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DE1040300B - Dreipunktwechselpflug - Google Patents

Dreipunktwechselpflug

Info

Publication number
DE1040300B
DE1040300B DEF22481A DEF0022481A DE1040300B DE 1040300 B DE1040300 B DE 1040300B DE F22481 A DEF22481 A DE F22481A DE F0022481 A DEF0022481 A DE F0022481A DE 1040300 B DE1040300 B DE 1040300B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
point
hook
link
leg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF22481A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Koehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fella Werke GmbH
Original Assignee
Fella Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fella Werke GmbH filed Critical Fella Werke GmbH
Priority to DEF22481A priority Critical patent/DE1040300B/de
Publication of DE1040300B publication Critical patent/DE1040300B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/44Alternating ploughs with parallel plough units used alternately

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dreipunktwechselpflug mit an seinem Tragrahmen schwenkbar angeordneten Pfluggrindeln, die im Wechsel mittels eines Hebelgetriebes heb- und senkbar sind, dessen Hebeverhältnisse verstellbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem derartigen Dreipunktwechselpflug Maßnahmen zu treffen, die es ermöglichen, dieBelastung der Pflugsohle bzw. der Schlepperhinterräder vom Schleppersitz aus zu steuern.
Es sind bereits Pflüge bekannt, die die Erzielung von Sohlendruckunterschieden zulassen und bei denen die Kraft, mit der der hochgezogene Pfluggrindel den anderen im Boden befindlichen Grindel belastet, variiert werden kann. Beispielsweise ist dies dadurch möglich gemacht, daß die Arme der Hebel, an denen die Grindel aufgehängt sind, unterschiedlich lang gestaltet sind, bzw. läßt sich der Drehpunkt der verschwenkbaren Hebel einseitig verlagern. Bei einem bekannten Pflug sind die Grindel an dem Hebel mittels Ketten angehängt, deren Befestigungsstelle am Hebel verändert werden kann. Bei diesem Pflug ist es nun von Nachteil, daß die Änderung der Hebeverhältnisse, für die die Länge der Arme der Hebel maßgebend ist, nicht während des Pflügens vorgenommen werden kann. Es ist vielmehr notwendig, den Schlepper anzuhalten und im Stillstand1 die Hebeverhältnisse abzuändern. Abweichend davon sieht die Erfindung vor, daß die Zugrichtung eines zwischen Schlepper und Hebelgetriebe schwenkbar angeordneten Lenkers durch Verschieben eines seiner Anlenkpunkte in der senkrechten Ebene vom Schleppersitz aus z. B. mittels eines Handhebels veränderlich ist.
Die Möglichkeit, den Sohlendruckunterschied entsprechend den Bodenverhältnissen vom Schleppersitz her variieren zu können, ist von außerordentlichem Vorteil; denn es ist immer nachteilig, wenn dazu erst der Pflugvorgang unterbrochen werden muß. Dabei bietet die Erfindung noch die Möglichkeit, daß die Furchentiefe ohne Schwierigkeiten laufend den Bodenverhältnissen angepaßt werden kann. Wechselt beispielsweise der Pflug von hartem auf nassem und daher weichem Boden, so· muß die Hinterradbelastung zunehmen, die Pflugbelastung dagegen abnehmen, und umgekehrt; denn nur dann läßt sich eine gleichmäßige Furchentiefe erzielen. Dabei ist es am günstigsten, wenn die Verstellung durch den Schlepperführer vorgenommen werden kann, ohne anhalten zu müssen.