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DE1040904B - Hydraulische Pumpenanlage - Google Patents

Hydraulische Pumpenanlage

Info

Publication number
DE1040904B
DE1040904B DEB31257A DEB0031257A DE1040904B DE 1040904 B DE1040904 B DE 1040904B DE B31257 A DEB31257 A DE B31257A DE B0031257 A DEB0031257 A DE B0031257A DE 1040904 B DE1040904 B DE 1040904B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
pump
valve
liquid
pumps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB31257A
Other languages
English (en)
Inventor
John A Lauck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Borg Warner Corp
Original Assignee
Borg Warner Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Borg Warner Corp filed Critical Borg Warner Corp
Publication of DE1040904B publication Critical patent/DE1040904B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C14/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations
    • F04C14/24Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by using valves controlling pressure or flow rate, e.g. discharge valves or unloading valves
    • F04C14/26Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by using valves controlling pressure or flow rate, e.g. discharge valves or unloading valves using bypass channels
    • F04C14/265Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by using valves controlling pressure or flow rate, e.g. discharge valves or unloading valves using bypass channels being obtained by displacing a lateral sealing face
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C14/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations
    • F04C14/02Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations specially adapted for several machines or pumps connected in series or in parallel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description

  • Hydraulische Pumpenanlage Die Erfindung betrifft eine hydraulische Pumpenanlage, bei der zwei Zahnradpumpen gemeinsam von einem Motor angetrieben werden, zur Pumpenabdichtung Förderflüssigkeit von den Druck-seiten der Pumpe auf die Rückseiten von dichtend gegen die Zahnradseiten gedrückten Büchsen geführt wird und eine Rohrleitung vorgesehen ist, die als Sammelleitung für die von den beiden Pumpen geförderte Flüssigkeit dient.
  • Gemäß der Erfindung wird für solche Anlagen die Verwendung einer Steuervorrichtung in Vorschlag gebracht, die auf den Förderdruck der kleineren Pumpe anspricht, um den auf die Rückseiten der Büchsen der großen Pumpe wirkenden Druck unterhalb eines vorbestimmten Förderdruckes der kleinen Pumpe aufzuheben und oberhalb dieses vorbestimmten Förderdruckes zu begrenzen, wodurch die große Pumpe nicht in der Lage ist, während des Anlassens der Pumpenanlage der Sammelleitung Förderflüssigkeit unter einem wesentlichen Druck zuzuführen, so daß die Anfahrleistung des Antriebsmotors niedrig gehalten wird.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß man bei ihrer Anwendung mit wesentlich kleineren Abmessungen bzw. Nennleistungen für den Pumpenantriebsmotor auskommt, als es bisher der Fall war.
  • Wie man die Erfindung beispielsweise verwirklichen kann, wie sie im einzelnen weiter ausgestaltet sein kann und welche weiteren Vorteile sich zusätzlich daraus ergeben, geht aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung noch deut-*licher hervor.
  • Bei der Ausführung nach der Zeichnung enthält die hydraulische Kraftanlage oder der Pumpenaufbau P' eine mit druckbelasteten Lagerbüchsen ausgerüstete Zahnradpumpe 181 großer Förderleistun'-, die parallel zu einer mit druckbelasteten Lagerbüchsen ausgerüsteten Zahnradpumpe 182 kleiner Förderleistung in einem Gehäuse 184 liegt. Eine Steuereinrichtung S bewirkt beim Anfahren eine Entlastung der großen Pumpe, bis ein vorbestimmter Förderdruck und für gewöhnlich eine vo#rbestimmte Drehzahl der kleineren Pumpe 182 erreicht wird, so daß die dem Antriebsrnotor abverlangte Anfahrleistung beträchtlich kleiner ist, als wenn beide Pumpen gleich auf vollen Förderstrom geschaltet wären.
