[go: up one dir, main page]

DE1007065B - Verfahren und Vorrichtung zum Formen von feuchtem, mineralischem Feinmaterial - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Formen von feuchtem, mineralischem Feinmaterial

Info

Publication number
DE1007065B
DE1007065B DEE5061A DEE0005061A DE1007065B DE 1007065 B DE1007065 B DE 1007065B DE E5061 A DEE5061 A DE E5061A DE E0005061 A DEE0005061 A DE E0005061A DE 1007065 B DE1007065 B DE 1007065B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
teeth
rolling
layer
scraping device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE5061A
Other languages
English (en)
Inventor
Fred Daniel De Vaney
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erie Mining Co
Original Assignee
Erie Mining Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erie Mining Co filed Critical Erie Mining Co
Publication of DE1007065B publication Critical patent/DE1007065B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24Binding; Briquetting ; Granulating
    • C22B1/2406Binding; Briquetting ; Granulating pelletizing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Formen von feuchtem, mineralischem Feinmaterial Die Erfindung bezieht sich auf das Agglomerieren von feinzerkleinerten mineralischen Stoffen, insbesondere von Erzkonzentraten und Feinerz, wobei ein anfänglich gleichmäßiges feuchtes, feinzerkleinertes mineralisches Gut durch den Durchgang durch eine umlaufende Trommel in Kügelchenform gebracht oder zusammengeballt wird und die Kügelchen daraufhin unter solchen Bedingungen gebrannt werden, daß mechanisch widerstandsfähige, steinartige Körper erzeugt werden.
  • Es wurde gefunden, daß man genügend widerstandsfähige Kügelchen mit geringer Neigung, während des Brennens zu zerfallen, industriell erzeugen kann, wenn wie folgt verfahren wird. Für die Zusatnmenballung oder Formgebung dient eine besondere umlaufende Trommel, bei der die nachstehend im einzelnen beschriebenen Bedingungen berücksichtigt werden, nämlich die Beschaffenheit der Oberfläche, über die die Kügelchen rollen, die Art und "'eise des Rollens der Beschickung, die Tiefe des »Bettes«, die Länge des Weges, die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel und andere Faktoren, die für die Bildung von widerstandsfähigen Kügelchen der gewünschten Größe als am besten geeignet befunden wurden.
  • Der Formungsvorgang soll hierbei möglichst in einem »geschlossenen Kreislauf« vor sich gehen, d. h. die Beschickung, die aus frischem feuchtete Feinerz und rückgeführten, zu kleinen Kügelchen oder Teilchen besteht, die aus einem vorangegangenen Durchgang durch die Trommel stammen, wird zweckmäßig mehrere :Male durch die Formtrommel unter solchen Bedingungen geführt, daß die Kügelchen verhältnismäßig langsam zu ihrer gewünschten vollen Größe anwachsen, So wurde gefunden, daß man vorteilhaft derart arbeitet, daß die Beschickung bei jedem »Durchgang.< durch die Trommel zu et\va einem Drittel aus frischem feuchtem Feinerz. und zu etwa zwei Drittel aus »Saat«-Kügelchen besteht, die aus einem vorangegangenen Durchgang stammen. Außerdem soll der Rollweg möglichst lang sein (entweder dadurch, daß man die "Trommel nur leicht neigt, oder dadurch, daß man die Länge der Trommel vergrößert, oder durch beide Maßnahmen zugleich), und die Trommel ist so zu beschicken., daß das Volumen des darin befindlichen Gutes im Verhältnis zu dem der Trommel klein ist (wodurch immer nur ein verhältnismäßig flaches Bett von Beschickungsgut in der Trommel bewegt wird). Man soll auch die Trommel so schnell wie möglich drehen, jedoch nicht so schnell, daß das Beschickungsgut durch die Luft geschleudert wird. Außerdem ist es notwendig, daß bei der Formung der Kügelchen und dem langsamen Wachsen der »Saat«-Kügelchen das Beschickungsgut immer auf einer »rollenden Fläche« abrollt, die aus einer verhältnismäßig dichten Schicht feuchten Feinerzes besteht, die den inneren Umfang der Zusammenballtrommel »auskleidet«, und deren Oberfläche immer raub gehalten wird. Diese »Auskleidung« soll aber verhältnismäßig dünn sein, da sie gegen ein zufälliges, großflächiges Loslösen von der Trommelfläche nicht gesichert ist.
  • Von besonderer Wichtigkeit für den Erfolg des Verfahrens ist es, daß eine Rollfläche von gesteuerter Dicke und Rauheit auf der Innenfläche der Trommel aufrechterhalten wird. So wurde gefunden, daß, wenn die das Beschickungsmaterial tragende Oberfläche glatt ist, z. B. wenn das Beschickungsgut auf einer glatten Gummiauskleidung der Trommel liegt, oder wenn eine kompakte Schicht des Feinerzes durch eine Schabvorrichtung kontinuierlich glatt gehalten wird, die Saatkügelchen sowie das gesamte Beschickungsmaterial auf der glatten Fläche dazu neigen, eher zu gleiten als zu rollen, wodurch das gewünschte Ergebnis verhindert wird. Außerdem wird der Kuchen, wenn ein breites Rackelmesser zur Bearbeitung des Feinerzkuchens verwendet wird, immer härter und macht so das Schaben immer schwieriger. Auch zeigt die Trommel das Bestreben zu schlagen und der Energieverbrauch erhöht sich stark.
