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DE1760458A1 - Verfahren zum Abtrennen von auf Spindeln unterwundenen Faeden und Spindel zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Abtrennen von auf Spindeln unterwundenen Faeden und Spindel zur Durchfuehrung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1760458A1
DE1760458A1 DE19681760458 DE1760458A DE1760458A1 DE 1760458 A1 DE1760458 A1 DE 1760458A1 DE 19681760458 DE19681760458 DE 19681760458 DE 1760458 A DE1760458 A DE 1760458A DE 1760458 A1 DE1760458 A1 DE 1760458A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
knife
underwinding
point
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681760458
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Roethke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority to DE19681760458 priority Critical patent/DE1760458A1/de
Publication of DE1760458A1 publication Critical patent/DE1760458A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/38Arrangements for winding reserve lengths of yarn on take-up packages or spindles, e.g. transfer tails
    • D01H1/385Removing waste reserve lengths from spindles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2402/00Constructional details of the handling apparatus
    • B65H2402/20Force systems, e.g. composition of forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Verfahren zum Abtrennen von auf Spindeln unterwundenen Fäden und Spindel zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abtrennen von einem auf einer Spindel einer Textilmaschine, vorzugsweise einer Spinn-, Zwirn- oder Streckzwirnmaschine, unterwundenen Faden, und eine Spindel zur Durchführung des Verfahrens.
  • Unter Spindel ist hierbei das drehbare Konstruktionselement von Textilmaschinen verstanden, das den Faden dreht und auf eine auf ihm angeordnete Hülse aufwickelt. Unter Hülse ist jede Art von Trägern für Wicklungskörper, wie konische Hülsen, Spulen oder dergleichen verstanden, die auf derartige Spindeln aufsteckbar sind und auf denen Fäden in Form von Wicklungskörpern aufgewunden werden können. Unter Fäden im Sinne der Erfindung sind alle Arten von textiles Fäden verstanden, beispielsweise Garne, Zwirne oder synthetische Fäden.
  • Bei Textilmaschinen, auf die sich die Erfindung bezieht, wird an jeder Spindel nach Beendigung eines Abzugs, d.h. nach erfolgter Fertigstellung des auf die Hülse aufgewundenen Wicklungskörpers, der Faden auf der Spindel-unterwunden. Das vom Fadenlieferwerk zu der Unterwindungsstelle führende Fadenstück bleibt während des nachfolgenden Hülsenwechselvorganges bestehen, so dass nach Beendigung des Hülsenwechselvorganges ein neuer Wicklungskörper ohne manuelles Anlegen des vom Lieferwerk kommenden Fadens aufgewunden werden kann.
  • Bei einer bekannten Spindel dieser Art ist mit der Unterwindungsstelle ein Ringmesser derart verbunden, dass der vom Wicklungskörper zu der Unterwindungsstelle führende Faden beim Abnehmen der vollen Hülse zwischen dieser und der Unterwindungsstelle selbsttätig durchgeschnitten wird. Die Unterwindungsstelle ist hierbei auf der Spindel frei drehbar gelagert, wobei der die Spindel antreibende Wirtel einen etwas kleineren Durchmesser'besitzt, als der die Llnterwindungsstelle antreibende Wirtel, und beide Wirtel von demselben Band angetrieben werden. Hierdurch soll erreicht werden, dass das auf der Unterwindungsstelle befindliche Fadenende nach Durchführung des Hülsenwechselvorganges beim Wiederanlauf der Spindel auf die neue Hülse umgewickelt wird, so dass die Unterwindungsstelle für den nächsten Unterwindungsvorgang frei wird. Diese Spindel ist jedoch sehr kompliziert, störanfällig und in der Herstellung teuer. Bei den bisher in der Praxis verwendeten Spindeln ist deshalb in der Regel lediglich eine Trennvorrichtung zum Abtrennen des von der vollen Hülse zu der Unterwindungsstelle führenden Fadenstückes vorgesehen, an die dieses Fadenstück beim Abziehen der vollen Hülse unter Spannung angelegt und hierdurch durchtrennt wird, wogegen das auf der Unterwindungsstelle aufgewundene Fadenstück nicht während jedes Abzugs, sondern nur von Zeit zu Zeit manuell entfernt wird, wenn sich ein stärkeres Fadenknäuel an der Unterwindungsstelle angesammelt hat. Das manuelle Abnehmen des Fadenknäuels ist jedoch zeitraubend. Auch stört dieses Fadenknäuel häufig. Der Erfindung liegt