DE10057737A1 - Bilderzeugungssonde - Google Patents
BilderzeugungssondeInfo
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Abstract
Eine CCD-Kamera (27) bildet ein Werkstück ab, um dessen Bilddaten zu erzeugen. Ein optisches Abbildungssystem (24, 25, 26) fokussiert ein Bild des Werkstücks auf die CCD-Kamera (27). Eine Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle (31) enthält zumindest ein Halbleiter-Lichtemissionsgerät zur Erzeugung von Abwärtsprojektionsbeleuchtungslicht, um das Werkstück von oben zu beleuchten. Ein optisches Beleuchtungssystem (29) vereinigt das Beleuchtungslicht von der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle (31) mit dem optischen Abbildungssystem, um das Beleuchtungslicht über das optische Abbildungssystem dem Werkstück zuzuführen. Diese optischen Bauteile sind auf einem Chassis (23) angebracht, um eine Bilderzeugungssonde (1) auszubilden, die in jedem Winkel als Meßsonde eines dreidimensionalen Prüfgeräts eingesetzt wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bilderzeugungssonde
zur Verwendung bei einem Bildprüfgerät, welches ein
Oberflächenmerkmal auf der Grundlage von Bilddaten mißt, die
erzeugt werden, wenn ein Werkstück abgebildet wird.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Bilderzeugungssonde,
die als Meßsonde eines dreidimensionalen Prüfgeräts verwendet
wird, so daß das dreidimensionale Prüfgerät als das
Bilderzeugungs-Prüfgerät dienen kann.
Ein bilderzeugendes Prüfgerät verwendet eine CCD-Kamera zu
dem Zweck, ein Bild eines Werkstücks direkt oder durch
Einsatz eines Mikroskops aufzunehmen, welches das Bild
vergrößert. Dann mißt es über eine Bildbearbeitungs- und
Arithmetikbearbeitung, die bei den erhaltenen Bilddaten
durchgeführt wird, Abmessungen von Teilen des Werkstücks. Bei
einem derartigen Bilderzeugungs-Prüfgerät ist die
Schwierigkeit vorhanden, daß sich die Qualität einer
Lichtquelle zur Beleuchtung des Werkstücks auf die Qualität
der erhaltenen Bilddaten auswirkt, beispielsweise die
Klarheit, und einen Einfluß auf die Meßgenauigkeit hat. Daher
muß die Lichtquelle zur Beleuchtung des Werkstücks
Beleuchtungslicht aussenden, das so gerichtet und so
gleichförmig ist, daß die Eigenschaften des Werkstücks sicher
festgestellt werden können.
Momentan bekannte Beleuchtungseinrichtungen zum Einsatz bei
einem Bilderzeugungs-Prüfgerät umfassen eine
Abwärtsprojektionsbeleuchtung, die Licht für ein Werkstück
über ein optisches Abbildungssystem zur Verfügung stellt, und
eine Ringbeleuchtung, die Licht um ein Werkstück herum aus
der Umgebung eines optischen Abbildungssystems zur Verfügung
stellt. Ein Bilderzeugungs-Prüfgerät verwendet häufig diese
beiden Beleuchtungen zusammen. Bei jeder dieser
Beleuchtungsarten wird herkömmlich eine Halogenlampe als
Lichtquelle eingesetzt.
Um ein dreidimensionales Prüfgerät als Bilderzeugungs-
Prüfgerät einzusetzen, wurde eine Bilderzeugungssonde als
Meßsonde des dreidimensionalen Prüfgeräts beim Stand der
Technik verwendet. Herkömmlich sind Bilderzeugungssonden an
der Z-Achse (Vertikalachse) befestigt, und können daher nicht
einfach mit anderen Sonden ausgetauscht werden,
beispielsweise einer Berührungssignalsonde. Dies liegt daran,
daß die Bilderzeugungssonde, die eine Halogenlampe als
Lichtquelle verwendet, relativ größere Abmessungen aufweist.
Darüber hinaus kann ein Lichtleiter dazu eingesetzt werden,
Licht von einer Lichtquelle in die Nähe des Werkstücks zu
leiten, um Wärmeeinflüsse von der Lichtquelle auszuschalten.
Die Größe der Lichtquelle, die Wärmeabstrahlung von dieser,
und der Weg zum Einführen des Beleuchtungslichtes erhöhen die
Probleme in der Hinsicht, eine Bilderzeugungssonde zur
Verfügung zu stellen, die einfach abnehmbar ist.
Weiterhin ist zu dem Zweck, eine Probe in jedem vorgegebenen
Winkel abzubilden, ein Mechanismus zum Verschwenken der
Bilderzeugungssonde zusätzlich erforderlich. Allerdings ist
ein Verschwenken der Bilderzeugungssonde schwierig, und zwar
infolge von Problemen in Bezug auf die Lasttrageigenschaften
des Schwenkmechanismus, und dieses Problem tritt zusätzlich
zu den voranstehend geschilderten Problemen in Bezug auf die
Beleuchtung auf (die Lichtquelle und den Lichteinführweg).
