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DE1005945B - Verfahren zum thermischen Entalkylieren aromatischer Kohlenwasserstoffe - Google Patents

Verfahren zum thermischen Entalkylieren aromatischer Kohlenwasserstoffe

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DE1005945B
DE1005945B DEST4421A DEST004421A DE1005945B DE 1005945 B DE1005945 B DE 1005945B DE ST4421 A DEST4421 A DE ST4421A DE ST004421 A DEST004421 A DE ST004421A DE 1005945 B DE1005945 B DE 1005945B
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DE
Germany
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reaction
starting material
hydrogen
fraction
toluene
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Application number
DEST4421A
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English (en)
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ExxonMobil Technology and Engineering Co
Original Assignee
Exxon Research and Engineering Co
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Publication date
Application filed by Exxon Research and Engineering Co filed Critical Exxon Research and Engineering Co
Publication of DE1005945B publication Critical patent/DE1005945B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C4/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms
    • C07C4/08Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms by splitting-off an aliphatic or cycloaliphatic part from the molecule
    • C07C4/12Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms by splitting-off an aliphatic or cycloaliphatic part from the molecule from hydrocarbons containing a six-membered aromatic ring, e.g. propyltoluene to vinyltoluene
    • C07C4/14Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms by splitting-off an aliphatic or cycloaliphatic part from the molecule from hydrocarbons containing a six-membered aromatic ring, e.g. propyltoluene to vinyltoluene splitting taking place at an aromatic-aliphatic bond
    • C07C4/16Thermal processes

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Description

  • Verfahren zum thermischen Entalkylieren aromatischer Kohlenwasserstoffe Nach dem Verfahren der Erfindung wird ein alkylierter aromatischer Kohlenwasserstoff zumindest 1 Sekunde in einer Reaktionszone in Gegenwart von mindestens 1 Mol Wasserstoff je Atom Alkylkohlenstoff des als Ausgangsprodukt verwendeten alkylierten aromatischen Kohlenwasserstoffs bei einem Druck von mindestens 20 atü in Abwesenheit von freiem metallischem Eisen und anderen katalytisch wirkenden Stoffen auf eine Temperatur von etwa 590 bis 980°, vorzugsweise von 650 bis 760°, erhitzt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung wird die Wärmebehandlung so lange durchgeführt, daß zumindest 90"/o des alkylierten aromatischen Kohlenwasserstoffs entalkyliert sind, gemäß der Beziehung Hierin bedeutet e die Kontaktzeit in Sekunden, f den Umwandlungsgrad des aromatischen Kohlenwasserstoffs (= 1 für vollständige Entalkylierung, für z. B. 90°/oige also 0, 90), K die Geschwindigkeitskonstante der Reaktion, P1w, den Wasserstoffpartialdruck in at.
  • Das Erzeugnis enthält einen aromatischen Kohlenwasserstoff mit geringerer C-Zahl als die ursprünglichen alkylierten Aromaten. Das Produkt wird aus der Reaktionszone entfernt und der gewünschte aromatische Kohlenwasserstoff aus diesem gewonnen.
  • Als Ausgangsgut kommen Alkylaromaten in Betracht, die im Bereich von etwa 93 bis 316°, vorzugsweise 93 bis 204°, sieden, wie z. B. Toluol, o-, m-und p-Xylol, Athylbenzol, Tri-und Tetramethylbenzole, Propylbenzole, Butylbenzole, Amylbenzole und höhere Glieder der homologen Reihe sowie deren Gemische. Das Ausgangsgut kann auch Alkylnaphthaline enthalten, aus denen Naphthalin hergestellt werden kann.
  • Beispielsweise können a-und -Methylnaphthalin zu Naphthalin entalkyliert und auch die höheren Glieder der homologen Naphthalinreihen der Entalkylierung zu niedrigeren Gliedern der Reihen unterworfen werden.
  • Das Ausgangsprodukt kann auch einer katalytischen Umwandlung, z. B. der Hydroformierung oder der katalytischen Spaltung, oder aber einer thermischen Umwandlung entstammen. Zum Beispiel eignen sich hierfür Krackbenzine sowie Fraktionen von Polymerisaten, die durch thermische Polymerisation von Monoolefinen, wie Propylen und Butylen, entstehen.
  • Die aromatischen Kohlenwasserstofffraktionen können auch aus unbehandelten Rohölen erhalten werden.
  • Geeignete Ausgangsstoffe sind die Lösungsmittelextrakte von Leuchtölfraktionen des Rohöls. Allgemein soll das Ausgangsprodukt im wesentlichen aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten, kann aber auch paraffin-oder naphthenbasische Kohlenwasserstoffe enthalten. Jedoch ist es vorteilhafter, die letzteren aus dem Ausgangsgut auszuschließen. Bei den Reaktionsbedingungen werden die paraffin-und naphthenbasischen Kohlenwasserstoffe zu niedrigersiedenden Paraffinen zersetzt, wodurch sich ihre Entfernung leicht erreichen läßt.
