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Hintergrund der Erfindung
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(1) Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Bilderfassungsvorrichtung, wie
beispielsweise eine digitale Vergrößerungsbeobachtungsvorrichtung
oder ein Mikroskop, das ein vergrößertes Bild
aufnimmt und anzeigt.
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(2) Beschreibung des Standes der Technik
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Beispiele
einer Bilderfassungsvorrichtung, die ein Objekt (beispielsweise
eine Probe, wie beispielsweise eine winzige Substanz, ein Werkstück oder
dergleichen) auf eine vergrößerte Weise anzeigt,
umfassend ein optisches Mikroskop, ein digitales Mikroskop und dergleichen,
wobei jedes eine optische Linse einsetzt. In dem digitalen Mikroskop empfängt
eine Lichterfassungseineinrichtung, wie beispielsweise ein CCD,
das elektrisch ein Bild für jedes Pixel liest, die in einer
zweidimensionalen Form angeordnet sind, Licht, das von einem Beobachtungsziel
reflektiert wird oder dadurch übertragen bzw. übersandt
wird, das von einem Beobachtungsziel-Halteteil gehalten wird, auf
das ein optisches System Licht emittiert, und ein Displayteil, wie
beispielsweise ein Display, zeigt das Bild, das elektrisch gelesen
wird, an (vgl. beispielsweise
JP 2006-030969 A ).
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Typischerweise
ist die obige Bilderfassungsvorrichtung zum Zwecke des Aufnehmens
eines Bildes eines unbewegten Objektes gestaltet, um das unbewegte
Objekt zu beobachten. Mit anderen Worten ist die Bilderfassungsvorrichtung
zum Aufnehmen eines Bildes eines bewegten Objekts nicht geeignet.
In einem Fall, bei dem die Bilderfassungsvorrichtung zur Diagnose
einer Ursache einer Fehlfunktion verwendet wird, die beispielsweise
in einer Herstellungslinie in einer Fabrik auftritt, besteht ein
Bedarf darin, nacheinander Bilder eines bewegten Objekts aufzunehmen.
In diesem Fall wurde herkömmlicherweise eine Hochgeschwindigkeitsspezialerfassungskamera,
wie beispielsweise eine Hochgeschwindigkeitskamera, zum nacheinander
Aufnehmen von Bildern verwendet. Allerdings ist eine solche Hochgeschwindigkeitsbildaufnahmekamera
im Allgemeinen teuer und wird nicht alltäglich verwendet.
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Folglich
ist die Verwendung einer Hochgeschwindigkeitsbildaufnahmekamera
hinsichtlich der Kosten, der Handhabung und Wartung nicht effizient.
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Wenn
die herkömmliche Bilderfassungsvorrichtung zum Aufnehmen
eines Bildes mit einer hohen Geschwindigkeit verwendet wird, tritt
ferner das Problem einer unzureichenden Lichtmenge auf.
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Genauer
gesagt, wenn die Bilderfassungsvorrichtung zum Zwecke der Verwendung
einer Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme verwendet wird, wird ein
Arbeitsabstand von der Kamera zum Objekt beträchtlich lang,
verglichen mit einem Fall, bei dem die Bilderfassungsvorrichtung
für den Verwendungszweck einer Normalvergrößerungsbeobachtung
verwendet wird. Folglich verringert sich die Lichtmenge, die zum
Objekt auszustrahlen ist, umgekehrt proportional zum Quadrat eines
Abstandes.
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Ferner,
wenn die Bildaufnahmegeschwindigkeit größer wird,
verringert sich die Lichtmenge relativ. In der Bilderfassungsvorrichtung
beträgt die Bildaufnahmegeschwindigkeit pro Bild ungefähr
1/30th Sekunde wie in dem Fall einer normalen Videokamera. Auf der
anderen Seite nimmt die Hochgeschwindigkeitsbildaufnahmekamera ein
Bild in einer extrem kurzen Zeit in einem Bereich von 1/1000th Sekunde bis
1/10000th oder 1/1000000th Sekunde auf. Aus diesem Grund benötigt
die Hochgeschwindigkeitsbildaufnahmekamera ein relativ hohes Niveau
einer Beleuchtungsstärke pro Bildeinheit bzw. Frame-Einheit.
Herkömmlicherweise muss ein separater Beleuchtungsaufbau
unabhängig von der Kamera vorbereitet bzw. eingerichtet
werden. Dabei umfassen Beispiele des Beleuchtungsaufbaus eine Lichtquelle, die
im Stande ist, ein starkes Licht kontinuierlich auszustrahlen, wie
beispielsweise eine Halogenlampe oder Metalldampflampe, ein Blitzlicht,
das im Stande ist, eine hohe Beleuchtung lediglich in einem kurzen Zeitraum
zu erzielen, eine Lichtquelle, die einen gepulsten Laser synchron
mit einer Bildaufnahmeperiode ausstrahlt, und dergleichen. Allerdings
ist ein solcher Beleuchtungsaufbau im Allgemeinen teuer. Ferner
werden Arbeitsabläufe, wie beispielsweise Installation
des Beleuchtungsaufbaus oder die Einstellung der Lage eines Ziels,
das mit Licht zu bestrahlen ist, für einen Benutzer beschwerlich.
In Abhängigkeit von Arten von Lichtquellen ist ferner eine
Bestimmte Lichtquelle hinsichtlich der Beleuchtungsstärke
nicht befriedigend.
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Andererseits
ist eine andere Lichtquelle hinsichtlich der Beleuchtungsstärke
zufriedenstellend, aber ist hinsichtlich der Farbwiedergabe nicht
zufriedenstellend. Folglich müssen diese Lichtquellen selektiv
gemäß dem Verwendungszweck verwendet werden. Allerdings
ist eine solche Lichtquelle im Allgemeinen von einer befestigten
Art; folglich wird ein Arbeitsschritt zum Austauschen der Lichtquelle
für einen Benutzer beschwerlich. Folglich müssen
eine Vielzahl von Beleuchtungsaufbauten, die sich voneinander unterscheiden,
eingerichtet werden, was eine weitere Erhöhung von Kosten
und Anstrengung zur Folge hat.
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Ferner,
wenn eine große Menge von Beleuchtungslicht für
ein Objekt erhalten werden soll, das einen langen Arbeitsabstand
aufweist, wird ein Zentrumsabschnitt des Beleuchtungslichts dunkel, so
dass die Beleuchtungslichtmenge abnimmt. Folglich tritt ein Problem
einer sogenannten Hohlfehlbeleuchtung auf.
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Wie
es in 23 genauer gezeigt ist, sammelt
eine Lichtsammellampe Licht direkt für einen Lichtleiter 61A.
Da in diesem Aufbau eine Lichtausstrahlungsröhre von einer
Lichtquelle selbst als ein Schatten fungiert, wird das Licht, das
von der Lampe ausgestrahlt wird, von einem Reflektor reflektiert,
und fällt anschließend auf den Lichtleiter 61A in
Richtungen, die durch Pfeilmarkierungen A und B gezeigt sind.
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Wenn
das Licht zur weiter entfernten Seite durch den Lichtleiter 61A ausgestrahlt
wird, wird ein Zentrum der Ausstrahlung an der weiter entfernten Seite
dunkel, d. h. eine Hohlfehlbeleuchtung tritt an der weiter entfernten
Seite aufgrund des Fehlens einer optischen Komponente parallel mit
einer optischen Achse auf. Folglich wird das Problem einer Hohlfehlbeleuchtung
bezüglich eines Objekts, das einen großen Arbeitsabstand
bzw. Gebrauchsabstand aufweist, offensichtlich. Folglich kann das
Objekt nicht einfach mit einer ausreichenden Beleuchtungslichtmenge
bestrahlt werden.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben beschriebenen
herkömmlichen Probleme erdacht. Eine prinzipielle Aufgabe
der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine preiswerte Bilderfassungsvorrichtung
bereitzustellen, die im Stande ist, nicht nur ein Bild eines unbewegten
Objekts, sondern auch ein Bild eines sich bewegenden Objekts mit
der Verwendung einer geeigneten Beleuchtungslichtmenge aufzunehmen.
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Um
diese Aufgabe zu lösen, stellt die vorliegende Erfindung
eine Bilderfassungsvorrichtung zum Aufnehmen eines Bildes eines
Beobachtungsziels bereit. Die Bilderfassungsvorrichtung enthält
einen Kopfabschnitt, einen Hauptkörperabschnitt und einen Kabelabschnitt.
Der Kopfabschnitt enthält ein Bildaufnahmemodul, das darin
einen Bilderfassungsteil zum Aufnehmen eines Bildes umfasst, ein
Linsenmodul, das mit dem Bildaufnahmemodul verbunden ist und darin
eine optische Linse umfasst, die optisch mit dem Bilderfassungsteil
gekoppelt ist, und einen Beleuchtungsteil, der ein Beobachtungsziel
eines Bildes, das auf dem Bilderfassungsteil durch das Linsenmodul
ausgebildet wird, beleuchtet. Der Hauptkörperabschnitt
enthält eine Beleuchtungslichtquelle, die Beleuchtungslicht
dem Beleuchtungsteil zuführt, einen Bilderfassungssteuerteil,
der ein Bilderfassungssteuersignal zum Steuern des Bilderfassungsteils
erzeugt und anschließend das Bilderfassungssteuersignal
zum Bilderfassungsteil überträgt, und einen Bildverarbeitungsteil,
der eine Bildverarbeitung auf einem vergrößerten
Bild, das von dem Bilderfassungsteil aufgenommen wird, durchführt.
Der Kabelabschnitt enthält ein Beleuchtungslichtzuführkabel, das
die Beleuchtungslichtquelle in dem Hauptkörperabschnitt
und den Beleuchtungsteil in dem Kopfabschnitt verbindet und das
Beleuchtungslicht von der Beleuchtungslichtquelle einem Beobachtungszielbereich über
das Linsenmodul zuführt, und ein Signalübertragungskabel,
welches das Bilderfassungssteuersignal von dem Bilderfassungssteuerteil
in dem Hauptkörperabschnitt zum Bilderfassungsteil in dem Kopfabschnitt überträgt
und ferner ein Bildsignal von dem Bilderfassungsteil zum Bildverarbeitungsteil
in dem Hauptkörperabschnitt überträgt.
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Der
Kabelabschnitt verbindet den Hauptkörperabschnitt und den
Kopfabschnitt. Hierin ist das Linsenmodul eines solches eines ersten
Linsenmoduls, das darin eine optische Linse für eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung
umfasst, und eines zweiten Linsenmoduls, das darin eine optische
Linse für eine Vergrößerungsbeobachtung
umfasst, das selektiv am Kopfabschnitt angebracht ist. In einem
Fall, bei dem das erste Linsenmodul am Kopfabschnitt angebracht
ist, ist der Beleuchtungsteil eine erste Linsenbeleuchtungseinheit,
die einen Arbeitsabstand des Beleuchtungslichts zum Beleuchten eines
Bereichs, von dem ein Bild aufgenommen wird, durch das erste Linsenmodul,
einstellt, und die erste Linsenbeleuchtungseinheit ist an dem Kopfabschnitt
angebracht.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung wird die Hochgeschwindigkeitsbildaufnahmefunktion
zur Bilderfassungsvorrichtung hinzugefügt, was zu einer Verbesserung
der Benutzerfreundlich führt. Im Besonderen kann ein geeignetes
Linsenmodul selektiv an der Bilderfassungsvorrichtung gemäß dem
Verwendungszweck einer Beobachtung angebracht werden. Folglich kann
die einzige Bilderfassungsvorrichtung für den Verwendungszweck
einer Vergrößerungsbeobachtung und für
den Verwendungszweck einer Hochgeschwindigkeitsbeobachtung verwendet werden.
In dem Fall, bei dem die Bilderfassungsvorrichtung für
den Verwendungszweck einer Hochgeschwindigkeitsbeobachtung verwendet
wird, was einen hohen Beleuchtungsgrad verglichen mit dem Fall erfordert,
bei dem die Bilderfassungsvorrichtung für den Verwendungszweck
einer Vergrößerungsbeobachtung verwendet wird,
ermöglicht die Vorbereitung bzw. Einrichtung der getrennten
ersten Linsenbeleuchtungseinheit eine Projektion einer zufriedenstellenden
Menge von Beleuchtungslicht auf einen Bereich, von dem ein Bild
aufgenommen wird.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bilderfassungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2A zeigt
einen Aufbau, bei dem ein Bilderfassungssystem einen Kabelabschnitt
annimmt, bei dem ein Beleuchtungslichtzuführkabel und ein
Signalübertragungskabel teilweise in einem integriert sind;
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2B zeigt
einen Aufbau, bei dem das Bilderfassungssystem einen Kopfabschnitt
zur Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme annimmt;
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2C zeigt
einen Aufbau, bei dem das Bilderfassungssystem einen Kopfabschnitt
für eine Vergrößerungsbeobachtung annimmt,
das mit einer ringförmigen Beleuchtungsquelle vorgesehen
ist;
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2D zeigt
einen Aufbau, bei dem das Bilderfassungssystem einen Kopfabschnitt
zur Vergrößerungsbeobachtung annimmt, das mit
einer Koaxial-epi-Beleuchtungsquelle vorgesehen ist;
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3A zeigt
einen Aufbau, bei dem das Bilderfassungssystem einen Kopfabschnitt
für eine Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme annimmt;
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3B zeigt
einen Aufbau, bei dem das Bilderfassungssystem den Kabelabschnitt
annimmt, bei dem das Beleuchtungslichtzuführkabel und das
Signalübertragungskabel getrennt vorgesehen sind;
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3C zeigt
einen Aufbau, bei dem das Bilderfassungssystem den Kopfabschnitt
zur Vergrößerungsbeobachtung annimmt, das mit
der ringförmigen Beleuchtungsquelle vorgesehen ist;
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3D zeigt
einen Aufbau, bei dem das Bilderfassungssystem den Kopfabschnitt
zur Vergrößerungsbeobachtung annimmt, das mit
der Koaxial-epi-Beleuchtungsquelle vorgesehen ist;
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4 ist
eine Schnittansicht, die einen Aufbau zeigt, bei dem der Kopfabschnitt
ein erstes Linsenmodul enthält;
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5 ist
eine vertikale Schnittansicht, die einen Aufbau zeigt, bei dem der
Kopfabschnitt ein zweites Linsenmodul enthält;
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6 ist
eine horizontale Schnittansicht, die entlang der Linie VI-VI in 5 genommen
ist;
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7A, 7B und 7C sind
perspektivische Ansichten, wobei jede einen Aufbau zeigt, bei dem
eine erste Linsenbeleuchtungseinheit so am ersten Linsenmodul gesichert
ist, dass sich diese frei über einen Drehring in dem Kopfabschnitt
dreht;
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8A und 8B sind
perspektivische Ansichten, wobei jede einen Zustand zeigt, bei dem die
erste Linsenbeleuchtungseinheit geneigt ist;
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9 ist
eine Seitenansicht, die den Zustand zeigt, bei dem die erste Linsenbeleuchtungseinheit geneigt
ist;
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10 ist
eine vertikale Schnittansicht, die einen Beleuchtungseinheits-Neigungswinkeleinstellteil
zeigt, der einem Teil von 9 entspricht;
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11A und 11B sind
perspektivische Ansichten, wobei jede eine teleskopartige Linse
der ersten Linsenbeleuchtungseinheit zeigt;
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12 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Lichtleiterverzweigungsweg
zeigt;
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13 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Aufbau zeigt, bei dem eine
einer Vielzahl von Lichtquelleneinheiten am Hauptkörperabschnitt
auf eine austauschbare Weise angebracht ist;
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14 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand in einem anderen
Winkel zeigt, bei dem die Lichtquelleneinheit von dem Hauptkörperabschnitt
entfernt;
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15 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand zeigt, bei dem die
Lichtquelleneinheit am Hauptkörperabschnitt von dem Zustand,
der in 14 gezeigt ist, angebracht ist;
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16 ist
eine Schnittansicht, die einen optischen Kopplungsabschnitt zwischen
der Beleuchtungslichtquelle und dem Beleuchtungslichtzuführkabel
zeigt;
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17 ist
eine Schnittansicht, die einen Aufbau zeigt, bei dem die Beleuchtungslichtquelle
einen Optikkopplungs-Korrekturteil enthält;
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18 ist
eine vergrößerte Schnittansicht, die einen Abschnitt
in der Umgebung eines Vorderseitenbrennpunkts in 17 zeigt;
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19 zeigt
einen Aufzeichnungsschirm eines Bilderfassungsvorrichtungs-Betriebsprogramms;
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20 zeigt
einen Vorschauschirm des Bilderfassungsvorrichtungs-Betriebsprogramms;
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21 ist
eine Außenansicht, welche die Bilderfassungsvorrichtung
gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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22 ist
ein Blockdiagramm, das die Bilderfassungsvorrichtung gemäß der
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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23 ist
eine Schnittansicht, die einen Aufbau zeigt, bei dem eine Lichtsammellampe
Licht für einen Lichtleiter direkt sammelt.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Im
Folgenden wird eine Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen gegeben.
