10 und 11 zeigen die Lage
des oberen Umlenkrades und des oberen Messerpaares mit Betätigungsorganen in der
Lage, in der das Durchschneiden einer Tetraedernaht mit dem oberen Messerpaar ausgeführt
ist, wobei Fig. 9 eine Draufsicht und Fig. 10 und 11 Vertikalschnitte darstellen,
die das Umlenkrad mit seinen Steuerorganen bzw. das Messerpaar mit seinen Betätigungsorganen
in der genannten Lage zeigen; Fig. 12 zeigt das obere Ketten rad schaubildlich;
Fig. 13 zeigt, ebenfalls schaubildlich, die Steuerung der zusammenhängenden Tetraederfolge
oberhalb des oberen Messerpaares;
Fig. 14 zeigt Empfangs- und. W*nrdeanordnungen
für die mittels des oberen--Messefpaares abgeschnitteneu Tetraeder, gleichfalls
schauhildlich.
-
In den Zeichnungen bezeichnet T eine Maschine zur Hersteillung und
gegebeneufatls zum gleichzeitigen Anzufüllen von tetraederförm.ilgen Verpackungen.
-
An diese Tetraederformmaschine ist eine Abschermaschine 8 gemäß vorliegender
Erfindung angeschlossen, so-däß --beide Maschinen, wie gezeigt, vorteilhaft von
einer gemeinsamen Treibachse aus angetrieben werden, um den Gleichlauf der Bewegungen
der beiden Maschinen zu erleichtern, Die- erfindungsgemäße . Abschermaschine S ist
in einem Maschinengestell 10 aufgebaut, in welchem eine untere Achse 12 ortsfest
angebracht ist, die das Treibrad 14 der Absohermaschine sowie ein unteres doppeltes
Umlesk- und Treibrad 16 für den Kettentranspon tour 118 zum Transpoft - der von
der Tetraedermaschine T kommenden zusammenhängenden Tetraederfolge t zu den eigentlichen
Abscherorganen trägt. Das Treibrad 14 und das doppelte Kettenrad 16 sitzen frei
laufend auf der Achse 12 und sind auf einer gemeinsamen Nabe montiert, auf der auch
ein Kettenrad 20 zur Kraftübertragung von der Treibachse der Maschine vorgesehen
werden kann. Der Kettentransporteur 18 ist bei der gezeigten Ausführungsform aus
doppelten, parallel verlaufenden Ketten 22 und 22' zusammengesetzt, die mittels
quer gerichteter Stangen 24 zusammengehalten sind. Diese sind in Abständen voneinander
vorgesehen, die der zusammengesetzten Länge zweier Tetraeder entsprechen. Die zusammenhä-ngende
Tetraederfolge t am Transporteur kann dadurch in der Weise angeordnet werden, daß
jede zweite Quernaht zwischen den Tetraedern sich an einer Stange 24 abstützt. DieStangen
sind, wie aus Fig. 12 ersichtlich, an den Enden mit gekrümmten Steuerflächen24'
versehen, um die Tetraederkette t in richtiger Lage auf dem Transporteur 18 zu sichern.
-
Der Kettentransporteur- 18 läuft weiter über ein oberes, ebenfalls
doppeltes Umlenkrad, das als Teilungs- oder Kantenrad - (V-ierkantrad 28) mit Zähnen
30 für den Transporteur 18 versehen ist. Die Steuerzähne haben einen Abstand voneinander,
der dem Abstand zwischen den die Ketten 22 und 22' zusammenhafltenden, die zus ammenhängendeTetraederkette
t stützenden Stangen entspricht.
-
Der aufwärts gerichtete Abschnitt der Kette läuft in einer Führung
32, während der abwärts gerichtete Abschnitt über eine KettenspannSanordnung läuft,
die zum Ausgleich der Veränderungen der Kettenspannung, wie nachstehend näher beschrieben,
dient.
-
Das Kettenrad 28 ist frei beweglich auf einer Achse 34 gelagert,
die von einem Halter 36 getragen wird.
