DE1008625B - Huelsenkupplung fuer Spinn- oder Zwirnspindeln - Google Patents
Huelsenkupplung fuer Spinn- oder ZwirnspindelnInfo
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- DE1008625B DE1008625B DET10277A DET0010277A DE1008625B DE 1008625 B DE1008625 B DE 1008625B DE T10277 A DET10277 A DE T10277A DE T0010277 A DET0010277 A DE T0010277A DE 1008625 B DE1008625 B DE 1008625B
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- rollers
- bobbin
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- spindle
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/04—Spindles
- D01H7/16—Arrangements for coupling bobbins or like to spindles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Hülsenkupplung für Spinn- oder Zwirnspindeln, bestehend aus einem mit
mehreren wirksamen Flächen versehenen, in die Spulenhülse einzuführenden, mit dem Spindelschaft
verbundenen Kern, wobei zwischen den wirksamen Flächen des Kernes und der Innenwand der Spulenhülse
jeweils eine Rolle od. dgl. angeordnet ist. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei denen der
Kern durch Vermittlung von Walzen oder Rollen nur dann unmittelbar mit der Spulenhülse verbunden
wird, wenn die Spule sich in einem bestimmten Sinn, z. B. entgegen dem Uhrzeigersinn, dreht, haben den
Nachteil, daß sie nicht unabhängig vom Drehsinn der Spule wirksam werden und daß Spindel und Spule
oder Garnkörperträger gegeneinander rutschen können, wenn die Spindel sich zu drehen beginnt. Ziel
der Erfindung ist es, die obigen Nachteile zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung weist der Kern an seiner zylindrischen Mantelfläche eine Anzahl gleichmäßig
verteilter Abflachungen auf, die als Laufbahnen für zylindrische Rollen dienen, die beim Drehen des
Spindelschaftes unabhängig vom Drehsinn nach außen gedrückt werden, wobei zwischen den Rollen
und der Innenwand der Spulenhülse außerdem noch zur Spindelachse und dem Kern konzentrisch angeordnete,
radial bewegliche Zwischenstücke vorgesehen sind, die durch die Rollen radial nach außen gegen die
Innenwand der Spulenhülse gedrückt werden. Die neue Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie unabhängig
vom Drehsinn und sogleich nach Beginn der Spindeldrehung wirksam wird und daß der Druck, mit dem
Spulenhülse und Spindel zur Herstellung einer treibenden Verbindung gegeneinandergepreßt werden,
nicht von der Drehgeschwindigkeit der Spindel abhängt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in der Anwendung bei
Zwirnmaschinenspindeln für leichte Garnkörper dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Hülsenkupplung nach der Erfindung mit der Spindel in einer Seitenansicht in einem senkrechten
Schnitt und
Fig. 2 die Kupplung nach Fig. 1 in einer Draufsicht in einem waagerechten Schnitt gemäß der
Linie II-II der Fig. 1.
Die Vorrichtung enthält ein Halslager 10, eine Klinge 11 und einen Teil 12, an dem der Garnkörperträger
13 mit seinem Unterteil gelagert ist und dessen Verlängerung 121 den Antriebswirtel darstellt. An
der Spitze der Spindelklinge 11 ist. ein Kern 14 befestigt, dessen Oberteil mit drei gleichwinklig zueinander
angeordneten ebenen Flächen 141 versehen ist. In Draufsicht in einem waagerechten Querschnitt, wie
Hülsenkupplung für Spinnoder Zwimspindeln
Anmelder:
T. M. M. (Research) Limited,
Oldham, Lancashire (Großbritannien)
Oldham, Lancashire (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Scherrmann, Patentanwalt,
Eßlingen/Neckar, Fabrikstr. 9
Eßlingen/Neckar, Fabrikstr. 9
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 7. Dezember 1953
Großbritannien vom 7. Dezember 1953
Dennis Reginald Clark, Leicester,
Leicestershire (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
Leicestershire (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
in Fig. 2 gesehen, besitzt der Kern 14 die Gestalt eines gleichschenkligen Dreiecks, dessen Spitzen abgerundet
sind. Der Kern 14 bildet einen Teil der Kupplungsvorrichtung.
Der Kern 14 ist von drei zusammen einen Kreisring bildenden Schuhen oder Zwischenstücken 15 konzentrisch
umschlossen. Dieser Kreisring hat ungefähr den gleichen Durchmesser wie der untere Teil des Kernes
14. Die Außenflächen der Zwischenfläche oder Schuhe 15 können mit Auf- oder Einsätzen aus einem geeigneten
Reibungsmaterial, wie es üblicherweise für
Kupplungsflächen verwendet wird, versehen oder aufgerauht oder derart bearbeitet und behandelt sein, daß
die Herstellung einer treibenden Verbindung mit dem Garnkörperträger 13 jederzeit gewährleistet ist. Die
Schuhe 15 werden in ihrer Lage mit Hilfe einer Kappe 16 festgehalten, die auf eine obere zylindrische Verlängerung
142 des Kernes 14 aufgepreßt ist, wobei ein nach unten gerichteter Flansch 161 an der Kappe 16
in eine obere Aussparung 151 an jedem Schuh eingreift. In eine ähnlich ausgebildete untere Aussparung
152 eines jeden Schuhes greift ein nach oben gerichteter Flansch 143 des Kernes 14 ein.