  • Erfindungsgemäß formt man aus feuchtem feinzerkleinertem, lockerem mineralischem Gut, z. B. Feinerz, Kügelchen durch Rollen des Gutes auf der Oberfläche einer dichten Schicht desselben Gutes, die das Innere einer geneigten umlaufenden Rolltrommel bedeckt und durch fortlaufendes Abschaben dieser Schicht über die gesamte Trommellänge hinweg bis auf eine bestimmte Stärke, in der Weise, daß diese Schicht gleichzeitig an mehreren, verhältnismäßig schmalen, in axialer Richtung voneinander getrennten Zonen abgeschabt wird, und daß diese Schabezonen längs der Trommel fortschreitend derart verschoben werden, daß nach bestimmter Zeit die gesamte Innenfläche der Trommel auf die gewünschte Stärke abgeschabt ist. Die bei einem Durchgang durch die Trommel erhaltenen Kügelchen des zu verformenden Gutes werden dann auf die gewünschte Größe abgesiebt, und die zu kleinen Kügelchen gelangen wieder als »Saatkügelchen« auf die Aufgabeseite der Trommel zum erneuten Durchgang. Praktisch sieht dies so aus. daß etwa ein Drittel der Beschickung der Trommel aus frischem Behandlungsgut und zwei Drittel aus nochmals durcbgeleiteten »Saatkügelchen« bestehen.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens dient zweckmäßig eine um ihre Längsachse drehbare, schwach geneigte, langgestre.ckte Rolltrommel, deren Innenfläche während des Betriebes mit einer dichten Schicht des Behandlungsgutes bedeckt ist und die mit einer Beschickungsvorrichtung am oberen Ende und einer Schabevorrichtung im Innern versehen ist. Die Schabevorrichtung hat eine große Zahl von verhältnismäßig eng nebeneinanderliegenden schmalen Zähnen, die sich über die innere Trommelwand hinweg erstreckenund in die dichteGutsschi-cht imTrommelinnern eingreifen. Die Zähne wirken gegen diese Rollfläche in Abständen und werden mitsamt der Schabevorrichtung so geführt, daß in der Oberfläche der dichten Schicht eine Reihe voneinander nichtdeckenden allochiralen (d. h. nach rechts und nach links drehenden schraubenförmigen) spiraligen Kerben erzeugt wird, deren benachbarte Windungen voneinander getrennt sind. Die Zähne sitzen auf der Schabevorrichtung etwa wie die Zinken eins Kammes und sind vorwiegend mit mehreren getrennten meißelartigen Kanten, mit Breiten von weniger als 25 mm, gegen die Rollfläche gerichtet. Die Schabevorrichtung wird zweckmäßig als Ganzes hin- und herbewegt, derart, daß der Hin- und Herbewegungshub wenigstens der die Haupterstreckung der Trommel bestreichenden Zähne etwa gleich dem Abstand dieser Zähne voneinander ist. An dem Beschickungsende der Trommel hingegen liegen die Zähne vorzugsweise enger zusammen als die übrigen Zähne. Die Schabevorrichtung mit den Zähnen wird dann gleichzeitig mit der Drehung der Trommel längs deren Achse hin- und herbewegt. Die Zähne können auch in Richtung quer zur Längsachse der Schabvorrichtung nach der Trommelinnenwand hin verstellbar sein, um so die Tiefe ihres Eindringens in die dichte Schicht des Behandlungsgutes zu regeln.
  • Es ist erwünscht, daß die gezähnte Schabvorrichtung an der emporsteigenden Seite der Trommel angeordnet ist, so daß der Schababfall auf die rollenden Kügelchen fällt und leicht erneut geformt werden kann. Wäre die Schabvorrichtung so angeordnet, z. B. auf der sich abwärts bewegenden Seite, daß der Schababfall auf den Mantel fiele, so würde der Schababfall unter die Kügelchen gelangen und Unregelmäßigkeiten hervorrufen; außerdem formt sich der Schababfall, auf dem schon einmal Kügelchen gerollt sind, nicht wieder ohne weiteres zu Kügelchen. Die Zähne werden einige Zentimeter auseinander entlang einer starren nicht rotierenden Schabvorrichtung angeordnet, die sich durch die umlaufende Trommel erstreckt. Es ist darauf.zu achten, daß die Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der Schabvorrichtung und die Drehgeschwindigkeit der umlaufenden Trommel so aufeinander abgestimmt werden, daß die Kerben, die von einem beliebigen Zahn erzeugt werden, bei einem der nachfolgenden Arbeitsakte der Schabvorrichtung nicht ineinander verlaufen, um zu erreichen, daß die Zahnkanten im Verlauf einer geeigneten Zeitspanne praktisch die gesamte Rollfläche berührt haben.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen gezeigt.
