DE1004589B - Ausgleichsvorrichtung fuer sechsraedrige Koksfuellwagen - Google Patents
Ausgleichsvorrichtung fuer sechsraedrige KoksfuellwagenInfo
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- DE1004589B DE1004589B DEM12553A DEM0012553A DE1004589B DE 1004589 B DE1004589 B DE 1004589B DE M12553 A DEM12553 A DE M12553A DE M0012553 A DEM0012553 A DE M0012553A DE 1004589 B DE1004589 B DE 1004589B
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B31/00—Charging devices
- C10B31/02—Charging devices for charging vertically
- C10B31/04—Charging devices for charging vertically coke ovens with horizontal chambers
Landscapes
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Description
- Ausgleichsvorrichtung für sechsrädrige Koksfüllwagen Bei Kokereifüllwagen bestehen Schwierigkeiten beim Verfahren auf über den Koksöfen angeordneten Fahrbahnen. Es läßt sich hier nicht ein Oberbau anbringen, wie er allgemein im Eisenbahnbetrieb üblich ist. Wohl hat man eine Versteifung der Schienenunterlagen durch schwere Träger versucht. :Mehr läßt sich jedoch nicht tun, denn die darunter angeordneten Koksöfen müssen in jeder Beziehung so gebaut werden, daß sie ihren Zweck als Kokskammern erfüllen. Andererseits sind aber die Belastungen der Füllwagen so angestiegen, daß bei Füllungen mit Kokskohle Bruttogewichte von 60 t und bei den heute üblichen Konstruktionen mit vier Rädern Raddrücke bis zu 15 t erreicht werden.
- Es sind Ausgleichsvorrichtungen bekannt, bei denen beide Seiten der Radachsen gleich ausgebildet sind und die Räder durch Federn in die Normallage zurückgeführt werden. Diese Vorrichtungen haben insofern Nachteile, als ihre Endstellungen nur nach Überwindung erheblicher Federkräfte und damit ungleiche Druckverteilung auf die einzelnen Räder erreicht werden kann.
- Um nun diesen Verhältnissen auf der Ofendecke einer Koksofenbatterie, die ein Verwinder der Schiene für den Füllwagen gegeneinander in einem sonst kaum vorkommenden Maße herbeiführen können, Rechnung zu tragen, wird erfindungsgemäß die Anwendung von für Kokereimaschinenfahrwerke an sich bekannten Ausgleichsvorrichtungen mit gelenkiger Verbindung der Laufräder für sechsrädrige Koksfüllwagen in der Weise vorgeschlagen, daß die Räder der einen Schiene durch einen Ausgleich unter Verwendung von Winkelhebeln miteinander verbunden sind. An dem Winkelhebel eines Rades ist ein Doppel-oder Mehrfachhebel angelenkt, an den Zugstangen angeschlossen sind, die mit den Zugstangen der Winkelhebel der beiden anderen Räder in Verbindung stehen. Von den Rädern der anderen Seite stehen zwei Räder unter Ausgleich in Verbindung, und das dritte Rad ist über einen Winkelhebel und eine Feder an den Rahmen angeschlossen. Gegebenenfalls können zu den Winkelhebeln auch noch Federn, z. B. Spiralfedern, geschaltet werden. Dem Verwinden der Schiene trägt die vorliegende Erfindung somit im Gegensatz zu den bekannten Achslagerungen durch verschiedenartige Gestaltung der Achslagerung der jeweils einer Schiene zugeordneten Radgruppen in der Weise Rechnung, daß die Ausgleichsvorrichtungen der Radgruppe einer Schiene durch Federwirkung in eine Mittelstellung zurückgeführt werden, um den Füllwagen in einer bestimmten Lage zur Ofgndecke zu halten, während die Ausgleichsvorrichtungen der Radgruppe der anderen Schiene ohne Beeinträchtigung durch Rückstellfedern frei arbeiten können. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt. Auf den durch Striche angedeuteten Fahrbahnschienen 1 und 2 läuft der Füllwagen 3, der von den sechs Rädern 4, 5, 6, 7, 8 und 9 getragen wird, wobei die Räder durch die Achsen 10,11 und 12 miteinander N erbunden sind.
