DE1008786B - Vorrichtung zur Feststellung des Wertes von Muenzen bei Muenzfernsprechern od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Feststellung des Wertes von Muenzen bei Muenzfernsprechern od. dgl.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Feststellung des Wertes von Münzen, die in eine Einrichtung zum
Münzeneinwurf eingeworfen werden, insbesondere bei Münzfernsprechern, die nach dem Prinzip der Tonerzeugung
arbeiten und vom Wert der eingeworfenen Münze abhängige Tonströme hervorbringen, nach
denen der Münzwert ermittelt werden kann.
Bisher verwendet man gewöhnlich bei Münzfernsprechern zur Feststellung der Münzwerte sogenannte
Klangfedern an den Münzeinwurfkanälen, und zwar derart, daß beim Einwurf eines 5-Cent-Stückes eine
Klangfeder einmal, bei einem 10-Cent-Stück. die gleiche Klangfeder zweimal und bei einem 25-Cent-Stück
eine andere Klangfeder einmal angeschlagen wird. Eine bekannte Einrichtung dieser Art ist beispielsweise
in der USA.-Patentschrift 2 235 648 erläutert, und zwar ist hier in der Nähe der Klangfedern
ein Mikrofongeber angeordnet, und dieser tastet die durch Anschlag der Federn erzeugten Schwingungen
ab und gibt entsprechende elektrische Tonströme über die Leitung, so daß die Beamtin die Münze am Ton
in ihrem Fernsprechhörer erkennen kann. Die von einem 5-Cent-Stück oder einem 10-Cent-Stück angeschlagene
Klangfeder schwingt auf einer bestimmten Frequenz, und die Beamtin erkennt das 5-Cent-Stück
daran, daß sie diese durch den Geber übertragene Tonfrequenz einmal hört und beim 10-Cent-Stück die
gleiche Frequenz zweimal in kurzer Aufeinanderfolge, während beim 25-Cent-Stück durch die zugehörige
Klangfeder eine andere Frequenz erzeugt und durch den Geber übertragen wird, bei deren Ertönen die
Beamtin erkennt, daß eine 25-Cent-Münze eingeworfen wurde. Bei dieser bekannten Einrichtung treten
beträchtliche Schwierigkeiten dadurch auf, daß der Geber einen unerwünschten Widerstand an
der Leitung mit sich bringt und ferner der zweite Anschlag der 10-Cent-Münze an die zugehörige
Klangfeder schwierig zu unterscheiden ist, da die Kiangfeder durch den ersten Anschlag meist noch
schwingt.
Es ist bei.Münzfernsprechern auch bereits bekannt, an Stelle der Klangfedern eine durch die Münzen
gesteuerte elektrische Oszillatorschaltung zu verwenden, die außerhalb des Hörfrequenzbereiches
liegende Frequenzen erzeugt. Es wurde infolgedessen ein zweiter Oszillator erforderlich, um diese Frequenzen
durch Überlagerung in Töne zu verwandeln und für die Beamtin hörbar zu machen. Ein weiterer
Mangel der bekannten Schaltung liegt darin, daß der Oszillator bereits bei Einleitung eines Anrufes durch
den Teilnehmer in Betrieb genommen und dabei mit der Leitung verbunden wird und bis zum Schluß des
Gespräches in Betrieb bleibt. Die Leitung wird hierdurch unzulässig belastet. Außerdem ergeben sich
Vorrichtung zur Feststellung des Wertes von Münzen bei Münzfernsprechern od. dgl.
Anmelder:
Automatic Electric Laboratories, Inc., Chicago, 111. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. K. Boehmert
und Dipl.-Ing. A. Boehmert, Patentanwälte,
Bremen, Feldstr. 24
Beanspruchte Priorität: j5 V. St. v. Amerika vom ,18. Februar ,1954
Alfred Hughes Faulkner, Chicago, 111.,
und Robert Lyal Huffman, Palatine, 111. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
Schwierigkeiten während des Gespräches, da die Sprechströme auf den Oszillator einwirken.