  • Fig. 1 der Zeichnungen ist die Ansicht eines Seitenaufrisses der Zusammenballtrommel, der Schabvorrichtung und wesentlicher Zubehörteile; Fig.2 ist eine ebene Draufsicht, in der gewisse Teile weggelassen sind, um die Schabvorrichtung besser zu erläutern; Fig.3 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Trommel; Fig. 4 ist ein Seitenaufriß, in dem einige Teile der Haltevorrichtung für das eine Ende der Schabvorrichtung und des Antriebs für die Hin- und Herbewegung dieser Vorrichtung im Schnitt dargestellt sind; die Ansicht ist in vergrößertem Maßstab gezeichnet, Fig. 5 ist ein senkrechter Querschnitt auf Linie 5-5 von Fig. 4; Fig.6 ist eine vergrößerte Teilansicht, die konstruktive Einzelheiten der an dem Abgabeende der Zusammenballtrommel befindlichen Siebtrommel zeigt, wo zu kleine Kügelchen ausgesiebt werden; Fig. 7 ist ein Querschnitt auf Linie 7-7 von Fig. 6; Fig. 8 ist eine Ansicht der Siebtrommel an deren Abgabeseite; Fig. 9 ist eine vergrößerte Teilansicht des Inneren der Zusammenballtrommel; Fig. 10 ist ein Querschnitt auf Linie 10-10 von Fig. 9.
  • Wie besonders in Fig. 1 bis 3 gezeigt, umfaßt die Zusammenballvorrichtung eine zylindrische Stahltrommel 10 mit offenen Enden, die etwa 5,5 m lang ist, und einen Durchmesser von 2,44 m besitzt. Die Trommel wird zur Durchführung einer Drehbewegung in zwei Wiegen 12 und 13 gehalten, die glatte Rollen 14 bzw. 15 besitzen, die in periphere Stahlreifen 16 und 17 auf der Trommel 10 eingreifen. Die Wiegen 12 und 13 werden von einem Rahmen von Stahlträgern 18 getragen, um die Trommel hoch genug über den Boden zu erheben, damit die zu der Trommel gehörende Zubringeranlage sowie die Antriebsmotoren und andere Teile untergebracht werden können. Die Trommel 10 wird an ihrem Platz auf den Rollen 14 und 15 mittels eines Drucklagers gehalten, das von einer Rolle 8 dargestellt wird, die auf dem spindelförmigen oberen Ende eines aufrechtstehenden und von dem Rahmen 18 getragenen Ständers 9 verzapft ist und das auf einen Stahlring 19 drückt, der die Trommel 10 umgibt und auf ihr befestigt ist. Um eine Bewegung des in Bearbeitung befindlichen Materials axial durch die Trommel 10 während deren Drehuiig zu bewirken, liegt die vordere Wiege 12 nahe dem Beladeende 10, der Trommel höher als die hintere Wiege 13 an dein Abgabeende. wodurch die Trommel in Richtung ihres Abgabeendes 10b geneigt wird. Die Neigung liegt vorzugsweise im Bereich von 2,08 bis 8,32 cm auf 1 m Länge. Sie ist in der Zeichnung jedoch etwas übertrieben worden, um sie mehr zu betonen.
  • Um die Trommel 10 kontinuierlich nur in einer Richtung zu drehen, ist ein Kettenradantrieb vorgesehen, zti dein ein angetriebenes Kettenrad 20, welches die Trommel umgibt, ein Antriebskettenrad 21. das vorzugsweise auf der Welle eines Motors 22 1M-festigt ist, der vorzugsweise eine veränderliche Drehzahl hat, und eine Kette 23 gehört, die über die beiden Kettenräder läuft. Es wurde gefunden, daß die optimale Drehzahl für eine Trommel mit den angegebenen Ausmaßen 10.8 Umdrehangen pro Minute ist, was eine Umfangsgeschwindigkeit von etwa. 83,88 m pro Minute ergibt. Wie vorstehend erläutert, ist die Drehzali.1 der Trommel nicht zu kritisch, sie ist jedoch wichtig, da die obere Grenze der Drehzahl etwas unterhalb derjenigen liegen muß, bei der die Kügelchen die Neigung zeigen, eher von der Innenfläche der Trommel abgeworfen zu werden, als auf ihr eilt langzurollen.