  • Die Drücke liegen im Bereich von 20 bis 68, vorzugsweise von 27 bis 48 atü. Die Reaktionsdauer beträgt 1 bis 120 Sekunden und vorzugsweise 5 bis 35 Sekunden.
  • Man kann bis zu 5 Mol Wasserstoff je Atom Alkylkohlenstoff verwenden. Für den maximalen Umwandlungsgrad soll bei einer mittleren Kontaktzeit der Partialdruck des Wasserstoffs zumindest 30 at betragen.
  • Mit zunehmender Kontaktzeit kann der Partialdruck des Wasserstoffs verringert werden.
  • Die Geschwindigkeitskonstante der Reaktion liegt zwischen etwa 0, 0004 und 0, 015, wenn als Ausgangsgut ein Xylol verwendet wird, und zwischen etwa 0, 00015 und 0, 004, wenn als Ausgangsgut Toluol verwendet wird.
  • Die Geschwindigkeitskonstante läßt sich für Xylol oder Toluol aus den in Fig. 1 eingezeichneten Kurvenzügen entnehmen, in denen die Ordinate die Geschwindigkeitskonstante und die Abszisse den reziproken Wert der absoluten Temperatur darstellt. Die auf der Abszisse der Fig. 1 angegebenen Werte für 1/T entsprechen folgenden Celsiuswerten :
    1/T
    9, 36 1 9, 72 110, 08110, 441 10, 8 | 6111, 52111, 88
    ° C 1 795 756 720 685 653 624 595 570
    Die Geschwindigkeitskonstanten der Reaktion lassen sich auch aus den folgenden Beziehungen ermitteln : für Toluol............. log K = 5, 802-27558 T für Xylol............. log K = 6, 915-29462 T Hierin ist K die Geschwindigkeitskonstante der Reaktion in at-1 sec-1 und T die absolute Reaktionstemperatur in °K.
  • Die Reaktion muß in Vorrichtungen durchgeführt werden, deren Innenfläche keine katalytisch wirkenden Bestandteile, insbesondere kein freies metallisches Eisen, enthält. Diese Innenfläche muß entweder eine keramische Fläche sein, oder sie kann aus einer Stahllegierung bestehen, z. B. einer solchen aus der Reihe der 18/8-oder 25/20-Chromnickelstähle. Bei den niedrigeren Legierungen, wie den rostfreien 18/8-Stahlen, ist insofern eine gewisse Vorsicht angezeigt, als derartige Stähle bei den hohen Reaktionstemperaturen angegriffen werden, weshalb es zweckmäßig ist, die Metallfläche so zu behandeln, daß der Angriff der die Oberfläche berührenden reduzierenden Gase verhindert wird. Zu diesem Zwecke kann man z. B. dem Behandlungsgut ein Katalysatorgift beimischen, das eine katalytische Wirkung der Metallfläche und die Bildung von Kohleablagerungen verhindert, die ihrerseits die Zerstörung der Legierung durch Kohlung bzw. Bildung von Metallcarbiden begünstigen.
  • Hierfür eignen sich Schwefelverbindungen.
  • Bei der Entalkylierung nach der Erfindung tritt keine wesentliche Kohlebildung auf. Das Reaktionsprodukt besteht aus Aromaten mit einer geringeren Anzahl von Kohlenstoffatomen als das aromatische Ausgangsgut sowie Methan und geringen Mengen höherer Paraffine.
  • Enthält das Ausgangsgut Paraffine und Naphthene, so werden sie praktisch vollständig zu niedrigersiedenden Produkten zersetzt, ohne daß Koks gebildet wird. Dies ist ein erheblicher Vorteil des Verfahrens, da man auf diese Weise Aromaten gewinnt, die praktisch frei von Naphthenen und Paraffinen sind und nur geringe Reinigung erfordern. Die Aromaten können einfach durch fraktionierte Destillation, aber auch durch kombinierte Fraktionierung und Adsorption gewonnen werden. Die letztgenannte Arbeitsweise dient in erster Linie zur Trennung verschiedener aromatischer Kohlenwasserstoffe voneinander, wie z. B. zur Trennung polycyclischer Aromaten, wie Naphthalin, von monocyclischen Aromaten, wie Benzol, Toluol und bzw. oder Xylol, während sich die aus den Paraffinen und Naphthenen entstandenen niedrigersiedenden Kohlenwasserstoffe durch einfache Destillation entfernen lassen.