deshalb in'der Hauptsache die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, durch das die vorerwähnten Nachteile der bekannten Spindeln vermieden werden. Insbesondere ist es ein Ziel der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, das ein einfaches, sicheres und selbsttätiges Entfernen des unterwundenen Fadens nach Be- endigung jedes Hülsenwechselvorganges ermöglicht, ohne dass hierdurch Produktionszeit der betreffenden Textilma- schine verlorengeht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Verfahren zum Abtrennen von einem auf einer Spindel einer Textilmaschine, vorzugsweise einer Spinn-, Zwirn- oder Streckzwirnmaschine, unterwundenen Faden, bei dem nach dem Unterwinden des Fa- dens die auf der Spindel befindliche volle Hülse gegen eine leere Hülse ausgewechselt und der unterwundeneaFaden mit einigen Fadenwindungen mindestens so lange auf einer Haupt- unterwindungsstelle verbleibt, bis nach Beendigung des Hülsenwechselvorganges der neue Faden in mindestens einigen Windungen auf der neuen Hülse aufgewunden ist, erfindungs- gemäß vorgeschlagen, dass der Faden nach Fertigstellung der vollen Hülse bei Spindeldrehzahlen unterwunden wird, die kleiner als die Betriebsdrehzahl der Spindel sind und dass nach dem anschliessenden Hülsenwechsel die unterwundenen Fadenwindungen beim Wiederanl$uf der Spindel selbst- tätig durchtrennt werden. Durch dieses Verfahren wird nach Beendigung jedes Hülsenwechselvorganges beim Wiederan- lauf der Spindel der unterwundene Fadenkörper selbsttätig an mindestens einer Stelle durchtrennt, so dass er durch die Drehung der Spindel von dieser weggeschleudert wird. Beim nächsten Hülsenwechselvorgang wird dann der neue Faden auf die leere Unterwindungsstelle aufgewunden, wo- rauf sich derselbe Vorgang wiederholt. Das von dem vollen Wicklungskörper zur Unterwindungsstelle führende Fadenstück muss bei jedem Hülsenwechselvorgang durchgetrennt werden. Bei dem neuartigen Verfahren kann dieses Durchtrennen an sich in irgendeiner bekannten Weise erfolgen, beispielsweise dadurch, dass es beim Abziehen der vollen Hülse an ein auf der Spindel angeordnetes Ringmesser angelegt und hierdurch infolge seiner eigenen Spannung durchschnitten wird. Die bekannten Abtrennvorrichtungen diesert Art weisen zwar oft eine verhältnismäßig einfache Bauart auf, doch kommt es häufig vor, dass dieses Fadenstück nicht oder zu spät abgetrennt wird, indem sich beispielsweise der auf dem Wicklungskörper befindliche Faden abwickelt, ohne zu zerreissen, wodurch Betriebsstörungen verursacht werden.
  • Üm diesen Nachteil zu vermeiden, ist bei einer Weiterbildung des neuartigen Verfahrens vorgesehen, dass während des Unterwindungsvorganges nach Aufwinden einiger Fadenwindungen das von dem Wicklungskörper der Hülse zu der Hauptunterwindungsstelle führende Fadenstück selbsttätig bei verminderter Spindeldrehzahl durchtrennt wird.
  • Das Durchtrennen des Fadens kann auf irgendeine geeignete Weise erfolgen. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Durchtrennung mechanisch erfolgt und dass zur Steuerung der hierfür benötigten Trennkräfte Zentrifugalkräfte verwendet werden, die durch die Drehung der Spindel entstehen. Da die Grösse der Zentrifugalkräfte abhängig von der Spindeldrehzahl ist, kann durch entsprechende Steuerung der Spindeldrehzahl das Durchtrennen gesteuert werden. Zur Durchführung des neuartigen Verfahrens ist bei einer Spindel für Textilmaschinen, vorzugsweise Spinn-, Zwirn-oder Streckzwirnmaschinen, zum Aufwinden. eines Wicklungs- körpers auf eine auf der Spindel angeordnete auswechselbare Hülse oder dergleichen, mit einer Hauptunterwindungsstelle zum Unterwinden eines Fadens und einer Schneidvorrichtung zum Durchschneiden des unterwundenen Fadens, erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Schneidvorrichtung mindestens ein beweglich gelagertes Messer aufweist, das mindestens eine Messerkante hat, die auf ihrem Bewegungsweg die Hauptunter- windungsstelle kreuzt, und dass das Messer in Abhängigkeit der Spindeldrehzahl selbsttätig zwischen einer ersten Haupt- stellung niedriger Spindeldrehzahl (einschliesslich Spindelstillstand) und einer zweiten Hauptstellung hötser Spindeldrehzahl verstellbar ist, in denen sich mindestens je eine Messerkante des Messers auf unterschiedlichen Seiten der Hauptunterwindungsstelle befindet.