  • Eine Druckentlastungseinrichtung U hebt die von der Steuereinrichtung S eingesteuerte Druckbelastung der Flanschrückseiten der Lagerbüchsen 190, 194 der großen Pumpe 181 auf, wenn ein vorbestimmter hoher Druck in der Sammelleitung 210 der Pumpe erreicht ist. Ein überdruckventil R' für höchsten Druck ist vorgesehen, um den höchsten Förderdruck in der Sammelleitung zu begrenzen. Die Zahnradpumpe 181 besteht aus zwei miteinander im Eingriff stehenden Pumpenzahnrädern 185, von denen nur ein Zahnrad dargestellt ist. jedes Zahnrad hat einen Wellenstummel 186 und einen Wellenstummel 187. In nicht beweglichen Lagerbüchse#n 189 liegen die Wellenstummel 186, während in a,xial verschiebbaren Lagerbüchsen 190 die Wellenstummel 187 gelagert sind. Druckfedern 191 drücken die Flansche 194 der verschiebbaren Lagerbüchsen 190 dichtend gegen die Seitenflächen der Zahnräder 185. Zwischen den den Zahnradseiten abgelegenen Flanschseiten der verschiebbaren Lagerbüchsen 190 und dem Grund der dazugehörigen Gehäusebohrung befinden sich miteinander in Verbindung stehende, ungefähr ringförmige Druckkammern 192. Der Wellenstummel 187 des einen Zahnrades 185 hat auf einer Verlängerung einen Keilnutenabschnitt 195, der aus dem Gehäuse 184 herausragt und zum Anschluß eines die Pumpe treibenden Elektromotors (nicht dargestellt) dient. Nicht dargestellte Verbindungskanäle leiten Druckflüssigkeit von der Förderseite der Pumpe 181 zur Druckkammer 192, so daß sich der von den verschiebbaren Büchsen 190 und demzufolge auch als' Gegenkraft von den ortsfesten Büchsen 189 ausgeübte Druck auf die Zahnradseiten mit dem Förderdruck der Pumpe ändert.
  • Die Pumpe 182 kleinerer Fördermenge besteht aus zwei miteinander im Eingriff stehenden Pumpenzahnrädern 196, von denen nur ein Zahnrad dargestellt ist. Die Zahnräder 196 sind mit ihren Wellenstunirneln 198 und 199 in ortsfesten Lagerbüchsen 200 und axial verschiebbaren Lagerbüchsen 201 gelagert. Druckf edern 202 drücken die Flansche 205 der verschiehbaren Lagerbüchsen 201 dichtend gegen die Seitenflächen der Zahnräder 196. Zwischen den den Zahnrädern abgelegenen Flanschseiten der verschiebbaren Lagerbüchsen 201 und dem Grund der dazugehörigen Gehäusebohrung verbleiben im Gehäuse 184 miteinander verbundene ringförmige Druckkammern 204. Der antriebsseitige Wellenstummel 199 ist mittels einer Keilnutenverhindung 206 mit dem Wellenstuinrnel 186 eines der Zahnräder 185 der Pumpe 181 verbunden, so daß die beiden Pumpen von einem 'gemeinsamen Antrieb aus getrieben werden. Ablaufkanäle (nicht dargestellt) leiten den Förderdruck der Pumpe 181 zu der Druckkammer 204 ' um ein druckbelastetes dichtendes Anliegen der Flansche 205 der Lagerbüchsen an die Seiten der Zahnräder 196 zu bewirken.
  • Das Fördermittel, z. B. Öl, wird aus einem Vorratsbehälter (nicht dargestellt) den beiden Pumpen über eine Einlaßleitung207 zugeführt, die mit einer Einlaßöffnung 208 der Pumpe 181 sowie mit einer Einlaßöffnung 209 der Pumpe 182 in Verbindung steht. Das von den beiden Pumpen geförderte Drucl,51 wird von dem Auslaß 211 der Pumpe 181 und vom Auslaß 212 der Pumpe 182 einer Sammelleitung 210 zugeführt.