  • Als Adsorptionsmittel können z. B. Silicagel, Aktivkohle, aktivierte Tonerde, Kunstharze u. dgl. dienen.
  • Fig. 2 ist ein Fließdiagramm einer Ausführungsform der Erfindung, und Fig. 3 ist ein Fließdiagramm, auf dem eine Vorrichtung zur Verwendung bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung teilweise im Schnitt gezeigt ist.
  • Gemäß Fig. 2 wird das Ausgangsgut der oben angegebenen Art durch die Speiseleitung 11 dem System zugeführt. Das Ausgangsgut wird durch Pumpe 12 in den Ofen 13 gefördert, der mit einer nicht eingezeich- neten Wärmequelle versehen ist und die Rohrschlange 14 enthält. Dem durch Rohrleitung 11 zuströmenden Behandlungsgut wird durch Rohrleitung 10 die erforderliche Menge Wasserstoff zugesetzt, die vor dem Eintritt in den Erhitzer 13 innig mit dem Behandlungsgut vermischt wird. Die Rohrschlange 14 muß ein ausreichendes Fassungsvermögen und eine ausreichende Länge haben, um eine genügende Kontaktzeit des Behandlungsgutes zu gewährleisten. Nach dem Durchgang durch die Rohrschlange 14 wird das Reaktionsgut durch Rohrleitung 15 abgezogen und in eine Trennzone 16 gefördert, die in der Zeichnung als Fraktionierturm abgebildet ist, jedoch auch aus mehreren Fraktioniertürmen oder vorzugsweise einem Fraktionierturm in Verbindung mit einer Adsorptionszone bestehen kann. Man kann auch andere bekannte Vorrichtungen zur Trennung aromatischer Kohlenwasserstoffe, wie z. B. einen Kristallisationsapparat, Zentrifugen, Filter u. dgl., verwenden.
  • Die Trennzone 16 ist in ihrem Innern mit Ablenkvorrichtungen, wie Glockenböden, sowie mit einer durch die Rohrschlange 17 angedeuteten Heizvorrichtung ausgestattet. Die Rohrleitung 18 dient zum Abziehen der leichten Produkte und des nicht verbrauchten Wasserstoffs, Leitung 19 zum Abziehen des niedrigstsiedenden aromatischen Kohlenwasserstoffes, Leitung 20 zum Abziehen des nächsthöher siedenden aromatischen Kohlenwasserstoffes und Leitung 21 für den nächsten in der Reihe der anfallenden Aromaten. Die schwereren Fraktionen fließen durch Rohrleitung 22 ab.
  • In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der man mit einer Behandlungszone arbeitet. Das Ausgangsgut wird zusammen mit Wasserstoff, der aus Leitung 31 zuströmt, durch Rohrleitung 30 in die Heizzone32 gefördert, die der Heizzone 13 entspricht und mit der Rohrschlange 33 und einer nicht eingezeichneten Wärmequelle, wie Brennern u. dgl., ausgestattet ist. Die Rohrschlange 33 muß eine genügende Länge und ausreichendes Fassungsvermögen besitzen, um die Entalkylierungsreaktion durch Steigerung der Temperatur bis zu der Höhe, bei der die Reaktion einsetzt, einzuleiten. Darauf wird die erhitzte wasserstoffhaltige Beschickung durch Rohrleitung 34 in die Behandlungszone 35 gefördert. Diese Zone ist mit einem keramischen Futter 36 ausgelegt, damit das Gefäß bei den hohen Temperaturen nicht angegriffen wird. In Zone 35 steigt die Temperatur infolge der Wärmetönung der exotherm verlaufenden Entalkylierung innerhalb des oben angegebenen Bereiches erheblich an ; beispielsweise kann in Zone 55 eine Temperatur von etwa 705 bis 760° auftreten. Beim Durchströmen der Behandlungszone 35 wird eine Reaktionszeit in dem oben angegebenen Bereich eingehalten. Das entalkylierte Produkt wird durch Rohrleitung 37 abgezogen und gelangt in eine nicht eingezeichnete Trennzone, die der Trennzone 16 entspricht.
  • Es ist wichtig, daß die Heiz-oder Reaktionszone aus einem Werkstoff gefertigt ist, der bei den hohen Temperaturen nicht angegriffen wird. So bezweckt z. B. das keramische Futter der Behandlungszone 35, die Zerstörung der gewöhnlich verwendeten Eisenmetalle zu verhindern.