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Hebelgetriebe durch eine im Tragrahmen schwenkbar gelagerte Kurvenkulisse gebildet, in deren Steuerkurve der Lenker mit seinem freien Ende mittels eines vorzugsweise als Rolle ausgebildeten Kulissensteins verschiebbar gelagert ist.
Dreipunktwechselpflug
Anmelder:
Fella-Werke G.m.b.H.,
Feucht (Kr. Nürnberg)
Otto Köhler, Feucht (Kr. Nürnberg),
ist als Erfinder genannt worden
Dieser kann zur Erleichterung des Gleitvorganges als Rolle ausgebildet sein. Die Kurvenkulisse ist dabei vorteilhaft um die die Pfluggrindel tragende Achse drehbar gelagert, so daß sich eine besondere Achse für sie erübrigt. Die Steuerkurve wird annähernd radial zur Schwenkachse angeordnet. Sie kann sowohl als Gerade als auch, als schwach gekrümmte Kurve ausgebildet sein. Dies richtet sich nach den allgemeinen Verhältnissen, unter denen der Pflug eingesetzt wird.
Durch die Verwendung einer Kurvenkulisse ist es möglich, mittels eines vom Schleppersitz aus bedienbaren Hebels den Kulissenstein in der Kulisse nach Ermessen zu verschieben, wodurch die Belastung von Pflugsohle und Schlepperhinterrädern den jeweiligen Erfordernissen, angepaßt werden kann.
Der ausgehobene Pfluggrindel wird durch einen von Hand bedienbaren Haken in der ausgehobenen Stellung gehalten. Dieser Haken ist ebenfalls an der Kurvenkulisse befestigt, so daß der ausgehobene Pflug seine Stellung und damit die Belastung des arbeitenden Pflugschares mit der Einstellung der Steuerkulisse ändert. Die Haken, die an sich durch Hand bedienbar sind, werden durch eine federnde Rastvorrichtung in der angehobenen Stellung gehalten. Sie können jedoch auch automatisch ausgehoben werden. Um dies zu ermöglichen, sind am Tragrahmen auf einer Achse zwei gemeinsam miteinander verschiebbare Anschlagwinkel vorgesehen. Diese besitzen Gleitflächen, an denen jeweils eines der Grindel beim Anheben entlang gleitet und dabei beide Winkel unter Beeinflussung der Griffstangen der Traghaken derart verschiebt, daß die Griffstangen die Traghaken ausheben.
Die Kulisse selbst trägt ferner einen Steuerstift, der einen Stützriegel für die in Arbeitsstellung befindliche Pflughälfte an einen mit dem Rahmen verbundenen Anschlag anlegt. Der letztere kann als Exzenter ausgebildet und über einen mit einer Rast-
«09 640/13«
vorrichtung versehenen Handhebel einstellbar sein, wodurch die Schältiefe des Pfluges beeinflußt wird.
Von besonderem Vorteil ist es, die Bewegung des Kulissensteins in der Steuerkurve durch einen Exzenter in seiner Bewegung nach oben zu begrenzen. Dafür dient ein mittels einer Rastvorrichtung feststellbarer Handhebel.
In den Figuren ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht eines Anbauwechselpfluges gemaß der Erfindung,
Fig. 2 bis 5 die Wirkungsweise des Anbauwechselpfluges,
Fig. 6 eine besondere Ausführung der Kurvensteuerung,