  • Zum Aussieben zu kleiner Kügelchen wird eine kreisförmige Siebtrommel 25 an dein Abgabeende 10b der Zusammenballtrommel angeordnet. Die Siebtronimel besitzt vorzugsweise die in den Zeichnungen gezeigte Form und besteht im allgemeinen aus einem kegelstumpfförmigen Gerippe, das aus einer Reihe von Winkeleisen 26, die durch mehrere axial getrennte Bandeisen 27 voneinander getrennt gehalten werden, und aus einer Spirale aus Rundeisen 28 besteht, die an den Platten 29 befestigt ist, die, wie am besten in Fig. 6 und 7 gezeigt ist, auf den Winkeleisen 26 stehen. Der Durchmesser der Rundeisen 28 und der Abstand zwischen ihren Windungen ist durch die gewünschte Größe der Kügelchen bedingt, die für einen weiteren Durchgang durch die Zusaminenballtrommel zwecks weiteren »Wachstums« rückgeführt werden sollen. In der tatsächlich gebauten Ausführungsform gemäß der Erfindung war der Durchmesser des Rundeisens, das zur Herstellung des spiralförmigen Siebes verwendet wurde, 7,9 mm, und der Abstand zwischen den Mittelpunkten von benachbarten Windungen des spiralförmigen Siebes betrug 23,7 mm, was eine lichte Weite von 15.8 min ergibt.
  • Die Drähte oder Stäbe, die die Siebfläche der Siebtrommel bilden, können entweder konzentrisch, oder, wie gezeigt, spiralenförinig in einer Richtung angeordnet sein, die die Abgabe der fertigen Kügelchen erleichtert.
  • Der Innendurchmesser der Siebtrommel 25 ist an ihrem Einlaß.ende 25" etwas größer als der Außendurchmesser der "Trommel 10, so daß sich die Siebtrommel 25 auf die Trommel 10 aufschieben kann; ihr Abgabeende 25b besitzt einen Innendurchmesser, der größer ist, als der des Einlaßendes 25ü, wodurch eine schräg verlaufende Fläche geschaffen wird, die sich in der Richtung abwärts neigt, in der die Beschickung der Kügelchen durch die Trommel 10 sattfindet. Die Siebtrommel ist mit ihrer Hauptachse waagerecht angeordnet. Bei der ausgeführten Konstruktion waren die Innendurchmesser der Siebtrommel an deren Ein-und Auslaßenden etwa 2,60 bzw. 2,80 m. Die Neigung der Siebtrommelinnenfäche betrug etwa 3,2 bis 22,2 min pro Meter Länge. Die Länge der Trommel betrug etwa i,37 m. Wie die Trommel 10 ist die Siebtroinme125 auf zwei Wiegen 31 und 32 gelagert, die mit mehreren gerillten Rollen 33 und 34 versehen sind, die in Stahl -laufringen 35 und 36 eingreifen. Die Siebtrommel 25 dreht sich ebenfalls, und ihre Antriebsvorrichtung ist ebenfalls ein Kettenradantrieb mit einem angetrieb°c -neu Kettenradritzel 37, das auf der Welle 38 (Fig. 1) verkeilt ist, auf der auch die Rolle 34 verkeilt ist, einem antreibenden Kettenrad 39 auf der Antriebswelle von -Motor 40 sowie einer Kette 41. Vorzugsweise dreht sich die Siebtrommel 25 mit etwa 7 Umdrehungen pro -Minute, cl. h., etwas langsamer als die Trommel 10.
  • In Fällen, wo die Durchmesser der Trommel und der Siebtrommel von den obenerwähnten spezifischen 'Werten abwichen, müssen die Trommel und die Siebtrommel mit Geschwindigkeiten betrieben werden, die etwa das gleiche Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeiten in Meter pro Minute ergeben, An dem Abgabeende 25b der Siebtrommel ist, wie aus Fig. 8 ersichtlich, ein quergestellter Abweiser 42 angebracht, tim die Kügelchen abzulenken, die sich eventuell in der Trommelöffnung verfangen haben und bis fast zum oberen Punkt der Siebtrommel getragen worden sind, so daß derartige Kügelchen eher auf die Siebfläche herabfallen, als in die Abgabe hinein. Wie in Fig. 1 gezeigt, werden die Kügelchen aus der Siebtrommel 25 auf ein Förderband 81 abgegeben, um von diesem zu einer Verbrauchsstelle oder einer Stelle für eine Weiterbehandlung getragen zu werden. Der Fördergurt 81 ist vorteilhaft so angeordnet, daß seine lange Achse zur waagerechten Achse der Siebtrommel 25 senkrecht steht.
  • Bezüglich der Trommel 10 ist unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 9 und 10 festzustellen, daß die Innenfläche der Stahltrommel 10 mit einer Betonschicht 47, die vorzugsweise 2,5 bis 7.5 cm dick ist, oder einem anderen -Material ausgefüttert ist, das eine mäßig rauhe Oberfläche, z. B. aus Metalleisten besitzt, auf der man eine zweite dichte Schicht 48 aus Feinerz entstehen läßt. Die Schicht 48 wird auf einer Dicke von etwa 2,5 cm gehalten, und zwar durch eine Schabvorrichtung. Sie ist die Schicht, auf der man die »Saatkügelchen« rollen und deren Durchmesser durch Zuwachsen langsam zunehmen läßt.
