DE10102883A1 - Schalter, insbesondere Bremslichtschalter für ein Automobil - Google Patents
Schalter, insbesondere Bremslichtschalter für ein AutomobilInfo
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Abstract
Zwischen einem Stößel (2) eines Schalters (1) und einem axial verschiebbaren Schaltstück (16) ist ein verdrehbares Riegelorgan (13) angeordnet, daß mit rippenartigen Riegelelementen (15) in entsprechende nutartige Riegelelemente (14) des Stößels (2) eingreift. In einer Ausgangsstellung des Stößels (2) ist das Riegelorgan (13) gegen Verdrehung durch eine Drehsicherung blockiert, die durch eine Entsicherungsaktion gelöst werden kann. DOLLAR A Dadurch wird eine ungewollte Verdrehung des Riegelorgans (13) des bis zum Beginn des Justiervorganges sicher verhindert.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter, insbesondere
Bremslichtschalter für ein Automobil mit einem axial ver
schiebbaren Stößel zur Betätigung eines Schaltkontakts des
Schalters, wobei ein Riegelorgan relativ um den Stößel zwi
schen einer Justierstellung und einer Riegelstellung verdreh
bar ist, wobei der Stößel und das Riegelorgan sich quer zur
axialen Richtung erstreckende segmentierte rippenartige bzw.
nutartige komplementäre Riegelelemente aufweisen, wobei die
Riegelelemente des Stößels und/oder des Riegelorgans in der
axialen Richtung kammartig aneinander gereiht sind, wobei
sich in der Justierstellung die Riegelelemente wechselweise
in den gassenartigen Freisegmenten zwischen den komplementä
ren Riegelelementen und außer Eingriff befinden, wobei der
Stößel in dieser Drehstellung relativ zum Riegelorgan axial
verstellbar ist und wobei das Riegelorgan nach dem axialen
Verstellen in die Riegelstellung verdrehbar ist, in der die
Riegelelemente ineinander greifen, sich radial überlappen und
axial fixieren.
Ein derartiger Schalter ist z. B. durch die EP 0840335 A2 be
kannt geworden. Danach ist das Riegelorgan als im Gehäuse des
Schalters in der axialen Richtung drehfest gleitend geführter
Schieber ausgebildet, der ein Kontaktstück trägt, das mit im
Gehäuse stationär gelagerten Kontaktteilen kontaktierbar ist.
Der Stößel ist im Gehäuse längsverschiebbar gelagert und kann
mittels eines schlüsselartigen Betätigungsteils verdreht wer
den, in dem er drehfest und längsverschiebbar geführt ist.
Das Betätigungsteil weist einen seitlich abstehenden Betäti
gungsfinger auf, der in eine der Ausklinkungen einer Montage
öffnung hineinragt, die in einem Basisteil einer Pedalbox des
Automobils ausgebildet ist.
In der Justierstellung des Stößels befindet sich der Betäti
gungsfinger mit seitlich abstehenden Haltefingern des Gehäu
ses in Deckung. Die Haltefinger sind zu den Ausklinkungen
passend ausgebildet und durch diese hindurch steckbar, wobei
der Betätigungsfinger in die Ausklinkung hineinragt. Beim An
setzen des Schalters an das Basisteil stößt das äußere Stir
nende des aus dem Gehäuse maximal herausgeschobenen Stößels
an den federbelasteten Pedalhebel in dessen Ausgangsstellung
an. Da sich der Sperrzahn und die Rippen in der Justierstel
lung außer Eingriff befinden und da eine Spannfeder des Stö
ßels schwächer ist als die Federkraft des Pedalhebels, wird
der Stößel solange in das Gehäuse und den Schieber telesko
partig hineingeschoben, bis die Stirnseite des Gehäuses an
das Basisteil anstößt und die Haltefinger vollständig durch
die Montageöffnung hindurchgeschoben sind.