  • Die Erfindung wird weiter an Hand der nachfolgenden Versuchsergebnisse erläutert, die aus mehreren Versuchsreihen erhalten wurden, bei welchen Toluol von 99°/0 Reinheit in Mischung mit 365 bis 1780 cbm Wasserstoff je cbm flüssiges Toluol Temperaturen von 677 bis 732° und Drücken von 20 bis 41 atü während Reaktionszeiten von 5 bis 14 Sekunden unterworfen wurde. Die Ergebnisse dieser Versuchsreihen sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt.
  • Tabelle I
    Temperatur, ° C 677 705 732 705 705 732 705 705
    Druck, atü 40, 8 40, 8 40, 8 20, 0 41, 1 41, 1 41, 1 20, 4
    Zuführungsgeschwindigkeit H2 cbm/cbm Behandlungs-
    gut 919, 0 921, 0 887, 0 387, 0 899, 0 890, 0 886, 0 902, 0
    Kontaktzeit, Sekunden 9, 3 9, 0 9, 0 8, 9 4, 7 4, 5 13, 8 7, 2
    Flüssigkeitsausbeute in Volumprozent, bezogen auf
    Frischgut 88, 7 87, 8 84, 5 94, 6 88, 9 87, 8 84, 1 91, 8
    Benzolausbeute in Volumprozent, bezogen auf Frischgut 30, 5 43, 9 65, 7 21, 5 27, 4 40, 5 50, 1 23, 2
    Toluolumwandlung, Gewichtsprozent 42, 7 56, 1 81, 2 26, 8 40, 9 55, 0 66, 2 30, 8
    Selektivität für Benzol, Molprozent 85, 6 93, 7 96, 9 96, 1 80, 2 88, 2 90, 6 90, 2
    Partialdruck Wasserstoff, at........................ 33, 0 33, 0 32, 8 13, 1 33, 1 33, 0 33, 0 16, 8
    Geschwindigkeitskonstante der Reaktion-103........ 0, 8 1, 2 2, 5 1, 2 1, 5 2, 4 1, 1 1, 3
    Aus diesen Versuchen ergibt sich, daß man bei erfindungsgemäßer Arbeitsweise bei dem maximalen Umwandlungsgrad des Toluols auch eine maximale Benzolausbeute erhält.
  • Die Bedingungen für einen 90-und 95°/Oigen Umwandlungsgrad von Toluol sind in Tabelle II angegeben.
  • Tabelle II Toluolumwandlung 90 0/,
    Bedingungen
    I ii III IV
    Temperatur, ° C 749 732 705 705
    Druck, atü 40, 8 40, 8 40, 8 65, 2
    Zuführungsgeschwindigkeit Wasserstoff cbm/cbm Be-
    handlungsgut.................................. 892, 0 892, 0 892, 0 892, 0
    Kontaktzeit, Sekunden 10, 0 15, 0 24, 0 10, 0
    Wasserstoffpartialdruck, at ......................... 33, 0 33, 0 33, 0 52, 0
    Geschwindigkeitskonstante der Reaktion............. 0, 0030 0, 0022 0, 0013 0, 0013
    Toluolumwandlung 95 °/0
    Bedingungen
    I ! II i HI IV
    Temperatur, ° C 760 738 705 705
    Druck, atü 40, 8 40, 8 40, 8 81, 6
    Zuführungsgeschwindigkeit Wasserstoff cbm/cbm Be-
    handlungsgut 892, 0 892, 0 892, 0 892, 0
    Kontaktzeit, Sekunden 10, 0 15, 0 29, 0 10, 0
    Wasserstoffpartialdruck, at ......................... 33, 0 33, 0 33, 0 65, 0
    Geschwindigkeitskonstante der Reaktion............. 0, 0037 0, 0037 0, 0013 0, 0013
    Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wurden mehrere Versuchsreihen mit Xylolen durchgeführt, die aus einem Lösungsmittelextrakt isoliert wurden. Bei diesen Versuchen variierten die Temperaturen von 649 bis 732°, die Drücke von 20, 4 bis 40, 8 atü, die Zufüh- rungsgeschwindigkeiten des Wasserstoffs von 365 bis 890 cbm je cbm Ausgangsgut und die Kontaktzeiten von 5 bis 10 Sekunden. Die Ergebnisse sind in der Tabelle III wiedergegeben.