  • Wie in der Einleitung erläutert, ist es von größter Wichtigkeit, daß die »Saatkügelchen« auf der Innenfläche der Trommel 10 eher rollen als gleiten. Zu diesem Zweck wird durch die vorliegende Erfindung für die Aufrechterhaltung eines optimalen Rauheitsgrades auf der Oberfläche der Schicht 48 Sorge getragen und zwar insbesondere durch eine Vorrichtung, die die Oberfläche an °iner Mehrzahl von kleinen und axial getrennten Flächen gleichzeitig kontinuierlich abschabt, wobei die abgeschabten Flächen fortschreitend axial verschoben werden, so daß schließlich eine ini wesentlichen vollständige Bearbeitung der Rollfläche bewirkt wird.
  • Das Abschalten der Oberflächenschicht 48 geschieht durch eine Vorrichtung, die sich längs durch die Trommel 10 und die Siebtrommel 25 erstreckt und bei 50 gezeigt ist. Die Vorrichtung 50 befindet sich in der »2-Uhr«-Stellung, so daß die durch ihre Zähne erzeugten Schababfälle während der im entgegengesetzten Sinn des Uhrzeigers erfolgenden Drehung der Trommel, wie in Fig. 3 gezeigt, auf die rollenden Kügelchen fallen können. Die Vorrichtung 50 wird vorzugsweise aus einem überschweren Rohr mit 25.4 cm Durchmesser hergestellt, um ihre axiale Festigkeit zti gewährleisten; eine große Zahl von Zähnen 51 ist auf ihr befzstigt. Diese Zähne erstrecken sich seitwärts von ihr weg und vermögen in die Oberfläche der Schicht 48 einzugreifen und in sie einzuschneiden. Die Schneidkante jedes Zahnes ist vorzugsweise ein erneuerbares Einsatzstück 52, das aus einem Metallkarbid hergestellt ist und eine Schneidkante von etwa 0,6 mm Breite besitzt. An dem Einlaßende der Trommel 10 liegen die Zähne 51 verhältnismäßig eng zusammen, d. h. etwa 10 cm auseinander auf einer axialen Strecke von etwa 1,36 m, damit sie den starken Zuwachs von Beschickungsmaterial bewältigen können, der sich gern bei einer größeren Geschwindigkeit an diesem Ende der Trommel absetzt. Der Abstand zwischen den Zähnen 51 beträgt für den Rest der axialen Länge der Trommel etwa 20 cm.
  • Es ist vorgesehen, daß die Schabvorrichtung 50 mit einer Geschwindigkeit von vier Takten pro Minute hin- und herbewegt wird; die Länge des Hin- bzw. Herganges beträgt etwa 20,6 cm (d. h. gerade so viel, um zu gewährleisten, daß sich von mit einem Abstand von 20 cm nebeneinanderliegenden Zähnen bearbeitete Flächen decken). Die Hin- und Herbewegung der Schabvorrichtung 50 ergibt zusammen mit der Drehbewegung der Trommel 10 ein Schabmuster, das aus einer Reihe von 0,6 cm breiten netzförmigen allochiralen, spiralen Nuten besteht. Die nach der einen Seite hin verlaufenden Nuten, die durch aufeinanderfolgende Bewegungen der Schabzähne in einer Richtung erzeugt wurden, werden mit dem Bezugszeichen 49 und die nach der anderen Seite hin verlaufenden Nuten, die durch aufeinanderfolgende Bewegungen der Schabzähne in der entgegengesetzten Richtung erzeugt wurden, werden mit dem Bezugszeichen 49' gezeichnet. Bei den gegebenen Ausmaßen und der gegebenen Bewegungsgeschwindigkeit laufen die in die Schicht 48 durch irgendeinen der Zähne 51 während aufeinanderfolgender Takte der Schabvorrichtung eingeschnittenen Nuten nicht ineinander und gewährleisten so zwangläufig die Bearbeitung der gesamten Oberfläche der kompakten Schicht 48 von feuchtem Feinerz. Während die Basis jeder so geschnittenen Nut eine glatte Fläche aufweist, die das Bestreben zeigen würde, eine Gleitbewegung der Kügelchen zu bewirken, so ist die Nut doch schmal genug, um auch das kleinste Saatkügelchen daran zu hindern, in sie hinein zu gelangen. Somit wird die Oberfläche der Schicht 48 in einem konstanten Zustand der Rauheit gehalten und weist niemals irgendwelche glatte Stücke auf, die ein Gleiten der Kügelchen bewirken würde.
  • Jede der netzförmigen Rechts- und Linksnuten 49 und 49' und insbesondere diejenigen nahe dem Beladeende der Trommel beginnen in Wirklichkeit, kurz nachdem sie von den Zähnen 51 geschnitten wurden, sich mit dem in der Trommel vorhandenen feuchten Feinerz wieder zu füllen. Daher würde das Nutenschabmuster in Wirklichkeit nicht den Grad von Deutlichkeit erreichen, wie dies in Fig. 9 dargestellt ist, die absichtlich übertrieben ist, um dieses wichtige Kennzeichen der vorliegenden Erfindung klarer zu erläutern.