Fig. 7 und 8 an einem Schema die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Fig. 6,
Fig. 9 eine selbsttätige Steuerung der Pfluggrindel und die die Pfluggrindel haltenden Haken und
Fig. 10, 11 und 12 die Vorrichtung nach Fig. 9 in anderen Stellungen.
in den Figuren ist 1 der Tragrahmen des Pfluges, der mittels der drei Lenker 2, 3 und 4 in bekannter Weise am nicht dargestellten Schlepper befestigt ist. Er trägt die Auflagewinkel 5 und 6, auf denen die Pfluggrindel 7 und 8 während des Transportes aufruhen. Diese sind in lotrechter Richtung um die Achse 9 schwenkbar. Jeder der Pfluggrindel besitzt einen Ansatz 11 und ist in bekannter Weise um die Achse 10 seitlich schwenkbar und über die Spindel 12 in seitlicher Richtung einstellbar.
Gemäß der Erfindung ist um die Achse 9 oder auch um eine mit ihr parallele Achse schwenkbar eine Kurvenkulisse 13 angeordnet, welche die Steuerkurve 14 aufweist. In dieser gleitet der vorzugsweise als Rolle ausgebildete Stein 15, der an einem Arm 16, 17 angebracht ist und der mittels der Bohrungen 18 und mit Hilfe von Bolzen od. dgl. den Verhältnissen, die durch die Dreipunktaufhängung des Pfluges am Schlepper gegeben sind, in seiner Länge angepaßt werden kann. Diese Anpassung erfolgt nur ein einziges Mal. Bei einer etwaigen Normung der Dreipunktaufhängung von Anbaugeräten kann dieser zusätzliche Lenker starr ausgebildet sein.
Der Armteil 17 ist bei 19 am Schlepper angelenkt. Der Anlenkungspunkt befindet sich vorteilhaft im Anlenkungspunkt 20 des oberen Lenkers 2 oder oberhalb desselben. An dem Kurvenstück 13 sind bei 21 die beiden Haken 22 und 23 angelenkt, die mit den Stiften 24, 25 der Pfluggrindel 8, 7 zusammenarbeiten, wie es aus Fig. 1 für den Pfluggrindel 8, den Haken 23 und den Stift 24 ersichtlich ist. Die Haken 22, 23 sind über die Griffstangen 26, 27 mit Handgriffen 28,
29 verbunden, so daß die Haken durch Handbedienung mit den Grindeln 7, 8 gekuppelt werden können.
Ferner sind an den Ansätzen 11 der Pfluggrindel 7 und 8 noch Stützriegel 30 vorgesehen, von denen der Übersichtlichkeit halber nur derjenige für den Grindel 7 dargestellt ist. In diesen Stützriegel 30, der in seinem Inneren eine Aussparung 31 besitzt, greift ein Steuerstift 32 ein. Die Anschlagfläche 33 des Riegels
30 legt sich gegen einen im dargestellten Beispiel als Exzenter ausgebildeten Anschlag 34, der mit dem Rahmen 1 verbunden ist. Beim Ausführungsbeispiel ist er um eine Achse 35 schwenkbar gelagert und kann in seiner Lage durch den Handhebel 36 eingestellt werden, der durch die Rastenvorrichtung 37, 38 in einer bestimmten Lage gehalten werden kann.
Die Wirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtungen sei zunächst an Hand der Fig. 1 bis 5 geschildert:
Die Fig. 1 zeigt den Grindel 8 in der ausgehobenen und den Grindel 7 in der Arbeitsstellung. In der ausgehobenen Stellung wird der Grindel 8 durch den Haken 23 über den Bolzen 24 gehalten. Das Einlegen des Hakens 23 wird bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel über das Gestänge 26, 28 von Hand bewirkt. Eine Feder 39 hält den Haken 22 in der angehobenen Stellung. Der Grindel 7 wird durch den Anschlagwinkel 30, dessen Anschlagfläche 33 sich