  • Zwischen der Auslaßöffnung 211 der Pumpe 181 und der Sammelleitung 210 liegt ein Rückschlagventil 214, das ein Einströmen der Druckflüssigkeit in die Sammelleitung210 zuläßt, ein Zurückströmen jedoch verhindert. D as Rückschlagventil214 hat einen verschiebbaren Ventilkörper215, der in einer verbreiterten Bohrung 216 gleitet. Der Ventilkörper 215 hat ein 1,egelstumpfförmiges Ende 218, das mit dem Ventilsitz 217 an der Schulter der Bohrungen 211, 216 zusaminenarbeitet, um die Auslaßöffnung 211 unter der Einwirkung einer leicht gespannten Druckfeder 219 zu schließen. Die Druckfeder 219 arbeitet zwischen der Endwand einer in dem Ventilkörper 215 befindliehen Ausbohrung 220 und einer Beilagscheibe 221, die an der dem Ventilsitz 217 gegenüberliegenden Endwand der Bohrung 216 befestigt ist. trm den Außenumfang des Ventilkörpers 215 verlaufen Längs-Kanäle 222, die das Strömungsmittel an dem Ventilkörper vorbeifließen lassen, wenn sich der Ventilkörper infolge entsprechend hohen Förderdruckes in der Auslaßöffnung 211 von seinem Sitz abgehoben hat.
  • Zwischen der Auslaßöffnung 212 der Pumpe 182 und der Sammelleitung 210 ist ein Rückschlagventil 224 angeordnet, das ein Einströmen von Druckflüssigkeit in die Sammelleitung zuläßt, ein Zurückströmen zur Pumpe jedoch verhindert. Dieses Ventil besteht aus einem verschiebbaren Ventilkörper 225, der gegen einen Ventilsitz 226 anliegt, um die Auslaßöffnun-212 unter dem Druck einer Schließfeder 227 zu schließen. Die Schließfeder stützt sich mit dem einen Ende gegen den Ventilkörper 225 ab, während das andere Ende an einem starr angeordneten Spreagring 228 anliegt.
  • Um den Arbeitshöchstdruck der großen Pumpe 181 und damit auch die Höchstmen-e der zum Antrieb des Pumpenaufbaues P' erforderlichen Kraft zu bebegrenzen, ist in die Druckentlastungseinrichtung U ein Druckentlastungsventil 229 eingebaut. Das Ventil 229 besteht aus einem Ventilschaft 230, dessen am oberen Ende befindlicher Kolbenkopf 231 in einer Bohrung 232 eines Gehäuseabschnittes 234 -leitet, der z# t# einen Teil des Pumpengehäuses 184 bilden kann. Das untere Ende des Ventilschaftes 230 ist zu einem Ventilkegel. 235 ausgebildet. Der Ventilkegel 235 arbeitet mit einem Ventilsitz 237 zusammen, der von einer Schulter gebildet wird, die an der Verbindungsstelle der Bohrung 232 und einer im Durchmesser größeren koaxialen Bohrung 238 entsteht. Eine Druckfeder 239 zwischen der unteren Fläche des Ventilkegels 235 und der Stirnfläche einer Verschlußschraube 240 bewirkt das Andrücken des Ventilkegels 235 gegen dein Sitz 237. Die Verschlußschrauhe 240 ist in die Verlängerung der Bohrung 238 eingeschraubt und kann durch Verstellung den von der Feder 239 ausgeübten Druck ändern, um die Öff- nungscharakteristiken des Ventils einzustellen. Der oberhalb des Ventilkolbens 213 befindliche Abschnitt der Bohrung 232 ist mit der Sammelleitung 210 mittels eines Kanals 241 verbunden. Der zwischen dem Ventilkolben 231 und dem Ventilkegel 235 befindliche Abschnitt der Bohrung 232 ist mit der Druckkammer 192 der Pumpe 181 mittels eines Kanals 242 verbunden. Die Bohrun 'g 238 steht mit dem Vorratsbehälter (nicht dargestellt) über die Leitung 244 in Verbindung.