Daher ist es schwierig, eine Bilderzeugungssonde zu erzielen,
welche die Bedingungen erfüllt, daß die Möglichkeit vorhanden
ist, die Sonde auszutauschen (einfache Abnehmbarkeit), und
bei welcher jede Abbildungsrichtung eingestellt werden kann.
Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der
voranstehend geschilderten Schwierigkeiten entwickelt, und
ein Vorteil der Erfindung besteht daher in der Bereitstellung
einer Bilderzeugungssonde mit geringen Abmessungen, geringem
Gewicht, einfacher Abnehmbarkeit und einer je nach Wunsch
einstellbaren Abbildungsrichtung.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bilderzeugungssonde,
die bei einem dreidimensionalen Prüfgerät als dessen Meßsonde
angebracht werden kann. Die Bilderzeugungssonde weist ein
Festkörper-Bilderzeugungsgerät zur Abbildung eines Werkstücks
auf, um Bilddaten von dem Werkstück zu erzeugen; ein
optisches Abbildungssystem zum Fokussieren eines Bildes des
Werkstücks auf das Festkörper-Bilderzeugungsgerät; eine
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle, die zumindest ein
lichtemittierendes Halbleitergerät umfaßt, zur Erzeugung von
Abwärtsprojektionsbeleuchtungslicht, um das Werkstück zu
beleuchten; ein optisches Beleuchtungssystem zur Vereinigung
des Beleuchtungslichtes von der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle mit dem optischen
Abbildungssystem, um das Beleuchtungslicht dem Werkstück über
das optische Abbildungssystem zuzuführen; ein Chassis zum
Haltern des Festkörper-Bilderzeugungsgerätes, des optischen
Abbildungssystems, der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle
und des optischen Beleuchtungssystems, wobei eine bestimmte
Positionsbeziehung zwischen diesen Teilen aufrechterhalten
wird und ein Gehäuse zum Aufnehmen des Festkörper-
Bilderzeugungsgerätes, des optischen Abbildungssystems, der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und des optischen
Beleuchtungssystems, die auf dem Chassis gehaltert sind.
Bei der Bilderzeugungssonde gemäß der vorliegenden Erfindung
sind das Festkörper-Bilderzeugungsgerät, das optische
Abbildungssystem, die Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle
und das optische Beleuchtungssystem auf einem Chassis
gehaltert, und in einem Gehäuse aufgenommen, während eine
bestimmte Positionsbeziehung zwischen diesen Teilen
aufrechterhalten wird. Insbesondere besteht die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle aus einem oder mehreren
Halbleiter-Lichtemissionsgeräten. Daher kann die Lichtquelle
leichter ausgebildet werden, und kann einen extrem
niedrigeren Heizwert aufweisen, als dies bei Einsatz einer
Halogenlampe der Fall ist. Daher kann die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle in der Nähe anderer
Teile angeordnet sein, ohne daß hierdurch Probleme auftreten.
Die Verringerung des Raums zur Anordnung der Bauteile führt
dazu, daß eine kleine und leichte Bilderzeugungssonde
erhalten wird.
Das optische Abbildungssystem kann eine Objektivlinse
gegenüberliegend dem Werkstück und eine Fokussierlinse zum
Fokussieren des Lichts aufweisen, das von dem Werkstück
reflektiert wurde, und über die Objektivlinse an das
Festkörper-Bilderzeugungsgerät übertragen wird. Ein
Halbspiegel kann schräg zur optischen Achse des optischen
Abbildungssystems zwischen der Objektivlinse und der
Fokussierlinse vorgesehen sein. Das Beleuchtungslicht, das
von der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle ausgesandt wird,
wird dem Halbspiegel zugeführt und dort reflektiert, um das
Werkstück über die Objektivlinse zu beleuchten.
Die Bilderzeugungssonde gemäß der vorliegenden Erfindung kann
abnehmbar beispielsweise auf einem Sondenkopf des
dreidimensionalen Prüfgeräts angebracht sein, über einen
Montageblock oder einen Einspannblock. Der Montageblock kann
mit einer Verbindungsfunktion versehen sein, der dazu dient,
Eingangs/Ausgangssignale und die Stromversorgung für die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und das Festkörper-
Bilderzeugungsgerät durch Anbringung an den Sondenkopf bzw.