-
Dieser ist um eine Achse 38 im Maschinengestell 10 schwenkbar und
trägt. an. seinem freien Ende eine Rolle40,~die mit einer auf einer Welle 42 fest
augeordneten Kurvenscheibe 44 zusammenwirkt. Die Kurvenscheih ist so ausgebildet,
daß beim Abrollen der Rolle 40 das Umienkrad28 gehoben bzw. gesenkt wird.
-
Dies erfolgt mit einer solchen Geschwindigkeit, daß während des. Hebens
die vom rotierenden Umlenkrad 28 abwärts laufende Tetraederkette stillsteht, wogegen
sie bei der Senkbewegung des Umlenkrades 28 mit einer höheren Geschwindigkeit vorwärts
geführt wird, als der Kettentransporteur sich bewegt.
-
Das Heben und Senken des oberen Umlenkrades 28 sowie seine diskontinuierliche
Form verursachen abwechselnde Streckungen und Entspannungen in den Transportketten
22, 22'. Zum Ausgleich hierfür und
somit zur Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen
Kettenspannung in den Transportketten laufen die rückwärts laufenden Abschnitte
der Ketten über eine doppelt verzahnte Spannrolle46, die in einem Schwenkarm 48
gelagert ist, der um eine Achse 50 im Maschinengestell 10 geschwenkt werden kann.
Er ist mit einer Rolle 52 versehen, die mit einer auf der Welle 42 angeordneten
Kurvenscheibe 54 zusammenwirkt.
-
Um die erforderlfche Schlaglänge der Bewegungen des Schwenkarmes 48
zu verringern, ist beiderseits von der Spannrolle 46 je eine Rolle 56 bzw. 58 angeordnet,
wobei die eine, 56, lose auf der Welle 42 sitzt, die andere, 58, auf einer ortsfesten
Achse im Maschinengestell gelagert ist.
-
Während der Zeit, während welcher die vom oberen Umlenkrad 28 ablaufende
Tetraederkette t im Verhältnis zum Maschinengestell stillsteht, nuß das Abschneiden
des an die Reihe kommenden Tetraeders von der Tetraedefkette bewerkstelligt werden.
Nachdem die die Tetraeder miteinander verbindenden Quernähte 26 abwechselnd in zueinander
winkelrechten Richtungen verlaufen, sind hierzu zwei in verschiedenen Richtungen
wirkende Scher- oder Abschneideorgane notwendig, die naturgemäß, wenn sie stationär
sein sollen, in verschiedener Höhenlage angeordnet werden müssen, um einander während
der Abschneidearbeit nicht zu stören. Dies bedeutet, daß der abwärts gerichtete
Teil der Tetraederkettet bei abwechselnd veränderlicher Höhenlage der durchzuschneidenden
Naht stehenbleiben muß. Um dies zu ermöglichen. ist die Kurvenscheibe 44, die das
Heben und Senken des Teilungsrades 28 steuert, mit zwei oberen und zwei untetren
Lagen, nämlich mit je einer oberen und einer unteren Lage für jedes der Scher-oder
Abschneideorgane, versehen.
-
Ein jedes Scher- oder Schneideorgan besteht aus zwei als Schwere
zusammenwirkenden Messern 60, die in besonderen Haltern 62, 64 bzw. 62', 64' befestigt
sind, von denen die Halter 62 und 64 dem unteren und die Halter 62' und 64' dem
oberen Abschneideorgan zugeordnet sind. Die verschiedenen Halter sind um je einen
Zapfen schwenkbar, die an einer Platte 65 im Maschinengestell befestigt sind. Die
beiden zusammenwirkenden Messerhalter in einem jeden Paar sind mit ineinander eingreifenden
Zahnrädern 66 bzw. 66' versehen, die auf der Drehachse des betreffenden Messerhalters
sitzen.
-
Zur zwangsweisen Steuerung der Abschneidbewegungen der beiden Messerpaare
ist eine Kurven- oder Nutenscheibe 68 vorgesehen, die auf der Welle 42 fest gelagert
ist, die die früher erwähnten Kurvenscheiben 44, 54 trägt. Mit der Kurven- oder
Nuten scheibe 68 wirkt eine Rolle 70 für das untere, und eine Rolle 70' für das
obere Messerpaar zusammen. Die Rolle 70 ist in. einem um eine ortsfeste Achse 72
drehbaren Arm 74 gelagert, an dem auch eine in der Länge einstellbare Zugstange76
gelenkig befestigt ist, deren anderes Ende mit einer Nase 78 des unteren Messerhalters
62 ,gelenkig verbunden ist.