Das Gehäuse wird nun um seine Längsachse verdreht, so daß die
Haltefinger das Basisteil in der Art eines Bajonettverschlus
ses hintergreifen und den Schalter befestigen. Bei dieser
Drehung wird der Betätigungsfinger in der Ausklinkung zurück
gehalten und somit relativ zum Gehäuse verdreht. Diese Ver
drehung überträgt sich auf das Betätigungsteil und damit auf
den Stößel, der somit relativ zum im Gehäuse drehfesten
Schieber verdreht wird. Dabei werden seine nutartigen Verrie
gelungselemente in das Winkelsegment des rippenartigen Ver
riegelungselementes hineingedreht and axial fixiert, wodurch
auch der Schieber axial am Stößel fixiert ist. Wird nun das
Bremspedal gedrückt, wird der Stößel freigegeben und der
Schieber verschiebt sich unter der Kraft einer Druckfeder mit
dem Kontaktstück gegen die Kontaktteile, wodurch der Kontakt
geschlossen und das Bremslicht eingeschaltet wird.
Da der Stößel besonders exponiert ist, kann es vorkommen, daß
durch unbeabsichtigte äußere Einflüsse seine Drehstellung
während des Transports, vor oder beim Einsetzen in die Monta
geöffnung verändert wird, wodurch die Verriegelungsmittel
zwischen dem Stößel und dem Schieber in einer axialen Fehl
stellung in Eingriff gelangen, bevor der Justierhub des Stö
ßels beginnt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Funktionssi
cherheit des Schalters zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Anspruch 1 ge
löst.
Die lösbare Verdrehsicherung verhindert zuverlässig die Ver
stellung des Stößels gegenüber dem Riegelorgan bis unmittel
bar zum Beginn des Justiervorganges. Ohne eine solche Drehsi
cherung kann bereits eine geringe Verdrehung dazu führen, daß
die Riegelelemente in Eingriff kommen, die den Stößel im Rie
gelorgan axial blockiert, so daß eine ordnungsgemäße Justie
rung nicht möglich ist. Da der Einbau in eine Pedalbox des
Automobils unter Umständen verdeckt erfolgt, kann eine Fehl
justage nicht ohne weiteres erkannt werden. Durch die Erfin
dung wird die Verdrehbarkeit erst nach der Entriegelung un
mittelbar zu Beginn des Justiervorganges möglich, so daß eine
vorzeitige Verdrehung sicher vermieden werden kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen gekennzeichnet:
Der axialen Entriegelungshub nach Anspruch 2 stellt eine ki nematisch einfache Verlängerung des Justierhubs dar und kann mit diesem in einem einzigen Betätigungsvorgang durchgeführt werden.
Der axialen Entriegelungshub nach Anspruch 2 stellt eine ki nematisch einfache Verlängerung des Justierhubs dar und kann mit diesem in einem einzigen Betätigungsvorgang durchgeführt werden.
Die Sperrschulter nach Anspruch 3 kann als z. B. als axial
orientierte Seitenflanke eines Sperrnockens ausgebildet und
den Seitenflanken der überlappten Riegelelemente eng benach
bart sein.
Das Sperrsegment nach den Ansprüchen 4 und 5 stellt ist in
der verlängerten Reihenrichtung der Riegelelemente angeord
net. Es ist jedoch in der axialen Richtung soweit versetzt
oder verbreitert, daß es zumindest einen Rippe des gegenüber
liegenden Riegelorgans formschlüssig überdeckt und so eine
ungewollte Verdrehung zuverlässig verhindert. Durch den axia
len Hub des Stößels gelangt das Sperrsegment aus dem Ein
griffsbereich der gegenüberliegenden Riegelelemente, so daß
dann die Verdrehung nicht mehr blockiert wird.
