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DE1008132B - Beleuchtungs- und Blinkanlage fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Beleuchtungs- und Blinkanlage fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1008132B
DE1008132B DEB39118A DEB0039118A DE1008132B DE 1008132 B DE1008132 B DE 1008132B DE B39118 A DEB39118 A DE B39118A DE B0039118 A DEB0039118 A DE B0039118A DE 1008132 B DE1008132 B DE 1008132B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
contact
flasher
switching
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB39118A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Paule
Dipl-Ing Erich Dobler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB39118A priority Critical patent/DE1008132B/de
Publication of DE1008132B publication Critical patent/DE1008132B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/50Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating other intentions or conditions, e.g. request for waiting or overtaking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Beleuchtungs- und Blinkanlage für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Beleuchtungs-und Blinkanlage für Kraftfahrzeuge mit Scheinwerfern für Fern- und Abblendlicht und mit Schlußleuchten sowie mit mindestens drei Schaltern, nämlich einem Lichtschalter zum Schalten der Scheinwerfer und Schlußleuchten, einem Abblendschalter zum wechselweisen Umschalten von Fern- auf Abblendlicht und einem willkürlich betätigbaren Blinkschalter zum unmittelbaren Einschalten des Fernlichts auch bei offenem Lichtschalter. Da nach gesetzlichen Vorschriften nur solche Anlagen zulässig sind, bei denen die Schluß- und Kennzeichenleuchten eingeschaltet sind, solange eine die Fahrbahn vor dem Fahrzeug beleuchtende Lichtquelle brennt, werden bei den bekannten Beleuchtungsanlagen dieser Art auch bei Tagfahrt, also bei offenem Lichtschalter, auch die Schluß- und Kennzeichenleuchten eingeschaltet, sobald und solange der Fahrer mit dem Fernlicht Zeichen gibt, z. B. um seine Absicht zum Überholen anzuzeigen. Gewöhnlich werden diese Zeichen in kurzen Zeitabständen mittels eines besonderen Schalters als Blinkzeichen gegeben. Die Schluß- und Kennzeichenleuchten blinken somit im gleichen Rhythmus wie das Fernlicht. Dieses Blinken der Schlußleuchten kann Fahrern nachfolgender Fahrzeuge irrtümlich als Anzeige einer beabsichtigten Fahrtrichtungsänderung aufgefaßt werden und deshalb dazu führen, daß sich diese Fahrer dementsprechend verhalten. Unglücksfälle können die Folge sein.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß parallel zu der Schaltstelle des Lichtschalters für die Schlußleuchten ein Verzögerungsschalter liegt, der durch den Blinkschalter gesteuert wird und so ausgebildet ist, daß er zwar einerseits die Schluß- und Nummernbeleuchtung beim Blinkzeichengeben mit unwesentlicher Verzögerung einschaltet, jedoch andererseits im Abschalten so träge ist, daß er in den kurzen Abschaltpausen zwischen zwei Blinkzeichen seine Einschaltstellung beibehält.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 das Schaltschema einer Beleuchtungsanlage für einen Kraftwagen mit einem Blinkschalter für das Fernlicht, dessen Schaltglied der Fahrer selbst willkürlich betätigen kann, Fig. 2 das Schaltschema einer gleichartigen Anlage mit einem elektromagnetisch betätigten Blinkschalter und Fig.3 eine weitere Ausbildung der in Fig.2 dargestellten Anlage.
  • Bei allen drei Beispielen sind die Scheinwerfer mit 10, die Standleuchten mit 11, die Schlußleuchten mit 12, die Kennzeichenleuchten mit 13 und der Lichtschalter mit 14 bezeichnet. Die beiden Scheinwerfer haben je einen Fernlichtglühfaden 15 und einen Abblendlichtglühfaden 16. Die beiden Fernlichtglühfäden 15 sind an einen Kontakt 17 eines Abblendschalters 18 und die beiden Abblendlichtglühfäden 16 an einen Kontakt 19 desselben Schalters angeschlossen.
  • Der Lichtschalter hat ein bewegliches Schaltglied 20, das mit dem einen Pol einer Batterie 21 verbunden ist, deren anderer Pol an Masse liegt und das in drei Schaltstellungen 0, I und 1I gebracht werden kann. In der Stellung 0 des Schaltgliedes 20 sind alle Leuchten ausgeschaltet. In Stellung I sind feststehende Kontakte 22 und 22a mit dem Schaltglied verbunden. Vom Kontakt 22 führt eine sich verzweigende Leitung zu den Glühlampen der beiden Standleuchten 11 und vom Kontakt 22a eine ebenfalls sich verzweigende Leitung zu den Glühlampen der Schlußleuchten 12 und der Kennzeichenleuchte 13. In der Stellung II berührt das Schaltglied den Kontakt 22a und einen Kontakt 23, der mit dem wechselweise auf die Kontakte 17 und 19 umschaltbaren Schaltglied 24 des Abblendschalter verbunden ist.