-
Die Rolle 70' ist in dem einen Ende eines um die ortsfeste Achse
80 drehbaren Armes 74' gelagert; im anderen Ende desselben ist eine in der Länge
einstellbare Zugstange76' gelenkig befestigt. Diese ist mit einem Zahnsegment 82
gelenkig verbunden, das mit dem Zahnrad 66' auf dem oberen Messerhalter 62' im Eingriff
steht.
-
Die- zusammenhängende Tetraederkette darf naturgemäß während der
Abscher- oder .Abschneidearbeit nicht ganz frei herabhängen, da sie dabei leicht
in Schwingungen geraten kann, so daß die Tetraeder.
während sie
sich vom vertikal abwärts gerichteten Ende der Tetraederkette abwärts bewegen, leicht
dadurch beschädigt werden, daß sie an dieSchneidkanten 60 stoßen. Gleichzeitig ist
es natürlich erwünscht, daß die abgeschnittenen Tetraeder inentsprechen,derOrientierung
und Ordnung weiter transportiert werden könneu. Zu diesem Zweck sind Führungen bei
den Absche,rstelIen vorgeseuhen. Je J eine Führung ist unmittelbar oberhalb eines
jeden Messerpaares angeordnet, wobei die obere Führung mit 84 (Fig. 6 bis 10), die
untere dagegen mit 86 (Fig. 6 bis 9) bezeichnet worden ist. Die obere Führung ist
auf Fig. 13 auch in ihren Einzelheiten veranschaulicht.
-
Beide Führungen 84 bzw. 86 sind mit einem Durchgang von ungefähr
quadratischem Querschnitt (vgl.
-
Fig. 8 und 9) für die Tetraederkette ausgeführt, wobei der quadratische
Querschlnitt sich in der Hauptsache dem Umriß eines in die Horizontalebene projizierten,
auf der einen Velrsiejgellungslçante vertikal stehenden Tetraeders anschließt. Die
Ecken des quadratischen Durchganges sind hierbei, wie bei 88 gezeigt, etwas ausgeschnitten,
um zu verhindern, daß die äußeren Enden einer durchgeschnittenen Tetraederkante
in der Nähe der Ecken gegen die Kanten der Führung stoßen können.
-
Damit die Tetraederkette beim Starten der Maschine richtig in die
obere Führung eingeführt wird, ist diese letztere mit aufwärts sich verbreiternden
Leitflächen 90 ausgerüstet, wie dies aus Fig. 8, 9 und 13 ersichtlich ist. Eine
dieser Flächen, 90', ist um eine Kante schwenkbar oder federnd ausgeführt, so daß
sie bei verhältnismäßig kleiner Überbelastung, die beim Stockes der Tetraederlçette
t in den Schervorrichtungen oder in den zu diesen führenden Steuerungen entsteht,
etwas auswärts gebogen wird und dabei einen Stromschalter 92 od. dgl. betätigt,
der den Strom des Antriebsmotors der Maschine unterbricht.
-
Unterhalb der Abschervorrichtungen ist ein Transporteur 94 vorgesehen,
der in der dargestellten Ausführung aus zwei über Rollen 96 laufenden Keilriemen
98 besteht. Auf den einander zugekehrten schrägen Flächen der Keilriemen ruhen die
von derselben unten gelegenen Kante ausgehenden beiden Flächen der transportierten
Tetraeder.
-
Nachdem die Nähte, die durchschnitten werden sollen, abwechselnd
in zueinander winkelrechten Richunten verlaufen, darf nur jedes zweite Tetraeder
t', namentlich dasjenige, welches entlang einer zur Bewegungs richtung des Transporteurs
94 winkel rechten Naht abgeschnitte-n wird, unmittelbar auf den Transporteur herabfallen,
wobei es in die richtige Lage gelangt. Jedes der anderen Tetraeder t", d. li. derjenigen,
die entlang einer mit der Bewegungsrichtung des Transporteurs parallelen Naht abgeschnitten
werden, hat ja seine untere Kante quer zurBewegungsrichtung des Transporteurs und
muß deshalb umgedreht werden, um in die richtige Lage auf dem Transporteur zu kommen.