Lösen von diesem elektrisch anzuschließen bzw. zu
unterbrechen. Wenn die Bilderzeugungssonde an dem Sondenkopf
über den Einspannblock angebracht wird, kann der
Einspannblock einen Verbinder zur Verbindung mit
Eingangs/Ausgangssignalen und der Stromversorgung für die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und das Festkörper-
Bilderzeugungsgerät unabhängig von dem Einspannblock
aufweisen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung kann die Bilderzeugungssonde weiterhin eine
Ringbeleuchtungsquelle aufweisen, welche Halbleiter-
Lichtemissionsgeräte aufweist, die so angeordnet sind, daß
sie das optische Abbildungssystem umgeben, um ringförmiges
Beleuchtungslicht zum Beleuchten des Werkstücks aus der
Umgebung des optischen Abbildungssystems bereitzustellen. In
diesem Fall werden die Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle
und die Ringbeleuchtungslichtquelle selektiv oder
gleichzeitig eingeschaltet. Vorzugsweise wird die Abwärts-
und/oder die Ringbeleuchtungslichtquelle nur dann
eingeschaltet, wenn das Festkörper-Bilderzeugungsgerät zur
Abbildung bereit ist. Vorzugsweise wird das Beleuchtungslicht
von der Abwärtslichtquelle und/oder der
Ringbeleuchtungslichtquelle auf das Werkstück über eine
Diffusorplatte aufgestrahlt. Die Abwärts- und/oder die
Ringbeleuchtungslichtquelle kann mehrere Halbleiter-
Lichtemissionsgeräte aufweisen. In diesem Fall können die
mehreren Halbleiter-Lichtemissionsgeräte gleichzeitig, oder
blockweise, oder unabhängig gesteuert werden, damit sie so
ein- bzw. ausgeschaltet werden, daß die Helligkeit geändert
wird. Die Abwärts- und/oder die Ringbeleuchtungsquelle können
in einer Kartusche aufgenommen sein.
Vorzugsweise besteht das Chassis und/oder das Gehäuse aus
einer Magnesiumlegierung, die ein geringes Gewicht aufweist,
und gute Wärmeabstrahleigenschaften aufweist. Die
Bilderzeugungssonde gemäß der vorliegenden Erfindung weist
vorzugsweise ein Gewicht von 500 Gramm oder weniger auf.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1A und 1B eine Vorderansicht bzw. Seitenansicht einer
Bilderzeugungssonde gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Bilderzeugungssonde
entlang der Linie A-A in Fig. 1A;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht eines Chassis zur
Verwendung bei der Bilderzeugungssonde;
Fig. 4A bis 4D eine Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle
zum Einsatz bei der Bilderzeugungssonde;
Fig. 5A und 5B eine Seitenansicht, teilweise im
Querschnitt, bzw. eine Ansicht von unten einer
Ringbeleuchtungsquelle zur Verwendung bei der
Bilderzeugungssonde;
Fig. 6 eine Perspektivansicht eines Sondenkopfes zur
Aufnahme der dort angebrachten Bilderzeugungssonde;
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer Steuerung für die
Bilderzeugungssonde; und
Fig. 8A und 8B eine Vorderansicht bzw. Seitenansicht einer
Bilderzeugungssonde gemäß einer anderen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Nachstehend werden nunmehr unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung beschrieben. Fig. 1A ist eine
Vorderansicht einer Bilderzeugungssonde 1 gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und Fig. 1B ist
eine entsprechende Seitenansicht. Fig. 2 ist eine
Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in Fig. 1A.
Die Bilderzeugungssonde 1 weist ein Gehäuse 11 auf, einen
Montageblock 12, und eine Ringbeleuchtungsquelle 13. Das
Gehäuse 11 nimmt den Sondenkörper auf, der optische Bauteile
enthält, die nachstehend noch genauer erläutert werden. Der
Montageblock 11 ist auf dem oberen Endabschnitt des Gehäuses
11 vorgesehen, und ist abnehmbar an einem Sondenkopf eines
dreidimensionalen Prüfgeräts befestigt, das nicht dargestellt
ist. Die Ringbeleuchtungsquelle 13 ist an dem unteren
Endabschnitt des Gehäuses 11 angebracht.
Das Gehäuse 11 weist einen vorderen Deckel 21 und einen
hinteren Deckel 22 auf, die einen zylindrischen Raum
ausbilden. Dieser zylindrische Raum nimmt ein Chassis 23 auf,
das in Vertikalrichtung verläuft. Verschiedene optische und
andere Bauteile sind an diesem Chassis 23 so befestigt, daß
zwischen ihnen eine bestimmte Positionsbeziehung vorhanden
ist. Eine Objektivlinse 24 ist am unteren Endabschnitt des
Chassis 23 angeordnet, gegenüberliegend einem nicht
dargestellten Werkstück. Eine Fokussierungslinse 26 ist in
einem bestimmten Abstand oberhalb der Objektivlinse 24
angeordnet. Eine CCD-Kamera 27 ist noch weiter oben
angeordnet. Die Objektivlinse 24 und die Fokussierungslinse
26 weisen koaxiale optische Achsen auf, um ein optisches
Abbildungssystem auszubilden. Licht, das von dem Werkstück
reflektiert wird, und durch die Objektivlinse 24
hindurchgeht, wird durch die Fokussierungslinse 26 gesammelt,
und auf der lichtempfindlichen Oberfläche der CCD-Kamera (dem
Festkörper-Bilderzeugungsgerät) 27 fokussiert. Ein
Halbspiegel 25 ist schräg zur optischen Achse zwischen der
Objektivlinse 24 und der Fokussierungslinse 26 in diesem
optischen Abbildungssystem angeordnet. Der Halbspiegel 25
wird dazu verwendet, Licht zur Beleuchtung des Werkstücks in
das optische Abbildungssystem einzubringen, wie dies
nachstehend noch genauer erläutert wird.
