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DE1124865B - Maschine zum Herstellen gefuellter und verschlossener Beutel - Google Patents

Maschine zum Herstellen gefuellter und verschlossener Beutel

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Publication number
DE1124865B
DE1124865B DEH38856A DEH0038856A DE1124865B DE 1124865 B DE1124865 B DE 1124865B DE H38856 A DEH38856 A DE H38856A DE H0038856 A DEH0038856 A DE H0038856A DE 1124865 B DE1124865 B DE 1124865B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine according
chain
jaws
jaw
hose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH38856A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Niethammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoefliger und Karg KG
Original Assignee
Hoefliger und Karg KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoefliger und Karg KG filed Critical Hoefliger und Karg KG
Priority to DEH38856A priority Critical patent/DE1124865B/de
Publication of DE1124865B publication Critical patent/DE1124865B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B59/00Arrangements to enable machines to handle articles of different sizes, to produce packages of different sizes, to vary the contents of packages, to handle different types of packaging material, or to give access for cleaning or maintenance purposes
    • B65B59/02Arrangements to enable adjustments to be made while the machine is running
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B59/00Arrangements to enable machines to handle articles of different sizes, to produce packages of different sizes, to vary the contents of packages, to handle different types of packaging material, or to give access for cleaning or maintenance purposes
    • B65B59/003Arrangements to enable adjustments related to the packaging material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/10Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs
    • B65B9/20Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the webs being formed into tubes in situ around the filling nozzles
    • B65B9/207Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the webs being formed into tubes in situ around the filling nozzles the web advancing continuously

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen gefüllter und verschlossener Beutel Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen gefüllter und verschlossener Beutel aus einem zum Schlauch geformten Folienband.
  • Der mit Hilfe einer Formschulter gebildete Schlauch umschließt bei einer bekannten Gattung dieser Maschinen ein Füllrohr. Die sich hierbei auf der Oberfläche des Füllrohres überlappenden Ränder des Bandes werden dann miteinander durch Anlegen von Wärme undioder Druck übertragenden Backen, z. B. durch Verschweißen, Verkleben, Versiegeln od. dgl., miteinander verbunden. Der so gebildete Schlauch wird dann vom Füllrohr abgezogen und unterhalb des Füllrohres durch von zwei Seiten am Schlauch angreifende Backen zusammengequetscht, wobei an den Quetschstellen die einander gegenüberliegenden Schlauchwandungen miteinander verbunden werden, so daß sich den Schlauch in Beutel unterteilende Querverschlüsse bilden. Nach der Bildung des ersten Querverschlusses wird durch das Füllrohr eine für einen Beutel bestimmte Portion des Füllgutes eingefüllt, so daß nach der Bildung des nächsten Querverschlusses diese Portion sich zwischen zwei Querverschlüssen befindet. Anschließend werden dann die Beutel vom Schlauch durch einen Schnitt durch die Mitte der Querverschlüsse abgetrennt.
  • Bei bekannten Maschinen dieser Art wird die Folie schrittweise fortbewegt. Diese schrittweise Bewegung der Folie hat insbesondere in Verbindung mit der Formschulter den Nachteil, daß für einen Schritt verhältnismäßig viel Zeit erforderlich ist, da die Bewegung sehr sanft anlaufen muß.
  • Es sind bereits auch Maschinen zum Herstellen gefüllter und verschlossener Beutel aus einem zum Schlauch geformten Folienband bekannt, die mit an mindestens einem kontinuierlich umlaufenden Träger angeordneten Preß- und Schweißbacken zum Abteilen des Schlauchs in einzelne Beutel ausgerüstet sind. Die Preß- und Schweißbacken arbeiten dabei mit entsprechenden Gegenwerkzeugen sowie mit Trenneinrichtungen zusammen.
  • Bei diesen Maschinen ist eine selbsttätige Anpassung der Querverschlußstellen an vorhandene Schlauchaufdrucke während des Betriebs nicht möglich, desgleichen die Herstellung von Beuteln unterschiedlicher Länge.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile mit Hilfe von Vorrichtungen auszuschalten, welche es gestatten, die oben geschilderten Vorgänge an einem dauernd laufenden Band durchzuführen. Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Abstände der Preß- und Schweißbacken stufenlos und ohne Unterbrechung des Maschinenlaufs verstellbar sind in der Weise, daß bei einem in bekannter Weise als Rad ausgebildeten Backenträger die einzelnen Backen an radial verstellbaren Stößeln angeordnet sind oder bei einem ebenfalls in bekannter Weise in Form einer Kette oder eines endlosen Bandes ausgebildeten Träger jeweils eine die Kettenglieder miteinander verbindende und in einer Bohrung des anderen Kettengliedes geführte Stange vorgesehen ist, die gegen die Kraft einer Feder in Längsrichtung der Kette verschiebbar ist. Dabei hat sich als zweckmäßig erwiesen, zum Verstellen des Backenabstandes bzw. zum Einstellen der Abschneidvorrichtung einen gemeinsamen, in bekannter Weise durch eine die Markierungen der Folie abtastende Kontrolleinrichtung steuerbaren Verstellmotor vorzusehen.
  • Das Prinzip der fotoelektrischen Steuerung von Vorgängen in Verpackungsmaschinen abhängig von Markierungen auf den zu verarbeitenden Folien ist an sich bekannt. So erfolgt bei einer intermitticrend arbeitenden Maschine zum Herstellen gefüllter und verschlossener Beutel eine Korrektur des Folien- bzw.