  • Tabelle III
    Temperatur, ° 649 654 691 691 691 691 732 691 691
    Druck, atü 41, 5 14, 6 20, 0 40, 8 20, 0 40, 8 20, 1 20, 0 20, 0
    Zuführungsgeschwindigkeit H2 cbm/cbm Ausgangsgut 814, 0 407, 0 367, 0 939, 0 359, 0 848, 0 356, 0 803, 0 648, 0
    Kontaktzeit, Sekunden.. 5, 3 5, 0 4, 9 4, 8 9, 3 10, 1 4, 6 9, 9 9, 5
    Flüssigkeitsausbeute in Volumprozent, bezogen auf
    Frischgut 90, 8 96, 1 91, 9 82, 9 87, 1 77, 1 85, 9 83, 8 82, 9
    Benzolausbeute in Volumprozent, bezogen auf Frischgut 3, 2 1, 7 6, 1 21, 0 12, 2 41, 9 12, 8 27, 5 21, 8
    Toluolausbeute in Volumprozent, bezogen auf Frischgut 17, 2 11, 3 25, 6 33, 2 33, 8 21, 3 33, 1 32, 6 33, 3
    Xylolumwandlung, Gewichtsprozent.. 34, 3 17, 9 41, 1 74, 5 62, 3 90, 8 64, 3 80, 8 76, 4
    Wasserstoffpartialdruck, at 33, 1 14, 0 13, 6 34, 1 13, 6 33, 4 13, 5 16, 6 15, 9
    Geschwindigkeitskonstante der Reaktion X 103..... 1, 0 1, 2 3, 5 3, 6 3, 4 3, 0 7, 3 4, 3 4, 2
    Aus den vorstehenden Versuchen ergibt sich, daß höhere Temperaturen die Benzolbildung begünstigen.
  • Man sieht ferner, daß der Partialdruck des Wasserstoffs von ausschlaggebender Bedeutung zu sein scheint, was aus einem Vergleich der Spalten 6 und-8 hervorgeht, die in der nachfolgenden Tabelle gesondert zusammengestellt sind.
  • Tabelle IV
    Temperatur, ° C 691 691
    Mol H2 pro Mol Behandlungs-
    gut 4, 4 4, 1
    Kontaktzeit, Sekunden..... 10, 1 9, 9
    Gesamtdruck, atü......... 41, 0 20, 6
    Geschwindigkeitskonstante
    der Reaktion-103 3, 0 4, 3
    H2-Partialdruck, at........ 33, 4 16, 6
    Zuführungsgeschwindigkeit,
    ccm/Std................. 198, 0 159, 0
    Umwandlung der Xylole,
    Gewichtsprozent......... 90, 8 80, 8
    Benzolausbeute, Volum-
    prozent, bezogen auf
    Frischgut 41, 9 27, 5
    Toluolausbeute, Volum-
    prozent, bezogen auf
    Frischgut 21, 3 32, 6
    Aus dieser Tabelle erkennt man, daß ein direkter Austausch zwischen Drücken und Zuführungsgeschwindigkeiten nicht möglich ist, da das Wasserstoff-01-Verhältnis nicht die bestimmende Veränderliche ist.
  • Die Werte zeigen, daB eine Vergrößerung des Partialdruckes des Wasserstoffs von einer Erhöhung der Xylolumwandlung begleitet war. Außerdem erfolgt die vergrößerte Benzolproduktion auf Kosten von Toluol.
  • Aus Tabelle III ergibt sich ferner, daß längere Kontaktzeiten die Bildung von Benzol begünstigen. Zur Herstellung von Benzol gibt man also dem Ausgangsgut, wenn man Xylol als solches verwendet, genügend Zeit, damit die stufenweise Reaktion von Xylol zu Toluol und von Toluol zu Benzol erfolgen kann.
  • In den folgenden Beispielen sind die Ergebnisse von verschiedenen Versuchsreihen angegeben, bei welchen ein Lösungsmittelextrakt einer Leuchtölfraktion der erfindungsgemäßen Arbeitsweise unterworfen wurde. Diese aromatische Kohlenwasserstofffraktion hatte einen Siedebereich von 149 bis 221° und eine Zusammensetzung gemäß Tabelle V.
  • Tabelle V
    Volum-
    prozent
    Gesättigte Kohlenwasserstoffe......... 28, 0
    alkylierte Benzole.................... 54, 0
    Naphthenkohlenwasserstoffe 8, 0
    Naphthalin und Naphthalinhomologen.. 8, 0
    schwefelhaltige Kohlenwasserstoffe..... 2, 0
    Beim ersten Versuch wurde in erster Linie auf Benzol gearbeitet. Die Fraktion wurde bei 41 atü und einer Zuführungsgeschwindigkeit des Wasserstoffs von 1070 cbm je cbm Ausgangsgut 22, 5 Sekunden auf 705° erhitzt. Das Produkt wurde aus der Reaktionszone abgezogen und in seine Bestandteile zerlegt. Man erhielt folgende Ausbeuten :
    Volum-
    prozent
    Benzol, bezogen auf Ausgangsgut...... 20, 8
    Toluol, bezogen auf Ausgangsgut....... 11, 5
    C8-Aromaten, bezogen auf Ausgangsgut.. 2, 3
    Außerdem erhielt man 6, 8 Gewichtsprozent Naphthalin, bezogen auf Ausgangsgut, während nur etwa 0, 2°/o Koks gebildet wurde.
