DE803712C - Schienenfahrgestell an Kokereimaschinen mit portalartigem Unterbau - Google Patents
Schienenfahrgestell an Kokereimaschinen mit portalartigem UnterbauInfo
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- DE803712C DE803712C DEP18170A DEP0018170A DE803712C DE 803712 C DE803712 C DE 803712C DE P18170 A DEP18170 A DE P18170A DE P0018170 A DEP0018170 A DE P0018170A DE 803712 C DE803712 C DE 803712C
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- Germany
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- Expired
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B33/00—Discharging devices; Coke guides
- C10B33/08—Pushers, e.g. rams
- C10B33/10—Pushers, e.g. rams for horizontal chambers
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Description
- Bei auf Schienen verfahrbaren Kokereimaschinen mit besonders hohem Gewicht treten Schwierigkeiten auf, wenn infolge Bodensenkungen die Schienen nicht mehr ganz in einer Ebene verlaufen, wie dies infolge von Bergschäden oder infolge der Wärme- und Dehnungseinwirkungen der Koksöfen zuweilen der Fall ist. Auch Zerstörungen im Fundament der üaschinenbahn können solche Unebenheiten hervorrufen. Wenn,das Fahrgestell der Maschine insoweit starr ist, daß die Achsen sämtlicher Laufräder in einer Ebene liegen, so führen selbst kleine Unebenheiten der Maschinenbahn zu zeitweiligen Überlastungen einzelner Achsen und Räder und dadurch wieder zu einer stärkeren Beanspruchung der Fahrbahn selbst, die zu einer Verschlimmerung der bereits bestehenden Schäden führen kann.
- -Man hat bei portalartigen Maschinen diesen Übelständen bereits dadurch Rechnung zu tragen versucht, daß die Portalstützen, zwischen deren unteren Enden im übrigen eine starre Querverbindung bestand, jede auf einem zweirädrigen Fahrgestell aufruhten, das um den Fuß der Stütze drehbar war. Dies bedingt eine verhältnismäßig umständliche und teure Konstruktion, insbesondere deswegen, weil hier in der Drehachse eines der Fahrgestelle auch die Antriebswelle für das betreffende Räderpaar liegt, die mittels .darauf angebrachten Stirnritzels mit dem Getriebe des Motors gekuppelt ist und über ein ebenfalls darauf aufgekeiltes Stirnrad die Bewegung auf die Zahnkränze beider Räder überträgt. Diese Welle hat also als Drehachse außer dem Motordrehmoment auch das durch das Portal hervorgerufene ßiegungsmoment aufzunehmen.
- Gemäß der Erfindung erfolgt die Anpassung an die Unebenheiten der Schienenfahrbahn bei Maschinen mit portalartigem Unterwerk oder Fachwerkunterbau in der Weise, daß die Portalstützen bz@v. die Tragfüße auf Querträgern ruhen, an deren äußeren Rande je ein Laufrad vorgesehen ist. Die inneren Enden der Querträger sind zwischen den Portalen gelenkig in der Achse des hier vorgesehenen Laufrades verbunden.
- Es kann nun entweder die Portalstütze bzw. der Tragfuß drehbar auf den Querträgern gelagert sein: dabei kann das mittlere Laufrad mit seiner Achse in der des Gelenks zwischen den beiden Querträgern liegen. Bei starrer Verbindung zwischen Portalstütze bzw. Tragfuß und Querträgern sind diese ebenfalls gelenkig miteinander verbunden, das gemeinsame Laufrad jedoch gegenüber der Gelenkachse federnd gelagert. Bei diesen Konstruktionen ist ein sicheres Auflager sämtlicher Laufräder bei unebenen Gleisverhältnissen sichergestellt, und trotzdem ist nur ein geringer Aufwand an Werkstoff in den Stützelementen der Fahreinrichtung erforderlich. Die Drehachse des Portalfußes überträgt .bei der erstgenannten Ausführung nur die Belastung auf den Querträger. Eins der Außenräder wird angetrieben über einen zweckmäßig durch Verschraubung daran befestigten Zahnkranz, in den ein mit dem i@fotorgetriel>e gekuppeltes Ritzel eingreift. Die Antriebswelle für das Laufrad wird hierbei also durch Biegungsmomente, die von der Portalbelastung herrühren, nicht beansprucht.