  • Um die Entstehung eines übermäßigen Druckes in der Sammelleitung 210 zu verhindern, ist eine Überdruckeinrichtung R' in Form eines Überdruckventils 245 vorgesehen. Das überdruck- oder Ablaßventil 245 besteht aus einem Ventilschaft 250, dessen Kolben 247 in einem Dämpfungszylinder 246 liegt und der an seinem unteren Ende einen kegelstumpfförmigen Ventilteller 249 hat. Zwischen einer Bohrung 252 und einer im Durchmesser größeren Bohrung254 ist ein Ventilsitz 251 gebildet. Die kegelstumpfförinige Fläche des Ventiltellers249 wird von einer Druckfeder255 gegen den Ventilsitz25IL gedrückt, um das Ventil zu schließen. Die Druckfeder255 ist zwischen der unteren Fläche des Ventiltellers249 und einem Gewin,destopfen256 eingespannt, der in den unteren, mit Gewinde versehenen Abschnitt der Bohrung254 eingeschraubt ist. Der Genvindestopfen 256 ermöglicht die Einstellung des Druckes der Feder 255 und daher die Einstellung des Druckes, bei dem das Ventil 245 geöffnet wird. Die Bohrung 254 steht mit dem Vorratsbehälter über einen Kanal 258 in Verbindung, der mit der Bohrung 254 und der Leitung 244 verbunden ist. Am zylindrischen Umfang des Dämpfungskolbens 247 ist eine Nut oder Abflachung 257 angebracht, um eine Verbindung zwischen der Sammelleitung 210 und der Dämpfungskammer 248 des Dämpfungszylinders 246 über dem Kolben 247 herzustellen, damit die gewünschte Dämpfung erreicht und somit ein Flattern des überdruckventils 245 verhindert wird.
  • Erfindungsgenläß ist eine Steuereinrichtung S zum Steuern der Druckbelastung der Lagerbüchsen der Pumpe 181 vorgesehen, die ein Steuerventil 259 enthält. Das Ventil 259 besteht aus einem Ventilkörper 260, der in einer Kammer 261 eines Gehäuseteiles 262, der einen Teil des Pumpengehäuses 184 bilden kann, verschiebbar liegt. Der Ventilkörper 260 hat einen Kolben 264, der in einem oberen Abschnitt 261 a der Kammer 261 gleitet. Unmittelbar unterhalb des Kolbens 264 befindet sich ein zylindrischer Teil 265, dessen kegelstumpfförmiger Teil 266 mit einem Ventilsitz 267 zusammenarbeitet, der an der Verbindungsstelle des Kammerabschnittes 261 a und eines im Durchmesser kleineren Kammerabschnittes 261 b gebildet ist. Ein Schaft 268 ist zwischen dem unteren Ende des Ventilkegels 266 und einem im Durchmesser kleineren Kolben 269 vorhanden, der das untere Ende des Ventilkörpers 260 bildet und in der Kammer 261 b gleitet. Eine Druckfeder 270 ist zwischen dem unteren Ende des Ventilkörpers 260 und dem Boden des Kammerabschnittes 261 b eingespannt, um den Ventilkörper nach oben von dem Ventilsitz 267 abzuheben und mit einem Anschlag 271 an das obere Stirnende des Kaminerabschnittes 261a anzulegen. Der zur Bohrung 232 des Entlastungsventils 229 führende Kanal 242 durchsetzt den oberen Abschnitt der Kammer 261 b des Anlaßventils 259. Zur Verbindung des unteren Abschnittes der Kammer 261 a mit dem Vorratsbehälter ist ein Kanal 272 mit dem Kammerabschnitt 261 a, unterhalb des Kolbens 264 vorgesehen, der in einen Kanal 274 mündet, welcher durch die Bohrung 238 zur Leitung 244 führt und damit die Verbindung zum Vorratsbehälter herstellt. Um ein hydraulisches Blockieren der Bewegung des Ventilkörpers 260 zu verhüten, verbindet ein Kanal 275 den unteren Abschnitt der Kammer 261 b mit dem Kanal 274 und infolgedessen mit dem Vorratsbehälter.