Gemäß der Erfindung wird zur Feststellung des Wertes von Münzen unter Verwendung eines Münzeinwurfes
für die Aufnahme von Münzen verschiedenen Nennwertes ebenfalls eine durch die Münzen gesteuerte
Oszillatorschaltung benutzt, bei der die Mängel der bekannten Einrichtung dadurch vermieden werden,
daß Schaltmittel vorgesehen sind, die für eine vorbestimmte und vom Nennwert einer in den Münzeinwurf
eingeworfenen Münze abhängige Zeitdauer betätigt werden, und daß die normalerweise keine
elektrischen Stromschwankungen erzeugende Oszillatorschaltung durch diese Schaltmittel so beeinflußt
wird, daß nur beim Einwurf einer Münze elektrische Stromschwankungen in einer dem Nennwert einer
eingeworfenen Münze entsprechenden Anzahl und von hörbarer Frequenz geliefert werden. Der Oszillator
ist also bei der Erfindung nur so lange in Betrieb, als eine eingeworfene Münze einen entsprechenden
Schalter betätigt.
Zweckmäßig wird in der Oszillatorschaltung ein Transistoroszillator vorgesehen und ein Schaltungskreis durch die von den Münzen betätigten Schaltmittel
so gesteuert, daß der Transistoroszillator dem Nennwert einer eingeworfenen Münze entsprechende
Stromschwankungen erzeugt.
Durch die Münzen werden Hebel betätigt, die über Schaltkontakte den Transistoroszillator steuern, so
daß dieser unterscheidbare Hörfrequenzströme auf die
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Leitung gibt. Ein durch den Münzkanal einfallendes 5-Cent-Stück trifft auf einen Hebel und dieser
steuert demgemäß den Oszillator. Ein 10-Cent-Stück trifft auf den ersten Hebel und auf einen weiteren
Hebel, und der Oszillator wird hierdurch so gesteuert, daß er zwei getrennte Tonstöße gleicher Frequenz wie
beim 5-Cent-Stück hervorbringt. Eine 25-Cent-Münze trifft auf einen dritten Hebel, und dieser steuert den
Oszillator derart, daß eine andere Tonfrequenz erzeugt
wird, die der Beamtin das Erkennen dieser Münze gestattet. Der Transistoroszillator wird bei einer Ausführungsform
der Erfindung in der Leitung überbrückt, mit Ausnahme der kurzen Zeit während des
Einwurfs einer Münze, so daß er keinen Widerstand für die Leitung während des Verbindungsaufbaues
und während des Sprechens darstellt. Der Oszillator vermeidet die Schwierigkeiten der Erzeugung zweier
einzelner Töne, die bei schwingenden Klangfedern auftreten, da er nur während der kurzen Zeitdauer,
wenn die verschiedenen Hebel durch die entsprechenden Münzen angeschlagen und die zugehörigen Schaltkontakte
geschlossen werden, Töne erzeugt. In einer Abwandlung wird eine Schaltung für den Transistoroszillator
verwendet, die normalerweise unvollständig und immer mit einer Seite der Leitung verbunden ist,
so daß selbst beim Schließen und Inbetriebnehmen der Schaltung praktisch kein Widerstand für die Leitung
gebildet wird.
Die gegenwärtige Betriebsweise bei Münzfernsprechern erlaubt im allgemeinen die Führung von
Ortsgesprächen ohne Einschaltung einer Beamtin, und nur die Ferngespräche werden durch die Beamtin vermittelt.
Es besteht jedoch kein Unterschied zwischen Ortsgesprächen und Ferngesprächen oder Münzfernsprechern
für nachträgliche und vorherige Zahlung, da diese Faktoren für die Erfindung ohne Bedeutung
sind und bei der Erfindung auch angenommen werden kann, daß der anrufende Teilnehmer alle Gespräche
mit Hilfe einer Beamtin führt, um ein kombiniertes Leitungsnetz zu erreichen, indem er über ein Wählernetz
üblicher Art eine Vorziffer wählt.
