DE1006979B - Verfahren zur Herstellung von Spanngittern fuer elektrische Entladungsgefaesse - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Spanngittern fuer elektrische EntladungsgefaesseInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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Description
DEUTSCHES
Die Hauptpatentanmeldung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Spanngittern für elektrische
Entladungsgefäße mit in einem starren Rahmen straff gespannten Gitterdrähten, bei dem während des Befestigungsvorganges
der Drähte mit den Spannrahmen Maßnahmen zur erhöhten Straffung der Drähte angewendet
werden, wobei das Aufbringen der Gitterdrähte auf den Rahmen unter Zuhilfenahme von
mindestens einem außerhalb des Rahmens, aber im allgemeinen in dessen Ebene befindlichen Hilfsholm
erfolgt, über den die Gitterdrähte gewickelt werden, und bei dem danach das Befestigen der Drähte auf
dem Rahmen, beispielsweise durch Löten oder Schweißen, unter gleichzeitigem Eindrücken der
zwischen Rahmen und Hilfsholm befindlichen Drahtabschnitte oder aber unter gleichzeitigem Spannen der
Gitterdrähte mittels des Hilfsholmes selbst vorgenommen wird und schließlich die über den Rahmen
hinausragenden Drahtenden entfernt werden.
Die Erfindung stellt eine Weiterbildung des dargestellten Verfahrens der Hauptpatentanmeldung dar
und gestaltet es so aus, daß es sich in besonders vorteilhafter Weise für eine Serienfertigung eignet.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß die Gitter fortlaufend nacheinander hergestellt werden, indem
die nebeneinander auf den Holmen liegenden Gitterdrähte von getrennten Vorratsrollen einzeln einer
Aufnahme zugeführt werden, die ein bereits fertiggestelltes als Hilfsholm dienendes Gitter und einen
noch nicht bewickelten Spannrahmen enthält, und durch Drehen der Aufnahme die Gitterdrähte, die vom
fertiggestellten Gitter festgehalten werden, auf den Spannrahmen des zweiten Gitters gewickelt und
danach auf diesem die Gitterdrähte, beispielsweise durch Löten oder Schweißen, befestigt werden, wobei
gleichzeitig das Spannen der Gitterdrähte durch Eindrücken der zwischen Rahmen und dem als Hilfsholm
dienenden, fertiggestellten Gitter befindlichen Drahtabschnitte erfolgt.
Die Erfindung wird an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
In Fig. 1 ist eine Anordnung mit ihren wichtigsten Teilen schematisch dargestellt. Die Gitterdrähte 1
werden von den Vorratsspulen 2 abgezogen. Diese Vorratsspulen werden durch eine in Richtung der eingezeichneten
Pfeile wirkende Kraft entgegen der Ablaufrichtung der Gitterdrähte gebremst. Von den
Vorratsspulen laufen die Gitterdrähte über einen kammartig ausgebildeten Abstandshalter 7. Dieser
Abstandshalter sorgt dafür, daß die Abstände zwischen den Gitterdrähten nach ihrem Aufbringen
auf die Spannrahmen einen gleichmäßigen Abstand voneinander haben. Eine Aufnahme 4 ist um die
Achse 3 drehbar gelagert. Diese Aufnahme ist mit Verfahren
zur Herstellung von Spanngittern
für elektrische Entladungsgefäße
für elektrische Entladungsgefäße
Zusatz zur Patentanmeldung S 44120 VIIIc/21 g
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 4
München 2, Witteisbacherplatz 4
Andreas Weißfloch, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
nicht dargestellten Haltevorrichtungen versehen, in denen die Spannrahmen 5 und 6 ruhen. Der Spannrahmen
5 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel bereits mit den Gitterdrähten bewickelt, und ferner
sind diese auf dem Spannrahmen beispielsweise durch Löten oder Schweißen befestigt. Die Teile 8, 9, 10 und
11, die später noch näher erläutert werden, muß man sich zunächst nach oben und unten so weit abgehoben
denken, daß die Aufnahme jeweils um 180° gedreht werden kann. Die Ausgangsstellung ist in Fig. 2 dargestellt.
Auf den Spannrahmen 5 sind dort bereits die Gitterdrähte 1 aufgebracht und an ihm befestigt. Der
Spannrahmen 6 ist eingelegt. Wenn nun die Aufnahme 4 um 180° im Uhrzeigersinn gedreht wird,
dann kommt sie in die Lage, die in Fig. 1 dargestellt ist. Durch das Drehen der Aufnahme werden die
Gitterdrähte 1 auf den Spannrahmen 6 aufgewickelt, wobei das eine Ende der Gitterdrähte von dem bereits
fertiggestellten Gitter 5 und das andere Ende durch die Vorratsrollen 2 gehalten werden. In dieser Lage
werden die beiden Druckstempel 8 und 9 etwa im Bereich der Drehachse 3 der Aufnahme 4 senkrecht zu
den Gitterdrähten so verschoben, daß sie gegen die Gitterdrähte drücken und dadurch die geforderte Vorspannung
der auf den Spannrahmen 6 aufgewickelten Gitterdrähte bewirken. Um diese Vorspannung zu
erzeugen, trägt auch die Gegenkraft bei, mit der die Vorratsrollen 2 entgegen der Ablaufrichtung der
Gitterdrähte gebremst werden. Nun werden die beiden Heizkörper 10 und 11 den Holmen des Spannrahmens
6 so weit genähert, daß ein dort aufgebrachtes
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Lot schmilzt. Darauf werden die Heizkörper wiederabgehoben und die Lötstellen, um ein schnelles Erstarren
der Gitterdrähte zu erzielen, erforderlichenfalls gekühlt. Während dieses Lötvorganges wird der
auf den Druckstempeln 8 und 9 erzeugte Druck so geregelt, daß nach dem Erstarren des Lotes die
zwischen den Holmen frei verlaufenden Gitterdrähte die gewünschte Zugspannung aufweisen. Da sich insbesondere
dünne Holme über die Längsausdehnung derselben unterschiedlich durchbiegen, kann eine
gleichmäßige Zugspannung aller Gitterdrähte dadurch erreicht werden, daß man für jeden Gitterdraht oder
für Gruppen derselben eigene Druckstempel 8 und 9 vorsieht und den Druck dieser Druckstempel so
steuert, daß über die gesamte Längsausdehnung der Spannrahmen die Gitterdrähte eine gleichmäßige Zugspannung
aufweisen.