ίο gegen den Exzenter 34 abstützt, in der Arbeitsstellung gehalten.
Durch die Bewegung des um die Achse 9 schwenkbaren Kurventrägers 13 und des mit ihm verbundenen Stiftes 32 wird bei dem Absinken aus der Transportstellung der Anschlagwinkel 30 eingelegt. Die Lage des ausgehobenen Grindels wird nun durch das Kurvenstück 13 mit dem Kulissenstein 15 gesteuert. Dies ergibt sich aus den Fig. 2 bis 5, in denen die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung sche-
ao matisch dargestellt ist.
Die Darstellung in Fig. 2 zeigt den Pflug bei Beginn des Absinkens aus der Transportstellung. Das Zuggestänge 16, 17 greift in der Kurve 14 am unteren Ende A derselben an. Der Punkt A besitzt dabei von der Welle 9 den kleinstmöglichen Abstand, der in der Figur mit r bezeichnet ist. Dabei ist das Zuggestänge 16, 17 stark zur Waagerechten geneigt. Wird nun, wie es in Fig. 3 geschehen ist, das Krafteck gezeichnet, so ergibt sich die im Zuggestänge 16, 17 erzeugte Kraft P und deren senkrecht auf dem Boden stehende Kraftkomponente P', die am Punkt 15 angreifend zu denken ist. Wäre die Verbindung des Zuggestänges 16, 17 gegenüber der Kulissenscheibe 13 starr, so würde sich bei einem weiteren Absinken die Kraft P' praktisch nicht ändern. Das würde aber eine z.u starke Entlastung der Pflugsohle bedeuten. Da nun, wie Fig. 4 zeigt, der Punkt A in der Kurve 14 zu dem Punkt B wandern kann, ändert sich das Kräftediagramm erheblieh. Die Entfernung 5-9 ist die größtmöglichste, sie ist mit R bezeichnet. Die Neigung des Zuggestänges 16, 17 zur Waagerechten ist gering geworden, und daraus ergibt sich das in Fig. 5 dargestellte Kräftediagramm. Es ist aus ihm ersichtlich, daß die Kraft P' ganz erheblich kleiner geworden ist, als es bei der Lage des Pfluges nach Fig. 2 der Fall ist. Damit aber drückt das eingelegte Pflugschar 8 stärker in den Boden, d. h. seine Entlastung durch P' ist geringer geworden.
Hieraus ergibt sich nun eine weitere Entwicklung der Erfindung in der Weise, daß die Rolle 15 in der Steuerkurve 13 während der Arbeit in jede beliebige Stellung gebracht und in dieser festgestellt werden kann. Damit kann je nach der Bodenbeschaffenheit eine beliebige Be- bzw. Entlastung der Pflugsohle bewirkt werden.
Fig. 6 zeigt nun eine derartige Vorrichtung. Aus dieser Figur ist wiederum das Kurvenstück 13 mit der Steuerkurve 14 ersichtlich. Ebenso ist der als Rolle ausgebildete Kulissenstein 15 dargestellt. Auf diesen wirkt nun ein Exzenter 40, welcher an der Welle 41 fest mit einem Zahnsegment 43 verbunden ist, das mit der Rastvorrichtung 44 zusammenarbeitet, die durch den Handhebel 45 ausgehoben werden kann. Der Handhebel 42 ist auf der Welle 41 schwenkbar gelagert und besitzt ferner die Rastvorrichtung 46. Damit kann der Exzenter 40 in jede beliebige Lage gebracht werden, so daß die Lage der Rolle 15 zwisehen den Punkten A und B der Steuerkurve beliebig festgelegt werden kann. Es kann also unabhängig von der Stellung des Tragrahmens 1 die Belastung zwischen