  • Schlauchvorschubs in der Weise, daß bei einem nicht genügend geförderten Folienstück über eine mit einer Fotozelle bestückte Kontrolleinrichtung der Folienvorschub nachgeregelt wird, so daß die Folie noch um einen bestimmten Betrag nachgeschoben wird. In den Fällen jedoch, in denen das vorgeschobene Folienstück zu groß ist, tritt die Kontrolleinrichtung nicht in Tätigkeit. Das heißt, eine Regulierung des Vorschubes ist nur in dem Sinne möglich, daß ein zusätzliches Stück Folie nachgeschoben wird.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung nach der Erfindung ist demgegenüber eine grundsätzlich andere.
  • Hier erfolgt die Anpassung der Querverschlußabstände an Markierungen der Folie bzw. des Schlauchs durch selbsttätiges Verändern der Abstände der Preß-und Schweißwerkzeuge einschließlich einer entsprechenden Verstellung der Schneidvorrichtung, und zwar in beiden Richtungen, d. h. unabhängig davon, ob der durch zwei Markierungen abgegrenzte Folienbereich größer oder kleiner ist.
  • Als Gegenstütze kann ein dem Backenträger entsprechender Backenträger oder ein endloses Band, eine Kette od. dgl. vorgesehen sein. Solange die Gegenstütze mit den Backen umläuft, wird der Schlauch an den Stellen, an denen die Backen anliegen, gequetscht, so daß die Verbindung hergestellt wird.
  • Durch Einstellung der Umlaufzeit der Backen und durch Wahl eines bestimmten Teiles des Trägerumfanges, an dem die Gegenstütze mit den Backen mitläuft, kann die Zeit, die zur Herstellung der Querverschlüsse erforderlich ist, beliebig eingestellt werden, so daß das Verschließen der Beutel durch die Herstellung der Querverschlüsse an einem dauernd mit gleichmäßiger Geschwindigkeit laufenden Band durchführbar ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in den am Schluß der Beschreibung aufgeführten Unteransprüchen angegeben.
  • In der folgenden Beschreibung ist die Erfindung an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine schematisch vereinfachte, perspektivische Vorderansicht des Füllteiles eines Ausführnngsbeispieles der Erfindung, Fig. 2 eine schematisch vereinfachte Seitenansicht der Maschine nach Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch das Antriebs- und Verstellgetriebe der Maschine nach den Fig. 1 und 2, Fig. 4 eine Blockschaltung einer Steuereinrichtung für die Maschine nach den Fig. 1 bis 3, Fig. 5 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung eines abgewandelten Ausführungsbeispieles, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5 in vergrößerter Darstellung, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 5, Fig. 8 ein Schema des Antriebes für die Backenträger der Maschine nach Fig. 5, Fig. 9 und 10 Einzelheiten zur Erläuterung des Antriebes nach Fig. 8.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 bis 4 Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsbeispiel besteht im wesentlichen aus einer Füllvorrichtung 1, einem radförmigen Backenträger 2, einer Gegenstütze 3, einer Abschneidvorrichtung 4, einer Steuervorrichtung 5 (Fig. 4) und einem Antriebs- und Verstellgetriebe 6 (Fig. 3).
  • Die Füllvorrichtung 1 bildet nicht den Gegenstand der Erfindung. Es kann daher eine beliebige bekannte Füllvorrichtung zum stetigen oder chargenweisen Zuführen des Füllgutes vorgesehen sein. Lediglich zur Erleichterung des Verständnisses der Wirkungsweise der ganzen Maschine ist in Fig. 1 die Füllvorrichtung 1 schematisch vereinfacht dargestellt.
  • Diese besteht aus einer absatzweise angetriebenen Scheibe 1.1, an deren Unterseite nach beiden Seiten hin offene Meßbehälter 1.11 befestigt sind. Über der Scheibe 1.1 ist ein Fülitrichter 1.2 befestigt, der mit dem abzufüllenden Gut, z. B. mit irgendeinem Nahrungs- oder Genußmittel, gefüllt wird. Hierbei ist der Trichter 1.2 so angeordnet, daß sich seine untere Öffnung während des Stillstandes der Scheibe 1.1 genau über jeweils einer Öffnung 1.12 in der Scheibe 1.1 befindet. Jede Öffnung 1.12 bildet die obere Mündung in den Meßbehälter 1.11, so daß durch diese während des Stillstandes der Scheibe 1.1 das Füllgut in den entsprechenden Meßbehälter 1.11 eingeführt wird.
  • In einem Abstand unter der Scheibe 1.1 befindet sich eine feststehende Scheibe 1.3, die die unteren Öffnungen der Meßbehälter 1.11 abschließt. Die Platte 1.3 ist an einer Stelle, an der sich während des Stillstandes der Scheibe 1.1 ein Meßzylinder befindet, mit einer Öffnung 1.31 versehen, an die sich ein Füllrohr 1.32 anschließt. Die ganze Füllvorrichtung 1 wird vom Maschinengehäuse 8 getragen.
  • Der untere Teil des Füllrohres 1.32 bildet einen Teil einer Führung für ein Folienband 7, das in die Maschine auf eine Rolle7.1 aufgewickelt eingeführt wird, die im Gehäuse 8 drehbar gelagert ist. Um eine gewisse Spannung des Folienbandes 7 zu gewährleisten, ist für die Rolle7.1 eine Bremsvorrichtung vorgesehen, die aus einem am Umfang der Rolle 7.1 anliegenden und mit einem Gewicht 7.21 beschwerten Band 7.2 besteht. Über Umlenkrollen 7.31 und 7.32 wird das Band 7 einer zum bekannten Stand der Technik gehörenden Formschulter 7.4 zugeführt, durch die das der Formschulter zugeführte ebene Band um das untere Ende des Füllrohres 1.32 so umgelegt wird, daß sich die Ränder des Bandes 7 überlappen. Um diese sich überlappenden Ränder miteinander zu verbinden, ist eine als Rolle 7.41 ausgebildete Backe vorgesehen, die durch die Kraft einer Feder 7.42 auf die sich überlappenden Ränder gedrückt wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Band 7 aus einem durch Anwendung von Druck und Wärme verschweißbaren Kunststoff. Aus diesem Grunde ist die Rolle 7.41 mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten elektrischen Heizvorrichtung bekannter Art versehen.