  • Die aufgerauhte Oberfläche der Schicht 48 bewirkt, daß die Kügelchen auf der Wand der Trommel 10 empor getragen werden, wenn diese sich dreht, und zwar so lange, bis die haltende Reibung überwunden ist, woraufhin die Kügelchen dann die Trommelwand hinunterrollen, und weitere Mengen des losen Feinerzes aufnehmen.
  • Die Schabvorrichtung 50 wird an j -dem ihrer Enden von einer an ein Rad angeschlossenen Achse getragen, die auf einer dazugehörigen Fahrbahn rollt. Die vergrößerten Darstellungen in Fig.4 und 5 zeigen die Einzelheiten der Konstruktion, die an dem mit dem Motor verbundenen Ende verwendet wird, wobei dieser Motor die Energie zum Hin- und Herbewegen der Schabvorrichtung liefert. Diese Einzelheiten umfassen hier ein rechteckiges Gehäuse 54 mit offenen Enden, dessen Seitenwände mit einen der gegenüberliegenden U-Eisen 55 versehen sind, die als Fahrbahn für die auf der Achse 58 verzapften Räder 57 dienen. Ein Verschlußstück 59 ist auf dem Ende der Vorrichtung 50 angebracht, und die Winkeleisen 60 verbinden das Verschlußstück 59 und somit auch. die Schabvorrichtung mit der Achse 58.
  • Ein Kurbelarm 61 der an seinem einen Ende drehachsig durch eine Zugstange 62 mit der Achse 58 verbunden ist, erstreckt sich zu einer Exzenterscheibe 63, die auf der abtreibenden Welle 64 einer Untersetzungseinheit 65 befestigt ist, die von dem Motor 66 betrieben wird. Die Scheibe 63 ist vorzugsweise mit einer Mehrzahl von Exzenterzapfen 63" versehen, die in verschiedener Entfernung von dem Mittelpunkt entfernt angeordnet sind; mit irgendeinem dieser Exzenterzapfen ist der Kurbelarm 61 verbunden, wodurch die Einstellung des Arbeitstaktes der Schabvorrichtung 50 ermöglicht wird.
  • Die Haltevorrichtung für das entgegengesetzte Ende der Schabvorrichtung ist ähnlich und umfaßt ein rechteckiges Gehäuse 67 mit offenen Enden, das U-Eisen 68 besitzt, die die Fahrbahn für die Räder 69 bilden, die auf der Achse 70 verzapft sind, an der das mit dem Verschlußstück versehene Ende der Schabvorrichtung befestigt ist. Wie in Fig. 1 gezeigt sind die Fahrbahn-U-Eisen 55 und 68 vorzugsweise in demselben Winkel geneigt wie die Zusaininenballtrommel 10.
  • Auf der Unterseite der Fahrbahngehäuse 54 und 67 und ebenfalls der Lagerplatte 71 für den Motor 66 sind U-Eisen-Teile 72 befestigt, die auf den Trägern 73 sitzen. Die Schabvorrichtung 50 ist vorzugsweise so angeordnet, daß die Zähne 51 so weit einschneiden, daß sie etwa bis zu 2,5 cm von der Innenfläche der Zementausfütterung 47 entfernt bleiben, d. h. daß die von den Zähnen unberührt gelassene kompakte Schicht 48 feuchten Feinerzes etwa 2.5 cm dick ist.
  • Zum Ausgleich für die Abnutzung der Zähne und anderer veränderlicher Faktoren ist vorgesehen, daß die Schabvorrichtung 50 quer zu ihrer Achse verstellt werden kann. Zu diesem Zweck und unter Bezugnahme auf Fig. 5 ist festzustellen, daß die U-Eisen 72 und somit die Gehäuse 54 und 67 längs den Trägern 73 gleitbar angeordnet sind, und in einer beliebigen Stellung mittels Paaren von getrennten Verstellschrauben 74 befestigt sind, deren Enden auf die Außenfläche der Gehäuse 54 und 67 drücken. Die Schrauben 74 sind durch Arme 75, die auf Trägern 73 befestigt sind, hindurchgeschraubt, und dadurch kann die Einstellung des Gehäuses durch Vorwärtsdrehen der Schrauben 74 an der einen Seite der Gehäuse und Zurückdrehen der Schrauben um den entsprechenden Betrag auf der anderen Seite der Gehäuse bewirkt werden. Motor 66 muß also in der Richtung verstellbar sein, um die Ausrichtung und die Verbindungen zwischen dem Motor und der Schabvorrichtung aufrecht zu erhalten. Es ist auch zu sehen, daß gleiche Verstellschrauben 76 für den Eingriff in die steilgestellten Führungen 71" der Lagerplatte 71 für den Motor vorgesehen sind.