Durch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 6 und 7 kann
der Schalter in einfacher Weise am Basisteil in der Art eines
Bajonettverschlusses befestigt werden. Beim Verdrehen des
Schaltergehäuses werden die Betätigungszapfen 9 in den Aus
klinkungen des Basisteils zurückgehalten und relativ zum Ge
häuse und zum Stößel verdreht. Diese Bewegung wird über das
Betätigungsteil auf das Riegelorgan übertragen, das dann
axial am Stößel fixiert ist. Die axiale Verschiebbarkeit des
Riegelorgans ermöglicht die axiale Verschiebbarkeit des Stö
ßels und des Schaltstücks zwischen Anschlägen nach dem Einbau
des Schalters in das Basisteil der Pedalbox.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zei
gen:
Fig. 1 eine perspektivisch Teilansicht eines als Bremslicht
schalter dienenden Schalters mit einem Stößel,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Schalter nach Fig. 1 entlang
der Linie II-II in den Fig. 3 und 4 in einer Ju
stierstellung mit einer Basisteil
Fig. 3 einen Schnitt durch den Schalter entlang der Linie
III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen vergrößerten Teilschnitt durch den Schalter
entlang der Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt durch den Schalter nach Fig. 2 entlang
der Linie V-V in Fig. 6 in einer Riegelstellung,
Fig. 6 eine vergrößerten Teilschnitt entlang der Linie VI-
VT in Fig. 5,
Fig. 7 eine vergrößerte Einzelheit VII aus Fig. 5.
Nach den Fig. 1, 2 und 3 weist ein als Bremslichtschalter
ausgebildeter im wesentlichen zylindrischer Schalter 1 einen
axialen Stößel 2 auf, der aus einer Stirnseite 3 des Schal
ters 1 herausragt. Ein Gehäuse 4 des Schalters 1 weist stirn
seitige Haltefinger 5 auf, die entsprechend dem Bewegungs
pfeil A durch eine Montageöffnung 6 hindurch steckbar sind,
das sich in einem Basisteil 7 einer Pedalbox für ein Automo
bil in der Nähe des Bremspedalhebels befindet. Dabei weist
das Basisteil 7 in der Montageöffnung 6 seitliche Ausklinkun
gen 8 auf, die der Kontur der Haltefinger 5 angepaßt sind.
Die asymmetrische Kontur sichert dabei die richtige Drehlage
des Schalters 1 am Basisteil 7. Beim Einsetzen in die Monta
geöffnung stößt das freie Stößelende gegen den Pedalhebel,
der mit der Einsteckbewegung den Stößel 2 gemäß dem Pfeil B
in das Schalterinnere schiebt. Nach dem Durchstecken der Hal
tefinger durch die Montageöffnung 6 kann der Schalter gemäß
dem Pfeil C' verdreht werden, wodurch die Haltefinger 5 das
Basisteil 7 in der Art eines Bajonettverschlusses hintergrei
fen und den Schalter 1 am Basisteil 7 befestigen können.
Unter den Haltefingern 5 ragen dabei in die Ausklinkungen 8
im Gehäuse 4 drehbare Betätigungszapfen 9, die beim Verdrehen
des Schalters 1 in den Ausklinkungen 8 zurückgehalten werden
und die dann relativ zum Gehäuse 4 gemäß dem Pfeil C in die
strichpunktiert angedeutete Riegelstellung verdreht werden
können. Um diese Verdrehung zu ermöglichen, weist die Stirn
seite 3 des Gehäuses 4 segmentierte Ringschlitze 10 auf. Die
Betätigungszapfen 9 sind an der Stirnseite eines rohrartigen
Betätigungsteils 11 ausgebildet, das mit parallelen Längs
schlitzen zur drehfesten Führung von entsprechenden Längsste
gen 12 eines Riegelorgans 13 versehen ist, das zur axialen
Verriegelung durch die Drehung der Betätigungszapfen 9 mit
dem Stößel 2 verdreht wird. Das Gehäuse 4 weist stirnseitig
einen nach innen gerichteten Vorsprung 25 auf, der in eine
komplementäre äußere Längsnut des Stößels 2 drehsichernd hin
einragt.
In Fig. 1 ist ein Teil des Riegelorgans 13 in der Art einer
Explosionsdarstellung außerhalb des Stößels 2 gezeigt, um
seine Struktur besser erkennen zu können. Aufgrund seiner
drehfesten Kopplung mit den Betätigungszapfen 9 ist das Rie
gelorgan 13 ebenfalls in der Pfeilrichtung C verdrehbar. Sei
ne tatsächliche Einbaulage ist strichpunktiert angedeutet.