  • Mit dem Steuerventil 259 arbeitet eine Einrichtung zusammen, die eine Druckbeaufschlagung der Lagerbüchsen der Pumpe 181 aufhebt, nachdem ein vorbestimmter Förderdruck der Pumpe 182 meist im Zusammenhang mit einer vorbstimmten Drehzahl der Pumpe erreicht worden ist. In der Darstellung besteht diese Einrichtung aus einem Durchlaß mit verengtem Querschnitt 276, der in dem Pumpengehäuse 184 zwischen derAuslaßöffnung 212 der Pumpel82 und dem Rückschlagvontil 224 vorgesehen, ist, und aus einem Kanal 277, der zwischen der Auslaßöffnung 212 und dem oberhalb des Kolbens 264 gelegenen Abschnitt der Kammer 261 a des Steuerventils 259 eine Verbindung herstellt. Die Drehung der Pumpe 182 fördert einen Flüssigkeitsstrom durch den Durchlaß 276, so daß ein Druckanstieg in der Auslaßöffnung 212 entsteht. Wenn der in der Auslaßöffnung herrschende Druck eine bestimmte Höhe erreicht hat, wird der Ventilkolben 264 des Steuerventils 259 nach unten gedrängt, um den Kegel 266 gegen den Sitz 267 zu drücken, wodurch sich das Ventil 259 schließt und eine Druckbeilastung der Lagerbüchsen der- Pumpe 181 erfolgt, worauf diese Pumpe 181 zusammen mit der Pumpe 182 mit der Förderung von Druckflüssigkeit in die Leitung 210 beginnt.
  • Zu Beginn der Drehbewegung der Zahnräder des Pumpenaufbaues P' ist der Druck in der Förderöffnung 212 der kleinen Pumpe 182 verhältnismäßig gering, so daß das Steuerventil 259 die in der Zeichnung dargestellte Stellung einnimmt und der hinter den Flanseben der Lagerbüchsen der Pumpe 181 herrschende Druck entweicht, und zwar über den zwischen dem Druckraum 192 und dem Ventil 259 angeordneten Kanal 242, über den oberen Abschnitt der Kammer 261 b in den unteren Abschnitt der Kammer 261a und zum Vorratsbehälter über die Kanäle 272 und 274 und die Leitung 244. Wenn eine entsprechende Drehzahl der Pumpe 182 erreicht worden ist, steigt der Druck der von der Pumpe 182 geförderten Flüssigkeit so weit an, daß die durch den Kanal 277 zufließende Druckflüssigkeit den Ventilkolben 260 des Steuerventils 259 nach unten drängt, so daß das Ventil schließt und die Verbindung zwischen dem Kanal 242 und dem Kanal 272 unterbrochen wird. Daraufhin erfolgt durch den Förderdruck der Pumpel81 die Druckbeaufschlagung der Lagerbüchsen 190, 194, so daß die Pumpel81 an ihren Zahnradseiten abgedichtet wird und in die Sammelleitung 210 Druckflüssigkeit zusammen mit der von der kleineren Pumpel82 gelieferten Druckflüssigkeit fördert. Die in der Sammelleitung 210 strömende Druckflüssigkeit wird einer von dieser Druckflüssigl#Zeit angetriebenen Einrichtung (nicht dargestellt) zugeleitet, die den Druck verbraucht. Entsteht vor der Druckverbrauchseinrichtung ein ungewöhnlicher Stau, so steigt der Druck in der Sammelleitung 210 so weit an, daß die von diesem Druck auf die obere Fläche des Ventilkolbens231 des Entlastungsventils229 ausgeübte Kraft genügt, um den Gegendruck der Druckfeder239 zu überwinden und das Ventil 229 zu öffnen. Der Kanal 242 wird dadurch mit der zum Vorratsbehälter führenden Leitung 244 verbunden, und die Lagerbüchsen der Pumpe 181 werden entlastet, so daß die Druckerzeugung dieser Pumpe so lange eingeschränkt wird, bis der Flüssigkeitsdruck in der Sammelleitung 210 auf einen Wert abgesunken ist, der unterhalb des Schließdruckes des Ventils 229 liegt.