Allerdings zeigt die Ausführungsform, die später
zu beschreiben ist, lediglich beispielhaft eine Bilderfassungsvorrichtung
zum Verkörpern einer technischen Idee der vorliegenden
Erfindung. Folglich ist die Bilderfassungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung nicht im Besonderen auf die folgende Ausführungsform
beschränkt. In dieser Spezifikation sind Elemente, die
in dem Gegenstand der Ansprüche zum Patentieren beschrieben
sind, nicht auf die beschränkt, die in der folgenden Ausführungsform
beschrieben sind. Im Besonderen sind die Größen,
Materialien, Gestalten relative Anordnung und dergleichen, der bildenden
Komponenten, die in der folgenden Ausführungsform beschrieben
werden, nicht beabsichtigt, den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
zu beschränkten, es sei denn, es ist anders angegeben. In
den entsprechenden Zeichnungen sind Größen, Positionsbeziehung
und dergleichen der Elemente für eine explizite Beschreibung
leicht übertrieben. In der folgenden Beschreibung wird
ein identisches oder gleiches Element mittels einer einzelnen Referenz
oder numerischem Symbol bezeichnet; folglich wird eine detaillierte
Beschreibung davon nicht zugehörig gegeben.
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Mit
Bezug auf die entsprechenden Komponenten, welche die vorliegende
Erfindung ausbilden, kann eine Vielzahl von Komponenten aus einem
Element ausgebildet sein, oder ein Element kann als eine Vielzahl
von Komponenten fungieren.
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Alternativ
können Funktionen eines Elements durch eine Vielzahl von
Elementen realisiert werden.
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Datenkommunikationen
zwischen der Bilderfassungsvorrichtung gemäß dieser
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und periphere
Einrichtungen, wie beispielsweise ein Computer, ein Drucker und
eine externe Speichereinrichtung, für Verarbeitungen, wie
beispielsweise ein Arbeitsablauf, eine Steuerung und Anzeige sind
elektrisch, magnetisch oder optisch mittels einer seriellen Verbindung
oder parallelen Verbindung (beispielsweise IEEE1394, RS-232x, RS-422,
USB) oder mittels einer Netzwerkverbindung (beispielsweise 10BASE-T, 100BASE-TX,
1000BASE-T) eingerichtet. Die Verbindung ist nicht auf eine physikalische
Verbindung unter Verwendung eines Kabels beschränkt, sondern kann
eine drahtlose Verbindung und Verwendung eines drahtlosen LAN wie
beispielsweise IEEE802.1x oder eine drahtlosen Verbindung unter
Verwendung elektrischer Wellen, Infrarotstrahlen oder optischer Kommunikationen,
wie beispielsweise Bluetooth, sein. Ferner enthalten Beispiele eines
Aufzeichnungsmediums zum Austauschen von Daten oder zum Speichern
von Einstellungen eine Speicherkarte, eine Magnetdisc, eine optische
Disc, eine magneto-optische Disc, einen Halbleiterspeicher und dergleichen.
In dieser Spezifikation deckt die Bilderfassungsvorrichtung nicht
nur die Bilderfassungsvorrichtung selbst ab, sondern auch ein Vergrößerungsbeobachtungssystem,
bei dem die Bilderfassungsvorrichtung mit peripheren Einrichtungen,
wie beispielsweise einem Computer und einer externen Speichereinrichtung
kombiniert ist.
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In
dieser Spezifikation ist die Bilderfassungsvorrichtung weder auf
ein System zum Aufnehmen eines Bildes zur Vergrößerungsbeobachtung
oder eines Bildes zur Hochgeschwindigkeitsbeobachtung selbst beschränkt,
noch auf eine Vorrichtung oder ein Verfahren zum Durchführen
von Verarbeitungen, wie beispielsweise Eingabe, Ausgabe, Anzeige,
Berechnung und Kommunikation relativ zum Bildaufnahmebetrieb auf
einer Hardwarebasis. Selbstverständlich sind eine Vorrichtung
oder ein Verfahren zum Durchführen der vorgenannten Verarbeitungen
bzw. Abläufe auf eine Softwaregestüzte Weise im
Gestenstand der vorliegenden Erfindung enthalten. Beispielsweise entspricht
eine Vorrichtung oder ein System, das eine Bildaufnahmeverarbeitung
und Verarbeitungen, die damit zusammenhängen, auf eine
solche Weise erzielt, dass ein Schaltkreis für allgemeine
Zwecke oder ein Computer für allgemeine Zwecke Software, ein
Programm, ein Plug-In, ein Objekt, eine Bibliothek, ein Applet,
einen Compiler, ein Modul oder ein Makro, das auf einem spezifischen
Programm läuft, darin umfasst, auch der Bilderfassungsvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung. In dieser Spezifikation deckt der Computer
einen elektronischen Computer für einen Allgemeinzweck
oder einen speziellen Zweck, einen Arbeitsplatz, ein Terminal, eine tragbare
elektronische Einrichtung, ein tragbares Telefon von PDC, CDMA,
W-CDMA, FOMA (eingetragene Marke), GSM, IMT2000 oder 4G und elektronische
Einrichtungen, wie beispielsweise ein PHS, einen PDA, einen Pager
und ein Smartphone ab. In dieser Spezifikation ist das Programm
ferner nicht auf eine einzige Verwendung beschränkt, und
kann in einer Form, die als ein Teil eines spezifischen Computerprogramms,
einer Software oder eines Services funktioniert, in einer Form,
die funktioniert, wenn sie aufgerufen wird, falls benötigt,
einer Form, die als ein Service in einer Umgebung, wie beispielsweise
einem OS, vorgesehen ist, einer Form, die betrieben wird, während
sie in der Umgebung vorhanden ist, einer Form, die im Hintergrund
betrieben wird und einer Form, als ein weitres Unterstützungsprogramm,
verwendet werden.
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In
dieser Spezifikation wird die Hochgeschwindigkeitsbeobachtung auch
als Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme bezeichnet. Hierin wird ein
augenblickliches Bild, das von menschlichen Augen nicht wahrgenommen
werde kann, als eine Vielzahl von aufeinanderfolgenden Frame-Bildern,
aufgenommen. Solch ein Bildaufnahmebetrieb wird mit einer Bildfrequenz
(eine Einheit zum Definieren der Anzahl von Bildern, die nacheinander
in einer Sekunde aufzunehmen sind) in einem Bereich von 100 bis 1000000
fps durchgeführt. Hierin kann das Bild des Objekts auf eine
vergrößerte Weise, wenn benötigt, aufgenommen
werden. Das vergrößerte Aufnehmen steht für
einen Betrieb bzw. Ablauf zum Anzeigen, auf eine vergrößerte
Weise, eines unbewegten Objekts, d. h. eines Objekts, das physikalisch
nicht geändert wird. Beispielsweise wird das Objekt in
einem Bereich von 10 bis 100000-fach vergrößert.
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(Blockdiagramm)
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1 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bilderfassungsvorrichtung 100 gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie es in
dieser Figur gezeigt ist, enthält die Bilderfassungsvorrichtung 100:
einen Kopfabschnitt 15, der ein Bildaufnahmemodul 16,
das einen Bilderfassungsteil 10 darin umfasst, einen Beleuchtungsteil 60 und
ein Linsenmodul 20 enthält; einen Hauptkörperabschnitt 50, der
den Kopfabschnitt 15 antreibt und steuert und verschiedene
Verarbeitungen, wie beispielsweise eine Bildverarbeitung durchführt;
und ein Kabelabschnitt 24, der den Kopfabschnitt 15 und
den Hauptkörperabschnitt 50 verbindet. Der Hauptkörperabschnitt 50 enthält:
eine Beleuchtungslichtquelle 64, die Beleuchtungslicht
dem Beleuchtungsteil 60 zuführt; einen Bilderfassungssteuerteil 13,
der ein Erfassungssteuersignal zum Steuern des Bilderfassungsteils 10 erzeugt
und anschließend das Bilderfassungssteuersignal zum Bilderfassungsteil 10 überträgt,
und einen Bildverarbeitungsteil 81, der eine Bildverarbeitung
auf einem vergrößerten Bild durchführt,
das von dem Bilderfassungsteil 10 aufgenommen ist. Der
Hauptkörperabschnitt 50 enthält ferner:
Einen Displayteil 52, der ein Bild anzeigt, das von dem
Bilderfassungsteil 10 aufgenommen ist; und einen Bedienungsteil 55,
der einem Benutzer erlaubt, verschiedene Einstellungen und Arbeitsabläufe durchzuführen.
Die Bilderfassungsvorrichtung 100 kann für verschiedene
Verwendungszwecke auf eine solche Weise verwendet werden, dass das
Linsenmodul 20 und der Beleuchtungsteil 60 gemäß dem Verwendungszweck
zur Beobachtung ausgetauscht werden.
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Die 2A, 2B, 2C, 2D, 3A, 3B, 3C und 3D zeigen
ein Beispiel eines Aufbaus, bei dem der Kopfabschnitt 15, der
gemäß dem Verwendungszweck zu wechseln bzw. auszutauschen
ist, mit dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden
ist. In den 2A bis 2D weist
der Kabelabschnitt 24 einen Aufbau auf, bei dem ein Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und
ein Signalübertragungskabel 62 teilweise in einem
integriert sind. In den 3A bis 3D weist
der Kabelabschnitt 24 einen Aufbau auf, bei dem das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und
das Signalübertragungskabel 62 getrennt vorgesehen
sind. Genauer gesagt zeigen die 2A und 3A einen
Aufbau auf eine auseinandergezogene Weise, bei dem der Kopfabschnitt 15 austauschbar
ist. Die 2B und 3B zeigen
einen Aufbau, bei dem der Kopfabschnitt 15 für
eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung mit dem Hauptkörperabschnitt 50 über
den Kabelabschnitt 24 verbunden ist. Die 2C und 3C zeigen
einen Aufbau, bei dem der Kopfabschnitt 15 zur Vergrößerungsbeobachtung,
der mit einer ringförmigen Beleuchtungsquelle vorgesehen
ist, mit dem Hauptkörperabschnitt 50 über
den Kabelabschnitt 24 verbunden ist. Die 2D und 3D zeigen
einen Aufbau, bei dem der Kopfabschnitt 15 für eine
Vergrößerungsbeobachtung, der mit einer Koaxial-epi-Beleuchtungsquelle
vorgesehen ist, mit dem Hauptkörperabschnitt 50 über
den Kabelabschnitt 24 verbunden ist. Wie es in diesen Figuren
gezeigt ist, werden die Elemente, die den Kopfabschnitt 15 ausbilden,
auf eine anbringbare Weise so gewechselt, dass sie die Vielseitigkeit
der Kopfabschnitte bereitstellen. Folglich kann die einzige Bilderfassungsvorrichtung
für verschiedene Verwendungszwecke verwendet werden. Hierin
werden der Kopfabschnitt 15 für eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung
und der Kopfabschnitt 15 für eine Vergrößerungsbeobachtung
weithin eingerichtet. Der Beleuchtungsteil 60 für den
Kopfabschnitt 15 für eine Vergrößerungsbeobachtung
kann die ringförmige Beleuchtungsquelle oder die Koaxial-epi-Beleuchtungsquelle
sein. Wie es oben beschrieben ist, kann der Kopfabschnitt 15 gemäß dem
Verwendungszweck selektiv verwendet werden.
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(Kopfabschnitt 15)
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In
dem Kopfabschnitt 15 umfasst das Bilderfassungsmodul 16 darin
den Bilderfassungsteil 10. Das Bilderfassungsteil 10 enthält
eine Bilderfassungseinrichtung 12, die über ein
optisches System Licht empfängt und elektrisch liest, das
von dem Beleuchtungsteil 60 ausgestrahlt wird und anschließend von
einem Objekt S (beispielsweise einer Probe, ein Werkstück
oder dergleichen), das als ein Beobachtungsziel dient, reflektiert
wird. In dieser Ausführungsform ist die Bilderfassungseinrichtung 12 ein CMOS
Bildsensor, aber kann eine andere Vorrichtung, wie beispielsweise
ein CCD sein. Wie es in 2A gezeigt
ist, weist der Kopfabschnitt 15 hierin eine äußere
Umfangsgestalt auf, die von einem zylindrisch gestalteten Bilderfassungsmodul 16 konfiguriert
ist, und das Bilderfassungsmodul 16 umfasst die Bilderfassungseinrichtung 12 darin.
Die Bilderfassungseinrichtung 12, die in dem Bilderfassungsmodul 16 umfasst
ist, kann zum Aufnehmen eines Monochrombildes oder zum Aufnehmen
eines Farbbildes gedacht sein. Beispielsweise kann eine Bilderfassungseinrichtung,
wie beispielsweise eine Kühl-CCD, ein Monochrombild mit
einer hohen Definition aufnehmen. Folglich werden eine Vielzahl
von Bildaufnahmemodulen, d. h. das Bilderfassungsmodul 16,
das für ein Aufnehmen eines Monochrombildes gedacht ist,
und das Bilderfassungsmodul 16, das zum Aufnehmen eines
Farbbildes gedacht ist, vorbereitet bzw. eingerichtet und selektiv
gemäß dem Verwendungszweck der Beobachtung verwendet. Folglich
kann die Bilderfassungsvorrichtung verschiedene Verwendungszwecke
ansprechen.