Claims (12)

den Kräften P' und P1 der Fig. 3 und 5 eingestellt werden, wie es ohne weitere Erläuterung aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, bei der sich die Rolle 15 in C befindet, woraus sich das in Fig. 8 aufgezeigte Diagramm mit der Kraftkomponente P2' ergibt. Die KräfteP1 und P2' sm& ebenso wie die Kraft/3' als an der Stelle 15 angreifend zu denken. Die Raste α hält den Handhebel 42 in der Ruhestellung. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann nun der Wechsel der Pflughälften automatisch erfolgen. Eine hierfür geeignete Vorrichtung ist in den Fig. 9 bis 12 dargestellt. An den Auflageflächen 5 und 6 sind Lagerstellen für den Vierkantschieber 48 angebracht, in welchen dieser quer zur Fahrtrichtung, also parallel zur Achse 9, verschiebbar ist. Der Schieber 48 trägt zwei Winkel 49 und 50, welche die nach außen liegenden Anlaufflächen 51, 52 und 54, 55 sowie zwei nach innen ragende Nasen 53,56 aufweisen. An den Haken 22 und 23 sind die federnden Griffstangen 26 und 27 zu erkennen. Fig. 9 zeigt den Pflug in der Transportstellung. Die Grindel 7 und 8 ruhen auf den Auflageflächen 5 und 6 auf. Durch die Nase 53 wird die federnde Griffstange 27 und damit auch der zugehörige Haken 22 außer Eingriff mit dem Bolzen 25 des Grindels 7 gehalten. Wird das Gerät durch Ablassen der Dreipunktaufhängung gesenkt, so führt, wie sich aus einem Vergleich der Fig. 9 und 10 ergibt, die Kurvenkulisse 13 in bezug auf den Bügel 1 eine Relativbewegung aus. Dabei wird der Grindel 8 von dem in Eingriff mit dem Stift 32 stehenden Haken 23 hochgeschwenkt. Da der Schieber 48 mit seiner schrägen Gleitfläche 54 durch das Ablassen der Dreipunktaufhängung in den Schwenkbereich des Grindels 8 kommt, wird er von diesem, der an der Gleitfläche 54 entlang gleitet, nach der Seite des ruhenden Grindels 7 verschoben. Dadurch wird zunächst der bisher von der Nase 53 über die Griffstange 27 außer Eingriff mit dem Bolzen 25 gehaltene Haken 22 freigegeben. Dabei gelangt der Haken 22 in eine aus Fig. 10 ersichtliche Zwischenstellung, in der er durch einen Anschlag gehalten wird. der in den Fig. 9 bis 11 nicht dargestellt ist, da er die Übersicht erschweren würde. Weiterhin ragt nun die Nase 56 in den Schwenkbereich der federnden Griffstange26, weil der Schieber 48, wie ein Vergleich der Fig. 9 und 10 zeigt, von links nach rechts verschoben wird. Beim erneuten Anheben der Dreipunktaufhängung schwenkt die Kulisse 13 wieder nach unten, wie es in Fig. 11 dargestellt ist. Durch diese Bewegung wird die federnde Griffstange 26, die im Schwenkbereich der Nase 56 liegt, durchgefedert. Sobald nun der beim Anheben der Dreipunktaufhängung ebenfalls nach abwärts schwenkende Grindel 8 auf der Auflagefläche 6 aufliegt, klinkt die durchgefederte Griffstange 26 den Traghaken 23 aus, während der Haken 22 hinter dem Zapfen 25 greift. Ein Vergleich der diesen Zustand zeigenden. Fig. 11 mit der Fig. 9 ergibt, daß die Ausgangsstellung nunmehr für den Grindel 7 hergestellt ist. Wird das Gerät aufs neue gesenkt, so wird mit dem Haken 22 der Grindel 7 nach aufwärts geschwenkt, und dieser schiebt den Schieber 48 mit Hilfe der Gleit fläche 51 in, die Anfangsstellung zurück. Die Nase 53 schiebt sich in den Schwenkbereich der federnden Griffstange 27, während die Nase 56 die Griffstange 26 freigibt. Zum Abkoppeln des Pfluges vom Schlepper wird der jeweils im Eingriff befindliche Haken 22 oder 23 von Hand angehoben, so< daß beide Pflughälften, auf den Auflageflächen 5 und 6 ruhend, abgesetzt werden. PateN ta ν s ρ R C c η ε.
1. Dreipunktwechselpflug mit an seinem Tragrahmen schwenkbar angeOrdneten Pfluggrindeln, die im Wechsel mittels eines Hebelgetriebes, dessen Hebeverhältnisse verstellbar sind, heb- und senkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugrichtung eines zwischen Schlepper und Hebelgetriebe schwenkbar angeordneten Lenkers (16, 17) durch Verschieben eines seiner Anlenkpunkte (15, 19) in der senkrechten Ebene vom Schleppersitz aus z. B. mittels eines Handhebels veränderlich ist.
2. Dreipunktwechselpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgetriebe durch eine im Tragrahmen (1) schwenkbar gelagerte Kurvenkulisse (13) gebildet ist, in deren Steuerkurve (14) der Lenker (16, 17) mit seinem freien Ende mittels eines vorzugsweise als Rolle ausgebildeten Kulissensteins (15) verschiebbar gelagert ist.
3. Dreipunktwechselpflug nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenkulisse (13) um die die Pfluggrindel (7, 8) tragende, im Tragrahmen befindliche Achse (9) drehbar gelagert ist.
4. Dreipunktwechselpflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (14) der Kurvenkulisse (13) annähernd radial zur Schwenkachse (9) verläuft.
5. Dreipunktwechselpflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissenkurve (14) einen schwachen. Kreisbogen bildet, dessen Mittelpunkt nach dem Schlepper zu liegt und der an seinem der Schwenkachse (9) zugekehrten Ende einen geraden Auslauf aufweist.
6. Dreipunktwechselpflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils ausgehobene Pfluggrindel (z. B. 8) über einen von Hand bedienbaren Haken (z. B. 22) in der ausgehobenen Stellung gehalten ist, der an der Kurvenkulisse (13) gelagert ist.
7. Dreipunktwechselpflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (22, 23) durch eine federnde Rastvorrichtung (39) wechselweise einzeln oder gemeinsam in der angehobenen Stellung gehalten werden.
8. Dreipunktwechselpflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse (13) einen Steuerstift (32) trägt, der einen Stützriegel (30) für die in Arbeitsstellung befindliche Pflughälfte (z. B. 7) an einen mit dem Rahmen (1) verbundenen Anschlag (34) anlegt.
9. Dreipunktwechselpflug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (34) als Exzenter ausgebildet und über einen mit einer Rastvorrichtung (37, 38) versehenen Handhebel (36) einstellbar ist.
10. Dreipunktwechselpflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kulissenstein (15) in der Steuerkurve (14) durch einen Exzenter (40) in seiner Bewegung nach oben begrenzt werden kann,
der mit einem mittels einer Rastvorrichtung feststellbaren Handhebel (42) einstellbar ist.
11. Dreipunktwechselpflug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (40) gleichzeitig zum Verschieben des Kulissensteins (15) dient.
12. Dreipunktwechselpflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragrahmen (1) auf einer Achse (47) zwei miteinander verschiebbare An-
schlagwinkel (49, 50) vorgesehen sind, die Gleitflächen (51, 52; 54,55) aufweisen, an denen jeweils einer der Grindel (7, 8) beim Anheben entlang gleitet und dabei die Winkelstücke (53, 56) derart verschiebt, daß die Griffstangen (26, 27) der Traghaken (22, 23) die letzteren ausheben.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Xr. 962 756;
deutsches Gebrauchsmuster Xr. 1 711 023.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEF22481A 1957-03-02 1957-03-02 Dreipunktwechselpflug Pending DE1040300B (de)

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DEF22481A DE1040300B (de) 1957-03-02 1957-03-02 Dreipunktwechselpflug

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DEF22481A DE1040300B (de) 1957-03-02 1957-03-02 Dreipunktwechselpflug

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DE1040300B true DE1040300B (de) 1958-10-02

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DEF22481A Pending DE1040300B (de) 1957-03-02 1957-03-02 Dreipunktwechselpflug

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1711023U (de) * 1955-05-13 1955-11-17 Rabewerk Clausing Heinrich Anordnung zur aufhaengung und verriegelung von wechselpfluegen an schleppern mit dreipunktgestaenge.
DE962756C (de) * 1955-03-13 1957-04-25 Lemken Kg Pflugfab Schaltwerk fuer die Verriegelung von abwechselnd arbeitenden Bodenbearbeitungsgeraeten

Patent Citations (2)

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