Der Stößel 2 ist zahnstangenartig mit in der axialen Richtung
aneinandergereihten querstehenden nutartigen Riegelelementen
14 versehen. Das Riegelorgan weist hierzu komplementäre rip
penartige Riegelelemente 15 auf die sich in der gezeigten Ju
stierstellung außerhalb des Winkelbereichs der nutartigen
Riegelelemente 14 in den zwischen diesen gebildeten Freiseg
menten 28 befinden, so daß der Stößel 2 teleskopartig in das
rohrförmige Riegelorgan 13 hinein schiebbar ist. In der axia
len Verlängerung der Reihe seiner Riegelelemente 15 ist der
Stößel 2 mit einem nockenartigen Sperrsegment 27 versehen,
das in einer Ausgangsstellung des Stößels 2 in der Höhe der
Riegelelemente 15 des Riegelorgans 13 liegt und in einer zir
kulären Projektion mit einer seitlichen Sperrschulter 26 die
se Riegelelemente überlappt. Damit ist das Riegelorgan 13 in
der Ausgangsstellung gegen Verdrehen um den Stößel 2 gesi
chert. Beim Eindrücken des Stößels 2 in das Gehäuse 4 muß das
Sperrsegment 27 zunächst den Bereich der Riegelelemente 15
des Riegelorgans 13 verlassen, bevor eine Verdrehung und
axiale Fixierung möglich ist.
Ein im Gehäuse 4 drehfest axial verschiebbar gelagertes
Schaltstück 16 ist mit einem Kontaktstück 17 versehen, das
mittels einer spiralförmigen Spannfeder 18 gegen das
Schaltstück 16 gedrückt wird, das wiederum unter der Feder
kraft gegen eine Anschlagschulter 19 des Riegelorgans 13
drehbar gedrückt wird.
Damit sind das Riegelorgan 13, das Schaltstück 16 und das
Kontaktstück 17 in der axialen Richtung gegeneinander festge
legt, so daß mit dem Riegelorgan 13 auch das Kontaktstück 17
gegen im Gehäuse 4 stationär gelagerte Kontaktteile 20 ge
drückt werden kann. Der Stößel 2 ist mit einer nach innen of
fenen Bohrung versehen, in die ein Führungszapfen 21 des Ge
häuses 4 hineinragt. In der Bohrung ist eine Rückstellfeder
22 in Form einer Spiraldruckfeder eingesetzt und zwischen dem
Führungszapfen 21 und dem inneren Bohrungsende verspannt, so
daß der Stößel 2 während der Montagephase sicher an den Pe
dalhebel anstößt.
Nach Fig. 4 überdecken sich in einer zirkulären Projektion
die Radien der teilkreisförmigen rippenartigen Riegelelemente
15 und der segmentierten nutartigen Riegelelemente 14. In der
gezeigte Justierstellung befinden sie sich jedoch in unter
schiedlichen Winkelsegmenten, so daß sie in der axialen Rich
tung aneinander vorbeigleiten können, und der Stößel 2 gegen
über dem Riegelorgan 13 verschoben werden kann.
Nach den Fig. 5 und 6 ist der Stößel 2 bereits axial ver
stellt und tiefer in den Schalter 1 hineingeschoben. Dabei
ist das Sperrsegment aus dem Bereich der Riegelelemente 15
des Riegelorgans 13 herausgeschoben worden, wodurch die Verdrehsicherung
aufgehoben worden ist. Das Gehäuse 4 ist be
reits in die Riegelstellung verdreht worden, wobei sich die
Betätigungszapfen 9 mit dem Betätigungsteil 11 und dem Riege
lorgan 13 relativ zum Gehäuse 4 und zum Stößel 2 verdreht ha
ben. Dabei sind die nach innen weisenden rippenartigen Riege
lelemente 15 des Riegelorgans 13 und die nach außen offenen
nutartigen Riegelelemente 14 des Stößels 2 in überlappenden
wechselseitigen Eingriff gelangt, so daß das Riegelorgan 13
und damit auch das Schaltstück 16 axial gegenüber dem Stößel
2 fixiert sind und durch diesen betätigt werden können.