  • Mit 25 ist der übliche Zündschalter bezeichnet, mit dem eine aus einer Zündspule und einem Unterbrecher bestehende Zündeinrichtung Z an die Batterie angeschaltet werden kann. An die Leitung zwischen dem Zündschalter und der Zündeinrichtung Z ist ein bewegliches Schaltglied 26 eines als Druckknopfschalter ausgebildeten Blinkschalters 27 angeschlossen, das in seiner Einschaltstellung mit einem Kontakt 28 zusammenwirkt, mit dem die Fernlichtglühfäden 15 der beiden Scheinwerfer verbunden sind. Mit dem Schaltglied 26 ist ein zweites Schaltglied 29 gekuppelt, das in der Schließstellung einen an Masse liegenden Kontakt 30 berührt und zur Steuerung eines Verzögerungsschalters 31 dient.
  • Der Verzögerungsschalter 31 ist als Bimetallschalter ausgebildet und enthält einen an seinem einen Ende fest eingespannten Bimetallstreifen 32, an dessen anderem Ende ein zwischen zwei Kontakten 33 und 34 beweglicher Kontakt 35 sitzt. Den Bimetallstreifen umgibt eine Heizwicklung 36, deren eines Ende mit dem Schaltglied 29 verbunden ist, während ihr anderes Ende am Kontakt 33 liegt. Der Bimetallstreifen ist an den Schaltarm 26 und der Kontakt 34 an den Kontakt 2211 des Lichtschalters angeschlossen, jeder der Kontakte 33 und 34 sitzt am einen Ende einer Blattfeder 37 bzw. 38. Das andere Ende dieser Federn ist fest eingespannt. Die Blattfeder 37 ist so eingestellt, daß sie den Kontakt 33 bei kaltem Bimetallstreifen mit Vorspannung gegen den Kontakt 35 drückt, so daß der Kontakt 33 dem Kontakt 35 nachfolgt, wenn sich dieser bei Erwärmung des ihn tragenden Bimetallstreifens 32 in Richtung des Pfeiles A bewegt. Sobald die dieses Nachfolgen des Kontaktes 33 hervorrufende Vorspannung seiner Tragfeder aufgebraucht ist, bleibt er b,'i weiterem Ausschlagen des Kontaktes 35 in Richtung des Pfeiles A stehen. Dieses Stehenbleiben des Kontaktes 33 tritt aber erst ein, nachdem der Kontakt 35 bereits in Berührung mit dem Kontakt 34 gelangt ist. Diese Berührung der Kontakte 35 und 34 kann nur durch Einschalten des Blinkschalters 27 hervorgerufen werden, weil nur bei eingeschaltetem Blinkschalter die Heizwicklung 36 des Bimetallstreifens bei geschlossenem Zündschalter Strom über den Zündschalter, den daran angeschlossenen Bimetallstreifen 32 und die Kontakte 35, 33 erhält. Die Ansprechzeit des Bimetallschalters bis zu der das Einschalten der Schlußleuchten und der Kennzeichenleuchte herbeiführenden Berührung seiner Kontakte 35 und 34 soll kurz sein und nur etwa 1/4 Sekunde betragen.
  • Bei Tagfahrt ist nur der Zündschalter 25 eingeschaltet, während der Lichtschalter auf Stellung 0 steht; die Beleuchtung ist also ausgeschaltet. Wenn nun der Fahrer mit den Fernlichtfäden der Scheinwerfer Blinkzeichen geben will, betätigt er in kurzen Zeitabständen mehrmals den Schalter 27. Dabei werden die Fernlichtfäden 15 über das Schaltglied 26 und den geschlossenen Zündungsschalter mit der Batterie verbunden und leuchten jeweils so lange auf, als der Fahrer den Schalter 27 geschlossen hält.
  • Beim jeweiligen Schließen des Schalters 27 wird mit dem Schaltglied 26 auch das Schaltglied 29 bewegt. Wenn dieses den Kontakt 30 berührt, fließt von der Batterie über den Zündschalter 25, den Bimetallstreifen 32 und die Kontakte 35, 33 Strom zur Heizwicklung 36 und über das Schaltglied 29 zur Masse.