  • Sollte aus irgendeinem Grunde der Druckkolben in der Verbrauchseinrichtung so unterbrochen sein, daß der Druck in der Sammelleitung 210 allein infolge des Arbeitens der Pumpe 182 weitersteigt, so öffnet sich bei einem bestimmten Überdruck das Überdruckventil 245, wodurch ein weiteres Ansteigen des Druckes in der Sammelleitung vermieden wird, indem Förderflüssigkeit durch die Leitung 258 in den Vorratsbehälter abströmen kann.
  • Versuche haben gezeigt, daß bei der in der Zeichnung dargestellten Pumpe die Steuerwirkung des Steuerventils 259 die erforderliche Motorleistung einer üblichen Anlage von 21 auf 15 PS herabsetzt, so daß eine Ersparnis am Motorgewicht von etwa 6 kg erreicht wird. Eine derartige Leistungs- und Gewichtsersparnis ist sehr wichtig, wenn die beschriebene Ausführung der Pumpenanlage in der hydraulischen Anlage oder Kraftstoffanlage eines Flugzn zeuges verwendet wird.
  • Es können Abänderungen und Abwandlungen vorgenommen werden, ohne den Bereich des durch die Patentansprüche gegebenen Rahmens der Erfindung zu verlassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRt'CIIE: 1. Hydraulische Pumpenanlage, bei der zwei Zahnradpumpen gemeinsam von einem Motor angetrieben werden, zur Pumpenabdichtung Förderflüssigkeit von den Druckseiten der Pumpen auf die Rückseiten von dichtend gegen die Zahnradseiten gedrückten Büchsen geführt wird und eine Rohrleitung vorgesehen ist, die als Sammelleitung für die von den beiden Pumpen geförderte Flüssigkeit dient, gekennzeichnet durch ein Steuerventil (S), das auf den Förderdruck der kleineren Pumpe (182) anspricht, um den auf die Rückseiten der Büchsen der großen Pumpe (181) wirkenden Druck unterhalb eines vorbestimmten Förderdruckes der kleinen Pumpe (182) aufzuheben und oberhalb dieses vorbestimmten Förderdruckes zu begrenzen, wodurch die große Pumpe (181) nicht in der Lage ist, während des Anlassens der Pumpenanlage der Sammelleitung Förderflüssigkeit unter einem wesentlichen Druck zuzuführen, so daß die Anfahrleistung des Antriebsmotors niedrig gehalten wird.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Durchlaß mit verengtem Querschnitt (276) zwischen der Druckseite der kleinen Pumpe (182) und der Sammelleitung (210) angeordnet ist und das Steuerventil (S, 259) von einer Federeinrichtung (270) in Offenstellung gedrängt wird, um den Flüssigkeitsdruck- auf die Rückseiten der Büchsen der großen Pumpe (181) aufzuheben, sowie über eine Leitung (277) mit dem Druck beaufschlagt wird, der zwischen der kleinen Pumpe (182) und dem Durchlaß mit verengtem Querschnitt (276) auftritt, so daß das Steuer-\-ciitil (259) in Schließstelluill- gedrängt und der auf die Rückseiten der Büchsen (190, 194) der "roßen Pumpe (181) wirkende Flüssigkeitsdruck aufrechterhalten wird, wobei ein auf den in der Sammelleitung (210-) herrschenden Druck ansprechendes Druckentlastungsventil «T) vorgesehen ist, das sich unabhängig vom Steuerventil (259) bei einem vorbestimmten, verhältnismäßig hohen Druck in der Sammelleitung(210) öffnet und hierbei den Flüssigkeitsdruck auf die Rückseiten der Büchsen (190) der großen Pumpe (181) aufhebt. 3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, net durch ein an sich bekanntes Überdruckventil (R'#. das mit der Sammelleitung (210) der 1)2ideil Pumpen (181, 182) in 'Verbindung stellt. uni den Auslaßdruck beider Punipen zu begrenzen.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 717 94-4-, französische Patentschrift Nr. 965 709: USA.-Patentschrift Nr. 2 420 622.
DEB31257A 1952-05-21 1953-05-19 Hydraulische Pumpenanlage Pending DE1040904B (de)

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