  • Die Bewegung des Messers kann zweckmäßig mittels Zentri- fugalkräften gesteuert werden, die im allgemeinen vorteil- haft unmittelbar auf das Messer und/oder mit ihm fest verbundenen Teilen oder in manchen Fällen auch auf eine mit dem Messer gekoppelte Steuervorrichtung, beispiels- weise ein schwenkbar gelagertes und mit dem Messer bewe- gungsschlüssig gekoppeltes Gewicht, einwirken .und auch die zum Durchschneiden erforderlichen Schneidkräfte erzeu- gen und/oder Schneidkräfte ausübende gückstellmittel spannen. Um das von dem Wicklungskörper einer vollen Hülse zu der Hauptunterwindungsstelle führende Fadenstock selbsttätig zu durchschneiden, ist vorgesehen, dass in Aufwinderichtung des zu unterwindenden Fadens vor der Hauptunterwin- dungsstelle eine Hilfsunterwindungsstelle vorgesehen ist und dass die Schneidvorrichtung mindestens ein beweglich gelagertes Messer aufweist, dessen Messerblatt mindestens eine Messerkante hat, die auf ihrem Bewegungsweg die Hilfsunterwindungsstelle kreuzt, und dass das Messer in Abhängigkeit der Spindeldrehzahl selbsttätig zwischen einer ersten Hauptstellung niedriger Spindeldrehzahl (einschliesslich Spindelstillstand) und einer zweiten Hauptstellung höherer Spindeldrehzahl verstellbar ist, in denen sich mindestens je eine Messerkante des Messers auf unterschiedlichen Seiten der Hilfsunterwindungsstelle befindet.
  • Eine besonders einfache Ausbildung der Schneidvorrichtung wird dadurch erzielt, dass mindestens ein der Hauptunterwindungsstelle zugeordnetes Messer mit einem der Hilfsunterwindungsstelle zugeordneten Messer identisch ist, das mindestens eine Messerkante hat, die auf ihrem Bewegungsweg die Haupt- und die Hilfsunterwindungsstelle an je einer bestimmten Kreuzungsstelle kreuzt, wobei beide Kreuzungsstellen zwischen den beiden Hauptstellungen des Messers vorgesehen sind, und dass das Messer ferner eine Mittelstellung aufweist, die es in einem bestimmten Drehzahlbereich einnimmt, der zwischen den den beiden Hauptstellungen zugeordneten Spindeldrehzahlbereichen liegt, wobei das Messerblatt in seiner Mittelstellung sich zwischen den beiden Kreuzungsstellen befindet, wodurch mindestens eine Messerkante beim Übergang von der Mittelstellung zur ersten Hauptstellung und umgekehrt die Hilfsunterwindungsstelle kreuzt und bei Übergang von der Mittelstellung zur zweiten Hauptstellung und umgekehrt die Hauptunterwindungsstelle kreuzt. Wenn die Zentrifugalkraft zur Steuerung der Messerbewegung vorgesehen ist, ist zweckmäßig das Messer durch Zentrifu- galkräfte gegen die Wirkung von Rückstellmitteln, die im einfachsten Fall das Eigengewicht des Messers sein können, bevorzugt jedoch Federmittel sind, aus der ersten Hauptstellung bis in die zweite Hauptstellung selbsttätig verstellbar. Hierdurch wird eine besonders einfache und betriebssichere Ausbildung der Schneidvorrichtung erreicht.
  • Im allgemeinen ist es zweckmäßig, mindestens zwei Messer vorzusehen, deren Messerblätter in Umfangsrichtung der Spindel in gleichmäßigen Winkelabständen angeordnet sind. Hierdurch wird gleichzeitig eine gegenseitige Auswuchtung der Messer erreicht.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung, den Unteransprüchen und der Zeichnung beschrieben bzw. dargestellt, wobei es sich versteht, dass die Erfindung in zahlreichen weiteren Ausführungsformen ver-wirklicht werden kann.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine teilweise längsgeschnittene, aus-' schnittsweise Seitenansicht einer erfin- dungsgemäßen Spindel, die in allen nicht näher dargestellten Einzelheiten von ir- gendeiner an sich bekannten Bauart sein kann, Fig. 2 einen Schnitt durch die Spindel nach Fig. 1 gemäß Schnittlinie II-II in vergrösserter Darstellung, Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Spindel nach Fig. 2 gemäß Schnittlinid III-III in vergrösserter Darstellung, Fig. 4 eine vergrösserte Seitenansicht einer Messerfeder der Spindel nach den Fig. 1 -3, Fig. 5 einen ausschnittsweisen Längsschnitt durch eine neuartige Spindel gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 6 einen ausschnittsweisen Längsschnitt durch eine Spindel gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 7 einen Schnitt durch die Spindel nach Fig. 6 gemäß Schnittlinie VII-VII. In der Zeichnung sind sich entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die in den Fig. 1 - 3 dargestellte Spindel 1, die in einem nicht dargestellten Lagergehäuse drehbar gelagert und mittels eines an ihrem Wirtel 2 anliegenden, nicht dargestellten Bandes angetrieben wird, weist einen Spindelschaft 3, einen fest auf diesem angeordneten Bund 4 und einen konischen Hülsenträger 5 auf. Auf-dem Hülsenträger 5 ist eine ko- nische Hülse 6 aufgesteckt, deren Fuß in einer ringförmigen, axialen Vertiefung '7 des Bundes 4 aufsitzt. Auf der Hülse 6 befindet sich ein Wicklungskörper B. Der Bund 4 weist je eine als konkave Einwölbung ausgebildete Hauptunterwindungsstelle 9 und Hilfsunterwindungsstelle 10 auf, wobei die Hilfsunterwindungsstelle 10 hinter der Hauptunterwindungsstelle 9 liegt und als Hintergreifung ausgebildet ist. Zwischen den beiden Unterwindungsstellen 9, 10 ist eine ringförmige, gerändelte Fadenumlenkgtelie 11 für den von der Hilfsunterwindungsstelle zu der Hauptunterwindungsstelle führenden Faden vorgesehen. Durch@die Rändelung wird ein Verschieben dieses Fadenteilstückes in Umfangsrichtung der Spindel verhindert.