  • Der durch die Heizwicklung erwärmte Bimetallstreifen bewegt sich rasch in Richtung des Pfeiles A und berührt den Kontakt 34. Von diesem Augenblick an fließt Strom über den Zündschalter, den Bimetallstreifen und die Kontakte 35, 34 den Schlußleuchten zu. Auch nach der Berührung der Kontakte 35, 34 liegt der Kontakt 33 noch am Kontakt 35 an, so daß die Heizwicklung zunächst noch eingeschaltet bleibt, der Bimetallstreifen also weiterhin erwärmt wird und sich in Richtung des Pfeiles A weiter verbiegt. Nach etwa 3/4 Sekunden hat der Bimetallstreifen sich so weit bewegt, daß sein Kontakt 35 sich vom Kontakt 33 trennt, weil die vorgespannte Feder 37 in ihre entspannte Lage gelangt ist und dem Bimetallstreifen daher nicht weiter folgen kann. Mit dieser Trennung wird die Heizwicklung abgeschaltet, der Bimetallstreifen kühlt sich ab und bewegt sich wieder zurück. Dabei folgt ihm der Kontakt 34, und ehe dieser vom Kontakt 35 getrennt wird, berührt der Kontakt 35 wieder den Kontakt 33 und schaltet die Heizwicklung wieder ein. Wenn man annimmt, daß der Fahrer die Blinkzeichen in einem Zeitabstand von mindestens 1/z Stunde gibt, so wird bei diesem Rhythmus der Stromkreis der Schlußleuchten infolge der Abschaltträgheit des Verzögerungsschalters nicht unterbrochen. Wenn aber die Blinkzeichen in wesentlich größeren Zeitabständen und mit zeitlicher Unterbrechung nach jeder Zeichengabe abgegeben werden, besteht die Gefahr nicht mehr, daß diese Zeichen irrtümlicherweise mit den üblichen Blinkzeichen für eine beabsichtigte Fahrtrichtungsänderung verwechselt werden.
  • Bei der Beleuchtungsanlage nach der Fig. 2 dient als Blinkschalter ein elektromagnetischer Schalter 40, dessen Schaltkontakte 41, 42 in einem hinter dem Zündungsschalter 25 abgezweigten, zu den Fernlichtfäden 15 führenden Leitungszug liegen. Der Schalter 40 hat eine Erregerwicklung 43, die mit dem einen Ende an dem Kontakt 42 und mit dem anderen an dem beweglichen Schaltglied 44 eines willkürlich betätigbaren Druckknopfschalters 45 angeschlossen ist, der in seiner Schließlage eine Masseverbindung herstellt. An das Schaltglied 44 ist auch die Heizwicklung 36 des Verzögerungsschalters angeschlossen. Beim Niederdrücken des Druckknopfschalters werden, sofern der Zündschalter 25 geschlossen ist, die Erregerwicklung 43 des elektromagnetischen Schalters 40 und die Heizwicklung 36 des Verzögerungsschalters 31 gemeinsam eingeschaltet.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich von dem nach Fig. 2 lediglich dadurch, daß der Druckknopfschalter mit dem Abblendschalter vereinigt ist. Am beweglichen Schaltglied 24 des Abblendschalters 18 ist eine Schaltstange 46 befestigt, die über einen auf ihr sitzenden Bund 47 und eine sich an diesem Bund abstützende Feder 48 auf das hier mit 49 bezeichnete Schaltglied des Druckknopfschalters einwirken kann. Für das Schaltglied 49 ist ein Anschlag 50 vorgesehen, der dessen Schaltweg begrenzt. Um Blinkzeichen zu geben, wird das Schaltglied 49 bis zum Anschlag 50 in der gewünschten Zeitfolge geschwenkt. Die Feder 48 läßt das Umlegen des Schaltgliedes 24 von Kontakt 19 auf Kontakt 17 zu, wenn der Fahrer mit dem Abblendschalter Fernlicht einschalten will.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Beleuchtungs- und Blinkanlage für Kraftfahrzeuge mit Scheinwerfern für Fern- und Abblendlicht und mit Schlußleuchten sowie mit mindestens drei Schaltern, nämlich einem Lichtschalter zum Schalten der Scheinwerfer und Schlußleuchten, einem Abblendschalter zum wechselweisen Umschalten von Fern- auf Abblendlicht und einem willkürlich betätigbaren Blinkschalter zum unmittelbaren Einschalten des Fernlichts auch bei offenem Lichtschalter, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Schaltstelle des Lichtschalters für die Schlußleuchten ein Verzögerungsschalter liegt, der durch den Blinkschalter gesteuert wird.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verzögerungsschalter ein Bimetallschalter mit Heizwicklung dient, die bei Betätigung des Blinkschalters eingeschaltet wird.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Blinkschalter über den Zündungsschalter mit der Stromquelle verbindbar ist.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 1 und 2 mit einem elektromagnetisch betätigten Blinkschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung des Blinkschalters und die Heizwicklung des Verzögerungsschalters gemeinsam durch einen Handschalter geschaltet werden.
  5. 5. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Blinkschalter mit dem Abblendschalter mechanisch gekuppelt ist.
DEB39118A 1956-02-14 1956-02-14 Beleuchtungs- und Blinkanlage fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1008132B (de)

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DE1008132B true DE1008132B (de) 1957-05-09

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DE (1) DE1008132B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074991B (de) * 1960-02-04 SWF-Spezialfabnk fur Auto zubehör Gustav Rau GmbH, Bietig heim (Wurtt) Blink-Bremslichtanlage fur Kraftfahr zeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074991B (de) * 1960-02-04 SWF-Spezialfabnk fur Auto zubehör Gustav Rau GmbH, Bietig heim (Wurtt) Blink-Bremslichtanlage fur Kraftfahr zeuge

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