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(Pixelverschiebungsteil 14)
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Das
Bilderfassungsteil
10 kann ferner einen Pixelverschiebungsteil
14 enthalten,
um eine hohe Auflösung, die größer als
eine Auflösung eines CMOS Bildsensors ist, mittels Pixelverschiebung
zu erzielen. Beispiele der Pixelverschiebung sind in der
JP 58-111580 A (Ausführung
mit einer einzigen Tafel) und
JP 01-123580 A (Ausführung mit drei
Tafeln) offenbart. Beispielsweise wird ein Element (ein Pixel) physikalisch
in einen Raum, der zwischen benachbarten Elementen (Pixeln) ausgebildet
ist, mittels eines piezoelektrischen Elements oder dergleichen verschoben,
um ein Bild, dass auf eine solche Weise aufgenommen wird, dass das
Objekt S um einen halben Pixelabstand verschoben ist, mit einem
Bild zu kombinieren, das ohne Verschiebung aufgenommen ist; folglich
wird eine hohe Auflösung erzielt. Ferner, wenn RGB-Daten
für jeden Pixel erworben werden, wird auch die Farbreproduzierbarkeit
verbessert. Typische Beispiele eines Verfahrens der Pixelverschiebung
können ein CCD-Betriebsverfahren zum Bewegen der Bilderfassungseinrichtung
12 mittels
eines Aktuators oder dergleichen, ein LPF-Neigungsverfahren zum
Neigen eines LPF, ein Linsenbewegungsverfahren zum Bewegen einer
Linse und dergleichen umfassen. Ein Pixelverschiebungssignal für die
Pixelverschiebung wird von dem Hauptkörperabschnitt
50 zum
Kopfabschnitt
15 über ein Pixelverschiebungssignalkabel
62A übertragen.
Um eine Vergrößerungsbeobachtung durchzuführen,
hat eine Bilderfassungseinrichtung, zur Verwendung für
diesen Verwendungszweck, tendenziell eine hohe Auflösung.
Wenn eine solche Bilderfassungseinrichtung, die eine hohe Auflösung
aufweist, zur Aufnahme eines Bildes mit einer hohen Geschwindigkeit
verwendet wird, ist die Lesegeschwindigkeit von der Bilderfassungseinrichtung
tendenziell gering. Um diesen Nachteil zu überwinden, kann
eine Bilderfassungseinrichtung, die in der Bilderfassungsvorrichtung
verwendet wird, gemäß dieser Ausführungsform,
sowohl die "Vergrößerungsbeobachtung" als auch
die "Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme" ansprechen.
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Beispielsweise
wird eine Bilderfassungseinrichtung verwendet, die ungefähr
300000 Pixel aufweist und eine Lesegeschwindigkeit aufweist, die
für die Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme zufriedenstellend
ist. In einem Fall, bei dem die Bildaufnahmeeinrichtung zur Aufnahme
eines unbewegten Bildes verwendet wird, d. h. ein Bild für
eine Vergrößerungsbeobachtung, wird der vorgenannte
Pixelverschiebungsteil für eine Vergrößerung
der Auflösung verwendet, so dass die Bilderfassungseinrichtung
die beiden verschiedenen Beobachtungen ansprechen kann. Es ist hierin überflüssig
zu sagen, dass in der Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahmebetriebsart
eine Steuereinheit in dem Hauptkörperabschnitt automatisch
oder manuell die Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahmebetriebsart so
erkennt, dass der Pixelverschiebungsteil deaktiviert wird.
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In
dem Kopfabschnitt 15 sind das Linsenmodul 20 und
der Beleuchtungsteil 60 ferner gemäß dem
Verwendungszweck austauschbar. Das Linsenmodul 20 kann
ein erstes Linsenmodul 21, das darin eine Linse für
eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung umfasst, und ein zweites Linsenmodul 22,
das darin eine Linse für eine Vergrößerungsbeobachtung umfasst,
sein. Der bereitzustellende Beleuchtungsteil 60 wird entsprechend
mit dem ausgewählten Linsenmodul 20 verändert.
In dieser Ausführungsform ist der Beleuchtungsteil 60 für
das zweite Linsenmodul 22 ein optischer Beleuchtungsweg 67,
der in dem zweiten Linsenmodul 22 umfasst ist. Auf der
anderen Seite ist der Beleuchtungsteil 60 für
das erste Linsenmodul 21 eine getrennte erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 zum
Beleuchten eines Bereichs, von dem ein Bild durch das erste Linsenmodul 21 aufgenommen
wird, und die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 ist am
Kopfabschnitt 15 angebracht.
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In
dem Kopfabschnitt 15, wie es oben beschrieben ist, ist
der Bilderfassungsteil 10 in dem Bilderfassungsmodul 60 umfasst
bzw. aufgenommen, und das Linsenmodul 20 ist von einer
Anbringausführungsart. Ferner kann der Beleuchtungsteil 60 in
dem Linsenmodul 20 umfasst sein oder kann an dem Kopfabschnitt 15 oder
dem Linsenmodul 20 angebracht sein, unabhängig
von dem Linsenmodul 20. Selbstverständlich ist
die vorliegende Erfindung nicht auf den oben beschriebenen Aufbau
beschränkt.
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Beispielsweise
können der Beleuchtungsteil 60 für eine
Vergrößerungsbeobachtung und der Beleuchtungsteil 60 für
eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung getrennt vorgesehen sein.
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Alternativ
kann der Beleuchtungsteil für eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung
in dem ersten Linsenmodul umfasst sein. Ferner kann der Bilderfassungsteil 10 wie
folgt ausgetauscht werden. Beispielsweise kann der Bilderfassungsteil 10 auf
eine solche Weise ausgetauscht werden, dass das Bilderfassungsmodul 16 ausgetauscht
wird.
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Ferner
kann der Bilderfassungsteil 10 in dem Linsenmodul umfasst
sein oder kann an dem Linsenmodul oder dem Beleuchtungsteil angebracht
sein. Alternativ kann eine Vielzahl von Bildererfassungseinrichtungen
in dem Bildaufnahmemodul so umfasst sein, dass eine davon auf eine
umschaltbare Weise verwendet wird.
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(Linsenmodul 20)
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Das
Linsenmodul 20 umfasst darin eine optische Linse, die optisch
mit der Bilderfassungseinrichtung 12 gekoppelt ist. Hierin
ist das Linsenmodul 20 das erste Linsenmodul 21,
das darin die Linse für eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung
umfasst, oder das Linsenmodul 22, das darin die Linse für
eine Vergrößerungsbeobachtung umfasst. 4 ist
eine Schnittansicht, die einen Fall zeigt, bei dem der Kopfabschnitt 15 das
erste Linsenmodul 21 enthält. 5 ist
eine vertikale Schnittansicht, die einen Fall zeigt, bei dem der
Kopfabschnitt 15 das zweite Linsenmodul 22 enthält. 6 ist
eine horizontale Schnittansicht, die entlang der Linie VI-VI in 5 entnommen ist.
Wie es in diesen Figuren gezeigt ist, weist das Linsenmodul 20 eine
Vielzahl von optischen Linsen auf, die voneinander unterschiedliche
Größen und Krümmungen aufweisen, und
eine der Vielzahl von Linsen wird selektiv gemäß der
benötigten Vergrößerung und Helligkeit
verwendet.
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(Beleuchtungsteil 60)
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Der
Beleuchtungsteil 60 beleuchtet das Objekt S, von welchem
ein Bild auf der Bilderfassungseinrichtung 12 über
das Linsenmodul 20 ausgebildet wird. Eine Lichtquelle für
den Beleuchtungsteil 60 ist in dem Hauptkörperabschnitt 50 umfasst,
und Beleuchtungslicht von der Lichtquelle wird zum Beleuchtungsteil 60 in
dem Kopfabschnitt 15 über den Kabelabschnitt 24 übertragen.
Der Beleuchtungsteil 60 kann in dem Kopfabschnitt 15 umfasst
sein. Alternativ kann der Beleuchtungsteil 60 an dem Kopfabschnitt 50 anbringbar
oder von diesem lösbar sein. Hierin ist die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66,
die dem Beleuchtungsteil 60 für das erste Linsenmodul 21 entspricht,
am Kopfabschnitt 15 auf eine entfernbare Weise angebracht.
Auf der anderen Seite ist der optische Beleuchtungsweg 67,
genauer gesagt die ringförmige Beleuchtungsquelle, die
dem Beleuchtungsteil 60 für das zweite Linsenmodul 22 entspricht,
in dem zweiten Linsenmodul 22 umfasst.
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(Erste Linsenbeleuchtungseinheit 66)
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Die
erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 weist ein hinteres Ende
auf, das mit dem Beleuchtungslichtzuführkabel 61 verbunden
ist. Wie es in 4 und 10 (die
später zu beschreiben ist) gezeigt ist, weist ferner die
Linsenbeleuchtungseinheit 66 eine Wellenöffnung
auf, die in einem Abschnitt in der Umgebung des hinteren Endes davon
ausgebildet ist, und ist, bei der Wellenöffnung, an einer
Neigungswelle 19 an einer Beleuchtungseinheitshalterung 18 gesichert.
Dieser Aufbau ermöglicht der ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66,
sich an der Wellenöffnung, die an dem hinteren Ende ausgebildet
ist, zu drehen.
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(Abschnitt, wo die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 angebracht
ist)
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7A, 7B und 7C sind
entsprechende Ansichten, wobei jede einen Aufbau zeigt, bei dem
die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 am ersten Linsenmodul 21 im
Kopfabschnitt 15 gesichert ist. Wie es in diesen Figuren
gezeigt ist, ist die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 an
einer oberen Seite des ersten Linsenmoduls 21 gesichert.
Genauer gesagt ist die Beleuchtungseinheitshalterung 18,
die eine geöffnete obere Seite aufweist, d. h. die in einer U-Gestalt
ausgebildet ist, betrachtet in einer Schnittansicht, an einem Drehring 17 gesichert,
der an einem zylindrischen äußeren Umfang des
ersten Linsenmoduls 21 auf eine drehbare Weise gesichert
ist. Anschließend wird die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 an
der Beleuchtungseinheitshalterung 18 so gesichert, dass
diese sich frei um die Neigungswelle 19 neigt. Der Aufbau,
dass der erste Drehring 17 drehbar ist, bringt den folgenden
Vorteil mit sich. Wie es in den 7A bis 7C gezeigt
ist, kann sich die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 um
eine optische Achse des zylindrischen ersten Linsenmoduls 21 drehen,
d. h. die Bilderfassungseinrichtung 12, während
diese an dem ersten Linsenmodul 21 gesichert ist. Ferner
ist ein Sperrhebel 23 zum Halten des Drehrings 17 an
einer optionalen Drehposition bezüglich des ersten Linsenmoduls 21 vorgesehen. Das
Bereitstellen des Sperrhebels 23 ermöglicht eine Einstellung
einer Beleuchtungslichtausstrahlrichtung. Beispielsweise wird in
einem Fall, bei dem das Beleuchtungslicht teilweise schattiert ist,
in Abhängigkeit einer Anordnungsposition des Kopfabschnitts 15,
die Position der ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66 verändert,
um einen solchen nachteiligen Fall zu vermeiden.
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(Beleuchtungseinheit-Neigungswinkeleinstellteil)
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Der
Kopfabschnitt 15 enthält ferner einen Beleuchtungseinheit-Neigungswinkeleinstellteil
zum Einstellen eines Kippwinkels bzw. Neigungswinkels der ersten
Linsenbeleuchtungseinheit 66 relativ zum ersten Linsenmodul 21.
Die 8A, 8B, 9 und 10 zeigen
ein Beispiel des Beleuchtungsteil-Neigungswinkeleinstellteils. Genauer
gesagt sind die 8A und 8B perspektivische
Ansichten, wobei jede einen Zustand zeigt, bei dem die erste Linsenbeleuchtungseinrichtung 66 geneigt
ist. 9 ist eine Seitenansicht, die den Zustand zeigt,
bei dem die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 geneigt
ist. 10 ist eine vertikale Schnittansicht, die den
Beleuchtungseinheit-Neigungswinkeleinstellteil mit einer Änderung
einer Schnittposition in 4 zeigt, die einem Teil von 9 entspricht.
Wie es in diesen Figuren gezeigt ist, enthält der Beleuchtungseinheit-Neigungswinkeleinstellteil
ein Schneckenritzel 25, das auf der Beleuchtungseinheitshalterung 18 vorgesehen
ist, und ein Schneckenrad 26, das an dem hinteren Ende
der ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66 vorgesehen ist.
Das Schneckenritzel 25 weist ein Ende (obere Seite in 10)
auf, an der eine Neigungswinkeleinstellschraube 27 gesichert ist.
Wenn die Neigungswinkeleinstellschraube 27 gedreht wird,
wird das Schneckenritzel 25 gedreht. Wenn das Schneckenrad 26,
das mit dem Schneckenritzel 25 eingreift, gedreht wird,
schwenkt die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 an der
Neigungswelle 19. Folglich kann der Beleuchtungseinheit-Neigungswinkeleinstellteil
den Neigungswinkel der ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66 bezüglich des
ersten Linsenmoduls 21 einstellen. Dieser Aufbau bringt
den folgenden Vorteil mit sich. D. h. selbst wenn ein Benutzer optional
einen Abstand zwischen dem ersten Linsenmodul und dem Objekt S (beispielsweise
ein Arbeitsabstand des Beleuchtungslichts) einstellt bzw. festlegt,
kann der Neigungswinkel einfach so festgelegt werden, dass das Objekt
S angemessen entsprechend diesem Abstand beleuchtet wird. Der Aufbau
des Schneckenritzels 25 erlaubt eine genaue Winkeleinstellung.
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Ferner,
da keine mechanische Energie von der ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66 übertragen wird,
kann der Neigungswinkel gehalten werden, ohne Bereitstellen eines
speziellen Sicherungsmechanismus. Folglich kann verhindert werden,
dass der Neigungswinkel aufgrund des Eigengewichts der ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66 verändert
wird.
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Wie
es oben beschrieben ist, stellt der Beleuchtungseinheits-Neigungswinkeleinstellteil
den Neigungswinkel der ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66 mit
der Verwendung des Schneckenritzels ein; allerdings ist die vorliegende
Erfindung darauf nicht beschränkt. Beispielsweise kann
der Neigungswinkel mittels einer Kombination eines Zahnradritzels und
eines plattenförmigen Ritzes eingestellt werden. Ferner
kann der Neigungswinkel mittels eines Nockens, mittels eines Spalts
(crack) oder dergleichen eingestellt werden. Alternativ kann der
Neigungswinkel mittels eines Verfahrens zum direkten Drehen der ersten
Linsenbeleuchtungseinheit 66 mittels eines Schrittmotors
und eines Servomotors eingestellt werden. Ferner kann ein Verriegelungsmechanismus zum
Halten des Neigungswinkels vorgesehen sein, wenn notwendig.
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Die
erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 enthält ferner
eine teleskopartige Linse 66A, die für eine Lichtprojektion
geeignet ist, um ein Punktelicht auszubilden. D. h. der zylindrische
Linsenabschnitt, der teleskopartig ist, stellt einen Durchmesser
eines Punktlichts ein. Die teleskopartige Linse 66A, die
in 11A gezeigt ist, kann hervorstehen, wie es in 11B gezeigt ist. Wenn ein Ausmaß des
Hervorstehens der teleskopartigen Linse 66A klein ist,
wird der Durchmesser des Punktlichts groß. Auf der anderen
Seite, wenn dieses Ausmaß groß ist, wird der Durchmesser
des Punktlichts klein.