  • Nachdem das nun einen Schlauch 7' bildende Band vom Füllrohr 1.32 abgezogen ist, wird es durch den Zwischenraum zwischen dem radförmigen Bakkenträger2 und der Gegenstütze 3 durch zwei Bürstenwalzen 7.51 und 7.52 derAbschneidvorrichtung 4 zugeführt.
  • Der im folgenden kurz Backenrad 2 genannte radförmige Backenträger besteht aus einer Radnabe 2.1, die drehbar, aber axial unverschiebbar im Gehäuse 8 gelagert ist. In der Nabe 2.1 sind radial verschiebbare Stößel 2.2 vorgesehen, an deren äußeren Enden elektrisch beheizbare Schweißbacken 2.21 befestigt sind.
  • Die Nabe 2.1 ist glockenförmig ausgebildet, und in ihrem Inneren ist ein axial verschiebbarer Verstellkonus 2.3 angeordnet, der auf einer Hohlwelle 2.31 befestigt ist, Die Hohlwelle 2.31 ist mit der Nabe 2.1 nicht drehbar, aber axial verschiebbar mittels einer in eine Axialnut 2.311 eingreifenden Feder 2.11 verbunden. In der Mantelfläche des Verstellkonus 2.3 ist für jeden Stößel 2.2 je eine sich in einer Axialebene erstreckende Nut 2.32 vorgesehen, in die eine am inneren Ende des Stößels 2.2 vorgesehene Rolle 2.22 eingreift. Durch die Kraft einer sich an einem Bund 2.23 des Stößels 2.2 abstützende Feder 2.24 wird jeder Stößel 2.2 radial nach innen gegen die Mantelfläche des Verstellkonus 2.32 gedrückt.
  • Das dem Verstellkonus 2.3 abgekehrte Ende der Hohlwelle 2.31 ist drehbar, aber axial nicht verschiebbar mit einem Teil 2.4 verbunden, der mit vorzug weise zwei Gewindebohrungen 2.41 versehen ist.
  • Diese Verbindung ist beim dargestellten Beispiel in der Weise durchgeführt, daß der Teil 2.4 mit einer Nabe 2.42 versehen ist, in die die Hohlwelle 2.31 eingreift, und daß zu beiden Seiten der Nabe 2.42 Scheiben 2.43 angeordnet sind, die mittels Stiften 2.44 fest mit der Welle 2.31 verbunden sind. In die Gewindebohrungen2.41 greifen in Gehäuseteilen 8.11 und 8.12 drehbar, aber axial nicht verschiebbar gelagerte Gewindespindeln 2.45 ein. An den aus dem Gehäuseteil 8.12 herausragenden Ende 2.451 einer jeden Gewmdespindel est je ein Zahnrad 6.11 und 6.12 befestigt. Diese beiden Zahnräder sind durch ein Zahnrad 6.13 miteinander verbunden.
  • Für den Antrieb des Backenrades 2 ist mit diesem mittels eines Stiftes 6.21 ein Zahnrad 6.2 verbunden, das mit einem auf einer Antriebswelle 6.3 befestigten Ritzel 6.31 kämmt. Die in Fig. 3 abgebrochen dargestellte Antriebswelle 6.3 wird mit einer konstanten Drehzahl von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Motor angetrieben. Die Welle 6.3 ist mit der Achswelle 6.41 eines Differentialgetriebes 6.4 über ein Getriebe oder eine Kette verbunden. In Fig. 3 ist einfachheitshalber für diese Verbindung eine Kette 6.32 dargestellt, die ein Kettenrad 6.33 auf der Welle 6.3 mit einem Kettenrad 6.411 auf der Achswelle 6.41 verbindet.
  • Über das Differentialgetriebe 6.4 ist die Antriebswelle 6.3 mit der Abschneidvorrichtung 4 verbunden.
  • Das Gehäuse 6.42 des Differentialgetriebes 6.4 ist mit einem Zahnkranz 6.421 versehen, der mit einem Ritzel 6.51 und mit dem Zahnrad 6.12 der Gewindespindel 2.45 kämmt. Das Ritzel 6.51 ist über ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Getriebe mit einem Stellmotor 6.5 verbunden. Steht der Stellmotor 6.5, dann werden das Gehäuse6.42 und damit die Gewindespindel 2.45 in einer bestimmten Stellung festgehalten. Hierbei wird die Drehung der Achswelle 6.41 vom Achswellenkegelrad6.43 über die Ausgleichskegelräder 6.44 auf das zweite Achswellenkegelrad 6.45 übertragen, das auf dem einen Ende der zweiten Achswelle 6.46 befestigt ist.
