DE10059687A1 - Ölpumpenmechanismus mit Kolbenantrieb - Google Patents
Ölpumpenmechanismus mit KolbenantriebInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Ölpumpenmechanismus mit Kolbenantrieb, dessen Aufbau vereinfacht und die Anzahl der Bestandteile reduziert ist, um eine erhöhte Kompressionsleistungsfähigkeit bei einer reduzierten Geräuschentwicklung zu erzielen, wobei der Mechanismus aufweist: einen Ölpumpenzylinder (5), der zusätzlich an einer Seite eines Zylinderblocks (10) angeordnet ist, der einen Zylinder (1, 2, 3, 4) aufweist, in dem ein Kolben durch eine Explosion in einer Brennkammer auf und ab bewegt wird; ein Ölpumpenkolben (6), der durch eine Kurbelwelle (8) in dem Ölpumpenzylinder (5) auf und ab bewegt wird, wobei die Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens in eine Drehbewegung umgesetzt wird; einen Öldrainageauslass (11), der mit einem Ölförderweg (15) oberhalb des Ölpumpenzylinders in Verbindung steht; einen Ölansaugeinlass (9), der angrenzend an dem Ölauslass oberhalb des Ölpumpenzylinders (5) zur Verbindung mit einer Ölwanne angeordnet ist; und ein Ölansaugventil (12) und ein Öldrainageventil (13), die durch einen Ventilmechanismus (14) geöffnet und geschlossen werden, wobei der Ölansaugeinlass (9) geöffnet wird, wenn sich der Ölpumpenkolben (6) abwärts bewegt, um den Öldrainageauslass (11) zu sperren und der Ölansaugeinlass (9) geschlossen wird, wenn der Ölpumpenkolben (6) nach oben bewegt wird, um den Öldrainageauslass (11) zu öffnen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Ölpumpenmechanismus mit
Kolbenantrieb.
Die Schmierung in einem Motor hat eine enorme Bedeutung,
insofern sie zur Verminderung von Wärme und Reibungswiderstand
im Motor dient.
Um die Wärme und den Reibungswiderstand in dem Motor zu
vermindern, wird Öl in den Motor eingefüllt. Es gibt
verschiedene Schmierverfahren in einem Motor, wie
beispielsweise die Druck-Einspritzung durch eine Ölpumpe mit
dem Bespritzen der Hauptbewegungsteile, wobei jedoch im
Allgemeinen ein Nasssumpf-Pumpenverfahren dort verwendet wird,
wo das Motoröl in einer Ölwanne unterhalb des Motors gesammelt
und über eine angetriebene Ölpumpe an die Hauptteile des Motors
befördert wird.
Die Ölpumpe wird im Allgemeinen dazu verwendet, um das Motoröl
unter Druck an die Kurbelwelle, die Nockenwellenlager und
dergleichen zu befördern und sie wird direkt durch die
Kurbelwelle oder indirekt durch ein Getriebe, eine Kette, einen
Zahnriemen oder dergleichen angetrieben. Es gibt den
Trochoiden-Typ, den Getriebe-Typ, den Flügelrad-Typ und
dergleichen, jedoch wird der einen inneren Rotor und einen
äußeren Rotor umfassende Trochoiden-Typ normalerweise
eingesetzt.
Eine Ölpumpe gemäß dem Stand der Technik wird gemäß einem
Einbauraum 21 an einer Seite eines Zylinderblocks 20 mit einer
Ölpumpenabdeckung 22, einem inneren und äußeren Rotor 23 und 24
und einem Frontgehäuse 25 eingebaut, wie das in den Fig. 3
und 4 dargestellt ist.
Wenn der Innenrotor 23 für den Antrieb an einem Frontteil der
Kurbelwelle 26 angeschlossen ist, greifen konvexe Zähne 23a des
Innenrotors 23 nacheinander in die vertieften Rillen 24a des
Außenrotors 24, um eine Änderung des Raumanteils hervorzurufen,
weil das Zentrum des Innenrotors 23 (innenseitiger Rotor) von
dem Zentrum des Außenrotors 24 exzentrisch angeordnet ist, so
dass das durch einen Pumpenansaugeinlass 27 angesogene Öl
komprimiert wird, um es unter Druck an verschiedene Teile des
Motors über einen Pumpenauslass 28 zu befördern.