- In der Zeichnung gibt die vordere Seite des Füllwagens die Anordnung wieder, die den grundsätzlichen Erfindungsgedanken enthält. Es sind hierbei die Räder 4 und 5 durch eine Ausgleichsvorrichtung miteinander verbunden, während das Rad 6 lediglich durch eine Federung an den Rahmen angeschlossen ist. Der Ausgleich besteht im wesentlichen aus den beiden Winkelhebeln 13 und 14, die einerseits über die Stange 15 mit dem Rad 4 und Stange 16 mit dem Rad 5 verbunden sind. Die Winkelhebel schwenken um Zapfen 17 bzw. 18, die auf den am Fahrgestell befestigten Platten 19 und 20 sitzen. Die Winkelhebel 13 und 14 sind über die Zugstangen 21 und 22 und eine in einer Hülse 23 untergebrachten Feder miteinander gekuppelt. Die Hülse 23 besitzt eine Federanordnung in gleicher Weise, wie die Federung 24 für das Rad 6 ausgeführt sein kann. Selbstverständlich kann auch die Federung in anderer Weise, z. B. über Kegelfedern, Tellerfedern usw., erfolgen.
- Das Rad 6 ist bei dem Ausführungsbeispiel gleichfalls über einen Winkelhebel 25 abgefedert, wobei dieser Winkelhebel um den Zapfen 26 schwenkt, der auf einer Platte 27 des Fahrgestells sitzt. Die andere Fahrseite, also die Fahrseite mit den Rädern 7, 8 und 9, besitzt einen Ausgleich für alle drei Räder. Zunächst weist auch hierbei jedes Rad eine Winkelhebelanordnung auf, bestehend aus den Winkelhebeln 28, 29, 30, den Verbindungsstangen 31, 32, 33 mit den Rädern, den Drehzapfen 34, 35, 36 und den Platten 37, 38, 39, den Zugstangen 40, 41, 42, 43 und den zwischengeschalteten Federhülsen 44 und 45. Zusätzlich ist aber der Winkelhebel 30 mit einem um den Zapfen 46 schwenkbaren Doppelhebel 47 ausgestattet. Dieser Doppelhebel steht über die Zugstange 43, die Federhülse 45 und die Zugstange 42 mit dem Rad 8 und andererseits über die Zugstange 41, Federhülse 44, Zugstange 40 mit dem Rad 9 in Verbindung.
- Durch diese Ausgleichsanordnung der Räder wird jeder Unebenheit der Fahrbahnschienen oder auch einer ungleichmäßigen Füllung Rechnung getragen. Jede Verwindung des Fahrgestells ist ausgeschaltet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Ausgleichsvorrichtung für sechsrädrige Koksfüllwagen, deren Laufräder gelenkig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder der einen Schiene durch einen Ausgleich unter Verwendung von Winkelhebeln (28, 29) miteinander verbunden sind, wobei an dem Winkelhebel eines Rades (7) ein Doppelhebel (47) angelenkt ist, an den Zugstangen (42, 43) angeschlossen sind, die mit den Zugstangen der Winkelhebel der beiden anderen Räder in Verbindung stehen, während von den Rädern der anderen Seite zwei Räder (4, 5) unter Ausgleich in Verbindung stehen und das dritte Rad über einen Winkelhebel (25) und eine Feder (24) an den Rahmen angeschlossen ist.
- 2. Ausgleichsvorrichtung für sechsrädrige Koksfüllwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Winkelhebeln noch Federn, z. B. Spiralfedern, zugeschaltet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 285 353, 368 539, 306 552, 643 315, 803 712.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM12553A DE1004589B (de) | 1952-01-12 | 1952-01-12 | Ausgleichsvorrichtung fuer sechsraedrige Koksfuellwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM12553A DE1004589B (de) | 1952-01-12 | 1952-01-12 | Ausgleichsvorrichtung fuer sechsraedrige Koksfuellwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1004589B true DE1004589B (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=7296028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM12553A Pending DE1004589B (de) | 1952-01-12 | 1952-01-12 | Ausgleichsvorrichtung fuer sechsraedrige Koksfuellwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1004589B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2926321A1 (de) * | 1978-07-03 | 1980-01-24 | Hatch Ass Ltd | Ausgleichsystem fuer laufkraene |
| US4660476A (en) * | 1984-03-29 | 1987-04-28 | Franz Philip M | Self-steering rail truck |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE285353C (de) * | ||||
| DE306552C (de) * | ||||
| DE368539C (de) * | 1923-02-06 | Stockfleth M | Fahrgestell fuer schwere Hebezeuge | |
| DE643315C (de) * | 1932-07-09 | 1937-04-05 | Steffen Moehl Dipl Ing | Radgestell fuer Fahrzeuge, insbesondere Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge |
| DE803712C (de) * | 1948-10-14 | 1951-04-09 | Otto Vom Scheidt | Schienenfahrgestell an Kokereimaschinen mit portalartigem Unterbau |
-
1952
- 1952-01-12 DE DEM12553A patent/DE1004589B/de active Pending
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