DE10049278A1 - Schichtspeicher zur Speicherung von Wärmeenergie - Google Patents
Schichtspeicher zur Speicherung von WärmeenergieInfo
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Abstract
Um bei einem Schichtspeicher ein Durchmischen von einem auf unterschiedlich warmen Temperaturniveaus befindlichen Schichtspeicherinhaltes zu verringern und somit die Effektivität eines Schichtspeichers zu erhöhen, schlägt die Erfindung vor, dass ein Schichtspeicher mehrere zueinander beabstandet angeordnete Prallbleche aufweist, wobei die Prallbleche einen Fluidaustausch innerhalb des Schichtspeichers ermöglichen, und mindestens ein Einströmrohrauslass in unmittelbarer Nähe eines Prallbleches angeordnet ist. Die Enden der Einströmrohre sind als Diffusoren ausgebildet und bewirken eine Verlangsamung und somit eine Beruhigung der Fluidströmung. Dies dient zum Erhalt der Wärmeschichtung innerhalb des Schichtspeichers während des Be- und Entladens.
Description
Die Erfindung betrifft einen Schichtspeicher zur Speicherung von
Wärmeenergie mit einem Prallblech zur Beruhigung einer Fluidströmung
innerhalb des Schichtspeichers.
Damit einmal erzeugte Wärmeenergie unabhängig von einer
Energiequelle, insbesondere unabhängig von einer nur temporär zur
Verfügung stehenden Sonnenenergie, jederzeit zur Verfügung gestellt
werden kann, wird diese Energie in sogenannten Warmwasserspeichern
gespeichert. Das Aufheizen des Wassers dieses Warmwasserspeichers
geschieht unter anderem durch konventionelle Heizungsanlagen, die mit
fossilen Brennstoffen befeuert werden oder durch Solarkollektoren, die
als externe Wärmetauscher eine entsprechende Wärmeenergie liefern.
Dabei lagert sich das Wasser in dem Warmwasserspeicher in
Abhängigkeit zu seinem Temperaturniveau schichtweise ab. Das bedeutet,
dass sich im oberen Bereich des Warmwasserspeichers das Wasser mit
der höchsten Temperatur anhäuft. Dementsprechend befinden sich im
unteren Bereich des Warmwasserspeichers die kühleren Wassermengen.
Es hat sich gezeigt, dass das Wasser je nach Temperaturdifferenz
regelrechte Wasserschichten aufbaut.
Da die wärmste Wasserschicht mit der kühlsten Wasserschicht nicht
direkt in Wechselwirkung steht und dadurch ein unmittelbarer
Energieaustausch zwischen den beiden Extremen nicht stattfindet, kann
sich zum einen im oberen Bereich des Speichers ein höheres
Wärmeniveau aufbauen und zum anderen kann die Wärmeenergie besser
in den wärmsten Schichten konserviert werden. Damit verbessert sich der
Wirkungsgrad einer gesamten Heiz- und Warmwasser-Anlage.
Um diesen Vorteil effizient zu nutzen, ist es unabdingbar, dass
unterschiedlich warmes Wasser, welches dem Speicher zugeführt werden
soll, je nach seinem Temperaturniveau in die jeweilige Wasserschicht
geleitet wird.
Zum Stand der Technik gehören daher schon seit einiger Zeit
Schichtspeicher mit unterschiedlichen Ladesystemen für stehende
Wasserbehälter, die diese physikalischen Erfordernisse berücksichtigen.
Beispielsweise ist ein Schichtenpufferspeicher bekannt, der mittels eines
Ladeautomats beladen wird, wobei die Mündung eines Laderohres durch
einen thermischen Antrieb in diejenige Temperaturschicht geschwenkt
wird, die der Wasservorlauftemperatur entspricht. Nachteilig bei diesem
System ist jedoch, dass durch die Schwenkbewegung des Laderohres sehr
viel Unruhe in das sonst nahezu stehende Wasser des
Warmwasserspeichers gebracht wird.
Ein weiteres Wasserspeichersystem wird in der DE 43 01 723 C2
beschrieben. Bei diesem ist ein Standrohr in Längsrichtung des
Warmwasserspeichers angeordnet. Dieses Standrohr weist seitliche in
Abständen übereinander angeordnete Ausströmöffnungen auf, durch
welche das erwärmte Wasser im Wesentlichen in der Höhe ausströmt, in
der die Wassertemperatur außerhalb des Standrohres etwa die gleiche
Temperatur aufweist wie die des im Standrohr eingespeisten mit
Wärmeenergie beladenen Wassers.