  • Auf dem anderen Ende der Welle 6.46 ist ein Zahnrad 4.1 befestigt, das mit einem zweiten Zahnrad 4.2 kämmt. Das Zahnrad 4.2 trägt ein Messer 4.3, das mit einem fest angeordneten Gegenmesser 4.31 zusammenwirkt. Während jeder Umdrehung des Zahnrades 4.2 wird der von dem Backenrad 2 kommende, aus dem Folienband 7 geformte Schlauch 7' zerschnitten. Die Übersetzungen des Antriebsgetriebes 6 sind dabei so gewählt, daß das Zahnrad 4.2 immer dann eine ganze Umdrehung ausführt, wenn sich das Backenrad 2 um den Winkelabstand zwischen zwei Backen 2.21 gedreht hat.
  • Die Gegenstütze zum Andrücken des Schlauches 7' an die Backen 2.21 besteht aus einem endlosen Band 3.1, das um eine auf einer gehäusefesten Achse 3.21 drehbar gelagerte Umlenkrolle 3.2 und zwei auf verschiebbaren Achsen 3.33 bzw. 3.47 gelagerte Rollen 3.3 und 3.4 umgelenkt ist. Das Band 3.1 liegt über einen Teil des Umfanges des Backenrades 2 an den Backen2.21 an. Damit die Anlage des Bandes mit einem gewissen Druck erfolgt, ist die Rolle 3.3 in einer Gabel 3.31 gelagert, die gegen die Kraft einer Feder 3.32 verschiebbar ist. Durch die Kraft der Feder 3.32 wird das Band 3.1 gespannt, so daß es immer mit einem gewissen Druck auf den Backen 2.21 aufliegt. Die Rolle3.4 ist im Arm3.42 eines Winkelhebels gelagert, dessen zweiter Arm 3.43 mittels einer Rolle 3.44 an einem umlaufenden Nocken 3.45 anliegt. An diesen Nocken wird die Rolle 3.44 mittels der Kraft einer Feder 3.46 gedrückt. Der in Fig. 2 nur teilweise dargestellte Nocken 3.45 ist an einer in der Zeichnung nicht dargestellten Welle angeordnet, die von der Antriebswelle 6.3 über ein in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestelltes Getriebe so angetrieben wird, daß sie sich in der Zeit immer einmal um ihre Welle dreht, in der sich das Backenrad um den Winkelabstand zwischen zwei Backen 2.21 dreht. Hierbei ist die Phase der Bewegung des Nokkens 3.45 gegenüber der Bewegung der Backen 2.21 und der Scheibe 1.1 der Füllvorrichtung so abgestimmt, daß sich die Rolle 3.4 in der in Fig. 2 dargestellten Stellung der Backen 2.21 in ihrer dem Backenrad am nächsten liegenden Stellung befindet und daß in dieser Zeit sich die Scheibe 1.1 gerade bewegt.
  • Während des Stillstandes der Scheibe 1.1 dagegen befindet sich die Rolle3.4 in ihrer vom Backenrad 2 entferntesten Stellung. Dadurch wird erreicht, daß, wenn eine neue Backe 2.21 gerade den Schlauch 7' berührt, der Schlauch durch die Rolle 3.4 an die Backe herangedrückt wird und in dieser Zeit kein Füllgut in den Schlauch eingefüllt wird.
  • In der Zeit aber, in der die Scheibe 1.1 stillsteht und das Füllgut in den Schlauch7' eingefüllt wird, ist der obere Teil des Bandes 3.1 vom Schlauch 7' abgehoben, so daß die Schlauchöffnung möglichst groß ist, damit das Füllgut bis zu dem durch das Verschweißen des Schlauches an der Berührungsstelle des Schlauches 7' mit der obersten am Schlauch anliegenden Backe 2.21 gebildeten Querverschuß 7.6 unbehindert in den Schlauch hineinfallen kann.
  • Um eine ganz sichere Verschweißung des Schlauches in den Querverschlüssen 7.6 zu erzielen, ist zum zusätzlichen Andrücken des Bandes 3.1 an eine Backe 2.21 eine Gegenbacke 3.5 vorgesehen, die mit einem Arm 3.51 an einer umlaufenden Welle 3.52 befestigt ist. Die Drehzahl der Welle 3.52 ist sovielmal größer als die Drehzahl des Backenrades 2, als Backen 2.21 auf dem Backenrad 2 vorgesehen sind, so daß die Backe 3.5 in der Zeit einmal um ihre Welle 3.52 umläuft, in der sich das Backenrad 2 um den Winkelabstand zwischen zwei Backen 2.21 dreht. Vorzugsweise ist die Backe 3.5 gegen die Kraft der Feder zur Welle 3.52 hin verschiebbar.
  • Ist das Folienband 7 bedruckt, dann muß darauf geachtet werden, daß die Querverschlüsse 7.6 genau zwischen den bedruckten Flächen liegen. Um hier eine selbsttätige Regelung zu ermöglichen, ist eine Steuervorrichtung 5 (Fig. 4) vorgesehen. Die Steuervorrichtung 5 besteht aus einer elektrooptischen Abtasteinrichtung 5.1, die eine Lichtquelle 5.11 enthält, deren Licht von dem Folienband 7 auf eine Fotozelle 5.12 reflektiert wird. Auf dem Folienband7 sind durch die Fotozelle reglstrierbare Markierungen 7.7 vorgesehen. Sobald das von einer solchen Markierung 7.7 reflektierte Licht die Fotozelle5.12 trifft, verursacht die Abtasteinrichtung 5.1 einen elektrischen Impuls, der über einen Umsetzer 5.2 einer Vergleichsstufe 5.3 zugeleitet wird.
