DE10064041A1 - Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem HalbleiterbauelementInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement beschrieben. Das Verfahren stellt eine neue Technik bereit, bei der eine Anzuchtschicht durch eine metallorganisch-chemische Abscheidungstechnik aus der Dampfphase unter Verwendung von 1,1,1,5,5,5-Hexafluoro-2,4-pentadionato-(3,3-dimethyl-1-buten)-kupfer(I) ((hfac)Cu(DMB)) als Kupfervorläufer gebildet wird, wobei die Bedingungen des Abscheidungsverfahrens einer Kupferabscheidungseinrichtung in optimaler Weise eingestellt werden und Cu anschliessend durch Elektroplattieren oder stromloses Plattieren aufgebracht wird. Alternativ werden eine erste Anzuchtschicht durch physikalische Abscheidung aus der Dampfphase und anschließend eine zweite Anzuchtschicht unter Verwendung von ((hfac)Cu(DMB)) als Kupfervorläufer mittels des metallorganisch-chemischen Abscheidungsverfahrens aus der Dampfphase abgeschieden. Cu wird anschließend durch Elektroplattieren oder stromloses Plattieren aufgebracht. Demgemäß ist es nicht nur möglich, das Wiederauftreten des Kupferabscheidungsverfahrens auszuführen, sondern auch eine Kupferdünnschicht von hochwertiger Schichtqualität zu erhalten.
Description
Die Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in
einem Halbleiterbauelement und insbesondere ein Verfahren zur Herstellung einer
Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement, bei dem nicht nur das Wiederauftreten
(reappearance) des Kupferabscheidungsverfahrens erreicht wird, sondern auch eine
Kupferdünnschicht mit guter Schichtqualität erhalten wird, indem man sich der
Verfahrenstechnik der metallorganisch-chemischen Abscheidung aus der Dampfphase
(MOCVD) bedient, wobei 1,1,1,5,5,5-Hexafluoro-2,4-pentadionato-(3,3-dimethyl-1-buten)-
kupfer(I) (nachstehend als (hfac)Cu(DMB) bezeichnet) als Kupfervorläufer verwendet wird.
Da in der Halbleiterindustrie eine Tendenz zu einer Ultragrossmassstab-Integration
(ULSI)besteht, verringert sich im Hinblick auf eine Verbesserung der Leistungsmerkmale und
der Zuverlässigkeit die Geometrie der Vorrichtungen auf den Subhalbmikronbereich bei
zunehmender Schaltungsdichte. Aus diesen Gründen wird üblicherweise eine
Kupferdünnschicht als Verdrahtungs- bzw. Verbindungsmaterial, das für eine integrierte
Schaltung geeignet ist, verwendet, da der Schmelzpunkt der Kupferdünnschicht bei der
Herstellung einer Metallverdrahtung in einem Halbleiterbauelement höher als der einer
Aluminiumdünnschicht ist, wodurch die Zuverlässigkeit eines Halbleiterbauelements aufgrund
seiner höheren Beständigkeit gegen eine Elektromigration (EM) verbessert wird und auch die
Signalübertragungsgeschwindigkeit aufgrund des geringeren spezifischen Widerstands erhöht
wird.
Unter den Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung stellt das
Kupferabscheidungsverfahren ein wichtiges Verfahren zur Herstellung grösserer Bauelemente
und zur Erzielung eines höheren Integrationsgrads dar. Dabei werden verschiedene
Abscheidungsverfahren verwendet, z. B. die physikalische Abscheidung aus der Dampfphase
(PVD), die Elektroplattierung, die stromlose Plattierung, das MOCVD-Verfahren und dergl. Da
bei den Abscheidungstechniken die Kupferabscheidung durch das MOCVD-Verfahren in
erheblichem Masse durch einen Kupfervorläufer beeinflusst wird, ist es notwendig, einen leicht
abzuscheidenden Kupfervorläufer zu entwickeln und ferner ein Abgabesystem zu entwickeln,
mit dem das Kupfer in sicherer Weise bewegt werden kann.
Die Kupferabscheidung nach dem MOCVD-Verfahren kann sich folgender Systeme bedienen:
Flüssigkeitsabgabesystem (nachstehend als LDS bezeichnet) eines Bubbler-Verfahrens, LDS, z. B.
direkte Flüssigkeitseinspritzung (nachstehend als DLI bezeichnet), oder LDS, z. B. ein
Kontrollverdampfungsmischer (nachstehend als CEM bezeichnet). Es können auch verschiedene
LDS-Typen mit einem Verdampfer vom Düsentyp oder vom Sprühtyp verwendet werden. Beim
LDS-Verfahren wird eine als Vorläufer bezeichnete kupferhaltige Verbindung unter Ausbildung
einer Kupferabscheidung abgebaut. Als Kupfervorläufer zur Verwendung im MOCVD-
Verfahren wurden nach der Entwicklung von zweiwertigen Kupferverbindungen (CuII), wie
1,1,1,5,5,5-Hexafluoro-2,4-pentadionato-kupfer(II), Cu(hfac)2, eine Verbindung mit einem
niederen Dampfdruck, einwertige Kupferverbindungen (CuI) entwickelt, die eine hohe
Abscheidungsgeschwindigkeit aufweisen, da sie einen höheren Dampfdruck als zweiwertige
Kupferverbindungen besitzen und die Abscheidung einer hochwertigen Kupferdünnschicht bei
niedrigen Temperaturen von 150-250°C erlauben. 1,1,1,5,5,5-Hexafluoro-2,4-pentadionato-
(trimethylvinylsilan)-kupfer(I) (nachstehend als (hfac)Cu(TMVS) bezeichnet) stellt von den
bisher entwickelten verschiedenen einwertigen Kupferverbindungen einen repräsentativen
Kupfervorläufer zur Verwendung beim MOCVD-Verfahren dar, der in grossem Umfang
verwendet wird, da er bei Raumtemperatur in flüssiger Phase verbleibt und die Bildung einer
hochwertigen Kupferdünnschicht bei niederen Temperaturen erlaubt. Trotz dieser Vorteile
besteht bei (hfac)Cu(TMVS) die Schwierigkeit, dass diese Verbindung bei Raumtemperatur
abgebaut wird. Somit besteht bei (hfac)Cu(TMVS) eine Schwierigkeit beim Wiederauftreten,
wenn sie beim Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements eingesetzt wird. Somit
zeigt (hfac)Cu(TMVS) unter den bisher entwickelten verschiedenen Vorläufern einen hohen
Dampfdruck, erweist sich aber in bezug auf die Gewährleistung des Wiederauftretens beim
herkömmlichen LDS-Verfahren als minderwertig. Somit zeigt (hfac)Cu(TMVS) erhebliche
Schwierigkeiten bei der Gewährleistung des Wiederauftretens, sofern nicht ein neues LDS-
Verfahren entwickelt wird, das in sicherer Weise durchgeführt werden kann. Da ausserdem der
Bereich zwischen der Verdampfungstemperatur und der Kondensationstemperatur von
(hfac)Cu(TMVS) äusserst eng ist, besteht eine Schwierigkeit darin, die Temperatur konstant zu
halten. Ferner berichtet Schumacher, dass (hfac)Cu(TMVS) bei Verwendung mit einem
Stabilisator nur etwa 1 Jahr lang in sicherer Weise verwendet werden kann.
Um die mit (hfac)Cu(TMVS) verbundenen Schwierigkeiten zu lösen, wurde eine
(hfac)Cu(DMB)-Verbindung als Vorläufer entwickelt. (hfac)Cu(DMB) stellt eine neue
Verbindung dar, die unter Verwendung von 3,3-Dimethyl-1-buten (nachstehend als DMB
bezeichnet) als Lewis-Basenligand entwickelt wurde. Da die (hfac)Cu(DMB)-Verbindung
anstelle einer Methylgruppe von VTMS DMB mit niedrigem Molekulargewicht und hohem
Dampfdruck als Lewis-Basenligand aufweist, zeigt sie einen höheren Dampfdruck als
(hfac)Cu(TMVS). Somit stellt (hfac)Cu(DMB) einen guten Vorläufer dar, da es in signifikanter
Weise die schlechte Abscheidungsgeschwindigkeit, die eine der grössten Schwierigkeiten bei
einem MOCVD-Cu-Vorläufer darstellt, verbessern kann. Jedoch konnte (hfac)Cu(DMB) bisher
nicht im Markt eingeführt werden, da keine MOCVD-Verfahrenstechnik unter Verwendung des
(hfac)Cu(DMB)-Vorläufers in einem herkömmlichen LDS verfügbar war.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, ein Verfahren zur Herstellung einer
Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement bereitzustellen, das nicht nur das
Wiederauftreten (reappearance) des Kupferabscheidungsverfahrens ohne Entwicklung eines
neuen LDS, sondern auch die Abscheidung einer Kupferdünnschicht mit hochwertigen
Schichteigenschaften ermöglicht, indem man die Bedingungen der
Kupferabscheidungseinrichtung in optimaler Weise einstellt und somit eine MOCVD-
Verfahrenstechnik bereitstellt, bei der (hfac)Cu(DMB) als Vorläufer verwendet wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss ein Verfahren zur Herstellung einer
Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement bereitgestellt, das durch folgende Stufen
gekennzeichnet ist:
- - Bildung einer Zwischenisolierschicht auf einem Halbleiterschichtträger, in dem verschiedene Komponenten zur Bildung eines Halbleiterbauelements ausgebildet werden, Bildung eines Kontaktloches und eines Grabens auf der Zwischenisolierschicht und anschliessende Bildung einer Diffusionssperrschicht auf der Oberfläche der Zwischenisolierschicht mit dem Kontaktloch und dem Graben;
- - in situ-Abscheidung einer Cu-Anzuchtschicht (Cu seed layer) auf der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens, auf der die Diffusionssperrschicht abgeschieden ist, unter Verwendung eines (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers durch das metallorganisch-chemische Abscheidungsverfahren aus der Dampfphase (MOCVD);
- - Plattieren mit Cu, so dass das Kontaktloch und der Graben, auf denen die Cu-Anzuchtschicht abgeschieden ist, in ausreichendem Masse bedeckt werden können, durch ein Plattierungsverfahren; und
- - Durchführung eines chemisch-mechanischen Polierverfahrens zur Bildung einer Cu- Verdrahtung.