Diese Umdrehung kann selbstverständlich auch dadurch erfolgen, daß die untere Kante
jedes zweiten Tetraeders auf die beiden Keilriemen aufschlägt und dadurch einen
Bewegungsimpuls in der Bewegungsrichtung dieser Riemen erhält, der ea in die richtige
Lage schwenkt. Hierdurch wird aber der Abstand zwischen den Tetraedern auf dem Transporteur
94 ungleichmäßig.
-
Um die erforderliche Verdrehung jedes zweiten Tetraeders in der Weise
zustande zu bringen, daß- sämtlichte Tetraecler in gleichen Abständen auf dem Transporteur
94 liegen, und um gleichzeitig Stöße zwischen den quer verlaufenden Tetraederkanten
und dem
Transporteur 94 zu vermeiden, ist bei der gezeigten Ausführungsform eine
besondere Empfangs- und Dreheitnrichtung (Fig. 7, 10, 11-und 14) vorgesehen.
-
DieseAnordnung besteht aus gabelförmigen Schwenkarmen 100, deren freie
Enden als Haken - 102 mit Seitenflächen 104 ausgebildet sind. Diese bilden Ecken,
in welche die abwärts gerichteten Tetraederecken hineinpassen. Die Schwenkarme 100
sind um eine Achse 106 schwenkbar und stehen durch einen Hebel 108 und einen um
die Achse 72 drehbaren Winkelparm 110 unter Einwirkung der Kurvenscheibe 112, die
auf der Welle 42 sitzt, wie die Kurven- oder Nutenscheibe 68, die dieAblscherbewegunlgen
regelt. Der Winkel arm 110 ist an einem Ende mit einer Rolle 114 ausgerüstet, die
mittels einer Feder 116 gegen die Kurve 112 gedrückt wird.
-
Die Welle 42, die die verschiedenen Kurven trägt, die das Heben und
Senken des oberen Umlenkrades 28, die Ablscherbewegungen beider Messerpaare, die
Regelung der Spannung des rückwärts gerichteten Teiles des Kettentransporteurs 18
und schließlich die Empfangs- und Dreheinrichtung für jedes zweite abgeschmttene
Tetraeder steuern, wird vom Kettenrad 14 mittels einer Kette 118 getrieben, die
über ein auf der Welle 42 sitzendes Kettenrad 120 läuft. Von einem anderen Kettenrad
122 auf derselben Welle geht eine Antriebskette 124 zum Kettenrad 126 auf der Nabe
der Rollen 96, wodurch der Transporteur 94 seine Bewegung erhält.
-
D,ieerfindungsgemäßeAnordnung arbeitet wie folgt: Die aus der Tetraedermasohine
T kommende Reihe oder das Band zusammenhängender Tetraeder t wird auf den Transporteur
18 gebracht, so daß jede zweite quer gehende Naht zwischen den Tetraedern auf je
einen der quer gehenden Stäbe24 zu liegen kommt, so daß zwischen zwei benachbarten
Stäben je zwei Tetraeder frei hängen, mit der sie verbindenden Naht 26 winkelrecht
zur Ebene des Transporteurs 18. Die Tetraederreihe wird durch den Transporteur 18
aufwärts auf das Teilungsrad 28 befördert und dort in abwärts gehende Bewegung umgelenkt,
wobei das Umlenken der Reihe längs den an den quer verlaufenden Stäben 24 liegenden
Nähten erfolgt. Der umgelenkte, abwärts gerichtete Teil der Tetraederkette wird
zwischen den Leitflächen 90 in die obere Führung 84 und die untere Führung-86 eingepaßt.
-
Zur näheren Beschreibung des Arbeitsverlaufes während des Abscherens
wird als Ausgangslage die in den Fig. 2, 3 und 4 gezeigte Lage der verschiedenen
auf der Welle 42 sitzenden Kurvenscheiben gewählt. Hierbei befindet sich das Teilungsrad
28 in seiner tiefsten Lage. Die Rolle 40 liegt in dem tiefsten Wellental der Kurve
44. Gleichzeitig befindet sich die Rolle 70 unmittelbar vor dem Eingang zum einwärts
gebogenen Rillenteil der Nutenscheibe 68.