Ein Problem bezüglich des Rotoraufbaus besteht jedoch darin,
dass gemäß der Anzahl der Zähne an dem Innenrotor 23 ein
Kontakt zustande kommt, durch den ein Geräusch erzeugt wird,
wenn sich die Kurbelwelle dreht, wobei sich der Geräuschpegel
erhöht, wenn sich die Drehzahl des Motors erhöht, welches
Geräusch den größten Anteil des Motorgeräusches ausmacht.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass sich die Ölpumpe aus
vielen Bestandteilen zusammensetzt, was in einem komplizierten
Aufbau der Pumpe resultiert.
Aufgabe der Erfindung ist es, obige Probleme zu lösen und einen
Ölpumpenmechanismus mit einem Kolbenantrieb vorzusehen, dessen
Konstruktion einen vereinfachten Aufbau aufzeigt und weniger
Teile benötigt, um eine erhöhte Kompressionsleistungsfähigkeit
zu erhalten, wobei die Geräuschentwicklung drastisch reduziert
ist.
Gemäß der Aufgabe der Erfindung ist ein Ölpumpenmechanismus mit
einem Kolbenantrieb geschaffen, welcher Mechanismus aufweist:
einen Ölpumpenzylinder, der zusätzlich an einer Seite eines Zylinderblocks montiert ist, der einen Zylinder aufweist, in dem ein Kolben durch eine Explosion in einer Brennkammer auf und abwärts bewegt wird;
einen Ölpumpenkolben, der in dem Ölpumpenzylinder durch eine Kurbelwelle auf und abwärts bewegt wird, wobei eine Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens in eine Drehbewegung umgesetzt wird;
einen Öldrainageauslass, der derart ausgebildet ist, um mit einem Ölförderweg oberhalb des Ölpumpenzylinders zu kommunizieren;
einen Ölansaugeinlass, der angrenzend an dem Ölauslass oberhalb des Ölpumpenzylinders für den Anschluss an eine Ölpumpe angeordnet ist; und
ein Ölansaug- und ein Öldrainageventil, die durch einen Ventilmechanismus zum Öffnen und Schließen betätigt werden, wobei der Ölansaugeinlass geöffnet wird, wenn der Ölpumpenkolben abwärts bewegt wird, um den Öldrainageauslass zu sperren, und der Ölansaugeinlass geschlossen wird, wenn sich der Ölpumpenkolben aufwärts bewegt, um den Öldrainageauslass zu öffnen.
einen Ölpumpenzylinder, der zusätzlich an einer Seite eines Zylinderblocks montiert ist, der einen Zylinder aufweist, in dem ein Kolben durch eine Explosion in einer Brennkammer auf und abwärts bewegt wird;
einen Ölpumpenkolben, der in dem Ölpumpenzylinder durch eine Kurbelwelle auf und abwärts bewegt wird, wobei eine Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens in eine Drehbewegung umgesetzt wird;
einen Öldrainageauslass, der derart ausgebildet ist, um mit einem Ölförderweg oberhalb des Ölpumpenzylinders zu kommunizieren;
einen Ölansaugeinlass, der angrenzend an dem Ölauslass oberhalb des Ölpumpenzylinders für den Anschluss an eine Ölpumpe angeordnet ist; und
ein Ölansaug- und ein Öldrainageventil, die durch einen Ventilmechanismus zum Öffnen und Schließen betätigt werden, wobei der Ölansaugeinlass geöffnet wird, wenn der Ölpumpenkolben abwärts bewegt wird, um den Öldrainageauslass zu sperren, und der Ölansaugeinlass geschlossen wird, wenn sich der Ölpumpenkolben aufwärts bewegt, um den Öldrainageauslass zu öffnen.
Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ölpumpenmechanismus
mit einem Kolbenantrieb gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Ölansaug- und
Öldrainageventils gemäß der Erfindung; und
Fig. 3 und 4 schematische Darstellungen, die den Stand der
Technik veranschaulichen.
Der Aufbau und die Arbeitsweise der Erfindung werden nun im
Detail mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung, die einen
Ölpumpenmechanismus mit einem Kolbenantrieb gemäß der Erfindung
zeigt, wobei ein Zylinderblock 10 (diesbezüglich eine Skizze
mit einem Zylinderkopf) vier aufeinanderfolgende Zylinder 1, 2,
3 und 4 in einem Gehäuse eines Vier-Zylinder-Motors aufweist
und wobei ein Ölpumpenzylinder 5 angrenzend an dem ersten
Zylinder 1 oder an dem vierten Zylinder 4 zusätzlich vorgesehen
ist.