Ferner wird erfindungsgemäss ein Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem
Halbleiterbauelement bereitgestellt, das durch folgende Stufen gekennzeichnet ist:
- - Bildung einer Zwischenisolierschicht auf einem Halbleiterschichtträger, in dem verschiedene Komponenten zur Bildung eines Halbleiterbauelements ausgebildet werden, Bildung eines Kontaktloches und eines Grabens auf der Zwischenisolierschicht und anschliessende Bildung einer Diffusionssperrschicht auf der Oberfläche der Zwischenisolierschicht mit dem Kontaktloch und dem Graben;
- - in situ-Abscheidung einer ersten Cu-Anzuchtschicht (Cu seed layer) auf der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens, auf der die Diffusionssperrschicht abgeschieden ist, durch ein physikalisches Abscheidungsverfahren aus der Dampfphase;
- - Abscheidung einer zweiten Cu-Anzuchtschicht auf der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens, auf der die erste Cu-Anzuchtschicht abgeschieden ist, unter Verwendung eines (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers durch das metallorganisch-chemische Abscheidungsverfahren aus der Dampfphase;
- - Plattieren von Cu, so dass das Kontaktloch und der Graben, auf der die erste und zweite Cu- Anzuchtschicht übereinander angeordnet sind, in ausreichendem Masse bedeckt werden können, durch ein Plattierungsverfahren; und
- - Durchführung eines chemisch-mechanischen Polierverfahrens zur Bildung einer Kupferverdrahtung.
Zur Abscheidung der Kupferanzuchtschicht unter Verwendung des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers
durch das MOCVD-Verfahren bedient man sich einer Kupferabscheidungsvorrichtung mit einer
Reaktionskammer und einem Flüssigkeitsabgabesystem. Das Flüssigkeitsabgabesystem umfasst
eine Bubbler-Vorrichtung, eine direkte Flüssigkeitseinspritzung, einen
Kontrollverdampfungsmischer, ein System mit einem Verdampfer vom Düsentyp und ein
System mit einem Verdampfer vom Sprühtyp.
Die Abscheidungsbedingungen für die Kupferanzuchtschicht umfassen die Aufrechterhaltung
der Temperatur einer Einrichtung zum Verdampfen des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers in einem
Flüssigkeitsabgabesystem, z. B. einem Kanister einer Bubbler-Vorrichtung, einem Verdampfer
einer direkten Flüssigkeitseinspritzung, einem Steuerventil eines Verdampfers in einem
Kontrollverdampfungsmischer und einem Verdampfer vom Düsentyp oder vom Sprühtyp im
Bereich von 20-120°C. Ferner werden unter den Bedingungen der Abscheidung der
Kupferanzuchtschicht die Temperatur von Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem
Flüssigkeitsabgabesystem in die Reaktionskammer sowie die Innentemperatur und die
Temperatur des Brausekopfes in der Reaktionskammer an die Verdampfungstemperatur des
(hfac)Cu(DMB)-Vorläufers angeglichen.
Ferner werden folgende Abscheidungsbedingungen für die Kupferanzuchtschicht eingehalten:
Temperatur der Aufnahmeplatte in der Reaktionskammer im Bereich von 120-280°C,
Innendruck der Reaktionskammer im Bereich von 0,1-5 Torr, Abstand zwischen dem
Brausekopf und der Aufnahmeplatte in der Reaktionskammer 1-50 mm und
Strömungsgeschwindigkeit des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers im Bereich von 0,1-1,0 sccm.
Die vorerwähnten Aspekte und weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 ein Fliessdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung
einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Bubbler-Vorrichtung mit einer Reaktionskammer zur
Erläuterung eines erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in
einem Halbleiterbauelement;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer DLI unter Einschluss einer Reaktionskammer zur
Erläuterung eines erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in
einem Halbleiterbauelement; und
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines CEM unter Einschluss einer Reaktionskammer zur
Erläuterung eines erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in
einem Halbleiterbauelement.
Nachstehend wird die vorliegende Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. In den Figuren werden zur
Bezeichnung gleicher oder ähnlicher Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet.
Fig. 1 zeigt ein Fliessdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemässen Verfahrens zur
Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement.
Das erfindungsgemässe Kupferabscheidungsverfahren umfasst folgende Stufen:
Initialisierungsstufe 100 einer Kupferabscheidungseinrichtung, Stufe der Beschickung 200 mit
einem Waver, auf dem nach Beendigung der Initialisierungsstufe 100 Kupfer in einer
Reaktionskammer abgeschieden wird, Stufe der Einstellung der Verfahrensbedingungen 300 in
der Kupferabscheidungseinrichtung nach Beendigung der Beschickungsstufe 200 und Stufe der
Abscheidung 400 von Kupfer auf dem Waver mittels des MOCVD-Verfahrens unter
Verwendung eines (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers nach Beendigung der Stufe der Einstellung der
Verfahrensbedingungen 300.
Unter den vorerwähnten Stufen stellt die Stufe der Einstellung 300 der
Abscheidungsverfahrensbedingungen in der Kupferabscheidungseinrichtung zur Lösung der
erfindungsgemässen Aufgabe eine wichtige Stufe dar. Anders ausgedrückt, kann die MOCVD-
Verfahrenstechnik unter Verwendung von (hfac)Cu(DMB) nur dann angewandt werden, wenn
die Abscheidungsverfahrensbedingungen in optimaler Weise eingestellt werden.
Um die Abscheidungsverfahrensbedingungen in der Kupferabscheidungseinrichtung in optimaler
Weise einzustellen, ist es erforderlich, die Eigenschaften der Kupferabscheidungseinrichtung
sowie die Eigenschaften der als Kupfervorläufer verwendeten (hfac)Cu(DMB)-Verbindung zu
kennen.
Zunächst werden die Eigenschaften der als Kupfervorläufer verwendeten (hfac)Cu(DMB)-
Verbindung aufgeführt.
Beim Vergleich der Struktur des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers mit der des (hfac)Cu(TMVS)-
Vorläufers gibt es keine Strukturunterschiede, mit der Ausnahme, dass beim (hfac)Cu(DMB)-
Vorläufer in der Mitte des neutralen Liganden Si durch C ersetzt ist. Betrachtet man das
Ergebnis von TGA/DSC am (hfac)Cu(TMVS)-Vorläufer und am (hfac)Cu(DMB)-Vorläufer, so
lässt sich feststellen, dass der (hfac)Cu(TMVS)-Vorläufer bei einer Temperatur von 63°C
abgebaut wird, während der (hfac)Cu(DMB)-Vorläufer bei einer Temperatur von etwa 90°C
abgebaut wird. Somit ist ersichtlich, dass der (hfac)Cu(DMB)-Vorläufer eine sehr gute
thermische Stabilität aufweist. Eine der wichtigsten Eigenschaften, mit der die thermische
Stabilität die Eigenschaften eines Vorläufers beeinflusst, ist der Dampfdruck. Betrachtet man das
Ergebnis der Dampfdruckmessung, so wird festgestellt, dass der (hfac)Cu(DMB)-Vorläufer
einen Dampfdruck aufweist, der um nahezu eine Grössenordnung höher als der Dampfdruck des
(hfac)Cu(TMVS)-Vorläufers liegt. Konkret lässt sich feststellen, dass der Dampfdruck des
(hfac)Cu(TMVS)-Vorläufers bei 55°C 0,67 beträgt, während der Wert des (hfac)Cu(DMB)-
Vorläufers 2,01 bei einer Temperatur von 43,5°C beträgt, 3,10 bei einer Temperatur von 54°C,
5,26 bei einer Temperatur von 66°C, 8,75 bei einer Temperatur von 78°C und 12,93 bei einer
Temperatur von 88°C. Ferner wird festgestellt, dass der (hfac)Cu(DMB)-Vorläufer bei einer
Temperatur von etwa 96°C Abbau-Abscheidungsprodukte erzeugt. Somit ist ersichtlich, dass die
Abbautemperatur des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers über der des (hfac)Cu(TMVS)-Vorläufers
liegt. Im Hinblick auf diese Ergebnisse lässt sich feststellen, dass der (hfac)Cu(DMB)-Vorläufer
aufgrund seiner im Vergleich zum (hfac)Cu(TMVS)-Vorläufer wesentlich höheren
Abbautemperatur die Möglichkeit bietet, dass eine wesentlich höhere Verdampfungstemperatur
verfügbar wird. Da der (hfac)Cu(DMB)-Vorläufer ferner einen wesentlich höheren Dampfdruck
aufweist, lässt sich leicht eine Abscheidungsgeschwindigkeit von mehr als 1000 Å/min
erreichen.
Die Eigenschaften der Kupferabscheidungseinrichtung zur Durchführung des MOCVD-
Verfahrens unter Verwendung von (hfac)Cu(DMB) sind folgende:
Die im MOCVD-Verfahren verwendete Kupferabscheidungseinrichtung besteht im allgemeinen
aus dem LDS und einer Reaktionskammer. Ein derzeit zur Aufnahme eines Kupfervorläufers
verwendetes repräsentatives LDS umfasst eine Bubbler-Vorrichtung, DLI, CEM, LDS mit einem
Verdampfer vom Düsentyp oder Sprühtyp und dergl.
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung einer Bubbler-Vorrichtung unter Einschluss einer
Reaktionskammer zur Erläuterung eines erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung einer
Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement.
Die Bubbler-Vorrichtung 10 umfasst eine Trägergas-Zufuhrleitung 11, einen Kanister 12 und
eine Verdampfungsgas-Einlauf-Auslauf-Leitung 14. Das MOCVD-Verfahren unter Verwendung
der Bubbler-Vorrichtung 10 umfasst das Einführen eines Trägergases über die Trägergas-
Einlaufleitung 11 in den Kanister 12, das Vermischen des eingeführten Trägergases mit einem
im Kanister 12 enthaltenen Metall-Flüssigkeitsmaterial 13 in einem bestimmten Verhältnis und
das anschliessende Einleiten des gemischten Trägergases in die Reaktionskammer 890 über die
Verdampfungsgas-Einlauf-Auslauf-Leitung 14.
Die Reaktionskammer 890 besteht aus dem Brausekopf 80 zum Versprühen des aus der Bubbler-
Vorrichtung 10 zugeführten verdampften Materials und einer Aufnahmeplatte 90 zum Beladen
mit einem Wafer 111.