Fig. 7 zeigt das Zahnprofil der Riegelelemente (14, 15) des
Riegelorgans 13 und des Stößels 10 im spielarmen gewindearti
gen Eingriff. Um das der Einfädeln der Riegelelemente zu er
leichtern, können diese an den einander zugewandten Stirnsei
te meiselartige nicht näher dargestellte Einlaufschrägen auf
weisen.
1
Schalter
2
Stößel
3
Stirnseite
4
Gehäuse
5
Haltefinger
6
Montageöffnung
7
Basisteil
8
Ausklinkung
9
Betätigungszapfen
10
Ringschlitz
11
Betätigungsteil
12
Längssteg
13
Riegelorgan
14
Rippe
15
Sperrzahn
16
Schaltstück
17
Kontaktstück
18
Spannfeder
19
Anschlagschulter
20
Kontaktteil
21
Führungszapfen
22
Rückstellfeder
23
Linearführung
24
Gleitstück
25
Vorsprung
26
Sperrschulter
27
Sperrsegment
28
Freisegment
Claims (7)
1. Schalter (1), insbesondere Bremslichtschalter für ein Au
tomobil mit einem axial verschiebbaren Stößel (2) zur Betäti
gung eines Schaltkontakts des Schalters (1),
wobei relativ um den Stößel ein Riegelorgan (13) zwischen ei ner Justierstellung und einer Riegelstellung verdrehbar ist,
wobei der Stößel (2) und das Riegelorgan (13) sich quer zur axialen Richtung erstreckende segmentierte rippenartige bzw. nutartige komplementäre Riegelelemente (15 und 14) aufweisen,
wobei die Riegelelemente (15 bzw. 14) des Stößels (2) und/oder des Riegelorgans (13) in der axialen Richtung kammartig an einander gereiht sind,
wobei sich die Riegelelemente (14 und 15) in der Justierstel lung außer Eingriff befinden, wobei der Stößel (2) in dieser Drehstellung relativ zum Riegelorgan (13) axial verstellbar ist und
wobei das Riegelorgan (13) nach dem axialen Verstellen in die Riegelstellung verdrehbar ist, in der die Riegelelemente (14 und 15) ineinander greifen und axial fixieren,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (1) eine lösbare Verdrehsicherung aufweist, die in einer Aus gangsstellung des Stößels (2) eine Verdrehung des Riegelor gans (13) zum Stößel(2) verhindert und
daß nach einer Entsicherungsaktion das Riegelorgan (13) ge genüber dem Stößel (2) verdrehbar ist.
wobei relativ um den Stößel ein Riegelorgan (13) zwischen ei ner Justierstellung und einer Riegelstellung verdrehbar ist,
wobei der Stößel (2) und das Riegelorgan (13) sich quer zur axialen Richtung erstreckende segmentierte rippenartige bzw. nutartige komplementäre Riegelelemente (15 und 14) aufweisen,
wobei die Riegelelemente (15 bzw. 14) des Stößels (2) und/oder des Riegelorgans (13) in der axialen Richtung kammartig an einander gereiht sind,
wobei sich die Riegelelemente (14 und 15) in der Justierstel lung außer Eingriff befinden, wobei der Stößel (2) in dieser Drehstellung relativ zum Riegelorgan (13) axial verstellbar ist und
wobei das Riegelorgan (13) nach dem axialen Verstellen in die Riegelstellung verdrehbar ist, in der die Riegelelemente (14 und 15) ineinander greifen und axial fixieren,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (1) eine lösbare Verdrehsicherung aufweist, die in einer Aus gangsstellung des Stößels (2) eine Verdrehung des Riegelor gans (13) zum Stößel(2) verhindert und
daß nach einer Entsicherungsaktion das Riegelorgan (13) ge genüber dem Stößel (2) verdrehbar ist.