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Folglich
kann das Punktlicht mittels Konvergenz des Beleuchtungslichts ausgebildet
werden. In diesem Fall, bei dem die Bilderfassungsvorrichtung für
den Verwendungszweck der Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme verwendet
wird, ist im Besonderen der Arbeitsabstand des Beleuchtungslichts
relativ lang. Folglich kann das Beleuchtungslicht effizient mit einer
ausreichenden Beleuchtungsstärke durch die Ausstrahlung
des Punktlichts ausgestrahlt werden. In dieser Ausführungsform
ist der bewegbare Abschnitt zum Einstellen des Beleuchtungslichts
von einer Teleskopart; allerdings ist die vorliegende Erfindung darauf
nicht beschränkt. Beispielsweise kann eine Vielzahl von
optischen Linsen in einer ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66 bewegbar
gemacht werden. Es ist überflüssig zu sagen, dass
die Verbindung bzw. die Kombination der optischen Linsen so festgelegt sein
kann, dass der Durchmesser des Punktlichts größer
wird, wenn der bewegbare Abschnitt hervorsteht. Ferner bringt der
Aufbau, bei dem der Punktdurchmesser des Beleuchtungslichts variabel
ist, einen Vorteil mit sich, dass ein geeigneter Bereich, der von
einem Benutzer gefordert wird, beleuchtet wird. Ferner kann eine
ausreichende Helligkeit, die einer hohen Bildfrequenz entspricht,
die für eine Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme geeignet
ist, die von dem Benutzer eingestellt bzw. festgelegt wird, mittels einer
begrenzten Lichtmenge, die von der Beleuchtungslichtquelle in dem
Hauptkörperabschnitt ausgestrahlt wird, sichergestellt
werden.
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(Optischer Beleuchtungsweg 67)
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Wie
es in den 5 und 6 gezeigt
ist, ist der optische Beleuchtungsweg 67, der das Beleuchtungslicht
für das zweite Linsenmodul 22 ausstrahlt, in dem
zweiten Linsenmodul 22 in dem Kopfabschnitt 15 umfasst.
Der optische Beleuchtungsweg 67 ist eine ringförmige
Beleuchtungsquelle, welche das Beleuchtungslicht von einem Lichtleiter 61A verzweigt, der
ein Beispiel des Beleuchtungslichtzuführkabels 61 ist.
Die ringförmige Beleuchtungsquelle weist eine Vielzahl
von Beleuchtungsteilen 68 auf, die ringförmig
um den Kopfabschnitt 15 angeordnet sind. Wie es in der
horizontalen Schnittansicht von 6 gezeigt
ist, ist das Bilderfassungsmodul 16 daher mit einem Lichtleiterverzweigungsweg 69 vorgesehen,
der das Beleuchtungslicht von dem Beleuchtungslichtzuführkabel 61 verzweigt. 12 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Lichtleiterverzweigungsweg 69 zeigt.
Wie es in der Figur gezeigt ist, wird das Beleuchtungslicht von
dem Beleuchtungslichtzuführkabel 61 in das Bilderfassungsmodul 16 von
der hinteren Endseite des Bilderfassungsmoduls 16 geführt. Anschließend
wird das geführte Beleuchtungslicht vorübergehend
in zwei Richtungen an dem Lichtleiterverzweigungsweg 69 unterteilt
und wird ringförmig an einer optischen Verbindungsoberfläche 70 verteilt, wo
ein vorderes Ende des Bilderfassungsmoduls 16 mit dem zweiten
Linsenmodul 22 verbunden ist. Als ein optischer Wellenleiter
zum Leiten bzw. Führen des Beleuchtungslichts zur optischen
Verbindungsoberfläche 70 ist in der Ausführungsform
der Lichtleiter bzw. die Glasfaser in dem Lichtleiterverzweigungsweg 69 umfasst.
Das Beleuchtungslicht wird vorübergehend verzweigt, um
den Bilderfassungsteil 10 in der Mitte des Bilderfassungsmoduls 16 anzuordnen. Das
verzweigte Beleuchtungslicht pflanzt sich durch den optischen Wellenleiter
des Lichtleiters 61A fort und wird anschließend
zu einem Umfangsabschnitt der optischen Verbindungsoberfläche 70 des
Bilderfassungsmoduls 16 geführt. An einem Abschnitt,
wo das Bilderfassungsmodul 16 mit dem zweiten Linsenmodul 22 verbunden
ist, ist ferner die optische Verbindungsoberfläche 70 des
Bilderfassungsmoduls 16 optisch mit der optischen Verbindungsoberfläche
des zweiten Linsenmoduls 22 so gekoppelt, dass sich das
Beleuchtungslicht durch den optischen Wellenleiter so wie der Lichtleiter 61A fortpflanzt,
der in dem zweiten Linsenmodul 22 aufgenommen ist, und
wird anschließend zu den Beleuchtungsteilen 68 geleitet, die
an dem Lichterfassungsende des zweiten Linsenmoduls 22 vorgesehen
sind.
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Die
Vielzahl von Beleuchtungsteilen 68, wobei jedes in einer
Blockgestalt ausgebildet ist, ist ringförmig um die Lichterfassungsseite
des zweiten Linsenmoduls 22 vorgesehen.
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Das
Beleuchtungslicht wird an einer optionalen Position auf dem optischen
Wellenleiter abgeschirmt (auf der Seite des Hauptkörperabschnitts 50 in
dieser Ausführungsform, wie es später beschrieben
wird), um zwischen einer Totalbeleuchtung, bei der alle Beleuchtungsteile 68 leuchten,
und einer einseitigen Beleuchtung umzuschalten, bei der einige, beispielsweise
ein Viertel der Beleuchtungsteile 68 leuchtet.
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Wenn
einige der Beleuchtungsteile 68 leuchten, ist die Oberfläche
des Beleuchtungsziels schattiert, sodass ein Bild, das zu erhalten
ist, stereoskopischer wird, wobei Oberflächenunregelmäßigkeiten des
Objekts herausgestellt werden. Durch Verändern des Beleuchtungsmusters
der Beleuchtungsteile 68 kann eine Schattierung eines vergrößerten
zu erhaltenden Bilds verändert werden. Mit der Verwendung dieser
Eigenschaften werden eine Vielzahl von Beleuchtungsmustern (beispielsweise
eine Totalbeleuchtung, bei der alle Beleuchtungsteile 68 leuchten,
eine einseitige Beleuchtung, bei der einige, beispielsweise eine
Hälfte oder ein Viertel, der Beleuchtungsteile 68 leuchten,
eine Kombination einer epi-Beleuchtung und Übertragungsbeleuchtung,
Diffusion, Vorhandensein eines Polarisationsfilters und dergleichen)
im Voraus eingerichtet. Anschließend werden Bilder einfach
aufgenommen, während Beleuchtungsmuster nacheinander verändert
werden, und eine Liste der Bilder wird auf dem Displayteil 52 angezeigt.
Der Benutzer wählt Favoriten der Bilder aus und ein normal
vergrößertes Bild, das zu beobachten ist, wird
an dem Beleuchtungsmuster des ausgewählten Bilds aufgenommen.
Dieser Aufbau bringt den folgenden Vorteil mit sich. D. h., der
Benutzer kann einfach ein Gewünschtes aus den Bildern, die
auf dem Bildschirm des Displayteils 52 angezeigt werden,
erlangen, ohne sich über das Beleuchtungsverfahren bewusst
zu sein.
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In
dem Beispiel, das in 6 gezeigt ist, ist das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 mit
dem Bilderfassungsmodul 16 in dem Kopfabschnitt 15 verbunden,
und das Beleuchtungslicht wird zum zweiten Linsenmodul 22 über
den Lichtleiterverzweigungsweg 69 zugeführt. Allerdings
ist die vorliegende Erfindung nicht im Besonderen auf dieses Beispiel
beschränkt. Es ist überflüssig zu sagen,
dass das Beleuchtungslicht auf eine solche Weise zugeführt
werden kann, dass das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 beispielsweise
direkt mit dem zweiten Linsenmodul 22 verbunden ist.
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(Koaxial-epi-Beleuchtungsadapter 71)
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In
einem Fall des Durchführens einer Koaxial-epi-Beleuchtung,
wie es in den 2A und 2D gezeigt
ist, ist ein Koaxial-epi-Beleuchtungsadapter 71 an dem
zweiten Linsenmodul 22 angebracht. Der Koaxial-epi-Beleuchtungsadapter 71 empfängt
das Beleuchtungslicht, sodass das Beleuchtungslicht, das von der
Seitenfläche des zweiten Linsenmoduls 22 einfällt
und durch eine Vielzahl von Spiegeln reflektiert wird, beinahe mit
einer optischen Achse der Bilderfassungseinrichtung 12 zusammenfällt.
Dieser Aufbau ist hinsichtlich einer Hellbereichsbeobachtung effizient.
Wie es in 2A hierin gezeigt ist, ist das
Beleuchtungslichtzuführkabel 61 mit dem Verbinder,
der von der Seitenfläche des zweiten Linsenmoduls 22 hervorsteht,
verbunden.
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(Kabelabschnitt 24)
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In
dem Kabelabschnitt 24 kontaktiert auf der anderen Seite
das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 zwischen der
Beleuchtungslichtquelle 64 in dem Hauptkörperabschnitt 50 und
dem Beleuchtungsteil 60 in dem Kopfabschnitt 15 und
führt das Beleuchtungslicht von der Beleuchtungslichtquelle 64 dem Beobachtungszielbereich über
das Linsenmodul 20 zu, während das Signalübertragungskabel 62 ein
Bilderfassungssteuersignal von dem Bilderfassungssteuerteil 13 in
dem Hauptkörperabschnitt 50 zur Bilderfassungseinrichtung 12 in
dem Kopfabschnitt 15 überträgt, und ferner
ein Bildsignal von der Bilderfassungseinrichtung 12 zum
Bildverarbeitungsteil 81 in dem Hauptkörperabschnitt 50 überträgt.
Das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 kann der Lichtleiter 61A sein,
der für eine Übertragung von Licht geeignet ist.
Das Signalübertragungskabel 62 kann ein Metalldraht
sein, der eine ausgezeichnete Leitfähigkeit aufweist, wie
beispielsweise ein Kupferdraht, der für eine Übertragung
eines elektrischen Signals geeignet ist.
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Der
Kabelabschnitt 24 weist ein erstes Ende, das an dem Kopfabschnitt 15 gesichert
ist, und ein zweites Ende auf, das mit dem Verbindungsanschluss
des Hauptkörperabschnitts 50 verbunden ist. Es
ist überflüssig zu sagen, dass der Kabelabschnitt 24 an
dem Kopfabschnitt 15 anbringbar und/oder davon lösbar
sein kann. In dem Kabelabschnitt 24 können ferner
das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und das Signalübertragungskabel 62 so
getrennt vorgesehen sein, dass die entsprechenden Anschlüsse davon
unabhängig voneinander verbunden sind. Alternativ können
das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und das Signalübertragungskabel 62 in
einem integriert sein oder können teilweise in einem so
integriert sein, dass die entsprechenden Verbindungsanschlüsse
verzweigt sind. Auf der anderen Seite sind die Anschlussöffnungen
an dem Hauptkörperabschnitt 15 so vorgesehen,
dass die verzweigten Verbindungsanschlüsse des Kabelabschnitts 24 darein eingebracht
sind.
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Wie
es in 2A gezeigt ist, in dem Fall,
wo die ringförmige Beleuchtungsquelle als der Beleuchtungsteil 60 in
dem Kopfabschnitt 15 zum Verwendungszweck einer Vergrößerungsbeobachtung
vorgesehen ist, ist der Beleuchtungsteil 60 integral in dem
Kopfabschnitt 15 umfasst.
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Wie
es in 2C gezeigt ist, weist daher
der Kabelabschnitt 24 den Aufbau auf, dass das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und
das Signalübertragungskabel 62 in einem integriert
sind.
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Der
Kabelabschnitt 24 weist ein Ende auf, das an dem hinteren
Ende des Bilderfassungsmoduls 16 des Kopfabschnitts 15 gesichert
ist. In dem Kabelabschnitt 24 sind auf der anderen Seite
das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und das Signalübertragungskabel 62 an
der Seite verzweigt, die mit dem Hauptkörperabschnitt 50 zu
verbinden ist. Ferner ist das Signalübertragungskabel 62 in
das Pixelverschiebungssignalkabel 62A zum Übertragen
eines Pixelverschiebungssignals und ein Steuersignalkabel 62B zum Übertragen
eines Steuersignals und eines Bildsignals unterteilt. 2C zeigt
den Zustand, dass der Kopfabschnitt 15 mit dem Hauptkörperabschnitt 50 über
den Kabelabschnitt 24 verbunden ist, der wie oben beschrieben
aufgebaut bzw. konfiguriert ist. Der Aufbau, dass das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und
das Signalübertragungskabel 62 in einem bis zu
einem bestimmten Grad in dem Kabelabschnitt 24 integriert
ist, vereinfacht einen Arbeitsablauf (routing operation). Allerdings
sind das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und das
Signalübertragungskabel 62 nicht notwendigerweise
in einem in dem Kabelabschnitt 24 integriert. Wie es in 3C beispielsweise
gezeigt ist, können das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und
das Signalübertragungskabel 62 (das Pixelverschiebungssignalkabel 62A,
das Steuersignalkabel 62B) direkt von dem Kopfabschnitt 15 verzweigt
sein, und können mit dem Hauptkörperabschnitt 50 entsprechend
verbunden sein.
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In
dem Fall, bei dem der getrennte Beleuchtungsteil 60 an
dem Kopfabschnitt 15 angebracht ist, sind auf der anderen
Seite das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und
das Signalübertragungskabel 62 in dem Kabelabschnitt 24 nicht
notwendigerweise in einem integriert. Folglich ist das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 direkt
mit dem Beleuchtungsteil 60 und dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden.
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Wie
es in den 2A und 2B genauer gezeigt
ist, weist das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 ein
erstes Ende, das mit dem hinteren Ende der ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66 verbunden
ist, und ein zweites Ende auf, das mit dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden
ist, in dem Kopfabschnitt 15, für den Verwendungszweck
einer Hochgeschwindigkeitsbeobachtung. Wie es in den 2A und 23 gezeigt
ist, können hierin der Kabelabschnitt 24, bei dem
das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und das Signalübertragungskabel 62 teilweise
in einem integriert sind, an der Seite des Bilderfassungsmoduls 16 verwendet
werden. Wie es in 2B gezeigt ist, ist in dem Kabelabschnitt 24 das
Beleuchtungslichtzuführkabel 61, das mit dem Bilderfassungsmodul 16 verbunden
ist, nicht mit dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden,
aber das Beleuchtungslichtzuführkabel 61, das
mit der ersten Linsenbeleuchtungseinheit 66 verbunden ist,
ist mit dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden.
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Wie
es in 3D gezeigt ist, in dem Fall,
bei dem die Koaxial-epi-Beleuchtungsquelle als der Beleuchtungsteil 60 in
den Kopfabschnitt 15 zum Verwendungszweck einer Vergrößerungsbeobachtung verwendet
wird, ist das erste Ende des Beleuchtungslichtzuführkabels 61 mit
dem Koaxial-epi-Beleuchtungsadapter 71 über eine
epi-Beleuchtungskupplung 72 verbunden, während
das zweite Ende des Beleuchtungslichtzuführkabels 61 mit
dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden ist. Folglich kann
das Beleuchtungslicht von der Beleuchtungslichtquelle 64 in
dem Hauptkörperabschnitt 50 zum Beleuchtungsteil 60 übertragen
werden. Ferner kann in diesem Fall der Kabelabschnitt 24 auf
der Seite des Bilderfassungsmoduls 16 den Aufbau aufweisen, dass
das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 und das Signalübertragungskabel 62 teilweise
in einem integriert sind. Wie es in 2D gezeigt
ist, ist in dem Kabelabschnitt 24 das Beleuchtungslichtzuführkabel 61,
das mit dem Bilderfassungsmodul 16 verbunden ist, nicht
mit dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden, aber
das Beleuchtungslichtzuführkabel 61, das mit dem
Koaxial-epi-Beleuchtungsadapter 71 verbunden ist, ist mit
dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden.