In der Bubbler-Vorrichtung 10 wird das Verhältnis des Trägergases zum Metall-
Flüssigkeitsmaterial durch die Strömungsgeschwindigkeit des Trägergases, die Temperatur der
Bubbler-Vorrichtung und den Innendruck der Bubbler-Vorrichtung festgelegt. Dieser Typ der
Bubbler-Vorrichtung eignet sich nicht zur Verwendung für ein Flüssigkeitsmaterial mit einem
geringen Dampfdruck, z. B. einem Kupfer-Flüssigkeitsmaterial. Insbesondere aufgrund der
Tatsache, dass die Temperatur der Bubbler-Vorrichtung konstant gehalten werden muss, wird
das Kupfer-Flüssigkeitsmaterial abgebaut, so dass daraus Teilchen erzeugt werden. Somit
entstehen Schwierigkeiten insofern, als dadurch in nachteiliger Weise die
Halbleiterabscheidungsschicht beeinflusst, das Wiederauftreten verringert und eine sehr
langsame Abscheidungsgeschwindigkeit verursacht werden und dergl.
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung einer DLI mit einer Reaktionskammer zur Erläuterung
eines erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem
Halbleiterbauelement.
Die DLI 230 besteht aus einer Mikropumpe 20 und einem Verdampfer 30 und weist eine Bauart
auf, bei der Flüssigkeitsmaterialien von einer Metallscheibe 32 verdampft werden. Das
Flüssigkeitsmaterial aus einem Fläschchen 19 wird auf einen Druck von etwa 14 000 Pa (20 psi)
gebracht und anschliessend über ein erstes Ventil 21 der Mikropumpe 20 zugeführt. Während zu
diesem Zeitpunkt ein erster Schrittmotor 22 einen ersten Kolben 23 anhebt, wird der erste
Zylinder 24 mit Flüssigkeitsmaterial gefüllt. Sodann erfolgen beim Schliessen des ersten Ventils
21 gleichzeitig folgende Vorgänge: Ein zweites Ventil 25 wird geöffnet, der erste Kolben 23
senkt sich und der zweite Schrittmotor 26 hebt den zweiten Kolben 27 an, so dass das in den
ersten Zylinder 24 eingefüllte Flüssigkeitsmaterial über das zweite Ventil 25 den zweiten
Zylinder 28 füllt. Anschliessend wird beim Schliessen des zweiten Ventils 25 das dritte Ventil 29
geöffnet und der zweite Kolben 27 gesenkt, wodurch das Flüssigkeitsmaterial über das dritte
Ventil 29 in den Verdampfer 30 übertragen wird. Zu diesem Zeitpunkt füllt beim Öffnen des
ersten Ventils 21 und beim Heben des ersten Kolbens das Flüssigkeitsmaterial erneut den ersten
Zylinder 24. Unter Wiederholung dieser Vorgänge wird das Flüssigkeitsmaterial über die
Mikropumpe 20 dem Verdampfer 30 zugeführt. Die Durchflusssteuerung wird durch die Anzahl
der Zyklen des ersten und zweiten Schrittmotors 22 und 26 festgelegt. Das auf diese Weise aus
der Mikropumpe 20 zugeführte Flüssigkeitsmaterial wird über das Abgabeventil 31, das in der
Flüssigkeitseinlaufleitung 34 vorgesehen ist, den 99 Metallscheiben 32 zugeführt und
anschliessend mittels einer Heizzone 33 verdampft. Das verdampfte Gas wird über die
Verdampfungsgas-Einlauf/Auslauf-Leitung 36 zusammen mit einem Trägergas, das über die
Trägergas-Einlaufleitung 35 zugeführt wird, in die Reaktionskammer 890 eingeleitet.
Die Reaktionskammer 890 besteht aus einem Brausekopf 80 zum Versprühen des aus der DLI
230 zugeführten verdampften Materials und einer Aufnahmeplatte 90 zum Beladen mit dem
Wafer 111.
Die DLI 230 ist so aufgebaut, dass das Flüssigkeitsmaterial zwischen die gestapelten 99
Metallplatten 32 eingeführt und anschliessend durch den Verdampfer 30 verdampft wird. Somit
weist die DLI einen günstigen Wärmeaustausch-Wirkungsgrad auf, da sie einen sehr
ausgeprägten Wärmeaustausch gewährleistet und das eingeführte Flüssigkeitsmaterial mit
mehreren 10 bis mehrere 100 psi übertragen kann. Da jedoch der Innendruck des Verdampfers
30 auf einem sehr niederen Druck von etwa einigen Torr gehalten wird, kann die DLI den
Volumenausdehnungseffekt in Abhängigkeit von der Druckdifferenz ausüben. Somit kann die
DLI den Verdampfungswirkungsgrad auf ein Maximum bringen. Die DLI ist jedoch insofern
nachteilig, als es schwierig ist, den Druck des Flüssigkeitsmaterials konstant zu halten und es
sehr lange dauert (einige 10 Minuten) bis der Druck des Flüssigkeitsmaterials sich im
Gleichgewichtszustand befindet, da die Vorrichtung darauf angewiesen ist, dass das zugeführte
Flüssigkeitsmaterial die Metallplatten 32 treibt, und sie so konstruiert ist, dass die Mikropumpe
20 den Druck erzeugen kann. Wenn ferner das Flüssigkeitsmaterial in einem Anfangszustand
abgesaugt wird, besteht die Schwierigkeit, dass der Verdampfer 30 sich verstopft, da eine grosse
Menge an Flüssigkeitsmaterialien, die den Metallplatten 32 zugeführt werden, in unverdampftem
Zustand verbleibt.
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung eines CEM unter Einschluss einer Reaktionskammer zur
Erläuterung eines erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in
einem Halbleiterbauelement.
Der CEM 567 besteht aus einer Flüssigkeitsmassen-Durchflusssteuervorrichtung 49
(nachstehend als LMFC bezeichnet) und einem Verdampfer 50, in dem ein Flüssigkeitsmaterial
an einem Wärmetauscher 70 verdampft wird. Der Verdampfer 50 besteht aus einem Steuerventil
60 und einem Wärmetauscher 70. Das Steuerventil 60 besteht aus einer Düse 61, einem Mischer
62 und einer Betätigungsvorrichtung 63. Es umfasst eine Flüssigkeitseinlaufleitung 64 zum
Zuführen eines Flüssigkeitsmaterials, eine Trägergas-Einlaufleitung 65 zum Zuführen eines
Trägergases und eine Flüssigkeitsaustrittsleitung 66. Der Wärmetauscher 70 ist mit einem
Spiralrohr 71 versehen. Wenn das Trägergas den Mischer 62 durchläuft, entsteht eine starke
Spiralströmung, so dass das durch die Düse 61 tretende Flüssigkeitsmaterial in Form eines
Nebels auf den Wärmetauscher 70 gebracht wird. Das im Mischer 62 mit dem Trägergas
vermischte Flüssigkeitsmaterial wird während des Durchgangs durch das Spiralrohr 71
verdampft. Anschliessend wird das verdampfte Gas über die Verdampfungsgas-Einlauf/Auslauf-
Leitung 72 der Reaktionskammer 890 zugeführt.
Die Reaktionskammer 890 besteht aus einem Brausekopf 80 zum Versprühen des aus dem CEM
567 zugeführten verdampften Materials und einer Aufnahmeplatte 90 zum Beladen mit dem
Wafer 111.
Im Verdampfer 50 des CEM 567 kommt es kaum zum Verstopfen der Düse 61, da diese nicht
direkt erwärmt wird. Da jedoch die Düse eine sehr geringe Leitfähigkeit aufweist und es zur
Verdampfung entlang des Spiralrohrs 71 kommt, besteht eine Schwierigkeit darin, dass aufgrund
von Kondensation und Abbau des Flüssigkeitsmaterials leicht Teilchen entstehen.
Im Fall der Abscheidung von Kupfer durch das MOCVD-Verfahren unter Verwendung von
(hfac)Cu(DMB) als Kupfervorläufer und der in Fig. 2 dargestellten, mit der Reaktionskammer
ausgestatteten Bubbler-Vorrichtung 10 ergeben sich folgende Kupferabscheidungs-
Verfahrensbedingungen zur Erzielung des Wiederauftretens des Kupferabscheidungsverfahrens:
Um die als Kupfervorläufer verwendete (hfac)Cu(DMB)-Verbindung zu verdampfen, wird die
Temperatur des Kanisters 12 im Bereich von 20-120°C gehalten. Die über die Trägergas-
Einlaufleitung 11 in den Kanister 12 eingeleiteten Trägergase können Helium (He), Wasserstoff
(H2), Argon (Ar) und dergl. umfassen. Die Strömungsgeschwindigkeit der Gase liegt im Bereich
von 10-700 sccm. Um die Leitfähigkeit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung zu verbessern, während
ein Abbau und die Kondensation der Verbindung, die im Kanister 12 verdampft wird, verhindert
werden, werden die Temperaturen sämtlicher Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem
Kanister 12 in die Reaktionskammer 890 auf gleicher Höhe wie die Temperatur des Kanisters 12
gehalten. Um Verunreinigungen vollständig zu evakuieren, während die in die Reaktionskammer
890 eingeleitete verdampfte (hfac)Cu(DMB)-Verbindung abgebaut wird und anschliessend
reines Kupfer auf dem Wafer 111 abgeschieden werden kann, werden die Innentemperatur der
Reaktionskammer 890 und die Temperatur des Brausekopfes 80 auf gleicher Höhe wie die
Temperatur des Kanisters 12 gehalten. Zu diesem Zeitpunkt wird die Temperatur der
Aufnahmeplatte 90, die mit dem Wafer 111 beschickt wird, im Bereich von 120-280°C
gehalten. Ferner wird der Innendruck der Reaktionskammer 890 im Bereich von 0,1-5 Torr
gehalten. Der Abstand zwischen dem Brausekopf 80 und der Aufnahmeplatte 90 beträgt 1-
50 mm. Das als Kupfervorläufer verwendete (hfac)Cu(DMB) kann als solches ohne jegliche
Additive eingesetzt werden. Wenn jedoch im (hfac)Cu(DMB) Additive verwendet werden,
können DMB in einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer Menge von 0,1-20% bzw. eine
Kombination aus DMB und Hhfac als Additive zugegeben werden.