  • Weiterhin ist eine mit dem Backenrad 2 gekoppelte Nockenscheibe 5.4 vorgesehen, deren Nocken 5.41 einen elektrischen Tastschalter 5.42 schließt und dadurch ebenfalls kurzzeitig einen Impuls erzeugt. Die Nockenscheibe 5.4 ist hierbei so über ein in der 7eichnung nicht dargestelltes Getriebe mit dem Backenrad 2 gekoppelt, daß ihre Drehzahl um sovielmal größer ist als die Drehzahl des Rades 2, als das Rad 2 Backen 2.21 aufweist. Die Phase der Umlaufbewegung der Nocke 5.4 ist dabei so gewahlt, daß der von dem Nocken 5.41 erzeugte Impuls dann zu gleicher Zeit mit dem von der fotoelektrischen Zelle 5.12 verursachten Impuls erzeugt wird, wenn die Lage des Bandes 7 hinsichtlich der Backen 2.21 richtig ist. Der vom Schalter 5.42 verursachte Impuls wird ebenfalls über einen Umsetzer 5.5 der Vergleichsstufe 5.3 zugeführt. Treffen beide Impulse gleichzeitig ein, dann wird von der Vergleichsstufe kein Impuls verursacht.
  • Ist aber aus irgendeinem Grunde der Abstand zwischein den Markierungen 7.7 etwas größer oder kleiner als der Abstand zwischen den Backen 2.21, dann trifft der von der Fotozelle 5.12 verursachte Impuls etwas später bzw. früher als der vom Schalter 5.42 erzeugte Impuls in der Vergleichsstufe 5.3 ein. Durch dieses nicht gleichzeitige Eintreffen der Impulse wird in der Vergleichsstufe 5.3 ein Stromimpuls verursacht, dessen Stromrichtung davon abhängt, ob der von der Fotozelle kommende Impuls früher oder später als der andere Impuls an der Vergleichsstufe eingetroffen ist. Der Ausgang der Vergleichsstufe 5.3 ist über einen Verstärker 5.6 mit dem Stellmotor 6.5 verbunden, der je nach der Stromrichtung des von der Vergleichs stufe 5.3 verursachten Impulses entweder in der einen oder in der anderen Richtung für die Dauer des Impulses angetrieben wird. Durch das Umlaufen des Stellmotors 6.5 werden das Gehäuse 6.42 des Differentialgetriebes 6.4 und die Gewindespindeln 2.45 um einen bestimmten Betrag gedreht. Durch die Drehung der Spindeln2.45 wird der Verstellkonus 2.3 axial verschoben, so daß sich dadurch die Backen 2.21 radial verstellen. Durch diese radiale Verstellung der Backen 2.21 ändert sich deren Abstand. Diese Abstandsånderung tritt so lange ein, bis der Gleichlauf der Impulse in der Steuervorrichtung wieder erreicht ist. Durch die Verstellung des Gehäuses 6.42 des Differentialgetriebes 6.4 wird die Phase der Drehung des Messers 4.3 so verstellt, daß das Messer 4.3 den Schnitt genau in der Mitte des Querverschlusses 7.6 durchführt.
  • In Fig. 4 ist für die Verstellung des Verstellkonus und des Messers eine Alternativlösung gestrichelt dargestellt. Nach dieser werden die Impulse von der Vergleichsstufe 5.3 über den Verstärker 5.6 einer elektromagnetischen Kupplung 5.7 für zwei Drehrichtungen zugeführt, die je nach der Richtung des Impulses den dauernd umlaufenden Stellmotor mit dem Zahnrad 6.51 für den Umlauf desselben in der einen oder in der anderen Drehrichtung kuppelt.
  • Zum Heizen der Backen 2.21 sind in diesen elektrische Heizkörper 2.25 vorgesehen, die mittels durch die Hohlwelle 2.31 hindurchgeführter Leitungen 2.26 mit neben dem Teil 2.4 auf der Welle 2.31 angeordneten Schleifringen 2.5 verbunden sind. Die Schleifringe 2.5 sind durch Bürsten 2.51 über Leitungen 2.52 und einen Schalter 2.53 mit einer Stromquelle 2.54 verbunden. Eine ähnliche, in der Zeichnung nicht dargestellte elektrische Heizung über Schleifringe ist für die Rolle 7.41 vorgesehen.
  • Wirkungsweise des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 bis 4 Um ein Füllgut, z. B. ein Schüttgut, wie Ziicker, Bonbons od. dgl., in aus einem Folienband 7 hergestellte Beutel zu füllen, wird das Folienband 2 zu- nächst in die durch die Rollen 7.31, 7.32, die Formschulter7.4, den Zwischenraum zwischen dem Bakkenrad 2 und dem Stützband 3.1 und die Bürstenwalzen 7.51 und 7.52 so eingelegt, daß das Band nach der Schulter 7.4 einen den unteren Teil des Füllrohres 1.32 umschließenden, durch das Stützband3.1 an einen Teil der Backen 2.21 gedrückten Schlauch bildet. Gleichzeitig wird der Antrieb der Maschine in Gang gesetzt, so daß das Backenrad 2, die Bürstenwalzen 7.51 und 7.52 und die Gegenbacke 3.5 in Richtung der Pfeile a bzw. b bzw. c umlaufen. Dadurch wird das Band 7 mit gleichmäßiger Geschwindigkeit von der Rolle 7.1 abgezogen und dem Zwischenraum zwischen dem Stützband 3.1 und den Backen 2.21 zugeführt. Vor dem Ingangsetzen der Maschine werden die Heizungen der Backen 2.21 und der Rolle 7.41 eingeschaltet, und es wird der Trichter 1.2 der Füllvorrichtung 1 mit dem Füllgut gefüllt. Mit dem Einschalten des Antriebes der Maschine laufen gleichzeitig mit dem Backenrad 2 auch die Scheibe 1.1 und die Nocken 3.45 und 5.41 um.