Der Ölpumpenzylinder 5 ist darin mit einem eine Auf- und
Abwärtsbewegung ausführenden Ölpumpenkolben 6 versehen, wobei
der Ölpumpenkolben 6 über ein Pleuel 7 an die Kurbelwelle 8
angeschlossen ist. Der Ölpumpenzylinder 5 weist oben einen
Ölansaugeinlass 9 und einen Öldrainageauslass 11 auf, die
jeweils durch ein Ölansaugventil 12 und ein Öldrainageventil 13
geöffnet und geschlossen werden.
Des Weiteren werden das Ölansaugventil 12 und das
Öldrainageventil 13 durch einen Ventilmechanismus 14 (Ansaug-
/Auslassventil-Betätigungsmechanismus) jeweils geöffnet und
geschlossen, um jede Brennkammer 1, 2, 3 und 4 jeweils zu
öffnen und zu schließen.
Nachfolgend werden nun die Ölzuführverfahren der beschriebenen
Erfindung erläutert.
Wenn in den Zylindern 1, 2, 3 und 4 in aufeinander folgender
Weise eine Explosion stattfindet, nimmt die Kurbelwelle 8 eine
Drehkraft auf und der an der Kurbelwelle 8 angeschlossene
Ölpumpenkolben 6 wird an einer Innenwand des Ölpumpenzylinders
5 auf und ab bewegt. Wenn sich der Ölpumpenkolben 6 von einem
oberen Todpunkt abwärts bewegt, dient das Ölansaugventil 12
dazu, den Ölansaugeinlass 9 gemäß dem Ventilmechanismus 14, wie
beispielsweise durch eine Nockenwelle oder dergleichen zu
öffnen, während das Öldrainageventil 13 den Öldrainageauslass
11 sperrt.
Daraufhin wird das Öl in der Ölwanne in den Ölpumpenzylinder 5
gesogen, weil ein Unterdruck in dem Ölpumpenzylinder 5 erzeugt
wird, woraufhin der Ölpumpenkolben 6 rückgeführt wird, so dass
das Ölansaugventil 12 den Ölansaugeinlass 9 sperrt und das
Öldrainageventil 13 den Öldrainageauslass 11 öffnet.
Wenn der Ölpumpenkolben 6 nach oben bewegt wird, wird das in
den Ölpumpenzylinder 5 eingeführte Motoröl unter Druck gesetzt,
um es dem Ölfördergang 15 durch den geöffneten
Öldrainageauslass 11 unter Druck zuzuführen, um es
verschiedenen Bewegungsteilen in dem Motor zuzuführen.
An dieser Stelle ist zu betonen, dass für das durch den
Ventilmechanismus betätigte Ölansaugventil 12 und
Öldrainageventil 13 Ventilsitze 18 und 19 an dem
Ölansaugeinlass 9 und dem Öldrainageauslass 11 angeordnet sein
können und Tellerventile 16 und 17 zum Öffnen und Schließen
durch Einbringen in den und Wegbewegen von dem Ventilsitz 18
und 19 vorgesehen sein können, um ein einfaches Ansaugen und
Abführen des Öls vorzusehen, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.
Wie das aus dem Vorangegangenen ersichtlich ist, besteht ein
Vorteil in dem Ölpumpenmechanismus mit Kolbenantrieb nach der
erfindungsgemäßen Konstruktion darin, dass neben einem
Zylinderblock zusätzlich ein Zylinder vorgesehen ist, um aus
einem Ölpumpenzylinder Arbeit zu gewinnen, wobei ein
Ölpumpenzylinder für einen Motorölkolben vorgesehen ist, der
mit einer Kurbelwelle in Verbindung steht, um dadurch den
Aufbau der Ölpumpe zu vereinfachen und eine Geräuschentwicklung
zu reduzieren.
