DE1008034B - Schaltwerk fuer die Verriegelung von abwechselnd arbeitenden Bodenbearbeitungsgeraeten - Google Patents
Schaltwerk fuer die Verriegelung von abwechselnd arbeitenden BodenbearbeitungsgeraetenInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung eines Schaltwerkes für die Verriegelung von abwechselnd
arbeitenden Bodenbearbeitungsgeräten, die durch eine für beide Gerätehälften gleichzeitig wirkende
Hubvorrichtung angehoben und abgesenkt werden nach dem Zusatzpatent 962 756.
Nach dem Zusatzpatent 962 756 zu dem Hauptpatent 957 083 ist das Schaltwerk an einer mit dem
Schleppergestell mittels Drei- oder Vierpunktgestänges verbundenen heb- und senkbaren Anbauvorrichtung
befestigt, die die wechselweise einzusetzenden Gerätehälften und die beiden Gerätehälften zugeordneten
Schwenkarme trägt. Die Betätigung des Schaltwerkes wird dadurch bewirkt, daß die Schwenkarme,
die die zwangläufig bewegten, den Stellungswechsel des Schalthebels bewirkenden Kurvenstücke tragen,
mittelbar oder unmittelbar mit je einem Festpunkt des Schleppers mittels Ketten od. dgl. nichtstarrer Glieder
verbunden sind und durch die Hub- und Senkbewegung der Anbauvorrichtung verschwenkt werden. Die
Schwenkarme besitzen hierbei über die Drehachsen verlängerte Hebelenden, an denen die zu dem Festpunkt
des Schleppers führenden nichtstarren Glieder befestigt sind.
Bei dieser Ausführungsform ist das freie Ende jedes Schwenkarmes mittels eines nichtstarren Gliedes mit
dem zugeordneten Grindel verbunden, der an dem Anbaugestell in lotrechter Ebene schwenkbar angelenkt
ist.
Bei solchen Ausführungsformen ist jedoch in bestimmten Bodenarten ein sicheres Arbeiten des Gerätes
im Boden nicht immer gewährleistet, weil das Gerät gegenüber dem Anbaugestell frei beweglich
ist.
Um diesen Nachteil zu beheben, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß einerseits die jedem der
beiden Gerätehälften zugeordneten, die Kurvenstücke tragenden Schwenkarme, die über die Drehachse verlängerte
Hebelenden besitzen und an denen die zu dem Festpunkt führenden nichtstarren Glieder befestigt
sind, und andererseits an jedem der beiden schwenkbaren Grindel tefestigte starre Zugglieder zusammen
eine Knickstütze bilden, derart, daß diese in der Arbeitsstellung als starres Glied wirksam ist. Hierdurch
werden die Bewegungen des Pfluges ausschließlich von dem Gelenkviereck bestimmt, mittels dessen die Anbauvorrichtung
mit dem Zugfahrzeug verbunden ist. Hierbei werden Teile des automatischen Schaltwerkes
zum Starrsetzen des Grindels während der Arbeit benutzt.
An sich ist es bekannt, Knickstützen zum Starrsetzen der Grindel während des Arbeitens zwischen dem
Grindel und der Anbauvorrichtung vorzusehen. Sie stellen hierbei jedoch ein besonderes Gestänge dar,
Schaltwerk für die Verriegelung
von abwechselnd arbeitenden
Bodenbearbeitungsgeräten
Zusatz zum Zusatzpatent 962 756
Anmelder:
Pflugfabrik Lemken K. G., Alpen (Ndrh.)
Pflugfabrik Lemken K. G., Alpen (Ndrh.)
während nach der Erfindung für dieses Gestänge ein Teil des Schaltwerkes benutzt wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Die Zeichnung zeigt das Schaltwerk in perspektivischer Darstellung.