  • Beim Umlauf der Scheibe 1.1 füllen sich die Meßbehälter 1.11 mit dem Füllgut.
  • Sobald ein gefüllter Meßbehälter 1.11 über der Öffnung 1.3 stehenbleibt, fällt das Füllgut durch den Fülltrichter 1.32 in den Schlauch7'. Da zu dieser Zeit die Rolle 3.4 ihre vom Backenrad 2 entfernteste Stellung einnimmt, fällt das Füllgut bis zu der Stelle, an der die jeweils oberste Backe 2.21 den Schlauch 7' gegen das Stützband 3.1 drückt und die beiden gegenüberliegenden Wände des Schlauches unter Bildung eines Querverschlusses 7.6 verschweißt. Sobald die im Meßbehälter 1.11 befindliche Charge des Schüttgutes sich über diesem obersten Querverschluß 7.6 angesammelt hat, bewegt sich die Scheibe 1.1 um einen Schritt weiter. Gleichzeitig nähert sich die Rolle 3.4 an die nächste Backe 2.21 und drückt dadurch mittels des Stützbandes 3.1 den Schlauch 7' an diese Backe, so daß eine neue Verschweißung der einander gegenüberliegenden Wände des Schlauches 7' zu einem neuen Querverschluß 7.6 stattfindet. Durch diesen neuen Querverschluß ist die aus dem Meßbehälter 1.11 herausgelaufene Charge des Schüttgutes in einem allseitig abgeschlossenen Beutel 7.7 eingeschlossen.
  • Das Backenrad 2 dreht sich so schnell, daß, während der Schlauch zwischen einer Backe 2.21 und dem Stützband 3.1 zusammengedrückt wird, eine vollständige Schweißung stattfindet. Um eine ganz sichere Verschweißung zu gewährleisten, wird das Band 3.1 an einer Stelle noch mittels der Gegenstütze 3.5 besonders stark gegen die Backe 2.21 gedrückt.
  • Durch die Bürstenwalzen 7.51 und 7.52 wird die so aus dem Schlauch gebildete Reihe von Beuteln 7.7 der Abschneidvorrichtung 4 zugeführt, wo die Messer 4.3 und 4.31 durch einen Schnitt genau in der Mitte des Querverschlusses 7.6 jeweils einen Beutel 7.7 von dem benachbarten abschneiden. Durch die oben beschriebene Steuervorrichtung 5 wird dabei ständig dafür gesorgt, daß der Abstand der Backen 2.21 der Beschriftung des Folienbandes 7 entspricht und die Messer 4.3 und 4.31 den Schnitt immer in der Mitte des Querverschlusses 7.6 durchführen.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 5 bis 10 Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorhergehenden durch einen anderen Backenträger und eine andere Abschneidvorrichtung. Die Füllvorrichtungl, die Führung des Folienbandes 7 und die Steuervorrichtung 5 stimmen im wesentlichen mit den entsprechenden Vorrichtungen des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1 bis 4 überein, so dal3 sich eine nähere Erläuterung dieser Teile der Maschine erübrigt.
  • Als Backenträger sind bei diesem Ausführungsbeispiel zwei einander vollständig gleichende, als Ganzes mit 9 bezeichnete Ketten vorgesehen. Im folgenden wird daher nur eine dieser Ketten im einzelnen beschrieben. Die Kette besteht aus zehn Kettengliedern 9.1. Je zwei benachbarte Kettenglieder sind mittels einer Stange 9.2 miteinander verbunden, deren eines Ende um eine Achse 9.21 schwenkbar mit dem einen Glied und deren anderes Ende in einer Bohrung 9.22 des anderen Kettengliedes gegen die Kraft einer Feder 9.23 axial verschiebbar ist. Die Kraft der Feder 9.23 ist dabei so gerichtet, daß sie bestrebt ist, die benachbarten Kettenglieder aneinanderzuziehen. Jedes Kettenglied 9.1 bildet eine in Fig. 5 zur Zeichenebene senkrechte Platte 9.12, die mit einer Schaumgummischicht 9.13 belegt ist.
  • Über dem die Achse 9.21 tragenden Ende eines jeden Kettengliedes 9.1 ist ein Träger 9.14 für zwei einander parallele, zur Bewegungsrichtung der Kette senkrechte Schweißbacken 9.3 und ein zwischen diesen Backen liegendes, zu diesen paralleles Messer 9.4 vorgesehen.
  • Das Messer 9.4 ist in einem Schlitz 9.15 des Trägers 9.14 senkrecht zur Bewegungsrichtung der Kette verschiebbar und mit an ihren Enden Rollen 9.41 tragenden Stäben 9.42 versehen. Durch die Kraft von Federn 9.43 wird das Messer in seiner untersten, in Fig. 6 dargestellten Stellung gehalten, in der seine Schneide 9.43 hinter der Oberfläche 9.31 der Backen 9.3 zurücksteht.
  • Auf der dem von der Kette umschlossenen Raum zugekehrten Seite des Trägers 9.14 sind ebenfalls Rollen 9.16 vorgesehen. Sowohl die Rollen 9.16 als auch die Rollen 9.41 dienen dazu, die Backen 9.3 bzw. das Messer 9.4 mittels im Maschinengehäuse befestigter Schienen 9.31 bzw. 9.44 an den Schlauch 7' zu drücken.