Claims (2)
1. Ölpumpenmechanismus mit Kolbenantrieb, welcher Mechanismus
aufweist:
einen Ölpumpenzylinder (5), der an einer Seite eines Zylinderblocks zusätzlich angeordnet ist, welcher Zylinderblock einen Zylinder (1, 2, 3, 4) aufweist, in dem ein Kolben durch eine Explosion in einer Brennkammer auf und ab bewegt wird;
einen Ölpumpenkolben (6), der durch eine Kurbelwelle (8) in dem Ölpumpenzylinder (5) auf und ab bewegt wird, wobei die Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens (6) in eine Drehbewegung umgesetzt wird;
einen Öldrainageauslass (11), der derart ausgebildet ist, dass er mit einem Ölförderweg (15) oberhalb des Ölpumpenzylinders (5) kommuniziert;
einen Ölansaugeinlass (9), der angrenzend an dem Ölauslass (11) oberhalb des Ölpumpenzylinders (5) zur Verbindung mit einer Ölwanne vorgesehen ist; und
ein Ölansaug- und ein Öldrainageventil, die durch einen Ventilmechanismus (14) zum Öffnen und Schließen betätigt werden, wobei der Ölansaugeinlass (9) geöffnet wird, wenn der Ölpumpenkolben (6) abwärts bewegt wird, um den Öldrainageauslass (11) zu sperren und der Ölansaugeinlass (9) geschlossen wird, wenn der Ölpumpenkolben (6) nach oben bewegt wird, um den Öldrainageauslass (11) zu öffnen.
einen Ölpumpenzylinder (5), der an einer Seite eines Zylinderblocks zusätzlich angeordnet ist, welcher Zylinderblock einen Zylinder (1, 2, 3, 4) aufweist, in dem ein Kolben durch eine Explosion in einer Brennkammer auf und ab bewegt wird;
einen Ölpumpenkolben (6), der durch eine Kurbelwelle (8) in dem Ölpumpenzylinder (5) auf und ab bewegt wird, wobei die Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens (6) in eine Drehbewegung umgesetzt wird;
einen Öldrainageauslass (11), der derart ausgebildet ist, dass er mit einem Ölförderweg (15) oberhalb des Ölpumpenzylinders (5) kommuniziert;
einen Ölansaugeinlass (9), der angrenzend an dem Ölauslass (11) oberhalb des Ölpumpenzylinders (5) zur Verbindung mit einer Ölwanne vorgesehen ist; und
ein Ölansaug- und ein Öldrainageventil, die durch einen Ventilmechanismus (14) zum Öffnen und Schließen betätigt werden, wobei der Ölansaugeinlass (9) geöffnet wird, wenn der Ölpumpenkolben (6) abwärts bewegt wird, um den Öldrainageauslass (11) zu sperren und der Ölansaugeinlass (9) geschlossen wird, wenn der Ölpumpenkolben (6) nach oben bewegt wird, um den Öldrainageauslass (11) zu öffnen.
2. Ölpumpenmechanismus mit Kolbenantrieb, welcher Mechanismus
aufweist:
einen Ölpumpenzylinder (5), der an einer Seite eines Zylinderblocks zusätzlich angeordnet ist, welcher Zylinderblock einen Zylinder (1, 2, 3, 4) aufweist, in dem ein Kolben durch eine Explosion in einer Brennkammer auf und ab bewegt wird;
einen Ölpumpenkolben (6), der durch eine Kurbelwelle (8) in dem Ölpumpenzylinder (5) auf und ab bewegt wird, wobei die Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens (6) in eine Drehbewegung umgesetzt wird;
einen Öldrainageauslass (11), der derart ausgebildet ist, dass er mit einem Ölförderweg (15) oberhalb des Ölpumpenzylinders (5) kommuniziert;
einen Ölansaugeinlass (9), der angrenzend an dem Ölauslass (11) oberhalb des Ölpumpenzylinders (5) zur Verbindung mit einer Ölwanne vorgesehen ist; und
Ölansaug-/Auslass-Tellerventile (16, 17), die abwechselnd (i) zum Öffnen eines Ölansaugeinlasses durch Wegbewegen aus einem Ventilsitzabschnitt des Ölansaugeinlasses, wenn der Ölpumpenkolben (6) nach unten bewegt wird, sowie zum Schließen des Öldrainageauslasses (11) in den Ventilsitzabschnitt eines Öldrainageauslasses (11) und (ii) zum Schließen des Ölansaugeinlasses (9) durch Einbringen in den Ventilsitz abschnitt, wenn der Ölpumpenkolben (6) nach oben bewegt wird, und durch Wegbewegen aus dem Ventilsitzabschnitt des Öldrainageauslasses (11) zum Öffnen des Öldrainageauslasses betätigt werden.
einen Ölpumpenzylinder (5), der an einer Seite eines Zylinderblocks zusätzlich angeordnet ist, welcher Zylinderblock einen Zylinder (1, 2, 3, 4) aufweist, in dem ein Kolben durch eine Explosion in einer Brennkammer auf und ab bewegt wird;
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