Die Systeme verwenden dabei beispielsweise spezielle Wasserklappen an
den Ausströmöffnungen der Standrohre, die zwar ein Ausströmen des neu
eingespeisten Warmwassers ermöglichen, jedoch ein Zurückströmen des
sich im Speicher befindlichen Wassers in das Standrohr hinein
verhindern. Dabei werden die Klappen nur durch die Strömungsenergie
des Wassers innerhalb des Standrohres an den Stellen des Standrohres
geöffnet, an denen ein Temperaturgleichstand zwischen dem im Standrohr
befindlichen Wasser und dem außerhalb des Standrohres im
Wasserspeicher befindlichen Wassers herrscht. Dieses System macht sich
dabei den physikalischen Grundsatz zunutze, dass ein und dasselbe Fluid
bei gleicher Temperatur die gleiche Dichte aufweist. An den Stellen des
selben Temperaturniveaus wirkt dabei auf beiden Klappenseiten eine
identische statische Kraft. Dies ermöglicht es, dass die Klappen an den
Stellen des innerhalb und außerhalb des Standrohres identischen
Temperaturniveaus eine geringe kinetische Energie des einströmenden
Speisewassers genügt, um die Klappen zu öffnen.
Dieses System hat aber den offensichtlichen Mangel, dass das in den
Wasserspeicher einströmende Wasser ebenfalls eine Verwirbelung der
gebildeten Wasserschichten bewirkt. Außerdem bringt die
Schwenkbewegung der Klappen an sich schon eine Unruhe in das sich im
Speicher befindliche Wasser.
Auch die Verwendung von beweglichen Teilen (Klappensystem) kann die
Betriebssicherheit solcher Wasserspeicher vermindern. Da insbesondere
bei längerer Betriebsdauer die Funktion der beweglichen Teile durch
beispielsweise Kalkablagerungen negativ beeinträchtigt werden, kann es
zu Funktionsstörungen beim Beladen des Wasserspeichers kommen.
Daher bietet auch dieses System keine optimale Schichtung des
unterschiedlich temperierten Wassers.
Zum Stand der Technik gehören auch solche Speicher, bei denen am
Tankboden hinter der Mündung des Laderohres ein sogenanntes
Prallblech angeordnet ist. Dieses soll die Strömung des in den
Wasserspeicher einströmenden Wassers dämpfen, so dass die
eingelagerten Wasserschichten nicht wesentlich durchmischt werden.
Ein weiteres System ist aus der Schrift DE 29 72 1887 U1 bekannt. Hierbei
wird das einzuspeisende Warmwasser mittels eines Schichteinsatzes in
den Schichtenspeicher eingeleitet. Dieser Schichteinsatz bewirkt eine
Reduktion der Fliessgeschwindigkeit des einzuleitenden Wassers und
leitetet das Wasser ebenfalls durch ein mit seitlichen Austrittsöffnungen
versehendes Standrohr temperaturabhängig in die Wasserschichten ein.
Hierbei wird der Schichtspeicher durch mehrere Einströmrohre beladen,
wobei jedes Einströmrohr Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen
einleitet.
Bei allen bisher bekannten Speichersystemen wirkt sich das Beladen der
Speicher unvorteilhaft auf die Schichtenbildung des Wassers im Behälter
aus.
Es ist somit Aufgabe vorliegender Erfindung, einen gattungsgemäßen
Schichtspeicher derart weiterzuentwickeln, dass eine möglichst hohe
Sicherheit gegen das Vermischen der Temperaturschichtung im
Schichtspeicher gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß ist die obige Aufgabe dadurch gelöst, dass ein
Schichtspeicher zur Speicherung von Wärmeenergie mit einem Prallblech
zur Beruhigung einer Fluidströmung innerhalb des Schichtspeichers,
mehrere zueinander beabstandet angeordnete Prallbleche aufweist, wobei
die Prallbleche einen Fluidaustausch innerhalb des Schichtspeichers
ermöglichen, und mindestens ein Einströmrohrauslass in unmittelbarer
Nähe eines Prallbleches angeordnet ist.