  • Wie aus der Einleitung hervorgeht, sieht der Zusammenballungsvorgang den durchschnittlich dreimaligen Durchgang von anfänglich kleinen »Saatkügelchen« durch die Zusammenballtromme110 vor, um ein Wachstum der Kügelchen bis zu dem gewünschten Mindestdurchmesser zu erreichen. Die gleiche Wirkung wird nicht erzielt, wenn man die Länge der Zusammenballtrommel verdreifacht; zur Erzielung des gewünschten Wachstums sollten halbfertige Kügelchen der Trommel wieder zugeführt und mit frischer neuer Beschickung in Berührung gebracht werden.
  • Es wird eine Zubringeranlage verwendet, die am besten in Fig. 1, 2 und 3 gezeigt ist. Ein unterhalb und quer zu der Siebtrommel 25 verlaufender geneigter, endloser Gurtförderer 77 nimmt alle zu kleinen Kügelchen und alles Feinerz auf, das durch die Zwischenräume des spiralförmig gewundenen Siebes hindurchfällt. Der Förderer 77 trägt die Kügelchen und das Feinerz von der Siebtrommel aus seitlich nach außen und gibt sie auf einen anderen, geneigten, endlosen Förderer 78, der parallel zur Trommel 10 läuft und dazu verwendet wird, das :Material zurück zu dem Beladeende der Trommel zu transportieren. Hier wird es auf einen weiteren Gurtförderer 79 für den seitwärts nach innen erfolgenden Transport und die schließliche Abgabe auf den Förderer 80 übertragen, auf dem das frische Feinerz und die »Saatkügelchen« zu dem Beladeende der Trommel 10 gebracht werden, das wie gezeigt konusartig ausgestaltet ist, um ein Überfließen zu verhindern. Wenn das zusammengeballte Feinerz bis zu einem Durchmesser angewachsen ist, daß es nicht mehr durch das Trommelsieb durchfällt, wird es auf einen Förderer 81 abgegeben, um zu einem Brennofen gebracht zu werden.
  • Aus vorstehender Beschreibung dürfte es ersichtlich sein, daß das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zum Abschaben der Oberfläche einer kompakten Schicht von Feinerz dazu dient, nicht nur zu verhindern, daß die Schicht eine solche Dicke und ein solches Gewicht annimmt, bei der große Teile losbrechen würden, sondern auch die Oberfläche der Schicht in einem Zustand der Rauheit zu erhalten, der die gewünschte Rollwirkung der Kügelchen entlang dem Innern der Trommel verbessert und irgendwelches Bestreben der Kügelchen mehr zu gleiten als zu rollen verringert.
  • Obwohl die erläuterte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugt wird, können doch verschiedene Abwandlungen in der Konstruktion und der Anordnung der Bestandteile vorgenommen werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Formen von feuchtem, feinzerkleinertem, lockerem, mineralischem Gut, z. B. Feinerz, zu Kügelchen durch Rollen des Gutes auf der Oberfläche einer dichten Schicht desselben Gutes, die das Innere einer geneigten umlaufenden Rolltrommei bedeckt, und fortdauerndes Abschahen der kompakten Schicht über die gesamte Trommellänge bis auf eine bestimmte Stärke, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schicht gleichzeitig an mehreren verhältnismäßig schmalen, in axialer Richtung voneinander getrennten Zonen abgeschabt wird und daß diese Schabzonen längs der Trommel fortschreitend derart verschoben werden, d'aß nach bestimmter Zeit die gesamte Innenfläche der Trommel auf die gewünschte Stärke abgeschabt ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bei einem Durchgang durch die Trommel erhaltenen Kügelchen auf die gewünschte Größe abgesiebt und die zu kleinen Kügelchen als »Saatkügelchen« wieder der Aufgabeseite der Trommel zum erneuten Durchgang zugeführt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickung der Trommel etwa zu einem Drittel aus frischem Behandlungsgut und zu zwei Drittel aus »Saatkügelchen« besteht.
  4. 4. Um ihre Längsachse drehbare, schwach geneigte, langgestreckte Rolltrommel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, deren Innenfläche während des Betriebes mit einer dichten Schicht des Behandlungsgutes bedeckt ist und die mit einer Beschickungsvorrichtung am oberen Ende und einer Schabevorrichktung im Innern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schabevorrichtung eine große Zahl von verhältnismäßig eng nebeneinanderliegenden schmalen Zähnen längs der Trommelwand angeordnet und in die dichte Gutsschicht im Trommelinnern eingreifend trägt.
  5. 5. Rolltrommel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Zähne so geführt ist, daß in der Oberfläche der kompakten Schicht eine Reihe von einander nicht deckenden allochiralen spiralen Kerben erzeugt wird.
  6. 6. Rolltrommel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hin- und Herbewegungshub wenigstens der die Haupterstreckung der Trommel bestreichenden Zähne etwa gleich dem Abstalid dieser Zähne voneinander ist.