-
Bei der Drehung der Kurvenscheibe 44 und der Nutenscheibe 68 in der
vom Pfeil P angegebenen Richtung rollt die Rolle 40 auf einen Höhepunkt der Kurve
44 zu, wobei der Halter 36 und damit das Teilungsrad 28 mit einer Geschwindigkeit
gehoben wird, die gleich der Fördergeschwindigkeit der zusammenhängenden Tetraederkette
ist.-Hierdurch steht der vom Teilungsrad 28 durch die Führungen 84, 86 herabhängende
Teil des Tetraederbandes t im Verhältnis zum Maschinengestell still. Gleichzeitig
gleitet die Rolle 70 gegen den Mittelpunkt der Nutenscheibe 68 und übt-hiermit durch
den Mechanismus 74, 76 einen Zug in der Nase 78 auf den unteren Messerhalter 62
aus. Dadurch wird dieser gedreht und die Drehbewegung durch die -Zahnräder 66 auch
an den anderen
Messerhalter übertragen. - Die beiden Messerhalter
führen nun mit ihren Schneidkanten 60 eine Scherung durch die in der Höhe der Schneidkanten
stillstehende Quernaht zwischen zwei Tetraedern aus.
-
Die Bewegung ist in der in Fig. 5 gezeigten Lage abgeschlossen.
-
Das durch die oben beschriebenen Arbeitsschritte abgeschnittene unterste
Tetraeder t' fällt gerade abwärts, wobei seine untere Kante zwischen den Keilriemen98
des Transporteurs 94 parallel mit diesem zu liegen kommt.
-
Bei fortgesetzter Drehung in Richtung des Pfeiles P entfernt sich
die Rolle 70 aufs neue vom einwärts gebogenen Rillenteil der Nutenscheibe. Diese
Bewegung wird durch den Mechanismus 74, 76 als Offnungsbewegung auf die Messer übertragen.
So;bald die Messer genügend geöffnet sind, beginnt die Rolle 40 aus der entsprechenden
oberen Lage auf der Kurve 44 abwärts zu gleiten, wodurch der Halter 36 und dadurch
auch das Teilungsrad 28 aufs neue gesenkt werden. Die Abwärtsgeschwindigkeit des
abwärts gerichteten Teiles des Tetraederbandes t ist gleich der Summe der Fördergeschwindigkeit
des Transporteurs 18 und der Senkgeschwindigkeit des Teilungsrades 28. Damit wird
somit die kontinuierliche Förderung auf dem Transporteur 18 in eine intermittierende
Förderbewegung durch die eigentliche Abschervorrichtung umgewandelt.
-
Die Abwärtsförderung der zusammenhängenden Tetraederkette wird sodann
fortgesetzt, bis die Welle 42 mit ihren verschiedenen Kurvenscheiben in die in Fig.
6 und 7 gezeigte Lage (obere Bodenlage) gelangt ist, in welcher die nächste Naht
zwischen zwei Tetraedern sich in der Höhe des oberen Messerpaares 62', 64' befindet.
Bei fortgesetzter Drehung in Richtung des Pfeiles P wird der Halter 38 aufs neue
durch den anderen Teil der Kurve 44 gehoben, auf der die Rolle40 sich abstützt.
Das Heben erfolgt hierbei in einem solchen Takt, daß die Weiterförderung des Tetraederbandes
t ausgeglichen wird und somit die Naht, die nun durchschnitten werden soll, in der
Nähe des oberen Messerpaares stillsteht, bis die Rolle 40 den höchsten Punkt der
zweiten Hälfte der Kurve 44 erreicht hat. Während dieser Stillstandsperiode der
Tetraedernaht zwischen den Messern des oberen Messerpaares rollt die Rolle 70' in
den einwärts gebogenen Teil der Rille auf der Nutenscheibe 68 hinein und verursacht
durch Vermittlung der Übertragungsglieder 74', 76' die Drehung des Zahnsegments
82. Diese Drehung wird durch das Zahnrad 66 in eine Scherbewegung der oberen Messerhalter
62', 64' mit ihren Schneidkanten 60 übertragen, so daß die Tetraedernaht durchschnitten
wird.