Hierbei ist besonders vorteilhaft, dass die im Schichtspeicher beabstandet
angeordneten Prallbleche gleichzeitig die Funktion von Schichtblechen
übernehmen. Die Prallbleche eigenen sich dadurch zur Beruhigung einer
eventuell vorhandenen Fluidströmung innerhalb des Schichtspeichers.
Eine solche Fluidströmung kann etwa durch eine hohe
Einflussgeschwindigkeit des einzuspeisenden Warmwassers hervorgerufen
werden, oder aber auch durch Turbulenzen, die durch
Temperaturunterschiede der einzelnen Fluidschichten entstehen.
Durch die erfindungsgemäßen Prallbleche wird gewährleistet, dass sich
die auf unterschiedlichen Temperaturniveaus befindlichen Fluidschichten
je nach ihrem thermodynamischen Zustand austauschen können. Jedoch
wird ein unvorteilhaftes Durchmischen der Fluidschichten durch
beispielsweise neu einströmendes Fluid im Wesentlichen unterbunden.
Dies hat unter anderem geringere Temperaturverluste und damit geringe
Energieverluste zur Folge. Dadurch muss beispielsweise eine
fossilbefeuerte Heizeinrichtung weniger oft in Betrieb genommen werden.
Vorteilhafter Weise verbessert sich nicht nur der Wirkungsgrad des
Schichtspeichers, sondern auch der Wirkungsgrad der
Energieversorgungs- und bereitstellungsanlage. Der Schichtspeicher mit
seinen erfindungsgemäßen Prallblechen erhält dadurch eine wesentlich
höhere thermische Leistungsfähigkeit. Die Prallbleche unterteilen den
Schichtspeicher in einzelne nicht voneinander komplett separierte
Bereiche, die einen zu starken Austausch der unterschiedlich temperierten
Wasserschichten dämpft.
Die Prallbleche sind dabei vorzugsweise horizontal sowie orthogonal zu
der Längsachse des Schichtspeichers angeordnet. Um ein zusätzliches
Temperaturgefälle innerhalb der durch die Prallbleche erzeugten
Kammern zu erhalten, können die Prallbleche auch in einem beliebigen
Winkel zu der Längsachse des Schichtspeichers angeordnet sein.
Dabei weisen die Prallbleche vorzugsweise einen flachen,
scheibenförmigen, runden Körper auf. Es ist aber auch jede andere
vorteilhafte Form und Gestalt der Prallbleche denkbar.
Insbesondere zur Minimierung des Energieübergangs zwischen den
einzelnen Fluidschichten, kann der Körper des Prallbleches eine
Wabenstruktur aufweisen oder mit einer porösen Beschichtung überzogen
sein. Gegebenenfalls kann durch die Wabenstruktur unnötiges Gewicht
eingespart werden.
Die Auslässe der Einströmrohre sind vorteilhafter Weise in unmittelbarer
Nähe der Prallbleche angeordnet. Vorteilhaft ist dabei, dass die
Prallbleche eine gegebenenfalls scharfe Strömung des eingespeisten
Wassers ablenken. Dabei ist denkbar, dass Teile der Prallbleche derart
geformt sind, dass sie der einströmenden Fluidströmung in günstiger
Weise die Energie entnehmen.
Vorteilhaft ist, wenn die Prallbleche wenigstens eine Öffnung aufweisen.
Diese Öffnung dient dabei beispielsweise als Strömungskanal oder zur
Durchführung der Einströmrohre. Der Strömungskanal ist hierbei
vorzugsweise in der Mitte der Prallbleche angeordnet. Vorteilhafter
Weise beträgt der Durchmesser des Strömungskanals etwa 1/3 des
Tankdurchmessers. Durch den Strömungskanal kann unter anderem die
Einschichtung des Wärmeträgermediums, vorzugsweise des Wassers,
erleichtert werden.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Prallbleche einen Spalt zu einer
inneren Behälterwandung aufweisen, wobei die Fläche des Spaltes
vorzugsweise der freien Querschnittfläche des Strömungskanals
entspricht. Dies wirkt sich besonders positiv auf den in Grenzen
gewünschten Fluidaustausch aus.
Damit die Prallbleche eine hohe Resistenz gegen ein Fluid wie
beispielsweise Wasser aufweisen und damit wenig korrosionsanfällig sind,
können die Prallbleche aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polypropylen,
hergestellt werden. Da Kunststoff eine geringere Wärmeleitfähigkeit als
Stahl hat, werden Wärmeverluste, insbesondere die effektive vertikale
Wärmeleitfähigkeit minimiert. Dieser Kunststoff kann hierbei eine relativ
geringe Dichte und somit ein relativ geringes Gewicht aufweisen.
