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DE1793449C2 - Verfahren zur Herstellung von Benzol,Methan und AEthan aus Diisopropylbenzole enthaltenden Kohlenwasserstoffgemischen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzol,Methan und AEthan aus Diisopropylbenzole enthaltenden Kohlenwasserstoffgemischen

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Publication number
DE1793449C2
DE1793449C2 DE1793449A DE1793449A DE1793449C2 DE 1793449 C2 DE1793449 C2 DE 1793449C2 DE 1793449 A DE1793449 A DE 1793449A DE 1793449 A DE1793449 A DE 1793449A DE 1793449 C2 DE1793449 C2 DE 1793449C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
benzene
hydrogen
production
alkylation
ethane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1793449A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1793449B1 (de
Inventor
Massimo Simonetta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societa Italiana Resine SpA SIR
Original Assignee
Societa Italiana Resine SpA SIR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societa Italiana Resine SpA SIR filed Critical Societa Italiana Resine SpA SIR
Publication of DE1793449B1 publication Critical patent/DE1793449B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1793449C2 publication Critical patent/DE1793449C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C4/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms
    • C07C4/08Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms by splitting-off an aliphatic or cycloaliphatic part from the molecule
    • C07C4/12Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms by splitting-off an aliphatic or cycloaliphatic part from the molecule from hydrocarbons containing a six-membered aromatic ring, e.g. propyltoluene to vinyltoluene
    • C07C4/14Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a larger number of carbon atoms by splitting-off an aliphatic or cycloaliphatic part from the molecule from hydrocarbons containing a six-membered aromatic ring, e.g. propyltoluene to vinyltoluene splitting taking place at an aromatic-aliphatic bond
    • C07C4/16Thermal processes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

3 4
Die aus dem Reaktor austretenden Produkte wer- Die Analyse der gasförmigen Produkte, einschließ-
den abgekühlt. Es werden 14 ml/Stunde eines flüssigen lieh nicht umgesetztem Wasserstoff, ergab folgende
Produktes erhalten, dessen Zusammensetzung gas- durchschnittliche Zusammensetzung: chromatographisch bestimmt wurde:
5 Wasserstoff 75,0%
Benzol 99,3 Gewichtsprozent Methan 16,7%
Toluol 0,4 Gewichtsprozent Äthan 8,3 %
Xylol 0,3 Gewichtsprozent Propan Spuren

Claims (2)