Eine Abwärtsprojektionsbeleuchtungseinheit 28 ist hinter der
CCD-Kamera 27 vorgesehen, um Beleuchtungslicht nach unten zu
schicken. Die Abwärtsprojektionsbeleuchtungseinheit 28 weist
eine Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle 31 auf, die aus
mehreren Halbleiter-Lichtemissionsgeräten besteht, sowie eine
Beleuchtungslichtquelleneinheit 35. Letztere weist einen
Kondensor 32 auf, der an der Seite des Auslasses für das
Beleuchtungslicht von der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle 31 angebracht ist, eine
Diffusorplatte 33, und einen zylindrischen Körper 34.
Das Beleuchtungslicht, das von der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungseinheit 28 ausgesandt wird,
wird einer optischen Kupplungseinheit 29 zugeführt. Die
optische Kupplungseinheit 29 weist einen Spiegel 42 auf, der
die Ausbreitungsrichtung des diffusen Beleuchtungslichtes von
der Beleuchtungslichtquelleneinheit 35 in die
Horizontalrichtung umwandelt. Weiterhin weist sie eine Linse
43 auf, die das über den Spiegel 42 übertragene
Beleuchtungslicht sammelt, und einen zylindrischen Körper 44,
der den Spiegel 42 und die Linse 43 haltert. Das
Beleuchtungslicht, dessen Ausbreitungsrichtung an der
optischen Kupplungseinheit 29 in die Horizontalrichtung
umgewandelt wurde, wird dem Halbspiegel 25 in dem optischen
Abbildungssystem zugeführt. Das Beleuchtungslicht ändert
seine Ausbreitungsrichtung nach unten, wenn es an dem
Halbspiegel 25 reflektiert wird, und beleuchtet dann das
Werkstück über die Objektivlinse 24. Die
Beleuchtungslichtquelleneinheit 35 und die optische
Kupplungseinheit 29 bilden ein optisches Beleuchtungssystem.
Fig. 3 ist eine Querschnitts-Seitenansicht des Chassis 23.
Das Chassis 23 bildet einen Raum aus, der vertikal verläuft,
um das optische Abbildungssystem aufzunehmen. Dieser Raum ist
in Vertikalrichtung in drei Abschnitte unterteilt, die
jeweils ein Behälterteil bilden. Der oberste Abschnitt 51 ist
für die CCD-Kamera 27 gedacht, der mittlere Abschnitt 52 für
die Fokussierungslinse 26, und der unterste Abschnitt 53 für
den Halbspiegel 25. Hinter einem Ort zwischen den Abschnitten
52 und 53 ist eine kreisringförmige Halterung 54 vorgesehen,
die so vorspringt, daß sie die Abwärtsbeleuchtungseinheit 28
haltert. Hinter dem Abschnitt 53 ist eine Öffnung 55
vorgesehen, damit die optische Kupplungseinheit 29 damit
gekuppelt werden kann.
Die Fig. 4A bis 4D erläutern die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle 31 im einzelnen; Fig.
4A ist eine Ansicht von unten, Fig. 4B ist eine
Querschnitts-Seitenansicht, Fig. 4C ist eine Aufsicht, und
Fig. 4D ist eine Seitenansicht.
Wie aus den Figuren hervorgeht, weist die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle 31 mehrere LEDs
(lichtemittierende Dioden) 62 oder Halbleiter-
Lichtemissionsgeräte auf, die zweidimensional am Boden eines
scheibenförmigen Rahmens 61 angeordnet sind, der einen Rand
aufweist, der sich unten erstreckt. Die hintere oder obere
Oberfläche des Rahmens 61 haltert zwei scheibenförmige
gedruckte Leiterplatten 64, 65 über Pole 63. Die Leiterplatte
64 enthält die LEDs 62, die auf ihr angebracht sind, und die
Leiterplatte 65 enthält elektrische Bauteile 66, die auf ihr
angebracht sind, um einen Treiber für die LEDs 62
auszubilden. Die mehreren LEDs 62 sind wie in Fig. 4A
gezeigt in fünf Gruppen unterteilt. Die Zahl, die in jedem
Symbol angegeben ist, welches eine LED 62 darstellt, gibt die
Nummer der Gruppe an. Die LEDs 62 können getrennt
gruppenweise gesteuert werden.