Im Fall der Abscheidung von Kupfer durch das MOCVD-Verfahren unter Verwendung von
(hfac)Cu(DMB) als Kupfervorläufer und der in Fig. 3 dargestellten, mit der Reaktionskammer
890 versehenen DLI 230 ergeben sich folgende Kupferabscheidungs-Verfahrensbedingungen
zum Erzielen des Wiederauftretens des Kupferabscheidungsverfahrens:
Um die als Kupfervorläufer verwendete (hfac)Cu(DMB)-Verbindung zu verdampfen wird die
Temperatur des Verdampfers 30 im Bereich von 20-120°C gehalten. Die Temperatur des in den
Verdampfer 30 eingeleiteten Trägergases wird im Bereich von 40-140°C, d. h. 20°C über der
Temperatur des Verdampfers 30, gehalten, so dass die Verbindung vollständig evakuiert werden
kann. Dabei können die verfügbaren Trägergase Helium (He), Wasserstoff (H2), Argon (Ar) und
dergl. umfassen. Die Strömungsgeschwindigkeit der Gase kann im Bereich von 10-700 sccm
liegen. Um die Leitfähigkeit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung zu verbessern, während der Abbau
und die Kondensation der Verbindung, die am Verdampfer 30 verdampft wird, verhindert wird,
werden sämtliche Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem Verdampfer 30 in die
Reaktionskammer 890 auf der gleichen Temperatur wie der Verdampfer 30 gehalten. Um
Verunreinigungen vollständig zu evakuieren, während die in die Reaktionskammer 890
eingeleitete, verdampfte (hfac)Cu(DMB)-Verbindung abgebaut wird und anschliessend reines
Kupfer auf dem Wafer 111 abgeschieden wird, werden die Innentemperatur der
Reaktionskammer 890 und die Temperatur des Brausekopfes 80 auf der gleichen Höhe wie die
Temperatur des Verdampfers 30 gehalten. Dabei wird die Temperatur der Aufnahmeplatte 90,
die mit dem Wafer 111 beschickt wird, im Bereich von 120-280°C gehalten. Ferner wird der
Innendruck der Reaktionskammer 890 im Bereich von 0,1-5 Torr gehalten. Der Abstand
zwischen dem Brausekopf 80 und der Aufnahmeplatte 90 beträgt 1-50 mm. Die
Strömungsgeschwindigkeit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung liegt im Bereich von 0,1-1,0 sccm.
Beim vorstehenden Verfahren kann die als Kupfervorläufer verwendete (hfac)Cu(DMB)-
Verbindung ohne jegliche Additive verwendet werden. Bei Verwendung von Additiven in der
(hfac)Cu(DMB)-Verbindung können DMB in einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer
Menge von 0,1-20% bzw. eine Kombination von DMB oder Hhfac als Additive zugegeben
werden.
Im Fall der Abscheidung von Kupfer durch das MOCVD-Verfahren unter Verwendung von
(hfac)Cu(DMB) als Kupfervorläufer und des in Fig. 4 dargestellten, mit der Reaktionskammer
890 versehenen CEM 567 ergeben sich folgende Kupferabscheidungs-Verfahrensbedingungen
zur Erzielung des Wiederauftretens des Kupferabscheidungsverfahrens:
Wenn das Trägergas zum Verdampfen der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung den Mischer 62 im
Verdampfer 50 durchläuft, bildet sich eine starke Spiralströmung, so dass die durch die Düse 61
tretende (hfac)Cu(DMB)-Verbindung in Form eines Nebels auf den Wärmetauscher 70
übertragen wird. Somit wird die Temperatur des Wärmetauschers 70 im Bereich von 20-120°C
gehalten, während die Temperatur des Steuerventils 60 auf Raumtemperatur gehalten wird. Die
Temperatur des in das Steuerventil 60 des Verdampfers 50 eingeleiteten Trägergases kann über
oder unter der Temperatur des Wärmetauschers 70 des Verdampfers 50 gehalten werden. Dabei
können die verfügbaren Trägergase Helium (He), Wasserstoff (H2), Argon (Ar) und dergl.
umfassen. Die Strömungsgeschwindigkeit der Gase kann im Bereich von 10-700 sccm liegen.
Um die Leitfähigkeit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung zu verbessern, während der Abbau und
die Kondensation der Verbindung, die am Wärmetauscher 70 des Verdampfers 50 verdampft
wird, verhindert wird, werden sämtliche Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem
Verdampfer 50 in die Reaktionskammer 890 auf der gleichen Temperatur wie der
Wärmetauscher 70 des Verdampfers 50 oder um 5-20°C höher gehalten. Um Verunreinigungen
vollständig zu evakuieren, während die in die Reaktionskammer 890 eingeleitete, verdampfte
(hfac)Cu(DMB)-Verbindung abgebaut wird und anschliessend reines Kupfer auf dem Wafer 111
abgeschieden werden kann, werden die Innentemperatur der Reaktionskammer 890 und die
Temperatur des Brausekopfes 80 auf der gleichen Höhe wie die Temperatur des Wärmetauschers
70 des Verdampfers 50 gehalten. Dabei wird die Temperatur der Aufnahmeplatte 90, die mit
dem Wafer 111 beschickt wird, im Bereich von 120-280°C gehalten. Ferner wird der
Innendruck der Reaktionskammer 890 im Bereich von 0,1-5 Torr gehalten. Der Abstand
zwischen dem Brausekopf 80 und der Aufnahmeplatte 90 beträgt 1-50 mm. Die
Strömungsgeschwindigkeit der als Kupfervorläufer verwendeten (hfac)Cu(DMB)-Verbindung
liegt im Bereich von 0,1-1,0 sccm. Beim vorstehenden Verfahren kann die als Kupfervorläufer
verwendete (hfac)Cu(DMB)-Verbindung ohne jegliche Additive verwendet werden. Wenn
jedoch Additive mit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung verwendet werden, so können DMB in
einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer Menge von 0,1-20% bzw. eine Kombination von
DMB und Hhfac zugegeben werden.
Im Fall der Abscheidung von Kupfer durch das MOCVD-Verfahren unter Verwendung von
(hfac)Cu(DMB) als Kupfervorläufer und eines Flüssigkeitsabgabesystems mit einem
Verdampfer vom Düsentyp oder Sprühtyp, wobei eine Reaktionskammer (nicht abgebildet)
vorgesehen ist, ergeben sich folgende Kupferabscheidungs-Verfahrensbedingungen für das
Wiederauftreten des Kupferabscheidungsverfahrens:
Die Temperatur des Verdampfers zum Verdampfen der als Kupfervorläufer verwendeten
(hfac)Cu(DMB)-Verbindung wird im Bereich von 20-120°C gehalten. Die Temperatur des in
den Verdampfer eingeleiteten Trägergases wird so gesteuert, dass sie im Bereich von 40-140°C
liegt, was um 20°C über der Temperatur des Verdampfers liegt, so dass die Verbindung
vollständig evakuiert werden kann. Dabei können die verfügbaren Trägergase Helium (He),
Wasserstoff (H2), Argon (Ar) und dergl. umfassen. Die Strömungsgeschwindigkeit der Gase
liegt im Bereich von 10-700 sccm. Um die Leitfähigkeit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung zu
verbessern, während der Abbau und die Kondensation der Verbindung, die im Verdampfer
verdampft wird, verhindert wird, werden sämtliche Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus
dem Verdampfer in die Reaktionskammer auf der gleichen Temperatur wie der Verdampfer
gehalten. Um Verunreinigungen vollständig zu evakuieren, während die in die Reaktionskammer
eingeleitete, verdampfte (hfac)Cu(DMB)-Verbindung abgebaut wird und anschliessend reines
Kupfer auf dem Wafer abgeschieden werden kann, werden die Innentemperatur der
Reaktionskammer und die Temperatur des Brausekopfes auf der gleichen Höhe wie die
Temperatur des Verdampfers gehalten. Dabei wird die Temperatur der Aufnahmeplatte, die mit
dem Wafer beschickt wird, im Bereich von 120-280°C gehalten. Ferner wird der Innendruck der
Reaktionskammer im Bereich von 0,1-5 Torr gehalten. Der Abstand zwischen dem Brausekopf
und der Aufnahmeplatte beträgt 1-50 mm. Die Strömungsgeschwindigkeit der (hfac)Cu(DMB)-
Verbindung liegt im Bereich von 0,1-1,0 sccm. Beim vorstehenden Verfahren kann die als
Kupfervorläufer verwendete (hfac)Cu(DMB)-Verbindung ohne jegliche Zusätze verwendet
werden. Werden jedoch mit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung Zusätze verwendet, so können
DMB in einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer Menge von 0,1-20% bzw. eine
Kombination von DMB und Hhfac als Additive zugegeben werden.
Auf der Grundlage der vorstehenden Kupferabscheidungsbedingungen wird nachstehend ein
Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement in
verschiedener Weise erläutert.
Erstens wird im Fall der in situ-Abscheidung von Kupfer für eine Kupfer-Anzuchtschicht unter
Verwendung des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers mittels des MOCVD-Verfahrens und der
Abscheidung von Kupfer für eine Kupferverdrahtung durch das Elektroplattierverfahren das
erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem
Halbleiterbauelement auf folgende Weise durchgeführt:
Eine Zwischenisolierschicht wird auf einem Halbleiterschichtträger gebildet, in dem
verschiedene Komponenten zur Herstellung eines Halbleiterbauelements ausgebildet werden.
Anschliessend werden ein Kontaktloch und ein Graben unter Verwendung einer Maske auf der
Zwischenisolierschicht ausgebildet und sodann einem Reinigungsverfahren unterworfen. Hierauf
wird eine Diffusionssperrschicht auf der Oberfläche der Zwischenisolierschicht, die das
Kontaktloch und den Graben umfasst, ausgebildet und eine Cu-Anzuchtschicht in situ auf der
Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens unter Verwendung des (hfac)Cu(DMB)-
Vorläufers mittels des MOCVD-Verfahrens abgeschieden. Cu wird auf die erhaltene Oberfläche
durch das Elektroplattierverfahren plattiert, so dass das Kontaktloch und der Graben, auf denen
die Cu-Anzuchtschicht abgeschieden ist, in ausreichendem Masse bedeckt werden können.
bedecken. Nach Beendigung der Cu-Plattierung wird die mit Cu plattierte Oberfläche einem
thermischen Wasserstoff-Reduktionsverfahren und sodann einem chemisch-mechanischen
Polierverfahren (nachstehend als CMP-Verfahren bezeichnet) unterworfen. Auf diese Weise
entsteht eine Kupferverdrahtung.