Fig. 1 zeigt ein Prinzipschaltbild eines Münzfernsprechers mit einem Münzeinwurf bekannter Art,
beispielsweise nach der erwähnten US A.-Patentschrift, bei dem jedoch die Klangfedern, die durch die Münzen
angeschlagen werden, durch Hebel 5, 6 und 7 ersetzt sind. Ferner ist die Anordnung von durch diese Hebel
gesteuerten Schaltern gezeigt sowie die Einzelheiten der Teilnehmerschaltung, die Schaltung des Transistoroszillators
hinsichtlich der Zuordnung zu diesen Schaltern und zur Teilnehmerschaltung, ferner ein
Leitungskreis, eine Sucher- und Wählerschaltung und ein kombiniertes Verbindungsnetz, jeweils in Blockdarstellung.
Fig. 1 a zeigt eine Abwandlung der Erfindung mit einem Transistoroszillator im Nebenschluß zur Leitung.
Diese Ausführungsform kann in Verbindung mit dem gleichen Münzeinwurf und der gleichen
Schaltung wie in Fig. 1 verwendet werden, mit dem Unterschied, daß eine zusätzliche Leitung vorgesehen
ist, die im Leitungskreis geerdet ist, und eine Feder von den durch die 5-Cent- und 10-Cent-Stücke
gesteuerten Federn fortgelassen werden kann. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen.
Es ist angenommen, daß der rufende Teilnehmer am Münzfernsprecher in Fig. 1 durch Wählen einer
Vorziffer über die Sucher-Wähl er vermittlung 24 das
Leitungsnetz 25 erreicht hat und im Gespräch mit der Beamtin der in den Münzeinwurf einzuwerfende
Betrag auf 40 Cent festgesetzt worden ist. In diesem Zeitpunkt wird ein Stromkreis geschlossen von
Batterie am Netz 25 über die Vermittlung 24, die Teilnehmerschaltung 23, die —L-Leitung, den Wählscheibenkontakt
26, den Gabelschalter 27, die Spule 28, das Mikrofon 29, die Federn 21, 17, 19 und 9,
über die + L-Leitung, zurück über die Leitungsschaltung 23, die Vermittlung 24 und das Netz 25 an
Erde. Ein Widerstand 30 ist normalerweise kurzgeschlossen und liegt in der Leitung nur, wenn die
ίο Federn 19 und 9 oder 21 und 17 offen sind, so daß
größtenteils nur ein Widerstand von 150 Ohm zur Leitung hinzugefügt wird, und zwar nur für den
Augenblick, wenn eine Münze eingeworfen wird. Die Hebel 5, 6 und 7 sind auf ihren Zapfen 5 b, 8 bzw. 16
ausbalanciert,. so daß sich ihre zugehörigen Berührungsflächen 5 a, 6 a und 7 α für die Münzen normalerweise
gegen die Kanten der Münzkanäle in der Nähe der Kanalöffnungen legen. Die Drehung der Hebel ist
verhindert, bis eine Münze auf eine Berührungsfläche auftrifft, wobei der zugehörige Hebel vom Münzkanal
wegbewegt wird. Die Berührungsflächen sind auf den Hebeln vorgesehen, um eine große Oberfläche zum
Auf treffen der Münzen zu erzielen, da die Hebel selbst zweckmäßig als Drähte auszubilden sind, die nicht
genügend Fläche bieten, um sicherzustellen, daß die im Kanal herabrollende Münze richtig auf den Hebel
trifft und nicht nur flüchtig anschlägt.
Der anrufende Teilnehmer wirft ein 5-Cent-Stück ein, und dieses trifft beim Herabfallen durch den
Kanal auf die Fläche 6 α und verursacht dadurch einen Ausschlag des Hebels 6 um den Zapfen 8, und dieser
bringt die Kontaktfedern 9 und 10 in Kontakt und trennt die Federn 9 und 19, so daß der Kurzschluß
des Widerstandes 30 aufgehoben und dieser in die Leitung geschaltet wird. Da dieser 150-Ohm-Widerstand
30 nicht mehr überbrückt ist, entsteht an ihm von der Leitung ein Spannungsabfall, so daß der
Kollektor 14 in bezug auf die Basis vorgespannt wird und ein Kollektorstrom einsetzt. Sobald der Kollektorstrom
fließt, wird die Basis in bezug auf den Emitter 13 negativ, und der Emitterkreis wird stromdurchlässig.