Dadurch kann nicht nur das Gewicht der einzelnen Prallbleche reduziert
werden, sondern auch das Gesamtgewicht des Schichtspeichers, wodurch
wiederum der Transport und die Montage des Schichtspeichers wesentlich
erleichtert wird.
Aus den voran angeführten Gründen, können ebenso die Einströmrohre
aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polypropylen hergestellt werden.
Die Einströmrohre können an ihren Auslassenden jeweils einen Diffusor
aufweisen, welcher die Fluidgeschwindigkeit während des Ausströmens
des Fluides aus dem Rohr in den Schichtspeicher hinein verringert. Dies
ist besonders vorteilhaft, da durch die geringere
Strömungsgeschwindigkeit auch entsprechend geringere Turbulenzen in
das nahezu stehende Fluid eingebracht werden.
Zur Vermeidung von störenden Turbulenzen, ist es vorteilhaft die
Auslässe der Einströmrohre unmittelbar vor den erfindungsgemäßen
Prallblechen anzuordnen. Hierbei können die Prallbleche entsprechende
Mittel aufweisen, die zur Verminderung der Einströmgeschwindigkeit
oder sonstigen Störfaktoren beitragen. Dabei sind beispielweise
unmittelbar vor den Auslässen energieabsorbierende Mittel angeordnet,
die im günstigsten Fall die Strömungsenergie in Wärmeenergie
umwandeln und an ihre Umgebung abgeben können. Auch ist denkbar,
dass an den Prallblechen elastische Lamellen angeordnet sind, die
ebenfalls zu einer Verminderung der Fluidgeschwindigkeit oder zur
Verminderung von Turbulenzen führen können.
Wenn der Schichtspeicher mehrere Einströmrohre umfasst, wobei
beispielsweise jedem Einströmrohr ein Fluidtemperaturniveau zugeordnet
ist. Können die durch die Prallbleche eingeteilten Bereiche mit
entsprechend vorsortierten verschiedenen warmen Fluiden beladen
werden. Das Vorwärmen des Fluids kann beispielweise durch einen
externen Wärmetauscher, insbesondere durch Sonnenkollektoren
geschehen.
Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden
anhand nachfolgender Erläuterung anliegender Zeichnung beschrieben, in
welcher beispielhaft ein Schichtspeicher und diverse Prallbleche
dargestellt sind.
Es zeigt dabei
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Schichtspeicher, wobei die
Anordnung der Prallbleche und der Einströmrohre
dargestellt sind,
Fig. 2 ein oberes Prallblech,
Fig. 3 ein mittleres Prallblech, und
Fig. 4 ein unteres Prallblech.
In der Fig. 1 ist ein Schichtspeicher 1 mit Einströmrohren 2, 3, 4, 5, 6,
7 und 8 sowie Prallblechen 9, 10 und 11 dargestellt. Die Einströmrohre 2
bis 8 haben dabei jeweils eine voneinander unterschiedliche Länge. Das
Einströmrohr 3 ragt bis in den oberen Bereich 12 des Schichtspeichers 1.
Den physikalischen Grundgesetzen zufolge befindet sich in dem oberen
Bereich 12 das höchste Temperaturniveau. Durch das Einströmrohr 3
wird vorzugsweise nur Wasser eingeleitet, welches eine Temperatur
aufweist, die dem in diesem Schichtbereich des Schichtspeichers
vorliegendem Wassers entspricht. Dies wird durch eine Vorsortierung des
einzuspeisenden warmen Wassers gewährleistet.
Die sich darunter befindlichen Bereiche werden ebenfalls mit
entsprechend vorsortiertem Warmwasser beladen. Die Rohre 2 bis 8
haben einen diffusorförmigen Auslass 13, der bewirkt, dass die
Strömungsgeschwindigkeit des durch die Strömungsrohre 2 bis 8
eingespeisten Wassers verringert wird. Dabei sind die jeweiligen Auslässe
13 der Einströmrohre 2 bis 8 unmittelbar in der Nähe der Prallbleche 9,
10, 11 angeordnet. Die diffusorförmigen Auslässe 13 der Einströmrohre 4
und 5 sind unmittelbar vor den Prallblechen 9 und 10 angeordnet. Durch
diese Anordnung bedingt strömt das eingespeiste Wasser gegen die
Prallbleche 9 und 10 und wird in den entsprechenden Bereichen
umgeleitet. Somit bleibt eine weitestgehend ruhige Wasserschicht im
Schichtspeicher erhalten.
