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DE1009486B - Dosierungspumpe - Google Patents

Dosierungspumpe

Info

Publication number
DE1009486B
DE1009486B DEU2882A DEU0002882A DE1009486B DE 1009486 B DE1009486 B DE 1009486B DE U2882 A DEU2882 A DE U2882A DE U0002882 A DEU0002882 A DE U0002882A DE 1009486 B DE1009486 B DE 1009486B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
auxiliary
dosing pump
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU2882A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gerrit Evert Euwe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unilever NV filed Critical Unilever NV
Publication of DE1009486B publication Critical patent/DE1009486B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B13/00Pumps specially modified to deliver fixed or variable measured quantities
    • F04B13/02Pumps specially modified to deliver fixed or variable measured quantities of two or more fluids at the same time

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Dosierungspumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine Dosierungspumpe zum Abgeben von wenigstens zwei verschiedenen Stoffen in einem bestimmten Mischungsverhältnis, wobei wenigstens eine der Kurbeln der Kurbelwelle einen in einem Hauptzylinder angeordneten Hauptkolben treibt, der mit einem in einem axial zum Hauptzylinder liegenden Hilfszylinder angeordneten Hilfskolben gekuppelt ist, und die Kolben ihren Druckhub und ihren Saughub gleichzeitig ausführen.
  • Es ist eine Pumpe dieser Art vorgeschlagen worden, bei welcher der Hauptkolben dadurch mit dem Hilfskolben gekuppelt ist, daß ein an dem Hauptkolben angeordneter Stift während des Druckhubes mit einem an dem Hilfskolben angeordneten Bolzen in Berührung kommt und der Hilfskolben während des Saughubes durch den Hauptkolben wieder in die Ausgangslage zurückgebracht wird. Wenn der Gegendruck des Hauptkolbens größer ist als der Gegendruck des Hilfskolbens, .besteht bei diesen Pumpen jedoch die Gefahr, daß der Hilfskolben bei dem Druckhub bereits in Bewegung kommt, bevor der Stift des Hauptkolbens mit denn Bolzen des Hilfskolbens in Berührung kommt, wodurch das bestimmte Mischverhältnis gestört wird. Auch infolge der Antriebsweise des Hilfskolbens tritt hei Dauerbenutzung eine starke Abnutzung der Pumpe auf. Die Nachteile der vorgeschlagenen Pumpe werden bei der Pumpe gemäß der Erfindung vermieden.
  • Bei der Dosierungspumpe gemäß der Erfindung ist der Hilfskolben starr mit dem Hauptkolben gekuppelt und führt den gleichen Hub wie der Hauptkolben aus, wobei Mittel -zur Feinregelung des Mischungsverhältnisses über die Fördermenge des Hilfskolbens vorhanden sind. Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß das bestimmte Mischungsverhältnis unter allen Umständen beibehalten wird, wobei es trotzdem möglich ist, den Einfluß von Schwankungen des volumetrischen Gewichtes der zu fördernden Stoffe zu berichtigen.
  • Bemerkt wird, daß lediglich Schutz für die an sich bekannte feste Kupplung zweier axial hintereinanderliegenden Kolben bei Dosierungspumpen begehrt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung stehen der Hauptzylinder und der Hilfszylinder miteinander in Verbindung. Hierdurch wird erreicht, daß - unabhängig von dem Durchmesser des Hilfszylinders - durch den Hauptkolben und den damit gekuppelten Hilfskolben die gleiche Menge wie durch die übrigen Kolben der Pumpe gefördert wird, so daß die von jeder Kurbel der Kurbelwelle übertragene Leistung gleich ist und die Pumpe somit immer ausbalanciert ist.
  • Die Feinregelung des Mischungsverhältnisses kann dadurch erzielt werden, daß der Hilfszylinder in offener Verbindung mit einer an sich bekannten Reguliervorrichtung steht, in welcher der unter Federwirkung stehende Ausweichkolben von Druckänderungen im Hilfszylinder beeinflußt verschiebbar ist. Hierbei ist der Hub des unter Federwirkung stehenden Ausweichkolbens in an sich bekannter Weise verstellbar.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung nachstehend näher erläutert. Die Pumpe nach diesem Ausführungsbeispiel hat drei Hauptzylinder und kann zwei Flüssigkeiten, z. B. öl und Wasser, in einem Verhältnis von 5 : 1 abgeben.
  • Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch die Pumpe: Fig. 2 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, wobei jedoch der zweite und der dritte Hauptzylinder fortgelassen sind.