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Die 1, 2C und 2D zeigen
den Fall der Verwendung der epi-Beleuchtungsquelle; allerdings ist
die vorliegende Erfindung darauf nicht beschränkt. Es ist überflüssig
zu sagen, dass eine Übertragungsbeleuchtungsquelle anstatt
der epi-Beleuchtungsquelle verwendet werden kann. In einem Fall
der Verwendung der Übertragungsbeleuchtungsquelle, ist
ein Beleuchtungsteil an einer Hinterseite des Objekts angeordnet,
und ein Bild des Objekts wird aufgenommen, während das
Objekt von seiner Rückseite beleuchtet wird.
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(Hauptkörperabschnitt 50)
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Der
Hauptkörperabschnitt 50 enthält einen Speicherteil 53 und
ein Schnittstellenteil 54 zusätzlich zur Beleuchtungslichtquelle 64,
dem Bilderfassungssteuerteil 13 und dem Bildverarbeitungsteil 81. In
dem Beispiel, das in 1 gezeigt ist, sind diese Komponenten
in dem Hauptkörperabschnitt 50 umfasst; allerdings
ist der Aufbau des Hauptkörperabschnitts 50 nicht
auf dieses Beispiel beschränkt. Beispielsweise können
die Beleuchtungslichtquelle 64, der Beleuchtungserfassungssteuerteil 13,
der Bildbearbeitungsteil 81 und dergleichen auf einer Einheitsbasis
entsprechend unterteilt sein. Dieser Aufbau vergrößert
den Freiheitsgrad. Beispielsweise ist die Beleuchtungslichtquelle 64 nicht
in dem Hauptkörperabschnitt 50 umfasst, sondern
ist extern mit dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden.
In diesem Fall kann der Benutzer einfach einen Lichtquellenschaltarbeitschritt
durchführen, muss aber eine getrennt bzw. separate Lichtquelle
installieren und einen zusätzlichen Verdrahtungsarbeitsschritt
mit hohem Aufwand hinsichtlich Zeit und Mühe durchführen.
-
(Beleuchtungslichtquelle 64)
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Der
Bilderfassungssteuerteil 13 steuert den Lichtbetrieb von
der Beleuchtungslichtquelle 64. Im Besonderen ist in einem
Fall der Verwendung einer Metalldampflampe oder einer Halogenlampe
als Beleuchtungslichtquelle eine Maskierungsplatte (nicht gezeigt),
die das Beleuchtungslicht vollständig oder teilweise maskiert
bzw. abdeckt, auf einem optischen Weg zum Verbindungsanschluss zur
Verbindung des Beleuchtungslichtzuführkabels 61 angeordnet.
Die Maskierungsplatte weist eine große Platte und eine kleine
Platte auf, die im Wesentlichen in einer Sektorgestalt ausgebildet
sind und Rückseite an Rückseite miteinander verbunden
sind. Die Maskierungsplatte ist auf dem optischen Weg so angeordnet,
dass diese an einer Schwenkwelle schwenkt.
-
Die
größere Sektorplatte weist ein im Wesentlichen
kreisförmiges Öffnungsfenster für eine
Totalbeleuchtung und ein im Wesentlichen sektorförmiges Öffnungsfenster
für eine einseitige Beleuchtung auf. Die kleinere Sektorplatte
weist eine Ritzelnut auf, die an deren Umfangsseitenfläche
ausgebildet ist. Die Maskierungsplatte ist mit einem Motor so verbunden,
um an der bzw. um die Schwenkwelle zu schwenken.
-
Der
Motor weist eine Drehwelle auf, an der ein Schneckenritzel gesichert
ist. Das Schneckenritzel weist einen Ritzelabschnitt auf, der mit
der Ritzelnut eingreift, die an dem Umfang der kleineren Sektorplatte
der Maskierungsplatte ausgebildet ist. Wenn der Motor so angetrieben
wird, dass die Maskierungsplatte schwenkt, fällt entweder
das Öffnungsfenster für die Totalbeleuchtung oder
das Öffnungsfenster für eine einseitige Beleuchtung
mit dem Beleuchtungslichtzuführkabel 61 zusammen.
Folglich ist das Beleuchtungslichtzuführkabel 61 mit
der Beleuchtungslichtquelle 64 so verbunden, dass der Beleuchtungsteil 60 das
Beleuchtungslicht ausstrahlen kann.
-
Eine
Vielzahl von verschiedenen Lichtquellen können selektiv
als die Beleuchtungslichtquelle 64 verwendet werden. Hierin
ist die Beleuchtungslichtquelle 64 auf einer Einheitsbasis
vorgesehen, und an dem Hauptkörperabschnitt 50 angebracht oder/und
davon gelöst. 13 ist eine perspektivische
Ansicht, die einen Zustand zeigt, bei dem eine der Vielzahl von
Lichtquelleneinheiten 63A und 63B (im Folgenden
gemeinsam als Lichtquelleneinheit 63 in einigen Fällen
bezeichnet) selektiv an dem Hauptkörperabschnitt 50 angebracht
ist. 14 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
Zustand zeigt, in dem die Lichtquelleneinheit 63 von dem
Hauptkörperabschnitt 50 gelöst bzw. entfernt
ist. 15 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
Zustand zeigt, in dem die Lichtquelleneinheit 63 an dem Hauptkörperabschnitt 50 angebracht
ist. Die entsprechenden Lichtquelleneinheiten 63A und 63B sind einander
hinsichtlich einer Gestalt eines Anbringabschnitts identisch, und
eine Lichtausstrahlungssubstanz ist in jeder Lichtquelleneinheit
auswechselbar. Wie es oben beschrieben ist, ist die Beleuchtungslichtquelle 64 auf
einer Einheitsbasis so vorgesehen, dass das Anbringen/Lösen
daran/davon vereinfacht wird, d. h. die Vielzahl von Beleuchtungslichtquellen 63A und 63B,
die sich voneinander hinsichtlich einer Eigenart unterscheiden,
sind eingerichtet. Als Folge kann die Lichtquelleneinheit 64 mit
einer Geeigneten gemäß dem Verwendungszweck ausgetauscht
werden. In diesem Beispiel sind eine erste Lichtquelle, die für
eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung verwendet wird und eine hohe
Beleuchtungsstärke aufweist, und eine zweite Lichtquelle,
die für eine Vergrößerungsbeobachtung
verwendet wird, eine geringere Beleuchtungsstärke als die
erste Lichtquelle aufweist und eine hohe Farbwiedergabe aufweist, entsprechend
als die Lichtquelleneinheit 663A und die Lichtquelleneinheit 63B eingerichtet.
Im Besonderen, da eine Lichtquelle, die sowohl die Beleuchtungsstärke
als auch die Farbwiedergabe verbessert, nicht einfach erhalten wird,
wird die erste Lichtquelle, die eine hohe Beleuchtungsstärke
aufweist, für den Verwendungszweck der Hochgeschwindigkeitsbeobachtung
verwendet, die eine hohe Beleuchtungsstärke benötigt,
wohingegen die zweite Lichtquelle, die eher eine ausgezeichnete
Farbwiedergabe als eine Beleuchtungsstärke aufweist, für
den Verwendungszweck der Vergrößerungsbeobachtung
verwendet wird, die eine geringe Beleuchtungsstärke benötigt, sodass
Beleuchtungslicht, das für die entsprechenden Verwendungszwecke
geeignet ist, erhalten werden kann. Ferner, da die Lichtquellen
auf eine entfernbare Weise gemäß dem Verwendungszweck
umgeschaltet werden, kann ein Bild hoher Qualität in jedem
Szenario erhalten werden.
-
Allerdings
ist die vorliegende Erfindung nicht speziell auf dieses Beispiel
beschränkt. Beispielsweise kann eine Vielzahl von Lichtquellen
in dem Hauptkörperabschnitt so umfasst sein, dass Beleuchtungsarbeitsbetriebe
umgeschaltet werden, was das physikalische Auswechseln von Lichtquellen
eliminiert. Der Aufbau, der umschaltbare Lichtquellen verwendet,
weist einen Vorteil darin auf, dass die Art der Lichtquelle mittels
eines Knopfdrucks verändert werden kann, aber weist den
Nachteil auf, dass der Hauptkörperabschnitt, der die Vielzahl
von Lichtquellen darin umfasst, groß wird. Alternativ sind
die Lichtquellen nicht in dem Hauptkörperabschnitt umfasst, sondern
sind außen mit dem Hauptkörperabschnitt verbunden.
In diesem Fall kann der Benutzer einfach einen Lichtquellenauswechselbetrieb
durchführen, muss aber eine getrennte Lichtquelle mit einem
hohen Aufwand hinsichtlich Zeit und Mühe installieren.
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Als
oben beschriebene Beleuchtungslichtquelle 64 kann vorzugsweise
eine Metalldampflampe verwendet werden. Die Metalldampflampe unterscheidet
sich von einer Halogenlampe, die Licht auf eine solche Weise ausstrahlt,
dass Strom einem Glühdraht zugeführt wird. Beispielsweise
strahlt die Metalldampflampe Licht auf eine solche Weise aus, dass
Starkstrom auf einer Birne, die mit Xenongas gefüllt ist,
entladen wird. Im Besonderen ist die Metalldampflampe eine Entladungslampe
hoher Intensität, in der Quecksilber- und halogenhaltiges
Metall eingeschlossen sind. In einer Lichtausstrahlungsröhre
sind Quecksilber, Edelgas und Licht emittierendes Metall in einer
Form eines Haloids (prinzipiell ein Jodids) eingeschlossen. Vorteilhafterweise
weist diese Lampe eine lange Lebensdauer auf, weist eine ausgezeichnete
Energieeffizienz auf, weist einen geringen Energieverbrauch auf
und weist eine hohe Beleuchtungsstärke auf. Bei dem Verwendungszweck für
eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung wird ein Arbeitsabstand bzw.
ein Gebrauchsabstand im Vergleich zum Fall des Verwendungszwecks
für eine Vergrößerungsbeobachtung groß.
Ferner kann ein Bild auf einer extrem kurzen Frame-Basis aufgenommen
werden. Folglich wird eine Hochleistungsbeleuchtung benötigt,
um die zufriedenstellende Beleuchtungsstärke zu erzielen.
Aus diesem Grund wird die Metalldampflampe vorzugsweise für
den Verwendungszweck der Hochgeschwindigkeitsbeobachtung verwendet.
Ferner kann die Metalldampflampe für den Verwendungszweck
der Vergrößerungsbeobachtung verwendet werden.
In diesem Fall ist eine zu benötigende Beleuchtungsstärke
kleiner als die für den Verwendungszweck für eine
Hochgeschwindigkeitsbeobachtung. Folglich wird eine Metalldampflampe,
die eine geringe Beleuchtungsstärke aufweist, aber eine
hohe Farbwiedergabe aufweist, im Besonderen eine Halogenglühlampe,
die eine hohe Rotfarbenkomponente aufweist, für den Verwendungszweck
einer Vergrößerungsbeobachtung verwendet. Ferner
kann alternativ zur Metalldampflampe eine Quecksilberlampe oder
eine Xenonlampe als die erste Lichtquelle verwendet werden, während eine
Halogenglühlampe oder eine LED als die zweite Lichtquelle
verwendet werden kann. Die LED ist kleiner hinsichtlich des Betrags
von Infrarotkomponenten als die Halogenglühlampe, die Metalldampflampe und
dergleichen. Im Vergleich mit der Halogenglühlampe, der
Metalldampflampe und dergleichen, weist die LED daher einen Vorteil
darin auf, dass eine Wärmemenge, die auf ein Objekt aufgebracht
wird, gering ist, selbst wenn eine identische Lichtmenge auf das
Objekt ausgestrahlt wird. Ferner kann die LED mit relativ geringen
Kosten erhalten werden, weist eine lange Lebensdauer auf, und ist
ausgezeichnet hinsichtlich der Antwort auf einen Eingabebetrieb. Ferner
kann ein Beleuchtungsbetrieb von der LED gesteuert werden, ohne
Verwendung einer Maskierungsplatte zum Maskieren des Beleuchtungslichts, d.
h. die LED kann an/ausgeschaltet werden, während sie einer
Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme von 1000000 fps folgt.
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(Lichtquellenbestimmungsteil 65)
-
Um
die verschiedenen Beleuchtungslichtquellen 64 angemessen
zu betreiben, können Betriebsbedingungen, wie beispielsweise
ein Betriebsstrom gemäß der Art der Beleuchtungslichtquelle 64 geändert
werden, die mit dem Hauptkörperabschnitt 50 zu
verbinden ist. Diese Änderung kann manuell oder automatisch
durchgeführt werden. Wie es in 1 gezeigt
ist, enthält der Hauptkörperabschnitt 50 im
Besonderen einen Lichtquellenbestimmungsteil 65, der die
Art der angebrachten Beleuchtungslichtquelle 64 bestimmt.
Durch Bereitstellen des Lichtquellenbestimmungsteils 65 erfasst
der Hauptkörperabschnitt 50 automatisch die Art
der Beleuchtungslichtquelle 64, die damit verbunden ist.
Folglich können angemessene Betriebsbedingungen zum Betreiben
jeder Lichtquelle ausgewählt werden, sodass die angebrachte
Beleuchtungslichtquelle 64 angemessen betrieben und gesteuert
werden kann. Beispielsweise kann ein Betriebsstromwert verändert werden,
und eine Ausgabe des Beleuchtungslichts kann gemäß einer
Metalldampflampe gesteuert werden. Dieser Aufbau eliminiert eine
Anstrengung des Änderns einer Energiezufuhrwattzahl und
verhindert ferner fehlerhafte Einstellungen durch einen Benutzer.
Folglich kann jede Beleuchtungslichtquelle 64 mit einer
gewissen Betriebssicherheit verwendet werden. Ferner kann der folgende
Aufbau angewendet werden. D. h., der Hauptkörperabschnitt 50 berechnet
eine Beleuchtungszeit jeder Beleuchtungslichtquelle 64,
bewahrt eine akkumulierende Verwendungszeitperiode für
jede Beleuchtungslichtquelle 64 und fördert das
Ersetzen der Beleuchtungslichtquelle 64, wenn die Ersetzungszeit
herannaht.
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(Optikkopplungs-Korrekturteil)
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16 ist
eine Schnittansicht, die einen Optikkopplungsabschnitt zwischen
der Beleuchtungslichtquelle 64 und dem Beleuchtungslichtzuführkabel 61 zeigt.
Wie es in der Fig. gezeigt ist, wird das Beleuchtungslicht, das
von der Beleuchtungslichtquelle 64 ausgestrahlt wird, mittels
eines Spiegels 63 reflektiert, und wird anschließend
optisch mit der Endfläche des Lichtleiters 61A gekoppelt,
das ein Beispiel des Beleuchtungslichtzuführkabels 61A ist.