In der Zeichnung stellt der Gestellten 1 eine Anbauvorrichtung
dar, deren seitlich auskragende Arme la und 1(, in bekannter Weise mittels zweier unterer
Lenker A und B und deren oberer Teil ebenfalls in bekannter Weise mittels des Lenkers C mit dem
Schleppergestell verbunden ist. Mit den unteren Lenkern A, B ist je ein Gestänge D verbunden, an die die
mit dem Schlepper und untereinander verbundenen Hubarme 4 beispielsweise eines Krafthebers ebenfalls
in bekannter Weise angreifen, so daß beim Betätigen der Hubarme 4 die Anbauvorrichtung 1 gehoben bzw.
gesenkt wird. Die die Gerätehälften tragenden Grindel E, E1 werden mittels je einer waagerechten
Schwenkachse G bzw. G1 mit den Kragarmen la bzw. lb
der Anbauvorrichtung verbunden, an der ferner die Schwenkarme 2, 2' unabhängig voneinander um eine
Achse 3 schwenkbar gelagert sind. Sie sind mit über die Drehachse 3 verlängerten Hebelenden 2a bzw. 2/
versehen, die mittels je einer Zugkette 5, 5' mit einem Festpunkt / bzw. /' des Schleppergestells verbunden
sind. An dem freien Ende jedes Schwenkarmes 2, 2' ist ein starres Glied H bzw. H1 um Bolzen 2b bzw. 2b'
schwenkbar angelenkt, deren anderes Ende mit dem zugehörigen Grindel E bzw. E1 ebenfalls mit Bolzen
Ea bzw. E1O, gelenkig verbunden ist. Das freie Ende
jedes Schwenkarmes 2 bzw. 2' ist als Anschlag 2C
bzw. 2/ ausgebildet, die sich in der Arbeitsstellung leicht nach unten durchgeknickt gegen die starren
Glieder H bzw. H1 legen, so daß die Teile 2 und H
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den beim Arbeiten von dem Pflug auf den Grindel ausgeübten nach oben gerichteten Druck aufnehmen
und auf die Achse 3 bzw. das Anbaugestell 1 übertragen können. Sie bilden also in der Arbeitsstellung
ein starres Glied, während beim Anheben der Anbauvorrichtung 1 dieses starre Glied durch den Zug der
Kette 5 geknickt wird. Die Feder K dient zur Sicherung der Knickstellung.
Das Schaltwerk ist wie beim Hauptpatent ausgebildet. Danach tragen die Schwenkarme 2, 2' die um
den Zapfen 6, 6' schwenkbaren Kurvenstücke 7, T. Die
Drehbeweglichkeit jedes Kurvenstückes 7, T ist durch einen Anschlag 8 bzw. 8' begrenzt, und eine Druckfeder
9 bzw. 9' ist bestrebt, die Kurvenstücke 7 bzw. 7' in der Ruhestellung zu halten.
Auf einer ebenfalls mit der Anbauvorrichtung 1 verbundenen Achse 10 sind jedem Schwenkarm 2
bzw. 2' zugeordnete Einrastklinken 11, 11' gelagert,
die in mit den Schwenkarmen 2 bzw. 2' verbundene Bolzen 12,12' einhaken, wenn die betreffende Gerätehälfte
in Ruhestellung gehalten wird. Die Einrastklinken 11,11' besitzen an ihrem rückwärtigen Ende
eine schlaufenartige Verlängerung 13,13' und sind auf der Achse 10 durch Anschläge 14 begrenzt drehbar.
Das Schaltwerk für die Klinken 11,11' besteht wie bei dem Hauptpatent aus dem um einen annähernd
waagerechten Zapfen schwenkbaren Schalthebel 15 mit zwei etwa rechtwinklig zueinander stehenden
Hebelarmen 16,16' und einem symmetrisch zu diesen stehenden, in einer anderen Ebene drehbaren Hebelarm
17, an dem eine Führungsstange 18 drehbar gelagert ist, die eine Druckfeder 19 trägt. Zur Führung
der Führungsstange 18 dient ein Führungsstück 20, das den Schwenkzapfen für den Schalthebel 15 trägt
und das in einer Gleitführung la der Anbauvorrichtung 1 geführt ist. Mittels der Zugfeder 21, deren
Kraft größer ist als die der Druckfeder 19, wird das Führungsstück 20 nachgiebig in der Normalstellung
gehalten. Die Führungsstange 18 ist durch den Schenkel 20a des Führungsstückes 20 beweglich hindurchgeführt.
