DE570938C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstellen, die mit Selbstbelastungseinrichtungen versehen sind - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstellen, die mit Selbstbelastungseinrichtungen versehen sindInfo
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- DE570938C DE570938C DES83375D DES0083375D DE570938C DE 570938 C DE570938 C DE 570938C DE S83375 D DES83375 D DE S83375D DE S0083375 D DES0083375 D DE S0083375D DE 570938 C DE570938 C DE 570938C
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Classifications
-
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. FEBRUAR 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3 GRUPPE 80
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Sprechstellen,
die mit Selbstbelastungseinrichtungen versehen sind
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1927 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlägen mit Sprechstellen, die mit Selbstbelastungseinrichtungen
versehen sind. Sobald diese Sprechstellen bei der Betätigung ihrer Selbstbelastungseinrichtungen von einer
Beamtin überwacht werden, ist die Verwendung einer Klangeinrichtung, die beim Münzeinwurf
der Beamtin entsprechend der eingeworfenen Münzart verschiedene Signale übermittelt, erforderlich.
Den bekannten Einrichtungen haften nun die Mängel an, daß auch der Teilnehmer die
Signale der Klangeinrichtung hört, so daß ihm die Möglichkeit gegeben wird, durch
irgendwelche Maßnahmen an der Sprechstelle die Signale nachzuahmen, um so ohne Münzeinwurf
eine Verbindung zu erhalten.
Die Erfindung bezweckt, unter Beibehaltung der akustischen Kennzeichnung am Arbeitsplatz
den Sprechstellen die Möglichkeit der Nachahmung dieser akustischen Kennzeichnung
zu nehmen. Sie erreicht dies dadurch, daß bei Betätigung der Selbstbelastungeinrichtung
(z. B. Einwurf einer Münze) durch einen derselben zugeordneten Schwingungserzeuger eine Frequenz über
Hörbarkeit zustande kommt, die auf Hilfseinrichtungen am Überwachungsplatz einwirkt,
um eine Betätigung der Selbstbelastungseinrichtung durch Auslösung eines akustischen Signals am Überwachungsplatz
zu kennzeichnen.
Die Abb. 1 und 2 stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. An Hand dieser
Abbildungen sei der Erfindungsgedanke näher beschrieben.
Will der Teilnehmer N eine Verbindung über einen Vermittlungsplatz herstellen, so
reizt er beim Abnehmen seines Hörers seinen Vorwähler VW über Erde, Wicklung des Relais
R1 Kontakt 21, Mikrophon, Überträger
Ue1, Stromstoßkontakt J1 Hakenumschalter
HU1 Kontakt It1 Widerstand Wi1 Batterie,
Erde zur freien Wahl eines Gruppenwählers an. Nach der freien Wahl des Vorwählers
spricht das Relais T über: Erde, Batterie, Wicklung des Relais T, c-Arm des Vorwählers
VW, Kontakt 5 m, Widerstand Wi1 Erde
(parallel dazu über Wicklung I des Relais C, Kontakt 6 £, Erde) an und schaltet die Verbindungsleitung
an den Kontakten 3t und 41
zum Gruppenwähler durch, so daß außer Relais C auch die Relais A und B ansprechen.
Über den Kontakt gc wird das Relais V erregt (Erde, Batterie, Kontakt ge, Wicklung
II des Relais C, Kontakt 8 a, Relais V1,
Erde). -
Durch Betätigung des Stromstoßkontaktes / wird das Relais A des belegten Gruppenwählers
stoßweise in bekannter Weise ab-
*.! Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Maximilian Mathias in Berlin.
erregt. Den Stromstößen entsprechend wird der Hubmagnet H des Gruppenwählers über:
Erde, Kontakte 12 W1 τια, low1, Hubmagnet
H1 Batterie, Erde' erregt. Fällt nach
der Stromstoßreihe das Relais V2, das beim Abfallen des Relais A durch Aufhebung des
Kurzschlusses erregt wurde, durch Kurzschluß über den Kontakt 8 α wieder ab, so erfolgt
eine freie Wahl des Gruppenwählers, indem der Drehmagnet D über: Erde, Kontakte
x&k, ijp, ιόν2, χζν1, 13d, Drehmagnet
D1 Batterie, Erde erregt wird. Hat der Gruppenwähler einen freien Vermittlungsplatz
gefunden, so spricht das Relais P über: >5 Erde, Wicklungen I und II des Relais P1 Kontakt
20 v1, c'-Arm des Gruppenwählers, c2-Ader,
Relais A1, Batterie, Erde an und sperrt durch Kurzschluß seiner Wicklung II über
den Kontakt ig p die Verbindungsklinke gegen jede weitere Belegung. Am Vermittlungsplatz
leuchtet die Anruflampe AL über: Erde, Kontakt 24 a1, Klinkenkontakt A', Anruf lampe AL1
Batterie, Erde auf. Beim Einstecken des Abfragestöpsels wird die Anruflampe AL am
Klinkenkontakt K abgeschaltet. Die Beamtin fragt nun in bekannter Weise ab und stellt
über ihre Verbindungseinrichtungen, die in den Abbildungen nur unvollständig dargestellt
sind, da sie für den Erfindungsgedanken keine Bedeutung haben, die gwünschte Verbindung
her. Wird eine Verbindung gefordert, die eine Gebühr verlangt, so fordert die Beamtin
den Teilnehmer auf, eine oder mehrere Münzen einzuwerfen. Hierdurch werden je nach
der Münzsorte die verschiedenen Münzkontakte (z. B. MK1, MK2) betätigt. Diese
Münzkontakte schließen je nach der Betätigung des einen oder anderen oder aller Münzkontakte verschiedene Schwingungskreise
im Schwingungserzeuger R1. Die Frequenz der erzeugten Schwingung hat aber in
jedem Falle eine solche Höhe, daß dieselbe außerhalb der Tonfrequenzen liegt. Zur Überwachung
des Münzeinwurfes wird demzufolge die Beamtin die Taste Ta drücken, wodurch
die Heizbatterie der Kathode des Schwingungserzeugers R2 eingeschaltet und somit
eine Hilf sschwingung über den Überträger Ues auf die Abfrageeinrichtung gesandt wird.