Fig. 5A und 5B sind eine Seitenansicht, teilweise
geschnitten, und eine Ansicht von unten der
Ringbeleuchtungsquelle 13. Die Ringbeleuchtungsquelle 13
weist ein kreisringförmiges Gestell 71 auf, das einen Rand
aufweist, der sich nach unten erstreckt, und einen inneren
Boden, der nach innen verjüngt ausgebildet ist, und ist mit
mehreren LEDs 72 versehen, die Halbleiter-
Lichtemissionsgeräte bilden, die auf den inneren Boden des
Gestells 71 angeordnet sind, und in einer Kartusche
aufgenommen sind. Wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, umgibt
die Ringbeleuchtungsquelle 13 die Objektivlinse 24. Die
hintere Oberfläche der Lichtquelle 13 ist abnehmbar auf der
unteren Oberfläche des Chassis 23 angebracht, über eine
zylindrische Befestigungsvorrichtung 73, damit das Werkstück
aus der Umgebung der Objektivlinse 24 mit einem geeigneten
Beleuchtungsbereich und einer geeigneten Betriebsentfernung
beleuchtet werden kann. Die Anbringungsvorrichtung 73 kann
einen bekannten Teleskopmechanismus zum Einsatz in einem
Zoomobjektiv aufweisen, damit die Ringbeleuchtungsquelle 13
von Hand oder automatisch in die optimale Position zur
Beleuchtung des Werkstücks bewegt werden kann. Eine
Diffusorplatte 74 ist vorn an der Ringbeleuchtungsquelle 13
angebracht, damit das Werkstück gleichmäßig mit
Beleuchtungslicht beleuchtet werden kann.
Bei der wie voranstehend geschildert ausgebildeten
Bilderzeugungssonde wird das Beleuchtungslicht von der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle 31 durch die
Diffusorplatte 33 in Licht mit gleichmäßiger Helligkeit
umgewandelt. Das Licht wird dann dem optischen
Abbildungssystem über das optische Kupplungssystem 29
zugeführt, damit das Werkstück über die Objektivlinse 24 mit
vertikalem, abwärtsgerichtetem Beleuchtungslicht beleuchtet
werden kann. Ein Bild des Werkstücks, das von der CCD-Kamera
27 aufgenommen wird, wird dann nach außen in Form von
Bilddaten über einen Verbinder in dem Montageblock 12
ausgegeben.
Die Beleuchtungsquelleneinheit 35 der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungseinheit 28 ist in einer
Kartusche enthalten, und kann daher insgesamt angebracht und
ausgetauscht werden. Wenn zum Beispiel die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungseinheit 28 in Bezug auf die
Halterung 54 des Chassis 23 gleitbeweglich ausgebildet ist,
so läßt sich die Beleuchtungsquelleneinheit 35 einfach
abnehmen. Weiterhin ist die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungseinheit 28 selbst so
ausgebildet, daß sie fest an dem Chassis 23 angebracht werden
kann, und effizient die Wärme ableiten kann, die von der
Lichtquelle an das Chassis 23 abgestrahlt wird. Das Chassis
23 und die Deckel 21, 22 sind daher so ausgebildet, daß bei
ihnen eine Magnesiumlegierung eingesetzt wird, die bessere
Wärmeabstrahlungseigenschaften aufweist als beispielsweise
Kunststoff. Die Magnesiumlegierung kann mit einem thixotropen
Formgebungsverfahren ausgeformt werden. Tabelle 1 gibt
Eigenschaften der Magnesiumlegierung und anderer typischer
Materialien für die Druckgußformung an.
Die Magnesiumlegierung kann bis auf eine Dicke von 0,6 bis
1,2 mm ausgedünnt werden, und weist die Eigenschaft auf, daß
sie elektromagnetische Wellen abschirmt. Sie weist ein
besseres Wärmeleitvermögen auf als Kunststoff. Wenn das
Chassis 23 und die Deckel 21, 22 aus einer Magnesiumlegierung
hergestellt werden, so kann das Gesamtgewicht der
Bilderzeugungssonde 1 auf 500 Gramm oder weniger verringert
werden (sogar 400 Gramm oder weniger, wenn eine weitere
Verringerung der Dicke erzielt werden kann). Hierdurch kann
auch die elektromagnetische Abschirmung verbessert werden,
und gleichzeitig die Wärmeabstrahlungseigenschaften.
Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die
Bilderzeugungssonde 1 so ausgebildet, daß sie ein geringes
Gewicht aufweist, und darüber hinaus kann sie, wie dies in
Fig. 6 gezeigt ist, auf der Spitze eines Drehgelenks 82
angebracht werden, das oben an einem Sondenkopf 81 eines
dreidimensionalen Prüfgeräts angeordnet ist, über den
Montageblock 12. Die Aufgabe des Montageblocks 12 besteht
darin, die Bilderzeugungssonde 1 zu haltern. Darüber hinaus
hat er die Aufgabe, die elektrischen Verbindungen zur
CCD-Kamera und zu den Beleuchtungslichtquellen zur Verfügung
zu stellen (also Strom zuzuführen, und Videosignale zu
übertragen). Wenn die Bilderzeugungssonde 1 auf dem
Sondenkopf 81 über den Montageblock 12 gehaltert ist, kann
sie gedreht und um jeden Winkel verschwenkt werden. Der
Sondenkopf 81 ist beispielsweise auf der Z-Achse des
dreidimensionalen Prüfgeräts gehaltert. Daher kann durch das
Anbringen bzw. Lösen des Sondenkopfes 1 an bzw. von dem
Sondenkopf 81 erreicht werden, daß gleichzeitig die
elektrischen Verbindungen bereitgestellt bzw. unterbrochen
werden. Wenn zusätzlich die Ringbeleuchtungsquelle 13
eingesetzt wird, kann die Versorgungsspannung für die
Ringbeleuchtungsquelle 13 über den Verbinder 14 geliefert
werden, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist.