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17 ist
eine Schnittansicht, die eine Struktur einer Lichtquelle zeigt,
die ein Problem einer hohlen fehlerhaften Beleuchtung mittels eines
Optikkopplungs-Korrekturteils zum Korrigieren des Lichts, das von
der Lichtquelle an dem Optikkopplungsabschnitt zwischen der Beleuchtungslichtquelle 64 und dem
Beleuchtungslichtzuführkabel 61 ausgestrahlt wird,
löst. Wie es in 23 gezeigt
ist, wird herkömmlich, wenn die Lichtsammellampe 75 Licht
für die Endfläche des Lichtleiters 61A direkt
sammelt, das Licht, das von der Beleuchtungslichtquelle 64 über
den Reflektor 76 ausgestrahlt wird, in zwei Richtungen,
die mittels Pfeilmarkierungen A und B gezeigt sind, aufgrund der
Anwesenheit der Lichtausstrahlungsröhre aufgeteilt, sodass
der mittlere Abschnitt schattiert ist, d. h. eine sogenannte hohle
fehlerhafte Beleuchtung auftritt. Dieses Problem wird im Besonderen
offensichtlich, wenn der Arbeitsabstand WD lang wird.
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In
dieser Ausführungsform werden auf der anderen Seite die
verzweigten Lichtstrahlen so gesammelt, dass diese zur Richtung
der optischen Achse des Lichtleiters 61A ausgerichtet sind.
Wie es in der Schnittansicht von 17 gezeigt
ist, ist, genauer gesagt, eine plankonvexe Linse 74, die
ein Beispiel des Optikkopplungs-Korrekturteils ist, zwischen der
Lichtsammellampe, die ein Beispiel der Beleuchtungslichtquelle 64 ist,
und der Endfläche des Lichtleiters 61A angeordnet.
Wie es in der vergrößerten Schnittansicht von 18 gezeigt
ist, ist die plankonvexe Linse 74 so angeordnet, dass Licht
durch einen Vorderseitenbrennpunkt (ein Punkt auf einer optischen
Achse, der zu einem bestimmten physikalischen Punkt gegen unendlich
hinter einer Kamera konjugiert ist) der plankonvexen Linse 74 tritt,
sodass ein Fluss des Lichts, das von der Lichtsammellampe ausgestrahlt
wird, teilweise Licht erzeugt, das eine Komponente parallel zur
optischen Achse aufweist.
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Folglich,
da das Licht, das von dem Lichtleiter 61A ausgestrahlt
wird, eine Komponente in der Richtung der optischen Achse bei dem
Lichtleiter 61A aufweist, wird die sogenannte hohle fehlerhafte Beleuchtung
unterdrückt. Selbst wenn ein Abstand zwischen der Lampe
und dem Lichtleiter lang ist, erlaubt die plankonvexe Linse 74 ein
Sammeln des Lichts, was zu einer Vergrößerung
einer Lichtmenge führt, die auf den Lichtleiter 61A auftrifft.
Zum Zwecke der Beschreibung zeigt jede der Schnittansichten der 17 und 23 den
Zustand, bei dem Licht in zwei aufgespaltet wird. Eigentlich wird
das Licht stereoskopisch in einer zylindrischen Form ausgestrahlt. In
dem Licht wird folglich ein Mittelabschnitt dunkel. Mit anderen
Worten weist das ausgestrahlte Licht eine ringförmige Gestalt
auf. Zum Zweck der Beschreibung ist der Spiegel in 17 nicht
gezeigt. Hierin ist der Spiegel nicht notwendigerweise auf dem optischen
Weg, wie es in 16 gezeigt ist, vorgesehen.
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(Bilderfassungssteuerteil 13)
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Das
Bilderfassungssteuerteil 13 legt Bilderfassungsbedingungen,
wie beispielsweise eine Bildrate und eine Verschlusszeit bzw. Belichtungszeit bei
einer Hochgeschwindigkeitsbeobachtung über den Steuerteil 55 fest,
und steuert entsprechende Komponenten gemäß der
eingestellten Bilderfassungsbedingungen. Im Besonderen erzeugt der
Bilderfassungssteuerteil 13 ein Bilderfassungssteuersignal
zum Betreiben und Steuern der Bilderfassungseinrichtung 12 des
Bilderfassungsteils 10, und überträgt
anschließend das Bilderfassungssteuersignal zum Bilderfassungsteil 10.
Ferner steuert der Bilderfassungssteuerteil 13 einen AN/AUS-Zustand
und ein Abschirmen der Beleuchtungslichtquelle 64. In einem
Bildaufnahmebetrieb, das ein elektronisches Blitzlicht verwendet,
gibt beispielsweise der Bilderfassungssteuerteil 13 ein
Synchronisierungssignal synchron mit dem Bildaufnahmebetrieb aus,
und schaltet die Beleuchtungslichtquelle 64 AN/AUS, entsprechend
dem Synchronisationssignal, und ermöglicht der Bilderfassungseinrichtung 12 ein
Bild aufzunehmen, das mit dem Synchronisationssignal in Synchronisation
gebracht ist. Wie es oben beschrieben ist, überträgt
der Bilderfassungssteuerteil 13 zur Beleuchtungslichtquelle 64 Bilderfassungszeitsignale, die
mit einer Startzeit bzw. einem Starttiming und einer Endzeit bzw.
einem Endtiming in einem Bildaufnahmebetrieb in Synchronisation
gebracht sind, und ein Belichtungszeitsignal das mit einer Belichtungsstartzeit
in jedem Frame während des Bildaufnahmebetriebs in Synchronisation
gebracht ist. In der Vergrößerungsbeobachtung
wird ferner, wie die Einstellung der Bilderfassungsbedingungen,
entweder das epi-Beleuchtungslicht oder das Übertragungsbeleuchtungslicht
beispielsweise als das Licht ausgewählt, das von der ringförmigen
Beleuchtungsquelle auszustrahlen ist, und anschließend
werden entweder die Totalbeleuchtung oder die einseitige Beleuchtung
für die entsprechenden Lichteinheiten festgelegt. Ferner
kann ein Beleuchtungsverfahren mittels einer Kombination aus einer
Vielzahl von Bedingungen, wie beispielsweise Diffusion oder Polarisation, wie
etwa ein Filter, und einer Übertragung ohne Verwendung
des Filters verändert werden. Diese Einstellungen werden
von dem Benutzer über den Betriebsabschnitt 55 durchgeführt.
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(Bildverarbeitungsteil 81)
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Der
Bildverarbeitungsteil 81 führt eine Bildverarbeitung
auf einem vergrößerten Bild, das von dem Bilderfassungsteil 10 aufgenommen
wird, durch. Beispielsweise kennzeichnet der Bildverarbeitungsteil 81 einen
Bereich eines Bildes des Objekts, das auf dem Displayteil 52 angezeigt
ist, um einen Bereich bzw. ein Gebiet dieses gekennzeichneten Bereichs
zu berechnen. Ferner berechnet der Bildverarbeitungsteil 81 einen
Höhenunterschied, einen Abstand und einen Winkel.
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(Displayteil 52)
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Der
Displayteil 52 ist ein Display, das ein aufgenommenes Bild,
eine Einstellung und dergleichen anzeigt. Der Displayteil 52 ist
beispielsweise eine CRT oder ein Flüssigkristallfeld. Wie
es in den 2A bis 2D und 3A bis 3D gezeigt ist,
ist der Displayteil 52 beispielsweise in dem Hauptkörperabschnitt 50 umfasst.
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(Speicherteil 53)
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Der
Speicherteil 53 behält Daten eines aufgenommenen
Bildes, Details einer Einstellung und dergleichen. Vorzugsweise
wird ein Hochgeschwindigkeitshalbleiterspeicher, beispielsweise
ein RAM, als temporärer Speicherbereich verwendet, und
wird ein Festplattenspeicher als Datenspeicherbereich verwendet.
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(Schnittstellenteil 54)
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Der
Schnittstellenteil 54 ist zum Austauschen von Daten mit
einer äußeren Einrichtung über ein IO
oder eine Kommunikation vorgesehen. Als ein Anschluss zum Austauschen
von Steuersignalen und Bilddaten mit der äußeren
Einrichtung sind die Anschlussöffnungen zur Verbindung
des Kabelabschnitts 24 und verschiedene Verbinder an bzw.
auf dem Hauptkörperabschnitt 50 ausgebildet. Ferner vereinfacht
ein Bereitstellen einer USB-Schnittstelle das Schreiben von Daten
auf einen USB-Speicher, und eine Datenkommunikation mit einem weiteren Computer
mittels einer seriellen Verbindung.
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(Bedienungsteil 55)
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Das
Bedienungsteil 55 ist eine Eingabe-/Ausgabeeinrichtung, über
die der Benutzer verschiedene Operationen bzw. Vorgänge,
wie beispielsweise eine Eingabeoperation auf der Basis eines Schirms,
der auf dem Displayteil 52 angezeigt ist, ausführt.
Der Bedienungsteil 55 ist mit dem Hauptkörperabschnitt 50 auf
eine verdrahtete Weise oder auf eine drahtlose Weise verbunden.
Alternativ ist der Bedienungsteil 55 am Hauptkörperabschnitt 50 gesichert.
Typische Beispiele des Bedienungsteils 55 können
verschiedene Zeigereinrichtungen umfassen, wie beispielsweise eine
Maus, eine Tastatur, ein Slidepad, ein Trackpoint, eine Schreibtafel,
ein Joystick, eine Konsole, ein Jog Dial, ein Digitalisierer, ein Lightpen,
ein numerischers Keypad, ein Touchpad und ein Zeigerstift. Ferner
wird der Bedienungsteil 55 zum bedienen bzw. betreiben
der Bilderfassungsvorrichtung verwendet. Ferner wird der Bedienungsteil 55 zum
Bedienen der Bilderfassungsvorrichtung selbst und externen Einrichtungen
verwendet. Mit der Verwendung eines Touchscreens oder eines Touchpanels,
wie beispielsweise ein Display, das einen Schnittstellenschirm anzeigt,
kann der Benutzer einen Befehl für den Betrieb mittels
einer direkten Berührung des Schirms mittels seiner/ihrer
Hand eingeben. Alternativ kann der Benutzer einen Befehl mittels
der Stimme eingeben oder kann einen existierenden Eingabeteil verwenden.
Der vorhandene Eingabeteil kann zusammen mit dem Bedienungsteil 55, der
oben beschrieben ist, verwendet werden. Hierin können der Displayteil 52 und
der Bedienungsteil 55 integral in dem Hauptkörperabschnitt 50 umfasst sein.
Alternativ können der Displayteil 52 und der Bedienungsteil 55 extern
mit dem Hauptkörperabschnitt 50 auf eine verdrahtete
Weise oder auf eine drahtlose Weise verbunden sein. In einem Fall,
bei dem der Displayteil ein Touchpanel ist, kann ein solcher Displayteil
mit dem Bedienungsteil 55 integriert sein. In den 2A bis 2D und 3A bis 3D ist der
Bedienungsteil 55 beispielsweise eine Konsole, die mit
dem Hauptkörperabschnitt auf eine drahtlose Weise verbunden
ist.
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(Verwendungszweck für Hochgeschwindigkeitsbeobachtung)
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Im
Folgenden wird eine Beschreibung von Details eines Bildaufnahmebetriebs
für den Verwendungszweck einer Vergrößerungsbeobachtung
und Details eines Bildaufnahmebetriebs für den Verwendungszweck
einer Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme gegeben, wobei jeder mittels
der Bilderfassungsvorrichtung durchgeführt wird. Zunächst
wird eine Beschreibung des Bildaufnahmebetriebs für den
Verwendungszweck einer Hochgeschwindigkeitsbeobachtung gegeben.
Wie es in den 2A bis 2D gezeigt
ist, ist das Bilderfassungsmodul 16, das darin die Bilderfassungseinrichtung 12 für
eine Farbbildaufnahme oder Monochrombildaufnahme umfasst, als der
Kopfabschnitt 15 der Bilderfassungsvorrichtung ausgewählt,
und das erste Linsenmodul 21 ist an dem vorderen Ende des
Bilderfassungsmoduls 16 angebracht. Hierin ist das Bilderfassungsmodul 16 optisch
mit dem ersten Linsenmodul 21 so verbunden, dass die optische
Achse der Bilderfassungseinrichtung 12, die in dem Bilderfassungsmodul 16 aufgenommen
ist, mit der optischen Achse des ersten Linsenmoduls 21 übereinstimmt.
Ferner ist die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66, die
ein Beispiel des Beleuchtungsteils 60 ist, an dem Bilderfassungsmodul 16 oder
dem ersten Linsenmodul 21 angebracht. Wie es oben beschrieben
ist, ist die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 unabhängig
von dem ersten Linsenmodul 21 vorgesehen, und ist an dem
Kopfabschnitt 15 angebracht. Folglich kann ein Beleuchtungsaufbau
für eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung einfach eingerichtet
werden, im Gegensatz zur herkömmlichen Technik, bei der
ein separater Beleuchtungsaufbau absolut eingerichtet wurde. Ferner wird
ein Einstellbetrieb durch den Beleuchtungseinheit-Neigungswinkeleinstellteil
vereinfacht. In den 2A bis 2D wird
das erste Linsenmodul 21, woran die erste Linsenbeleuchtungseinheit 66 integral
im Voraus gesichert wird, eingerichtet bzw. vorbereitet. Folglich
kann lediglich das erste Linsenmodul 21 am Kopfabschnitt 15 angebracht
werden, was zu einer Vereinfachung der Handhabung führt.
Es ist überflüssig zu sagen, dass die erste Linsenbeleuchtungseinheit
an das erste Linsenmodul anbringbar und/oder davon lösbar
sein kann.
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(Bedienungsschirm)
-
Mit
Bezug auf die 19 und 20 wird
im Folgenden eine Beschreibung eines Einstellverfahrens für
eine Hochgeschwindigkeitsbeobachtung gegeben. Die 19 und 20 zeigen
ein Beispiel eines Benutzerschnittstellenschirms 300 eines
Bilderfassungsvorrichtungs-Betriebsprogramms zum Betreiben bzw.
Bedienen der Bilderfassungsvorrichtung. Genauer gesagt zeigt 19 einen
Aufzeichnungsschirm für eine Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme,
und 20 zeigt einen Vorschauschirm für eine
Wiedergabe von aufgezeichneten Daten einer Bildaufnahme mit einer
hohen Geschwindigkeit. In diesem Programm sind die Daten des Bilds,
das mit hoher Geschwindigkeit in dem Aufzeichnungsschirm aufgenommen
wird, auf dem Vorschauschirm angezeigt. Hierin wird ein Umschalten
zwischen dem Aufzeichnungsschirm und dem Vorschauschirm durch Auswahl
eines „Aufzeichnungsschalters" („Record” button)
oder eines „Vorschauschalters" („Preview” button)
durchgeführt, was ein Beispiel eines Schirmumschaltteils 302 ist,
der an einer oberen linken Seite des Schirms vorgesehen ist. Im
Wesentlichen bezieht sich die Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme auf
einen Betrieb von aufeinanderfolgenden Aufnahmen unbewegter Bilder.
Hierin sind die unbewegten Bilder, die nacheinander angezeigt werden,
als bewegtes Bild definiert. Folglich wird der Einfachheit halber
die Hochgeschwindigkeitsbildaufnahme auch als Bewegungsbildaufnahme
bezeichnet.
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In
dem Benutzerschnittstellenschirm dieses Programms führt
der Benutzer eine AN/AUS-Bedienung, eine Eingabebedienung numerischer
Werte, eine Befehlseingabebedienung und dergleichen an Schaltern
und Eingabefeldern durch, die virtuell über dem Bedienungsteil 55 vorgesehen
sind, der mit der Bilderfassungsvorrichtung, auf der das Bilderfassungsvorrichtungs-Betriebsprogramm
installiert ist, oder einem Computer verbunden ist, auf dem das
Bilderfassungsvorrichtungs-Betriebsprogramm installiert ist.