2. Schalter nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß die Entsicherungsaktion
in einer axialen Verschiebung des Stößels (2) aus der Aus
gangsstellung in die Justierstellung besteht und daß der ge
samte axiale Verschiebeweg des Stößels (2) gleich dem Ju
stierweg plus dem Entsicherungsweg ist.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich in der Ausgangs- und Justierstellung die Riegelele mente (14 und 15) wechselweise in den gassenartigen Freiseg menten (28) zwischen den komplementären Riegelelementen (15 bzw. 14) außer Eingriff befinden,
daß sich die Riegelelemente (14 und 15) in der Riegelstellung radial überlappen
daß das Riegelorgan (13) oder der Stößel (2) zumindest eine die Verdrehsicherung bildende Sperrschulter (26) aufweist, die in der Ausgangsstellung vor dem Justierhub des Stößels (2) in die Freisegmente (28) eingreift und sich mit zumindest einem der Riegelelemente (14 bzw. 15) in einer zirkulären Projektion überlappt und
daß die Sperrschulter (26) im Anschluss an einen longitudina len Endbereich der zugehörigen Riegelelemente (14) angeordnet ist.
daß sich in der Ausgangs- und Justierstellung die Riegelele mente (14 und 15) wechselweise in den gassenartigen Freiseg menten (28) zwischen den komplementären Riegelelementen (15 bzw. 14) außer Eingriff befinden,
daß sich die Riegelelemente (14 und 15) in der Riegelstellung radial überlappen
daß das Riegelorgan (13) oder der Stößel (2) zumindest eine die Verdrehsicherung bildende Sperrschulter (26) aufweist, die in der Ausgangsstellung vor dem Justierhub des Stößels (2) in die Freisegmente (28) eingreift und sich mit zumindest einem der Riegelelemente (14 bzw. 15) in einer zirkulären Projektion überlappt und
daß die Sperrschulter (26) im Anschluss an einen longitudina len Endbereich der zugehörigen Riegelelemente (14) angeordnet ist.
4. Schalter nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschulter (26)
als Stirnflanke eines teilringartigen verbreiterten Sperrseg
ments (27) ausgebildet ist, das in der axialen Verlängerung
der Reihe der Riegelelemente (14) angeordnet ist und das in
der axialen Projektion mit den Riegelelementen (14) kongruent
ist.
5. Schalter nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrsegment (27)
am inneren Stößelende im Anschluss an dessen Riegelelemente
(14) angeordnet ist und in der Ausgangsstellung in zumindest
eines der Riegelelemente (15) des Riegelorgans (13) über
lappt.
6. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Riegelorgan (13) drehfest und um einen Nutzhub axial verschiebbar
in einem Betätigungsteil (11) geführt ist, das mit
Betätigungszapfen (12) durch segmentierte Ringschlitze (19)
einer Stirnseite (3) des Schalters (1) hindurchragt.
7. Schalter nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungszapfen (12) in der Justierstellung unter hakenartige Haltefinger (5) des Gehäuses (4) ragen,
daß die Haltefinger (5) durch eine seitliche Ausklinkungen (8) einer kodierten Montageöffnung (6) eines Basisteils (7) im Pedalraum des Automobils hindurch steckbar sind,
daß dabei die Betätigungszapfen (9) in die Ausklinkungen (8) hineinragen,
daß durch Verdrehen des Schalters (1) die Haltefinger (5) das Basisteil (7) in der Art eines Bajonettverschlusses form schlüssig hintergreifen können und
daß dabei die Betätigungszapfen (9) in den Ausklinkungen (8) zurückgehalten werden.
daß die Betätigungszapfen (12) in der Justierstellung unter hakenartige Haltefinger (5) des Gehäuses (4) ragen,
daß die Haltefinger (5) durch eine seitliche Ausklinkungen (8) einer kodierten Montageöffnung (6) eines Basisteils (7) im Pedalraum des Automobils hindurch steckbar sind,
daß dabei die Betätigungszapfen (9) in die Ausklinkungen (8) hineinragen,
daß durch Verdrehen des Schalters (1) die Haltefinger (5) das Basisteil (7) in der Art eines Bajonettverschlusses form schlüssig hintergreifen können und
daß dabei die Betätigungszapfen (9) in den Ausklinkungen (8) zurückgehalten werden.
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| EP02716080A EP1354328A1 (de) | 2001-01-23 | 2002-01-23 | Schalter, insbesondere bremslichtschalter für ein automobil |
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