Bei den beiden Beleuchtungslichtquellen in der
Bilderzeugungssonde 1, nämlich der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle 31 bzw. der
Ringbeleuchtungsquelle 13, erfolgt eine unabhängige
Helligkeitseinstellung durch eine Beleuchtungssteuereinheit
91, die in Fig. 7 dargestellt ist. Die
Beleuchtungssteuereinheit 91 steuert das Einschalten bzw.
Ausschalten der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle 31 und
der Ringbeleuchtungsquelle 13 entweder einzeln oder
gemeinsam. Sie legt auch das Ein- bzw. Ausschalten oder die
Helligkeitseinstellung der LEDs 62 und 72 fest, die in den
Beleuchtungslichtquellen vorgesehen sind, und zwar insgesamt
oder getrennt, oder blockweise. Beispielsweise steuert sie
Abwärtsbeleuchtungslichtquelle 31, die wie in Fig. 4 gezeigt
in fünf Blöcke unterteilt ist, auf solche Weise, daß das Ein-
bzw. Ausschalten so festgelegt wird, daß die Helligkeit
blockweise eingestellt wird.
Die Halbleiter-Lichtemissionsgeräte zur Verwendung bei der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle 31 und der
Ringbeleuchtungsquelle 13 können LDs (Laserdioden) anstelle
von LEDs verwenden. Die Halbleiter-Lichtemissionsgeräte
können so ausgewählt sein, daß sie Licht mit einer einzigen
und identischen Farbe aussenden, beispielsweise Rot, Grün
oder Weiß, oder Licht mit einer Kombination dieser Farben.
Licht mit einer Farbe, die für das betreffende Werkstück
geeignet ist, kann ausgewählt werden, wenn Licht mit
unterschiedlichen Farben ausgesandt werden kann.
Wie dies in Fig. 7 gezeigt ist, wird die CCD-Kamera 27 durch
eine Kamerasteuereinheit 92 gesteuert. Wenn die
Beleuchtungssteuereinheit 91 ein Bilderzeugungssignal von der
Kamerasteuereinheit 92 empfängt, steuert sie die
Beleuchtungsquellen 31 und 13 so, daß sie nur zum Zeitpunkt
der Bilderzeugung eingeschaltet werden, um so die
Wärmeabstrahlung zu verringern, die von den
Beleuchtungsquellen 31 und 13 ausgeht. Die
Beleuchtungssteuereinheit 91 und die Kamerasteuereinheit 92
können von einer dreidimensionalen Steuerung gesteuert
werden, die in den Figuren nicht dargestellt ist.
Der Montageblock 12 kann automatisch an dem Sondenkopf 31
angebracht oder von diesem weggenommen werden (automatisches
Ändern der Sonde). Wenn diese automatische
Anbringungs/Abnehmfunktion nicht eingesetzt wird, kann ein
Einspannblock 15 wie in Fig. 8 dargestellt vorgesehen
werden, statt des Montageblocks 12. Wenn der Einspannblock 15
vorgesehen ist, können das Bilderzeugungssignal von der
CCD-Kamera 27 sowie die Stromversorgung und dergleichen für
die Beleuchtungslichtquellen 31 und 13 über einen
zusätzlichen Verbinder 16 ein- und ausgegeben werden. Auf
diese Weise wird, nachdem der Einspannblock 15 der
Bilderzeugungssonde 1 von Hand an der Z-Achse des
dreidimensionalen Prüfgeräts angebracht wurde, der Verbinder
16 so angeschlossen, daß er eine Verbindung für verschiedene
elektrische Signale zur Verfügung stellt. Diese Operationen
können durch einen einzigen Vorgang durchgeführt werden, was
dazu führt, daß hervorragende Eigenschaften in Bezug auf das
Anbringen bzw. das Abnehmen erzielt werden.
Wie aus den voranstehenden Ausführungen deutlich geworden
sein sollte, können mit der vorliegenden Bilderzeugungssonde
folgende Eigenschaften erzielt werden:
- 1. Es kann eine kleine und leichte Bilderzeugungssonde zur Verfügung gestellt werden, die automatisch mit denselben Betriebseigenschaften ausgetauscht werden kann wie die herkömmliche Berührungssonde, und die in dem dreidimensionalen Prüfgerät eingesetzt werden kann, und dergleichen, um eine berührungslose Messung durchzuführen, oder eine Messung, bei welcher eine Berührung erfolgt, aufeinanderfolgend und automatisch.
- 2. Sie kann an dem Sondenkopf ebenso einfach angebracht werden, wie dies bei der herkömmlichen Berührungssonde erfolgt. Daher kann die Bilderzeugungssonde einfach mit jedem Drehwinkel und jedem Schrägwinkel betrieben werden. Daher kann das Werkstück aus jeder Orientierung und mit extrem erhöhter Flexibilität gemessen werden.