-
Gleichzeitig mit der Scherbewegung des oberen Messerpaares tritt
bei der gezeigten Ausführungsform der gabelförmige Schwenkarm 100 in Wirkung. Nachdem
die Betätigungsorgane des oberen Messerpaares in die in Fig. 7 dargestellte Lage
gelangt sind, d. h. sobald die Messer im Begriff sind, ihre Scherbewegung zu beginnen,
ist die Rolle 114 auf den höchsten Punkt der Nockenkurve 112 gelangt, was zur Folge
hat, daß der Schwenkarm 100 unter Vermittlung des Winkelarmes 110 und des Verbindungsstückes
108 aufwärts gedreht wird. Seine hakenförmigen Enden stützen die untere Kante des
Tetraeders t", das soeben abgeschnitten wird. Der Schwenkarm bleibt in dieser Lage,
bis die oberen Messer das Abschneiden beendigt haben. Diese Lage ist in den Fig.
10 und 11 gezeigt.
-
Bei weiterer Rotation der Welle 42 in Richtung des Pfeiles P rollt
die Rolle 114 wieder vom Nocken der
Kurve 112 herab, wodurch der Winkelarm 110 im
Uhrzeigersinne aus der Lage gemäß Fig. 7 verdreht wird, so daß eine Drehung des
gabelförmigen Schwenkarmes 100 in die in Fig. 11 gezeigte Lage in entgegengesetzter
Richtung erfolgt. Während dieser Drehbewegung wird die untere Kante des soeben abgeschnittenen
Tetraeders t" abwärts nach rechts mitgenommen, wie dies aus einem Vergleich der
Fig. 7 und 11 hervorgeht, so daß das Tetraeder um eine halbe Umdrehung umgekippt
wird und mit seiner während des Abschneidevorganges oberen Kante abwärts gerichtet
auf den Transporteur 94, d. h. in gleicher Lage, wie das vorangehende, mittels des
unteren Messerpaares abgeschnittene Tetraeder t' gelangt. Hiernach wiederholt sich
der ganze oben beschriebene Arbeitsverlauf. Durch entsprechende Dimensionierung
und Einstellung der Empfängeranordnung kann man erreichen, daß die abgeschnittenen
Tetraeder jeweils in demselben Abstand voneinander auf den Transporteur 94 zu liegen
kommen, mittels dessen sie zu einer Lagerstelle oder zu einer zum Verpacken in geeignete
Behälter dienenden Verpal:-kungsmaschine geführt werden können.
-
Die Erfindung ist naturgemäß nicht auf die oben beschriebene und
in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern kann in ihren
Einzelheiten in verschiedener Weise verändert werden, wenn sie nicht aus dem Rahmen
der Erfindung heraustritt. So können z. B. die Messer zum Abschneiden der einzelnen
Tetraeder durch rotierende Messer od. dgl. ersetzt werden. Ferner kann das untere
Umlenkrad des die zusammenhängenden Tetraeder befördernden Transporteurs die gleiche
Ausführung haben wie das obere Umlenkrad, so daß keine Veränderungen in der Kettenspannung
auf Grund der Diskontinuität des Umlenkradumfanges entstehen.
-
Durch eine solche Anordnung erhält die die Kettenspannung regelnde
Kurve ein einfacheres Aussehen.
-
PATENTANSPROCHE: 1. Maschine zum Abtrennen der Tetraeder aus einem
zusammenhängenden Band von tetraederförmigen Verpackungen, die durch Pressen und
Verkleben hergestellt sind und deren aufeinanderfolgende Klebenähte in gleichen
Abständen zueinander senkrecht stehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Tetraederband
über eine Fördervorrichtung (22, 24) gleichförmig auf ein Umlenkrad (28) geführt
wird, auf dem die Tetraeder in gleichlaufenden Nähten (26) aufliegen und dessen
Achse (34) in Förderrichtung eine hin- und hergehende Bewegung erteilt wird, wodurch
das Tetraederband in der nachfolgenden Abschneidvorrichtung (62, 64, 62', 64') während
des Durchschneidens der Klebenähte zum Stillstand kommt.