Dabei vergrößert sich der Strom im Kollektorkreis, und hierdurch vergrößert sich der Strom im
Emitterkreis, bis der Sättigungspunkt des Kollektorstromes erreicht wird, worauf sowohl der Kollektorstrom
als auch der Emitterstrom plötzlich abfallen. Ein 0,2-MF-Kondensator 11., der während der Anstiegsperiode
des Emitterstromes aufgeladen wird, entladet sich jetzt über einen 10 000-Ohm-Widerstand
12. Der durch den Vorspannwiderstand 30 fließende Strom vergrößert und verkleinert sich gleichzeitig, so
daß als Folge davon entsprechende Spannungsschwankungen in der Leitung hervorgerufen werden. Nach
der Entladung des Kondensators 11 fließt wieder Kollektorstrom, und der Vorgang wiederholt sich.
Der Strom im Widerstand 30 wird infolgedessen periodisch im Hörfrequenzrhythmus geändert, und es
wird ein Tonfrequenzsignal zur Beamtin gegeben. Die Arbeitsweise derartiger Transistoroszillatoren ist
bekannt, so daß es sich erübrigt, darauf näher einzugehen.
Der Widerstand 31 im Basiskreis kann einen Wert zwischen 2000 und 10 000 Ohm, je nach der Charakteristik
des jeweils verwendeten Transistors, erhalten1.
Da der Hebel 6 nach dem Anschlag der Münze sofort in seine Ausgangslage zurückgeht, werden die
Kontaktfedern 9 und 10 getrennt, und der Transistoroszillator wird sofort wieder stillgesetzt, so daß eine
Beeinflussung des nächsten Tonsignals verhindert wird. Der Anschlag der Fläche 6 a an den Kanal ver-
hindert ein Schwingen des Hebels 6 um seinen Zapfen und eine erneute Kontaktgabe der Federn 9 und 10,
so daß nur ein einziger Ton entstehen kann. Der Widerstand 30 wird wieder überbrückt, wenn die
Federn 9 und 19 schließen.
Beim Einwurf einer 10-Cent-Münze wird die Fläche 5 a getroffen, und der Hebel 5 dreht sich um
den Zapfen 5 b, so daß die Federn 9 und 10 Kontakt geben und die gleiche Schaltung des Transistoroszillators
einschalten, so daß ein Ton gleicher Frequenz in derselben Weise wie bei Einwurf eines
5-Cent-Stückes erzeugt wird. Der Hebel 5 wird am Schwingen um den Zapfen 5 6 gehindert, wenn die
Fläche 5 a gegen den zugehörigen Kanal schlägt, so daß auch hier die Federn 9 und 10 nur einmal für
kurze Zeitdauer in Berührung kommen, wenn der Hebel 5 durch eine 10-Cent-Münze betätigt wird. Die
10-Cent-Münze trifft bei ihrem weiteren Fall sodann den Hebel 6, und zwar nach einer Zeit, wenn alle
Schwingungen des Transistoroszillators zufolge der Betätigung des Hebels 5 vollständig abgeklungen sind,
und ein getrennter Ton wird durch den Transistor in gleicher Weise hervorgebracht, wie vorher bei Betätigung
des Hebels 6 durch die 5-Cent-Münze erläutert wurde.
Beim Einwurf einer 25-Cent-Münze wird die Fläche la getroffen. Der Hebel 7 schwenkt um den
Zapfen 16, wodurch der Nebenschluß zum Vorspannwiderstand 30 durch die Federn 21 und 17 geöffnet
wird, so daß die vorher beschriebene Wirkung wieder eintritt, mit dem Unterschied, daß die Federn 18 und
17 in Kontakt kommen und der Entladestromkreis des Kondensators 11 über die Widerstände 12 und 20 von
10 000 bzw. 100 000 Ohm verläuft. Die Konstanten dieses Schwingungskreises sind verschieden von dem
vorher beschriebenen Kreis, da der 100 000-Ohm-Widerstand
20 jetzt im Entladestromkreis liegt und deshalb ein Ton anderer Frequenz erzeugt wird, an
dem die Beamtin den Einwurf einer 25-Cent-Münze erkennt. Der Hebel 7 geht beim weiteren Fall der
Münze in seine Ausgangslage zurück und wird am weiteren Schwenken durch die Fläche 7 a in der
beschriebenen Weise verhindert.