1 2 , Benzol bzw. Toluol bzw. Xylolen und noch höher- PatentansDrüche ■ siedenden Aromaten bestehen. Nach diesem Stand der Technik war es also nicht möglich, das komplexe Ausgangsmaterial in einem einzigen ^Durchgang in prak-
1. Verfahren zur Herstellung von Benzol, Me- 5 tisch reines Benzol, Methan und Äthan umzuwandeln, than und Äthan durch thermische Entalkylierung Die im Verfahren der Erfindung eingesetzten Di-Diisopropylbenzole enthaltender Kohlenwasser- isopropylbenzole enthaltenden Kohlenwasserstoffgestoffgemische bei erhöhter Temperatur und erhöh- mische werden als Bodenprodukte bei der Destillation tem Druck, dadurch [gekennzeichnet, von Cumol erhalten, das durch katalytische Alkyliedaß man das bei der Cumolherstellung durch kata- io rung von Benzol mit Propylen hergestellt wird. Das lytische Alkylierung von Benzol mit Propylen an- Verfahren der Erfindung wird in Abwesenheit von fallende Destillations-Bodenprodukt in einem Ent- festen Stoffen durchgeführt, die eine katalytische Wiralkylierungsreaktor bei Temperaturen von 600 bis kung auf die Reaktion haben könnten. Das Verfahren 8000C und Drücken von 30 bis 70 at mit Wasser- verläuft mit hoher Geschwindigkeit, hohen Umsätzen stoff in einem Molverhältnis von Wasserstoff zu 15 und äußerst selektiv. Das Reaktionsprodukt besteht dem Alkylbenzole enthaltenden Bodenprodukt zur Hauptsache aus Benzol und Methan, sowie gerin-(berechnet als Diisopropylbenzol) von 6:1 bis 20:1 geren Mengen Äthan. Dieses Ergebnis ist im Hinblick bei einer Verweilzeit von 0,5 bis 50 Sekunden be- auf das äußerst komplexe Gemisch der eingesetzten handelt. Kohlenwasserstoffe überraschend, die normalerweise
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 20 80 bis 85% Diisopropylbenzole enthalten, während zeichnet, daß die Verweilzeit 1 bis 30 Sekunden be- der Rest aus einem komplexen Gemisch von etwa 40 trägt. hochsiedenden Produkten besteht, wie durch gas-
chromatographische Analyse festgestellt wurde. Im
■ Verfahren der Erfindung wird die Bildung von offen
es kettigen Kohlenwasserstoffen sowie Koks vermieden.
—: Im Verfahren der Erfindung werden Röhrenreakto-
■ ' ren bevorzugt verwendet, in deren Boden das Kohlenwasserstoffgemisch und mindestens ein Teil des Wasserstoffs eingespeist werden. Zur Steuerung der ther-30 mischen Wirkungen der Umsetzung kann ein Teil des
.Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung Wasserstoffs bei niedrigeren Temperaturen seitlich von Benzol, Methan und Äthan durch thermische Ent- über den Reaktorkörper eingespeist werden,
alkylierung Diisopropylbenzole enthaltender Kohlen- Wasserstoff kann in reiner Form oder als Gaswasserstoffgemische bei erhöhter Temperatur und er- gemisch verwendet werden, das vorzugsweise mindehöhtem Druck, welches dadurch gekennzeichnet ist, 35 stens 70 % Wasserstoff enthält. Das Molverhältnis von daß man das bei der Cumolherstellung durch kataly- Wasserstoff zu Kohlenwasserstoffgemisch, berechnet tische Alkylierung von Benzol mit Propylen anfallende als Diisopropylbenzol, beträgt 6:1 bis 20:1. Die Destillations-Bodenprodukt in einem Entalkylierungs- Verweilzeit beträgt 0,5 bis 50 Sekunden, vorzugsreaktor bei Temperaturen von 600 bis 8000C und weise 1,0 bis 30 Sekunden.
Drücken von 30 bis 70 at mit Wasserstoff in einem 40 Das Beispiel erläutert die Erfindung.
Molverhältnis von Wasserstoff zu dem Alkylbenzole
enthaltenden Bodenprodukt (berechnet als Diiso- Beispiel
propylbenzol) von 6:1 bis 20:1 bei einer Verweilzeit
von 0,5 bis 50 Sekunden behandelt. " Es wird ein Röhrenreaktor aus einer Nickellegierung
Es war aus dein Stand der Technik an sich bekannt, 45 mit einem Durchmesser von 12 mm und einem effekdaß eine vollständige Entalkylierung höhermolekula- tiven Volumen von 50 ml verwendet, der mit Thermorer Aromaten in einem einzigen Verfahrensgang nicht elementen, Einrichtungen zur Zufuhr und Vorerhitzu erreichen ist. zung der Reaktionsteilnehmer, sowie Einrichtungen
Beispielsweise fällt bei dem in der britischen Pa- zum Kühlen und Wiedergewinnen der flüssigen Reaktentschrift 859 079 beschriebenen Verfahren bei der 50 tionsprodukte versehen ist.
Entalkylierung von C9_12-Ausgangsmaterial eine be- Die Kohlenwasserstoff beschickung besteht aus Ne-
trächtliche Menge einer schweren Fraktion an. Die benprodukten der Cumolherstellung durch kataly tinur unvollständig entalkylierten Ausgangsverbindun- sehe Alkylierung von Benzol mit Propylen. Auf gen sollea daher in die Entalkylierungszone zurück- Grund der gaschromatographischen Analyse hat die geführt werden. 55 Beschickung folgende Zusammensetzung in Gewichts-
Weiterhin wird in der Literatur, beispielsweise in prozent:
der USA.-Patentschrift 2 924 569 auf die Gefahr eines p-DiisopropylbenzoI 43,1 %
Abbaues der abgespaltenen Alkylreste bis zum Methan m-Diisopropylbenzöl 28,0 %
bei Verschärfung der Entalkyherungsbedingungen hm- o-Diisopropylbenzol 11,7°/°
gewiesen. Eine derartige Gefahr ist nun bei komplexen 60 leichtsiedende Produkte 0 5 0I
Beschickungen, welche eine Vielzahl höhermolekula- hochsiedende Produkte '.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'. 16,6 %
rer Aromaten enthalten, besonders groß.
Dieser Sachverhalt wird bestätigt durch die An- Das Kohlenwasserstoffgemisch wird in einer Menge
gaben in der deutschen Auslegeschrift 1 005 945 bzw.' von 28,0 ml/Stunde und der Wasserstoff in einer der entsprechenden britischen Patentschrift 712 440, 65 Menge von 68,5 Liter/Stunde eingespeist. Die Messunwonach aus einer komplexen Beschickung ein Ent- gen wurden bei Raumtemperatur durchgeführt. Im alkylierungsprodukt erhalten wird, welches in vier Reaktor wird ein Gesamtdruck von 40 at und eine verschiedene Fraktionen aufgetrennt wird, welche aus Reaktionstemperatur von 7200C aufrechterhalten.
DE1793449A 1967-09-20 1968-09-18 Verfahren zur Herstellung von Benzol,Methan und AEthan aus Diisopropylbenzole enthaltenden Kohlenwasserstoffgemischen Expired DE1793449C2 (de)

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DE1793449B1 DE1793449B1 (de) 1972-02-03
DE1793449C2 true DE1793449C2 (de) 1974-05-09

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FR (1) FR1598966A (de)
GB (1) GB1167479A (de)
NL (1) NL6813326A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1598966A (de) 1970-07-15
GB1167479A (en) 1969-10-15
NL6813326A (de) 1969-03-24
DE1793449B1 (de) 1972-02-03
US3517077A (en) 1970-06-23

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