  • 1 ist das Pumpengehäuse, in dem eine Kurhelwelle2 auf Kugellagern 3 und 4 angeordnet ist und über Zahnräder 5 und 6 durch eine Antriebswelle 7 angetrieben wird. Die Welle 7 ist gleichfalls in Kugellagern 8 und 9 gelagert und wird durch einen (nicht gezeichneten) Motor angetrieben. Das Gehäuse 1 ist ferner mit Führungen 10 für Kreuzköpfe 11 ausgerüstet. jeder dieser Kreuzköpfe ist mittels eine- Antriebsstange 12 mit der Kurbelwelle 2 verbunden. Außerdem sind an dem Gehäuse 1 das übliche Wasserstamdsglas 13, ein Abzapfstopfen 14 und ein Deckel 15 mit abnehmbarer Schmierkappe 16 angeordnet.
  • Der Zylinderblock 17 enthält drei Hauptzylinder 18 gleicher Bohrung, die axial zu den Führungen 10 liegen. Der Block ist unter Zwischenschaltung von Zentrierringen mittels Befestigungsbolzen am Gehäuse 1 befestigt. In jedem der Zylinder 18 ist ein Kolben 20 angeordnet, der mittels eines Bolzens 21 an einer Kolbenstange 22, die mit dem zugehörigen Kreuzkopf 11 ein Ganzes bildet, befestigt ist. - Jeder Zylinder weist ein Einlaßventil 23 und ein Auslaßventil 24 auf, deren Ventilsitze 25 und 26 zwischen den Ventilgehäusen 28 bzw. 29 und. dem Zylinderblock 17 gehalten werden, wobei die Ventilgehäuse selbst mit Bolzen an dem Zylinderblock befestigt sind. Das Ventilgehäuse 28 enthält das Einlaßventil 23, während das Auslaßventil 24 in dem Ventilgehäuse 29 angeordnet ist. Die Ventile werden durch nicht eingezeichnete Druckfedern auf ihre Sitze gedrückt. Der Eimaß jedes Zylinders 18 steht mit einem Ein.laßstutzen 30 in Verbindung, während die Zylinderauslässe an eine in dem Ventilgehäuse 29 angeordnete Auslaßleitung 31 angeschlossen sind.
  • Die Rückwand einer der Pumpenkammern 27 weist eine Öffnung 32 auf, an welche sich ein Hilfszylinder 33 in axialer Richtung an den entsprechenden Hauptzylinder 18 anschließt. Die Bohrung des Zylinders 33 ist kleiner als die des Zylinders 18. Der Kolben 34 des Hilfszylinders 33 ist mittels einer Stange 35, die mit dem Verbindungsbolzen 21 ein Ganzes bildet, mit dem Kolben 20 des Hauptzylinders starr gekuppelt. Auf das Ende des Zylinders 33 ist unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes 38 ein Block 36 aufgesetzt, der eine Pumpenkammer 37 enthält. Damit die Pumpe zu Reinigungszwecken leicht auseinandergenommen werden kann, sind der Zylinder 33 und der Block 36 an dem Zylinderblock 17 durch einen Bolzen 39, der in einen ortsfesten Körper 40 eingeschraubt ist, gehalten. Die Ventilgehäuse 45 und. 46 sind mittels Bolzen 47 an dem Block 36 befestigt, wodurch gleichzeitig die Ventilsitze 43 und 44 für das Ein -laßventil 41 bzw. das Auslaßventil 42 des Zylinders 33 zwischen dem Block 36 und dem Ventilgehäuse 45 bzw. 46 gehalten werden. An dem Zylinder 33 sind (nicht gezeichnete) Einlaß- und Auslaßleitungen angeschlossen.
  • Um die Fördermenge des Zylinders 33 genau nachregeln zu können, ist die Pumpenkammer 37 des Zylinders 33 mit einer Reguliervorrichtung 48 ausgerüstet, die aus einer in den Block 36 eingeschraubten Führungsbüchse 49 besteht, die durch eine Öffnung 50 mit der Kammer 37 in offener Verbindung steht. In der Führungsbüchse 49 ist ein Ausweichkolben 51 verstellbar angeordnet; sein Hub wird an dem einen Ende durch den Block 36 und an dem anderen Ende durch einen in die Führungsbüchse 49 eingeschraubten einstellbaren Zapfen 52 begrenzt. Der Zapfen 52 kann in eingestellter Lage durch eine Mutter 53 gesichert werden. Der Ausweichkolben 51 wird mittels einer zwischen ihm und dem Zapfen 52 angeordneten Druckfeder 54 an den Block 36 gepreßt.
  • Die- Vorrichtung arbeitet wie folgt: Es sei angenommen, daß die Pumpe ein Gemisch aus zwei Flüssigkeiten, etwa Öl und Wasser, in einem Verhältnis von 5 : 1 abgeben soll, wobei die Zylinder 18 das 0I abgeben und der Zylinder 33 das Wasser abgibt. In diesem Fall beträgt der Durchmesser der Bohrung des Zylinders 33 1/2 D f-2, wobei D den Durchmesser der Bohrungen der Zylinder 18 bedeutet. Weil die Fördermenge des Zylinders 18 zusammen mit derjenigen des mit diesem starr gekuppelten Zylinders 33 immer der Fördermenge jedes der anderen Zylinder 18 gleich ist, ist es ersichtlich, daß man durch Abänderung des Durchmessers der Bohrung des Zyl!in-. ders 33 jedes gewünschte Verhältnis zwischen den angegebenen- Mengen Öl und Wasser erzielen kann, wobei die Leistung jeder der Kurbeln der Kurbelwelle von selbst gleichbleibt, ebenso wie diese Leistungen unter sich, so daß die Pumpe somit nicht entregelt wird. Wenn z. B. ein Verhältnis 8 : 1 gewünscht wird, muß der Durchmesser der Bohrung des Zylinders 33 = % D V3-- sein.