  • In der unteren Hälfte des Bundes 4 sind insgesamt vier radiale, um jeweils 900 gegeneinander versetzte, verhält- nismäßig breite Schlitze 12 vorgesehen, von denen jeder die betreffende Wandung des Bundes 4 vollständig durchdringt und bis über die Hilfsunterwindungastelle 10 reicht. In dem unteren Ende des Bundes 4 .ist eine ringförmige, innere Ausnehmung 13 vorgesehen, in welcher insgesamt vier gleich ausgebildete Messerfedern 14 angeordnet sind, deren eine Enden 15 fest eingespannt, und deren freie, abgewinkelte, gerade Enden als doppelschneidige Messer 16 mit dreieckförmigen Messerblättern 17 ausgebildet sind, die in die radialen Schlitze 12 eingreifen können,. Die Form und Lage dieser Messerfedern ist besonders deutlich aus Fig. 2 zu erkennen. Eine Seitenansicht einer solchen Messerfeder 14 ist in Fig. 4 dargestellt. Wie zu erkennen ist, ist jede Messerfeder bei 18 und 19 jeweils nach oben abgekröpft, so dass sie in der Darstellung nach Fig. 2 sich zwar teilweise überlappen, sich jedoch nicht berühren. Jede Messerfeder weist ein S-förmig gebogenes Mittelstück 20 auf, dessen der Einspannstelle benachbarter Bogen in dem Ringspalt zwischen einem unteren Ringsegment 21 des Bundes und dem Spindelschaft 3 verspannt ist, während der andere Bogen nur an dem Ringsegment 21 anliegt. In die Ringsegmente sind vier Permanentmagnete 22 in gegenseitigen Winkelabständen von 90o in der dargestellten Weise fest eingesetzt, von denen jeder mit einer Messerfeder zusammenwirkt. In den Spindelschaft 3 sind ebenfalls in Winkelabständen von 90o vier Permanentmagnete 23 eingesetzt, deren äusseren Polflächen mit je einer zugeordneten Messerfeder, und zwar mit deren Knickstelle 25, zusammenwirken. Die Messerfedern 14 bestehen aus ferromagnetischem Material.