  • In einem weiteren Versuch wurde die Reaktion mit dem gleichen Ausgangsgut so geleitet, daß Toluol als Hauptprodukt entstand. Man arbeitete bei 705°, einem Druck von 40, 8 atü und einer Zuführungsgeschwindigkeit des Wasserstoffs von 908 cbm je cbm Ausgangsgut. Die Kontaktzeit betrug 9, 7 Sekunden ; es wurden folgende Ausbeuten erzielt :
    Volum-
    prozent
    Benzol, bezogen auf Ausgangsgut...... 9, 6
    Toluol, bezogen auf Ausgangsgut....... 15, 9
    C$-Aromaten, bezogen auf Ausgangsgut.. 7, 7
    Außerdem erhielt man 5, 8 Gewichtsprozent Naphthalin sowie unbedeutende Koksmengen.
  • In einem dritten Versuch wurde die Reaktion bei Verwendung des gleichen Ausgangsgutes auf Produktion von C8-Aromaten geführt. Die Temperatur wurde auf 649° herabgesetzt, der Druck auf 316 atü gehalten, und die Zuführungsgeschwindigkeit des Wasserstoffs betrug 943 cbm je cbm Ausgangsgut. Die Kontaktzeit betrug 10, 2 Sekunden. Hierbei erhielt man folgende Ausbeuten :
    Volum-
    prozent
    Benzol, bezogen auf Ausgangsgut...... 6, 4
    Toluol, bezogen auf Ausgangsgut....... 9, 2
    Cg-Aromaten, bezogen auf Ausgangsgut.. 12, 0
    Die Koksbildung war auch bei diesem Versuch unbedeutend.
  • Aus diesen drei Versuchen ergibt sich, daß das erfindungsgemäße Verfahren bei Verwendung eines bestimmten Ausgangsgutes so durchgeführt werden kann, daß entweder Benzol oder Toluol oder Cg-Aromaten als Hauptprodukt entstehen. Die geringe Koksbildung ist bei der Entalkylierung zu niedrigersiedenden Aromaten ungewöhnlich. Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist ihre Anwendbarkeit zur Herstellung spezieller aromatischer Verbindungen durch geeignete Auswahl des Ausgangsgutes. Zum Beispiel geben Heizölfraktionen von einer Lösungsmittelextraktion von Leuchtöl von einem Siedebereich von 204 bis 315° nach Wunsch wesentliche Ausbeuten an Naphthalin bei praktisch sehr geringer Koksbildung. Natürlich entstehen auch hierbei als wertvolle Produkte monocyclische Aromaten, wie Benzol, Toluol und die Cg-Aromaten.
  • Bei einem weiteren Versuch wurde ein Leuchtöl-Lösungsmittelextrakt der gekennzeichneten Art in ein Reaktionsrohr eingeführt, das aus rostfreiem 18/8-Stahl bestand und mit Eisenkügelchen gefüllt war. Bei dem Versuch, den Lösungsmittelextrakt bei den oben angegebenen hohen Temperaturen umzusetzen, war das Reaktionsrohr nach 30 Minuten vollständig mit Koks verstopft, woraus man ersieht, daß das Verfahren in Gegenwart von freiem metallischem Eisen nicht durchgeführt werden kann.
  • Nach einer weiteren Ausführung der Erfindung kann die Reaktion in Gegenwart eines feinverteilten inerten, nicht katalytisch wirkenden Feststoffes durchgeführt werden, der vorzugsweise in Form eines dichten Wirbelschichtbettes gehalten wird, indem man die zu behandelnden Kohlenwasserstoffe in Dampfform mit einer ausreichenden Geschwindigkeit von unten nach oben durch das Bett strömen läßt.
  • Diese Ausführungsform hat den Vorteil der leichteren Regelung der Reaktionstemperatur, indem man den inerten Feststoff zur Aufnahme der durch die exotherme Reaktion entwickelten Wärme benutzt, wobei man im gesamten Wirbelschichtbett praktisch die gleiche Temperatur erhält.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann dieses Verfahren zur Entalkylierung aromatischer Verbindungen mit der Reformierung von Benzinen gekuppelt werden, indem die durch Fraktionierung des Hydroformierungsproduktes erhaltene aromatische Fraktion der Entalkylierung unterworfen wird, um aromatische Kohlenwasserstoffe von niedrigerer Siedelage zu gewinnen.