  • Für den Antrieb der Kette 9 sind zwei einander ebenfalls vollkommen gleiche Umlenkräder9.S vorgesehen, die mittels Armen 9.51 die Kettenglieder 9.1 an der Achse 9.21 erfassen. Zu diesem Zweck ist jeder Arm 9.51 mit einem gabelförmigen Ende 9.52 versehen.
  • Die Umlenkräder 9.5 für die beiden Ketten 9 sind so im Maschinengehäuse 10 gelagert, daß, solange die Rollen 9.16 nicht auf die Schiene 9.31 aufgefahren sind, sich die Oberflächen der Schaumgummischicht 9.13 und die Backen 9.3 in einem Abstand voneinander befinden. Sobald die Rollen 9.16 auf die Schiene 9.31 auftreffen, werden die Träger 9.14 der unmittelbar einander gegenüberliegenden Kettenglieder 9,1 aneinandergedrückt, so daß der Schlauch 7' zwischen den Backen 9.3 der einander gegenüberliegenden Kettenglieder 9.1 der beiden Ketten zusammengedrückt wird. Solange die Schiene 9.44 nicht entsprechend nahe an die Kettenglieder herangeführt ist, kommt hierbei die Schneide 9.43 des Messers 9.4 nicht zur Wirkung. Erst im unteren Bereich der Schiene 9.44 führt diese das Messer 9.4 so hoch, daß die einander gegenüberliegenden Schneiden 9.43 der einander gegenüberliegenden Kettenglieder 9.1 der beiden Ketten den Schlauch zwischen den beiden Backen 9.3 durchschneiden.
  • Die Umlenkräder 9.5 sind auf im Gehäuse drehbar gelagerlen Wellen 9.53 und 9.54 (Fig. 8) befestigt, die über Kegelzahnräder und über eine Welle 9.55 angetrieben werden, die wiederum über eine Antiparallelkurbel 9.6 von einem Antriebsmotor 9.61 angetrieben wird. Hierbei werden jeweils die entsprechenden, in Fig. 5 die unteren Wellen 9.54 der beiden Ketten gleichzeitig von derselben Welle 9.55 in entgegengesetztem Drehsinn angetrieben. Die angetriebene Welle 9.54 einer jeden Kette ist mittels einer Welle 9.56 mit der Achswelle eines Differentialgetriebes 9.7 verbunden, dessen zweite Achswelle mittels einer Welle 9.57 mit der Welle 9.53 des zweiten Umlenkrades 9.5 verbunden ist. Das Gehäuse 9.71 des Differentialgetriebes 9.7 ist mit einem Zahnkranz 9.72 ersehen, der mit einer Zahnstange 9.73 kämmt.
  • Die Zahnstange 9.73 verbindet die beiden Gehäuse 9.71 der Differentialgetriebe 9.7 in den Antrieben der beiden Ketten 9. Der eine Zahnkranz 9.72 des einen Differentialgetriebes 9.7 kämmt hierbei mit dem Ritzel 9.75 eines dem Stellmotor 6.5 des vorher beschriebenen Ausführungsbeispieles entsprechenden Stellmotors 9.74.
  • Die Antiparallelkurbel 9.6 besteht in bekannter Weise aus zwei Scheiben 9.62 und 9.63, die um zwei gegeneinander versetzte Achsen 9.64 und 9.65 drehbar sind. Beide Scheiben 9.62 und 9.63 sind mittels einer Lasche 9.66 miteinander verbunden, deren eines Ende um eine Achse 9.67 mit der Scheibe 9.62 und deren anderes Ende um eine Achse 9.68 mit der Scheibe 9.63 verbunden ist. Die Antiparallelkurbel 9.6 dient dazu, die gleichmäßige Umdrehung des Antriebsmotors 9.61 in eine ungleichmäßige Umdrehung der Welle 9.64 und damit der Wellen 9.53 und 9.54 umzuwandeln, um eine gleichmäßige Fortbewegungsgeschwindigkeit der Kettenglieder 9.1 zu gewährleisten, die sonst infolge des Antriebes mittels der Arme 9.51 sich in der in Fig. 5 gezeichneten Stellung der Räder 9.5 am schnellsten und in einer dazu um 450 gedrehten Stellung am langsamsten bewegen.
  • Diese Abnahme der Geschwindigkeit in der genannten 450-Stellung wird durch eine Zunahme der Drebgeschwindigkeit der Welle 9.64 dank der Antiparallelkurbel 9.6 ausgeglichen. In Fig. 10 ist der durch Anwendung der Antiparalleikurbel in der 450-Zwischenstellung erzielbare Zuwachs der Drehgeschwindigkeit der Wellen 9.54 und 9.53 dargestellt, indem dieser Geschwindigkeitszuwachs w über den Drehwinkel a der Wellen 9.53 bzw. 9.54 aufgetragen ist. An Stelle einer Antiparallelkurbel können natürlich auch elliptische Zahnräder vorgesehen sein, durch die ein noch exakterer Ausgleich ermöglicht ist.
  • Zum Heizen der Backen 9.3 sind in diesen .elektrische Heizkörper vorgesehen, die mittels Leitungen 9.33 mit Bürsten 9.34 verbunden sind, die auf Stromzuführungsschienen 9.35 aufliegen, die mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Stromquelle verbunden sind.