  • Jedes Messer 16 kann sich in dem Schlitz 12, in welchem es sich befindet, in Abhängigkeit von der auf es während der Spindeldrehung einwirkenden Zentrifugalkraft zwischen der in Fig. 1 voll ausgezogenen ersten Hauptstellung 33 und der bei 24 angedeuteten zweiten Hauptstellung hin- und herbewegen. In der ersten Hauptstellung 33, die sich bei sehr niedrigen Spindeldrehzahlen und bei Spindelstillstand einstellt, haftet die Knickstelle 25 an dem zugeordneten Magneten 23, wodurch ein vorzeitiges Abheben des Messers 16 verhindert wird. Jeder Magnet 22 wirkt auf die zugeordnete Messerfeder 14 im Abstand von ihrer Einspannstelle und dem Messer 16 ein, wodurch das Messer bei Absenken der Spindeldrehzahl sich aus seiner@zweiten Hauptstellung zunächst nur in eine in Fig. 1 und 2 bei 26 angedeutete Mittelstellung bewegt, in der es sich zwischen den beiden Unterwindungsstellen ausser Eingriff mit diesen befindet, wobei jedoch die betreffende Messerfeder weiterhin an dem Magneten 22 haftet. Erst bei _ weiterem erheblichen Absenken der Spindeldrehzahl überwindet die Federkraft der Messerfeder die Haftkraft des Magneten 22, so dass sich durch diesen die Mittelstellung 26 des einzelnen Messers über einen weiten Drehzahlbereich einstellt. Anstelle der Magnete 22 können gegebenenfalls auch mechanische Mittel zu demselben Zweck vorgesehen sein, beispielsweise kann die Messerfeder an einer Kurve als Widerlager derart zum Anliegen kommen, dass die Breite des der Mittelstellung zugeordneten Drehzahlbereiches vergrössert wird. Oder es kann eine gleiche oder ähnliche Wirkung durch geeignete Einprägungen der mit dem Messer zusammenwirkenden Feder erreicht werden, wobei diese Einprägung und die Federgestalt so getroffen sind, dass die Feder in einer Biegerichtung bis zu einer bestimmten Stellung wie eine übliche Feder verbogen werden kann, jedoch bei weiter zunehmender Biegekraft in dieser Stellung im wesentlichen stehenbleibt und erst bei Überschreiten einer grösseren bestimmten Biegekraft in eine neue Stellung springt. In umgekehrter Biegerichtung spielt sich im wesentlichen derselbe Vorgang ab. Diese Feder sei im wesentlichen als bistabile Feder bezeichnet. Auch andere Lagerungen des Messers, die eine Stabilisierung der Mittelstellung bewirken, _sind denkbar. Die Schneidkanten 27, 28 der Feder weisen einen Rasierklingenschliff auf, so dass die Fäden bereits mit geringer Schneidkraft durchschnitten werden. Die Schneidkraft wird durch ziehendes Schneiden und durch die bei der Spindeldrehung auftretenden Schwingungen noch weiter vermindert.
  • l Auf seinem Weg von der ersten Hauptstellung 33 in die zweite Hauptstellung 24 kreuzt das einzelne Messer 16 zuerst in einem niedrigen Spindeldrehzahlbereich die Hilfsunterwindungsstelle 10 und bei einer bestimmten höheren Drehzahl.die Hauptunterwindungsstelle 9. Bei abnehmender Spindeldrehzahl spielt sich der umgekehrte Vorgang ab. Infolge der doppelschneidigen, dreieckförmigen Ausbildung des Messerblattes wird auf jeden Faden, der im Bereich des Messerweges in den Unterwindungsstellen liegt, ein ziehender Schnitt in beiden Bewegungsrichtungen des Messers ausgeübt. Die Wirkungsweise dieser Spindel ist wie folgt: Nach Fertigstellung einer vollen Hülse 6, 8 wird die Spindeldrehzahl von der Betriebsdrehzahl, bei der sich das Messer in seiner zweiten Hauptstellung befindet, so weit abgesenkt, dass jedes Messer die Mittelstellung 26 einnimmt. Nunmehr wird der Faden 29 unterwunden und zunächst ein Fadenteilstück in die Hilfsunterwindungsstelle 10 eingelegt, das nur so lang zu sein braucht, dass es mit Sicherheit einen der vier radialen Schlitze 12 überbrückt. Dann wird der Faden über die ringförmige Fadenumlenkstelle 11 in die Hauptunterwindungsstelle 9 eingeführt und in mehreren Fadenwindungen (Fig. 3) unterwunden. Während dieses Vorganges wird das in der Hilfsunterwindungsstelle befindliche Fadenteilstück 31 (Fig. 3) durch die dargestellte Querschnittsform der Hilfsunterwindungsstelle in Verbindung mit der Rändelung der Umlenkstelle 11 festgehalten. Anschliessend wird die Spindel 1 stillgesetzt, wodurch sämtliche Messer 16 in ihre erste Hauptstellung 33 gelangen, und hierbei den in der Hilfsunterwindungsstelle 10 liegenden Faden durchschneiden, so dass anschliessend die volle Hülse ohne Schwierigkeiten von der Spindel abgezogen werden kann. Nach Beendigung des Hülsenwechselvorganges wird die Spindel wieder angetrieben. Der vom nicht dargestellten Lieferwerk zu der Hauptunterwindungsstelle führende, in Fig. 1 mit 32 bezeichnete Faden legt sich hierbei - mitgenommen durch die Rändelung der Umlenkstelle 11 - mit einer Teilwindung in die Unterwindungsstelle ein. Bei überschreiten einer bestimmten Spindeldrehzahl lösen sich die Messer 16 von den Magneten 23 und durchschneiden zunächst den neu in die Hilfsunterwindungsstelle eingelegten Faden. Zu diesem Zeitpunkt sind berdts einige Fadenwindungen auf der neuen Hülse aufgewunden. Die Drehzahl wird weitergesteigert, wodurch die Messer 16 in ihre zweite Hauptstellung 24 gelangen und auf ihrem Bewegungsweg die in der Hauptunterwindungsstelle 9 liegenden Fadenwindungen durchschneiden. Die durchschnittenen Fadenstücke werden durch die Zentrifugalkraft aus dem Bereich der Spindel herausgeschleudert.