Die Werte der Widerstände 12 und 20 können zwischen 10 000 und 100 000 Ohm variiert werden,
um einen Hörfrequenzton zu erzielen, und der Widerstand 31 kann je nach dem verwendeten Transistor
einen Wert im Bereich zwischen 2000 und 10 000 Ohm erhalten.
Bei der abgewandelten Schaltung nach Fig. 1 a wird erfindungsgemäß eine normalerweise offene Schaltung
für den Transistoroszillator verwendet, der nur dann mit der Leitung zusammengeschaltet wird, wenn eine
Münze eingeworfen wird, so daß infolgedessen nur während der Einschaltperiode ein sehr kleiner Strom
aus der Leitung entnommen wird. Eine zusätzliche im Teilnehmerkreis geerdete Leitung 33 ist hier vorgesehen,
jedoch ist eine solche Leitung oft ohnehin bereits zur Sicherstellung zusätzlicher Steuerzwecke
vorhanden. Diese Erde kann auch von einer anderen Stelle als vom Leitungskreis entnommen werden.
Die Wirkungsweise der Münzenhebel ist hier ähnlich wie bei der früher beschriebenen Schaltung, mit
dem Unterschied, daß ein Nebenschluß zum Transistorkreis beim Einwurf einer Münze nicht geöffnet zu
werden braucht, die Feder 19 fortgefallen ist und die Feder 21 für einen anderen Zweck benutzt wird. Der
Transistorkreis ist offen, außer wenn eine Münze eingeworfen wird, wobei entweder die Federn 9' und
10' bei Einwurf einer 10-Cent-Münze zweimal kurz hintereinander in Kontakt kommen und getrennt
werden bzw. einmal bei Einwurf einer 5-Cent-Münze, oder die Federn 17' und 18' einmal Kontakt geben und
getrennt werden, wenn eine 25-Cent-Münze eingeworfen wird.
Kommen die Federn 9' und 10' in Berührung, so wird ein Stromkreis geschlossen von einer Seite der
Leitung über den Kollektor 14', den Widerstand 31', die Federn 9' und 10' nach Erde im Teilnehmerkreis
über die Leitung 33, so daß der Kollektor stromdurchlässig wird. Der Emitter 13' wird ebenfalls stromdurchlässig
und nach Erreichen der Sättigung entladet sich der Kondensator 11' über den Widerstand
12' und die Federn 17' und 21', die den Widerstand 20' kurzschließen, so daß der Kollektor wieder stromdurchlässig
wird. Auf diese Weise wird der Kollektorstrom in ähnlicher Weise wie vorher variiert. Mit der
Variation des Kollektorstromes schwankt der Strom in der Leitung im Hörfrequenzrhythmus entsprechend,
so daß während der kurzen Zeitdauer des Schließens der Federn 9' und 10' ein Tonsignal über die Leitung
gegeben wird.
Kommen die Federn 17' und 18' auf den Einwurf einer 25-Cent-Münze in Kontakt, so tritt die gleiche
Wirkung ein, mit dem Unterschied, daß beim öffnen der Kontaktstelle der Federn 17' und 21' und Kontaktgabe
der Federn 17' und 18' der Kollektorkreis über diese letzteren Federn an Stelle der Federn 9'
und 10' geschlossen wird und der Kondensator 11' sich über die Widerstände 12' und 20' entladet. Der
Kollektorstrom und demzufolge der Leitungsstrom schwanken daher mit anderer Hörfrequenz als vorher,
und es entsteht ein anderes Tonsignal.