,Diese Schwingung, die außerhalb des Hörbereiches liegt, erzeugt im Zusammenwirken
mit der in der Münzkassierstelle durch den Schwingungskreis LC1 oder -LC2 erzeugten
Schwingung, die sich von der Hilfsschwingung um ein geringes unterscheidet, aber noch
außerhalb des Hörbereiches liegt, eine Interferenzschwingung innerhalb des Hörbereiches.
Durch diesen Ton wird der Beamtin am Vermittlungsplatz der1 Münzeinwurf gekennzeichnet.
.
Gibt die Beamtin die Taste Ta frei, so wird die Hilfsschwingung abgeschaltet. Da die
vom Münzfernsprecher ausgesandte Schwingung außerhalb der Hörbereiches liegt, wird
der Teilnehmer keine Möglichkeit haben, die bei Betätigung der Münzkontakte erzeugten
Signale nachzuahmen und so eine Verbindung gebührenfrei herzustellen.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Sprechstellen, die mit Selbstbelastungseinrichtungen
versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung der Selbstbelastungseinrichtung (ζ. Β. Einwurf
einer Münze) durch einen derselben zugeordneten Schwingungserzeuger eine Frequenz über Hörbarkeit zustande
kommt, die auf Hilfseinrichtungen am Überwachungsplatz einwirkt, um eine Betätigung
der Selbstbelastungseinrichtung durch Auslösung eines akustischen Signals am Überwachungsplatz zu kennzeichnen.
2. Schaltungsanordnung nach An-Spruch ι zur Herstellung verschiedenwertiger
Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Schwingungserzeugers durch die Art der Betätigung
der Selbstbelastungseinrichtung (Einwurf verschiedener oder mehrerer Münzen) bestimmt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83375D DE570938C (de) | 1927-12-29 | 1927-12-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstellen, die mit Selbstbelastungseinrichtungen versehen sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83375D DE570938C (de) | 1927-12-29 | 1927-12-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstellen, die mit Selbstbelastungseinrichtungen versehen sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570938C true DE570938C (de) | 1933-02-21 |
Family
ID=7510998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83375D Expired DE570938C (de) | 1927-12-29 | 1927-12-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstellen, die mit Selbstbelastungseinrichtungen versehen sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570938C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE760243C (de) * | 1936-05-27 | 1953-06-15 | Int Standard Electric Corp | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Alarmmeldungen ueber ein Fernsprechnetz |
| DE890193C (de) * | 1935-10-11 | 1953-09-17 | Int Standard Electric Corp | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, in denen Sendestellen mit ihren Empfangsstellen ueber eine zweiadrige Verbindungsleitung im Simultan- und Schleifenbetrieb verbunden sind |
| DE1008786B (de) * | 1954-02-18 | 1957-05-23 | Automatic Elect Lab | Vorrichtung zur Feststellung des Wertes von Muenzen bei Muenzfernsprechern od. dgl. |
-
1927
- 1927-12-29 DE DES83375D patent/DE570938C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE890193C (de) * | 1935-10-11 | 1953-09-17 | Int Standard Electric Corp | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, in denen Sendestellen mit ihren Empfangsstellen ueber eine zweiadrige Verbindungsleitung im Simultan- und Schleifenbetrieb verbunden sind |
| DE760243C (de) * | 1936-05-27 | 1953-06-15 | Int Standard Electric Corp | Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Alarmmeldungen ueber ein Fernsprechnetz |
| DE1008786B (de) * | 1954-02-18 | 1957-05-23 | Automatic Elect Lab | Vorrichtung zur Feststellung des Wertes von Muenzen bei Muenzfernsprechern od. dgl. |
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