  • Bei der in Fig. 5 dargestellten Spindel ist auf dem Spindelschaft 40 ein Hülsenträger 41 angeordnet, auf den eine Hülse 42 aufgesteckt ist. An den Hülsenträger grenzt einstückig mit diesem ein Bund 43 an, der mit einem ihn vollständig durchdringenden Schlitz 44 versehen ist. Der Schlitz 44 hat einen rechteckförmigen Querschnitt. In ihm sind symmetrisch zur Achse des Spindelschaftes zwei Messer 45 in einer radialen Ebene schwenkbar gelagert. Der Messerschwerpunkt liegt oberhalb der Schwenkachse, so dass die an den Messern angreifenden Zentrifugalkräfte diese entgegen der Wirkung der Blattfedern 46 verschwenken. Die als Rückstellmittel dienenden Blattfedern 46 drücken die Messer bei niedrigen Drehzahlen oder Spindelstillstand in eine erste Hauptstellung 50, in welcher das Messerblatt 47 sich im Bereich der als Einwölbung dreieckförmigen Querschnittes ausgebildeten Hilfsunterwindungsstelle 48 befindet. Axial unterhalb der Hilfsunterwindungsstelle 48 befindet sich eine gleich ausgebildete Hauptunterwindungsstelle 49. Das Messerblatt 47 ist dreieckförmig mit Schneidkanten 51, 52 und so ausgebildet und angeordnet, dass es bei der in Fig. 5 voll ausgezogen dargestellten Mittelstellung sich zwischen der Hilfs- und Hauptunterwindungsstelle befindet, ohne in diese einzugreifen. Diese Mittelstellung kann das Messer in einem bestimmten Drehzahlbereich einnehmen. Bei Überschreitung dieses Drehzahlbereiches bewegt sich das Messer infolge der auf es einwirkenden Zentrifugalkraft in die zweite Hauptstellung 53. Diese Hauptstellung behält das Messer auch bei Erreichen der Betriebsdrehzahl bei. Die Wirkungsweise dieser Spindel ist wie folgt: Nach Fertigstellung einer vollen Hülse wird die Spindeldrehzahl bis auf die der Mittelstellung des Messers 45 zugeordnete Drehzahl abgesenkt. Anschliessend wird der Faden unterwunden und hierbei zunächst mindestens eine halbe Fadenwindung in die Hilfsunterwindungsstelle 48 eingelegt und anschliessend einige weitere Fadenwindungen in die Hauptunterwindungsstelle 49 eingelegt. Um ein Verschieben der Fadenwindungen zu verhindern, ist die zwischen beiden Unterwindungsstellen vorgesehene, ringförmige Fadenumlenkstelle gerändelt. Nach Durchführung des Unterwindungsvorganges wird die Spindel stillgesetzt, wobei jedes Messer in seine erste Hauptstellung 50 durch die Wirkung der Blattfeder 46 gedrückt wird und hierbei den-in der Hilfsunterwindungsstelle 48 befindlichen Faden durchtrennt, so dass anschliessend die volle Hülse ohne Schwierigkeiten abgezogen werden kann. Nach Aufstecken einer neuen leeren Hülse werden zunächst bei niedriger Spindeldrehzahl einige Fadenwindungen auf die leere Hülse aufgewunden und anschliessend die Spindeldrehzahl bis zur Betriebsdrehzahl erhöht, wodurch das Messer aus seiner ersten Hauptstellung 50 über die Mittelstellung in die zweite Hauptstellung 53 gelangt und hierbei alle in den Unterwindungsstellen 49, 48 liegenden Fadenwindungen durchschneidet, so dass aie betreffenden Fadenstücke durch die Zentrifugalkraft von der Spindel weggeschleudert werden.
  • Bei dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf dem Spindelschaft 60 ein Bund 61 fest angeordnet, der ähnlich wie der Bund nach Fig. 4 ausgebildet ist. Die Hilfsunterwindungsstelle ist mit 62 und die Hauptunterwindungsstelle mit 63 bezeichnet. Anstelle eines durchgehenden radialen Schlitzes weist dieser Bund insgesamt vier um je 900 gegeneinander versetzte Schlitze 64 auf.