Die Einströmrohre 2 bis 8 weisen ebenfalls an den Verbindungsstellen zu
den externen Anschlüssen eine diffusorartige Form 14 auf. Dadurch wird
eine erste Geschwindigkeitsreduzierung des Fluides schon vor dem
Austritt aus dem Einströmrohr 2 bis 8 erzielt.
Die Prallbleche 9 bis 11 weisen zu der Behälterwand des Schichtspeichers
1 jeweils einen Spalt 15 auf. In der Mitte der Prallbleche 9 bis 11 ist
jeweils eine runde Öffnung 16 angeordnet. Der Durchmesser der Öffnung
ist vorzugsweise 1/3 so groß, wie der Durchmesser des inneren
Wasserspeichers. Beträgt der Durchmesser der Öffnung beispielsweise
250 mm, so beträgt der innere Tankdurchmesser entsprechend 750 mm.
Die Querschnittsfläche der Öffnung 16 entspricht hierbei der
Querschnittsfläche des Spaltes 15 zwischen dem Prallblech 9, 10, 11 und
der Behälterwand des Schichtspeichers 1. Dadurch wird ein optimaler
Fluidaustausch innerhalb des Schichtspeichers 1 ermöglicht.
Die Einströmrohre 2 bis 8 sowie die Prallbleche 9 bis 11 bestehen aus
Polypropylen. Durch die Prallbleche 9 bis 11, die gleichzeitig auch die
Funktion von Schichtblechen übernehmen, wird gewährleistet, dass die
unterschiedlichen Temperaturschichten des Wassers bestmöglichst
aufrechterhalten werden. Die Entladung des Schichtspeichers 1 erfolgt je
nach Temperaturbedarf des zu entladenen Wassers. Das Entladesystem ist
in dieser schematischen Darstellung nicht dargestellt. Hierbei kann die
Entladung des Speichers durch ein Rohr geschehen, welches in der
besonders warmen Wasserschicht des Speichers angeordnet ist. Es ist
jedoch ebenfalls denkbar, dass jede Speicherschicht wenigstens ein zu ihr
entsprechendes Entladerohr aufweist. Über dieses kann dann je nach
Anwendungsfall gezielt Wasser mit einem bestimmten Temperaturniveau
entnommen werden. Am obersten Rand des Klöppeldeckels ist eine
Entlüftungseinrichtung 17 angeordnet. Ebenfalls im oberen Deckel des
Schichtspeichers 1 ist eine Tauchhülse 18 mit unterschiedlich langen
Rohren angeordnet, wobei jedes Rohr als Aufnahme für einen
Temperaturfühler dient. Durch die verschieden langen Rohre ragen die
Temperaturfühler dementsprechend in die unterschiedlichen
Fluidschichten hinein. Die Temperatursensoren geben die gemessenen
Eingangssignale (Temperaturen) an dafür zuständige Regeleinheiten
weiter.
Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das obere Prallblech 9. An der
linken Seite sind zwei Öffnungen 20 und 21 angeordnet, durch die die
zwei Einströmrohre 3 und 8 hindurchgeführt werden. Durch diese
Einströmrohre wird ein oberer Bereich eines Schichtspeichers mit
temperiertem Wasser beladen, welches eine ähnliche Temperatur aufweist
wie das Wasser, das sich schon in dem oberen Bereich des
Schichtspeichers angesammelt hat. In der Mitte des oberen Prallbleches 9
ist ein Strömungskanal 22 angeordnet, durch den unter anderem ein
Fluidaustausch von einem Bereich in den anderen stattfinden kann. Der
Strömungskanal 22 entspricht hierbei der Öffnung 16 aus der Fig. 1.
Der Außendurchmesser des oberen Prallbleches 9 ist so gewählt, dass
zwischen dem oberen Prallblech 9 und einer inneren Behälterwand ein
Spalt 15 besteht, dessen Querschnittfläche der Querschnittsfläche des
Strömungskanals 22 entspricht.
In Fig. 3 ist die Draufsicht eines mittleren Prallbleches 10 dargestellt.