Bei dieser abgewandelten Schaltung nach der Erfindung hat vorzugsweise der Widerstand 20' einen
WTert von 27 000 Ohm, der Widerstand 12' von 47 000 Ohm, der Widerstand 31' von 47 000 Ohm und
der Kondensator 11' von 0,22 MF.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Feststellung des Wertes von Münzen bei Münzfernsprechern unter Verwendung
eines Münzeinwurfes für die Aufnahme von Münzen verschiedenen Nennwertes und einer
durch die Münzen gesteuerten elektrischen Oszillatorschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß
Schaltmittel (9, 10, 19; 21, 17, 18) vorgesehen sind, die für eine vorbestimmte und vom Nennwert
einer in den Münzeinwurf eingeworfenen Münze abhängige Zeitdauer betätigt werden, und daß die
normalerweise keine elektrischen Stromschwankungen erzeugende Oszillatorschaltung durch diese
Schaltmittel so beeinflußt wird, daß nur beim Einwurf einer Münze elektrische Stromschwankungen
in einer dem Nennwert einer eingeworfenen Münze entsprechenden Anzahl und von hörbarer
Frequenz geliefert werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Oszillatorschaltung ein
Transistoroszillator (13, 14) vorgesehen ist und ein Schaltungskreis (30, 11, 12; 11, 12, 20) durch
die von den Münzen betätigten Schaltmittel (9, 10, 19; 21, 17, 18) so gesteuert wird, daß der Transistoroszillator
dem Nennwert einer eingeworfenen Münze entsprechende Stromschwankungen erzeugt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Münzen gesteuerten
Schaltmittel (9, 10, 19; 21, 17, 18) mit einer Fernsprechleitung (—L, + L) verbunden
sind und die Oszillatorschaltung jeweils beim Ein-
wurf von Münzen für eine bestimmte Zeit einschalten.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oszillatorschaltung durch
die Münzeinwurfeinrichtung von der Fernsprechleitung abgetrennt ist, so daß sie normalerweise
die Leitung nicht belastet, und daß die Einrichtung beim Einwurf einer Münze so gesteuert wird, daß
die Abtrennung aufgehoben wird und der Oszillator dem Wert der eingeworfenen Münze
entsprechende Stromschwankungen in der Leitung erzeugt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere durch Münzen gesteuerte
Schaltkontakte (9, 10, 17, 18, 19, 21) vorgesehen
sind, die gemäß dem Nennwert der eingeworfenen Münzen betätigt werden und die Oszillatorschaltung derart steuern, daß der
Oszillator nacheinander unterschiedliche elektrische Stromschwankungen innerhalb einer bestimmten
Periode beim Einwurf einer Münze bestimmten Nennwertes erzeugt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Oszillatorschaltung
Tonfrequenzen erzeugt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Feststellung
des Münzwertes Einwurfkanäle für die Aufnahme von Münzen verschiedenen Nennwertes
aufweist und die durch die Münzen gesteuerten Schaltmittel derart angeordnet sind, daß durch
eine eingeworfene Münze eines Nennwertes nur eine Kontaktgabe und durch eine Münze anderen
Nennwertes mehrmalige Kontaktgabe erfolgt und dadurch durch den Transistoroszillator entweder
ein Ton einer Frequenz einmal bei jeder Betätigung erzeugt wird, so daß eine Münze eines Nennwertes
durch diesen einmal erzeugten Ton festgestellt werden kann, oder eine Münze des anderen Nennwertes
durch aufeinanderfolgende Töne identifiziert wird.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltmittel zur Beeinflussung der Oszillatorschaltung und dessen Anschaltung an die Fernsprechleitung
in Kontaktsätzen zusammengefaßt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Hebelarme (5, 6 bzw. 7)
an der Münzeinwurfeinrichtung angeordnet sind und der eine Arm durch eine eingeworfene Münze
eines Nennwertes betätigt wird und den Kontaktsatz steuert, während dieser Arm und der andere
Arm so angeordnet sind, daß sie beim Einwurf einer Münze eines anderen Nennwertes nacheinander
betätigt werden und den Kontaktsatz nacheinander steuern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 570 938.
Deutsche Patentschrift Nr. 570 938.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 510/157 5.57
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1008786B true DE1008786B (de) | 1957-05-23 |
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| FR (1) | FR1122266A (de) |
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