  • Nach dieser Ausführungsform der Erfindung werden Motortreibstoffe von höherer Flüchtigkeit und hoher Oktanzahl aus leichten Gasölen und verhältnismäßig niedrigsiedende Aromaten, wie Benzol, Toluol und die verschiedenen Xylolisomeren aus Schwerbenzinen gewonnen, indem man zuerst ein naphthenbasisches, zwischen 120 bis 232° siedendes Erdöldestillat mit Hilfe eines als Wirbelschichtbett vorliegenden Katalysators hydroformiert, aus dem Produkt eine Fraktion eines Motortreibstoffes sowie eine Fraktion von höhersiedenden alkylierten Aromaten abtrennt und letztere der erfindungsgemäßen Entalkylierung unterwirft.
  • Diese Entalkylierung wird vorzugsweise isotherm durchgeführt, indem man die alkylierten Aromaten von unten nach oben durch das Bett eines feinverteilten Feststoffes mit einer solchen Geschwindigkeit leitet, daß dieses in Form einer Wirbelschicht gehalten wird. Der inerte Feststoff nimmt die bei der exotherm verlaufenden Entalkylierung entwickelte Wärme auf, und infolge der Turbulenz des Wirbelschichtbettes ist die Temperatur über das gesamte Bett gleichmäßig verteilt, wodurch die Reaktion praktisch isotherm verläuft.
  • Wenn man in dieser Weise ein naphthenbasisches Kohlenwasserstofföl hydroformiert und anschließend die in diesem Verfahren erzeugten aromatischen Kohlenwasserstoffe entalkyliert, kann man das Verfahren so durchführen, daß es den zum Hydroformieren erforderlichen Wasserstoff selbst liefert, da bei der Hydroformierung naphthenischer Kohlenwasserstoffe ein Überschuß von Wasserstoff entsteht, der für die Entalkylierungsstufe zur Verfügung steht.
  • Ein naphthenisches Kohlenwasserstofföl mit den folgenden Kennwerten : D., ts6----0, 7874 Anilinpunkt, ° C.................. 54 Siedebeginn, ° C................. 140 10°/o Destillat 148, 0 50°/0-162, 0 90 °/o-....................-193, 0 Siedeende....................... 211, 0 CFR-Res. Oktanzahl.............. 39, 2 Aromaten, Volumprozent......... 14, 6 Naphthene, Volumprozent........ 46, 1 Paraffine, Volumprozent.......... 39, 3 wurde bei 482° und 13, 6 at in Gegenwart eines Katalysators hydroformiert, der 10 °/0 Molybdänoxyd auf einem aktivierten Tonerdeträger enthielt, und das Hydroformierungsprodukt wurde fraktioniert. Die im Bereich von 149 bis 232° siedende Fraktion war folgendermaßen zusammengesetzt : Aromatengehalt C7-Aromaten.............. 5 Volumprozent C8--15-C9--40-Cl0--20-Cul--10-Paraffine.................. 10 und wurde unter den folgenden Bedingungen von unten nach oben durch ein Bett feinteiliger inerter Feststoffe hindurchgeleitet :
    Bevor-
    zugte Bereich
    Verte
    Temperatur des Zu-
    führungsgutes, ° C.. 427 260 bis 538
    Druck, atü 40, 8 13, 6 bis 51, 0
    Temperatur, ° C 732 538 bis 760
    Kontaktzeit, Sekunden 9, 0 3, 0 bis 15, 0
    Gasgeschwindigkeit,
    cbm/cbm flüssiges
    Beschickungsgut... 712, 0 356, 0 bis 1248, 0
    Die Reaktionsprodukte hatten einer Analyse zufolge die folgende Zusammensetzung : Flüssigkeitsausbeute 80 Volumprozent des Beschickungsgutes Benzol..................... 24 °/0 Toluol ...................... 30% Xylol ....................... 44% Bei der Entalkylierung werden etwa 270 cbm Wasserstoff je cbm Behandlungsgut bei der stark exothermen Reaktion verbraucht, durch welche praktisch alle Seitenketten der aromatischen Ringe entfernt werden und Wasserstoff unter Bildung der entalkylierten aromatischen Ringe und der entsprechenden Paraffine angelagert wird. Die Wärmetönung dieser exothermen Reaktion liegt in der Größenordnung von 277 kcal je kg fliissiges Behandlungsgut. Wenn das Behandlungsgut z. B. in dem üblichen beheizten rohrförmigen Reaktionsgefäß auf anfängliche Reaktionstemperatur von etwa 650° erhitzt würde, so ist es klar, daß die Reaktion durchgehen « wurde, da die Reaktionswärme einen Temperaturanstieg um etwa 277°, d. h. auf 925° verursachen würde, wenn nicht gekühlt würde. Bei dem hier erfolgenden Einsatz der Feststoffe in Form eines Wirbelschichtbettes braucht die Beschickung nicht auf 650° vorerhitzt zu werden, sondern kann vielmehr bei einer Temperatur unterhalb der Temperatur des Reaktionsbeginnes, z. B. bei 427 bis 482°, in die Reaktionskammer eingeführt werden, und die Reaktionswärme der exothermen Reaktion, unterstützt von der Turbulenz des Wirbelschichtbettes, bringt dann das Reaktionsgut auf Reaktionstemperatur. So wird die Temperatur in der Reaktionskammer durch die Vorerhitzung des Behandlungsgutes geregelt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die oben erörterten Einzelheiten beschränkt. Natürlich vorkommende schwere Aromaten, wie Leuchtölextrakte, Heizölextrakte, katalytisch gespaltene Heizölfraktionen u. dgl., können ebenfalls mit der zur Entalkylierung dienenden hochsiedenden Fraktion des Hydroformierungsproduktes gemischt werden. Selbstverständlich können auch hochsiedende Hydroformierungsprodukte aus anderen Quellen verwendet werden sowie auch wasserstoffreiche Gase aus anderen Hydroformierungsanlagen, z. B. einer solchen, in welcher niedrigersiedende Produkte verarbeitet werden.