In Fig. 3 ist die Arbeitsstellung der Vorrichtung dargestellt, in der sowohl das Gitter 5 als auch das
Gitter 6 fertiggestellt sind. Durch die Trennscheiben 12 und 13 wird nunmehr der die beiden Gitter 5 und 6
verbindende Gitterdrahtrest abgeschnitten, so daß das Gitter 5 ausgeworfen und ein neuer Spannrahmen eingesetzt
werden kann. Daraufhin wiederholen sich die oben beschriebenen Vorgänge. Durch entsprechend
ausgebildete Steuermittel wird auf diese Weise eine völlig automatische Herstellung der Gitter erreicht.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Spanngittern für elektrische Entladungsgefäße mit in einem
starren Rahmen straff gespannten Gitterdrähten, bei dem während des Befestigungsvorganges der
Drähte mit den Spannrahmen Maßnahmen zur erhöhten Straffung der Drähte angewendet werden,
und bei dem das Aufbringen der Gitterdrähte auf den Rahmen unter Zuhilfenahme von mindestens
einem außerhalb des Rahmens, aber im allgemeinen in dessen Ebene befindlichen Hilfsholm, über den
die Gitterdrähte gewickelt werden, erfolgt und danach das Befestigen der Drähte auf dem Rahmen
unter gleichzeitigem Eindrücken der zwischen Rahmen und Hilfsholm befindlichen Drahtabschnitte
vorgenommen wird und bei dem dann die über den Rahmen hinausragenden Drahtenden entfernt
werden, nach Hauptpatentanmeldung S 44120 VIIIc/21g, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gitter fortlaufend nacheinander hergestellt werden, indem die nebeneinander auf den Holmen liegenden
Gitterdrähte von getrennten Vorratsrollen einzeln einer Aufnahme zugeführt werden, die ein
bereits fertiggestelltes, als Hilfsholm dienendes Gitter und einen noch nicht bewickelten Spannrahmen
enthält, und durch Drehen der Aufnahme die Gitterdrähte, die vom fertiggestellten Gitter
festgehalten werden, auf den Spannrahmen des zweiten Gitters gewickelt und danach auf diesem
die Gitterdrähte, beispielsweise durch Löten oder Schweißen, befestigt werden, wobei gleichzeitig
das Spannen der Gitterdrähte durch Eindrücken der zwischen Rahmen und dem als Hilfsholm
dienenden, fertiggestellten Gitter befindlichen Drahtabschnitte erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgter Befestigung der Gitterdrähte
die die beiden Gitter miteinander verbindenden Drahtstücke von den Gittern abgetrennt, das
zuerst gefertigte Gitter ausgeworfen und dafür ein neuer Spannrahmen in die Aufnahme eingelegt
wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch eine Aufnahme mit zu beiden Seiten einer Drehachse angebrachten Haltevorrichtungen für
je einen Spannrahmen, durch einen kammartigen Abstandshalter für die Zuführung der Gitterdrähte
und durch im Bereich der Drehachse der Aufnahme im wesentlichen senkrecht zu den Gitterdrähten
verschiebbar angeordnete Druckstempel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 506/353 4.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES47787A DE1006979B (de) | 1956-03-05 | 1956-03-05 | Verfahren zur Herstellung von Spanngittern fuer elektrische Entladungsgefaesse |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES47787A DE1006979B (de) | 1956-03-05 | 1956-03-05 | Verfahren zur Herstellung von Spanngittern fuer elektrische Entladungsgefaesse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1006979B true DE1006979B (de) | 1957-04-25 |
Family
ID=7486552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES47787A Pending DE1006979B (de) | 1956-03-05 | 1956-03-05 | Verfahren zur Herstellung von Spanngittern fuer elektrische Entladungsgefaesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1006979B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189662B (de) | 1961-07-26 | 1965-03-25 | Siemens Ag | Verfahren zum Herstellen von ebenen Kreuzspanngittern |
-
1956
- 1956-03-05 DE DES47787A patent/DE1006979B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189662B (de) | 1961-07-26 | 1965-03-25 | Siemens Ag | Verfahren zum Herstellen von ebenen Kreuzspanngittern |
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