Beim vorstehenden Verfahren wird die Isolierzwischenschicht aus einer Isolierschicht mit einer
niedrigen Dielektrizitätskonstante unter 2,7 gebildet. Das Kontaktloch und der Graben werden
mit einem doppelten Damaszierverfahren ausgebildet. Das Reinigungsverfahren kann sich eines
HF-Plasmas (RF plasma) bedienen, sofern eine Bodenschicht aus Metallen, wie Wolfram (W)
oder Aluminium (Al), hergestellt ist. Sofern die Bodenschicht aus Metallen, wie Kupfer (Cu),
besteht, kann ein reaktives Reinigungsverfahren herangezogen werden. Die
Diffusionssperrschicht kann aus mindestens einem der folgenden Bestandteile gebildet werden:
Ionisations-PVD-TiN, CVD-TiN, MOCVD-TiN, Ionisations-PVD-Ta, Ionisations-PVD-TaN,
CVD-Ta, CVD-TaN und CVD-WN.
Die Cu-Anzuchtschicht wird in der Cu-Abscheidungseinrichtung, die aus einer
Reaktionskammer und einem LDS besteht, gebildet. Das LDS umfasst eine Bubbler-
Vorrichtung, eine DLI und einen CEM. Ferner kann ein LDS mit einem Verdampfer vom
Düsentyp oder vom Sprühtyp und dergl. verwendet werden. Die Bedingungen der jeweiligen
Kupferabscheidungseinrichtungen zum Abscheiden der Cu-Anzuchtschicht entsprechen den
vorstehend erwähnten Bedingungen. Somit erübrigt sich die ausführliche Beschreibung dieser
Bedingungen.
Die als Kupfervorläufer verwendete (hfac)Cu(DMB)-Verbindung kann ohne jegliche Zusätze
verwendet werden. Wenn jedoch Zusätze mit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung verwendet
werden, so können DMB in einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer Menge von 0,1-20%
bzw. eine Kombination von DMB und Hhfac als Additive zugegeben werden. Das thermische
Wasserstoffreduktionsverfahren umfasst die Durchführung eines thermischen Verfahrens im
Bereich von Raumtemperatur bis 350°C für eine Zeitspanne von 30-180 Minuten unter einer
Wasserstoffreduktionsatmosphäre, um der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung eine Kornmorphologie
zu verleihen. Dabei kann die Wasserstoffreduktionsatmosphäre nur Wasserstoff (H2) oder ein
Wasserstoffmischgas, wie H2 + Ar (1-95%), H2 + N2 (1-95%) und dergl., umfassen. Nach dem
CMP-Verfahren kann ein Nachreinigungsverfahren durchgeführt werden. Das
Reinigungsverfahren und das Verfahren zur Bildung der Diffusionssperrschicht laufen in situ
ohne zeitliche Verzögerung ab. Ferner können das Cu-Plattierungsverfahren und das thermische
Wasserstoffreduktionsverfahren in situ ohne zeitliche Verzögerung durchgeführt werden.
Nach Bildung einer Cu-Anzuchtschicht wird der Wafer zur Cu-Elektroplattierung aus der
Abscheidungseinrichtung in die Elektroplattierkammer übertragen. Die Cu-Elektroplattierung
umfasst zwei Stufen, nämlich eine Stufe zur Entfernung der an der Cu-Anzuchtschicht
gebildeten Oxidschicht und eine Cu-Elektroplattierungsstufe, oder drei Stufen, nämlich eine
Oberflächenreinigungsstufe unter Einschluss einer Vorbenetzung, eine Stufe zur Bildung einer
Cu-Elektroplattierungs-Anzuchtschicht und eine Cu-Elektroplattierungsstufe. Die Cu-
Plattierungslösung kann 1-100 g/Liter H2SO4, 1-200 g/Liter CuSO4, 500 ppm HCl und dergl.
sowie 1-20 ml/Liter Additive und dergl. enthalten. Die Elektroplattierungstemperatur beträgt 0-
80°C. Bei der Oberflächenreinigungsstufe, die eine Vorbenetzung umfasst, handelt es sich um
eine Stufe mit einer Verweilzeit von 1 Sekunde bis 2 Minuten, beginnend zum Zeitpunkt, an dem
der Elektrolyt aus der Kammer eingeleitet wird, um den Wafer zu erreichen. Beim Cu-
Elektroplattierungsverfahren kann das Stromversorgungsverfahren ein
Gleichstromplattierungsverfahren, ein zweistufiges Gleichstromplattierungsverfahren, ein
mehrstufiges Gleichstromplattierungsverfahren, ein unipolares Pulsplattierungsverfahren, ein
bipolares Umkehrplattierungsverfahren, ein Verfahren unter Verwendung von Wechselstom und
dergl. umfassen.
Beispielsweise wird bei Anwendung eines mehrstufigen Gleichstromplattierungsverfahrens zur
Plattierung von Kupfer ein Vorgang, bei dem Strom von 1-10 A für eine Zeitspanne von 0,1 msec
bis 100 sec fliesst, anschliessend die Stromzufuhr gestoppt und sodann die Stromzufuhr
wieder aufgenommen wird, 2 bis 10 mal unter Drehung des Wafers mit 5-100 U/min wiederholt.
Bei Anwendung eines gepulsten Umkehrplattierungsverfahrens, wird ein Vorgang durchgeführt,
bei dem Vorwärtsstrom von 1 mA bis 20 A für eine Zeitspanne von 1 msec bis 200 sec fliesst,
eine Ausschaltzeit von 1 msec bis 30 sec eingehalten wird, Rückwärtsstrom von 1-10 A für eine
Zeitspanne von 1 msec bis 50 sec fliesst und eine Abschaltzeit von 1 msec bis 30 sec eingehalten
wird. Dabei wird empfohlen, dass die durchschnittliche Wafer-Stromdichte auf 1 mA/cm2 bis 50 A/cm2
gehalten wird. Nach Bildung einer Cu-Elektroplattierungsschicht wird ein Schleuder- und
Spül-Trocknungsvorgang unter Verwendung von entionisiertem Wasser mit einer
Drehgeschwindigkeit des Wafers von 100-2500 U/min durchgeführt.
Zweitens wird bei der in situ-Abscheidung von Kupfer für eine Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers durch das MOCVD-Verfahren und der
Abscheidung von Kupfer für eine Kupferverdrahtung durch das stromlose Plattierungsverfahren
ein erfindungsgemässes Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem
Halbleiterbauelement folgendermassen durchgeführt:
Eine Zwischenisolierschicht wird auf einem Halbleiterschichtträger gebildet, in dem
verschiedene Komponenten zur Herstellung eines Halbleiterbauelements ausgebildet werden.
Anschliessend werden ein Kontaktloch und ein Graben unter Verwendung einer Maske auf der
Zwischenisolierschicht ausgebildet und sodann einem Reinigungsverfahren unterworfen. Hierauf
wird eine Diffusionssperrschicht auf der Oberfläche der Zwischenisolierschicht, die das
Kontaktloch und den Graben umfasst, ausgebildet und eine Cu-Anzuchtschicht in situ auf der
Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens unter Verwendung des (hfac)Cu(DMB)-
Vorläufers mittels des MOCVD-Verfahrens abgeschieden. Cu wird auf die erhaltene Oberfläche
durch das stromlose Plattierungsverfahren plattiert, so dass das Kontaktloch und der Graben in
ausreichendem Masse bedeckt werden können. Nach Beendigung der Cu-Plattierung wird die
mit Cu plattierte Oberfläche einem thermischen Wasserstoff-Reduktionsverfahren und sodann
dem CMP-Verfahren unterworfen. Auf diese Weise entsteht eine Kupferverdrahtung.
Beim vorstehenden Verfahren wird die Isolierzwischenschicht aus einer Isolierschicht mit einer
niedrigen Dielektrizitätskonstante unter 2,7 gebildet. Das Kontaktloch und der Graben werden
mit einem doppelten Damaszierverfahren ausgebildet. Das Reinigungsverfahren kann sich eines
HF-Plasmas bedienen, sofern eine Bodenschicht aus Metallen, wie Wolfram (W), oder
Aluminium (Al), hergestellt ist. Sofern die Bodenschicht aus Metallen, wie Kupfer (Cu) besteht,
kann ein reaktives Reinigungsverfahren herangezogen werden. Die Diffusionssperrschicht kann
aus mindestens einem der folgenden Bestandteile gebildet werden: Ionisations-PVD-TiN, CVD-
TiN, MOCVD-TiN, Ionisations-PVD-Ta, Ionisations-PVD-TaN, CVD-Ta, CVD-TaN und CVD-
WN.
Die Cu-Anzuchtschicht wird in der Cu-Abscheidungseinrichtung, die aus einer
Reaktionskammer und einem LDS besteht, gebildet. Das LDS umfasst eine Bubbler-
Vorrichtung, eine DLI und einen CEM. Ferner kann ein LDS mit einen Verdampfer vom
Düsentyp oder vom Sprühtyp und dergl. verwendet werden. Die Bedingungen der jeweiligen
Kupferabscheidungseinrichtungen zum Abscheiden der Cu-Anzuchtschicht entsprechen den
vorstehend erwähnten Bedingungen. Somit erübrigt sich die ausführliche Beschreibung dieser
Bedingungen.
Die als Kupfervorläufer verwendete (hfac)Cu(DMB)-Verbindung kann ohne jegliche Zusätze
verwendet werden. Wenn jedoch Zusätze mit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung verwendet
werden, so können DMB in einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer Menge von 0,1-20%
bzw. eine Kombination von DMB und Hhfac als Additive zugegeben werden. Das thermische
Wasserstoffreduktionsverfahren umfasst die Durchführung eines thermischen Verfahrens im
Bereich von Raumtemperatur bis 350°C für eine Zeitspanne von 30-180 Minuten unter einer
Wasserstoffreduktionsatmosphäre, um der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung eine Kornmorphologie
zu verleihen. Dabei kann die Wasserstoffreduktionsatmosphäre nur Wasserstoff (H2) oder ein
Wasserstoffmischgas, wie H2 + Ar (1-95%), H2 + N2 (1-95%) und dergl., umfassen. Nach dem
CMP-Verfahren kann ein Nachreinigungsverfahren durchgeführt werden. Das
Reinigungsverfahren und das Verfahren zur Bildung der Diffusionssperrschicht laufen in situ
ohne zeitliche Verzögerung ab. Ferner können das Cu-Plattierungsverfahren und das thermische
Wasserstoffreduktionsverfahren in situ ohne zeitliche Verzögerung durchgeführt werden.