  • Wirkungsweise des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 5 bis 10 Während des Umlaufs des Antriebsmotors 9.61 steht in der Regel der Stellmotor 9.74, so daß die beiden Wellen 9.53 und 9.54 einer jeden Kette 9 mit der gleichen Geschwindigkeit umlaufen. Die Umlaufrichtungen der Wellen 9.53 und 9.54 sind in Fig. 8 durch Pfeile d angegeben. Entsprechend diesen Umlaufrichtungen laufen auch die Ketten 9 in Richtung der mit e bezeichneten Pfeile um. In den Bereichen, in denen die Kettenglieder 9.1 der beiden Ketten 9 einander zugekehrt sind, laufen die Rollen 9.16 auf die Schienen 9.31 auf, so daß der Schlauch 7' zwischen den Backen 9.3 der Kettenglieder 9.1 der beiden Ketten zusammengequetscht und dadurch die ein an der gegenüberliegenden Schlauchwände miteinander verschweißt oder verklebt werden. Beim Weiterbewegen der Kettenglieder werden die Messer durch das Auflaufen der Rollen 9.41 auf die Schiene9.44 einander genähert, und schließlich wird durch das Auftreffen der beiden Schneiden 9.43 aufeinander der Schlauch zwischen den durch die Backen 9.3 gebildeten QuerverschIüssen durchgeschnitten, so daß unterhalb der Kette fertig verschlossene und voneinander getrennte Beutel herausfallen. Die Schaumgummipolster 913 dienen hierbei dazu, den Schlauch 7' seitlich abzustützen.
  • Die Steuereinrichtung entspricht im wesentlichen der inFig. 4 dargestelltenSteuereinrichtung des vorher beschriebenen Ausführungsbeispieles. Sobald der Stelle motor 9.74 in Tätigkeit gesetzt wird, werden die Gehäuse 9.71 und 9.72 verstellt, so daß dadurch die Winkelstellung zwischen den beiden Achsen 9.53 und 9.54 einer jeden Kette geändert werden. Diese Anderung der Winkelstellung bewirkt, daß sich der Abstand der Kettenglieder in jeweils einem Trum der Kette ändert, was gleichzeitig zur Folge hat, daß sich auch der Abstand zwischen den Schweißbacken 9.3 und den Messern 9.4 ändert.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zum Herstellen gefüllter und verschlossener Beutel aus einem zum Schlauch geformten Folienband mit an mindestens einem kontinuierlich umlaufenden Träger angeordneten und mit entsprechenden Gegenwerkzeugen sowie mit Trenneinrichtungen zusammenwirkenden Preß- und Schweißb acken zum Abteilen des Schlauches in einzelne Beutel, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen unterschiedlicher Beutellängen bzw. zum Anpassen der Querverschlußabstände an vorhandene Schlauchaufdrucke dieAbstände derPreß- undSchweißbacken (2.21, 9.3) stufenlos und ohne Unterbrechung des Maschinenlaufs verstellbar sind in der Weise, daß bei einem in bekannter Weise als Rad (2) ausgebildeten Backenträger die einzelnen Backen an radial verstellbaren Stößeln (2.2) angeordnet sind oder bei einem ebenfalls in bekannter Weise in Form einer Kette (9) oder eines endlosen Bandes ausgebildeten Träger jeweils eine die Kettenglieder (9.1) miteinander verbindende und in einer Bohrung (9.22) des anderen Kettengliedes geführte Stange (9.2) vorgesehen ist, die gegen die Kraft einer Feder(9.23) in Längsrichtung der Kette verschiebbar ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Radnabe (2.1) des Trägers (2) ein axial verschiebbarer Verstellkonus (2.3) für die Stößel (2.2) vorgesehen ist.
  3. 3. Maschine nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Feder (2.24) vorgesehen ist, welche die Stößel (2.2) radial nach innen gegen die Mantelfläche des Verstellkonus (2.3) drückt.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verstellen des Backenabstandes bzw. zum Einstellen der Abschneidvorrichtung ein gemeinsamer, in bekannter Weise durch eine die Markierungen der Folie abtastende Kontrolleinrichtung steuerbarer Verstellmotor (6.5, 9.74) vorgesehen ist.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor (6.5} über ein Getriebe (6.51, 6.421) mit dem Gehäuse (6.42) eines das Backenrad (2) mit einer umlaufenden Abschneideinrichtung (4) verbindenden Differentialgetriebes (6.4) und einer Verstellspindel (2.45) für den Verstellkonus (2.3) verbunden ist.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkräder (9.5) der Kette (9) zum Verstellen des Backenabstandes durch ein Differentialgetriebe (9.7) verbunden sind, dessen Gehäuse(9.7) vom Stellmotor(9.74) verstellbar ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieUmlenkräder(9.5) mittels Armen (9.51) an der Kette (9) angreifen und mit der Antriebswelle (9.65) über ein Getriebe, vorzugsweise eine Antiparallelkurbel (9.6), verbunden sind. das eine gleichbleibende Geschwindigkeit der Kettenglieder (9.1) gewährleistet.
  8. 8. Maschine nachAnspruch7, dadurch gekennzeichnet, daß als Gegenstütze ein endloses Band (3.1) vorgesehen ist und zum Umlenken dieses Bandes kurz vor dem Berührungsbereich des Bandes mit den Backen (2.21) eine schwenkbar gelagerte Umienkrolle (3.4) dient.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für die schwenkbare Umlenkrolle (3.4) ein Pendelantrieb (3.45, 3.43) vorgesehen ist.
  10. 10. Maschine nach den Ansprüchen7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum zusätzlichen Andrücken des Bandes (3.1) an eine Backe (2.21) mindestens eine umlaufende Gegenbacke (3.5) vorgesehen ist.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kettenglied (9.1) mit einem an den Beutelseitenwänden angreifenden Polster (9.13) versehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 846 376, 968 930, 1 010 445, 1060585; österreichische Patentschrift Nr. 194326; USA.-Patentschriften Nr. 2 134862, 2 2636732, 2759308.
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