- Die Erfindung ist für die verschiedensten Arten schwerer Kokereimaschinen verwendbar, bei denen oft das Erfordernis besteht; daß der Raum zwischen den Schienen in einer bestimmten Höhe frei bleibt, so daß dieser Raum von der -Maschine überbaut sein muß, wodurch sich hohe Portale ergeben. Auch kommen hier -Maschinen in Frage, bei denen der Abstand der Gleise ein Vielfaches der normalen Eisenbahnspur beträgt. Je höher aber das Gewicht der Maschine von der Schienenbahn entfernt und ie breiter die Fahrbahn ist, um so stärker machen sich Unebenheiten bemerkbar.
- Auf der Zeichnung ist als Beispiel für die neue Ausbildung des Schienenfahrgestells bei portalartigem Unterbau eine Koksausdrückmaschine dargestellt. Die beiden Portalstützen i ruhen in den Lagern 5 drehbar auf den Tragbalken 2. An diesen befinden sich einerseits die Außenräder 3, anderseits -das Mittelrad 4, in dessen Achse die beiden Tragbalken gelenkig miteinander verbunden sind. Auch bei Unebenheiten der Schiene 6 ist ein sicheres Aufruhen der Last auf allen ,drei Rädern sichergestellt.
- Mit 7 ist der Türheber, mit 8 die Druckstange und mit g die Planiervorrichtung angedeutet. Bei starrer Verbindung zwischen Portalstützen bzw. Tragfüßen einerseits und Querträgern anderseits und federnder Lagerung des mittleren Laufrades gegenüber der Gelenkachse empfiehlt es sich, dieses mittlere Laufrad 4 ohne Spurkränze auszuführen, um Seitenkräfte, z. B. die Schubkräfte, die beim Drücken' des Koksofens auftreten, nicht auf die federnde Lagerung des Laufrades zur Einwirkung kommen zu lassen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenfahrgestell an Kokereimaschinen mit portalartigem oder Fachwerkunterbau, das für unebene Gleisverhältnisse geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Portalstützen (i) bzw. Tragfüße auf Querträgern (2) ruhen, die zwischen den Portalen (i) gelenkig an der Stelle des hier vorgesehenen Laufrades (4) verbunden sind.
- 2. Schienenfahrgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Portalstützen (i) bzw. Tragfüße auf den Querträgern (2) drehbar gelagert sind und die Achse der mittleren Gelenkverbindung der Querträger (2) mit der des hier vorgesehenen Laufrades (4) zusammenfällt.
- 3. Schienenfahrgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei starrer Verbindung zwischen Portalstützen (i) bzw. Tragfüßen und Querträgern (2) das gemeinsame Laufrad (4) gegenüber der Gelenkachse federnd gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP18170A DE803712C (de) | 1948-10-14 | 1948-10-14 | Schienenfahrgestell an Kokereimaschinen mit portalartigem Unterbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP18170A DE803712C (de) | 1948-10-14 | 1948-10-14 | Schienenfahrgestell an Kokereimaschinen mit portalartigem Unterbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803712C true DE803712C (de) | 1951-04-09 |
Family
ID=7366880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP18170A Expired DE803712C (de) | 1948-10-14 | 1948-10-14 | Schienenfahrgestell an Kokereimaschinen mit portalartigem Unterbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803712C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004589B (de) * | 1952-01-12 | 1957-03-21 | Deutschland Ag Maschf | Ausgleichsvorrichtung fuer sechsraedrige Koksfuellwagen |
-
1948
- 1948-10-14 DE DEP18170A patent/DE803712C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004589B (de) * | 1952-01-12 | 1957-03-21 | Deutschland Ag Maschf | Ausgleichsvorrichtung fuer sechsraedrige Koksfuellwagen |
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