Nach der Bildung der Cu-Anzuchtschicht umfasst bei einem Verfahren zum Füllen mit Cu durch
stromlose Plattierung das stromlose Cu-Plattierungsverfahren zwei Sufen: eine Stufe zur
Entfernung der auf der Cu-Anzuchtschicht gebildeten Oxidschicht und eine Cu-Plattierungsstufe.
Drittens wird bei der in situ-Abscheidung von Kupfer für eine erste Cu-Anzuchtschicht durch
das PVD-Verfahren, zur Abscheidung von Kupfer für eine zweite Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers durch das MOCVD-Verfahren und zur
Abscheidung von Kupfer für eine Kupferdünnschicht durch Elektroplattierung ein
erfindungsgemässes Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem
Halbleiterbauelement folgendermassen durchgeführt:
Eine Zwischenisolierschicht wird auf einem Halbleiterschichtträger gebildet, in dem
verschiedene Komponenten zur Herstellung eines Halbleiterbauelements ausgebildet werden.
Anschliessend werden ein Kontaktloch und ein Graben unter Verwendung einer Maske auf der
Zwischenisolierschicht ausgebildet und sodann einem Reinigungsverfähren unterworfen. Hierauf
wird eine Diffusionssperrschicht auf der Oberfläche der Zwischenisolierschicht, die das
Kontaktloch und den Graben umfasst, ausgebildet und eine erste Cu-Anzuchtschicht in situ auf
der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens unter Anwendung des PVD-Verfahrens
gebildet. Anschliessend wird auf der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens, auf der die
erste Cu-Anzuchtschicht abgeschieden ist, eine zweite Cu-Anzuchtschicht unter Verwendung
des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers mittels des MOCVD-Verfahrens abgeschieden. Sodann wird Cu
auf die erhaltene Oberfläche durch das Elektroplattierungsverfahren so plattiert, dass das
Kontaktloch und der Graben, auf denen die erste und zweite Cu-Anzuchtschicht übereinander
angeordnet sind, in ausreichendem Masse bedeckt werden. Nach Beendigung der Cu-Plattierung
wird die mit Cu plattierte Oberfläche einem thermischen Wasserstoff-Reduktionsverfahren und
sodann dem CMP-Verfahren unterworfen. Auf diese Weise entsteht eine Kupferverdrahtung.
Beim vorstehenden Verfahren wird die Isolierzwischenschicht aus einer Isolierschicht mit einer
niedrigen Dielektrizitätskonstante unter 2,7 gebildet. Das Kontaktloch und der Graben werden
mit einem doppelten Damaszierverfahren ausgebildet. Das Reinigungsverfahren kann sich eines
HF-Plasmas bedienen, sofern eine Bodenschicht aus Metallen, wie Wolfram (W) oder
Aluminium (Al), hergestellt ist. Sofern die Bodenschicht aus Metallen, wie Kupfer (Cu), besteht,
kann ein reaktives Reinigungsverfahren herangezogen werden. Die Diffusionssperrschicht kann
aus mindestens einem der folgenden Bestandteile gebildet werden: Ionisations-PVD-TiN, CVD-
TiN, MOCVD-TiN, Ionisations-PVD-Ta, Ionisations-PVD-TaN, CVD-Ta, CVD-TaN und CVD-
WN.
Die erste Cu-Anzuchtschicht wird in einer Dicke innerhalb von 200 Å und bei einer
Abscheidungstemperatur von 30-300°C gebildet.
Die zweite Cu-Anzuchtschicht wird in der Cu-Abscheidungseinrichtung, die aus einer
Reaktionskammer und einem LDS besteht, gebildet. Das LDS umfasst eine Bubbler-
Vorrichtung, eine DLI und einen CEM. Ferner kann ein LDS mit einen Verdampfer vom
Düsentyp oder vom Sprühtyp und dergl. verwendet werden. Die Bedingungen der jeweiligen
Kupferabscheidungseinrichtungen zum Abscheiden der Cu-Anzuchtschicht entsprechen den
vorstehend erwähnten Bedingungen. Somit erübrigt sich die ausführliche Beschreibung dieser
Bedingungen.
Die als Kupfervorläufer verwendete (hfac)Cu(DMB)-Verbindung kann ohne jegliche Zusätze
verwendet werden. Wenn jedoch Zusätze mit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung verwendet
werden, so können DMB in einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer Menge von 0,1-20%
bzw. eine Kombination von DMB und Hhfac als Additive zugegeben werden. Das thermische
Wasserstoffreduktionsverfahren umfasst die Durchführung eines thermischen Verfahrens im
Bereich von Raumtemperatur bis 350°C für eine Zeitspanne von 30-180 Minuten unter einer
Wasserstoffreduktionsatmosphäre, um der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung eine Kornmorphologie
zu verleihen. Dabei kann die Wasserstoffreduktionsatmosphäre nur Wasserstoff (H2) oder ein
Wasserstoffmischgas, wie H2 + Ar (1-95%), H2 + N2 (1-95%) und dergl., umfassen. Nach dem
CMP-Verfahren kann ein Nachreinigungsverfahren durchgeführt werden. Das
Reinigungsverfahren und das Verfahren zur Bildung der Diffusionssperrschicht laufen in situ
ohne zeitliche Verzögerung ab. Ferner können das Cu-Plattierungsverfahren und das thermische
Wasserstoffreduktionsverfahren in situ ohne zeitliche Verzögerung durchgeführt werden.
Nach Bildung einer zweiten Cu-Anzuchtschicht wird der Wafer aus der
Abscheidungseinrichtung in die Elektroplattierungskammer zur Cu-Elektroplattierung
übertragen. Die Cu-Elektroplattierung umfasst zwei Stufen, nämlich eine Stufe zur Entfernung
der auf der Cu-Anzuchtschicht gebildeten Oxidschicht und eine Cu-Elektroplattierungsstufe,
oder drei Stufen, nämlich eine Oberflächenreinigungsstufe unter Einschluss einer Vorbenetzung,
eine Stufe zur Bildung einer Cu-Elektroplattierungs-Anzuchtschicht und eine Cu-
Elektroplattierungsstufe. Die Cu-Plattierungslösung kann 1-100 g/Liter H2SO4, 1-200 g/Liter
CuSO4, 500 ppm HCl, und dergl. sowie 1-20 ml/Liter Additive und dergl. enthalten. Die
Elektroplattierungstemperatur beträgt 0-80°C. Bei der Oberflächenreinigungsstufe, die eine
Vorbenetzung umfasst, handelt es sich um eine Stufe mit einer Verweilzeit von 1 Sekunde bis 2
Minuten, beginnend zum Zeitpunkt, an dem der Elektrolyt aus der Kammer eingeleitet wird, um
den Wafer zu erreichen. Beim Cu-Elektroplattierungsverfahren kann das
Stromversorgungsverfahren ein Gleichstromplattierungsverfahren, ein zweistufiges
Gleichstromplattierungsverfahren, ein mehrstufiges Gleichstromplattierungsverfahren, ein
unipolares Pulsplattierungsverfahren, ein bipolares Umkehrplattierungsverfahren, ein Verfahren
unter Verwendung von Wechselstom und dergl. umfassen.
Beispielsweise wird bei Anwendung eines mehrstufigen Gleichstromplattierungsverfahrens zur
Plattierung von Kupfer ein Vorgang, bei dem Strom von 1-10 A für eine Zeitspanne von 0,1 msec
bis 100 sec fliesst, anschliessend die Stromzufuhr gestoppt und sodann die Stromzufuhr
wieder aufgenommen wird, 2 bis 10 mal unter Drehung des Wafers mit 5-100 U/min wiederholt.
Bei Anwendung eines gepulsten Umkehrplattierungsverfahrens, wird ein Vorgang durchgeführt,
bei dem Vorwärtsstrom von 1 mA bis 20 A für eine Zeitspanne von 1 msec bis 200 sec fliesst,
eine Ausschaltzeit von 1 msec bis 30 sec eingehalten wird, Rückwärtsstrom von 1-10 A für eine
Zeitspanne von 1 msec bis 50 sec fliesst und eine Abschaltzeit von 1 msec bis 30 sec eingehalten
wird. Dabei wird empfohlen, dass die durchschnittliche Wafer-Stromdichte auf 1 mA/cm2 bis 50 A/cm2
gehalten wird. Nach Bildung einer Cu-Elektroplattierschicht wird ein Schleuder- und
Spül-Trocknungsvorgang unter Verwendung von entionisiertem Wasser mit einer
Drehgeschwindigkeit des Wafers von 100-2500 U/min durchgeführt.
Viertens wird bei der in situ-Abscheidung von Kupfer für eine erste Cu-Anzuchtschicht durch
das PVD-Verfahren, zur Abscheidung einer zweiten Cu-Anzuchtschicht unter Verwendung des
(hfac)Cu(DMB)-Vorläufers durch das MOCVD-Verfahren und zur Abscheidung von Kupfer für
eine Kupferdünnschicht durch stromloses Plattieren ein erfindungsgemässes Verfahren zur
Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement folgendermassen
durchgeführt:
Eine Zwischenisolierschicht wird auf einem Halbleiterschichtträger gebildet, in dem
verschiedene Komponenten zur Herstellung eines Halbleiterbauelements ausgebildet werden.
Anschliessend werden ein Kontaktloch und ein Graben unter Verwendung einer Maske auf der
Zwischenisolierschicht ausgebildet und sodann einem Reinigungsverfahren unterworfen. Hierauf
wird eine Diffusionssperrschicht auf der Oberfläche der Zwischenisolierschicht, die das
Kontaktloch und den Graben umfasst, ausgebildet und eine erste Cu-Anzuchtschicht in situ auf
der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens unter Anwendung des PVD-Verfahrens
gebildet. Anschliessend wird auf der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens, auf der die
erste Cu-Anzuchtschicht abgeschieden ist, eine zweite Cu-Anzuchtschicht unter Verwendung
des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers mittels des MOCVD-Verfahrens abgeschieden. Sodann wird Cu
auf die erhaltene Oberfläche durch das stromlose Plattierungsverfahren so plattiert, dass das
Kontaktloch und der Graben, auf denen die erste und zweite Cu-Anzuchtschicht übereinander
angeordnet sind, in ausreichendem Masse bedeckt werden. Nach Beendigung der Cu-Plattierung
wird die mit Cu plattierte Oberfläche einem thermischen Wasserstoff-Reduktionsverfahren und
sodann dem CMP-Verfahren unterworfen. Auf diese Weise entsteht eine Kupferverdrahtung.