Die Hebelarme 16,16' sind so lang, daß sie unter der Wirkung der Druckfeder 19 auf die Verlängerung
13,13' der Einrastklinken 11 bzw. 11' aufschlagen können, so daß jeweils die betreffende Einrastklinke
11 bzw. 11' in die Ausraststellung gebracht wird. Die Führungsstange 18 kann mittels eines durch
das Loch 22 gesteckten Stiftes in der angehobenen Stellung festgestellt werden, so daß sich die Hebelarme
16,16' dauernd in der Mittelstellung befinden. Um das Schaltwerk ganz auszuschalten, kann dann
das Führungsstück 20 auch durch eine Feststellvorrichtung bis in eine Stellung gehoben werden ·— indem
beispielsweise durch ein Loch 23 des Gleitstückes \a nach Anheben des Führungsstückes 20 ein Stift
hindurchgesteckt wird —, in der die Kurvenstücke 7, T beim Anheben an den Hebelarmen 16,16' frei vorbeigehen.
Die Einrastklinken 11 können in der Ausschaltstellung festgestellt werden, indem durch das
Loch 24 des mit der Anbauvorrichtung 1 verbundenen Feststellers 25 ein Feststellstift hindurchgesteckt wird,
wobei die schlaufenartige Verlängerung 13 der Einrastklinke 11 das Auflager für den Feststellstift bildet.
Die Wirkungsweise und die einzelnen Funktionen des Schaltwerkes sind die gleichen wie bei dem Schaltwerk
nach dem Hauptpatent. Es wird betätigt, wenn die Hubhebel 4 des Krafthebers das Gestell 1 anheben
ober absenken. Durch die hierbei auftretende Veränderung des Abstandes zwischen den Befestigungspunkten / und 2a bzw. /' und 2/ der Zugketten 5, 5'
wird der Schwenkarm 2 bzw. 2', der der jeweils arbeitenden Gerätehälfte zugeordnet ist, so weit angehoben,
bis das entsprechende Kurvenstück 7 bzw. 7' den Hebelarm 16 bzw. 16' in die entgegengesetzte Schaltstellung
bringt und damit die entsprechende Klinke 11' bzw. 11 einrastet. Beim nachfolgenden Absenken
des Gestellteiles 1 wird dann zufolge der Verringerung des Abstandes zwischen den Befestigungspunkten 2/
und /' der Zugkette 5' bzw. der Anlenkpunkte 2(( und /
der Zugkette 5 die andere, von der Klinke 11 bzw. 11' freigegebene Gerätehälfte abgesenkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Schaltwerk nach Zusatzpatent 962 756, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die jedem der beiden Gerätehälften zugeordneten die Kurvenstücke (7) tragenden Schwenkarme (2, 2'), die über die Drehachse (3) verlängerte Hebelenden (2B, 2/) besitzen und an denen die zu dem Festpunkt (/) führenden nichtstarren Glieder (5) befestigt sind, und andererseits an jedem der beiden schwenkbaren Grindel (E, E') befestigte starre Zugglieder (H) eine Knickstütze bilden, derart, daß diese in der Arbeitsstellung als starres Glied wirksam ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 70i 508/46 4.57
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1955P0013749 DE957083C (de) | 1955-03-13 | 1955-03-13 | Schaltwerk fuer die Verriegelung von abwechselnd arbeitenden Bodenbearbeitungsgeraeten |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051043B (de) | 1957-08-03 | 1959-02-19 | Rabewerk Clausing Heinrich | Anordnung zum Befestigen von Wechselpflugwerken an Dreipunktgestaengen oder Gelenkvierecken |
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Cited By (2)
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Also Published As
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