- 3. Zusätzlich zu den voranstehend geschilderten Auswirkungen, können die Abwärtsbeleuchtungslichtquelle und die Ringbeleuchtungslichtquelle je nach Wahl geschaltet werden. Daher kann ein Bild mit hoher Qualität aufgenommen werden, wodurch die Meßgenauigkeit verbessert wird.
- 4. Die Beleuchtungslichtquelle wird notwendigerweise nur zum Zeitpunkt der Bilderzeugung eingeschaltet. Hierdurch kann die Wärmeabstrahlung unterdrückt werden, welche die Genauigkeit des Bilderzeugungssystems beeinträchtigen könnte, so daß die Meßgenauigkeit verbessert werden kann.
- 5. Die Beleuchtungslichtquelle umfaßt mehrere Halbleiter-Lichtemissionsgeräte, die so gesteuert werden können, daß sie so ein- bzw. ausgeschaltet werden, daß die Helligkeit unabhängig eingestellt, wird, oder aber gruppenweise. Daher kann die Beleuchtung in jeder Richtung erzielt werden, um so ein Bild mit hoher Qualität aufzunehmen.
- 6. Die Beleuchtungslichtquelle kann auch einstückig ausgebildet sein (in einer Kartusche aufgenommen sein). Dies führt dazu, daß Wartungs- und Austauscharbeiten vereinfacht werden.
- 7. Das Chassis und die Deckel können aus einer Magnesiumlegierung bestehen. Hierdurch wird eine austauschbare Bilderzeugungssonde mit einem Gewicht von 500 Gramm oder weniger erzielt, die bei Messungen eingesetzt werden kann, und deren Handhabbarkeit ebenso gut ist wie bei den herkömmlichen Berührungssonden.
Wie aus den voranstehenden Ausführungen deutlich geworden
sein sollte, weist die Abwärtsbeleuchtungslichtquelle gemäß
der vorliegenden Erfindung Halbleiter-Lichtemissionsgeräte
auf, und zwar eines oder mehrere. Daher kann die Lichtquelle
mit geringerem Gewicht ausgebildet werden, und mit extrem
verringertem Heizvermögen, als dies beim Einsatz einer
Halogenlampe der Fall ist. Daher läßt sich erreichen, daß ein
erheblich kleinerer Raum zur Anordnung der erforderlichen
Bauteile vorhanden ist, und daher eine kleine und leichte
Bilderzeugungssonde zur Verfügung gestellt werden kann.
Nachdem die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
erläutert wurden, werden Fachleuten auf diesem Gebiet andere
Ausführungsformen und Abänderungen auffallen. Die Erfindung
ist daher nicht auf die geschilderten Ausführungsformen
beschränkt, sondern ist nur durch Wesen und Umfang der
vorliegenden Erfindung eingeschränkt, die sich aus der
Gesamtheit der vorliegenden Anmeldungsunterlagen ergeben, und
von den beigefügten Patentansprüchen umfaßt sein sollen.
Claims (17)
1. Bilderzeugungssonde, welche aufweist:
ein Festkörper-Bilderzeugungsgerät zur Abbildung eines Werkstücks, um von diesem Bilddaten zu erzeugen;
ein optisches Abbildungssystem zum Fokussieren eines Bildes des Werkstücks auf das Festkörper- Bilderzeugungsgerät;
eine Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle, die zumindest ein Halbleiter-Lichtemissionsgerät aufweist, zur Erzeugung von Abwärtsprojektionsbeleuchtungslicht, um das Werkstück zu beleuchten;
ein optisches Beleuchtungssystem zum Vereinigen des Beleuchtungslichtes von der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle mit dem optischen Abbildungssystem, um das Beleuchtungslicht über das optische Abbildungssystem dem Werkstück zuzuführen;
ein Chassis zum Haltern des Festkörper- Bilderzeugungsgeräts, des optischen Abbildungssystems, der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und des optischen Beleuchtungssystems, wobei zwischen diesen Teilen eine bestimmte Positionsbeziehung aufrechterhalten wird; und
ein Gehäuse zum Aufnehmen des Festkörper- Bilderzeugungsgeräts, des optischen Abbildungssystems, der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und des optischen Beleuchtungssystems, die auf dem Chassis gehaltert sind,
wobei die Bilderzeugungssonde als Meßsonde dient, die an einem dreidimensionalen Prüfgerät anbringbar ist.
ein Festkörper-Bilderzeugungsgerät zur Abbildung eines Werkstücks, um von diesem Bilddaten zu erzeugen;
ein optisches Abbildungssystem zum Fokussieren eines Bildes des Werkstücks auf das Festkörper- Bilderzeugungsgerät;
eine Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle, die zumindest ein Halbleiter-Lichtemissionsgerät aufweist, zur Erzeugung von Abwärtsprojektionsbeleuchtungslicht, um das Werkstück zu beleuchten;
ein optisches Beleuchtungssystem zum Vereinigen des Beleuchtungslichtes von der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle mit dem optischen Abbildungssystem, um das Beleuchtungslicht über das optische Abbildungssystem dem Werkstück zuzuführen;
ein Chassis zum Haltern des Festkörper- Bilderzeugungsgeräts, des optischen Abbildungssystems, der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und des optischen Beleuchtungssystems, wobei zwischen diesen Teilen eine bestimmte Positionsbeziehung aufrechterhalten wird; und
ein Gehäuse zum Aufnehmen des Festkörper- Bilderzeugungsgeräts, des optischen Abbildungssystems, der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und des optischen Beleuchtungssystems, die auf dem Chassis gehaltert sind,
wobei die Bilderzeugungssonde als Meßsonde dient, die an einem dreidimensionalen Prüfgerät anbringbar ist.
2. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das optische
Abbildungssystem aufweist:
eine Objektivlinse gegenüberliegend dem Werkstück; und
eine Fokussierungslinse zum Fokussieren von Licht, das von dem Werkstück reflektiert und durch die Objektivlinse hindurchgelassen wird, auf dem Festkörper- Bilderzeugungsgerät,
wobei das optische Beleuchtungssystem einen Halbspiegel aufweist, der schräg zur optischen Achse zwischen der Objektivlinse und der Fokussierungslinse in dem optischen Abbildungssystem vorgesehen ist, um das von der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle ausgesandte Beleuchtungslicht zu reflektieren, und es über die Objektivlinse dem Werkstück zuzuführen.
eine Objektivlinse gegenüberliegend dem Werkstück; und
eine Fokussierungslinse zum Fokussieren von Licht, das von dem Werkstück reflektiert und durch die Objektivlinse hindurchgelassen wird, auf dem Festkörper- Bilderzeugungsgerät,
wobei das optische Beleuchtungssystem einen Halbspiegel aufweist, der schräg zur optischen Achse zwischen der Objektivlinse und der Fokussierungslinse in dem optischen Abbildungssystem vorgesehen ist, um das von der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle ausgesandte Beleuchtungslicht zu reflektieren, und es über die Objektivlinse dem Werkstück zuzuführen.
3. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin
ein Montageblock zum abnehmbaren Anbringen der
Bilderzeugungssonde an einem Sondenkopf des
dreidimensionalen Prüfgeräts vorgesehen ist, wobei der
Montageblock eine Verbinderfunktion zur elektrischen
Verbindung mit bzw. Unterbrechung von der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und dem Festkörper-
Bilderzeugungsgerät aufweist, durch Anbringen an dem
Sondenkopf bzw. Abnehmen von diesem.
4. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin
vorgesehen sind:
ein Einspannblock, der abnehmbar auf einem Sondenkopf des dreidimensionalen Prüfgeräts angebracht ist; und
ein Verbinder zum elektrischen Verbinden mit der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und dem Festkörper- Bilderzeugungsgerät.
ein Einspannblock, der abnehmbar auf einem Sondenkopf des dreidimensionalen Prüfgeräts angebracht ist; und
ein Verbinder zum elektrischen Verbinden mit der Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und dem Festkörper- Bilderzeugungsgerät.
5. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin
eine Ringbeleuchtungslichtquelle vorgesehen ist, welche
Halbleiter-Lichtemissionsgeräte aufweist, die so
angeordnet sind, daß sie das optische Abbildungssystem
umgeben, um ringförmiges Beleuchtungslicht zum
Beleuchten des Werkstücks aus der Umgebung des optischen
Abbildungssystems zu erzeugen, wobei die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle und die
Ringbeleuchtungsquelle selektiv oder gleichzeitig
aktiviert werden.
6. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle nur dann
eingeschaltet ist, wenn das Festkörper-
Bilderzeugungsgerät zur Abbildung bereit ist.
7. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Ringbeleuchtungsquelle nur dann eingeschaltet ist, wenn
das Festkörper-Bilderzeugungsgerät zur Abbildung bereit
ist.
8. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Beleuchtungslicht von der
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle auf das Werkstück
über eine Diffusorplatte aufgestrahlt wird.
9. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Beleuchtungslicht von der Ringbeleuchtungsquelle auf das
Werkstück über eine Diffusorplatte aufgestrahlt wird.
10. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle mehrere
Halbleiter-Lichtemissionsgeräte umfaßt.
11. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Ringbeleuchtungslichtquelle mehrere Halbleiter-
Lichtemissionsgeräte umfaßt.
12. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren
Halbleiter-Lichtemissionsgeräte gleichzeitig, oder
blockweise, oder unabhängig voneinander gesteuert
werden, um ein- bzw. ausgeschaltet zu sein, und/oder die
Helligkeit zu ändern.
13. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren
Halbleiter-Lichtemissionsgeräte gleichzeitig, oder
blockweise, oder unabhängig voneinander gesteuert
werden, um ein- bzw. ausgeschaltet zu sein, und/oder die
Helligkeit zu ändern.
14. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Abwärtsprojektionsbeleuchtungsquelle in einer Kartusche
aufgenommen ist.
15. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Ringbeleuchtungsquelle in einer Kartusche aufgenommen
ist.
16. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Chassis
und/oder das Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung
besteht.
17. Bilderzeugungssonde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Bilderzeugungssonde ein Gewicht von 500 Gramm oder
weniger aufweist.
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