Beim vorstehenden Verfahren wird die Isolierzwischenschicht aus einer Isolierschicht mit einer
niedrigen Dielektrizitätskonstante unter 2,7 gebildet. Das Kontaktloch und der Graben werden
mit einem doppelten Damaszierverfahren ausgebildet. Das Reinigungsverfahren kann sich eines
HF-Plasmas bedienen, sofern eine Bodenschicht aus Metallen, wie Wolfram (W) oder
Aluminium (Al), hergestellt ist. Sofern die Bodenschicht aus Metallen, wie Kupfer (Cu), besteht,
kann ein reaktives Reinigungsverfahren herangezogen werden. Die Diffusionssperrschicht kann
aus mindestens einem der folgenden Bestandteile gebildet werden: Ionisations-PVD-TiN, CVD-
TiN, MOCVD-TiN, Ionisations-PVD-Ta, Ionisations-PVD-TaN, CVD-Ta, CVD-TaN und CVD-
WN.
Die erste Cu-Anzuchtschicht wird in einer Dicke innerhalb von 200 Å und bei einer
Abscheidungstemperatur von 30-300°C gebildet.
Die zweite Cu-Anzuchtschicht wird in der Cu-Abscheidungseinrichtung, die aus einer
Reaktionskammer und einem LDS besteht, gebildet. Das LDS umfasst eine Bubbler-
Vorrichtung, eine DLI und einen CEM. Ferner kann ein LDS mit einen Verdampfer vom
Düsentyp oder vom Sprühtyp und dergl. verwendet werden. Die Bedingungen der jeweiligen
Kupferabscheidungseinrichtungen zum Abscheiden der Cu-Anzuchtschicht entsprechen den
vorstehend erwähnten Bedingungen. Somit erübrigt sich die ausführliche Beschreibung dieser
Bedingungen.
Die als Kupfervorläufer verwendete (hfac)Cu(DMB)-Verbindung kann ohne jegliche Zusätze
verwendet werden. Wenn jedoch Zusätze mit der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung verwendet
werden, so können DMB in einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer Menge von 0,1-20%
bzw. eine Kombination von DMB und Hhfac als Additive zugegeben werden. Das thermische
Wasserstoffreduktionsverfahren umfasst die Durchführung eines thermischen Verfahrens im
Bereich von Raumtemperatur bis 350°C für eine Zeitspanne von 30-180 Minuten unter einer
Wasserstoffreduktionsatmosphäre, um der (hfac)Cu(DMB)-Verbindung eine Kornmorphologie
zu verleihen. Dabei kann die Wasserstoffreduktionsatmosphäre nur Wasserstoff (H2) oder ein
Wasserstoffmischgas, wie H2 + Ar (1-95%), H2 + N2 (1-95%) und dergl., umfassen. Nach dem
CMP-Verfahren kann ein Nachreinigungsverfahren durchgeführt werden. Das
Reinigungsverfahren und das Verfahren zur Bildung der Diffusionssperrschicht laufen in situ
ohne zeitliche Verzögerung ab. Ferner können das Cu-Plattierungsverfahren und das thermische
Wasserstoffreduktionsverfahren in situ ohne zeitliche Verzögerung durchgeführt werden.
Nach der Bildung der Cu-Anzuchtschicht umfasst bei einem Verfahren zum Bedecken mit Cu
durch stromlose Plattierung das stromlose Cu-Plattierungsverfahren zwei Sufen: eine Stufe zur
Entfernung der auf der Cu-Anzuchtschicht gebildeten Oxidschicht und eine Cu-Plattierungsstufe.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, kann erfindungsgemäss nicht nur das
Wiederauftreten des Kupferabscheidungsverfahrens erreicht werden, sondern man erhält auch
eine Kupferdünnschicht von hochwertiger Schichtqualität, indem man in optimaler Weise die
Bedingungen des Abscheidungsverfahrens der Kupferabscheidungseinrichtung einstellt, um eine
MOCVD-Verfahrenstechnik einzuführen, bei der eine (hfac)Cu(DMB)-Verbindung als
Vorläufer verwendet wird.
Die vorliegende Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine spezielle Ausführungsform für
eine spezielle Anwendung beschrieben. Für den Fachmann ergeben sich aus der Lehre der
vorliegenden Erfindung zusätzliche Modifikationen und Anwendungsmöglichkeiten innerhalb
des Rahmens des Schutzumfangs der Erfindung.
Die beigefügten Ansprüche sollen somit sämtliche Anwendungsmöglichkeiten, Modifikationen
und Ausführungsformen innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung umfassen.
Claims (32)
1. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement,
umfassend folgende Stufen:
- - Bildung einer Zwischenisolierschicht auf einem Halbleiterschichtträger, in dem verschiedene Komponenten zur Bildung eines Halbleiterbauelements ausgebildet werden, Bildung eines Kontaktloches und eines Grabens auf der Zwischenisolierschicht und anschliessende Bildung einer Diffusionssperrschicht auf der Oberfläche der Zwischenisolierschicht mit dem Kontaktloch und dem Graben;
- - in situ-Abscheidung einer Cu-Anzuchtschicht auf der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens, auf der die Diffusionssperrschicht abgeschieden ist, unter Verwendung eines (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers durch das metallorganisch-chemische Abscheidungsverfahren aus der Dampfphase (MOCVD);
- - Plattieren mit Cu, so dass das Kontaktloch und der Graben, auf denen die Cu-Anzuchtschicht abgeschieden ist, in ausreichendem Masse bedeckt werden können, durch ein Plattierungsverfahren; und
- - Durchführung eines chemisch-mechanischen Polierverfahrens. zur Bildung einer Cu- Verdrahtung.
2. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 1, wobei das Kontaktloch und der Graben durch ein doppeltes Damaszierverfahren
gebildet werden.
3. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 1, wobei die Diffusionssperrschicht aus mindestens einem der folgenden Bestandteile
gebildet wird: Ionisations-PVD-TiN, CVD-TiN, MOCVD-TiN, Ionisations-PVD-Ta,
Ionisations-PVD-TaN, CVD-Ta, CVD-TaN und CVD-WN.
4. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 1, wobei die Cu-Anzuchtschicht in einer Cu-Abscheidungseinrichtung abgeschieden
wird, die aus einer Reaktionskammer und einem Flüssigkeitsabgabesystem besteht und wobei
das Flüssigkeitsabgabesystem eine Bubbler-Vorrichtung, eine direkte Flüssigkeitseinspritzung,
einen Kontrollverdampfungsmischer, ein System mit einem Verdampfer vom Düsentyp und ein
System mit einem Verdampfer vom Sprühtyp umfasst.
5. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 4, wobei folgende Abscheidungsbedingungen für die Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung der Bubbler-Vorrichtung zum Verdampfen des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers
eingehalten werden: die Temperatur des Kanisters in der Bubbler-Vorrichtung liegt im Bereich
von 20-120°C; das in den Kanister der Bubbler-Vorrichtung eingeleitete Trägergas umfasst
mindestens einen der gasförmigen Bestandteile Helium (He), Wasserstoff (H2) und Argon (Ar);
die Strömungsgeschwindigkeit des Gases liegt im Bereich von 10-700 sccm; und die Temperatur
der Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem Kanister der Bubbler-Vorrichtung in die
Reaktionskammer wird auf der gleichen Höhe wie die Temperatur des Kanisters der Bubbler-
Vorrichtung gehalten.
6. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 4, wobei folgende Abscheidungsbedingungen für die Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung der direkten Flüssigkeitseinspritzung zum Verdampfen des (hfac)Cu(DMB)-
Vorläufers eingehalten werden: die Temperatur des Verdampfers in der direkten
Flüssigkeitseinspritzung liegt im Bereich von 20-120°C; die Temperatur des in den Verdampfer
eingeleiteten Trägergases wird auf 20°C über der Temperatur des Verdampfers eingestellt,
wobei das Trägergas mindestens einen der gasförmigen Bestandteile Helium (He), Wasserstoff
(H2) und Argon (Ar) umfasst und die Strömungsgeschwindigkeit des Gases im Bereich von 10-
700 sccm liegt; und die Temperatur der Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem
Verdampfer in die Reaktionskammer wird auf der gleichen Höhe wie die Temperatur des
Verdampfers gehalten.
7. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 4, wobei folgende Abscheidungsbedingungen für die Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung des Kontrollverdampfungsmischers zum Verdampfen des (hfac)Cu(DMB)-
Vorläufers eingehalten werden: die Temperatur eines Steuerventils des Verdampfers im
Kontrollverdampfungsmischer wird auf Raumtemperatur gehalten; die Temperatur eines
Wärmetauschers im Verdampfer liegt im Bereich von 20-120°C; die Temperatur des in das
Steuerventil eingeleiteten Trägergases wird auf eine unter oder über der Temperatur des
Wärmetauschers liegende Temperatur eingestellt, wobei das Trägergas mindestens einen der
gasförmigen Bestandteile Helium (He), Wasserstoff (H2) und Argon (Ar) umfasst und die
Strömungsgeschwindigkeit des Gases im Bereich von 10-700 sccm liegt; und die Temperatur der
Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem Verdampfer in die Reaktionskammer wird auf
der gleichen Höhe wie die Temperatur des Wärmetauschers oder um 5-20°C darüber gehalten.
8. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 4, wobei folgende Abscheidungsbedingungen für die Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung des Flüssigkeitsabgabesystems mit einem Verdampfer vom Düsentyp oder
Sprühtyp zum Verdampfen des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers eingehalten werden: die Temperatur
des Verdampfers liegt im Bereich von 20-120°C; die Temperatur des in den Verdampfer
eingeleiteten Trägergases wird um 20°C über der Temperatur des Verdampfers gehalten, wobei
das Trägergas mindestens einen der gasförmigen Bestandteile Helium (He), Wasserstoff (H2)
und Argon (Ar) umfasst und die Strömungsgeschwindigkeit des Gases im Bereich von 10-700 sccm
liegt; und die Temperatur der Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem
Verdampfer in die Reaktionskammer wird auf der gleichen Höhe wie die Temperatur des
Verdampfers gehalten.
9. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 4, wobei folgende Bedingungen der Reaktionskammer zum Abscheiden der Cu-
Anzuchtschicht eingehalten werden: die Innentemperatur der Reaktionskammer und die
Temperatur eines Brausekopfes in der Reaktionskammer liegen im Bereich von 20-120°C; die
Temperatur der Aufnahmeplatte in der Reaktionskammer liegt im Bereich von 120-280°C; der
Innendruck der Reaktionskammer liegt im Bereich von 0,1-5 Torr; und der Abstand zwischen
dem Brausekopf und der Aufnahmeplatte in der Reaktionskammer liegt im Bereich von 1-50 mm.
10. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 1, wobei beim Plattierungsverfahren entweder ein Elektroplattierungsverfahren oder
ein stromloses Plattierungsverfahren angewendet wird.
11. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 1, wobei die Strömungsgeschwindigkeit des (hfac)Cu(DMB)-vorläufers im Bereich
von 0,1-1,0 sccm liegt.
12. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 1, wobei DMB in einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer Menge von 0,1-20%
oder eine Kombination von DMB und Hhfac zum (hfac)Cu(DMB)-Vorläufer als Additive
gegeben werden.
13. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 1, wobei nach dem Cu-Plattierungsverfahren ein thermisches
Wasserstoffreduktionsverfahren in situ ohne zeitliche Verzögerung durchgeführt wird und dieser
Vorgang im Bereich von Raumtemperatur bis 350°C für eine Zeitspanne von 30-180 Minuten
unter einer Wasserstoff-Reduktionsatmosphäre durchgeführt wird.
14. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 13, wobei die Wasserstoffreduktionsatmosphäre einen der Bestandteile H2, H2 + Ar (1-
95%) und H2 + N2 (1-95%) umfasst.
15. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 1, wobei nach dem Verfahren zur Bildung der Diffusionssperrschicht ein
Reinigungsverfahren durchgeführt wird und wobei das Reinigungsverfahren und das Verfahren
zur Bildung der Diffusionssperrschicht in situ ohne zeitliche Verzögerung durchgeführt werden.
16. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement,
umfassend folgende Stufen:
- - Bildung einer Zwischenisolierschicht auf einem Halbleiterschichtträger, in dem verschiedene Komponenten zur Bildung eines Halbleiterbauelements ausgebildet werden, Bildung eines Kontaktloches und eines Grabens auf der Zwischenisolierschicht und anschliessende Bildung einer Diffusionssperrschicht auf der Oberfläche der Zwischenisolierschicht mit dem Kontaktloch und dem Graben;
- - in situ-Abscheidung einer ersten Cu-Anzuchtschicht (Cu seed layer) auf der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens, auf der die Diffusionssperrschicht abgeschieden ist durch ein physikalisches Abscheidungsverfahren aus der Dampfphase;
- - Abscheidung einer zweiten Cu-Anzuchtschicht auf der Oberfläche des Kontaktloches und des Grabens, auf der die erste Cu-Anzuchtschicht abgeschieden ist, unter Verwendung eines (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers durch das metallorganisch-chemische Abscheidungsverfahren aus der Dampfphase;
- - Plattieren von Cu, so dass das Kontaktloch und der Graben, auf der die erste und zweite Cu- Anzuchtschicht übereinander angeordnet sind, in ausreichendem Masse bedeckt werden können, durch ein Plattierungsverfahren; und
- - Durchführung eines chemisch-mechanischen Polierverfahrens zur Bildung einer Kupferverdrahtung.
17. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 16, wobei das Kontaktloch und der Graben durch ein doppeltes Damaszierverfahren
gebildet werden.
18. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 16, wobei die Diffusionssperrschicht aus mindestens einem der folgenden Bestandteile
gebildet wird: Ionisations-PVD-TiN, CVD-TiN, MOCVD-TiN, Ionisations-PVD-Ta,
Ionisations-PVD-TaN, CVD-Ta, CVD-TaN und CVD-WN.
19. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 16, wobei die erste Cu-Anzuchtschicht in einer Dicke innerhalb von etwa 200 Å bei
einer Abscheidungstemperatur von 30-300°C gebildet wird.
20. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 16, wobei die zweite Cu-Anzuchtschicht in einer Cu-Abscheidungseinrichtung, die aus
einer Reaktionskammer und einem Flüssigkeitsabgabesystem besteht, unter Verwendung eines
(hfac)Cu)DMB-Vorläufers mittels des MOCVD-Verfahrens abgeschieden wird und wobei das
Flüssigkeitsabgabesystem eine Bubbler-Vorrichtung, eine direkte Flüssigkeitseinspritzung, einen
Kontrollverdampfungsmischer, ein System mit einem Verdampfer vom Düsentyp und ein
System mit einem Verdampfer vom Sprühtyp umfasst.
21. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 20, wobei folgende Abscheidungsbedingungen für die zweite Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung der Bubbler-Vorrichtung zum Verdampfen des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers
eingehalten werden: die Temperatur des Kanisters in der Bubbler-Vorrichtung liegt im Bereich
von 20-120°C; das in den Kanister der Bubbler-Vorrichtung eingeleitete Trägergas umfasst
mindestens einen der gasförmigen Bestandteile Helium (He), Wasserstoff (H2) und Argon (Ar);
die Strömungsgeschwindigkeit des Gases liegt im Bereich von 10-700 sccm; und die Temperatur
der Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem Kanister der Bubbler-Vorrichtung in die
Reaktionskammer wird auf der gleichen Höhe wie die Temperatur des Kanisters der Bubbler-
Vorrichtung gehalten.
22. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 20, wobei folgende Abscheidungsbedingungen für die zweite Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung der direkten Flüssigkeitseinspritzung zum Verdampfen des (hfac)Cu(DMB)-
Vorläufers eingehalten werden: die Temperatur des Verdampfers in der direkten
Flüssigkeitseinspritzung liegt im Bereich von 20-120°C; die Temperatur des in den Verdampfer
eingeleiteten Trägergases wird auf 20°C über der Temperatur des Verdampfers eingestellt,
wobei das Trägergas mindestens einen der gasförmigen Bestandteile Helium (He), Wasserstoff
(H2) und Argon (Ar) umfasst und die Strömungsgeschwindigkeit des Gases im Bereich von 10-
700 sccm liegt; und die Temperatur der Gasleitungen und Versorgunsleitungen aus dem
Verdampfer in die Reaktionskammer wird auf der gleichen Höhe wie die Temperatur des
Verdampfers gehalten.
23. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 20, wobei folgende Abscheidungsbedingungen für die zweite Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung des Kontrollverdampfungsmischers zum Verdampfen des (hfac)Cu(DMB)-
Vorläufers eingehalten werden: die Temperatur eines Steuerventils des Verdampfers im
Kontrollverdampfungsmischer wird auf Raumtemperatur gehalten; die Temperatur eines
Wärmetauschers im Verdampfer liegt im Bereich von 20-120°C; die Temperatur des in das
Steuerventil eingeleiteten Trägergases wird auf eine Temperatur unter oder über der Temperatur
des Wärmetauschers eingestellt, wobei das Trägergas mindestens einen der gasförmigen
Bestandteile Helium (He), Wasserstoff (H2) und Argon (Ar) umfasst und die
Strömungsgeschwindigkeit des Gases im Bereich von 10-700 sccm liegt; und die Temperatur der
Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem Verdampfer in die Reaktionskammer wird auf
der gleichen Höhe wie die Temperatur des Wärmetauschers oder um 5-20°C darüber gehalten.
24. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 20, wobei folgende Abscheidungsbedingungen für die zweite Cu-Anzuchtschicht unter
Verwendung des Flüssigkeitsabgabesystems mit einem Verdampfer vom Düsentyp oder
Sprühtyp zum Verdampfen des (hfac)Cu(DMB)-Vorläufers eingehalten werden: die Temperatur
liegt im Bereich von 20-120°C; die Temperatur des in den Verdampfer eingeleiteten
Trägergases wird um 20°C über der Temperatur des Verdampfers gehalten, wobei das Trägergas
mindestens einen der gasförmigen Bestandteile Helium (He), Wasserstoff (H2) und Argon (Ar)
umfasst und die Strömungsgeschwindigkeit des Gases im Bereich von 10-700 sccm liegt; und
die Temperatur der Gasleitungen und Versorgungsleitungen aus dem Verdampfer in die
Reaktionskammer wird auf der gleichen Höhe wie die Temperatur des Verdampfers gehalten.
25. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 20, wobei folgende Bedingungen der Reaktionskammer zum Abscheiden der Cu-
Anzuchtschicht eingehalten werden: die Innentemperatur der Reaktionskammer und die
Temperatur eines Brausekopfes in der Reaktionskammer liegen im Bereich von 20-120°C; die
Temperatur der Aufnahmeplatte in der Reaktionskammer liegt im Bereich von 120-280°C; der
Innendruck der Reaktionskammer liegt im Bereich von 0,1-5 Torr; und der Abstand zwischen
dem Brausekopf und der Aufnahmeplatte in der Reaktionskammer liegt im Bereich von 1-50 mm.
26. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 16, wobei beim Plattierungsverfahren entweder ein Elektroplattierungsverfahren oder
ein stromloses Plattierungsverfahren angewendet wird.
27. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 16, wobei die Strömungsgeschwindigkeit des (hfac)Cu(DMB)-vorläufers im Bereich
von 0,1-1,0 sccm liegt.
28. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 16, wobei DMB in einer Menge von 0,1-30% oder Hhfac in einer Menge von 0,1-
20% oder eine Kombination von DMB und Hhfac zum (hfac)Cu(DMB)-Vorläufer als Additive
gegeben werden.
29. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 16, wobei nach dem Cu-Plattierungsverfahren ein thermisches
Wasserstoffreduktionsverfahren in situ ohne zeitliche Verzögerung durchgeführt wird und dieser
Vorgang im Bereich von Raumtemperatur bis 350°C für eine Zeitspanne von 30-180 Minuten
unter einer Wasserstoff-Reduktionsatmosphäre durchgeführt wird.
30. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 29, wobei die Wasserstoffreduktionsatmosphäre einen der Bestandteile H2, H2 + Ar (1-
95%) und H2 + N2 (1-95%) umfasst.
31. Verfahren zur Herstellung einer Kupferverdrahtung in einem Halbleiterbauelement nach
Anspruch 16, wobei nach dem Verfahren zur Bildung der Diffusionssperrschicht ein
Reinigungsverfahren durchgeführt wird und wobei das Reinigungsverfahren und das Verfahren
zur Bildung der Diffusionssperrschicht in situ ohne zeitliche Verzögerung durchgeführt werden.
32. Halbleiterbauelement mit einer Kupferverdrahtung, aufgebracht nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
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