  7. 7. Rolltrommel nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne am Beschickungsende der Trommel enger zusammenliegen als die übrigen Zähne. B.
  8. Rolltrommel nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne von einer starren Schabevorrichtung getragen werden, die sich innerhalb der Trommel in deren Längsrichtung erstreckt und gleichzeitig mit der Drehung der Trommel längs deren Achse hin- und herbewegt wird.
  9. 9. Rolltrommel nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne in Richtung quer zur Längsachse der Schabevorrichtung nach der Trommelinnenwand hin verstellbar sind, um so die Tiefe ihres F-indringens in die dichte Schicht des Behandlungsgutes zu regeln.
  10. 10. Rolltrommel nach Anspruch 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schabevorrichtung aus einem starren, die Zähne tragenden Rohr besteht.
  11. 11. Rolltrommel nach Anspruch 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schabevorrichtung an ihren beiden Enden von je einer mit Rädern versehenen und auf einer Fahrbahn beweglichen Achse gestützt und während der Trommelumdrehung durch eine Kurbel oder ähnliche Vorrichtung hin- und herbewegt wird.
  12. 12. Rolltrommel nach Anspruch 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schabevorrichtung so in der Längsrichtung hin- und herbeweglich ist, daß nach bestimmter Zeit die gesamte Fläche der dichten Innenschicht der Trommel abgeschabt ist.
  13. 13. Rolltrommel nach Anspruch 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Siebtrommel zum Abtrennen der zu kleinen Kügelchen fest verbunden ist.
  14. 14. Rolltrommel nach Anspruch 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer selbsttätigen Förderanlage, die die abgesiebten zu kleinen Kügelchen tviedei der Beschickungsseite zuführt, versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 268 092; britische Patentschrift Nr. 631217.
DEE5061A 1951-02-16 1952-02-16 Verfahren und Vorrichtung zum Formen von feuchtem, mineralischem Feinmaterial Pending DE1007065B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1007065XA 1951-02-16 1951-02-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1007065B true DE1007065B (de) 1957-04-25

Family

ID=22281125

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE5061A Pending DE1007065B (de) 1951-02-16 1952-02-16 Verfahren und Vorrichtung zum Formen von feuchtem, mineralischem Feinmaterial

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1007065B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161692B (de) * 1956-11-29 1964-01-23 Bethlehem Steel Corp Pelletisiervorrichtung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE268092C (de) *
GB631217A (en) * 1946-06-10 1949-10-28 Erie Mining Co Pelletizing ore fines

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE268092C (de) *
GB631217A (en) * 1946-06-10 1949-10-28 Erie Mining Co Pelletizing ore fines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161692B (de) * 1956-11-29 1964-01-23 Bethlehem Steel Corp Pelletisiervorrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3644146C2 (de) Siebvorrichtung zum Aussieben von Komposterde aus verrottetem, organischen Material
DE69122309T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Bodenbehandlung
DE2744465C3 (de) Druckförderanordnung
DE2448092A1 (de) Zerkleinerer zum aufbereiten von duennwandigem schrott
DE2500027C3 (de) Misch- und Granuliervorrichtung
DE1007065B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Formen von feuchtem, mineralischem Feinmaterial
DE1176581B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren, insbesondere von mineralischem Material
DE2506016B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufgeben von gruenpellets auf den wanderrost eines vorbehandlungsofens
DE2059515B2 (de) Vorrichtung zum Abscheiden der Rippen, Grate u.dgl. von der Oberfläche gegossener oder geformter Legierungszuschlagstücke
DE937495C (de) Agglomeriervorrichtung
DE2229387A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum maschinellen herstellen von mit koernigem material, vorzugsweise sand, bestreuten ziegelsteinen
DE1939375B2 (de) Granuliervorrichtung
DE879439C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Koernung von Russ
DE3444693C2 (de)
DE2812985C2 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von zerkleinertem Gestein
DE3527023A1 (de) Vorrichtung zur aufbereitung von in form von teilweise in grossen brocken vorliegendem duengemittel, insbesondere carbonatkalk
DE1817140A1 (de) Vorrichtung zum Entwaessern von Schuettguetern
DE329053C (de) Waschtrommel zum Trennen verschieden schwerer Stoffe in einer drehbaren und in der Querrichtung hin und her bewegten Trommel mit festen Schraubengaengen an der Innenwand
DE151214C (de)
DE2053963A1 (de) Maschine zum Reinigen von Flachen, insbesondere zum Reinigen von mit Schnee bedeckten Flachen, vorzugsweise nach Art eines Schneepfluges
DE639772C (de) Luftsetzmaschine fuer koerniges Gut
AT397930B (de) Zerkleinerungsvorrichtung zur behandlung eines heterogenen produkts
DE971754C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Kugeln
DE4120026A1 (de) Sandverfeinerungsvorrichtung
DE688691C (de) nderliegenden Arbeitsflaechen bestehende Formsandaufbereitungsanlage