Zwischen den einander gegenüberliegenden Flächen der Schuhe 15 und des Kernes 14 ist je eine kleine
Rolle 17 angeordnet. Wenn zwischen dem Garnkörperträger bzw. der Spulenhülse 13 und der Spindel
eine relative Drehbewegung stattfindet, haben die Schuhe 15 das Bestreben, infolge der Reibung sich
mit der Spulenhülse 13 mitzudrehen. Dadurch werden die Rollen 17 in eine außermittige Lage an den Ab-
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flachungen 141 des Kernes 14 übergeführt. In der außermittigen Lage haben die Rollen 17 einen
größeren Abstand von der Spindelachse als in der Mittellage, die sie bei stillstehender Spindel einnehmen.
Auf diese Weise wirken der Kern 14 bzw. die Abflachungen 141 als Keilflächen. Die Rollen 17
sind zwischen diesen und den Schuhen 15 verkeilt, und die Kupplungsvorrichtung tritt infolge des resultierenden,
nach auswärts gerichteten, auf die Schuhe 15 einwirkenden und von diesen der Spulenhülse
bzw. dem Garnkörperträger 13 mitgeteilten Druckes in Tätigkeit. Die Rollen 17 werden von halbzylindrischen
Aussparungen in sehnenartigen Rippen 153 an der Innenfläche der Schuhe 15 aufgenommen.
Bei einer Umkehrung des auf auf den Garnkörperträger 13 ausgeübten Drehmomentes wird die Kupplung
ausgerückt, und wenn das Drehmoment weiter ausgeübt wird, wird die Kupplung für den Antrieb in
die entgegengesetzte Richtung eingerückt.
In einem anderen, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die zu verkeilenden Teile nicht aus
Rollen, sondern aus kleinen Ansätzen an den Schuhen 15. Wenn erwünscht, können zum Mildern der Keilwirkung
die Abflachungen 141 des Kernes 14 leicht konvex ausgebildet sein.
Claims (3)
1. Hülsenkupplung für Spinn- oder Zwirnspindeln, bestehend aus einem mit mehreren wirksamen
Flächen versehenen, in die Spulenhülse einzuführenden, mit dem Spindelschaft verbundenen
Kern, wobei zwischen den wirksamen Flächen des Kernes und der Innenwand der Spulenhülse
jeweils eine Rolle od. dgl. angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (14) an seiner
zylindrischen Mantelfläche eine Anzahl gleichmäßig verteilter Abflachungen (141) aufweist, die
als Laufbahnen für zylindrische Rollen ( 17) dienen, die beim Drehen des Spindelschaftes (11)
unabhängig vom Drehsinn nach außen gedrückt werden, und daß zwischen den Rollen (17) und der
Innenwand der Spulenhülse (13) außerdem noch zur Spindelachse und dem Kern konzentrisch angeordnete,
radial bewegliche Zwischenstücke (15) vorgesehen sind, die durch die Rollen (17) radial
nach außen gegen die Innenwand der Spulenhülse
(13) gedrückt werden.
2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke (15)
zusammengelegt einen aus mehreren Teilstücken bestehenden Kreisring bilden, der den Spindelschaft
(11) konzentrisch umgibt, und zwischen dessen Teilstücken jeweils ein kleines Spiel vorhanden
ist.
3. Kupplungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kern
(14) bzw. seiner Kappe (16) nach oben bzw. nach unten gerichtete Flansche (143 und 161) zum
Führen der mit entsprechenden Ansätzen (151 und 152) versehenen Zwischenstücke (15) vorgesehen
sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 421 342;
französische Patentschrift Nr. 671 810;
USA.-Patentschrift Nr. 2 416 785.
Deutsche Patentschrift Nr. 421 342;
französische Patentschrift Nr. 671 810;
USA.-Patentschrift Nr. 2 416 785.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 509/255 5.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB326117X | 1953-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1008625B true DE1008625B (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=10341325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET10277A Pending DE1008625B (de) | 1953-12-07 | 1954-12-01 | Huelsenkupplung fuer Spinn- oder Zwirnspindeln |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH326117A (de) |
| DE (1) | DE1008625B (de) |
| FR (1) | FR1115236A (de) |
| GB (1) | GB744226A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080003B (de) | 1954-10-28 | 1960-04-14 | Const Mecaniques De Stains S A | Spinn- und Zwirnspindel |
| DE1164292B (de) * | 1958-02-21 | 1964-02-27 | Toyo Rayon Co Ltd | Huelsenkupplung fuer Spinnspindeln od. dgl. |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074458B (de) * | 1959-05-14 | 1960-01-28 | Croon &. Lücke GmbH Mengen (Wurtt) | Spulenträger fur Spinn und Zwirnspindeln |
| DE1254917B (de) * | 1963-02-13 | 1967-11-23 | Otto Hachtmann | Klemmrollensatz zum zentrischen Kuppeln einer zylindrischen Huelse mit einer Klemmflaechen aufweisenden Welle |
| DE1247764B (de) * | 1965-01-13 | 1967-08-17 | Otto Hachtmann | Auf eine Vierkantwelle aufsteckbare Klemmrollenfreilaufkupplung |
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| DE421342C (de) * | 1924-11-27 | 1925-11-10 | Fr Kuettner Fa | Spulentraeger fuer Kunstfaedenspulen |
| FR671810A (fr) * | 1929-03-20 | 1929-12-19 | Porte-bobine pour machines à filer | |
| US2416785A (en) * | 1945-06-13 | 1947-03-04 | Celanese Corp | Bobbin arbor |
-
1953
- 1953-12-07 GB GB33957/53A patent/GB744226A/en not_active Expired
-
1954
- 1954-12-01 DE DET10277A patent/DE1008625B/de active Pending
- 1954-12-03 CH CH326117D patent/CH326117A/de unknown
- 1954-12-07 FR FR1115236D patent/FR1115236A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH326117A (de) | 1957-12-15 |
| GB744226A (en) | 1956-02-01 |
| FR1115236A (fr) | 1956-04-20 |
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