  • Auf dem Spindelschaft ist eine Messervorrichtung 65 in einer Bohrung 66 des Bundes geradegeführt, die vier radial ausgerichtete Messer 67 mit dreieckförmigen Messerblättern aufweist, von denen jedes in einem der vier Schlitze 64 sich befindet. Die als Rückstellmittel dienende Schraubenfeder 68 drückt bei stehender Spindel oder bei niedrigen Spindeldrehzahlen die Messervorrichtung 65 in die strich- punktiert dargestellte obere Stellung. An der Me$servorrichtung 65 greift eine Zentrifugalvorrichtung 69 än, die zwei in radialen Bohrungen des Bundes längsverschiebbar gelagerte Gewichte 70 aufweist, die über je ein schnurfÖrmiges Zugmittel 71, das jeweils über eine drehbar gelagerte Rolle 72 geführt ist, mit der Messervorrichtung 65 verbunden sind. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist wie folgt: Bei Betriebsdrehzahlen der Spindel befindet sich die Messervorrichtung 65 durch die auf die Gewichte einwirkende Zentrifugalkraft in der zweiten Hauptstellung 73. Nach Fertigstellung einer vollen Hülse wird die Spindeldrehzahl auf einen Wert gesenkt, bei dem sich die Messervorrichtung in der voll ausgezogenen Mittelstellung befindet. Bei dieser Spindeldrehzahl wird der Faden wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 unterwunden. Anschliessend wird die Spindel stillgesetzt, worauf die Messervorrichtung 65 durch die Wirkung der Schraubenfeder 68 in ihre erste Hauptstellung 74 gelangt und hierbei den in der Hilfsunterwindungsstelle 62 liegenden Faden durchschneidet. Beim Wiederanlauf der Spindel kehrt die Messervorrichtung 65 in die zweite Hauptstellung 73 zurück und durchschneidet hierbei die in der Hauptunterwindungsstelle 63 liegenden Fadenwindungen, so dass dielentreffenden Fadenstücke von der Spindel weggeschleudert werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche --------------- 1. Verfahren zum Abtrennen von einem auf einer Spindel einer Textilmaschine, vorzugsweise einer Spinn-, Zwirn- oder Streckzwirnmaschine, unterwundenen Faden, bei dem nach dem Unterwinden des Fadens die auf der Spindel befindliche volle Hülse gegen eine leere Hülse ausgewechselt und der unterwundene Faden mit einigen Fadenwindungen mindestens so lange auf einer Hauptunterwindungsstelle verbleibt, bis nach Beendigung des Hülsenwechselvorganges der neue Faden in mindestens einigen Windungen auf der neuen Hülse aufgewunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden nach Fertigstellung der vollen Hülse bei Spindeldrehzahlen unterwunden wird, die kleiner als die Betriebsdrehzahl der Spindel sind und dass nach dem anschliessenden Hülsenwechsel die unterwundenen Fadenwindungen beim Wiederanlauf der Spindel selbsttätig durchtrennt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Beendigung des Hülsenwechselvorganges beim Wiederanlauf der Spindel mindestens die auf der Hauptunterwindungsstelle befindlichen Fadenwindungen bei Spindeldrehzahlen durchtrennt werden, die grösser als die Spindeldrehzahlen sind, bei denen vor dem Hülsenwechsel unterwunden wurde.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass während des Unterwindungsvorganges nach Aufwinden einiger Fadenwindungen das von dem Wicklungskörper der Hülse zu der Hauptunterwindungsstelle führende Fadenstück selbsttätig bei verminderter Spindeldrehzahl durchtrennt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrennung des Fadens mechanisch erfolgt und dass zur Steuerung der Trennvorgänge Zentrifugalkräfte verwendet werden, die durch die Drehung der Spindel entstehen.
  5. 5. Spindel für Textilmaschinen, vorzugsweise Spinn-, Zwirn-oder Streckzwirnmaschinen, zum Aufwinden eines Wicklungskörpers auf eine auf der Spindel angeordnete auswechselbare Hülse oder dergleichen, mit einer Hauptunterwindungsstelle zum Unterwinden eines Fadens und einer Schneidvorrichtung zum Durchschneiden des unterwundenen Fadens, zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung mindestens ein beweglich gelagertes Messer (16) aufweist, das mindestens eine Messerkante hat, die auf ihrem Bewegungsweg die Hauptunterwindungsstelle (9) kreuzt, und dass das Messer in Abhängigkeit der Spindeldrehzahl selbsttätig zwischen einer ersten Hauptstellung (33) niedriger Spindeldrehzahl (einschliesslich Spindelstillstand) und einer zweiten Hauptstellung (24) höherer Spindeldrehzahl verstellbar ist, in denen sich mindestens je eine Messerkante des Messers auf unterschiedlichen Seiten der Hauptunterwindungsstelle befindet. 6. Spindel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Aufwinderichtung des zu unterwindenden Fadens vor der Hauptunterwindungsstelle (9-) eine Hilfsunterwindungsstelle (10) vorgesehen ist und dass die Schneidvorrichtung mindestens ein beweglich gelagertes Messer (16) aufweist, dessen Messerblatt mindestens eine Messerkante hat, die auf ihrem Bewegungsweg die Hilfsunterwindungsstelle kreuzt, und dass das Messer in Abhängigkeit der Spindeldrehzahl selbsttätig zwischen einer ersten Hauptstellung (33) niedriger Spindeldrehzahl (einschliesslich Spindelstillstand) und einer zweiten Hauptstellung (24) höherer Spindeldrehzahl verstellbar ist, in denen sich mindestens je eine Messerkante des Messers auf unterschiedlichen Seiten der Hilfsunterwindungsstelle (10) befindet. 