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In
dieser Spezifikation umfasst eine Bezeichnung „Drücken"
eine physikalische Berührung des Schalters und Pseudodrücken
mittels Klicken oder Auswahl in dem Bedienungsteil 55.
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Wie
es in den 19 und 20 gezeigt
ist, werden in dem Bilderfassungsvorrichtungs-Betriebsprogramm ein
Bilddisplaybereich 304 zum Anzeigen eines Bildes, ein Bedienungsbereich 310 zum
Durchführen verschiedener Operationen bzw. Bedienungen,
der an einer rechten Seite des Bilddisplaybereichs 304 vorgesehen
ist, und eine Werkzeugleiste 320 zum Durchführen
verschiedener Einstellungen, die an einer oberen Seite des Bilddisplaybereichs 304 vorgesehen
ist, auf dem Benutzerschnittstellenschirm angezeigt. Ferner ist
der Schirmumschaltteil 302 zwischen der Werkzeugleiste 320 und
dem Bilddisplaybereich 304 vorgesehen. Ferner ist ein Statusbereich 306 zum
Anzeigen eines gegenwärtigen Status unter dem Bilddisplaybereich 304 vorgesehen.
Der Bilddisplaybereich 304 zeigt ein aufgenommenes Bild
an. Hierin ist eine Relaiseinstellvorrichtung als das Objekt S angezeigt.
-
Hierin
wird eine Beschreibung des Aufzeichnungsschirms, der in 19 gezeigt
ist, gegeben. Der Bedienungsbereich 310 enthält
ein Helligkeitseinstellfeld 311 (brightness setting filed)
zum Einstellen einer Helligkeit, ein Bildfrequenzeinstellfeld 315 (frame
rate setting field) zum Einstellen einer Bildfrequenz und eine Bedienungsschaltergruppe 316 zum Durchführen
verschiedener Operationen. In dem Helligkeitseinstellfeld 311 kann
der Benutzer eine Belichtungs- bzw. Verschlussgeschwindigkeit und
einen Zuwachs (gain) einstellen. Die Belichtungsgeschwindigkeit
(shutter speed) kann kontinuierlich mittels eines Schiebers 312 eingestellt
werden und durch Drücken eines Automatikschalters 313 („Automatic") kann
die berechnete Belichtungsgeschwindigkeit automatisch auf einen
geeigneten Wert eingestellt werden. Ferner kann der Zuwachs als
numerischer Wert in dem Numerikwert-Displayfeld 314 eingestellt
werden. Mittels Drücken eines Drop-Schalters, der an der
rechten Seite des Numerikwert-Diplayfelds 314 vorgesehen
ist, wird ein numerischer Wert des Zuwachses, der im Voraus eingestellt
wurde, als Drop-Down-Menu angezeigt. Ferner kann die Bildfrequenz
auch als numerischer Wert in einem Numerikwert-Displayfeld 315a des
Bidlfrequenz-Einstellfelds 315 eingestellt werden. Mittels
Drücken eines Spin-Schalters, der an der rechten Seite
des Numerikwert-Displayfelds 315 vorgesehen ist, kann der
numerische Wert der Bildfrequenz erhöht/verringert werden.
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Die
Bedienungsschaltergruppe 316 enthält einen Stroboskopschalter 316A („Stroboscope")
zum periodischen Ausstrahlen des Lichts zum Objekt und Aufnehmen
eines Bildes synchron mit dieser Lichtausstrahlung, ein Zeitlupenbildaufnahme-Schalter 316B („Slow-motion
image capture") zum Aufnehmen eines Bildes in Zeitlupe, einen Pauseschalter 316C („Pause")
zum Anhalten eines Bildaufnahmebetriebs, ein Unbewegt-Bildaufnahmeschalter 316D („Still-image
capture") zum Aufnehmen eines unbewegten Bildes, einen Aufzeichnungs-Einrichtungsschalter 317 („Recording
preparation") zum Vorbereiten bzw. Einrichten eines Aufzeichnungsbetriebs
und einen Aufzeichnungsschalter 318 („Recording")
zum Starten/Anhalten des Aufzeichnungsbetriebs.
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Der
Statusbereich 306 zeigt eine aufnehmbare Zeit für
Bilder und eine verbleibende Zeit an. In diesem Statusbereich 306 zeigt
ein Zeitmaß 306A ein Verhältnis zwischen
einer Zeitvorgabe einer Einstellung eines Triggers und eine Bildaufnahmezeit an.
In dem Beispiel, das in 19 gezeigt
ist, ist der Trigger auf ein Zentrum des Maßes eingestellt.
Wenn ein Trigger während einer Periode, bei der Bilder nacheinander
in einem Pre-Trigger aufgenommen werden, eingegeben wird, wird ein
solcher Bildaufnahmebetrieb so fortgeführt, dass die Zeitvorgabe des
Triggers in der Mitte eingestellt ist. Anschließend wird
der Bildaufnahmbetrieb vollständig automatisch durchgeführt.
Der Trigger, der oben beschrieben ist, kann an einem Starttrigger,
der ein Timing bzw. eine Zeitvorgabe des Beginnens eines Bildaufnahmebetriebs
kennzeichnet, und einem Endtrigger, der ein Timing bzw. eine Zeitvorgabe
des Abschließens des Bildaufnahmebetriebs kennzeichnet,
einem manuellen Trigger zum manuellen Kennzeichnen des Timings des
Startens des Bildaufnahmebetriebs und des Timings zum Abschließen
des Bildaufnahmebetriebs, und dergleichen eingestellt werden.
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Die
Werkzeugleiste 320 enthält einen Bildaufnahmebetrieb-Einstellschalter 320A zum
Wesentlichen Einstellen von Bedingungen zur Aufnahme eines unbewegten
Bildes, einen Aufzeichnungsbetriebseinstellschalter 320B zum
im Wesentlichen Einstellen von Bedingungen zum Aufzeichnen eines
Bewegungsbildes, einen Messschalter 320C zum Messen verschiedener
Einstellwerte, wie beispielsweise eines Bereichs bzw. einer Fläche
und eines Abstands eines aufgenommenen Bildes, einen Linsenschalter 320D zum
Bestimmen eines Linsenmoduls 20, das zum Aufnehmen eines
Bildes zu verwenden ist, einen Druckenschalter 320E zum
Drucken eines Bildes, einen Kommentierungseingabeschalter 320F zum
Hinzufügen einer optionalen Kommentierung eines Benutzers
zu einem Bild, einen Displayschalter 320G zum Anzeigen
eines Bildes, einen Kamera/Bildschalter 320H zum Durchführen
einer Einstellung für die Bilderfassungseinrichtung 12 und
einer Einstellung für ein aufzunehmendes Bild, einen Albumschalter 320I zum
Heraussuchen von aufgenommenen Bildern und anschließendem
Erlauben des Benutzers die Bilder anzusehen, einem Initialmenuschalter 320J zum
Einstellen eines initialen Menus, das zur Zeit des Einschaltens
des Bilderfassungsvorrichtungs-Betriebsprogramms anzuzeigen ist,
und einen Energiequellenschalter 320K zum Ein/Ausschalten der
Bilderfassungsvorrichtung.
-
Die
verschiedenen Einstellungen werden auf dem Aufzeichnungsschirm,
der oben beschrieben ist, durchgeführt, und anschließend
werden die Bilder mit einer hohen Geschwindigkeit aufgenommen. Die Daten
des aufgenommenen Bildes werden auf dem Vorschauschild angezeigt.
Mit Bezug auf die 20 wird im Folgenden eine Beschreibung
des Vorschauschirms gegeben. Der Schirm der in 20 gezeigt ist,
ist beinahe dem, der in 19 gezeigt
ist, hinsichtlich des grundsätzlichen Layouts gleich. D.
h. der Vorschauschirm enthält auch einen Bildanzeigebereich 304,
einen Bedienungsbereich 310, eine Werkzeugleiste 320,
einen Schirmumschaltteil 302 und einen Statusbereich 306.
Schalter in der Werkzeugleiste 320 sind gleich denen, die
in 19 gezeigt sind.
-
Der
Statusbereich 306 enthält ein Zeitmaß 306B,
das die Daten kennzeichnet, von Daten von Bildern, die mit einer
hohen Geschwindigkeit aufgenommen sind, deren Bildzahl (Frame-Zahl)
auf dem Displaybereich gegenwärtig angezeigt ist. Auf der rechten
Seite der Zeitlinie sind die Gesamtanzahl von Frames, eine Frame-Zahl
bzw. Frame-Nummer eines angezeigten Frames und einer verstrichenen
Zeit angezeigt.
-
In
dem Bedienungsbereich 310 des Vorschauschirms umfasst eine
Bedingungsschaltergruppe 330 einen Wiedergabe/Pausenschalter 331 (playback/pause
button) zum Abspielen eines aufgezeichneten Bewegungsbildes, einen
Rückspulschalter 332 (rewind button) und einen
Vorlaufschalter 333 (forward button). An einer oberen Seite
der Bedienungsschaltergruppe 330 ist ein Bedienungszustandsdisplayfeld 335 zum
Anzeigen eines gegenwärtigen Bedienungszustands vorgesehen
("X10 Rewinding" in dem Beispiel, das in 20 gezeigt
ist). An einer unteren Seite der Bedienungsschaltergruppe 330 ist
ein Bildfrequenzdisplayfeld 336 zum Anzeigen einer Bildfrequenz
zur Zeit eines Bildaufnahmebetriebs "Recording: 4000 fps", eine
Bildfrequenz zur Zeit eines Bildanzeigebetriebs "Playback: 150 fps"
oder dergleichen vorgesehen. Wie es oben beschrieben ist, kann die
Bildfrequenz zur Zeit des Bildanzeigebetriebs von der Bildfrequenz
zur Zeit des Bildaufnahmebetriebs unterschieden werden. Ferner ist
eine "Loop playback" Checkbox 337 an einer unteren Seite
des Bildfrequenzdisplayfelds 336 vorgesehen. Wenn der Benutzer
diese Checkbox markiert, werden die aufgenommenen Bilder wiederholend
wiedergegeben. An einer unteren Seite der "Loop playback" Checkbox 337 ist
ein Wiedergabebereich-Einstellfeld 338 (Playback range
setting field) zum Beschränken des Wiedergabebereichs vorgesehen. Hierin
ist ein Startpunkt und ein Endpunkt des Wiedergabebetriebs mittels
der Zahl von Frames gekennzeichnet. Ferner sind ein Aufnahmeschalter
für ein unbewegtes Bild 316D (still-image capturing
button) und ein Datenspeicherschalter 339 (data savin button)
zum Speichern von Daten an einer unteren Seite des Wiedergabebereichs-Einstellfelds 338 vorgesehen.
-
In
diesem Beispiel werden die Daten der Bilder, die mit einer hohen
Geschwindigkeit aufgenommen werden, und in dem Aufzeichnungsschirm
aufgezeichnet werden, vorübergehend aufbewahrt. Der Benutzer
betrachtet die Bilder auf dem Vorschauschirm und bestimmt anschließend
ob die Daten gespeichert werden. Wenn die Daten nicht gespeichert werden,
können Daten von Bildern, die mit hoher Geschwindigkeit
aufzunehmen sind, in dem Aufzeichnungsschirm abermals erfasst werden.
Mittels drücken des Datenspeicherschalters 339 wird
ein Dialog zum Speichern der Daten der Bilder angezeigt, die mit
einer hohen Geschwindigkeit aufgenommen sind, und der Benutzer kann
die Daten in einem vorbestimmten Ordner, der einen Namen hat, speichern.
-
Es
ist überflüssig zu sagen, dass Layout, Gestalt,
Displayverfahren, Größe, Farbe, Design und dergleichen
der verschiedenen Eingabefelder und Schalter in diesen Schirmen
geeignet veränderbar sind. Mittels des Veränderns
des Designs kann der Schirm hinsichtlich der Betrachtbarkeit verbessert werden.
Und alternativ können eine Beurteilung oder Bestimmung
vereinfacht werden, oder kann das Layout, das einfach von dem Benutzer
bedient werden kann, gestaltet werden. Ferner können benötigte
Einstellungen auf eine solche Weise vorgesehen sein, dass ein Benutzer
verschiedene Items in einem Wizardformat eingibt, um Fragen zu beantworten.
In der vorgenannten Beschreibung sind der Displaybereich, der Bedienungsbereich 310 und
die Werkzeugleiste 320 auf dem einzigen Schirm angezeigt.
Allerdings ist es überflüssig zu sagen, dass jeder
dieser Bereiche entsprechend als getrenntes Fenster angezeigt werden
können.
-
(Verwendungszweck für eine Vergrößerungsbeobachtung)
-
Mit
Bezug auf die 21 und 22 wird
im Folgenden eine Beschreibung des Beispiels gegeben, bei dem die
Bilderfassungsvorrichtung für den Verwendungszweck einer
Vergrößerungsbeobachtung verwendet wird. Im Folgenden
wird eine detaillierte Beschreibung der Elemente, die gleich den
Elementen sind, die mit Bezug auf 1 und dergleichen
beschrieben wurden, nicht gegeben. Wie es in 21 gezeigt
ist, ist der Hauptkörperabschnitt 50, der einen
Displayteil 52 zum Anzeigen eines Bilds aufweist, das mittels
der Bilderfassungseinrichtung 12 aufgenommen ist, in der
Bilderfassungsvorrichtung 100 vorgesehen. In der Bilderfassungsvorrichtung 100,
die in 22 gezeigt ist, ist ferner ein
Probenhalteteil (eine Plattform 230) zum Halten des Objekts
vorgesehen, die Bilderfassungseinrichtung 12 (der CMOS
Bildsensor) ist zum elektrischen Lesen von Licht vorgesehen, das
von dem Objekt S reflektiert wird oder das dadurch übertragen
wird, das von dem Probehalteteil gehalten wird, auf das das optische
System 11 Licht ausstrahlt, und ein Brennpunkteinstellteil
(ein Plattformlift 220) ist zum Ändern des relativen
Abstands in einer Richtung der optischen Achse zwischen dem Probenhalteteil
und dem optischen System 11 vorgesehen, um einen Brennpunkt einzustellen.
Wie es in 22 gezeigt ist, enthält
der Hauptkörperabschnitt 50 ferner einen Brennweiteninformationsspeicherteil
(der Speicherteil 53), der Brennweiteninformationen betreffend
einen relativen Abstand in der Richtung der optischen Achse zwischen
dem Probenhalteteil und dem optischen System 11 zu einer
Zeit speichert, wenn der Brennpunkteinstellteil den Brennpunkt einstellt,
zusammen mit zweidimensionalen Positionsinformationen des Objekts
S in einer Ebene beinahe senkrecht zur optischen Richtung, einen
Bereicheinstellteil (den Bedienungsteil 55, eine Zeigereinrichtung 55A),
das wenigstens eine der Bereiche des Bilds einstellen bzw. festlegen
kann, das durch den Displayteil 52 angezeigt wird, und
ein Berechnungsteil, das eine durchschnittliche Höhe des
Objekts S in der Richtung der optischen Achse entsprechend dem Bereich
berechnet, der mittels des Bereichseinstellteils auf der Basis der
Brennweiteninformationen eingestellt wird, die eine Gesamtheit oder
ein Teil des Objekts S entsprechend dem Bereich betreffen, der mittels
des Bereichseinstellteils eingestellt wird, und in dem Brennweiten-Informationsspeicherteil
gespeichert werden. Die Bilderfassungsvorrichtung 100 ermöglicht
der Bilderfassungseinrichtung 12, die das Licht, das von dem
Objekt S reflektiert oder dadurch übertragen wird, das
von dem Probenhalteteil gehalten wird, auf das das optische System
Licht ausstrahlt, elektrisch liest, um die durchschnittliche Höhe
(Tiefe) des Objekts S in der Richtung der optischen Achse entsprechend
dem gekennzeichneten Bereich zu berechnen.