  • Die der erfindungsgemäßen Entalkylierung unterworfenen alkylierten Aromaten können aus jeder beliebigen Quelle stammen. Sie können z. B. bei der thermischen Reformierung von Schwerbenzinen anfallen. Ein wesentlicher Vorteil bei der erfindungsgemäßen Kombination von Hydroformierung und Entalkylierung liegt in der Verwendung der feinteiligen inerten Feststoffe in der Entalkylierungsstufe in Form eines Wirbelschichtbettes. Da die Hydroformierung stark endotherm verläuft, wurden die Katalysatoren hierbei bisher nur in Festbetten angewandt. In diesen aber tritt ein starker Temperaturabfall ein. Um diesen auszugleichen, war es bisher üblich, das Behandlungsgut auf Temperaturen vorzuerhitzen, bei denen die Gefahr einer Wärmespaltung des Behandlungsgutes bestand. Die erfindungsgemäße Arbeitsweise erlaubt die Einhaltung viel niedrigerer Vorheiztemperaturen für das der Hydroformierungszone zugeführte Behandlungsgut und eine entsprechende Verringerung der thermischen Spaltung in den Vorerhitzern.
  • PATENTANSPROCHE ; : 1. Verfahren zum thermischen Entalkylieren mono-oder bicyclischer aromatischer Kohlenwasserstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ausgangsstoffe bei Temperaturen von 593 bis 982° und unter Drücken von 20 bis 68 atü in Gegenwart von mindestens 1 Mol Wasserstoff je Atom Kohlenstoff der Alkylgruppe in Abwesenheit von freiem Eisen und anderen katalvtisch wirkenden Stoffen behandelt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß man die Dauer der Behandlungszeit nach der Gleichung bemißt : worin e die Zeit in Sekunden, f der gewünschte Umwandlungsgrad der aromatischen Verbindung, K die Reaktionskonstante für den umzusetzenden Stoff bei der betreffenden Temperatur und PH2 der Partialdruck des Wasserstoffes ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die überschüssige Reaktionswärme durch im Kreislauf geführte inerte Feststoffe, vorteilhaft Sand, abgeführt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion isotherm durchführt.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsgut einen reinen alkylierten monocyclischen oder bicyclischen aromatischen Kohlenwasserstoff oder ein Gemisch desselben verwendet, welches zwischen 93 und 316°, zweckmäßig zwischen 93 und 204°, siedet und vorzugsweise nicht mehr als 11 C-Atome enthalt.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsgut eine Mischung verwendet, die außerdem paraffinbasische Kohlenwasserstoffe entnält.
    7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsgut eine Fraktion verwendet, die aus den Produkten der thermischen oder katalytischen Umwandlung oder der thermischen Polym2risation von Monoolefinen oder aus einem Lösungsmittelextrakt einer Leuchtölfraktion von unbehandeltem Rohöl stammt.
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsgut eine aromatische Fraktion verwendet, die man durch Fraktionierung des Produktes erhält, das bei der katalytischen Reformierung, z. B. der Hydroformierung nach dem Wirbelschichtverfahren, eines Erdöldestillates, vorzugsweise eines naphthenbasischen Destillates von einem Siedebereich zwischen 121 und 232°, anfällt.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschrift Nr. 483 640.
    Entgegengehaltene ältere Rechte : Deutsches Patent Nr. 861 238.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1175212B (de) * 1960-05-09 1964-08-06 Shell Int Research Verfahren zur Entalkylierung aromatischer oder cycloaliphatischer Kohlenwasserstoffe unter Zu-satz wasserstoffhaltiger Gase
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