Das Prallblech 10 weist ebenfalls die Öffnungen 20 und 21 auf, durch die
die Einströmrohre 3 und 8 geführt werden. Ebenfalls weist das mittlere
Prallblech 10 den Strömungskanal 22 auf. Zusätzlich zu den Öffnungen
20, 21 sind am mittleren Prallblech 10 noch weitere Öffnungen 23, 24
und 25 angeordnet. Durch die Öffnungen 23, 24 und 25 werden weitere
Einströmrohre 6, 5 und 2 geführt. Die Einströmrohre 23, 24 und 25
beladen den mit Wasser gefüllten Raum zwischen dem oberen Prallblech
9 und dem mittleren Prallblech 10. Auch das durch die Einströmrohre 6,
5 und 2 in den Schichtspeicher 1 eingespeiste Wasser, ist derart
vorsortiert, dass es in etwa die Temperatur besitzt, wie das sich zwischen
dem oberen Prallblech 9 und dem mittleren Prallblech 10 angehäufte
Wasser. Das mittlere Prallblech 10 weist ebenfalls einen Spalt 15 zu der
inneren Behälterwand auf.
Fig. 4 zeigt das weitere Prallblech 11, welches in einer unteren Position
angeordnet ist. Auch das untere Prallblech 11 weist entsprechende
Öffnungen 21, 22, 23, 24 und 25 zur Durchführung der Einströmrohre 8,
3, 6, 5 und 2 auf. In der Mitte des unteren Prallbleches 26 ist wiederum
der Strömungskanal 22 angeordnet. Da auch der Bereich zwischen dem
mittleren Prallblech 10 und dem unteren Prallblech 11 mit entsprechend
warmem Wasser beladen werden muss, weist das untere Prallblech 11
noch zwei zusätzliche Öffnungen 26 und 27 auf, durch die die
Einströmrohre 7 und 4 geführt werden. Auch das untere Prallblech 11 ist
derart angeordnet, dass es einen Spalt 15 zu der inneren Behälterwand
aufweist.
Im eingebautem Zustand sind die Prallbleche 9, 10 und 11 auf der
gedachten geradlinigen Längsachse des Schichtspeichers 1 in einem
gewissen Abstand zueinander angeordnet.
Claims (11)
1. Schichtspeicher (1) zur Speicherung von Wärmeenergie mit einem
Prallblech (9, 10, 11) zur Beruhigung einer Fluidströmung
innerhalb des Schichtspeichers (1), dadurch gekennzeichnet, dass
der Schichtspeicher (1) mehrere zueinander beabstandet
angeordnete Prallbleche (9, 10, 11) aufweist, wobei die Prallbleche
(9, 10, 11) einen Fluidaustausch innerhalb des Schichtspeichers (1)
ermöglichen, und mindestens ein Einströmrohrauslass (13) in
unmittelbarer Nähe eines Prallbleches (9, 10, 11) angeordnet ist.
2. Schichtspeicher (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Prallblech (9, 10, 11) ein Schichtblech umfasst.
3. Schichtspeicher (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Prallbleche (9, 10, 11) horizontal sowie
orthogonal zu der Längsachse des Schichtspeichers (1) angeordnet
sind.
4. Schichtspeicher (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Prallbleche (9, 10, 11) einen flachen,
scheibenförmigen, runden Körper aufweisen.
5. Schichtspeicher (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Prallbleche (9, 10, 11) wenigstens eine
Öffnung (16; 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27) aufweisen.
6. Schichtspeicher (1) nach einem der Ansprüche, 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Prallbleche (9, 10, 11) einen Spalt (15) zu
einer inneren Behälterwandung aufweisen.
7. Schichtspeicher (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die Prallbleche (9, 10, 11) aus Kunststoff,
vorzugsweise aus Polypropylen, hergestellt sind.
8. Schichtspeicher (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Einströmrohre (2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) aus
Kunststoff, vorzugsweise aus Polypropylen, hergestellt sind.
9. Schichtspeicher (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass der Auslass (13) der Einströmrohre (2, 3, 4,
5, 6, 7, 8) einen Diffusor aufweist.
10. Schichtspeicher (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass der Einströmrohrauslass (13) unmittelbar vor
einem Prallblech (9, 10, 11) angeordnet ist.
11. Schichtspeicher (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass die Einströmrohre (2, 3, 4, 5, 6, 7, 8)
unterschiedliche Längen aufweisen.
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| Country | Link |
|---|---|
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