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Wie
es in 22 gezeigt ist, ist in dem Bilderfassungsteil 10 die
Plattform 230 als ein Beispiel des Probenhalteteils vorgesehen,
auf dem das Objekt S angeordnet ist, wobei der Plattformlift 220 die Plattform 230 bewegt,
ist der CMOS-Bildsensor als ein Beispiel der Bilderfassungseinrichtung 12 zum elektrischen
Lesen des Lichts vorgesehen, das von dem Objekt S reflektiert wird
oder dadurch übertragen wird, das von der Plattform 230 gehalten
wird, durch das optische System, für jedes der Pixel, die
in einer zweidimensionalen Form angeordnet sind, und betreibt und
steuert der Bilderfassungssteuerteil 13 den CMOS-Bildsensor.
Ferner ist der Bildaufnahmeteil 10 mit dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden. In
dem Hauptkörperabschnitt 50 ist der Speicherteil 53 als
ein Beispiel des Bilddatenspeicherteils zum Speichern der Bilddaten
vorgesehen, die von der Bilderfassungseinrichtung 12 elektrisch
gelesen werden, wobei der Displayteil 52, wie beispielsweise
ein Display oder ein Monitor, das Bild basierend auf Bilddaten anzeigt,
die elektrisch von der Bilderfassungseinrichtung 12 gelesen
werden, der Bedienungsteil 55 verschiedene Bedienungen
bzw. Operationen, wie beispielsweise eine Eingabebedienung auf der Basis
des Schirms, der auf dem Displayteil 52 angezeigt wird,
akzeptiert, und das Steuerteil 51 verschiedene Arbeitsabläufe,
wie beispielsweise eine Bildverarbeitung auf der Basis der Informationen
durchführt, die durch das Bedienungsteil 55 eingegeben
werden. Das Display, das den Displayteil 52 ausbildet,
ist ein Monitor, der im Stande ist, ein Bild mit einer hohen Auflösung
anzuzeigen. Beispiele des Displayteils 52, das hierin zu
verwenden ist, kann ein CRT, ein Flüssigkristallfeld und
dergleichen umfassen.
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Wie
es in 21 gezeigt ist, weist eine Kamera 10a das
optische System und die Bilderfassungseinrichtung 12 auf,
und ist an einem Kameraanbringteil 243 angebracht, das
an einer Strebe 242 gesichert ist, die sich von einem Standtisch 241 in
einer vertikalen Richtung erstreckt. Der Standtisch 241 ist mit
dem Plattformlift 220 vorgesehen, auf dem die Plattform 230,
auf der das Objekt S angeordnet ist, angebracht ist. Sowohl die
Kamera 10a als auch der Plattformlift 220 wird
gesteuert, während diese mit dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden
sind. Der Hauptkörperabschnitt 50 enthält
einen Displayteil 52 und den Bedienungsteil 55,
wie beispielsweise eine Maus. Der Displayteil 52 zeigt
ein Beobachtungsbild an.
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Ferner
ist der Hauptkörperabschnitt 50 mit einem Computer
PC verbindbar. Der Hauptkörperabschnitt 50 kann
mittels des Computer PCs auf eine solche Weise betrieben werden,
dass ein Bedienprogramm für eine Vergrößerungsbeobachtung
auf dem Computer PC installiert ist. In dieser Spezifikation deckt
das Bedienprogramm zur Vergrößerungsbeobachtung,
das zum Bedienen des Hauptkörperabschnitt 50 über
den Computer verwendet wird, ein Bedienprogramm, das auf einen Computer
für allgemeine Zwecke oder einen speziellen Zweck zu installieren
ist, der extern mit dem Hauptkörperabschnitt 50 verbunden
ist, und ein Bedienprogramm ab, das in einer Steuereinheit in dem Hauptkörperabschnitt 50 umfasst
ist. Der Hauptkörperabschnitt 50 umfasst darin
eine Betriebsfunktion oder ein Bedienprogramm zum Bedienen der Bilderfassungsvorrichtung
im Voraus. Dieses Bedienprogramm kann zum Hauptkörperabschnitt 50 aktualisiert
bzw upgedated oder installiert sein, in einem Format einer widerbeschreibbaren
Software, wie beispielsweise einer Firmware. In dieser Spezifikation
deckt folglich der Computer, der das Bedienprogramm für
eine Vergrößerungsbeobachtung ausführt,
die Bilderfassungsvorrichtung selbst ab.
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22 ist
ein Blockdiagramm, das die Bilderfassungsvorrichtung 100 gemäß der
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Der Hauptkörperabschnitt 50 enthält
den Displayteil 52, den Speicherteil 53, der ein
Steuerprogramm, Brennweiteninformationen, Lichterfassungsdaten,
zweidimensionale Informationen und dergleichen speichert, den Schnittstellenteil 54 zum
Einrichten von Datenkommunikation zwischen dem Hauptkörperabschnitt 50 und
der Kamera 10a oder dem Plattformlift 220, und
den Bedienungsteil 55, der dem Benutzer erlaubt, die Bilderfassungsvorrichtung
zu bedienen. Der Plattformlift 220 enthält beispielsweise
einen Schrittmotor 221 und einen Motorsteuerschaltkreis 222,
der eine vertikale Bewegung des Schrittmotors 221 steuert.
Der Bilderfassungsteil 210 enthält die Lichterfassungseinrichtung,
beispielsweise einen CMOS-Bildsensor, der als eine Bilderfassungseinrichtung 12 dient,
den Bilderfassungssteuerteil 13 zum Betreiben und Steuern
des CMOS-Bildsensors, und das optische System 11 zum Ausbilden
eines Bildes auf dem CMOS-Bildsensor aus Licht, das von dem Beleuchtungsteil 60 ausgestrahlt
wird, und anschließend von dem Objekt S reflektiert oder
dadurch übertragen wird, das auf der Plattform 230 angeordnet
ist.
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Der
Bilderfassungsteil 10 kann ferner den Pixelverschiebungsteil 14 zum
Erhalten einer hohen Auflösung, welche die Auflösung
des CMOS-Bildsensors übersteigt, mittels Pixelverschiebung
enthalten. In 22 verschiebt ein Optikweg-Verschiebungsteil 14A einen
optischen Weg des Lichts optisch, das von dem Objekt S reflektiert
oder dadurch übertragen wird, das auf der Plattform 230 angeordnet
ist, und trifft anschließend auf den CMOS-Bildsensor über das
optische System 11, in wenigstens eine Richtung mit einem
kleineren Abstand als ein Abstand eines Pixels in den CMOS-Bildsensor
in dieser Richtung. In einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist ein Mechanismus oder ein Verfahren zum Realisieren
der Pixelverschiebung nicht auf den oben beschriebenen Aufbau beschränkt.
Beispielsweise kann ein existierendes Verfahren oder ein Verfahren, das
in der Zukunft entwickelt wird, geeignet verwendet werden.
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Der
Hauptkörperabschnitt 50 gibt zum Motorsteuerschaltkreis 122 Steuerdaten
zur Steuerung des Schrittmotors 221 ein, um den relativen
Abstand in der Richtung der optischen Achse zwischen der Plattform 230,
die als Probenhalteteil dient, und der Kamera 10a zu verändern,
die das optische System 11 und den CMOS-Bildsensor aufweist,
der als die Bilderfassungseinrichtung 12 dient, d. h. eine
Höhe in einer "z"-Richtung in dieser Ausführungsform.
Genauer gesagt gibt der Hauptkörperabschnitt 50 zum Motorsteuerschaltkreis 222 die
Steuerdaten ein, die für eine Steuerung des Plattformlifts 220 benötigt werden,
um die Drehung des Schrittmotors 221 zu steuern und ändert
die Höhe z der Plattform 230 (die Position in
der "z"-Richtung). Der Schrittmotor 221 erzeugt ein Drehsignal
gemäß der Drehung. Der Hauptkörperabschnitt 50 speichert
die Höhe z der Plattform 230 als Information über
den relativen Abstand in der Richtung der optischen Achse zwischen dem
Probenhalteteil und dem optischen System 11, auf der Basis
des Drehsignal, das von dem Motorsteuerschaltkreis 222 empfangen
wird. Diese Plattform fungiert als ein Beobachtungspositions-Bestimmungsteil
zum Bestimmen einer Beobachtungsposition des Objekts S. In dieser
Ausführungsform wird, als ein Beispiel, mittels der Veränderung
der Höhe der Plattform 230 der relative Abstand
in der Richtung der optischen Achse zwischen dem Probenhalteteil
und dem optischen System verändert. Hierin kann alternativ
die Höhe des optischen Systems 11, beispielsweise
die Höhe der Kamera 10a, wobei die Plattform 230 gesichert
ist, verändert werden. Die Plattform kann an dem Hauptkörperabschnitt 50 vorgesehen
sein.
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Alternativ
kann die Plattform an dem Bilderfassungsmodul 16 vorgesehen
sein, das unabhängig vom Hauptkörperabschnitt
vorgesehen ist, oder das Bilderfassungsteil, das keine Plattform
aufweist, kann an dem Bilderfassungsmodul 16 vorgesehen sein.
Der Bilderfassungsteil, der keine Plattform aufweist, kann an dem
Anbringgestell angebracht sein, oder kann durch den Benutzer mit
der Hand gehalten werden. Das Bilderfassungsmodul 16, das
oben beschrieben ist, ist mit dem Hauptkörperabschnitt 50 über
den Kabelabschnitt 24 verbunden.
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Der
CMOS-Bildsensor kann elektrisch eine empfangene Lichtmenge für
jedes der Pixel lesen, die in einer zweidimensionalen Form (in einer "x"-Richtung
und einer "y"-Richtung) angeordnet sind. Das Bild des Objekts S,
das auf dem CMOS-Bildsensor ausgebildet ist, wird in ein elektrisches
Signal gemäß der empfangenen Lichtmenge von den
entsprechenden Pixeln in dem CMOS-Bildsensor umgewandelt. Anschließend
wird das elektrische Signal in digitale Daten mittels des Bilderfassungssteuerteils 13 umgewandelt.
Der Hauptkörperabschnitt 50 erlaubt dem Speicherteil 53 die
Digitaldaten zu speichern, die von dem Bilderfassungssteuerteil 13 als
Lichterfassungsdaten D umgewandelt sind, zusätzlich zu
Anordnungsinformationen (x, y) des Pixels als zweidimensionale Positionsinformationen
des Objekts in einer Ebene (die "x, y"-Richtung in 22),
die beinahe senkrecht zur Richtung der optischen Achse (die "z"-Richtung
in 22) ist. Hierin ist die Ebene, die beinahe senkrecht
auf der Richtung der optischen Achse steht, nicht notwendigerweise
eine Ebene, die streng einen Winkel von 90° relativ zur
Richtung der optischen Achse ausbildet. Vorzugsweise ist die Ebene
eine Beobachtungsoberfläche innerhalb eines Neigungsbereichs
bis zu einem Grad, bei dem die Gestalt des Objekts bei einer Auflösung
des optischen Systems oder einer Bilderfassungseinrichtung 12 wahrgenommen
werden kann.
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In
der vorgenannten Ausführungsform ist ferner das Beispiel,
dass das Objekt auf der Plattform angeordnet ist, als ein Beispiel
des Probenhalteteils beschrieben. Beispielsweise kann das Objekt
an einem oberen Ende eines Arms gesichert sein, der an Stelle der
Plattform vorgesehen ist. Ferner wird die Kamera 10a verwendet,
während diese an dem Kameraanbringteil 243 angebracht
ist. Ferner kann die Kamera 10a an einer gewünschten
Position und einem gewünschten Winkel mittels eines entfernbaren handgehaltenen
Verfahrens angeordnet sein.
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Der
Beleuchtungsteil 60 der in 21 gezeigt
ist, enthält die epi-Beleuchtungsquelle 60A zum Ausstrahlen
von epi-Beleuchtungslicht zum Objekt S, und die Übertragungsbeleuchtungsquelle 60B zum Ausstrahlen
von Übertragungslicht auf das Objekt S. Die epi-Beleuchtungsquelle 60A ist
mit dem Hauptkörperabschnitt 15 über
ein Beleuchtungslichtzuführkabel 61 verbunden.
Der Hauptkörperabschnitt 50 enthält einen
Verbinder zum Verbinden des Beleuchtungslichtzuführkabels 61.
Ferner umfasst der Hauptkörperabschnitt 50 darin
die Beleuchtungslichtquelle 64 (nicht gezeigt in 21)
zum Senden von Licht zum Beleuchtungslichtzuführkabel 61 über
den Verbinder.
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Wie
es oben beschrieben ist, ist die Hochgeschwindigkeitsaufnahmefunktion
einer herkömmlichen Bilderfassungsvorrichtung hinzugefügt,
um die allgemeine Vielseitigkeit der Bilderfassungsvorrichtung zu
verbessern.
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Beispielsweise
kann die Bilderfassungsvorrichtung auch zur Diagnose einer Ursache
einer Fehlfunktion und dergleichen verwendet werden. Folglicht wird
der Nutzen der Bilderfassungsvorrichtung verbessert. Ferner kann
die Bilderfassungsvorrichtung ohne Einrichten einer Hochgeschwindigkeitsbildaufnahmekamera
oder einer Beleuchtungsquelle verwendet werden, die herkömmlich
eingerichtet wurde. Folglich kann ein Hochgeschwindigkeitsbildaufnahmebetrieb
mit geringen Kosten realisiert werden. Zusätzlich kann
eine Verwaltung und Wartung der Bilderfassungsvorrichtung ferner
einfach durchgeführt werden. Als ein Resultat erlaubt die
vorliegende Erfindung eine Realisierung einer Bilderfassungsvorrichtung
mit geringen Kosten mit höherer Effizienz.
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Die
Bilderfassungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann geeignet als Digitalmikroskop oder als Digitalkamera
einer Reflektionsart, einer Übertragungsart oder dergleichen
verwendet werden. Die Bilderfassungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann auch geeignet als Hochgeschwindigkeitsbilderfassungsvorrichtung, wie
beispielsweise eine Hochgeschwindigkeitskamera oder eine Hochgeschwindigkeitsvideokamera,
verwendet werden, die nacheinander Bilder eines Hochgeschwindigkeitsereignisses
aufnimmt, wie beispielsweise eine Diagnose einer Ursache einer Fehlfunktion
einer FA-Linie, einen Materialdefekt, beispielsweise eine Beobachtung
eines Zustands, bei dem Material in einem Zugversuch gebrochen wird, eine
Hochgeschwindigkeitsverbrennung einer Verbrennungsmaschine, ein
Bewegungsverhalten im Sport, eine Kollision oder eine elektrischen
Entladung.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2006-030969
A [0002]
- - JP 58-111580 A [0054]
- - JP 01-123580 A [0054]