7. Spindel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein der Hauptunterwindungsstelle (9) zugeordnetes Messer (16) mit einem der Hilfsunterwindungsstelle (10) zugeordneten Messer identisch ist, das mindestens eine Messerkante hat, die auf ihrem Bewegungsweg die Haupt- und die Hilfsunterwindungsstelle an je einer bestimmten Kreuzungsstelle kreuzt, wobei beide Kreuzungsstellen zwischen den beiden Hauptstellungen des Messers vorgesehen sind, und dass das Messer ferner eine Mittelstellung (26) aufweist, die es in einem bestimmten Drehzahlbereich einnimmt, der zwischen den den beiden Hauptstellungen (24, 33) zugeordneten Spindeldrehzahlbereichen liegt, wobei das Messerblatt in seiner Mittelstellung sich zwischen den beiden Kreuzungsstellen befindet, wodurch mindestens eine Messerkante beim Ubergang von der Mittelstellung (26) zur ersten gaüptsteliung (331 und umgekehrt die Hilfsunterwindungsstelle (10).kreuzt und bei Übergang von der Mittelstellung zur zweiten fiauptstellung (24) und umgekehrt die Hauptunterwindungsstelle (9) kreuzt. B. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (16, 67) mittels bei der Spindeldrehung auftretenden Zentrifugalkräften gegen äie Wirkung von Rückstellmitteln (14, 23; 68) aus der ersten fiauptstellung bis in die zweite Hauptstellung selbsttätig verstellbar ist und dass diese Zentrifugalkräfte vorzugsweise an dem Messer und/oder mit ihm verbundenen Teilen (70) angreifen. 9. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptunterwindungsstelle (9) als ringförmige, konkave Einwölbung eines Bundes (4) ausgebildet ist. 10. Spindel nach einem der Ansprüche 6 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsunterwindungs telle (10) als ringförmige, konkave Einwölbung eines Bundes (4) ausgebildet ist. 11. Spindel nach einem der Ansprüche 6 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsunterwindungsstelle (48) axial oberhalb der Hauptunterwindungsstelle (49) angeordnet ist. 12. Spindel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die flilfsunterwindungsstelle (10) in einer flintergreitung hinter der flauptunterwindungsstelle (9) vorgesehen ist. 13. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Teilstrecke des Bewegungsweges des Messers in einem radialen Schlitz (12) eines die Unterwindungsstelle oder Unterwindungsstellen (9, 10) aufweisenden Bundes 9) verläuft und der unterwundene Faden diesen Schlitz kreuzt, wodurch ein sicheres Durchschneiden des unterwundenen Fadens erreicht wird. 14. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Messer (16) vorgesehen sind, deren Messerblätter in Umfangsrichtung der Spindel in gleichmäßigen Winkelabständen angeordnet sind. 15. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (16) doppelschneidig ausgebildet ist: 16. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Messerblatt (17) ungefähr dreieckförmig ausgebildet ist. 17. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Schneidkante (27, 28) des Messers (16) so ausgebildet ist; dass durch sie bei der Bewegung des Messerblattes der unterwundene Faden ziehend durchschneidbar ist. 18. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (16) federnd gelagert ist. 19. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (45) um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert ist. 20. Spindel nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (16) als freies Endstück einer die federnde Lagerung bewirkenden Feder (14) ausgebildet ist. 21. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungsweg des Messers in ungefähr radialer Richtung der Spindel@verläuft. 22. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 21, dadurch gekennzeichnet, dass eine Permanentmagnetvorrichtung (22, 23) vorgesehen ist, die auf das Messer (16) in mindestens einer Stellung eine Haltekraft ausübt, die jedoch durch die Rückstellmittel (14) bzw. die auf das Messer einwirkende Zentrifugalkraft überwindbar ist. 23. Spindel nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Permanentmagnet (22) mit einer Feder (14) zusammenwirkt, an deren einem Pnde das Messer (16) angeordnet ist, wobei der Magnet auf die Feder im Abstand von ihrer Einspannstelle und dem Messer zur Stabilisierung einer Mittelstellung einwirkt. 24. Spindel nach einem der Ansprüche 5 - 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer mit bistabilen Federmitteln zusammenwirkt, deren Sprungpunkt mindestens in einer Bewegungsrichtung des Messers im Bereich seiner Mittelstellung zu deren Stabilisierung liegt.
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