  • Um den Einfluß von Schwankungen des volumetrischen Gewichtes der Flüssigkeiten korrigieren zu können, ist die Reguliervorrichtung 48 vorgesehen. Die Feder 54 hat eine solche Kraft, daß der Ausweichkolben 51 während des Druckhubes des Kolbens 34 gegen den Stopfen 52 bewegt wird, bevor der Druck in der Kammer 37 groß genug geworden ist, um das Ventil 42 zu öffnen. Die Flüssigkeitsmenge, welche durch den Zylinder 33 abgegeben wird, ist somit der durch den Kolben 34 verdrängten Flüssigkeitsmenge, abzüglich der Menge, die den Raum des verdrängten Ausweichkolbens 51 einnimmt, gleich. Der Durchmesser der Bohrung des Zylinders 33 ist nunmehr so berechnet, daß dieser Zylinder 33 die richtige Menge liefert, wenn der Stopfen 52 seine :Mittellage einnimmt. Es ist ersichtlich, daß die Feder 54 zwei Bedingungen entsprechen muß. Erstens muß sie bei einem Druck in der Pumpenkammer 37, der niedriger als der in dieser Kammer zum Öffnen des Auslaßventils 42 benötigte Druck während des Druckhubes des Kolbens 34 ist, nachgeben, und zweitens muß sie den Ausweichkolben 51 wieder gegen den Block 36 bewegen, bevor während des Kolbenhubes des Kolbens 34 sich der Druck in der Pumpenkammer 37 so weit gesenkt hat, daß das Einlaßventil 41 sich öffnet.
  • Wenn der Stopfen 52 von dem Block 36 weg oder zu ihm hin bewegt wird, wird die Wassermenge verringert und umgekehrt, wobei die Ölmenge in beiden Fällen konstant bleibt. Es ist erwünscht, daß der Hilfszylinder 33 eine solche Bohrung hat, daß die gewünschte Wassermenge möglichst annähernd dann erzielt wird, wenn der Stopfen 52 in seine Mittellage eingestellt ist. Die Reguliervorrichtung wird nur benutzt, um während des Betriebes der Pumpe geringe Abänderungen in der Wassermenge zu bewirken.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dosierungspumpe zur Abgabe von wenigstens zwei verschiedenen Stoffen in einem bestimmten Mischungsverhältnis; wobei wenigstens eine der Kurbeln der Kurbelwelle einen in einem Hauptzylinder angeordneten Hauptkolben treibt, der mit einem in einem axial zum Hauptzylinder liegenden Hilfszylinder angeordneten Hilfskolben gekuppelt ist, und die Kolben ihren Druckhub und ihren Saughub gleichzeitig ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskolben (34) starr mit dem Hauptkolben (20) gekuppelt ist und den gleichen Hub wie der Hauptkolben (20) ausführt, wobei Mittel zur Feinregelung des Mischungsverhältnisses über die Fördermenge des Hilfskolbens (34) vorhanden sind.
  2. 2. Dosierungspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptzylinder (18) und der Hilfszylinder (33) miteinander in Verbindung stehen.
  3. 3. Dosierungspumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfszylinder (33) in offener Verbindung mit einer an sich bekannten Reguliervorrichtung steht, in welcher der unter Federwirkung stehende Ausweichkolben (51), von Druckänderungen im Hilfszylinder (33) beeinflußt, verschiebbar ist.
  4. 4. Dosierungspumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Hub des unter Federwirkung stehenden Ausweichkolbens (51) in an sich bekannter Weise verstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 841690, 753 835, 102711. Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsches Patent Nr. 924 553.
DEU2882A 1953-07-20 1954-07-19 Dosierungspumpe Pending DE1009486B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1009486X 1953-07-20

Publications (1)

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DE1009486B true DE1009486B (de) 1957-05-29

Family

ID=10867827

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU2882A Pending DE1009486B (de) 1953-07-20 1954-07-19 Dosierungspumpe

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DE (1) DE1009486B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173805B (de) 1959-10-02 1964-07-09 Bran & Luebbe Tauchkolbendosierpumpe zum Foerdern und Vermischen von zwei Fluessigkeiten
DE1196965B (de) 1960-10-18 1965-07-15 G Monath Dr Ing Kolbenmischpumpe
DE2549008A1 (de) * 1975-11-03 1977-05-05 Oberdorfer Guido Dosier- und einspritzpumpe

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102711C (de) *
DE841690C (de) * 1939-05-21 1952-06-19 Emil Fischer Kolbenpumpe mit Foerdermengenregulierung
DE753835C (de) * 1939-05-10 1952-10-13 Teves Kg Alfred Zweistufiger Fluessigkeitsdruckerzeuger
DE924553C (de) * 1951-11-16 1955-03-03 Bataafsche Petroleum Vorrichtung zur Abgabe abgemessener Mengen von Fluessigkeitsgemischen veraenderlicher Zusammensetzung

Patent Citations (4)

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